Ich und meine Freundin sind gerade mitten in der Hausplanung, leider stellt sich unser Bau-Vertragspartner jetzt quer und wir brauchen dringend Rat. Die Fakten:
Wir sind zu dem Entschluss gekommen ein Fertighaus zu bauen.
Nach vielen Terminen mit verschieden Firmen hat sich für uns Firma K***el am besten geschlagen und unterschrieben auch dort den Vertrag.
Das Grundstück auf dem das Haus gebaut werden soll ist vorhanden und noch nicht gekauft. (gehört noch der Gemeinde - soll in den nächsten zwei Wochen notariell gekauft werden)
Die für das Objekt benötigte Finanzierung ist genehmigt, alle Vertragsdaten (Darlehen - Wohneigentumsprogramm - KFW55) genehmigt und eingereicht.
Am Anfang gab es noch Probleme um den KFW55 Kredit zu bekommen. Man hatte uns gesagt das man mit unserem geplanten Haus 158 m² mit der THZ 403 incl Be-Entlüftung einen Kwh von unter 40 zu erreichen ist. Und so wurde auch geplant.
Vor ca. 3 Wochen nach genauen Berechnungen hatte man dann festgestellt doch eine Solaranlage verbauen zu müssen um die KFW55 Förderung noch mitnehmen zu können.
Nach viel Diskussion traf man sich in der Mitte, wir müssen jetzt noch 3500 € für die gesamte Solaranlage einrechnen.
Gestern flatterte uns neue Post ins Haus die uns vom Teppich zog.
- Auftragsbestätigung -
Sehr geehrte ...
wir bestätigen dankend die Erteilung Ihres geschätzten Auftrages über die Erstellung eins ... Hauses ...
und übersenden Ihnen beiliegend nachstehend aufgeführte Vertragsbestandteile: - den von uns gegengezeichneten Bau-Auftrag.
Nach Rücksprache mit dem Heizungsbauer kann innerhalb des Heizungsgewerkes keine Eigenleistung erbracht werden.
Für das Verlegen der Fußbodenheizung wurden von Herrn ... bei Vertragsabschluss ein Betrag von 3500,- € intern angesetzt und vergütet. Diese Postion muss wieder in den Lieferumfang aufgenommen werden.
Die Luft-Wasser-Wärmepumpe THZ 403 erfordert eine lichte Rohbauhöhe von mindestens 2,50 m. Dies bedingt eine notwendige Kellergeschosshöhe von 2,70 m.
Wir freuen Uns ...
Was soll man davon halten?
Nach einem Telefonat mit der betroffenen Firma hat man uns nur über die Fakten aufgeklärt.
Ein entgegenkommen von der betroffenen Firma ist nicht möglich man hat sich anscheinend mit unseren Haus verkalkuliert und es fehlt schon am Geld.
Der Firma wäre es am liebsten wir würden vom Vertrag zurücktreten. Uns wurde telefonisch Angeboten den Vertrag aufzulösen, es würden keine Kosten entstehen außer wir würden vom Architekten die bereits ausgeführten Bebauungspläne weiterverwenden.
So jetzt stehen wir da ... Das was noch an unseren Haus fehlt sind mit den 3500 € der Solaranlage ca. 10000 €. Ne Menge Holz für Leistungen aus denen wir keine Vorteile ziehen können.
In Sachen Fußbodenheizung kommt es für mich auch so rüber als das man versuche noch irgendwo her wieder Geld in die Kasse zu spülen.
Wie sollten wir uns weiter verhalten - sollen wir uns etwa an einen Anwalt für Baurecht wenden?
Und vielen Dank an die fleißigen Leser.