bei mir soll die Straße vor dem Einfamilienhaus erstmalig hergestellt werden.
Dies soll mich und die anderen paar Anlieger jeweils ungefähr 45.000 €, der Abwasserkanal zusätzlich jeweils ca. 20.000 € kosten. Dies sind jedoch lediglich Informationen "unter der Hand" -offizielle Aussagen wollte die Stadt nie tätigen.
Natürlich kann ich diese Gebühren nicht zahlen und müsste (wie der Bauer für die Anschaffung der Melkmaschine die letzte Kuh) das Haus verkaufen, um die Erschließung bezahlen zu können.
Was kann man tun? Niemand hat die Erschließung gewollt, aber aller Protest war vergebens. Jetzt ist Baubeginn.
Kann man gegen den irgendwann kommenden Abgabebescheid Widerspruch einlegen und wenn ja mit welchen Argumenten?
Des weiteren würde mich interessieren, nach welchem Schlüssel derartige Abgaben auf die Einzelanlieger verteilt werden! Wie spielen da Grundstücksgröße, Geschosszahlen, Bewohnerzahl etc. eine Rolle?
Und was passiert, wenn ich einfach nicht zahle (ich kann es einfach nicht!) - was passiert dann, wird man zwangsenteignet und unter Polizeischutz aus seinem eigenen Haus getragen?
Beste Grüße und vielen Dank schon einmal jetzt für Ihre Antworten,
B. J.
