Kellerschwitzen im Mehrfamilienhaus: Ursachen, Maßnahmen & Kosten der Sanierung?
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Kellerschwitzen im Mehrfamilienhaus: Ursachen, Maßnahmen & Kosten der Sanierung?

Der Keller in einem Mehrfamilienhaus (Niedersachsen / Baujahr 1998) mit 18 Wohneinheiten schwitzt. Es gibt drei Treppenhäuser, die offen zu den anderen Geschossen sind und zu den weiteren Kellerfluren (von denen die Kellerräume abgehen) mit einer Tür verbunden. In den Kellertreppenhäusern ist kein Lichtschacht und keine Querlüftung zu den Kellerfluren. Die Wände im kompl. Treppenhaus sind mit einer Capa-Flock Vario beschichtet. Die Westwand in einem der Kellertreppenhäuser schwitz und ist teilweise verschimmelt. Heizkörper sind im EGAbk. und OGAbk. Treppenhaus angebracht. Wie kann dieses Problem behoben werden?
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    Sicherheitshinweise

    🔴 Gefahr: Schimmelbildung in Kellerräumen kann gesundheitsschädlich sein. Vermeiden Sie längeren Aufenthalt in betroffenen Bereichen und lassen Sie den Schimmel fachgerecht entfernen.

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    Kellerschwitzen deutet auf erhöhte Luftfeuchtigkeit und Kondensation an den Kellerwänden hin. Ich sehe hier mehrere mögliche Ursachen:

    • Mangelnde Belüftung: Unzureichende Querlüftung in den Kellerfluren kann Feuchtigkeit einschließen.
    • Temperaturunterschiede: Warme, feuchte Luft aus den Treppenhäusern trifft auf kalte Kellerwände, was zur Kondensation führt.
    • Feuchtigkeitseintritt: Undichtigkeiten in der Bausubstanz (z.B. an der Westwand) können Feuchtigkeit in den Keller bringen.

    Die Capa Flock Vario Westwand könnte ein Indiz für ein bereits bestehendes Problem mit Feuchtigkeit sein.

    🔴 Gefahr: Anhaltende Feuchtigkeit im Keller kann zu Schimmelbildung und Schäden an der Bausubstanz führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Ursache des Kellerschwitzens von einem Bausachverständigen oder einem Fachbetrieb für Feuchtigkeitsschäden untersuchen. Eine professionelle Analyse ist entscheidend, um die richtigen Sanierungsmaßnahmen einzuleiten.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Kellerschwitzen
    Kellerschwitzen bezeichnet die Kondensation von Feuchtigkeit an den Wänden und Decken eines Kellers. Es entsteht, wenn warme, feuchte Luft auf kalte Oberflächen trifft und abkühlt, wodurch die Feuchtigkeit aus der Luft kondensiert. Kellerschwitzen ist oft ein Anzeichen für unzureichende Belüftung oder Feuchtigkeitsprobleme im Keller.
    Verwandte Begriffe: Kondensation, Luftfeuchtigkeit, Schimmelbildung.
    Querlüftung
    Querlüftung ist eine Form der natürlichen Belüftung, bei der Fenster oder Öffnungen auf gegenüberliegenden Seiten eines Raumes oder Gebäudes geöffnet werden, um einen Luftstrom zu erzeugen. Dieser Luftstrom hilft, verbrauchte Luft abzuführen und frische Luft zuzuführen, wodurch die Luftqualität verbessert und die Luftfeuchtigkeit reduziert wird.
    Verwandte Begriffe: Belüftung, Ventilation, Luftaustausch.
    Luftfeuchtigkeit
    Die Luftfeuchtigkeit gibt an, wie viel Wasserdampf sich in der Luft befindet. Sie wird meist als relative Luftfeuchtigkeit in Prozent angegeben, welche das Verhältnis der aktuellen Wasserdampfmenge zur maximal möglichen Wasserdampfmenge bei einer bestimmten Temperatur darstellt. Hohe Luftfeuchtigkeit kann zu Kondensation und Schimmelbildung führen.
    Verwandte Begriffe: Relative Luftfeuchtigkeit, Wasserdampf, Taupunkt.
    Kondensation
    Kondensation ist der Übergang von einem gasförmigen Zustand (z.B. Wasserdampf) in einen flüssigen Zustand (z.B. Wasser). Sie tritt auf, wenn die Temperatur eines Gases unter den Taupunkt sinkt, wodurch sich der Wasserdampf in der Luft in Form von Wassertropfen niederschlägt.
    Verwandte Begriffe: Taupunkt, Luftfeuchtigkeit, Verdunstung.
    Schimmelbildung
    Schimmelbildung ist das Wachstum von Schimmelpilzen auf Oberflächen, die durch Feuchtigkeit und organische Materialien begünstigt wird. Schimmelpilze können gesundheitliche Probleme verursachen und die Bausubstanz schädigen. Sie vermehren sich durch Sporen, die sich in der Luft verbreiten.
    Verwandte Begriffe: Schimmelpilze, Feuchtigkeit, Sporen.
    Bausubstanz
    Die Bausubstanz umfasst alle festen Bestandteile eines Gebäudes, wie z.B. Wände, Decken, Böden, Fundamente und das Dach. Sie bildet die Grundlage für die Stabilität und den Schutz des Gebäudes vor äußeren Einflüssen. Schäden an der Bausubstanz können die Sicherheit und den Wert des Gebäudes beeinträchtigen.
    Verwandte Begriffe: Tragwerk, Mauerwerk, Fundament.
    Bausachverständiger
    Ein Bausachverständiger ist ein Experte, der über fundierte Kenntnisse im Bauwesen verfügt und in der Lage ist, Schäden an Gebäuden zu beurteilen, Ursachen zu ermitteln und Sanierungsempfehlungen zu geben. Er kann sowohl von Privatpersonen als auch von Gerichten beauftragt werden.
    Verwandte Begriffe: Gutachter, Bauingenieur, Architekt.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was bedeutet Kellerschwitzen?
      Kellerschwitzen beschreibt das Phänomen, wenn sich Kondenswasser an den Wänden und Decken eines Kellers bildet. Dies tritt auf, wenn warme, feuchte Luft auf kalte Oberflächen trifft und abkühlt, wodurch die Feuchtigkeit kondensiert. Kellerschwitzen ist oft ein Zeichen für unzureichende Belüftung oder Feuchtigkeitsprobleme im Keller.
    2. Welche Ursachen kann Kellerschwitzen haben?
      Die Hauptursachen für Kellerschwitzen sind mangelnde Belüftung, hohe Luftfeuchtigkeit im Keller, Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenbereich sowie Feuchtigkeitseintritt durch undichte Stellen in der Bausubstanz. Auch das Trocknen von Wäsche im Keller oder undichte Wasserleitungen können zur erhöhten Luftfeuchtigkeit beitragen.
    3. Wie kann ich Kellerschwitzen verhindern?
      Um Kellerschwitzen zu verhindern, ist eine gute Belüftung des Kellers wichtig. Regelmäßiges Lüften, insbesondere in den kühleren Morgen- und Abendstunden, kann helfen, die Luftfeuchtigkeit zu reduzieren. Auch der Einsatz von Luftentfeuchtern kann sinnvoll sein. Zudem sollten undichte Stellen in der Bausubstanz abgedichtet werden, um Feuchtigkeitseintritt zu verhindern.
    4. Welche Risiken birgt Kellerschwitzen?
      Kellerschwitzen kann zu Schimmelbildung führen, was nicht nur die Bausubstanz schädigt, sondern auch gesundheitliche Probleme verursachen kann. Schimmelpilze können Allergien auslösen und Atemwegserkrankungen verschlimmern. Zudem kann die Feuchtigkeit zu Korrosion an metallischen Bauteilen und zur Zerstörung von gelagerten Gegenständen führen.
    5. Was ist bei der Sanierung eines Kellers mit Kellerschwitzen zu beachten?
      Bei der Sanierung eines Kellers mit Kellerschwitzen ist es wichtig, die Ursache des Problems zu beheben. Dazu gehört die Abdichtung von undichten Stellen, die Verbesserung der Belüftung und gegebenenfalls die Installation einer Drainage. Zudem sollten schimmelbefallene Bereiche fachgerecht saniert werden. Eine professionelle Beratung durch einen Bausachverständigen ist empfehlenswert.
    6. Kann ich Kellerschwitzen selbst beheben?
      Leichte Fälle von Kellerschwitzen, die durch mangelnde Belüftung verursacht werden, können oft durch regelmäßiges Lüften und den Einsatz von Luftentfeuchtern behoben werden. Bei größeren Problemen, wie Feuchtigkeitseintritt durch undichte Stellen oder Schimmelbefall, sollte jedoch ein Fachmann hinzugezogen werden.
    7. Welche Rolle spielt die Heizung im Keller bei Kellerschwitzen?
      Eine ungleichmäßige Beheizung des Kellers kann Kellerschwitzen begünstigen. Wenn bestimmte Bereiche des Kellers kälter sind als andere, kann sich dort Kondenswasser bilden. Eine gleichmäßige Beheizung kann helfen, die Temperaturunterschiede zu reduzieren und die Luftfeuchtigkeit zu regulieren.
    8. Wie erkenne ich Schimmelbildung im Keller?
      Schimmelbildung im Keller äußert sich oft durch dunkle Flecken an den Wänden oder Decken, einen muffigen Geruch und sichtbare Schimmelpilze. Auch abblätternde Farbe oder Putz können ein Hinweis auf Schimmelbefall sein. Bei Verdacht auf Schimmel sollte ein Schimmeltest durchgeführt werden, um die Art des Schimmels zu bestimmen und geeignete Sanierungsmaßnahmen einzuleiten.

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  2. Kellerlüftung: Vermeidung von Kondenswasser durch Luftwechsel

    Foto von Edmund Bromm

    Warum ist ein Keller feucht?
    Richtiges Lüften im Keller.
    Von vielen Menschen hört man: Im Sommer die Fenster auf und im Winter zu. Wenn es im Sommer warm ist sollte der Keller durch die warme Luft austrocknen. Diese Behauptung ist falsch.
    Man lässt sich dabei vom Gefühl her leicht täuschen und vergisst, dass eine warme Luft viel mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann, als eine kalte.
    Richtiges Lüften im Keller heißt, in Abhängigkeit zur Nutzung dafür Sorge zu tragen, dass ausreichend Sauerstoff zugeführt wird und kein Kondenswasser entsteht.
    In den meisten Fällen ist ein ausreichender Luftwechsel schon durch die Undichtigkeiten der Türen und Fenster, sowie durch die normale Nutzung d.h. öffnen der Kellertüren gewährleistet. Bei höherwertigerer Nutzung ist sicher zu stellen, dass ein mehrmaliges kurzes Lüften erfolgen sollte. Ansonsten sollten die Fenster ständig geschlossen bleiben.
    Ein Luftaustausch wäre nachteilig, wenn z.B. die Außenluft mehr Feuchte aufweist wie im Innen-Raum. Denn wenn eine relativ warme Luft mit hohen Feuchtegehalt auf eine kalte Wandoberfläche trifft entsteht Kondenswasser. Die Wände nehmen dieses Wasser begierig auf und es verschlechtert sofort die Wärmedämmung. Des weiteren ist zu beachten, dass bei der Verdunstung von Wassers auch Verdunstungskälte entsteht was zu einer Abkühlung im Raum und zu einer weiteren Verminderung der Oberflächentemperatur führt.
    Dabei reicht schon eine geringe Feuchteaufnahme aus um eine erhebliche Reduzierung zu erreichen.
    Ein einfaches Beispiel hierzu: Bei einem "trockenem" Ziegelmauerwerk ist der Feuchtegehalt ungefähr 1 % dies ist somit 100 % der Wärmedämmung. Bei einem Feuchtegehalt der Wand von nur 4 % wird diese Dämmung schon um 50 % und bei einem Feuchtewert von 10 % um 77 % vermindert!
    Diese Betrachtung ist in Bezug auf Energieeinsparung sowie auf die damit zusammenhängende Umweltbelastung besonders wichtig!
    Nur mit Hilfe von Hygrometer und Thermometer kann eine Bewertung wie richtig gelüftet werden soll erfolgen. Dabei sind sowohl die Luftfeuchtigkeit als auch die Temperaturunterschiede von innen und von außen zu berücksichtigen. Ebenso wichtig ist die Oberflächentemperatur der Wand in diese Bewertung mit einzubeziehen. Nur wenn all diese Werte bekannt sind, kann darauf hin richtig gelüftet werden.
    Da diese Bewertung nicht so einfach ist wurde von Isar Bautenschutz in Ismaning bei München ein spezielles Lüftungssystem entwickelt!
    Es erfasst; Feuchte und Temperatur von innen und außen. Ebenso die Temperatur an Wandoberflächen.
    Mittels Computerprogramm wird der Luftwechsel, der richtige Zeitpunkt zum Luftaustausch und die Dauer der Lüftung gesteuert. In diesem System soll auch die Temperierung und die Luftent-Befeuchtung sowie die Wärmerückgewinnung mit eingeplant werden.
    Im System ist die Beratung vor Ort durch einen ausgebildeten Lüftungsspezialisten vorgesehen.
    Um auch entlegene Räume zu erreichen ist in einigen Fällen eine Installation mit Lüftungskanälen und Ventilatoren notwendig. Außerdem kann eine Entfeuchtung
    Im übrigen heißt richtig lüften auch:
    Man soll daran denken dass:
    • es wichtig ist, dass richtig geheizt und gelüftet wird.
    • die Fenster zum Lüften nur kurz (in der Regel reichen 1-2 Minuten, am besten in der Frühe wenn die Temperaturunterschiede zwischen außen und innen noch sehr groß sind), dafür zwei bis dreimal, im Abstand einer halben Stunde geöffnet werden sollen. Es sollen die Oberflächen der Möbel und der Wände nicht unnötig abkühlen
    • es falsch ist wenn tagsüber die Heizung abgedreht wird und abends schnell wieder aufgeheizt wird.
    • die Mindesttemperaturen in Wohnräumen dringendst einzuhalten sind
    • dass die Temperatur relativ gering schwanken sollte. Wer also im Schlafzimmer kühl schlafen möchte, muss darauf achten, dass die warme Luft aus der Wohnung nicht in die Schlafräume gelangt, sonst kühlt diese an der kalten Wand ab und es kann Kondenswasser entstehen
    • durch das Kippen der Fenster kaum ein Luftaustausch stattfindet, jedoch die Fenster-Laibungen oder Tür-Laibungen sowie die Deckenflächen stark abkühlen
    • es nicht nötig ist im Treppenhaus den ganzen Tag das Fenster offen zu lassen denn ...
    • es nicht nur ihr Geld ist, wenn der Nachbar sein Wohn- oder Kinderzimmer (Wohnzimmer, Kinderzimmer) neben dem kalten Treppenhaus oder Schlafzimmer hat und sie ihm diese Wärme durch eine nicht gedämmte Innenwand entziehen
    • die Wäsche nicht in der Wohnung getrocknet werden darf, denn das Wasser verbleibt in der Wohnung
    • der Wasserverbrauch (Blumengießen -Heizkörperbefeuchter -Duschen und /oder Baden bei geöffneter Türe etc.) in der Wohnung insbesondere im Frühling und Sommer stark eingeschränkt werden soll.

    Richtiges Lüften
    Ich gehe davon aus, dass die meisten ordentlich lüften wollen, aber was heißt, ordentlich oder richtig?
    So kann es durchaus richtig sein zwischen 10 Minuten und 15 Minuten das Fenster zu öffnen, um einen "besondern Geruch" aus der Wohnung zu bekommen, jedoch um frische Luft in die Zimmer zu holen ist dies meistens zu lange.
    Im Sommer kann die Luft wesentlich mehr Wasser aufnehmen als im Winter. Eine 25 ° warme Luft kann ca. 25 Gramm Wasser, jedoch nur 5 Gramm bei 5 ° aufnehmen. Wenn diese 5 Gramm Wasser in der Luft in die Wohnung kommen und erwärmt wird, ergibt dies nur ca. 30 % relative Luftfeuchte. So ist auch klar, warum im Winter in unseren Wohnräumen eine sehr "trockene" Luft ist.
    Zwar muss die " verbrauchte" Luft erneuert werden, doch soll durch gezieltes und regelmäßiges Lüften die Luftfeuchtigkeit niedrig gehalten werden. Besonders bei modernen dichtschließenden Fenstern ist ein gezieltes Lüften notwendig.
    Wenn jedoch viele der Sachverständigen diese Probleme nicht wissen, wie soll es der normale Wohnungs- oder Hausbesitzer (Wohnungsbesitzer, Hausbesitzer) wissen. Man brauche nur die Literatur zum Thema lüften lesen und schon wird man feststellen, es gibt sehr viele unterschiedliche Aussagen. Daraus resultierend auch die vielen Rechtsstreitigkeit-ten.
    Was bedeutet " Stoßlüften", " Dauerlüften", " feuchte- oder temperaturabhängiges (feuchteabhängiges, temperaturabhängiges) Lüften" etc.?
    Richtig lüften heißt deswegen auch, die Luft, abhängig von Temperatur und Luftfeuchtigkeit auszutauschen!
    Wie lange lüften?
    Der menschliche Körper ist ein sehr gutes "Messgerät". Dadurch kann folgendes Experiment durchgeführt werden. In der Frühe reagieren wir noch sehr empfindlich auf Temperaturunterschiede. Stellen Sie sich an die entlegenste Stelle gegenüber dem zu öffnenden Fenster. Nun bittet man jemand, Fenster (oder Türe) ganz zu öffnen. (Das Kippen reicht nicht aus).
    Sobald man empfindet, dass die kalte Luft an einem vorbeistreicht, stoppt man die Zeit. Es vergehen in der Regel meist nur zehn bis zwanzig Sekunden. Nun kann man davon ausgehen, dass bei der fünf - bis zehnfachen Zeit die Luft zu 70  -  80 % ausgetauscht ist. Im Normalfall sind die Zimmer zwischen 15-30 m², es reicht deshalb meistens aus, wenn ein bis zwei Minuten gelüftet wird. Sicherlich verbleibt noch ein Rest "Alter" Luft in den Nischen und Schränken was jedoch zu vernachlässigen ist.
    Wenn nun diese Lüftungsmöglichkeit nicht gegeben ist oder wenn nicht richtig kontrolliert werden kann ist Hilfsweise eine doch wesentliche Verbesserung schon dadurch erreicht, dass eine Lüftung
    a) zwangsweise b) in den Morgenstunden erfolgen sollte. Es ist ein bekannte Tatsache dass die Luft in der Frühe wenn es noch sehr kalt ist, nur wenig Feuchtigkeit aufgenommen hat oder beinhaltet und durch den Luftaustausch diese relativ kalte und relativ trockene Luft in dem Keller zu einer doch erheblichen Verbesserung führt. Dabei ist ebenfalls mittels eines Hygrometers eine Kontrolle wichtig und außerdem mit einem Zeitschalter und einem eingebauten Ventilator evtl. auch einem relativ einfachem Lüftungssystem eine Steuerung der Luft über Lüftungskanäle eine Wertvolle Hilfe.
    Genauso wichtig wie das Berücksichtigen der Feuchtigkeit ist, dass wenn in einem Keller geheizt wird, die Wärme nicht durch zu langes lüften verloren geht.
    Es wäre auch falsch davon auszugehen, dass dann im Winter die Fenster geöffnet werden sollen, weil eine kalte Luft wenig Feuchtigkeit beinhaltet und somit die Keller austrocknen können. Dies wäre zwar, bezogen auf den Austrocknungseffekt richtig, aber wehe dem der in einer Parterrewohnung wohnt unter dessen Fußbodenfläche ein Fenster Tag und Nacht geöffnet ist. Dem Fußboden wird dadurch ständig Wärme entzogen und somit steigen die Heizkosten ganz enorm. Denn es muss, die so verlorene Wärme wieder nachgeheizt werden.
    Weitere Info auf meiner Homepage: unter Schriften

  3. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

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    Kellerschwitzen im Mehrfamilienhaus: Ursachen, Maßnahmen & Sanierung

    💡 Kernaussagen: Kellerschwitzen in Mehrfamilienhäusern entsteht oft durch falsches Lüften. Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit aufnehmen als kalte, was zu Kondenswasserbildung führt. Richtiges Lüften, abhängig von der Jahreszeit, ist entscheidend. Die Analyse der Ursachen und die Wahl geeigneter Sanierungsmaßnahmen sind wichtig, um Feuchtigkeitsprobleme im Keller dauerhaft zu beheben.

    ⚠️ Wichtig/Achtung: Falsches Lüften im Sommer kann das Problem des Kellerschwitzen verschärfen, wie im Beitrag Kellerlüftung: Vermeidung von Kondenswasser durch Luftwechsel erläutert wird. Es ist wichtig, die Luftfeuchtigkeit und Temperatur sowohl im Keller als auch außerhalb zu berücksichtigen.

    ✅ Zustimmung/Empfohlen: Regelmäßiger Luftaustausch ist wichtig, um die Feuchtigkeit im Keller zu reduzieren und die Bildung von Kondenswasser zu verhindern. Dies trägt zur Vorbeugung von Kellerschwitzen und zur Erhaltung der Bausubstanz bei.

    👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die Lüftungsgewohnheiten im Keller des Mehrfamilienhauses und passen Sie diese an die Jahreszeit und die aktuellen Wetterbedingungen an. Ziehen Sie bei anhaltenden Problemen mit Kellerschwitzen eine professionelle Bausanierung in Betracht, um die Ursachen zu beheben und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.

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