Bordsteinabsenkung: Kosten, Vorschriften & Genehmigung für Zufahrt in Kiel?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026

Der Thread behandelt die Bordsteinabsenkung in Kiel im Kontext des Baus von Stellplätzen. Es werden Kosten, Genehmigungen, Vorschriften und regionale Unterschiede diskutiert. Das Bauamt fordert die Absenkung zwischen Straße und Rad-/Fußweg.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 📊 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Bordsteinabsenkung: Kosten, Vorschriften & Genehmigung für Zufahrt in Kiel?

Hallo Allerseits,
derzeit baue ich auf meinem Grundstrück (Kiel, Schleswig-Holstein) drei Stellplätze. Zwischen Grundstück und Straße befindet sich ein ca. 2 Meter breiter Streifen unbefestigte Oberfläche, danach 1,50 m asphaltierter Rad/Fußweg.
Das Bauamt hat mich jetzt aufgefordert den Bordstein zwischen Straße und Rad/Fußweg abzusenken.
Das Problem ist nur, dass der vorhandene Bordstein (älteren Baujahres, aus gebrochenem Naturstein) schon jetzt nur eine Höhe von 3,5  -  4 cm hat. Wie tief sollte ich den denn jetzt noch absenken?!?
Gibt es allgemeingültige Vorschriften, welche die Höhe regeln?
  • Name:
  • Boris
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine selbstständige Absenkung durchführen – jede Veränderung im öffentlichen Straßenraum bedarf vorab schriftlicher Genehmigung des Fachdiensts Tiefbau/Verkehr der Stadt Kiel.

    🔴 KRITISCH: Verkehrssicherungspflicht liegt beim Grundstückseigentümer – bei unsachgemäßer Ausführung entsteht unmittelbare Haftung für Stolper-, Kipp- oder Rutschunfälle auf dem Rad-/Fußweg.

    ⚠️ WICHTIG: Resthöhe der Absenkung darf max. 2 cm betragen und muss mit Abgleichswinkel ≥ 1:12 sowie taktiler Warnfläche gemäß DINAbk. 18040-1 und VwV-StVO umgesetzt werden.

    ⚠️ WICHTIG: Bei Natursteinbordsteinen (gebrochen) besteht Bruchrisiko – Vorabprüfung durch Fachbetrieb mit Erfahrung in Natursteinbearbeitung und Planung eines Ersatzsteins im Falle von Schäden.

    ⚠️ WICHTIG: Vor Beginn der Arbeiten: Dokumentation des aktuellen Zustands (Fotos, Höhenmessung, Lageplan) als Nachweis für Haftungs- und Genehmigungsfragen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Um eine Bordsteinabsenkung für Ihre Stellplätze in Kiel zu realisieren, sind folgende Aspekte zu beachten:

    • Genehmigung: Eine Bordsteinabsenkung bedarf grundsätzlich der Genehmigung des zuständigen Bauamtes.
    • Vorschriften: Die Ausführung muss den örtlichen Vorschriften entsprechen, insbesondere hinsichtlich der Barrierefreiheit und der Entwässerung.
    • Kosten: Die Kosten für eine Bordsteinabsenkung variieren je nach Umfang der Arbeiten und den örtlichen Gegebenheiten. Ein Kostenvoranschlag von einem Tiefbauunternehmen ist empfehlenswert.
    • Rad-/Fußweg: Die Absenkung darf den Rad- und Fußweg nicht beeinträchtigen.

    👉 Handlungsempfehlung: Nehmen Sie Kontakt mit dem Bauamt Kiel auf, um die spezifischen Anforderungen und Genehmigungsprozesse zu klären und holen Sie Angebote von Tiefbauunternehmen ein.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Anforderung des Bauamts Kiel zur Absenkung eines Bordsteins aus gebrochenem Naturstein für eine neue Zufahrt zu drei Stellplätzen. Der Bordstein hat bereits eine geringe Höhe von 3,5 bis 4 cm, was die Frage nach der Sinnhaftigkeit einer weiteren Absenkung aufwirft. Die Situation ist rechtlich und technisch komplex, da sie sowohl öffentliches Baurecht als auch Verkehrssicherungspflichten betrifft.

    ✅ Zustimmung: Die Aufforderung des Bauamts ist korrekt, da eine Zufahrt in der Regel eine abgesenkte Bordsteinanlage erfordert, um einen barrierefreien und sicheren Übergang zu gewährleisten. Die geringe vorhandene Höhe des Bordsteins ist jedoch ein ungewöhnlicher Sonderfall, der eine fachliche Prüfung erfordert.

    ➕ Ergänzung: In Schleswig-Holstein gelten die Regelungen des Straßen- und Wegegesetzes sowie die technischen Vorschriften der Richtlinien für die Anlage von Stadtstraßen (RASt 06). Für Bordsteinabsenkungen wird in der Regel eine Resthöhe von 2 bis 3 cm über der Fahrbahn empfohlen, um eine klare Trennung zwischen Fahrbahn und Gehweg zu erhalten. Bei Natursteinbordsteinen ist eine saubere Absenkung technisch anspruchsvoll und kann zu Brüchen führen.

    🔴 Gefahr: Eine zu starke Absenkung auf unter 2 cm könnte die Entwässerung beeinträchtigen und zu Pfützenbildung führen. Zudem besteht die Gefahr, dass der alte Naturstein bei unsachgemäßer Bearbeitung bricht oder sich verschiebt, was eine Stolperfalle darstellt. Die Verkehrssicherungspflicht liegt beim Grundstückseigentümer.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Fachbetrieb für Tiefbau oder Pflasterarbeiten mit Erfahrung in Natursteinarbeiten. Lassen Sie vorab eine Abstimmung mit dem Bauamt Kiel über die exakte Resthöhe (z.B. 2 cm) und die Ausführungsweise durchführen. Holen Sie eine schriftliche Genehmigung für die Absenkung ein und dokumentieren Sie den Zustand des Bordsteins vor Beginn der Arbeiten. Bei Bruch des Steins muss ein passender Ersatz aus Naturstein beschafft werden, was die Kosten erhöht. Planen Sie zudem eine fachgerechte Entwässerung der Zufahrt ein.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Anfrage betrifft eine Bordsteinabsenkung im öffentlichen Straßenraum in Kiel, ausgelöst durch die Schaffung privater Stellplätze – ein Eingriff, der stets der Zustimmung der zuständigen Straßenbaubehörde (hier: Stadt Kiel, Fachdienst Tiefbau/Verkehr) bedarf und baurechtliche sowie verkehrsrechtliche Vorgaben erfüllen muss.

    🔴 Gefahr: Eine unsachgemäße oder selbstständige Absenkung des Bordsteins stellt eine rechtswidrige Veränderung des öffentlichen Verkehrsraums dar und kann zu Haftungsrisiken bei Unfällen (z. B. Stolpergefahr für Fußgänger, Kippgefahr für Radfahrer) sowie zu Sanktionen durch die Straßenbaubehörde führen.

    ⚠️ Korrektur: Die geforderte Absenkung erfolgt nicht aus technischer Notwendigkeit des Bauherrn, sondern ist eine verkehrsrechtliche Auflage zur Gewährleistung barrierefreier und sicherer Übergänge – die Höhe von 3,5–4 cm ist zwar gering, entspricht aber nicht den Anforderungen an eine zugelassene Fahrzeugzufahrt (z. B. DIN 18040-1, VwV-StVO zu § 45 Abs. 9 StVO).

    ➕ Ergänzung: Gemäß den Richtlinien für barrierefreies Bauen (DIN 18040-1) und der Verwaltungsvorschrift zur StVO muss eine Bordsteinabsenkung für Fahrzeugzufahrten eine Maximalhöhe von 2 cm aufweisen, einen Abgleichswinkel von mindestens 1:12 (8,3 %) haben und mit einer taktilen Warnfläche versehen sein – dies gilt auch für ältere Bestandsbordsteine.

    ✅ Zustimmung: Das Bauamt handelt fachlich korrekt, da die Absenkung nicht optional, sondern zwingende Voraussetzung für die Genehmigung der Stellplätze ist – insbesondere um die Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern auf dem gemeinsamen Rad-/Fußweg zu gewährleisten.

    ❌ Widerspruch: Es gibt keine allgemeingültige bundesweite Mindesttiefe für Bordsteinabsenkungen – vielmehr ist die konkrete Ausführung abhängig von der örtlichen Straßenbaubehörde, der Verkehrslast, der Art des angrenzenden Verkehrswegs und den Anforderungen an Barrierefreiheit und Unfallverhütung.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie unverzüglich den Fachdienst Tiefbau/Verkehr der Stadt Kiel, um die konkrete technische Ausführung (Höhe, Neigung, Material, Warnfläche) abzustimmen – beauftragen Sie zudem einen zertifizierten Verkehrssachverständigen oder einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für Verkehrsplanung, um die baurechtliche und verkehrsrechtliche Konformität sicherzustellen.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Bordsteinabsenkung erfordert zwingend Genehmigung des Bauamts / Fachdiensts Tiefbau Kiel.
    • Alle drei betonen: Verkehrssicherungspflicht liegt beim Grundstückseigentümer – Haftungsrisiko bei unsachgemäßer Ausführung ist gegeben.
    • Alle drei verweisen auf die Relevanz der Barrierefreiheit (DIN 18040-1) und verkehrsrechtlicher Vorgaben (StVO/VwV).

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt keine konkrete Resthöhe – DeepSeek empfiehlt 2–3 cm, Qwen fordert strikt max. 2 cm (aus DIN 18040-1 und VwV-StVO).
    • GoogleAI erwähnt Entwässerung nur allgemein, DeepSeek und Qwen heben konkrete Risiken (Pfützenbildung, Entwässerungsstörung) bei zu starker Absenkung hervor.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt technische Herausforderungen bei Naturstein (Bruchgefahr, Ersatzsteinbedarf, saubere Bearbeitung) – nicht erwähnt von GoogleAI oder Qwen.
    • Qwen ergänzt die Notwendigkeit einer taktilen Warnfläche und des Abgleichswinkels 1:12 – beide in GoogleAI nicht genannt, bei DeepSeek nur implizit bei „klare Trennung“.
    • Qwen nennt explizit die Option eines zertifizierten Verkehrssachverständigen – eine Empfehlung, die bei GoogleAI und DeepSeek fehlt.

    ❌ Widerspruch:

    • Qwen stellt klar: Es gibt keine bundesweit einheitliche „Mindesttiefe“ – Ausführung ist örtlich, straßenbaulich und verkehrslastabhängig. GoogleAI spricht lediglich von „örtlichen Vorschriften“, DeepSeek benennt RASt 06, ohne den Widerspruch zur bundeseinheitlichen Normvorstellung aufzulösen. Qwen liefert hier die präzisere, rechtssichere Einschätzung.

    👉 Empfehlung:

    • Bei allen strittigen Punkten gilt das Vorsichtsprinzip: Für Resthöhe wird die strengere Anforderung von Qwen (max. 2 cm) übernommen – sie entspricht DIN 18040-1 und ist für Barrierefreiheit und StVO-Konformität maßgeblich.
    • Die Empfehlung von Qwen zur Einbindung eines Verkehrssachverständigen wird als sicherste Option priorisiert, insbesondere bei gemeinsamem Rad-/Fußweg und bestehender geringer Bordsteinhöhe.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    GenehmigungspflichtAlle Modelle einig: Schriftliche Genehmigung durch den Fachdienst Tiefbau/Verkehr der Stadt Kiel ist zwingend erforderlich.
    Resthöhe & Neigung⚠️DeepSeek (2–3 cm) und Qwen (max. 2 cm + 1:12-Abgleichswinkel) weichen ab; Konsensbildung zugunsten der strengeren, normkonformen Anforderung (max. 2 cm, 1:12, taktiler Warnfläche – Qwen).
    Natursteinbearbeitung⚠️Nur DeepSeek thematisiert Bruchrisiko und Ersatzsteinbedarf – GoogleAI und Qwen ignorieren dieses technische Risiko; Konsens: Ergänzung als kritischer Faktor bei Ausführung.
    HaftungsrisikoAlle drei Modelle betonen eindeutig die Verkehrssicherungspflicht des Eigentümers und das Haftungsrisiko bei unsachgemäßer Ausführung.
    Entwässerung⚠️DeepSeek und Qwen warnen konkret vor Pfützenbildung bei zu starker Absenkung; GoogleAI erwähnt Entwässerung nur allgemein – Konsens: Entwässerungskonzept muss fachlich geprüft werden.
    VerkehrssachverständigerNur Qwen fordert explizit die Einbindung eines zertifizierten Verkehrssachverständigen; GoogleAI und DeepSeek schweigen dazu – Widerspruch durch fehlende Erwähnung, aber keine sachliche Ablehnung; Konsens: Empfehlung gilt als sicherste Option bei komplexer Lage (gemeinsamer Rad-/Fußweg, geringe Bestandshöhe).

    👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie vor jeglicher Baumaßnahme die exakte technische Ausführung (Resthöhe, Neigung, Warnfläche, Entwässerung) schriftlich mit dem Fachdienst Tiefbau/Verkehr der Stadt Kiel ab – beauftragen Sie zusätzlich einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für Verkehrsplanung, um baurechtliche und verkehrsrechtliche Konformität nachzuweisen und Haftungsrisiken zu minimieren.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoUnrechtliche Eigenabsenkung ohne GenehmigungSanktionen durch Straßenbaubehörde (Bußgeld, Rückbauauftrag), Haftung bei Unfällen, Verzögerung der Stellplatznutzung
    🔴 RisikoBruch des Natursteinbordsteins bei BearbeitungStolperfalle für Fußgänger, notwendiger Ersatz mit hohen Kosten und Lieferverzögerung, Zustandsverschlechterung des Gehwegs
    🔴 RisikoUnterschreitung der Mindestneigung (1:12) oder fehlende taktiler WarnflächeNichtkonformität mit DIN 18040-1, Ablehnung der Stellplatzgenehmigung, Barrierefreiheitsklage durch Dritte
    🔴 RisikoStörung der Oberflächenentwässerung durch AbsenkungPfützenbildung auf Rad-/Fußweg, Rutschgefahr bei Nässe, langfristige Schäden am Untergrund
    🔴 RisikoFehlende Dokumentation vor BaubeginnUnmöglichkeit, Beweis für ursprünglichen Zustand zu führen – erhöhtes Haftungsrisiko bei späteren Schäden oder Reklamationen
    ✅ ChanceFachgerechte Absenkung mit taktiler WarnflächeErhöhte Barrierefreiheit, Verbesserung der Nutzbarkeit für alle Verkehrsteilnehmer, nachweisliche Erfüllung von Inklusionsanforderungen
    ✅ ChanceAbstimmung mit Fachdienst Tiefbau führt zu kooperativem VerfahrenKürzere Genehmigungsdauer, ggf. Unterstützung bei technischen Details, Vertrauensbildung für künftige Projekte
    ✅ ChanceEinbindung eines Sachverständigen für VerkehrsplanungRechtssichere Dokumentation, Absicherung gegen Haftungsansprüche, mögliche Förderung im Rahmen kommunaler Inklusionsprogramme
    ✅ ChanceProfessionelle Natursteinbearbeitung mit passendem ErsatzErhalt des historischen Straßenbildes in Kiel, hohe Wertigkeit der Zufahrt, langfristige Werterhaltung des Grundstücks
    ✅ ChanceVerbesserte Entwässerung durch fachliche PlanungVermeidung von Feuchteschäden am Grundstück, Schutz der Bauwerksabdichtung, Reduktion von Wartungsaufwand

    Orientierungshilfen

    1. Sofort schriftliche Genehmigung einholen: Kontaktieren Sie den Fachdienst Tiefbau/Verkehr der Stadt Kiel mit der konkreten Anfrage nach Genehmigung einer Bordsteinabsenkung für drei Stellplätze – fordern Sie schriftlich die technischen Vorgaben (Höhe, Neigung, Warnfläche, Entwässerung) an.
    2. Fachbetrieb mit Naturstein-Erfahrung beauftragen: Wählen Sie ein Tiefbau- oder Pflasterunternehmen mit dokumentierter Erfahrung im Umgang mit gebrochenem Naturstein – vereinbaren Sie vorab die Bruchsicherung und Beschaffung eines Ersatzsteins.
    3. Sachverständigen für Verkehrsplanung einschalten: Beauftragen Sie einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für Verkehrsplanung, um die baurechtliche und verkehrsrechtliche Konformität der geplanten Absenkung schriftlich zu bestätigen.
    4. Vorher-Nachher-Dokumentation erstellen: Fotografieren Sie den Bordstein aus allen relevanten Winkeln, messen Sie die aktuelle Höhe (3,5–4 cm) an mindestens fünf Stellen und erstellen Sie einen kleinen Lageplan mit Maßangaben.
    5. Entwässerungskonzept prüfen lassen: Lassen Sie vom Fachbetrieb oder Sachverständigen ein einfaches Oberflächenentwässerungskonzept für die Zufahrt erstellen – sicherstellen, dass kein Wasser auf den Rad-/Fußweg oder ins Grundstück abfließt.
    6. Taktile Warnfläche und 1:12-Neigung vertraglich festhalten: Vereinbaren Sie mit dem ausführenden Fachbetrieb ausdrücklich die Einhaltung von DIN 18040-1 (taktile Warnfläche, max. 2 cm Resthöhe, Abgleichswinkel 1:12) – dokumentieren Sie dies im Leistungsverzeichnis.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Bordsteinabsenkung
    Eine Bordsteinabsenkung ist die Absenkung eines Bordsteins, um eine Zufahrt zu einem Grundstück zu ermöglichen. Sie dient dazu, den Höhenunterschied zwischen Straße und Grundstück auszugleichen.
    Verwandte Begriffe: Zufahrt, Gehwegabsenkung, Straßenbau.
    Bauamt
    Das Bauamt ist eine Behörde, die für die Genehmigung von Bauvorhaben und die Überwachung der Einhaltung der Bauvorschriften zuständig ist. Es ist Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Bauen.
    Verwandte Begriffe: Baubehörde, Genehmigungsbehörde, Stadtplanung.
    Tiefbau
    Tiefbau umfasst alle Bauarbeiten, die unterhalb der Erdoberfläche stattfinden, wie z.B. der Bau von Straßen, Kanälen und Fundamenten. Er ist ein wichtiger Bestandteil der Infrastruktur.
    Verwandte Begriffe: Straßenbau, Kanalbau, Erdbau.
    Radweg
    Ein Radweg ist ein speziell für den Fahrradverkehr vorgesehener Weg, der von der Fahrbahn getrennt ist. Er dient der Sicherheit und dem Komfort der Radfahrer.
    Verwandte Begriffe: Fahrradweg, Gehweg, Fahrbahn.
    Fußweg
    Ein Fußweg ist ein Weg, der ausschließlich für Fußgänger bestimmt ist. Er dient der sicheren Fortbewegung von Fußgängern.
    Verwandte Begriffe: Gehweg, Bürgersteig, Promenade.
    Stellplatz
    Ein Stellplatz ist eine Fläche, die zum Abstellen von Kraftfahrzeugen vorgesehen ist. Er kann sich auf einem privaten Grundstück oder im öffentlichen Raum befinden.
    Verwandte Begriffe: Parkplatz, Garage, Abstellfläche.
    Genehmigung
    Eine Genehmigung ist die behördliche Erlaubnis zur Durchführung eines bestimmten Vorhabens, z.B. einer Baumaßnahme. Sie dient der Sicherstellung, dass alle Vorschriften eingehalten werden.
    Verwandte Begriffe: Erlaubnis, Bewilligung, Zulassung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Genehmigungen benötige ich für eine Bordsteinabsenkung?
      Sie benötigen in der Regel eine Genehmigung des zuständigen Bauamtes. Informieren Sie sich frühzeitig über die erforderlichen Unterlagen und den Ablauf des Genehmigungsverfahrens.
    2. Welche Vorschriften sind bei der Ausführung einer Bordsteinabsenkung zu beachten?
      Die Ausführung muss den örtlichen Vorschriften entsprechen, insbesondere hinsichtlich der Barrierefreiheit, der Entwässerung und der Sicherheit des Rad- und Fußverkehrs.
    3. Wie hoch sind die Kosten für eine Bordsteinabsenkung?
      Die Kosten variieren je nach Umfang der Arbeiten, den örtlichen Gegebenheiten und den Preisen der beauftragten Unternehmen. Holen Sie mehrere Angebote ein, um einen Überblick über die zu erwartenden Kosten zu erhalten.
    4. Darf ich die Bordsteinabsenkung selbst durchführen?
      In der Regel ist die Durchführung von Tiefbauarbeiten, wie einer Bordsteinabsenkung, nur durch qualifizierte Fachunternehmen erlaubt. Dies dient der Einhaltung der Vorschriften und der Gewährleistung der Sicherheit.
    5. Was passiert, wenn ich eine Bordsteinabsenkung ohne Genehmigung durchführe?
      Die Durchführung einer Bordsteinabsenkung ohne Genehmigung kann zu Bußgeldern und der Anordnung des Rückbaus führen.
    6. Wie lange dauert es, bis eine Genehmigung für eine Bordsteinabsenkung erteilt wird?
      Die Dauer des Genehmigungsverfahrens kann variieren. Fragen Sie beim Bauamt nach der voraussichtlichen Bearbeitungszeit.
    7. Muss ich den Rad-/Fußweg bei der Bordsteinabsenkung berücksichtigen?
      Ja, die Absenkung darf den Rad- und Fußweg nicht beeinträchtigen. Es muss sichergestellt werden, dass der Verkehr weiterhin sicher und ungehindert fließen kann.
    8. Welche Materialien werden für eine Bordsteinabsenkung verwendet?
      In der Regel werden Beton oder Natursteine verwendet, die den örtlichen Gegebenheiten und Vorschriften entsprechen müssen.

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      Informationen zum Genehmigungsverfahren für die Anlage einer Zufahrt zu einem Grundstück.
    • Kosten Tiefbauarbeiten
      Übersicht über die Kosten verschiedener Tiefbauarbeiten, wie z.B. Bordsteinabsenkungen.
    • Barrierefreier Umbau
      Informationen zu Vorschriften und Fördermöglichkeiten für barrierefreie Umbauten im öffentlichen Raum.
    • Straßenrecht Schleswig-Holstein
      Überblick über die relevanten Gesetze und Verordnungen im Straßenrecht von Schleswig-Holstein.
    • Bauantragstellung
      Hilfestellung bei der Erstellung eines Bauantrags für verschiedene Bauvorhaben.
  2. Bordsteinabsenkung: Regionale Unterschiede – Duisburg-Beispiel

    regional ...
    unterschiedlich. in duisburg senken wir auf 2 cm ab.
  3. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

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    Bordsteinabsenkung Kiel: Kosten, Genehmigung & Vorschriften

    💡 Kernaussagen: Der Thread behandelt die Bordsteinabsenkung in Kiel im Kontext des Baus von Stellplätzen. Es werden Kosten, Genehmigungen, Vorschriften und regionale Unterschiede diskutiert. Das Bauamt fordert die Absenkung zwischen Straße und Rad-/Fußweg.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Die regionalen Unterschiede bei der Bordsteinabsenkung sind zu beachten, wie im Beitrag Bordsteinabsenkung: Regionale Unterschiede – Duisburg-Beispiel am Beispiel Duisburgs erwähnt wird.

    📊 Zusatzinfo: Die exakten Kosten für die Bordsteinabsenkung sind stark von den örtlichen Gegebenheiten und den gewählten Materialien (z.B. Naturstein) abhängig. Es empfiehlt sich, Angebote von Tiefbau-Unternehmen einzuholen.

    👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie die genauen Vorschriften und Genehmigungsanforderungen für die Bordsteinabsenkung mit dem Bauamt Kiel ab. Berücksichtigen Sie dabei den Radweg und Fußweg, um Konflikte zu vermeiden.

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