ich habe in ländlicher Gegend ein Haus aus dem Jahre 1930 gekauft. Bei begonnenen Sanierungsarbeiten habe ich jetzt festgestellt, dass eine Ringleitung um das Haus existiert, um anfallendes Schichtenwasser abzuführen. Der Abfluss erfolgt durch ein Rohr, welches in ca. 1 Meter Tiefe unter einen unbefestigten öffentlichen Weg in eine Wiese verlegt wurde (ca. 30 Meter Länge). Die Ringleitung ist so alt wie das Haus, also ca. 70 Jahre. Die Wiese ist zurzeit verpachtet und wird nicht landwirtschaftlich genutzt (da zu feucht). Eine öffentliche Entwässerung / Kanalisation existiert nicht. Nun stellen sich mir einige Fragen:
- Kann ich die Ringleitung weiterhin nutzen oder muss dazu in dem Grundbuch der Wiese ein entsprechender Eintrag existieren (ich weiß nicht, ob jemals ein entsprechender Eintrag vorgenommen wurde).
- Wenn die Nutzung weiterhin möglich ist, wie sieht es dann mit Erhaltungsmaßnahmen aus. Reicht eine Information an den Besitzer oder Pächter der Wiese, oder sind weitere Vereinbarungen nötig, um den Ausfluss zu erneuern?
- Welche Ämter muss ich konsultieren, wenn ich den Bereich unter der öffentlichen Straße erneuern möchte. Dort werden Elektroleitungen sowie eine Gasversorgungsleitung gekreuzt. (Schachtgenehmigung)
Für Hinweise, Tipps und Verweise auf Referenzen wäre ich sehr dankbar.
Mit freundlichem Gruß Andreas Seib