im letzten Herbst sind wir in unser Neubau-Reiheneckhaus vom Bauträger eingezogen.
mit den Monaten beobachteten wir immer wieder, besonders nach starken Regenfällen, dass Wasser durch die fuge zwischen Kellerwand (weiße Wanne, ungedämmt) und Kellerdecke eindringt. unser Keller ist ohne Innenputz.
auf unser nachfragen hin beim Bauträger, wurden wir an die Bauunternehmung, die den Rohbau erstellt hat, verwiesen, bzw. an die verputzerfirma, die das WDVSAbk. angebracht hat.
heraus kam, dass KEINE der beiden Firmen einen Auftrag, weder über eine Horizontalsperre noch über eine von außen angebrachte Schweißbahn im Bereich der Kellerdecke erhalten hat. auch der Dachdecker hatte keinen entsprechenden Auftrag.
es fühlt sich also keiner zuständig.
inwischen ist der Bauträger insolvent!
nun meine Fragen:
- ist das anbringen einer Dichtungsbahn von außen im Sockelbereich oder/und das einbringen einer Horizontalsperre laut DINAbk. vorgeschrieben?
- welche Möglichkeiten der Abdichtung gibt es nachträglich? möglichst von innen, da alle unsere Außenanlagen schon fertig sind. oder gibt es da nur halbherzige Lösungen?
- vorgeschlagen wurde uns "verpressen". was ist damit gemeint?
- einen "Sockel" in dem sinne haben wir gar nicht. Wir sind mit OK EGAbk. so ziemlich auf geländeniveau. einen Schwarzanstrich hat es auch nur bis ca. 30 cm Unterhalb der geländekante gegeben ... das WDVS reicht bis um diese 30 cm ins Erdreich, kann dort aber wohl kaum als Feuchtigkeitssperre dienen, oder sehe ich das falsch?
es wäre wirklich sehr, sehr schön, wenn jemand hier im Forum mir eine rat geben könnte. Ich sage schon mal danke im Voraus.