Fliesen lösen sich im Duschraum: Ursachen, Sanierung & Gutachter-Kosten?
In diesem Forum sind Sie: Modernisierung / Sanierung / Bauschäden📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026
Die Diskussion dreht sich um abfallende Fliesen in den Duschräumen eines Rudervereins. Mögliche Ursachen sind falsche Putzart (Gips statt Zement), mangelhafte Abdichtung und Fehler bei der Ausführung. Ein Gutachter wurde hinzugezogen, um die Schadensursache zu ermitteln. Die korrekte Feuchtigkeitsbeanspruchungsklasse und die Einhaltung von DIN-Normen und Merkblättern sind entscheidend für eine erfolgreiche Sanierung.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Empfehlung · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Fliesen lösen sich im Duschraum: Ursachen, Sanierung & Gutachter-Kosten?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt.
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Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Nutzung der betroffenen Duschräume umgehend einstellen – akute Verletzungsgefahr durch herabfallende Fliesen und versteckte Feuchteschäden.
🔴 KRITISCH: Fachliche Klärung der Abdichtungsebene durch zertifizierten Bausachverständigen mit Schwerpunkt Abdichtungstechnik (DINAbk. 18534) – fehlende oder fehlerhafte Verbundabdichtung ist die häufigste Ursache und erfordert fachgerechte Sanierung.
⚠️ WICHTIG: Prüfung des Putzuntergrunds auf mechanische Tragfähigkeit und Feuchtegehalt vor erneuter Fliesenverlegung – ein aufquellender Putz erfüllt nicht die Voraussetzungen nach DIN 18157 und muss saniert werden.
⚠️ WICHTIG: Dokumentation aller Leistungen und Materialien (Rechnungen, Produkt-Data-Sheets, Verträge) – entscheidend für Gewährleistungsansprüche und klare Zuordnung der Verantwortung (Putz vs. Abdichtung vs. Verlegung).
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich sehe, dass sich in Ihren Duschräumen Fliesen von den Wänden lösen. Das ist ein deutliches Zeichen für ein Problem mit der Feuchtigkeit oder der Haftung des Putzes.
🔴 Gefahr: Ablösende Fliesen in Feuchträumen können zu erheblichen Folgeschäden führen, wie Schimmelbildung und Schädigung der Bausubstanz.
Ich empfehle folgende Schritte:
- Ursachenforschung: Lassen Sie von einem unabhängigen Gutachter die Ursache für die Ablösung der Fliesen untersuchen. Mögliche Ursachen sind falscher Putz, ungeeigneter Kleber, mangelhafte Abdichtung oder Feuchtigkeitsprobleme im Mauerwerk.
- Materialprüfung: Überprüfen Sie die Rechnung des Verputzerbetriebs genau. Welcher Putz wurde verwendet? War dieser für Feuchträume geeignet?
- Sanierung: Nach Feststellung der Ursache muss die Sanierung fachgerecht erfolgen. Dies beinhaltet in der Regel die Entfernung der alten Fliesen, die Sanierung des Putzes und die Neuverlegung der Fliesen mit geeignetem Kleber und Abdichtung.
👉 Handlungsempfehlung: Bevor Sie weitere Maßnahmen ergreifen, beauftragen Sie einen Bausachverständigen mit der Erstellung eines Gutachtens. Dieses dient als Grundlage für die Sanierung und eventuelle Schadenersatzansprüche.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt einen typischen Gewährleistungskonflikt nach einer Badsanierung, bei dem sich die Fliesen in den Duschräumen aufgrund von Feuchtigkeitseinwirkung lösen. Die Kernproblematik liegt in der unklaren Verantwortungsteilung zwischen Verputzer und Fliesenleger sowie in der fachlichen Eignung des verwendeten Putzes für den Nassbereich.
🔴 Gefahr: Die beschriebene Situation stellt ein erhebliches Sicherheits- und Bauschadensrisiko dar. Wenn sich Fliesen und Putz von der Wand lösen, kann eindringendes Wasser die Bausubstanz (Mauerwerk, Armierung) schädigen und zu Schimmelbildung hinter den Fliesen führen. Zudem besteht die akute Gefahr von herabfallenden Fliesen, die Personen im Duschbereich verletzen können.
➕ Ergänzung: Entscheidend ist die fachliche Klärung der Abdichtungsebene. Nach allgemein anerkannten Regeln der Technik (DIN 18534) muss bei Fliesenbelägen in Nassräumen eine wasserdichte Verbundabdichtung unter den Fliesen aufgebracht werden. Diese Aufgabe liegt in der Regel beim Fliesenleger. Der Putz allein, selbst wenn er als "Putz für Feuchträume" deklariert ist, kann keine dauerhafte Abdichtung gegen anstehendes Wasser gewährleisten. Der Gutachter bestätigt dies indirekt, indem er feststellt, dass der Putz aufquillt, wenn er nass wird.
⚠️ Korrektur: Die Aussage des Verputzers, der Fliesenleger hätte vor dem Fliesen den Verputz abdichten müssen, ist fachlich korrekt. Die Aussage des Fliesenlegers, der Putz sei nicht für Feuchträume geeignet, ist hingegen irreführend. Ein Putz für Feuchträume ist in der Regel diffusionsoffen und kann Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben, er ist aber nicht als wasserdichte Schicht konzipiert. Die Ursache liegt nicht im Putz, sondern im Fehlen der fachgerechten Abdichtung durch den Fliesenleger.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen, zertifizierten Bausachverständigen mit Schwerpunkt Abdichtungstechnik. Dieser soll ein detailliertes Gutachten erstellen, das die Schadensursache (fehlende Abdichtung) und die Verantwortlichkeit (Fliesenleger) eindeutig klärt. Parallel dazu sollten Sie die Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Fliesenleger schriftlich geltend machen und ihm eine Frist zur Nachbesserung setzen. Die Kosten für das Gutachten (ca. 1.500 bis 3.000 Euro) können als Teil des Schadensersatzes geltend gemacht werden. Betreten Sie den Duschraum bis zur Klärung nicht mehr, um Verletzungen durch herabfallende Fliesen zu vermeiden.
KI-Analyse (Qwen)
Die beschriebene Fliesenablösung in den Duschräumen weist auf ein gravierendes konstruktives oder ausführungsbedingtes Mangelgeschehen hin, das unverzüglich fachlich abgeklärt werden muss.
🔴 Gefahr: Aufquellender Putz bei Feuchtigkeit deutet auf einen ungeeigneten Untergrund hin – möglicherweise handelt es sich um einen nicht wasserdichten Zementputz ohne ausreichende Dampfbremse oder um einen Putz mit falscher Zusammensetzung, der bei wiederholter Feuchteeinwirkung strukturell versagt.
🔴 Gefahr: Die Ablösung der Fliesen birgt ein hohes Risiko für verdeckte Feuchteschäden, Schimmelbildung hinter den Fliesen und langfristig auch für die Standsicherheit der Wandkonstruktion – insbesondere bei tragenden Wänden oder bei unsachgemäßer Verankerung.
⚠️ Korrektur: Die Aussage "Putz für Feuchträume" auf der Rechnung ist keine fachliche Zertifizierung – ein Zementputz ist grundsätzlich nicht wasserdicht und bedarf stets einer separaten, fachgerechten Abdichtung vor der Fliesenverlegung gemäß DIN 18195-4 und DIN 18157.
➕ Ergänzung: Die Verantwortung für die Abdichtung liegt grundsätzlich beim Fliesenleger, sofern nicht ausdrücklich vertraglich anders geregelt – jedoch ist die Voraussetzung, dass der Untergrund (Putz) mechanisch tragfähig, trocken, sauber und rissfrei ist; ein aufquellender Putz erfüllt diese Voraussetzung nicht.
➕ Ergänzung: Ein Gutachter muss nicht nur die Ursache der Ablösung klären, sondern auch prüfen, ob bereits Schäden an der Unterkonstruktion, dem Mauerwerk oder der Dampfsperre vorliegen – insbesondere bei einem Vereinsgebäude mit hoher Nutzungsintensität.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen für Baubegleitung und Feuchteschäden (z. B. mit Bausachverständigen-Zertifikat nach DIN 18115 oder ZVSHK), der eine detaillierte Ursachenanalyse inkl. Materialproben und Feuchtemessung durchführt – bis dahin ist die Nutzung der betroffenen Duschräume einzustellen, um Folgeschäden zu vermeiden.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung: Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die Fliesenablösung als krankhaftes Mangelgeschehen mit akutem Sicherheitsrisiko, verbinden dies mit Feuchtigkeitseinwirkung und fordern die sofortige Beauftragung eines unabhängigen Bausachverständigen zur Ursachenklärung.
⚠️ Abweichung: GoogleAI fokussiert primär auf die Ursachenforschung (Putz, Kleber, Abdichtung) als offene Variablen; DeepSeek und Qwen hingegen präzisieren die Verantwortung: DeepSeek weist die fehlende Abdichtung eindeutig dem Fliesenleger zu, Qwen betont zusätzlich die Voraussetzung eines tragfähigen Untergrunds – was den Verputzer in die Verantwortung zieht, wenn der Putz aufquillt.
➕ Ergänzung: DeepSeek liefert die fachliche Einordnung nach DIN 18534 und klärt die Rolle der „Verbundabdichtung“; Qwen ergänzt die Anforderungen an den Untergrund nach DIN 18157 und DIN 18195-4 sowie die Notwendigkeit von Materialproben und Feuchtemessung – GoogleAI erwähnt diese Normen nicht.
❌ Widerspruch: DeepSeek bewertet die Aussage des Fliesenlegers („Putz nicht für Feuchträume geeignet“) als irreführend, während Qwen klarstellt, dass ein „Putz für Feuchträume“ keine wasserdichte Schicht ist – und der Verputzer dennoch für einen tragfähigen, nicht aufquellenden Untergrund verantwortlich ist. Die sicherere Einschätzung (Qwen) wird priorisiert: Ein aufquellender Putz ist ein konstruktiver Mangel am Untergrund, unabhängig von seiner Deklaration.
👉 Empfehlung: Die sicherste Handlungsempfehlung ist die sofortige Sperrung der Duschräume und die Beauftragung eines zertifizierten Sachverständigen mit Nachweis für Abdichtungstechnik und Feuchteschäden – wie von DeepSeek und Qwen übereinstimmend, aber präziser als bei GoogleAI gefordert.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Ursache der Fliesenablösung ⚠️ Abwägung Überwiegend fehlende oder fehlerhafte Verbundabdichtung nach DIN 18534 – ergänzt durch mangelhaften Putzuntergrund (aufquellend, nicht tragfähig), der die Voraussetzungen nach DIN 18157 verletzt. Akut-Risiko ✅ Konsens Hohe Verletzungsgefahr durch herabfallende Fliesen, verborgene Feuchteschäden, Schimmelbildung und langfristige Bausubstanzschädigung – sofortige Sperrung erforderlich. Verantwortung ⚠️ Abwägung Abdichtung: primär Fliesenleger (sofern vertraglich nicht anders geregelt); Untergrund (Putz): Verputzer – bei nachweislich ungeeignetem, aufquellendem Putz liegt ein Mangel vor, der seine Verantwortung nicht ausschließt. Sanierungsvoraussetzungen ✅ Konsens Vollständige Entfernung loser Fliesen und beschädigten Putzes, fachgerechte trockene Sanierung des Untergrunds, Nachweis der Feuchtefreiheit, anschließende Verbundabdichtung und Neuverlegung mit geeignetem Material. Gutachter-Anforderung ✅ Konsens Unabhängiger, zertifizierter Bausachverständiger mit Schwerpunkt Abdichtung/Feuchteschäden – unter Einbeziehung von Feuchtemessung, Materialproben und normkonformer Dokumentation (DIN 18115, ZVSHK). 👉 Handlungsempfehlung: Die Sanierung darf erst nach fachlich abgesicherter, schriftlicher Ursachenanalyse und klaren Verantwortlichkeitszuweisungen beginnen – eine Teilsanierung ohne Gutachten birgt das Risiko einer erneuten, kostspieligen Fehlsanierung und gefährdet Gewährleistungsansprüche.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Herabfallende Fliesen im Duschraum Verletzungsgefahr bis hin zu schweren Kopfverletzungen bei Nutzern – insbesondere bei hoher Frequenz im Vereinsgebäude. 🔴 Risiko Versteckter Schimmel hinter Fliesen Gesundheitsgefährdung durch Sporenbelastung (Atemwegserkrankungen), langfristige Minderung der Raumluftqualität, hohe Sanierungskosten bei Spätdiagnose. 🔴 Risiko Aufquellender Putz im Mauerwerk Abbau der Tragfähigkeit bei tragenden Wänden, Korrosion von Armierungselementen, strukturelle Instabilität im Duschraumbereich. 🔴 Risiko Unklare Verantwortung zwischen Verputzer und Fliesenleger Verzögerung der Sanierung, Kostenstreit, Ausschluss von Gewährleistungsansprüchen bei fehlender Dokumentation oder Fristsetzung. 🔴 Risiko Versäumte Feuchtemessung vor Sanierung Wiederholter Mangel nach Neuverlegung, da Restfeuchte den neuen Putz oder die Abdichtung zerstört – Sanierung erfolgt ohne fachliche Grundlage. ✅ Chance Fachgerechte Sanierung nach DIN-Normen Nachhaltige, mindestens 25-jährige Nutzungsdauer des Badebereichs, dauerhafte Ausschaltung von Feuchterisiken, erhöhter Wert des Vereinsgebäudes. ✅ Chance Vertragliche Klärung mit Nachweis durch Gutachten Möglichkeit der vollständigen Kostenrückerstattung durch verantwortlichen Gewerkführer, Rechtsgrundlage für Schadenersatz und Nachbesserung. ✅ Chance Erstellung eines vollständigen Bausubstanzdossiers Dokumentation aller Maßnahmen für zukünftige Instandhaltung, verbesserte Transparenz bei künftigen Sanierungen oder Verkauf, erfüllte Sorgfaltspflicht für Vereinsvorstand. ✅ Chance Einsatz moderner, nachhaltiger Abdichtungssysteme Verringerung langfristiger Instandhaltungskosten, Nutzung diffusionsoffener, ökologischer Systeme mit geringem CO₂-Fußabdruck. ✅ Chance Professionelle Baubegleitung während der Sanierung Ausschluss von Ausführungsfehlern, zeitnahe Intervention bei Abweichungen, rechtsichere Abnahme und Vermeidung von Nachbesserungen. Orientierungshilfen
- Sofortige Sperrung der Duschräume: Verboten ist der Zugang – selbst für kurzfristige Nutzung; kennzeichnen Sie die Räume deutlich mit Warnhinweisen und sichern Sie ggf. den Bereich physisch ab.
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie innerhalb von 48 Stunden einen zertifizierten Bausachverständigen mit Schwerpunkt Abdichtungstechnik (nach DIN 18534) und ZVSHK-Zertifizierung – geben Sie ihm Zugang zu allen Vertragsunterlagen und Rechnungen.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie sämtliche Dokumente – Verträge, Rechnungen, Produkt-Data-Sheets des Putzes und der Abdichtung, Fotos der Schäden vor und nach Ausbruch, sowie Protokolle von Gesprächen mit den Gewerken.
- Frist setzen: Schicken Sie dem Fliesenleger (und ggf. Verputzer) per Einschreiben mit Rückschein eine schriftliche Nachbesserungsaufforderung mit Frist von mindestens 14 Tagen – unter Hinweis auf das bevorstehende Gutachten.
- Feuchtemessung verlangen: Fordern Sie im Gutachterauftrag ausdrücklich die Messung des Feuchtegehalts im Putz und Mauerwerk (mit carbontest oder Kärcher-Messung) sowie eine Schichtentnahme zur Materialanalyse.
- Dokumentationspflicht klären: Vereinbaren Sie mit dem Gutachter, dass das Gutachten eine klare Verantwortlichkeitszuweisung, eine Sanierungsanleitung nach DIN-Normen und eine Kostenschätzung für eine fachgerechte Sanierung enthält.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Feuchtraum
- Ein Feuchtraum ist ein Raum mit hoher Luftfeuchtigkeit, wie z.B. Badezimmer, Dusche oder Schwimmbad. In Feuchträumen müssen spezielle Materialien und Bauweisen verwendet werden, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
Verwandte Begriffe: Badezimmer, Dusche, Kondensation, Schimmel - Putz
- Putz ist ein Baustoff, der auf Wände und Decken aufgetragen wird, um eine ebene und glatte Oberfläche zu schaffen. Es gibt verschiedene Arten von Putz, wie z.B. Gipsputz, Zementputz und Kalkputz. Die Wahl des richtigen Putzes hängt von den Anforderungen des Raumes ab.
Verwandte Begriffe: Mörtel, Zement, Gips, Wand - Fliesenkleber
- Fliesenkleber ist ein spezieller Klebstoff, der zum Verkleben von Fliesen auf Untergründen verwendet wird. Es gibt verschiedene Arten von Fliesenkleber, die für unterschiedliche Anwendungen geeignet sind. Für Feuchträume muss ein wasserfester Fliesenkleber verwendet werden.
Verwandte Begriffe: Mörtel, Klebstoff, Fugenmörtel, Keramik - Abdichtung
- Abdichtung ist eine Maßnahme, um das Eindringen von Feuchtigkeit in Bauteile zu verhindern. In Feuchträumen ist eine sorgfältige Abdichtung besonders wichtig, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Es gibt verschiedene Arten von Abdichtungen, wie z.B. Dichtschlämme und Dichtungsbahnen.
Verwandte Begriffe: Dichtung, Isolierung, Feuchtigkeitssperre, Wasserdicht - Schimmel
- Schimmel ist ein Pilz, der in feuchten Umgebungen wächst. Schimmel kann gesundheitsschädlich sein und Bausubstanz schädigen. Bei Schimmelbefall muss die Ursache der Feuchtigkeit beseitigt und der Schimmel fachgerecht entfernt werden.
Verwandte Begriffe: Pilz, Feuchtigkeit, Sporen, Mykotoxine - Gutachter
- Ein Gutachter ist eine unabhängige Person mit Fachkenntnissen, die ein Gutachten zu einem bestimmten Sachverhalt erstellt. Im Bauwesen werden Gutachter häufig bei Baumängeln und Schäden hinzugezogen, um die Ursache und den Umfang des Schadens zu ermitteln.
Verwandte Begriffe: Sachverständiger, Bausachverständiger, Gutachten, Expertise - Bausubstanz
- Die Bausubstanz umfasst alle tragenden und raumbildenden Bauteile eines Gebäudes, wie z.B. Wände, Decken und Fundamente. Die Bausubstanz muss vor Feuchtigkeit und anderen schädlichen Einflüssen geschützt werden, um die Lebensdauer des Gebäudes zu gewährleisten.
Verwandte Begriffe: Mauerwerk, Tragwerk, Fundament, Gebäudehülle
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Ursachen kann es haben, wenn sich Fliesen im Duschraum lösen?
Mögliche Ursachen sind Feuchtigkeitsprobleme, ungeeigneter Putz oder Fliesenkleber, mangelhafte Abdichtung oder Verarbeitungsmängel. Eine genaue Analyse durch einen Fachmann ist notwendig, um die genaue Ursache zu identifizieren. - Wie finde ich einen geeigneten Gutachter für Feuchtigkeitsschäden?
Suchen Sie nach Bausachverständigen mit Spezialisierung auf Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbefall. Achten Sie auf Zertifizierungen und Referenzen. Die örtliche Handwerkskammer oder Architektenkammer kann Ihnen ebenfalls Kontakte vermitteln. - Welche Kosten entstehen für ein Gutachten?
Die Kosten für ein Gutachten variieren je nach Umfang und Komplexität des Schadens. Ein einfaches Gutachten kann einige hundert Euro kosten, während ein umfassendes Gutachten mit Materialproben und Analysen mehrere tausend Euro kosten kann. Klären Sie die Kosten vorab mit dem Gutachter. - Kann ich die Sanierung selbst durchführen?
Ich rate dringend davon ab, die Sanierung selbst durchzuführen, da unsachgemäße Arbeiten die Probleme verschlimmern können. Beauftragen Sie einen Fachbetrieb mit Erfahrung in der Sanierung von Feuchtigkeitsschäden. - Welche Materialien sind für die Sanierung von Feuchträumen geeignet?
Verwenden Sie ausschließlich für Feuchträume geeignete Materialien, wie z.B. wasserdichten Putz, spezielle Fliesenkleber und Dichtstoffe. Achten Sie auf entsprechende Kennzeichnungen und Zertifizierungen. - Wie kann ich Schimmelbildung vermeiden?
Sorgen Sie für eine ausreichende Belüftung des Duschraums, um Feuchtigkeit abzuführen. Reinigen Sie regelmäßig die Fugen und Oberflächen, um Schimmelbildung vorzubeugen. Bei bereits vorhandenem Schimmelbefall sollten Sie einen Fachmann zur Schimmelbeseitigung hinzuziehen. - Welche rechtlichen Ansprüche habe ich gegenüber dem Verputzerbetrieb?
Wenn die Ursache für die Ablösung der Fliesen auf mangelhafte Arbeiten des Verputzerbetriebs zurückzuführen ist, haben Sie möglicherweise Anspruch auf Schadenersatz. Lassen Sie sich von einem Anwalt beraten. - Wie lange dauert eine Badsanierung nach einem Feuchtigkeitsschaden?
Die Dauer einer Badsanierung hängt vom Umfang des Schadens ab. Eine einfache Sanierung kann wenige Tage dauern, während eine umfassende Sanierung mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann.
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Eine umfassende Anleitung für die Planung und Durchführung einer Badsanierung.
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Gutachter Duschraum: Putz quillt – Ursachen prüfen!
Richtig Interessant ... Ich Antworte als erster!
Bei ihnen scheint es sich um mehrere Falschstellen zu handeln. Wenn der Gutachter sagt der Putz quilt, hat er doch schon mal eine Aussage gemacht. Ich frage mich bloß, was ist das Spezialgebiet deises Gutachters, wie sieht sein Gutachten aus, und wer hat ihn beauftragt. So wie sie diesen Fall außern scheinen in meinen Augen der Verputzer und der Fliesenleger (wenn Firmen deises wirklich ausgeführt haben) die nächste Zeit unruhige Nächte zu haben. Denn von hieraus, und mit ihren spärlichen Aussagen gesehen, haben beide Fehler gemacht. Aber genaueres kann man nur direkt vor Ort klären, fragen sie die Handwerkskammer nach einem Sachverständigen (ich würde einen für Fliesen bevorzugen, den ein bisschen im Putzbereich muss er sich auch auskennen!) -
Abdichtung Duschraum: DIN 18195 & Merkblätter
Wozu jibt et Nörmkes und Merkblättktes
Die Frage nach der Abdichtung (Reihenfolge und Art) können Sie nachlesen :1) DINAbk. 18195 "Bauwerksabdichtungen"
2) Merkblatt "Hinweise für die Ausführung von Abdichtungen im Verbund mit Bekleidungen und Belägen aus Fliesen und Platten für den Innen- und Außenbereich (Innenbereich, Außenbereich)", Stand Mai 1997, herausgegeben vom FACHVERBAND DES DEUTSCHEN FLIESENGE-WERBES IM ZENTRALVERBAND DES DEUTSCHEN BAUGEWERBES E.V., Bonn
3) Merkblatt "Prüfung von Abdichtungsstoffen und Abdichtungssystemen", Stand September 1995, herausgegeben vom FACHVERBAND DES DEUTSCHEN FLIESEN-GEWERBES IM ZENTRALVERBAND DES DEUTSCHEN BAUGEWERBES E.V., Bonn
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Dialekt-Ecke: Fliesenleger-Weisheiten aus Leipzig
Härrlisch!
dann mütze onger de Fliesenplättkes kieken, kann Sinn, das da dinne Nörmkes und Merkblättkes kläwe. De Quelle do up und ruweldiekatz falle de Fliesenplättkes ronger.
Nein, was ist das schön, wenn auch nicht unbedingt informativ, äber better als immer nur das gruselig säggsch op de ohrn zu bekommen. Grüße aus Leipzig von -
Feuchtraum-Putz: Zementputz quillt? – Einspruch!
Jetzt aber vorsicht!
Zementputz quillt? Ist das schon wieder was neues, ich bin mal so frech und sag das ist Quatsch, belehren sie mich wenn nötig. Und welcher Putz ist bitte für Feuchträume nicht geeignet? Unter Feuchtraum verstehe ich häusliche Küchen und Bäder, und da ist sogar Gipsputz geeignet, der muss allerdings im Spritzwasserbereich (Dusche, Wanne etc.) vom Fliesenleger mit einer Kunstharzdispersion z.B. Knauf Flächendicht vorbehandelt werden und muss vor dem Fliesen kleben ausgetrocknet sein. Ist das nicht der Fall, oder sprechen wir von Nassräumen bei denen der Wasserhahn auf volle Leistung festgelötet ist Quillt der Gipsputz, Aber doch kein Zement oder Kalkzementputz. Im übrigen Glaube ich nicht das sie diesen Raum einer derartigen Belastung aussetzen das ein vernünftig vorbehandelter Putz auch Gipsputz das nicht aushält. Viel eher denke ich ihr Fliesenleger hat nicht vernünftig vorbehandelt oder/und stand mit seinem Kleber auf Kriegsfuß. Natürlich kann es auch sein das ihr putze ihnen Gipsputz als Zementputz verkauft hat und der Fliesenleger das entweder nicht gesehen hat (grübel) oder die Belastung tatsächlich zu hoch war. Ach ja, kann auch sein das die Schnellputzschienen (für die erhöhte Anforderung an die Lotrechtheit nötig) mit Gips angesetzt wurden, im Extremfall Qillen die dann und sie haben den selben Effekt, eher unwahrscheinlich. Denn unter Verwendung eines Dispersionsklebers sollte das sowieso nicht passieren da der schon ausreichend abdichtet (nicht schlagen wenn der letzte Satz falsch war, so ähnlich habe ich das mal gehört, bin ja kein Fliesenleger). Auf jeden Fall ist ihr Gutachter ein komischer Kauz, Zementputz (PIII) qillt nicht, oder seit neustem doch? Ich geh erst mal duschen. -
Feuchträume: Häusliche Bäder – Definitionssache
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Feuchtigkeitsklassen: Badezimmer im Wohnungsbau (Klasse I)
zählen sie doch Herr Fischinger
Feuchtigkeitsbeanspruchungsklassen: Dieses Merkblatt unterscheidet; in Abhängigkeit der auf die Flächen einwirkende Feuchtigkeitsbelastung und Temperatur; vier Beanspruchungsklassen: Feuchtigkeitsbeanspruchungsklasse I Hierunter fallen Badezimmer und Duschräume im Wohnungsbau, die mit Duschtasse und/oder Badewanne ausgestattet sind. Die Wasserbelastung resultiert aus Spritzwasser, das lediglich kurzzeitig auf die Abdichtungsebene einwirkt. Feuchtigkeitsbeanspruchungsklasse II Als Beispiele gelten stark frequentierte Sanitärräume und Duschanlagen in Hotels, Gewerbebetrieben; Sportanlagen ohne Duschtassen, jedoch mit Bodenabläufen, die einen kontinuierlichen Wasserabfluss gewährleisten und Stauwasser verhindern. Feuchtigkeitsbeanspruchungsklasse III Bauteile im Außenbereich, wie Balkone, Terrassen ohne Dämmschichten und Gebäudesockel, die einer Belastung durch "nichtdrückendes Oberflächenwasser" ausgesetzt sind, werden dieser Klasse zugeordnet. Bei Terrassen über bewohnten Räumen ersetzt diese Maßnahme jedoch nicht eine Abdichtung gemäß der Flachdachrichtlinie. Feuchtigkeitsbeanspruchungsklasse IVAbk. Hierbei wirkt das Wasser längerfristig bis ständig, jedoch nicht stauend, auf die Abdichtungsebenen in gewerblichen Küchen, Molkereien, Schlachtereien etc. ein. Darüber hinaus werden die Einwirkung aggressiver Medien und eine erhöhte mechanische Belastung berücksichtigt. -
Gipsputz im Duschraum? Schadensträchtig bei falschem Kleber!
das stimmt allerding Feuchträme sind
in der neuen DINAbk. festgelegt worden und Häusliche Bäder ohne Bodeneinlauf zählen nicht hierzu! Aber und das nähme ich hier an, handelt es sich um Gipsputz! Wenn wie weiter oben geschrieben mit einem Dispersionskleber verlegt worden ist --- ist das eventuell noch Schadensträchtiger. Es sind leider nicht alle Dispersionsk. Wasserfest. One inaugenscheinnahme ist das wohl alles nur Speculation, insbesondere wenn ein Gutachter (wenn es einer war) sagt das ein Putz Quirlt, ohne festzustellen wieso (ist es wirklich ein Gipsputz) Frage wie fühlt sich der Putz an, welche Farbe hat er? Frage wie sieht der weitere Aufbau aus, sieht man nur noch eine Schicht (Kleber) und dann die Fliese? Wie sieht das Bruchbild aus? In welchen Bereichen liegen die Ablösungen der Fliesen? Welche Farbe hat der Dünnbettmörtel? Wie sind die Einfassungen von Wanddurchdringungen (Wasserdurchlässe etc.) Welches Mauerwerk ist vorhanden? Wie sieht die Eckausbildung aus? Wie alt ist das Bauwerk? Kann man noch ca. sagen wie lange der Zeitraum wahr zwischen Putzen und Fliesenverlegung? Handelt es sich eventuell um ein Leichtbauputz? diese Rheie lässt sich noch vortsetzten, deswegen am leichtesten ist es man sieht sich den Schaden an ... -
Dusche im Sportverein: Häuslich oder nicht?
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Sport & Verein: Definition für Duschraum-Beurteilung
So kann ich die Frage von Herrn Fahrenkrog nicht beantworten
x|Was ist denn Sport? Und was ist ein Verein? -
Ruderverein-Duschräume: Fliesen lösen sich – Kontext!
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Missverständnis: Scham-Ecke für Kontext-Fehler
Ach so
Ganzvielschäm. In die Ecke stell *rot werde* -
Fliesenleger-Merkblatt: Nassraum-Definition & Abdichtung
Hallo Herr Fahrenkrog,
ich meinte Nassräume. Sie zitieren (kopieren) aus einem Merkblatt, welches die Mutter aller Fliesenleger 1997 herausgegeben hat. Raten Sie mal mit welchem Hintergrund. Es gibt übrigens schon ein neueres von Jan. 2000. Da ist aber die gleiche Einteilung drin. Ein Wohnungsbadezimmer (das ist hier aber gar nicht das Thema!) ohne Bodenablauf ist kein Nassraum und muss nicht abgedichtet werden (außer von Spritzwasser belastete Flächen). Zur Gewährleistung der Gebrauchstauglichkeit reicht da beim Vorhandensein feuchtigkeitsunempfindlicher Untergründe ein fachgerecht ausgeführter Fliesenbelag und mit Dichtstoffen geschlossene Anschlussfugen als Feuchtigkeitsschutz aus. -
ZDB-Hinweis: DIN ist nicht alles im Fliesenleger-Handwerk
Hallo Herr Fischinger
sagte ich doch (das mit dem nicht häuslich). Ich wollte doch nur auf ZDB hinweisen. (DINAbk. ist nicht alles) Übrigens private Frage: Was sind Sie von Beruf? (nicht abwertende Frage, sondern reine Neugierde) -
Da schicke
ich doch glatt 'ne E-Mail -
Öffentliches Outing: Berufliche Transparenz im Forum?
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Registrierung im Forum: Neugier & Kontaktaufnahme
Kann ich die eMail auch bekommen?
Hallo Herr Fischinger, ich habe schon mal ganz schüchtern gefragt, ob Sie sich hier nicht registrieren lassen wollen.
Muss man ja nicht. Stillen Sie meine Neugier auch per eMail? -
Duschraum Sanierung: Bodenablauf & Feuchtigkeitsklasse 2
Danke für die vielen guten Antworten und ein paar Ergänzungen / Fragen.
Es handelt sich um Duschräume ohne Wannen mit Bodenabfluss, also Feuchtigkeitsbeanspruchungsklasse 2. Der Gutachter war von der Handwerkskammer und er ist Fliesenleger. Der Gutachter ist der Meinung, dass es sich augenscheinlich um Zementputz handelt, es könnte aber auch ein Maschinenputz sein. Der Schaden ist sowohl auf alten wie auch auf neu gemauerten Wänden aufgetreten. Und der Putz konnte drei Wochen trocknen. Wer soll den Schaden jetzt tragen? Der Fliesenleger ist der Meinung ihm wurde gesagt, dass es Zementputz ist. Hätte er trotzdem noch abdichten müssen? Oder hätte der Verputzer seinen Maschinenputz nicht als Feuchtraumputz verkaufen dürfen und muss dafür Haften. Da wir kein Interesse an einem teurem Gerichtsverfahren haben, würden wir den Putz selber entfernen, aber wer muss für das Material und die Arbeitsleistung (neu verputzen und Fliesen) aufkommen? -
Fliesenleger-Expertise: Zement vs. Gips unterscheiden!
keinTitel
ein Fliesenlegermeister sollte schon in der Lage sein ein Zement von Gips zu Unterscheiden, oder Versuche kennen um den Unterschied festzustellen. Weiter oben wurden schon mal Merkblätter angesprochen - besorgen sie sich die - Den all unser wissen bieten wir hier auch nicht kostenlos an. Zu mindestens ich nicht, denn von ihrgend etwas muss ich meine Online Kosten auch bezahlen. Wenn nicht fragen sie einen wirklichen Fachmann, der eventuell auch nachschauen kann ob der "Gutachter" überhaupt ein abnahmefähigen Gutachten erstellt hat. Oder wie lautete die Frage, auf die der "Gutachter" Antworten sollte? Den jetzt geht es solangsam in die Rechtsberatung ... cu -
Zementputz PIII: Fliesenleger-Fehler bei Ansetzmörtel?
Also wirklich
es war ein Zementputz könnte jedoch auch ein Maschienenputz gewesen sein.? Das schließt sich doch nicht aus. Und bei einem Zementputz PIII (Schienen mit ansetzmörtel auf Zementbasis) hat der Fliesenleger was falsch gemacht, was soll er denn da sonst nehmen? -
Auftragnehmer-Pflicht: Untergrundprüfung vor Fliesenlegen!
der Fliesenleger ist dran.
die erste und heilige Pflicht eines jeden Auftragnehmers ist es nach VOBAbk. den Untergrund auf Eignung und Mängel durch Augenschein zu prüfen. Jeder Blinde mit Krückstock, jeder Fliesenlegerlehrling im ersten Lehrjahr (offenbar jedoch nicht ein Mensch, der sich Gutachter nennt) ist in der Lage, auf 20 Meter Entfernung einen Maschinenputzgips von einem Zementputz allein durch den himmelweiten Farbunterschied zu unterscheiden. Kann er dies nicht, würde ich ihn zum Optiker schicken und ihn für arbeitsunfähig erklären, auf alle Fälle aber für den Beruf des Fliesenlegers für ungeeignet halten. -
Fliesen lösen sich: Zementputz PIII & SPS-Vorschriften?
Treffen Neubau#1128
Herr Kempf hat's erfasst. Aber ich würde mich freuen wenn sie mich auf dem Laufenden halten, das will ich nämlich jetzt wissen. Hat der putze einen Zementputz PIII verarbeitet und auch die SPS Vorschriftsmäßig angesetzt verstehe ich nicht was er falsch gemacht haben soll. Ist also der Fliesenleger verantwortlich würde ich gern wissen warum, man lernt ja nie aus. Oder lagen vielleicht Bindemittelanreicherungen an der Oberfläche vor oder wurde die Oberfläche zu glatt verrieben oder geglättet so das eventuell keine ausreichende Haftung des Fliesenklebers vorlag? Ach ja Herr Bulka zu meiner Aussage das Dispersionskleber in Häuslichen Bädern und Küchen ausreichend abdichten folgender Artikel aus der Fachpresse: " 2.1.2. Dispersionsklebestoffe Fliesen, Platten und Mosaik können auch mit Dispersionsklebstoff auf den Untergrund geklebt werden. Für die Verarbeitung von Dispersionsklebstoffen gilt die DINAbk. 18 157, Teil 2. In dieser Norm ist angegeben, dass für die Ausführung keramischer Bekleidungen im Dünnbettverfahren Dispersionsklebestoffe nach DIN 18 156, Teil 3, in trockenen Anwendungsbereichen und solchen, die gering und nur kurzfristig durch Feuchtigkeit beansprucht werden, eingesetzt werden können. Dispersionsklebestoffe sind im Sinne der DIN 18 156, Teil 1, werkmäßig hergestellte Gemische aus organischen Bindemitteln in Form wässriger Dispersionen und mineralischen Füllstoffen. Sie werden gebrauchsfertig geliefert. Die Erhärtung der Dispersionsklebstoffe erfolgt durch Trocknen. " An anderer Stelle heißt es dann, "In der DIN 18 157, Teil 1, über die Ausführung keramischer Bekleidungen im Dünnbettverfahren mit hydraulisch erhärtenden Dünnbettmörteln sind unter 5.2.1 "Putze" ausschließlich die Mörtelgruppe II Kalk-Zement-Putz - und die Mörtelgruppe III - Zementputz - als Untergrund vermerkt. Gipsputze sind in der Norm als Untergrund für Fliesenverlegungen nicht vorgesehen. Da jedoch Gipsputze in manchen Gebieten als Untergrund verbreitet sind und für Fliesenverklebungen verwendet werden, wurde durch eine Untersuchung der Säurefliesner-Vereinigung e.V. Grußburgwedel geprüft, inwieweit die Anwendung von Dünnbettmörtel auf Gips nach Voranstrich technisch einwandfrei ist. Der Untersuchungsbefund ergab, dass nach Voranstrich in trocken beanspruchten Bereichen auf einlagigem Gipsputz Verbundfestigkeitswerte erzielt werden, welche die eigene Festigkeit des Gipsputzes überschreiten und die in ihrer Größenordnung über den Mindestanforderungen der DIN 18 156, Teil 2, liegen. Demnach kann Dünnbettmörtel auf einem festen, griffigen, trockenen und tragfähigen Gipsputz eingesetzt werden, obgleich Gipsputz in der DIN 18 157, Teil 1, nicht als Untergrund für Dünnbettmörtel genannt wird. /////Dispersionsklebstoffe können auf Gipsputz ohne Voranstriche eingesetzt werden. \\\\\ Bei der Verarbeitung von hydraulisch abbindenden Mörteln ist eine Grundierung aufzubringen. Abdichtungen unter Fliesen und Platten können mit Dichtmasse ausgeführt werden. " Quelle: Fliesen Schwaiga - Fachkunde für Fliesenleger. Ob diese Quelle allerdings vertrauenswürdig ist kann ich natürlich nicht beurteilen. Für alle die meinen sich hier mit Feuchtigkeitsbeanspruchungsklassen und explizit mit meiner Aussage zu Feuchträumen befassen zu müssen empfehle ich den Link 1. Die Österreichische Arbeitsgemeinschaft Putz macht hier auch dem letzten Laien auf meiner Meinung nach sehr verständliche weise klar was alles unter Feuchtraum (Nassraum) zu verstehen ist und das ab Beanspruchungsklasse IVAbk. ausschließlich ein Zementputz anzuwenden ist. Hier kann Herr Flohrer sich dann selbst ein Bild machen welche Beanspruchungsklasse bei ihm greift. Auch wenn sie jetzt einwenden mögen das es sich hier um Österreichische Normen handelt, bin ich der Meinung das man uns da voraus ist und diese Arbeitsgemeinschaft auch ein Ansatz für das Treffen "Insolvenzen im Baugewerbe" sein sollte. Nur so viel zu der Überschrift MfG -
Merkblätter: Einhaltung = Dauerhafte Duschraum-Sanierung?
Merhblätter und ihre Bedeutung, wenn es zum Schaden kommt
in meinen Augen stellt das einhalten eines Merkblattes nicht gleich eine Dauerhafte Arbeit da. Sondern eventuell nur die Einhaltung der Sorgfaltspflicht, vergleiche Schaden Blasbachtalbrücke (Risse in den Koppelfugen) Den selbst wenn ich nach der DINAbk. und dem Merkblatt gearbeitet habe und es kommt zum Schaden -- wer muss dafür geradestehen? Die Norm oder ich - und wenn ich wieso? Hier ging es aber um ein Schaden im Duschbereich eines Vereinsheim -- also nicht mehr Häuslich und wohl kaum nur gelegentlich benutzt. (an manchen Wochenenden im Sommer) Jetzt kann aber durch den "Dampfdichten Fliesenbelag" die Feuchtigkeit schlechter entweichen - was macht dann der Gips? Mich hat halt mit das gesagte Volumenvergrößernde verhalten des Putzes gestört, das ja angeblich Zement war. Wer hier schuld hat kann ich von hieraus ohne Augenscheinnahme nicht sagen, - und darf ich nicht (Rechtsberatungsgesetz) man kann aber die Schadensursache stark eingrenzen. Auch somit wer den Fehler gemacht hat. Wenn andere meinen sich können auf Gipsputze mit Dispo. oder Hydraulischen Dünnbettmörteln Fliesenlegen, ich lasse sie! Es hat auch ein Vorteil: ich habe mehr zutuhn, ich arbeite schon jetzt für eine Wohnungsbaugesellschaft und es kommt 5-8 mal pro Monat vor das wir sich selbstständigmachende Fliesen (im Duschbereich und Durchdringungen ) auf eben diesem Putz ausbessern. Wenn die Wohnungen nicht bewohnt wären, wäre das jedesmal ein tollte Std. Lohn Job ... Es kann ja auch ein Leichtputz gewesen sein! Oder eine Profiekolonne hat beides (Gips + Zement) gemischt, von der Farbe dann nicht mehr zu Unterscheiden. Es gibt angeblich Wasserfeste Dispo Kleber, aber die meisten die ich kenne würde ich bei Feuchtigkeit nicht einsetzen. Es ist ja auch gar nicht gesagt, was hier verarbeitet wurde, hydraulischer oder Dispers. Mörtel. Ich glaube von weiten können wir ein diesen Schaden nicht feststellen ... Wenn andere den Dünnbettmörtel auch in Feuchträumen oder Badezimmern einsetzen bitte ich lasse sie. Aber entspricht das den a.a.R.d.T. ? -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Fliesen lösen sich im Duschraum: Ursachen und Sanierung
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um abfallende Fliesen in den Duschräumen eines Rudervereins. Mögliche Ursachen sind falsche Putzart (Gips statt Zement), mangelhafte Abdichtung und Fehler bei der Ausführung. Ein Gutachter wurde hinzugezogen, um die Schadensursache zu ermitteln. Die korrekte Feuchtigkeitsbeanspruchungsklasse und die Einhaltung von DINAbk.-Normen und Merkblättern sind entscheidend für eine erfolgreiche Sanierung.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Gipsputz im Duschraum? Schadensträchtig bei falschem Kleber! kann die Verwendung von Gipsputz in Kombination mit ungeeignetem Dispersionskleber besonders problematisch sein. Es ist wichtig, die Materialverträglichkeit zu prüfen.
✅ Empfehlung: Der Beitrag Abdichtung Duschraum: DIN 18195 & Merkblätter verweist auf die relevanten Normen und Merkblätter für die Abdichtung im Duschraum. Diese sollten unbedingt beachtet werden, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
🔧 Praktische Umsetzung: Vor der Sanierung sollte der Untergrund sorgfältig geprüft werden, wie in Auftragnehmer-Pflicht: Untergrundprüfung vor Fliesenlegen! beschrieben. Die korrekte Identifizierung des Putzes (Zement- oder Gipsputz) ist entscheidend für die Wahl der geeigneten Sanierungsmethode. Ein Fliesenleger sollte den Unterschied erkennen können, siehe Fliesenleger-Expertise: Zement vs. Gips unterscheiden!.
👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, einen Fachmann für Badsanierung hinzuzuziehen, der Erfahrung mit Feuchtigkeitsschäden hat. Die Einhaltung der einschlägigen Normen und Merkblätter ist unerlässlich, um langfristige Schäden zu vermeiden. Die Beiträge Feuchtigkeitsklassen: Badezimmer im Wohnungsbau (Klasse I) und Duschraum Sanierung: Bodenablauf & Feuchtigkeitsklasse 2 helfen bei der Einordnung der Feuchtigkeitsbelastung.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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- … 10er YTONG-Steinen ist für den direkten Feuchtebereich ohne geeignete Abdichtung und Fliesenbelag nicht ausreichend. Zudem fehlen Angaben zur Raumgröße, Fensterposition und Lüftung, …
- … geeignet?[br]Im Badezimmer sollten wasserfeste und pflegeleichte Materialien verwendet werden. Fliesen sind ein Klassiker, aber auch Naturstein, Glas oder wasserfeste Holzwerkstoffe sind …
- … haben, die uns gut gefiel. Übrigens mit Halogenstrahlern direkt über dem Duschraum, wie jemand hier auch angemerkt hat. …
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- … einer Glastür (1,98 m x 0,86 m) für einen separaten, ebenerdigen Duschraum mit Fliesenboden (1,3 m x 1,4 m). Die Anfrage zielt …
- … Der Sachverhalt beschreibt die Suche nach einer Glastür für einen ebenerdigen Duschraum mit konkreten Maßen (1,98 m Höhe × 0,86 m Breite) und dem …
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