ich bin dabei ein Grundstück zu kaufen und mir wurde ein Bodengutachten dafür gegeben. Der Nachbar meinte, dass erst nach 1 Meter tragender Boden kommt und er hohe Erdarbeiten hatte.
Bis jetzt dachte ich immer dass ein Haus ohne Keller immer Streifenfundamenten braucht, aber im Bodengutachten steht, dass es auch ohne geht.
In meinem Bodengutachten steht:
Nicht unterkellerte Gebäude können auf Einzel- und Streifenfundamenten (Einzelfundamenten, Streifenfundamenten) gegründet werden. Diese Fundamente können mit einem zulässigen Sohldruck = 0,2 MN/m² bemessen werden. Außenfundamente sind in frostfreier Tiefe, mindestens t = 1,0 m unter späterem Gelände zu gründen. Alternativ zur Gründung auf Streifenfundamenten ist die Gründung direkt auf der Fußbodenplatte zu empfehlen, die zu diesem Zweck mindestens d = 20 cm dick betoniert und konstruktiv bewehrt wird. Die Ableitung der Lasten erfolgt über Blindfundamente in dieser Platte mit dem oben für Streifen- und Einzelfundamente (Streifenfundamente, Einzelfundamente) genannten zulässigen Sohldruck.
Erst mal: Was sind Blindfundamente? Noch nie gehört und im Netz finde ich nichts.
Wenn jetzt tragender Boden nach einem Meter kommt, dann sind doch Streifenfundamte deutlich glünstiger, weil man nur die Erdarbeiten für Streifenfundamten bis 1 Meter hat.
Bei Bodenplatte ohne Streifenfundamente muss man komplett bis 1 m tief Aushub machen und dann wieder mit verdichten Material auffüllen oder nicht?
Eigentlich sind das Fragen an einen Architekten oder Bodengutachter, aber leider habe ich noch keinen an den ich mich wenden kann und will das Grundstück bald kaufen.
Wäre für einen Rat sehr dankbar.
Vielen Dank
Gruß Jan