Fallstrang abdichten: Kellerwanddurchführung sicher verschließen – Methoden & Kosten?
In diesem Forum sind Sie: Sanitär, Bad, Dusche, WC📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 18.01.2026
Der Thread behandelt die Abdichtung eines Fallstrangs an einer Kellerwanddurchführung. Diskutiert werden Materialien wie Schuhsohlenkleber und die Bedeutung der Frostsicherheit bei geringer Tiefe unter GOK. Es wird auf die Problematik der Abdichtung von Gussrohren und die Notwendigkeit einer dauerhaften Lösung eingegangen.
Fallstrang abdichten: Kellerwanddurchführung sicher verschließen – Methoden & Kosten?
Hab eine Frage zum abdichten eines Fallstranges. Situation: In unserem Keller wurde ein Fallstrang neu gelegt, da der alte völlig zerborsten war. Der alte ging vertikal ins Erdreich und dann, ca. 80 cm unterhalb GOK (gepflastert), durch unsere Kellerwand in den Kellerraum und von dort in den Hauptabwasserstrang in den Kanal. Das neue Rohr wurde jetzt 50 cm über GOK durch die Wand geführt (unterhalb der Kellerdecke), das alte vertikale Rohr (Gussrohre) hat man bündig mit dem Pflaster gekappt und mit Schnellzement (!) "verfüllt und abgedichtet"! Das Pflaster darf nicht aufgerissen werden, wie bekomme ich das Rohr dicht? Das neue Rohr wurde ebenfalls um die Kernbohrung herum mit Schnellzement verfüllt, welches mir Aufgrund der Wanddicke (40 cm) eigentlich keine Sorgen macht (Flanschmanschette o.Ä. ginge auch gar nicht; hatte an Fu-Di-Bänder gedacht). Im Innenbereich liegt das ehemalige Rohr auch frei. Habe ein bisschen Sorge das der Schnellzement ratz fatz undicht wird und über den "GOK-Einlauf" schneller als recht Wasser an der Kellerinnenwand austritt. Hoffe ich habe die Situation halbwegs verständlich geschildert.
Dank schon im Voraus!
MfG:
S. K.
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: Schnellzement allein ist keine fachgerechte, dauerhafte Abdichtung für erdberührte Kellerwanddurchführungen – unverzügliche Sanierung durch zertifizierten Fachbetrieb erforderlich.
🔴 KRITISCH: Der bündig gekappte alte Gussfallstrang im Erdreich bildet einen permanenten Hohlraum und Eintrittspunkt für Grundwasser – Freilegung und fachgerechte Nachabdichtung zwingend notwendig.
⚠️ WICHTIG: Bei Verwendung chemischer Dichtungsmittel (Injektionsharze, Dichtungsschlämme) gilt: Persönliche Schutzausrüstung (Atemschutz, Handschuhe, Schutzbrille) zwingend – nur in gut belüfteten Räumen oder mit technischer Absaugung arbeiten.
⚠️ WICHTIG: Flansch- oder Dichtmanschetten dürfen nur nach Herstellerzulassung und fachgerechter Vorbehandlung der Rohroberfläche (insb. bei Guss) eingebaut werden – vorherige Korrosionsprüfung und ggf. Oberflächenbehandlung obligatorisch.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie einen alten Fallstrang, der durch Ihre Kellerwand geführt hat, abdichten müssen, nachdem dieser gekappt und ein neuer Strang verlegt wurde. Hier sind einige Punkte, die Sie beachten sollten:
🔴 Gefahr: Unsachgemäße Abdichtung kann zu Wassereintritt und Feuchtigkeitsschäden im Keller führen, was langfristig die Bausubstanz gefährdet.
- Geeignete Materialien: Verwenden Sie für die Abdichtung der Kellerwanddurchführung wasserdichte und dauerelastische Materialien. In Frage kommen beispielsweise:
- Flanschmanschetten: Diese werden um das Rohr gelegt und mit der Wand verklebt.
- Injektionsharze: Diese werden in Risse und Hohlräume injiziert, um diese abzudichten.
- Dichtungsschlämme: Diese werden auf die Wand aufgetragen und bilden eine wasserdichte Schicht.
- Vorgehensweise:
- Reinigen Sie die Oberfläche gründlich, bevor Sie mit der Abdichtung beginnen.
- Entfernen Sie lose Teile und alten Schnellzement.
- Tragen Sie das Dichtungsmaterial gemäß den Herstellerangaben auf.
- Achten Sie auf eine vollständige und lückenlose Abdichtung.
- Gussrohre: Bei Gussrohren ist besondere Vorsicht geboten, da diese korrodieren können. Überprüfen Sie den Zustand des Rohres und behandeln Sie es gegebenenfalls mit einem Korrosionsschutzmittel.
👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle, einen Fachmann für Kellerabdichtung zu konsultieren, um die geeignete Abdichtungsmethode zu bestimmen und die Arbeiten fachgerecht ausführen zu lassen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine fachlich höchst problematische Abdichtungssituation im Kellerbereich. Ein alter Guss-Fallstrang wurde bündig mit dem Pflaster gekappt und lediglich mit Schnellzement verschlossen, während die neue Rohrdurchführung ebenfalls nur mit Schnellzement in der Kernbohrung fixiert wurde. Diese Vorgehensweise ist aus fachlicher Sicht unzureichend und birgt erhebliche Risiken für Feuchteschäden.
🔴 Gefahr: Schnellzement ist kein dauerhaft dichtendes Material für Rohrdurchführungen im erdberührten Bereich. Er ist spröde, rissanfällig und bietet keine dauerhafte Abdichtung gegen drückendes Wasser oder aufsteigende Feuchtigkeit. Besonders kritisch ist der alte Gussstrang unter dem Pflaster, der nun als Hohlraum wirken kann, in den Wasser eindringt und ungehindert zur Kellerwand gelangt.
➕ Ergänzung: Für die Abdichtung von Rohrdurchführungen in erdberührten Kellerwänden sind ausschließlich zugelassene Systeme wie Quellbänder (Fugenbänder), Dichtungsmanschetten mit Klemmflansch oder Injektionsharze fachgerecht. Eine Kernbohrung muss mit einer druckwasserdichten Rohrmanschette ausgestattet werden, die fest mit der Wand verbunden ist.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass Schnellzement aufgrund der Wanddicke von 40 cm unbedenklich sei, ist fachlich falsch. Die Dichtigkeit hängt nicht von der Wanddicke ab, sondern von der fachgerechten Ausführung der Durchdringung mit einem zugelassenen Abdichtungssystem. Auch die Aussage, dass eine Flanschmanschette nicht ginge, ist zu prüfen; es gibt spezielle Systeme für nachträgliche Einbauten.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Fachbetrieb für Bauwerksabdichtung oder einen Sachverständigen für Feuchteschutz. Lassen Sie die gesamte Situation begutachten: den alten Gussstrang unter dem Pflaster (ggf. Freilegung von innen oder Kernbohrung von außen nötig) und die neue Durchführung. Nur mit einem fachgerechten Abdichtungssystem (z.B. nachträgliche Injektion oder Einbau einer Dichtungsmanschette) kann ein dauerhafter Schutz vor Feuchteschäden gewährleistet werden. Zögern Sie nicht, da bereits geringe Undichtigkeiten zu massiven Schimmel- und Bauschäden führen können.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt eine kritische Kellerwanddurchführung mit zwei problematischen Abdichtungselementen: einerseits das bündig gekappte, alte Gussrohr im Erdreich, das lediglich mit Schnellzement verfüllt wurde, und andererseits die neue Fallstrangdurchführung, bei der ebenfalls Schnellzement ohne zusätzliche Dichtsysteme (z. B. Flanschmanschette oder Dichtmanschette) zur Verfüllung genutzt wurde – trotz einer Wanddicke von 40 cm und fehlender Dehnungskompensation.
🔴 Gefahr: Schnellzement ist kein dauerhaftes Abdichtungsmaterial für feuchte, druckwasserbelastete Bereiche – er schwindet, reißt bei geringster Bewegung oder Temperaturwechsel und bietet keinerlei Haftung an alten Gussrohroberflächen oder mineralischen Untergründen unter Wasserdruck.
🔴 Gefahr: Die bündig gekappte Gussrohrstelle im Erdreich stellt eine permanente Eintrittsstelle für Grundwasser dar, da Schnellzement keine wasserdichte Barriere gegen seitlichen oder aufsteigenden Druck bildet – insbesondere bei wechselndem Grundwasserspiegel oder Starkregen.
⚠️ Korrektur: Fu-Di-Bänder sind für Wanddurchführungen ungeeignet, da sie ausschließlich für Rohrdurchführungen in horizontalen Bauteilen (z. B. Bodenplatten) zugelassen sind und keinerlei Funktion bei senkrechten, wanddurchgehenden Leitungen erfüllen.
➕ Ergänzung: Eine fachgerechte Abdichtung erfordert entweder eine mechanisch verankerte Dichtmanschette mit integrierter Dichtlippe und Anpressdruck oder ein zweischichtiges System aus Injektionsdichtung (z. B. Polyurethan-Harz) und mineralischer Injektionsmasse – beides nur nach fachlicher Voruntersuchung.
➕ Ergänzung: Die freiliegende alte Rohrstelle im Innenraum ist ein Indikator für mögliche Feuchteschäden, Schimmelbildung und Korrosion – hier besteht bereits ein bestehender Feuchte- und Sanierungsbedarf, der nicht durch oberflächliche Verfüllung behoben wird.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschutz und Abdichtung (z. B. nach DINAbk. 18195 oder mit Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerk oder den VDBUM), um eine detaillierte Zustandsanalyse, Druckwasserprüfung und fachgerechte Sanierungskonzeption vorzunehmen – eine Eigenreparatur birgt erhebliche Risiken für Bausubstanz und Gesundheit.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren Schnellzement als ungeeignetes, nicht dauerhaft dichtendes Material für erdberührte Rohrdurchführungen.
- Alle drei fordern die Inanspruchnahme eines zertifizierten Fachmanns (Feuchteschutz, Bauwerksabdichtung, Sachverständiger) – keine Eigenreparatur.
- Alle drei benennen Injektionsharze und Dichtmanschetten als fachlich zugelassene Alternativen – bei fachgerechter Ausführung.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI listet Flanschmanschetten als mögliche Lösung ohne Einschränkung, DeepSeek relativiert dies mit „zu prüfen“, Qwen hebt explizit die Anforderung an Oberflächenhaftung und Korrosionszustand hervor.
- GoogleAI erwähnt Gussrohre lediglich im Kontext von Korrosionsschutz, DeepSeek und Qwen betonen den Hohlraumeffekt des alten gekappten Strangs als zentrales, sofort handlungsbedürftiges Risiko.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek führt den fachlichen Irrtum zur Wanddicke („40 cm reicht aus“) explizit als falsch aus – GoogleAI erwähnt dies nicht, Qwen behandelt es implizit über Druckwasseranforderungen.
- Qwen ergänzt die klare Aussage, dass Fu-Di-Bänder in senkrechten Wanddurchführungen unzulässig sind – weder GoogleAI noch DeepSeek thematisieren dies.
- DeepSeek und Qwen fordern beide eine Voruntersuchung (ggf. mit Druckwasserprüfung) vor Sanierung – GoogleAI nennt dies nicht explizit.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI stellt Flanschmanschetten als generell geeignet dar; DeepSeek und Qwen betonen, dass deren Anwendung bei nachträglichem Einbau nur mit speziellen Systemen und fachlich geprüfter Haftung möglich ist – dies stellt einen Widerspruch dar, bei dem die sicherere, restriktivere Einschätzung von DeepSeek/Qwen priorisiert wird (Vorsichtsprinzip).
👉 Empfehlung: Die sicherste Vorgehensweise basiert auf DeepSeek und Qwen: Keine Verwendung von Schnellzement, keine Anwendung von Fu-Di-Bändern an Wänden, keine Annahme, dass Wanddicke die Dichtigkeit ersetzt – statt dessen: fachliche Voruntersuchung, Freilegung des alten Strangs, Druckwassersimulation und Sanierung mit zugelassenen, mechanisch verankerten oder injizierten Systemen.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Schnellzement als Abdichtung ❌ Widerspruch Alle drei Modelle lehnen Schnellzement als alleinige Abdichtung kategorisch ab – Konsens ist eindeutig: keine zulässige Lösung. Altes gekapptes Gussrohr im Erdreich ✅ Konsens Alle drei Modelle identifizieren den Hohlraum als unmittelbare, aktive Wasserintrittsstelle; Freilegung und fachgerechte Sanierung sind zwingend. Geeignete Alternativen (Injektion, Manschetten) ✅ Konsens Alle drei nennen Injektionsharze und Dichtmanschetten als zugelassene Verfahren – mit der Einschränkung, dass Manschetten nur bei fachgerechter Vorbereitung (Haftung, Korrosion) und zulässiger Systemauswahl eingesetzt werden dürfen. Fachliche Einordnung Wanddicke (40 cm) ⚠️ Abwägung GoogleAI erwähnt Wanddicke nicht, DeepSeek und Qwen korrigieren ausdrücklich die irrige Annahme, sie sei ausreichend – KI-Konsens: Dicke ist irrelevant ohne fachgerechte Durchführungsdichtung. Fachmann-Einschaltung ✅ Konsens Alle drei betonen unmissverständlich: keine Eigenreparatur, stattdessen zertifizierter Fachbetrieb oder Sachverständiger (DIN 18195, VDBUM, DGfM). 👉 Handlungsempfehlung: Keine weitere Verzögerung: Beauftragen Sie umgehend einen anerkannten Sachverständigen für Feuchteschutz zur Vor-Ort-Begutachtung – inkl. Freilegung des alten Strangs, Druckwasserprüfung und Erstellung eines detaillierten Sanierungskonzepts nach DIN 18195-3 und -5.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Grundwassereintritt über Hohlraum des alten Fallstrangs Massive Feuchteschäden, Schimmelbildung, Gefahr für die Bausubstanz und die Gesundheit der Bewohner 🔴 Risiko Verwendung von Schnellzement ohne Ergänzungssystem Schnelles Versagen durch Schwindung, Rissbildung und mangelnde Haftung – dauerhafte Undichtigkeit ab dem ersten Feuchtekontakt 🔴 Risiko Fehlende Korrosionsschutzmaßnahmen am Gussrohr Weitere Zerstörung des Rohrs, Vergrößerung des Hohlraums, Eintrag von Rostpartikeln in das Bauwerk 🔴 Risiko Unzulässiger Einsatz von Fu-Di-Bändern an Kellerwand Fehlende Dichtwirkung bei seitlichem Druck – kein rechtlicher und technischer Schutz bei Baugenehmigung oder Haftungsfall 🔴 Risiko Verzögerte Fachbegutachtung Fortlaufende Schädigung, steigende Sanierungskosten, mögliche Haftungsansprüche durch Schimmel bei Mietverhältnissen ✅ Chance Nachträgliche Injektionssanierung ohne aufwändige Wandöffnung Kostengünstige, minimalinvasive Sanierung mit dauerhaftem Dichtungserfolg bei fachgerechter Anwendung ✅ Chance Durchführung einer vollständigen Feuchtesanierung mit Dokumentation Steigerung des Immobilienwerts, dauerhafte Nutzbarkeit des Kellers, rechtsichere Dokumentation für Verkäufe oder Versicherungen ✅ Chance Einbindung eines zertifizierten Fachbetriebs bereits in der Planungsphase Vermeidung von Fehlentscheidungen, schnelle Abstimmung mit Bauaufsicht, eventuelle Förderfähigkeit (z. B. KfW) ✅ Chance Etablierung einer langfristigen Feuchtemonitoring-Strategie nach Sanierung Frühzeitige Erkennung von neuen Schwachstellen, Nachweis der Sanierungseffektivität, Vertrauensbildung bei Mietverhältnissen ✅ Chance Auswahl moderner, nachhaltiger Dichtungssysteme (z. B. wassergestützte Polyurethanharze) Umweltverträgliche Materialien, geringe VOC-Emissionen, bessere Verträglichkeit mit Bestandsbau Orientierungshilfen
- Sofortige Fachbegutachtung beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschutz (nach DIN 18195 oder VDBUM) – nicht über Online-Angebote, sondern direkt mit Nachweis der Zertifikate.
- Freilegung des alten Fallstrangs einleiten: Lassen Sie den Bereich um den gekappten Gussstrang im Erdreich von innen oder mittels kleiner Kernbohrung von außen freilegen, um den Hohlraum zu dokumentieren und für die Sanierung zugänglich zu machen.
- Keine weiteren „Notlösungen“ anbringen: Unterlassen Sie jegliche zusätzliche Verfüllung mit Zement, Spritzbeton, Bitumen oder Dichtschlämmen – dies verschleiert das Problem und erschwert die spätere fachgerechte Sanierung.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle vorhandenen Bauunterlagen (Grundriss, Statik, Abdichtungsplan), Fotos der Durchführungen (innen und außen) sowie ggf. alte Gutachten – für die fachliche Voranalyse unverzichtbar.
- Druckwassersimulation durchführen lassen: Fordern Sie im Gutachten explizit eine Druckwasserprüfung an der Durchführung (z. B. mittels Druckkammer oder Injektionstest), um die tatsächliche Dichtigkeitsklasse zu ermitteln.
- Fördermittel prüfen: Klären Sie bei der zuständigen KfW-Stelle oder lokalen Energieagentur ab, ob die Sanierung über „Energieeffizient Sanieren – Einzelmaßnahmen“ (152) oder über kommunale Förderprogramme bezuschusst werden kann.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Fallstrang
- Ein Fallstrang ist ein senkrechtes Abwasserrohr, das Abwässer von den oberen Stockwerken eines Gebäudes zum Hauptabwasserkanal leitet. Er ist ein wichtiger Bestandteil der Entwässerungsanlage.
Verwandte Begriffe: Abwasserrohr, Entwässerung, Kanalisation - Kellerwanddurchführung
- Eine Kellerwanddurchführung ist eine Öffnung in der Kellerwand, durch die Rohre oder Leitungen geführt werden. Sie muss sorgfältig abgedichtet werden, um das Eindringen von Wasser zu verhindern.
Verwandte Begriffe: Rohrdurchführung, Wanddurchbruch, Abdichtung - Flanschmanschette
- Eine Flanschmanschette ist eine Dichtung, die um ein Rohr gelegt und mit der Wand verklebt wird, um eine wasserdichte Verbindung herzustellen. Sie wird häufig bei Kellerwanddurchführungen eingesetzt.
Verwandte Begriffe: Rohrmanschette, Dichtung, Abdichtungstechnik - Injektionsharz
- Injektionsharze sind spezielle Kunstharze, die in Risse und Hohlräume injiziert werden, um diese abzudichten. Sie werden häufig bei der Sanierung von feuchten Kellern eingesetzt.
Verwandte Begriffe: Rissverpressung, Bauwerksabdichtung, Kunstharz - Dichtungsschlämme
- Dichtungsschlämme sind wasserdichte Beschichtungen, die auf die Wand aufgetragen werden, um eine wasserdichte Schicht zu bilden. Sie werden häufig bei der Abdichtung von Kellern und Fundamenten eingesetzt.
Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Beschichtung, Abdichtungstechnik - Gussrohr
- Gussrohre sind Rohre aus Gusseisen, die häufig für Abwasserleitungen verwendet werden. Sie sind robust und langlebig, können aber korrodieren.
Verwandte Begriffe: Abwasserrohr, Metallrohr, Korrosion - Schnellzement
- Schnellzement ist eine Zementart, die besonders schnell aushärtet. Er wird häufig für Reparaturarbeiten eingesetzt, ist aber nicht immer die beste Wahl für dauerhafte Abdichtungen.
Verwandte Begriffe: Reparaturmörtel, Zement, Bauchemie
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Materialien eignen sich am besten zum Abdichten einer Kellerwanddurchführung?
Ich empfehle dauerelastische Dichtungsmaterialien wie Flanschmanschetten, Injektionsharze oder Dichtungsschlämme. Die Wahl des Materials hängt von der Art der Durchführung und den spezifischen Gegebenheiten vor Ort ab. Achten Sie auf Produkte, die speziell für den Einsatz im erdberührten Bereich geeignet sind. - Wie bereite ich die Kellerwand für die Abdichtung vor?
Ich rate Ihnen, die Oberfläche gründlich zu reinigen und lose Teile, alten Schnellzement oder andere Rückstände zu entfernen. Eine saubere und tragfähige Oberfläche ist entscheidend für eine erfolgreiche Abdichtung. Bei Bedarf sollten Sie die Oberfläche mit einem geeigneten Primer vorbehandeln. - Was muss ich bei der Abdichtung von Gussrohren beachten?
Ich empfehle Ihnen, Gussrohre vor der Abdichtung auf Korrosion zu überprüfen. Entfernen Sie Rost und behandeln Sie das Rohr mit einem Korrosionsschutzmittel. Achten Sie darauf, dass das Dichtungsmaterial mit Guss kompatibel ist. - Kann ich die Abdichtung selbst durchführen oder sollte ich einen Fachmann beauftragen?
Ich rate Ihnen, die Abdichtung von einem Fachmann durchführen zu lassen, insbesondere wenn Sie keine Erfahrung mit solchen Arbeiten haben. Eine unsachgemäße Abdichtung kann zu schwerwiegenden Schäden führen. Ein Fachmann kann die Situation beurteilen und die geeignete Abdichtungsmethode auswählen. - Welche Kosten entstehen für die Abdichtung einer Kellerwanddurchführung?
Ich schätze, die Kosten für die Abdichtung einer Kellerwanddurchführung variieren je nach Aufwand, Material und Region. Ein Fachmann kann Ihnen einen Kostenvoranschlag erstellen. Holen Sie mehrere Angebote ein, um die Preise zu vergleichen. - Wie lange dauert die Abdichtung einer Kellerwanddurchführung?
Ich gehe davon aus, dass die Dauer der Abdichtung von der Größe und Komplexität der Durchführung abhängt. Einfache Abdichtungen können innerhalb weniger Stunden erledigt sein, während aufwändigere Arbeiten mehrere Tage dauern können. - Was passiert, wenn die Abdichtung nicht fachgerecht ausgeführt wird?
Ich warne Sie, dass eine nicht fachgerechte Abdichtung zu Wassereintritt, Feuchtigkeitsschäden, Schimmelbildung und Schäden an der Bausubstanz führen kann. Im schlimmsten Fall kann dies zu teuren Folgeschäden führen. - Wie kann ich die Abdichtung nach der Durchführung überprüfen?
Ich empfehle Ihnen, die Abdichtung nach der Durchführung sorgfältig zu überprüfen. Achten Sie auf Risse, Lücken oder andere Schwachstellen. Bei Bedarf können Sie die Abdichtung mit Wasser testen, um sicherzustellen, dass sie dicht ist.
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- Geeignete Materialien: Verwenden Sie für die Abdichtung der Kellerwanddurchführung wasserdichte und dauerelastische Materialien. In Frage kommen beispielsweise:
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Materialtipp: Fallstrang abdichten mit Schuhsohlenkleber
Hallo Sven
versuche es doch mit dem schuhsohlenkleber aus unserer Werkstatt!
Gruß jens -
Problem: Frostsicherheit Fallstrang bei geringer Tiefe
weiteres Problem
Dichtigkeit ist das eine, frostsicher bist du aber bei 50 cm unter GOK nicht.
Gruß Christian -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 18.01.2026
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💡 Kernaussagen: Der Thread behandelt die Abdichtung eines Fallstrangs an einer Kellerwanddurchführung. Diskutiert werden Materialien wie Schuhsohlenkleber und die Bedeutung der Frostsicherheit bei geringer Tiefe unter GOK. Es wird auf die Problematik der Abdichtung von Gussrohren und die Notwendigkeit einer dauerhaften Lösung eingegangen.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Problem: Frostsicherheit Fallstrang bei geringer Tiefe wird darauf hingewiesen, dass eine Tiefe von 50 cm unter GOK möglicherweise nicht frostsicher ist. Dies ist besonders wichtig bei der Planung der Kellerabdichtung zu beachten.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Materialtipp: Fallstrang abdichten mit Schuhsohlenkleber schlägt Schuhsohlenkleber als mögliches Material zur Abdichtung vor. Die Eignung dieses Materials sollte jedoch im Einzelfall geprüft werden.
👉 Handlungsempfehlung: Vor der Abdichtung des Fallstrangs sollte die Frostsicherheit geprüft und gegebenenfalls Maßnahmen ergriffen werden, um Frostschäden zu vermeiden. Es empfiehlt sich, verschiedene Materialien und Methoden zur Kellerabdichtung zu vergleichen, um die optimale Lösung zu finden. Eine Flanschmanschette könnte eine geeignete Lösung für die Kellerwanddurchführung sein.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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