Lehmputz bei Hüllflächentemperierung: Geeignet für feuchte Wände im Altbau?
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Lehmputz bei Hüllflächentemperierung: Geeignet für feuchte Wände im Altbau?

Nun nachdem ich mich entschieden habe, dieses Verfahren Temperierung, gegen den großen
Widerstand vieler "Fachleute", einzusetzen, habe ich noch einige Fragen.
Ich habe im Münsterland einen alten Bauernhof gekauft. Was ich vorher nicht wusste, ist das hier der Grundwasserspiegel sehr hoch ist und in Folge dessen, aufsteigende Feuchtigkeit die Wände in einen nassen Zustand versetzt hat. Der Hof ist bis auf einen Raum nicht unterkellert und alle Innen- und
Außenwände sind nass (bis zu 160 cm 150 digits). Bisher hatte ich gehört, dass dieses Verfahren Unterputz eingesetzt wird, um auch wirklich die Wände zu erwärmen. Herr Fischer schreibt, dass Aufputz das einzig Ware ist. Was ist richtig?
Bisher hörte ich das Lehmputz mit Verwendung der Hüllflächentemperierung der Weisheit letzter Schluss ist. Bei meinen nassen Wänden bietet sich das doch nicht an, oder? Außerdem empfiehlt Herr Fischer SOLUBEL pat. ® hergestellte reine
Luftkalkputz-System. Was kann ich verwenden und woher bekomme ich das Zeug?
Muss gerade bei nassen Wänden auch im Sommer konstant geheizt werden?
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  • Sanierwillige
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    Sicherheitshinweise

    🔴 Gefahr: Unkontrollierte Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung und Bauschäden führen.

    🔴 Gefahr: Eine unsachgemäße Installation der Hüllflächentemperierung kann zu Kondenswasserbildung und weiteren Feuchtigkeitsproblemen führen.

    GoogleAI-Analyse

    Ich beurteile die Verwendung von Lehmputz in Kombination mit einer Hüllflächentemperierung in einem alten Bauernhaus mit hohem Grundwasserspiegel als komplex.

    🔴 Gefahr: Hohe Feuchtigkeit in den Wänden kann die Wirksamkeit der Temperierung beeinträchtigen und zu Schimmelbildung führen.

    • Lehmputz: Ist diffusionsoffen und kann Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben.
    • Luftkalkputz: Wirkt alkalisch und kann Schimmelbildung vorbeugen.

    Ich empfehle, die Feuchtigkeitsproblematik vor der Installation der Hüllflächentemperierung und dem Aufbringen des Putzes zu beheben. Eine Drainage oder andere Maßnahmen zur Reduzierung der Feuchtigkeit im Mauerwerk könnten erforderlich sein.

    Ich empfehle, die Eignung von Lehmputz oder Luftkalkputz in Kombination mit der Hüllflächentemperierung von einem Fachmann (z.B. einem Bauphysiker oder einem erfahrenen Handwerker für Lehmbau) beurteilen zu lassen. Dieser kann die spezifischen Bedingungen vor Ort berücksichtigen und eine fundierte Empfehlung geben.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie eine detaillierte Feuchtigkeitsanalyse durchführen und wählen Sie ein Putzsystem, das für die spezifischen Bedingungen geeignet ist. Ziehen Sie einen Fachmann für Lehmbau hinzu.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Hüllflächentemperierung
    Ein Heizsystem, das Wärme über die Gebäudehülle (Wände, Decken) abgibt. Dies sorgt für eine gleichmäßige Temperaturverteilung im Raum. Verwandte Begriffe: Wandheizung, Flächenheizung, Temperierung.
    Lehmputz
    Ein Baustoff aus Lehm, Sand und Wasser. Er ist diffusionsoffen und feuchtigkeitsregulierend. Verwandte Begriffe: Baustoffe, Putz, Naturbaustoffe.
    Luftkalkputz
    Ein Baustoff aus Kalk, Sand und Wasser. Er ist alkalisch und wirkt schimmelhemmend. Verwandte Begriffe: Baustoffe, Putz, Kalkputz.
    Diffusionsoffenheit
    Die Fähigkeit eines Baustoffs, Wasserdampf durchzulassen. Dies ist wichtig für ein gesundes Raumklima und zur Vermeidung von Feuchtigkeitsschäden. Verwandte Begriffe: Wasserdampfdiffusion, Feuchtigkeitstransport, Atmungsaktivität.
    Grundwasserspiegel
    Die Höhe des Grundwassers unter der Erdoberfläche. Ein hoher Grundwasserspiegel kann zu Feuchtigkeitsproblemen in Gebäuden führen. Verwandte Begriffe: Grundwasser, Feuchtigkeit, Drainage.
    U-Wert
    Der Wärmedurchgangskoeffizient, der angibt, wie gut ein Bauteil Wärme leitet. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung. Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmeverlust, Energieeffizienz.
    Feuchtigkeitsschäden
    Schäden an Gebäuden, die durch Feuchtigkeit verursacht werden, wie z.B. Schimmelbildung, Bauschäden und Korrosion. Verwandte Begriffe: Schimmel, Bauschäden, Wasserschäden.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Frage: Was ist Hüllflächentemperierung?
      Antwort: Hüllflächentemperierung ist ein Verfahren zur Temperierung von Räumen, bei dem die Wärme über die Außenwände (Hüllflächen) abgegeben wird. Dies kann durch in die Wände integrierte Heiz- oder Kühlregister erfolgen. Ziel ist eine gleichmäßige Temperaturverteilung und ein angenehmes Raumklima.
    2. Frage: Ist Lehmputz generell für feuchte Wände geeignet?
      Antwort: Lehmputz kann Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben, was in gewissem Maße vorteilhaft sein kann. Bei stark durchfeuchteten Wänden ist Lehmputz jedoch nicht die alleinige Lösung. Es ist wichtig, die Ursache der Feuchtigkeit zu beheben, bevor ein Putzsystem aufgebracht wird.
    3. Frage: Was ist der Unterschied zwischen Lehmputz und Luftkalkputz?
      Antwort: Lehmputz besteht hauptsächlich aus Lehm, Sand und Wasser. Er ist diffusionsoffen und feuchtigkeitsregulierend. Luftkalkputz besteht aus Kalk, Sand und Wasser. Er ist alkalisch und wirkt dadurch schimmelhemmend.
    4. Frage: Welche Risiken bestehen bei der Verwendung von Lehmputz in einem Altbau mit hohem Grundwasserspiegel?
      Antwort: Das Hauptrisiko ist, dass der Lehmputz zu viel Feuchtigkeit aufnimmt und nicht mehr ausreichend abgeben kann. Dies kann zu Schimmelbildung, Bauschäden und einem unangenehmen Raumklima führen.
    5. Frage: Welche Alternativen gibt es zu Lehmputz bei feuchten Wänden?
      Antwort: Eine Alternative ist Luftkalkputz, der aufgrund seiner alkalischen Eigenschaften schimmelhemmend wirkt. Es gibt auch spezielle Sanierputze, die für feuchte Wände entwickelt wurden.
    6. Frage: Welche Rolle spielt der U-Wert der Wand bei der Hüllflächentemperierung?
      Antwort: Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie gut eine Wand Wärme leitet. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung. Bei der Hüllflächentemperierung ist ein guter U-Wert wichtig, um Wärmeverluste zu minimieren.
    7. Frage: Kann eine Drainage helfen, die Feuchtigkeit im Mauerwerk zu reduzieren?
      Antwort: Ja, eine Drainage kann helfen, das Grundwasser vom Gebäude fernzuhalten und so die Feuchtigkeit im Mauerwerk zu reduzieren. Dies ist eine gängige Maßnahme bei Altbauten mit hohem Grundwasserspiegel.
    8. Frage: Was ist bei der Auswahl eines Handwerkers für Lehmbau zu beachten?
      Antwort: Achten Sie darauf, dass der Handwerker Erfahrung im Umgang mit Lehmputz und im Bereich Altbausanierung hat. Fragen Sie nach Referenzen und lassen Sie sich beraten, welches Putzsystem für Ihre spezifische Situation am besten geeignet ist.

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  2. Feuchtigkeitsprobleme im Altbau: Ursachenforschung statt Symptombekämpfung

    Foto von Edmund Bromm

    Warum sind Fachleute mit ". " oder handelt es sich doch nicht um Fachleute?
    Es tut mir leid, nicht um Sie  -  Sie haben sich ja schon "schlau" gemacht  -  sondern um den alten Bauernhof.
    Auch ich darf einmal zynisch sein: hervorragend wie man die Feuchte mit Temperierung weg bringt.
    Aber, es sollte einem schon bewusst sein, je mehr (oder schneller) Wasser verdunstet um so mehr kommt von unten nach oder verstehe ich von Physik zu wenig?
    Das Problem ist jedoch nicht nur das Wasser, sondern die darin enthaltenen Salze. Diese zerstören, wenn sie von der Lösung in die kristalline Form überwechseln die Oberflächen!
    Es ist somit nur eine Frage der Zeit, wann der neue Verputz zerstört wird. Außerdem, die Wand trocknet nur an der Oberfläche ab, ansonsten bleibt die Feuchte in der Wand. Welche Wärmedämmung verbleibt bei einer feuchten Wand?
    Wer hat denn "aufsteigende Feuchte" festgestellt, und vor allen Dingen wie?
    Warum wurde keine Feuchte gemessen?
    Ich habe den Eindruck Sie wollen den "Spezialputz" anpreisen!
    Oder doch nur die Temperierung?
  3. Feuchtigkeit im Altbau: Ursachenanalyse vor Hüllflächentemperierung!

    Muss man das nicht getrennt sehen.
    Die Temperierung soll die Mauer wohl auf Dauer abtrocknen und dann damit deren Dämmwirkung erhöhen. (Bei diesem Thema schlagen 2 Herzen in meiner Brust). Wenn aber Feuchtigkeit, woher auch immer, muss das zuvor abgestellt werden. Da hat Herr Bromm vollkommen recht. Ohne, dass das Bauwerk in Ordnung ist, hat sonst alles keinen Zweck. Also: Feststellen lassen, wo die Feuchtigkeit herkommt. 2. Ursache beseitigen 3. Dann Gedanken über den Putz machen.
    Infos über den Kalkputz über

    Dort anrufen, die können Ihnen sagen, welcher Händler in Ihrer Nähe den Putz vertreibt.
    Am wichtigsten bei der ganzen Sache ist, wie Herr Bromm schon sagt: wo kommt das Wasser her. Es könnte z.B. durchaus sein, dass die Feuchtigkeit aus einer Kombination aus Salzgehalt und Luftfeuchte herrührt. Bestimmten Salze sind extrem Hygroskop undreagieren schon bei ca. 60 % r.L. Es muss nicht immer " aussteigende" Feuchtigkeit sein.

  4. Aufsteigende Feuchtigkeit: Horizontalsperre vs. Temperierung im Altbau

    Temperierung  -  Lehmputz oder nicht
    Hallo Herr Bromm,
    Selbstverständlich habe ich die Feuchtigkeit von einem Gutachter messen lassen. Und nach seiner Meinung handelt es sich um Aufsteigende Feuchtigkeit wegen fehlender Horizontalsperre in Kombination mit einem sehr hohen Grundwasserspiegel. Übrigens schreibe ich hier rein Privat und nicht weil ich irgendetwas verkaufen möchte.
    Ich möchte lediglich für mein Problem eine günstige und gute Lösung.
    Neben der Temperierung habe ich bereits an die Drainagierung des Gebäudes gedacht, um dem Grundwasser einfach eine andere Möglichkeit zu geben ...
    Versalzungen wurden übrigens nicht festgestellt.
    Weiß jemand Rat?!
    • Name:
    • Sanierwillige
  5. Grundwasserspiegel senken: Naturschutzrechtliche Aspekte beachten!

    Foto von Jochen Ebel, Dipl.-Physiker

    Grundwasserspiegel senken?
    Da wird wohl der Naturschutz etwas dagegen haben, den Grundwasserspiegel zu senken  -  und wo soll das viele Wasser hin? Und wenn die Pumpe mal ausfällt, steht alles unter Wasser?

    Genau untersuchen, was zu machen ist  -  aber vor Ort. Solche Fälle als Ferndiagnose behandeln ist oft wenig hilfreich.

  6. Feuchtemessung im Altbau: Risiken durch unqualifizierte 'Fachleute'!

    Foto von

    Wie ist die Feuchte und von welchen "Fachmann" gemessen worden?
    Messen der Feuchtigkeit
    Eine zu hohe Feuchte im Baustoff ist oft ein Problem. Nicht nur, dass die Wände fleckig werden, Salze und Mineralien ausblühen und der Verputz von den Wänden fällt, sondern auch, weil die Wärmedämmung abnimmt und Schimmelpilze oder sogar Hausschwamm entstehen kann.
    In der Praxis erlebt man es immer wieder, dass sich viele "Fachleute" anbieten, die Feuchte einer Wand oder eines Kellers zu messen, um dann, gegebenenfalls eine Trockenlegung vorzuschlagen.
    Wer die Messen besucht, oder Pressemitteilungen rund ums Bauen oder Bauinstandsetzen verfolgt, findet oft auch den Hinweis, "wir messen Ihre Feuchtigkeit" kostenlos. Doch Vorsicht!
    In der heutigen Zeit wird dies sehr oft mittels digitaler Messungen angeboten. Dabei werden Messgeräte verwendet, die entweder durch aufleuchtende Dioden oder durch einen Zeigerausschlag spektakuläre Ergebnisse zeigen. Diese Messungen sind zwar sehr einfach durchzuführen sagen jedoch nicht viel aus.
    Was kann gemessen werden?
    Es steht fest, dass mit diesen Geräten, welche die Oberflächen abtasten, nur die elektrische Leitfähigkeit zwischen den beiden Elektroden ermittelt wird. Auch wenn mit Nägel oder spitzen Elektroden die Oberflächen durchbrochen und mehrere Millimeter darunter gemessen wird handelt es sich dabei nicht um Feuchte.
    Ein Beispiel: eine Messung an einer Kupferdachrinne  -  die absolut trocken ist  -  ergibt auch einen sehr starken Ausschlag, weil diese eine gute elektrische Leitfähigkeit aufweist. Mit Feuchte hat dies jedoch überhaupt nichts zu tun.
    Einige, auch namhafte Gerätehersteller preisen ihre elektrisch betriebenen Geräte (trotz besseren Wissens) für die Feuchtemessung an.
    Studiert man allerdings deren Prospekte und Gebrauchsanweisungen genauer, so gibt es immer (im Kleingedruckten) Hinweise auf Justierungen und Eichungen anhand von Referenzfeuchten.
    Erst durch Kalibrierung dieser Referenzen, kann (auch nur mit gleichen Baustoffen) eine praktikable Messung durchgeführt werden. Wobei auch hier wiederum nicht die Feuchte im Vordergrund steht, sondern zunächst auch wiederum die elektrische Leitfähigkeit.
    Jedoch ist näherungsweise für ausgebildete Fachleute ein gewisser Rückschluss auf Feuchte bzw. der damit zusammenhängender Leitfähigkeit und der Umrechnung möglich.
    Wie kann nun mit Hilfe von Messgeräten oder durch Entnahme von Baustoffproben die Feuchte ermittelt werden?
    Auf der Baustelle gibt es eine relativ einfache Messmöglichkeit mit der CM-Methode. Hierzu wird mit einer Bohrmaschine eine ausreichende Menge Bohrmehl entnommen. Dieses wird gewogen und mit einer bestimmten Menge Karbid (aus vorgefertigten Ampullen) in einer Druckflasche zusammengeführt. In der Flasche befinden sich Eisenkugeln die beim schütteln die Ampulle zerstören und somit eine Mischung von feuchten Bohrmehl und Karbid erreicht wird.
    Nach einer gewissen Wartezeit kommt es durch die Feuchte im Bohrmehl und dem Karbid zu einer Reaktion, es entsteht Acetylengas. Aus dem Druck der dabei entsteht, kann nun mit Hilfe einer Tabelle der Feuchtegehalt abgelesen werden.
    Dieses CM-Verfahren ist relativ einfach mit dementsprechenden Baustellenkoffern auszuführen. Jedoch weit komplizierter als mit elektrischen Messgeräten.
    Es gibt noch eine Reihe anderer, jedoch nicht sehr einfacher Messverfahren. Zu erwähnen ist die Neutronen-Messtechnik. Diese Messungen sind nur durch ausgebildete Messtechniker möglich.
    In der Praxis wird von Fachleuten oft auch eine Probenentnahme durchgeführt und anschließend diese Probe durch wägen und trocknen im Labor der Feuchtegehalt ermittelt.
    Was jedoch aus diesen Messungen nicht hervorgeht, ist der Anteil der Feuchtigkeit.
    "Feuchte" entsteht durch die verschiedenen Möglichkeiten der Wasseraufnahme eines Materials. Dementsprechend können bei feuchten Wänden die verschiedensten Mechanismen der Wasseraufnahme im Spiel sein:
    1. Wasseraufnahme aus der Luft d.h. aus der Gasphase,
    • Hygroskopische Feuchte (unterhalb der Kondensation) ,

    der Wassergehalt der Luft  -  "relative Luftfeuchte"- und Salzgehalt des Mauerwerks spielen hier die entscheidende Rolle,

    • Kapillarkondensation (Auffüllen kleinster Poren mit Wasser, ebenfalls unterhalb der Kondensation)
    • Kondensation (Abscheiden flüssigen Wassers durch Unterschreiten der

    "Taupunkttemperatur", da kalte Luft weniger Wasserdampf speichern kann als
    warme Luft) ,
    2. Kapillarer Wassertransport (Saugvermögen der Baustoffe mit einem bestimmten
    Porengefüge) z.B. aus dem Untergrund -"aufsteigende Feuchte"  -  oder bei
    Beregnung, auch hierbei spielt der Salzgehalt eine wesentliche Rolle;
    3. Eindringen von Wasser wegen Fehlstellen

    • Aufgrund fehlender Abdichtung,
    • durch fehlerhafte Anstriche, Risse, offene Fugen,
    • ebenso können undichte Fenster; Fensterbankanschlüsse und defekte

    Dachrinnen usw. zu feuchten Wänden führen.
    Vorab ist jedoch zu klären, was ist überhaupt "feucht" oder "trocken"
    Hierzu gibt es sehr unterschiedliche Angaben. Eine eindeutige pauschale Aussage ist leider nicht so einfach abzugeben.
    Dabei sollte man auch wissen, welche Wasseraufnahme von Baustoffen unter welchen Bedingungen zu erwarten ist.
    Ein weiterer Aspekt für die Definition der möglichen Feuchtwerte ist das Verhältnis der momentanen - zur maximalen Feuchteaufnahme.
    Außerdem, welche Ausgleichsfeuchte (das ist der Wassergehalt oder die Feuchte, die sich einstellt, wenn sich ein Baustoff hinreichend lange, bis zum Gleichgewichtszustand, an die Umgebungsbedingungen angepasst hat) der Baustoff aufweist usw.
    Diese Angaben können jedoch sehr unterschiedlich sein!
    Somit ist sicher klar, dass eine Untersuchung einer Feuchtebelastung und die daraus resultierende Beurteilung einer Instandsetzung nur durch den Fachmann/Frau geschehen kann.
    Hierbei sollte nicht nur der Preis, sondern in erster Linie der Sachverstand entscheidend sein.
    All diesen Messungen ist eines gemeinsam: es kann jeweils nur der momentane Feuchtewert festgestellt werden. Es kann keinerlei Aussage darüber abgegeben werden, ob es sich z.B. um aufsteigende Feuchtigkeit oder Kondenswasser handelt.
    Um exaktere Angaben und Daten zu erhalten, sind Messungen über einen längeren Zeitraum durchzuführen. Dabei spielen die Wetter- oder Klimadaten (Wetterdaten, Klimadaten), Temperatur und deren Vergleich bzw. Referenzmessungen eine wichtige Rolle.
    Nur wenn solche Aussagen von Fachleuten bewertet werden und die Instandsetzung daran ausgerichtet wird, kann eine Wiederherstellung zum Erfolg führen.
    Edmund Bromm Geschäftsführer: Isar Bautenschutz
    Literaturhinweise: Weber, H. : Mauerfeuchtigkeit, Expert  -  Verlag Grafenau
    Weichert, L. : Aufgaben und Möglichkeiten zur Messung von Klimagrößen f.d. Fassadensanierung

  7. Feuchteschäden im Altbau: Abdichtung vor Hüllflächentemperierung!

    zurück zu den fragen..
    1 sie schreiben von hohem Grundwasserstand und aufsteigender feuchte, die die Wände durchnässt! wo genau liegt der mittlere Grundwasserstand bezogen auf ihren fertigfußboden der beheizten/ temperierten raumhülle? sie sind sich bewusst, dass nasse Wände und Wandtemperierung nicht dauerhaft funktionieren? bei den von ihnen geschilderten Feuchteschäden kommen sie um eine "ordentliche" Abdichtung nicht umhin! sie wissen doch sicher von ihren "Fachleuten" dass die nun sichtbare Feuchtigkeit sich bei Temperierung in der Luftfeuchtigkeit wiederfindet? daraus resultieren keine dauerhaften klimadaten für Mensch und organischen Materialien!
    2 vergessen sie einfach alles was sie bei Fischer lesen! er ist ein verführer und bautheologe! aufsteigende feuchte gibt es nicht schrieb er hier einst! den Hersteller der solubel Produkte habe ich vor 20 Jahren kennengelernt. seine spur können sie mit etwas guten willen durch nordbayern und thüringen/Sachsen verfolgen. wer mit Zellulose in kalkaußenputzen rumpanscht verliert bei mir zumindest jedwede Glaubwürdigkeit. der glaube, und das im Hinblick auf Fischer und Konsorten vertreibt keine Feuchtigkeit.
    3 in die selbe Kerbe schlägt die scene der Lehmputze: Prinzip glaube Hoffnung liebe! Bautheologie eben. Ich Stelle mir eben mal vor, was der Lehm bei ihrer Konstellation nach der dritten Durchfeuchtung macht! er löst sich und kommt bröselig auf dem Fußboden zum erliegen!

    ich kann ihnen nur raten, beauftragen sie einen in solchen fragen erfahrenen Fachmann, der ihnen ein Konzept erarbeitet, der alle einflussfaktoren erkundet, und mit ihnen ein Sanierungskonzept erarbeitet. es gibt viele Wege, ohne glaubenbekenntnisse solche Feuchteschäden zu bewältigen. ob nun mit sperren aus Bitumen, Edelstahl, Reaktionsharzen  -  Temperierung im Mauerwerk oder Putz, Heizleisten  -  silikatplatten, porenbildenden Putzen  -  Trennung der Außenwände und der raumschale etc. etc. pp
    nur ist das technisch-konstruktive + gestalterische + wirtschaftliche Arbeit --- ergo klassisch Architektenjob. der wird sich natürlich weiterer Fachleute wie bautenschutzer, Bauphysiker, bauingeniere etc. bedienen. hier im Forum werden sie allenfalls Anregungen holen können  -  als sanierungswilliger brauchen aber einen chirurgen!

  8. Lehmputz im Altbau: Einsatzgrenzen bei aufsteigender Feuchtigkeit

    ergänzend!
    ich wollte noch nachrufen:
    nach der alten lehmbaunorm dürfen Lehmputze und lehmkonstruktionen erst 50 cm über feuchtegefährdeten Bauteilen verwendet werden. im Normalfall schreibt die neue Lehmbauordnung selbiges (ab)
    erfahrene Architekten kann evtl. das denkmalamt nennen!
  9. Altbau Sanierung: Welche Abdichtung ist wirklich vernünftig?

    Sanierung
    Hallo Herr Blücher,
    was ist denn aus Ihrer Sicht eine vernünftige Abdichtung?
    Gruß
    • Name:
    • Sanierwillige
  10. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

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    Lehmputz und Hüllflächentemperierung bei feuchten Wänden im Altbau: Eine Risikoabwägung

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Eignung von Lehmputz in Kombination mit Hüllflächentemperierung bei aufsteigender Feuchtigkeit im Altbau. Es wird betont, dass die Ursache der Feuchtigkeit (fehlende Horizontalsperre, hoher Grundwasserspiegel) vor der Anwendung von Sanierungsmaßnahmen behoben werden muss. Die Expertise von Fachleuten und eine sorgfältige Analyse der Feuchtequellen sind entscheidend. Der Einsatz von Lehmputz unterhalb von 50 cm über feuchtegefährdeten Bauteilen wird kritisch gesehen.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Laut Feuchteschäden im Altbau: Abdichtung vor Hüllflächentemperierung! ist eine ordentliche Abdichtung unerlässlich, bevor eine Hüllflächentemperierung in Betracht gezogen wird. Nasse Wände und Wandtemperierung funktionieren nicht dauerhaft zusammen.

    🔴 Risiko: Der Beitrag Feuchtemessung im Altbau: Risiken durch unqualifizierte 'Fachleute'! warnt vor unqualifizierten "Fachleuten" bei der Feuchtemessung, da falsche Messergebnisse zu falschen Sanierungsentscheidungen führen können. Eine korrekte Diagnose ist entscheidend für die Wahl der richtigen Maßnahmen zur Beseitigung von Feuchtigkeitsschäden.

    ✅ Empfehlung: Es wird empfohlen, die Ursache der aufsteigenden Feuchtigkeit durch einen Gutachter feststellen zu lassen, wie im Beitrag Aufsteigende Feuchtigkeit: Horizontalsperre vs. Temperierung im Altbau beschrieben. Eine Drainagierung des Gebäudes oder andere Maßnahmen zur Senkung des Grundwasserspiegels können in Betracht gezogen werden, wobei naturschutzrechtliche Aspekte zu berücksichtigen sind (siehe Grundwasserspiegel senken: Naturschutzrechtliche Aspekte beachten!).

    👉 Handlungsempfehlung: Vor der Anwendung von Lehmputz sollte geprüft werden, ob die Voraussetzungen gemäß der Lehmbaunorm erfüllt sind (siehe Lehmputz im Altbau: Einsatzgrenzen bei aufsteigender Feuchtigkeit). Es wird empfohlen, erfahrene Architekten oder das Denkmalamt zu konsultieren, um eine fachgerechte Sanierung sicherzustellen. Die Frage nach einer vernünftigen Abdichtung wird im Beitrag Altbau Sanierung: Welche Abdichtung ist wirklich vernünftig? aufgeworfen, was weitere Recherchen und Beratungen erforderlich macht.

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