Estrichnorm DIN EN 13813: Was ändert sich? Unterschiede, Anforderungen & Übergangsfristen

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Ablösung der DIN 18560 durch die DIN EN 13813 im Bereich Estrich. Dabei werden sprachliche Änderungen und neue Bezeichnungen für Zementestrich, Calciumsulfatestrich, Kunstharzestrich und Magnesitestrich thematisiert. Ein Seminar-Tipp zur Vertiefung des Themas Zementestrich wird gegeben.

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Estrichnorm DIN EN 13813: Was ändert sich? Unterschiede, Anforderungen & Übergangsfristen

Foto von Herbert Fahrenkrog

Die Europäisierung hat auch den Bereich der Estriche erfasst. Unter der Bezeichnung DINAbk. EN 18 813 wird die alte DIN 18560 abgelöst werden. Wie immer ist die Sinnigkeit von Normen nicht immer einsichtig, da die Bezeichnungen fester Bestandteil der handwerklichen Sprache geworden sind
Die wichtigsten sprachlichen Änderungen betreffen wieder einmal die Sprache der Norm. Die Bezeichnungen bestehen aus englischen Abkürzungen, die entsprechend gewöhnungsbedürftig sind.
ZE  -  Zementestrich wird CT (von cementitous screed)
GA  -  GussAsphalt wird AS (von Asphalt screed)
CE  -  Calciumsulfatestrich wird CA (von Calciumsulfat screed)
ME  -  Magnesitestrich wird MA (von Magnesite screed)
Kunstharzestrich wird SR (synthetic resin screed)
Auch die alten Bezeichnungen für die technischen Daten werden durch englische Bezeichnungen ersetzt.
Im einzelnen steht z.B.
C 30 für eine Druckfestigkeit von 30 N / mm² (c = Comprssion)
F 4 für eine Biegezugfestigkeit von 4 N / mm² (F = Friktion?)
Eine Bezeichnung für einen Zementestrich mit einer Druckfestigkeit von 30 N / mm², einer Biegezugfestigkeit von 4 N/ mm² wäre demnach "Estrich EN 13813 CT, C30, F4"
Daneben gibt es noch Angaben für Oberflächenhärte (SH), Elastizitätsmodul (E), Widerstand gegen Rollbeanspruchung (RWFC) und noch einige andere Daten.
Die Fülle von Daten, die erfüllt werden müssen, machen es einem Unternehmer, der darauf sein Material legt fast unmöglich am Anfang durch das Wirrwarr durchzublicken und zu überprüfen.
Die in der neuen Norm geforderten werkseitigen Qualitätsüberprüfungen sind zwar notwendig, können aber kleinere Hersteller schnell überfordern, ganz zu schweigen von den Estrichbetrieben, die erst einmal einen Durchblick bekommen müssen. Natursteinbetriebe, die ihren Estrich selber einbringen können kaum die geforderten Anforderungen an Prüfung und Überwachung erbringen.
Im Jahre 2003 sind die Normen endgültig Pflicht. Die ausschreibenden Architekten und Planer werden mit den Handwerkern helfen, in der Übergangszeit das zu erwartende Begriffs  -  Chaos zu komplettieren.
MfG vom Steinhansel (lol)
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    GoogleAI-Analyse: DINAbk. EN 13813: Neue Estrichnorm einfach erklärt

    Ich analysiere die Umstellung von DIN 18560 auf DIN EN 13813 im Bereich Estrich. Die neue Norm betrifft vor allem die Bezeichnungen, Anforderungen und Prüfverfahren für verschiedene Estricharten.

    Wichtige Änderungen betreffen die Begriffe und Abkürzungen für Zementestrich, Calciumsulfatestrich, Magnesitestrich und Kunstharzestrich. Auch die Angaben zu Druckfestigkeit, Biegezugfestigkeit, Oberflächenhärte, Elastizitätsmodul und Widerstand gegen Rollbeanspruchung wurden angepasst.

    Für Unternehmer, Architekten, Planer und Handwerker bedeutet dies, dass sie sich mit den neuen Normen vertraut machen müssen, um die Anforderungen bei der Qualitätsüberprüfung und Überwachung zu erfüllen. Es ist wichtig, die Prüfberichte der Estrichbetriebe zu verstehen und die richtigen Materialien auszuwählen.

    👉 Handlungsempfehlung: Informieren Sie sich detailliert über die DIN EN 13813 und deren Auswirkungen auf Ihre spezifischen Projekte. Beachten Sie die Übergangsfristen und passen Sie Ihre Prozesse entsprechend an.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Estrich
    Estrich ist eine Schicht im Fußbodenaufbau, die als Untergrund für den eigentlichen Bodenbelag dient. Er dient zur Herstellung einer ebenen Fläche, zur Aufnahme von Lasten und zur Integration von Fußbodenheizungen.
    Verwandte Begriffe: Zementestrich, Calciumsulfatestrich, Ausgleichsschicht.
    DIN EN 13813
    DIN EN 13813 ist die europäische Norm, die die Anforderungen an Estrichmörtel und Estriche festlegt. Sie definiert Eigenschaften wie Druckfestigkeit, Biegezugfestigkeit und Verschleißfestigkeit.
    Verwandte Begriffe: Norm, Estrich, Bauwesen.
    Zementestrich
    Zementestrich ist ein Estrich, der aus Zement, Sand und Wasser hergestellt wird. Er ist robust und feuchtigkeitsbeständig, weshalb er häufig in Nassräumen eingesetzt wird.
    Verwandte Begriffe: Estrich, Zement, CT-Estrich.
    Calciumsulfatestrich
    Calciumsulfatestrich (auch Anhydritestrich) besteht hauptsächlich aus Calciumsulfat, Sand und Wasser. Er zeichnet sich durch geringe Schwindung und gute Wärmeleitfähigkeit aus, ist aber feuchtigkeitsempfindlich.
    Verwandte Begriffe: Estrich, Anhydrit, CA-Estrich.
    Kunstharzestrich
    Kunstharzestrich besteht aus Kunstharzbindemitteln und mineralischen Zuschlägen. Er ist sehr widerstandsfähig gegen chemische und mechanische Belastungen und wird oft in Industriehallen eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Estrich, Epoxidharz, Reaktionsharzestrich.
    Druckfestigkeit
    Die Druckfestigkeit ist die Fähigkeit eines Materials, Druckbelastungen standzuhalten, ohne zu brechen oder sich dauerhaft zu verformen. Sie wird in der Regel in Megapascal (MPa) angegeben.
    Verwandte Begriffe: Festigkeit, Belastbarkeit, Materialprüfung.
    Biegezugfestigkeit
    Die Biegezugfestigkeit ist die Fähigkeit eines Materials, einer Biegebeanspruchung standzuhalten, ohne zu brechen. Sie ist besonders relevant für Estriche, die auf unebenen Untergründen verlegt werden.
    Verwandte Begriffe: Festigkeit, Zugfestigkeit, Materialprüfung.
    Übergangsfrist
    Eine Übergangsfrist ist ein Zeitraum, in dem sowohl alte als auch neue Normen oder Vorschriften gültig sind. Dies ermöglicht es Unternehmen und Handwerkern, sich an die neuen Anforderungen anzupassen.
    Verwandte Begriffe: Normen, Vorschriften, Gültigkeit.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist der Hauptunterschied zwischen DIN 18560 und DIN EN 13813?
      Die DIN EN 13813 ist eine europäische Norm, die die alte DIN 18560 ablöst und die Anforderungen und Prüfverfahren für Estriche europaweit vereinheitlicht. Sie betrifft vor allem die Bezeichnungen, Anforderungen und Prüfverfahren für verschiedene Estricharten.
    2. Welche Estricharten sind von der DIN EN 13813 betroffen?
      Die Norm betrifft Zementestrich, Calciumsulfatestrich, Magnesitestrich und Kunstharzestrich. Für jede dieser Arten gibt es spezifische Anforderungen hinsichtlich Druckfestigkeit, Biegezugfestigkeit und anderer Eigenschaften.
    3. Was bedeutet die DIN EN 13813 für Architekten und Planer?
      Architekten und Planer müssen die neuen Normen kennen, um sicherzustellen, dass die verwendeten Estriche den aktuellen Anforderungen entsprechen. Dies beinhaltet die Auswahl der richtigen Materialien und die Berücksichtigung der spezifischen Eigenschaften der verschiedenen Estricharten.
    4. Welche Auswirkungen hat die Norm auf Handwerker?
      Handwerker müssen sich mit den neuen Bezeichnungen und Prüfverfahren vertraut machen, um die Qualitätsanforderungen zu erfüllen. Dies erfordert möglicherweise Schulungen und Anpassungen der Arbeitsweise.
    5. Wo finde ich detaillierte Informationen zur DIN EN 13813?
      Detaillierte Informationen zur DIN EN 13813 finden Sie bei Normenorganisationen wie dem Deutschen Institut für Normung (DIN) oder in Fachpublikationen zum Thema Estrich und Bodenbeläge.
    6. Was sind die wichtigsten Änderungen in Bezug auf die Prüfverfahren?
      Die DIN EN 13813 legt detaillierte Prüfverfahren für die verschiedenen Eigenschaften von Estrichen fest, wie z.B. Druckfestigkeit, Biegezugfestigkeit, Oberflächenhärte und Widerstand gegen Rollbeanspruchung. Diese Verfahren müssen von Estrichbetrieben und Prüflaboratorien eingehalten werden.
    7. Gibt es Übergangsfristen für die Einführung der DIN EN 13813?
      Es gab eine Übergangszeit für die Einführung der DIN EN 13813, in der sowohl die alte als auch die neue Norm gültig waren. Es ist wichtig, sich über die aktuellen Gültigkeitsdaten zu informieren, um sicherzustellen, dass die neuesten Anforderungen erfüllt werden.
    8. Wie wirkt sich die DIN EN 13813 auf die Qualitätskontrolle von Estrichen aus?
      Die DIN EN 13813 legt klare Anforderungen an die Qualitätskontrolle von Estrichen fest, einschließlich der Prüfverfahren und der Dokumentation der Ergebnisse. Dies hilft, die Qualität der Estriche sicherzustellen und Mängel frühzeitig zu erkennen.

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  2. Seminar: Zementestrich-Praxis – MPVA-Empfehlung

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    Die MPVA bietet zum Thema Erstich ein Seminar an, siehe Link.
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  3. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

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    Estrichnorm DINAbk. EN 13813: Änderungen, Anforderungen und Übergangsfristen

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    ✅ Empfehlung: Im Beitrag Seminar: Zementestrich-Praxis – MPVA-Empfehlung wird ein Seminar der MPVA zum Thema Zementestrich empfohlen, um sich mit den praktischen Aspekten auseinanderzusetzen.

    👉 Handlungsempfehlung: Für Handwerker, Planer und Architekten empfiehlt es sich, die Änderungen der Estrichnorm DIN EN 13813 genau zu studieren und gegebenenfalls Seminare zu besuchen, um die neuen Anforderungen und Prüfverfahren kennenzulernen. Die Übergangsfristen sollten beachtet werden, um die Einhaltung der Norm sicherzustellen.

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