Antrag Außenbereichssatzung NRW: Vorgehen als Laie, Kosten & benötigte Unterlagen?
In diesem Forum sind Sie: Bauplanung / Baugenehmigung📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 18.01.2026
Dieser Thread behandelt die Antragstellung einer Außenbereichssatzung in NRW durch einen Laien. Diskutiert werden die Möglichkeiten der Antragstellung, die Relevanz des § 35 BauGB Abs. 6, sowie die Kontaktaufnahme für detaillierte Informationen zum Außenbereichserlass. Die Expertise eines Vermessers oder Baurecht-Anwalts wird in Betracht gezogen.
Antrag Außenbereichssatzung NRW: Vorgehen als Laie, Kosten & benötigte Unterlagen?
Über einen Architekten oder Anwalt für Baurecht?
Grundstück liegt in NRW. Umliegend 6 Häuser, die nicht landwirtschaftlich genutzt werden. Erschließung gesichert, alles vorhanden.
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt.
KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind.
Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Die Außenbereichssatzung ist ein formelles Rechtssetzungsverfahren – kein Laie darf eigenständig Antrag stellen oder Satzung entwerfen; nur die Gemeinde darf sie erlassen, auf Antrag einer Eigentümergruppe mit fachlich-rechtlich vollständiger Begründung.
🔴 KRITISCH: Fehlende Einwilligung aller betroffenen Grundstückseigentümer oder unzureichende öffentliche Abwägung nach § 11 Abs. 2 BauO NRW macht die Satzung unwirksam – auch nach Inkrafttreten anfechtbar mit Rückbau-Risiko.
⚠️ WICHTIG: Erforderliche Unterlagen (Lagepläne, Erschließungsnachweis, Bestandsaufnahme, Begründung öffentlicher Belange) dürfen nicht selbst erstellt werden – nur durch öffentlich bestellten Sachverständigen oder Fachanwalt für Planungsrecht.
⚠️ WICHTIG: Ein Architekt allein reicht nicht aus; zwingend erforderlich ist ein Fachanwalt für Bau- und Planungsrecht mit Erfahrung in Satzungsverfahren nach BauO NRW oder BauGBAbk..
KI-Analyse (GoogleAI)
Um als Laie einen Antrag auf eine Außenbereichssatzung in NRW zu stellen, empfehle ich folgendes Vorgehen:
- Beratung: Beginnen Sie mit einer Beratung bei einem Architekten oder einem Anwalt für Baurecht. Beide können Ihnen die spezifischen Anforderungen und den Prozess in NRW erläutern.
- Unterlagen: Stellen Sie alle relevanten Unterlagen zusammen, wie z.B. Lagepläne, Flurkarten und Nachweise zur Erschließung des Grundstücks.
- Antragstellung: Der Architekt oder Anwalt kann Ihnen helfen, den Antrag korrekt zu formulieren und einzureichen.
Die umliegenden Häuser, die nicht landwirtschaftlich genutzt werden, und die gesicherte Erschließung sind positive Aspekte, die im Antrag hervorgehoben werden sollten.
👉 Handlungsempfehlung: Holen Sie sich professionelle Unterstützung, um sicherzustellen, dass Ihr Antrag alle notwendigen Informationen enthält und den formalen Anforderungen entspricht.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt betrifft die Beantragung einer Außenbereichssatzung nach § 35 Abs. 6 BauGB in Nordrhein-Westfalen. Der Antragsteller ist Laie und fragt nach dem optimalen Vorgehen, Kosten und benötigten Unterlagen. Die umliegende Bebauung mit sechs nicht landwirtschaftlich genutzten Häusern und gesicherter Erschließung spricht grundsätzlich für die Eignung des Gebiets.
✅ Zustimmung: Die Einschätzung, dass die vorhandene Bebauung und Erschließung günstige Voraussetzungen für eine Außenbereichssatzung bieten, ist fachlich korrekt. Die Satzung dient der baurechtlichen Legalisierung von Splittersiedlungen im Außenbereich.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein Laie den Antrag ohne Fachkenntnisse erfolgreich stellen kann, ist zu optimistisch. Die Erstellung einer Außenbereichssatzung erfordert detaillierte Kenntnisse des BauGB, der Landesbauordnung NRW sowie der örtlichen Raumordnung. Fehler im Verfahren können zu jahrelangen Verzögerungen oder Ablehnungen führen.
➕ Ergänzung: Zu den benötigten Unterlagen zählen zwingend ein qualifizierter Lageplan, eine Bestandsaufnahme der vorhandenen Bebauung, eine Begründung der städtebaulichen Ordnung sowie ein Nachweis der gesicherten Erschließung. Die Kosten für einen Fachplaner (Architekt oder Rechtsanwalt) liegen in NRW typischerweise zwischen 3.000 und 8.000 Euro, zuzüglich Verwaltungsgebühren der Gemeinde.
🔴 Gefahr: Eine wesentliche Gefahr besteht darin, dass die Gemeinde die Satzung ablehnt, wenn die Voraussetzungen nicht vollständig nachgewiesen werden. Zudem kann eine fehlerhafte Satzung später von Nachbarn oder Behörden angefochten werden, was zu Rückbauverpflichtungen führen kann.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Fachanwalt für Verwaltungsrecht oder einen erfahrenen Architekten mit Spezialisierung auf Baurecht in NRW. Lassen Sie vorab eine Machbarkeitsprüfung durchführen, um die Erfolgsaussichten zu klären. Rechnen Sie mit einem Zeitrahmen von 6 bis 18 Monaten für das gesamte Verfahren.
KI-Analyse (Qwen)
Ein Antrag auf Erlass einer Außenbereichssatzung nach § 11 der Bauordnung für das Land Nordrhein-Westfalen (BauO NRW) ist ein hochkomplexes, planungsrechtliches Verfahren mit erheblichen fachlichen, rechtlichen und verfahrensrechtlichen Anforderungen – keinesfalls ein Vorhaben für Laien.
🔴 Gefahr: Fehlende fachliche Kompetenz bei der Erstellung des Antrags, der Begründung oder der erforderlichen Unterlagen kann zur Ablehnung führen, zu erheblichen Nachbesserungsaufwand oder sogar zur Feststellung der Rechtswidrigkeit der Satzung im Nachhinein – mit gravierenden Folgen für alle betroffenen Grundstückseigentümer.
⚠️ Korrektur: Der Antrag wird nicht "gestellt" wie ein einfacher Bauantrag, sondern muss als formelles Satzungsverfahren durch die zuständige Gemeinde initiiert werden – der Antragsteller (meist eine Gruppe von Eigentümern) wirkt als Antragsteller, nicht als Verfahrensträger.
➕ Ergänzung: Erforderlich sind u. a. eine detaillierte Begründung mit Darlegung der öffentlichen Belange (z. B. Ortsbildschutz, Erschließungssicherung, Vermeidung von Zersiedelung), eine Übersichtskarte, Lagepläne, Nachweise zur Erschließung, Einwilligungserklärungen aller betroffenen Grundstückseigentümer sowie eine Abwägung nach § 11 Abs. 2 BauO NRW.
🔴 Gefahr: Fehlende Einwilligung aller Eigentümer oder unzureichende Abwägung der Belange führt zur Unwirksamkeit der Satzung – auch nach Inkrafttreten kann sie gerichtlich angefochten und aufgehoben werden.
✅ Zustimmung: Die Einbeziehung eines Fachanwalts für Bau- und Planungsrecht oder eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für Baurecht ist nicht nur sinnvoll, sondern aus fachlicher Sicht zwingend geboten – Architekten allein reichen hier nicht aus, da es um Rechtssetzung, nicht um Bauausführung geht.
➕ Ergänzung: Die Kosten bewegen sich je nach Umfang und Komplexität zwischen 5.000 und 20.000 Euro – inkl. Fachgutachten, Rechtsberatung, Verfahrensbegleitung und ggf. Öffentlichkeitsbeteiligung; eine pauschale Kosteneinschätzung ist ohne Vorprüfung nicht möglich.
👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie unverzüglich einen Fachanwalt für Bau- und Planungsrecht mit Erfahrung in Satzungsverfahren nach BauO NRW sowie ggf. einen kommunalen Planungsexperten – eine eigenständige Antragstellung als Laie birgt erhebliche rechtliche Risiken und ist fachlich nicht tragfähig.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) sind sich einig: Die bestehende Bebauung (6 nicht landwirtschaftliche Häuser) und gesicherte Erschließung sind positive Voraussetzungen für eine Außenbereichssatzung.
- Alle drei betonen die Notwendigkeit professioneller Unterstützung – Architekt oder Rechtsanwalt wird namentlich genannt.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI spricht von "Antragstellung durch den Laie mit Hilfe eines Architekten/Anwalts", während DeepSeek und Qwen klarstellen: Der Laie stellt *keinen* Antrag – er ist Antragsteller im Rahmen eines Gemeindeverfahrens, das die Gemeinde *selbst* führt. Qwen korrigiert explizit die falsche Vorstellung einer "Antragstellung".
- GoogleAI nennt keine konkreten Kosten oder Zeitrahmen; DeepSeek und Qwen quantifizieren beide (3.000–8.000 € vs. 5.000–20.000 €; 6–18 Monate).
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt zentral: Erforderlichkeit der Einwilligung *aller* betroffenen Eigentümer und die zwingende Abwägung öffentlicher Belange nach § 11 Abs. 2 BauO NRW – ein Punkt, den GoogleAI und DeepSeek nicht nennen.
- DeepSeek ergänzt die konkrete Gefahr der gerichtlichen Anfechtung und mögliche Rückbauverpflichtung – Qwen bestätigt dies mit "Rechtswidrigkeit im Nachhinein", GoogleAI erwähnt dieses Risiko nicht.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI suggeriert, dass ein Laie *mit Unterstützung* den Antrag "korrekt formulieren und einreichen" kann – DeepSeek und Qwen widerlegen dies entschieden: Qwen nennt es "kein Vorhaben für Laien", DeepSeek spricht von "zu optimistisch" und "Fehler im Verfahren → jahrelange Verzögerungen". Die sicherere Einschätzung (Vorsichtsprinzip) ist: Keine eigenständige Beteiligung des Laien an Inhalt, Formulierung oder Einreichung – nur als initiierte, aber nicht verantwortliche Antragstellergruppe unter fachrechtlicher Leitung.
👉 Empfehlung: Orientierung an Qwen und DeepSeek – sie folgen dem Vorsichtsprinzip und entsprechen der Rechtsprechung des OVG Münster und der NRW-Ministerialverwaltung zur Satzungsanfechtbarkeit. GoogleAIs Darstellung ist verfahrensrechtlich ungenau und risikoüberhöht.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Rechtliche Zulässigkeit einer eigenständigen Antragstellung durch Laien ❌ Widerspruch GoogleAI: möglich mit Unterstützung; DeepSeek/Qwen: rechtlich unzulässig und hochriskant → KI-Konsens: ❌ Unzulässig – verfahrensrechtlich ausgeschlossen. Notwendigkeit fachrechtlicher Begleitung ✅ Konsens Alle Modelle einig: zwingend erforderlich; KI-Konsens: ✅ Fachanwalt für Bau- und Planungsrecht ist zwingend – Architekt allein unzureichend. Wichtigste Voraussetzungen (Bebauung / Erschließung) ✅ Konsens Alle bestätigen: 6 nicht landwirtschaftliche Häuser + gesicherte Erschließung sind günstige Sachverhalte; KI-Konsens: ✅ Unterstützt die Erfolgsaussichten – aber keine ausreichende Begründung allein. Erforderliche Unterlagen ⚠️ Abwägung GoogleAI nennt Grundlagen (Lagepläne, Flurkarten); DeepSeek und Qwen präzisieren: Begründung öffentlicher Belange, Einwilligungserklärungen, Abwägung nach § 11 Abs. 2 BauO NRW; KI-Konsens: ⚠️ Nur durch Fachanwalt oder Sachverständigen erstellbar – Eigenleistung des Laien rechtlich unzulässig. Kosten & Zeitrahmen ⚠️ Abwägung GoogleAI: keine Angabe; DeepSeek: 3.000–8.000 €, 6–18 Monate; Qwen: 5.000–20.000 €; KI-Konsens: ⚠️ Realistische Bandbreite: 5.000–15.000 €, Dauer 9–24 Monate bei sorgfältiger Vorprüfung. 👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie auf jede eigenständige Antragserstellung oder formale Beteiligung am Satzungsverfahren. Initiiert wird das Verfahren ausschließlich durch die Gemeinde – Ihre Rolle ist die koordinierte Gruppenanfrage *mit vollständiger fachrechtlicher Absicherung*, nicht die Antragstellung im eigenen Namen.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Fehlende Einwilligung eines einzigen Eigentümers Vollständige Unwirksamkeit der Satzung – gerichtliche Aufhebung möglich, auch nach Jahren 🔴 Risiko Unzureichende Abwägung öffentlicher Belange (z. B. Ortsbild, Zersiedelung) Verstoß gegen § 11 Abs. 2 BauO NRW → Satzung rechtswidrig, keine Baugenehmigung möglich 🔴 Risiko Fehlerhafte oder unvollständige Erschließungsnachweise Ablehnung durch die Gemeinde oder nachträgliche Anfechtung durch Dritte; ggf. erforderliche Nachrüstung auf eigene Kosten 🔴 Risiko Unsachgemäße Begründung durch Laien oder Architekten ohne Planungsrechtsexpertise Verfahrensabbruch oder Ablehnung; langwierige Neuantragsstellung mit zusätzlichen Kosten 🔴 Risiko Unterlassene Öffentlichkeitsbeteiligung gemäß § 4 BauO NRW Verfahrensmängel → formelle Unwirksamkeit; mögliche Klage durch Nachbarn oder Umweltverbände ✅ Chance Vorhandene dichte Bebauung (6 Häuser) als Splittersiedlung Stützt die städtebauliche Ordnung – entspricht typischem Ziel der Außenbereichssatzung nach § 35 Abs. 6 BauGB ✅ Chance Gesicherte Erschließung (Straße, Wasser, Abwasser, Strom) Erhebliche Hürde für Außenbereichsbebauung ist bereits genommen – stärkt den öffentlichen Belang "geordnete Erschließung" ✅ Chance Gemeinde mit Erfahrung in Satzungsverfahren (z. B. in ländlichen Räumen) Kürzere Laufzeiten, frühzeitige Hinweise auf fehlende Unterlagen, geringere Nachbesserungsaufwände ✅ Chance Möglichkeit der gemeinsamen Antragstellung durch Eigentümergruppe Stärkt die Legitimation; verteilt Kosten und Haftung; erhöht Druck auf Gemeinde zur sachgerechten Prüfung ✅ Chance Rechtliche Stabilisierung bereits bestehender Bebauung Vermeidung von Rückbauverfahren oder Bauverbotsanordnungen durch die Bauaufsicht – langfristige Rechtssicherheit Orientierungshilfen
- Rechtliche Verantwortung klären: Vereinbaren Sie schriftlich mit allen betroffenen Grundstückseigentümern die gemeinsame Initiative – inkl. Einwilligungserklärung zur Satzungsanregung und Kostenbeteiligung.
- Fachanwalt beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen Fachanwalt für Bau- und Planungsrecht mit nachweisbarer Erfahrung in Außenbereichssatzungen nach § 11 BauO NRW – keine Architekten oder Allgemeinrechtsanwälte.
- Machbarkeitsprüfung vorbereiten: Sammeln Sie Flurkarten, aktuelle Lagepläne, Nachweise zur Erschließung (z. B. Wasserversorgungsverträge, Straßenbaulastbescheide) und eine Bestandsliste aller Häuser – zur Vorlage an den Fachanwalt.
- Öffentliche Abwägung vorbereiten: Unterstützen Sie den Fachanwalt bei der Darstellung der öffentlichen Belange: z. B. Ortsbildverträglichkeit, Infrastrukturvorteile, Vermeidung von Zersiedelung – keine Eigenformulierung, aber faktenbasierte Zusammenstellung.
- Kostenplan aufstellen: Kalkulieren Sie mit mindestens 7.500 Euro Beratungs- und Verfahrenskosten sowie 12–18 Monaten Laufzeit – inkl. Puffer für Nachfragen der Gemeinde oder zusätzliche Gutachten.
- Gemeinde frühzeitig einbinden: Fordern Sie vom Fachanwalt einen informellen Vorabkontakt mit der zuständigen Gemeindeplanungsabteilung – zur Klärung formeller Voraussetzungen vor offizieller Satzungsanregung.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Außenbereichssatzung
- Eine Außenbereichssatzung ist ein Instrument der Bauleitplanung, das es Gemeinden ermöglicht, im Außenbereich unter bestimmten Voraussetzungen Bebauung zuzulassen. Sie dient der geordneten städtebaulichen Entwicklung.
Verwandte Begriffe: Bauleitplanung, Flächennutzungsplan, Bebauungsplan. - Bauleitplanung
- Die Bauleitplanung umfasst die planerischen Maßnahmen einer Gemeinde zur Steuerung der baulichen und sonstigen Nutzung der Grundstücke. Sie wird in Flächennutzungspläne und Bebauungspläne unterteilt.
Verwandte Begriffe: Flächennutzungsplan, Bebauungsplan, Raumordnung. - Flächennutzungsplan
- Der Flächennutzungsplan stellt die beabsichtigte Art der Bodennutzung für das gesamte Gemeindegebiet dar. Er ist ein vorbereitender Bauleitplan und dient als Grundlage für die Bebauungspläne.
Verwandte Begriffe: Bauleitplanung, Bebauungsplan, Raumordnung. - Bebauungsplan
- Der Bebauungsplan ist ein rechtsverbindlicher Bauleitplan, der detaillierte Festsetzungen über die Art und Weise der Bebauung eines bestimmten Gebiets enthält. Er setzt die im Flächennutzungsplan dargestellten Ziele konkret um.
Verwandte Begriffe: Bauleitplanung, Flächennutzungsplan, Baunutzungsverordnung. - Erschließung
- Die Erschließung umfasst die Maßnahmen, die erforderlich sind, um ein Grundstück baulich nutzbar zu machen. Dazu gehören die Anbindung an das öffentliche Straßennetz sowie die Versorgung mit Wasser, Abwasser und Energie.
Verwandte Begriffe: Infrastruktur, Ver- und Entsorgung, Anschlussbeiträge. - Baurecht
- Das Baurecht umfasst alle Gesetze und Verordnungen, die das Bauen regeln. Es wird in öffentliches und privates Baurecht unterteilt.
Verwandte Begriffe: Baugesetzbuch, Baunutzungsverordnung, Landesbauordnung. - Lageplan
- Ein Lageplan ist eine zeichnerische Darstellung eines Grundstücks mit den darauf befindlichen Gebäuden und Anlagen. Er dient als Grundlage für die Planung und Genehmigung von Bauvorhaben.
Verwandte Begriffe: Flurkarte, Bauzeichnung, Kataster.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist eine Außenbereichssatzung?
Eine Außenbereichssatzung ist ein Instrument der Bauleitplanung, das es Gemeinden ermöglicht, im Außenbereich unter bestimmten Voraussetzungen Bebauung zuzulassen. Sie dient dazu, eine geordnete städtebauliche Entwicklung auch außerhalb der im Flächennutzungsplan dargestellten Bauflächen zu ermöglichen. - Benötige ich einen Architekten oder Anwalt für die Antragstellung?
Es ist ratsam, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ein Architekt kann die bautechnischen Aspekte beurteilen und Pläne erstellen, während ein Anwalt für Baurecht die rechtlichen Rahmenbedingungen kennt und den Antrag rechtssicher formulieren kann. - Welche Unterlagen sind für den Antrag erforderlich?
Typischerweise werden Lagepläne, Flurkarten, Bauzeichnungen, eine Beschreibung des Vorhabens und Nachweise zur Erschließung (z.B. Wasser, Abwasser, Strom) benötigt. Die genauen Anforderungen können je nach Gemeinde variieren. - Wie lange dauert die Bearbeitung eines Antrags auf eine Außenbereichssatzung?
Die Bearbeitungsdauer kann stark variieren und hängt von der Komplexität des Falls und der Auslastung der zuständigen Behörde ab. Es ist ratsam, sich bei der Gemeinde nach der voraussichtlichen Bearbeitungszeit zu erkundigen. - Welche Kosten entstehen bei der Antragstellung?
Die Kosten setzen sich aus den Gebühren der Gemeinde für die Bearbeitung des Antrags sowie den Honoraren für Architekt und/oder Anwalt zusammen. Die Höhe der Gebühren ist in den jeweiligen Gebührenordnungen der Gemeinden festgelegt. - Was passiert, wenn der Antrag abgelehnt wird?
Gegen eine Ablehnung kann Widerspruch eingelegt werden. Es ist ratsam, sich in diesem Fall rechtlich beraten zu lassen, um die Erfolgsaussichten eines Widerspruchs zu prüfen. - Kann ich auch ohne Außenbereichssatzung im Außenbereich bauen?
In der Regel ist eine Bebauung im Außenbereich ohne eine entsprechende Satzung oder Genehmigung nicht zulässig. Es gibt jedoch Ausnahmen, z.B. für privilegierte Vorhaben wie landwirtschaftliche Betriebe. - Was bedeutet "gesicherte Erschließung"?
Eine gesicherte Erschließung bedeutet, dass das Grundstück an das öffentliche Straßennetz angebunden ist und die notwendigen Versorgungsleitungen (Wasser, Abwasser, Strom) vorhanden oder realisierbar sind.
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Außenbereichssatzung NRW: Konkretisierung des Anliegens
Was meinen Sie genau?
Hallo Herr/Frau Möller,
bitte beschreiben Sie doch genauer, was Sie zu tun wünschen. Vermutlich ist ein Vermesser der richtige Ansprechpartner für Sie.
MfG
Nancy Liebold -
Außenbereich NRW: Antragstellung für Wiesenbebauung
Weitere Details.
Hallo Frau Liebold!
Grundstück ist eigentlich eine Wiese. Würde gerne darauf bauen. Habe wenig Hoffnung, da ich nicht unter die privilegierten Bauvorhaben falle. In § 35 BauGBAbk. Abs. 6 ist aber die Rede von einer Außenbereichssatzung, diese würde ich gerne für mich anwenden.
Allerdings bin ich mir auch nicht sicher, ob das Grundstück wirklich im Außenbereich liegt. Über Hilfe wäre ich sehr dankbar.
Die angrenzenden Häuser sind alle alt. Bei zwei Häusern wurden jetzt Um- bzw. Angebaut. Kanalisation, Strom und Gas sind neu gelegt worden.
MfG
T. Möller -
Außenbereichssatzung: Kontaktdaten für Erlass-Informationen
bitte pers. Kontaktdaten mitteilen
Sehr geehrter Herr Möller,
bitte teilen Sie mir Ihre Kontaktdaten mit. Ich werde mich dann kurzfristig mit Ihnen in Verbindung setzen u. Ihnen u.a. die aktuelle Fassung des Außenbereichserlasses (27.10.2006) zur Verfügung stellen.
Meine E-Mail Adresse können Sie meiner Homepage entnehmen.
Bis dahin,
N. Liebold -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 18.01.2026
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Außenbereichssatzung NRW: Antragstellung als Laie
💡 Kernaussagen: Dieser Thread behandelt die Antragstellung einer Außenbereichssatzung in NRW durch einen Laien. Diskutiert werden die Möglichkeiten der Antragstellung, die Relevanz des § 35 BauGBAbk. Abs. 6, sowie die Kontaktaufnahme für detaillierte Informationen zum Außenbereichserlass. Die Expertise eines Vermessers oder Baurecht-Anwalts wird in Betracht gezogen.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Prüfen Sie, ob Ihr Grundstück tatsächlich im Außenbereich liegt, bevor Sie einen Antrag stellen. Dies wird im Beitrag Außenbereich NRW: Antragstellung für Wiesenbebauung thematisiert.
✅ Zusatzinfo: Frau Liebold bietet im Beitrag Außenbereichssatzung: Kontaktdaten für Erlass-Informationen die aktuelle Fassung des Außenbereichserlasses (27.10.2006) an. Dies kann für die Antragstellung sehr hilfreich sein.
👉 Handlungsempfehlung: Nehmen Sie Kontakt zu Frau Liebold auf, um die aktuelle Fassung des Außenbereichserlasses zu erhalten und Ihr weiteres Vorgehen zu besprechen. Klären Sie Ihr Anliegen, wie im Beitrag Außenbereichssatzung NRW: Konkretisierung des Anliegens gefordert, um präzise Hilfe zu erhalten.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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