Außenputzabschluss unter Terrassentür & Haustür: Folie statt fachgerechtem WDVS? Kostenrisiko?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Die alleinige Verwendung einer schwarzen Folie – selbst mit Bitumen oder grünem Klebeband – ist keine fachgerechte, dauerhafte Abdichtung im Sockelbereich eines WDVSAbk. und birgt unmittelbare Gefahr für Feuchteeintrag, Schimmelbildung und Bauschäden.
🔴 KRITISCH: Ein fehlender wasserdichter, kapillarbrechender und mechanisch geschützter Abschluss des WDVS an Türanschlüssen widerspricht den anerkannten Regeln der Technik (DINAbk. 18533, DIN 4108-3, VDIAbk. 4102) und stellt einen bauphysikalischen Mangel dar.
⚠️ WICHTIG: Der Anschluss des WDVS an Bodenplatte und Türschwellen gehört zwingend zum Fassadengewerk – eine Abwälzung auf die Außenanlagen ist fachlich unzulässig und entzieht sich nicht der vertraglichen Verantwortung der Baufirma.
⚠️ WICHTIG: Ein fehlender Ablauf mit definiertem Gefälle nach außen begünstigt Stauwasser an der Türschwelle und führt langfristig zu Holzverrottung, Putzabplatzung und statischen Risiken.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich sehe hier ein potenzielles Problem mit dem unsachgemäßen Abschluss des WDVS (Wärmedämmverbundsystem) unterhalb der Terrassen- und Haustüren. Eine einfache Folie ist in der Regel keine fachgerechte Lösung, um die Dämmung der Bodenplatte vor Feuchtigkeit zu schützen.
🔴 Gefahr: Wenn Feuchtigkeit in die Dämmung eindringt, kann dies zu Schimmelbildung, Wärmebrücken und Schäden an der Bausubstanz führen. Bitumen und grünes Klebeband sind keine dauerhaften Lösungen für eine Abdichtung im Außenbereich.
Ich empfehle Ihnen, die Baubeschreibung genau zu prüfen. Dort sollte detailliert beschrieben sein, wie der Übergang zwischen Fassade, Tür und Terrasse ausgeführt werden soll. Vergleichen Sie dies mit der tatsächlichen Ausführung.
Ich rate Ihnen, einen unabhängigen Bausachverständigen hinzuzuziehen. Dieser kann die Situation vor Ort beurteilen, die Ausführung auf Fachgerechtigkeit prüfen und Ihnen konkrete Handlungsempfehlungen geben.
👉 Handlungsempfehlung: Dokumentieren Sie den Zustand mit Fotos und Videos. Fordern Sie von der Baufirma eine detaillierte Erklärung und gegebenenfalls eine Nachbesserung des Anschlusses.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der beschriebene Sachverhalt betrifft den fachgerechten Abschluss des WDVS (Wärmedämmverbundsystems) im Bereich der Türanschlüsse. Die von der Baufirma ausgeführte Lösung mit schwarzer Folie, die teilweise mit Bitumen und grünem Klebeband verklebt wurde, stellt keine fachgerechte Abdichtung dar. Bei einem WDVS muss der Sockelbereich und der Anschluss an Türen und Fenster nach den Regeln der Technik ausgeführt werden, um Feuchteschäden und Wärmebrücken zu vermeiden.
🔴 Gefahr: Die provisorische Folienlösung birgt ein erhebliches Risiko für eindringende Feuchtigkeit. Ohne fachgerechten Sockelabschluss und Abdichtung kann Wasser hinter die Dämmung und unter die Türschwellen gelangen, was zu Bauschäden, Schimmelbildung und einer Durchfeuchtung der Dämmung führt. Dies beeinträchtigt die Energieeffizienz massiv.
➕ Ergänzung: Der fachgerechte Anschluss des WDVS an die Bodenplatte und die Türschwellen ist zwingend Teil des Fassadengewerks. Die Aussage des Bauunternehmers, dies gehöre nicht dazu, ist fachlich falsch. Die Abdichtung des Sockels und der Anschlussfugen sind integrale Bestandteile der fachgerechten Montage eines WDVS und müssen in der Leistungsbeschreibung enthalten sein, auch wenn sie nicht explizit aufgeführt sind.
⚠️ Korrektur: Der Vergleich mit der Klinkerfassade der Nachbarn ist nicht direkt übertragbar. Bei einer Klinkerfassade wird der Sockel oft anders ausgeführt (z.B. mit einer Sperrschicht und Vorsatzschale). Bei einem WDVS mit Putzoberfläche gelten strengere Regeln für den Sockelabschluss, der in der Regel mit einem Sockelprofil, einer Abdichtungsbahn und einem Spritzwasserschutz ausgeführt wird.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen Bausachverständigen oder einen Fachplaner für WDVS mit der Begutachtung der Anschlüsse. Lassen Sie die Mängel schriftlich dokumentieren und fordern Sie die Baufirma zur fachgerechten Nachbesserung auf. Bestehen Sie auf einer Ausführung nach den anerkannten Regeln der Technik, z.B. gemäß den WDVS-Herstellerrichtlinien und der DIN 18533 (Abdichtung von erdberührten Bauteilen). Ziehen Sie bei Weigerung der Baufirma rechtliche Schritte in Betracht.
KI-Analyse (Qwen)
Der beschriebene Außenputzabschluss unter Terrassentür und Haustür stellt einen gravierenden Verstoß gegen bauphysikalische und konstruktive Mindestanforderungen dar: Die bloße Verklebung einer schwarzen Folie auf der Bodenplattendämmung ohne fachgerechte Anschlussausbildung, Entwässerung oder mechanischen Schutz widerspricht den anerkannten Regeln der Technik (DIN 4108-3, DIN 18533, VDI 4102).
🔴 Gefahr: Die Folie ist kein Ersatz für einen wasserdichten, druckfesten und kapillarbrechenden Abschluss – sie bietet keinerlei Schutz vor Aufstauwasser, Frosthebel, kapillarem Aufstieg oder mechanischer Beschädigung; dies führt langfristig zu Feuchteschäden, Dämmungsausfall, Putzabplatzungen und potenzieller Schimmelbildung im Bereich der Türanschlüsse.
🔴 Gefahr: Die fehlende Neigung (Schrägstellung nach außen) und der Verzicht auf einen definierten Ablauf (z. B. mit Klinker oder Profilblech) begünstigen Stauwasserbildung direkt an der Türschwelle – ein klassischer Auslöser für Fugenversagen, Holzverrottung bei Türzargen und statische Risiken durch langfristige Feuchteeinwirkung auf die Bodenplatte.
⚠️ Korrektur: Dieser Abschluss gehört eindeutig zum Gewerk "Fassade" (nicht zu Außenanlagen), da er integraler Bestandteil des Wärmedämm-Verbundsystems (WDVS) ist und den wasserdichten Abschluss des gesamten Fassadensystems sicherstellen muss – eine Verlagerung in die Außenanlagen ist bautechnisch unzulässig und rechtlich nicht haltbar.
➕ Ergänzung: Die Baubeschreibung muss – auch bei fehlender expliziter Nennung – durch Verweis auf allgemein anerkannte Regeln (z. B. "gemäß DIN 18533 Teil 1") die fachgerechte Ausführung verlangen; die Aussage des Bauunternehmers ist fachlich unzutreffend und entzieht sich der vertraglichen Verantwortung.
➕ Ergänzung: Die Verwendung von Bitumen und grünem Klebeband als Verankerungsmittel ist bauphysikalisch inakzeptabel – diese Materialien altern, verlieren Haftung, können Dämmstoffe angreifen und bieten keinerlei Dauerhaftigkeit oder UV-Beständigkeit.
✅ Zustimmung: Die Zweifel der Bauherren sind vollkommen berechtigt: Die Lösung ist nicht nur optisch unzulässig, sondern ein klarer Indikator für mangelhafte Planung und Ausführung – ein "schäbiges Aussehen" ist hier symptomatisch für ein systemisches Mangelrisiko.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen für Bau- und Wohnungswesen (z. B. nach DIN 18115 oder mit Bausachverständigen-Zertifikat) zur Dokumentation und fachlichen Bewertung des Anschlusses – eine nachträgliche Korrektur ist technisch aufwendig, aber zwingend erforderlich, um langfristige Schäden zu vermeiden.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) sind sich einig: Die Folienlösung ist keine fachgerechte Abdichtung und stellt einen gravierenden Mangel dar.
- Alle drei identifizieren Feuchteeintrag, Schimmelbildung, Wärmebrücken und Dämmungsausfall als unmittelbare Risiken.
- Alle drei bestätigen die Zuordnung zum Fassadengewerk – nicht zu Außenanlagen – und lehnen die Aussage der Baufirma ab.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI betont stärker die Dokumentationspflicht (Fotos/Video) und die Prüfung der Baubeschreibung als ersten Schritt; DeepSeek und Qwen priorisieren den sofortigen Sachverständigen-Einsatz ohne Vorbedingung.
- Qwen geht detaillierter auf bauphysikalische Mechanismen ein (kapillarer Aufstieg, Frosthebel, Aufstauwasser), während GoogleAI und DeepSeek diesen Aspekt weniger explizit benennen.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt, dass der Sockelabschluss "auch bei fehlender expliziter Nennung" in der Leistungsbeschreibung verbindlich ist, da er integraler Bestandteil des WDVS ist.
- Qwen ergänzt die Materialkritik (Bitumen/grünes Klebeband = inakzeptabel, altern, greifen Dämmstoffe an, UV-empfindlich) und nennt konkret die relevanten Normen (DIN 4108-3, VDI 4102) – GoogleAI nennt nur DIN 18533.
- Qwen betont zusätzlich die fehlende Neigung und fehlenden Ablauf als eigenständiges, bautechnisch kritisches Versäumnis – dies wird von den anderen beiden nicht separat hervorgehoben.
❌ Widerspruch:
- GoogleAI nennt den Vergleich mit der Klinkerfassade der Nachbarn nicht als Widerspruch, sondern als Prüfhinweis; DeepSeek und Qwen bewerten diesen Vergleich explizit als technisch nicht übertragbar und warnen davor – hier gilt das Vorsichtsprinzip: Die strengeren Einschätzungen von DeepSeek und Qwen werden priorisiert.
👉 Empfehlung:
- Alle drei Modelle empfehlen einhellig die unverzügliche Beauftragung eines unabhängigen Bausachverständigen – mit Qwen wird die Qualifikation (DIN 18115 oder zertifiziert) noch präzisiert.
- DeepSeek und Qwen gehen stärker auf rechtliche Konsequenzen (Nachbesserungsforderung, ggf. Rechtsstreit) ein; GoogleAI bleibt hier zurückhaltender – doch aufgrund des Konsenses zum Mangelcharakter wird die stärkere Rechtspositionierung als sicherere Empfehlung übernommen.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Fachgerechtigkeit der Folienlösung ❌ Widerspruch Einmütig abgelehnt: Keine zulässige Abdichtung – kein Ersatz für einen fachgerechten Sockelabschluss. Zuordnung zum Gewerk ✅ Konsens Einmütig zugeordnet zum Fassadengewerk; Abwälzung auf Außenanlagen ist fachlich und vertraglich unzulässig. Unmittelbare Risiken ✅ Konsens Feuchteeintrag, Schimmel, Dämmungsausfall, Wärmebrücken, Putzabplatzung, Holzverrottung – alle Modelle nennen diese zentral. Erforderliche Normen ⚠️ Abwägung GoogleAI nennt DIN 18533; DeepSeek ergänzt WDVS-Herstellerrichtlinien; Qwen nennt zusätzlich DIN 4108-3 und VDI 4102 – Konsens: Anwendung anerkannter Regeln der Technik ist zwingend. Handlungsempfehlung Phase 1 ✅ Konsens Unverzügliche Beauftragung eines unabhängigen, zertifizierten Bausachverständigen zur Dokumentation und Bewertung. 👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Bausachverständigen (nach DIN 18115 oder vergleichbar), dokumentieren Sie den Zustand lückenlos, fordern Sie schriftlich die fachgerechte Nachbesserung nach DIN 18533 und DIN 4108-3 sowie die Vorlage einer konkreten, normkonformen Ausführungsplanung durch die Baufirma.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Feuchtigkeitseintrag durch fehlende kapillarbrechende Sockelausbildung Langfristige Durchfeuchtung der Dämmung, Schimmelbildung im Wohnraum, Gesundheitsgefährdung 🔴 Risiko Stauwasserbildung vor der Türschwelle durch fehlendes Gefälle und Ablauf Verrottung von Holztürzargen, Ausblühungen, Fugenversagen, statische Beeinträchtigung der Bodenplatte 🔴 Risiko Materialversagen der provisorischen Folie (Alterung, UV-Zersetzung, Kältebruch) Vollständiger Abdichtungsverlust innerhalb weniger Jahre, Nachbesserung mit hohem Aufwand und Kosten 🔴 Risiko Unklare Verantwortung durch fachlich falsche Zuweisung zum Außenanlagengewerk Verzögerung oder Verweigerung der Mängelbeseitigung, rechtliche Auseinandersetzung mit Kostenrisiko 🔴 Risiko Fehlende Einhaltung der DIN 18533 bei erdberührten Bauteilen Formaler Mangel nach Baurecht, Ausschluss von Gewährleistungsansprüchen bei bewusster Verletzung der Regelwerke ✅ Chance Fachliche Klärung vor Fertigstellung ermöglicht kostengünstige Korrektur im Rohbauzustand Keine Aufbrechung fertiger Putzflächen, geringere Kosten, hohe Wirksamkeit der Nachbesserung ✅ Chance Dokumentierter Mangel stärkt die vertragliche Position gegenüber der Baufirma Klare Grundlage für schriftliche Nachbesserungsforderung, ggf. Mängelrüge mit Fristsetzung ✅ Chance Frühzeitige Einbindung eines Sachverständigen sichert Beweislage vor möglichen Verschlechterungen Eindeutige Ursachenfeststellung, Verhinderung von Schadensverschleierung, rechtssichere Dokumentation ✅ Chance Konforme Neuausführung nach DIN 18533 und WDVS-Herstellerrichtlinien steigert langfristige Energieeffizienz Vermeidung von Wärmebrücken, erfüllte Energieeinsparverordnung (GEG), höhere Werthaltigkeit des Objekts ✅ Chance Aufdeckung des Mangels als Hinweis auf mögliche weitere Qualitätsmängel im WDVS Möglichkeit einer umfassenden, vorbeugenden Prüfung des gesamten Fassadensystems vor Abnahme Orientierungshilfen
- Unverzügliche Sachverständigen-Beauftragung: Kontaktieren Sie noch heute einen zertifizierten Bausachverständigen (z. B. mit DIN 18115-Zertifikat oder Mitglied im VDB – Verband der Baubiologen), legen Sie das Problem dar und vereinbaren Sie einen kurzfristigen Ortstermin.
- Dokumentation vor Ort: Machen Sie vor dem Termin mindestens 5 Detailfotos (Folie mit Klebeband, Übergang zur Türschwelle, Übergang zur Bodenplatte, gesamter Anschlussbereich von unten und schräg oben) sowie ein kurzes Video mit Kommentar – speichern Sie diese offline.
- Schriftliche Mängelrüge: Erstellen Sie nach Gutachten ein formelles Schreiben an die Baufirma mit Fristsetzung (z. B. "Bitte um schriftliche Zusicherung der Nachbesserung binnen 14 Tagen") und leiten Sie das Sachverständigengutachten als Anlage mit ein.
- Normkonforme Nachbesserung einfordern: Fordern Sie ausdrücklich die Ausführung nach DIN 18533-1 und den technischen Lieferbedingungen des WDVS-Herstellers – nicht nur "irgendeine Abdichtung", sondern konkret: Sockelprofil, Abdichtungsbahn mit mindestens 15 cm Überstand, Spritzwasserschutz, Gefälle 2–3 % nach außen.
- Unterlagen sammeln: Beschaffen Sie die vollständige Leistungsbeschreibung, die WDVS-Planungsunterlagen, die Bauzeichnungen zum Sockelbereich und die Herstellerrichtlinien des verwendeten Systems – diese benötigen Sie für die Gutachterbefundung und ggf. die Rechtsverfolgung.
- Keine Abnahme vor Mängelbeseitigung: Verzögern Sie die Bauabnahme bis zur vollständigen, schriftlich bestätigten und vom Sachverständigen abgenommenen Nachbesserung – dies sichert Ihre Gewährleistungsrechte.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- WDVS (Wärmedämmverbundsystem)
- Ein WDVS ist ein System zur Außendämmung von Gebäuden, bestehend aus Dämmplatten, Kleber, Armierungsgewebe und Oberputz. Es dient der Reduzierung von Wärmeverlusten und dem Schutz der Bausubstanz.
Verwandte Begriffe: Fassadendämmung, Außendämmung, Wärmedämmung - Wärmebrücke
- Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, an dem Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als in den umliegenden Bereichen. Sie entsteht durch unzureichende Dämmung oder geometrische Besonderheiten.
Verwandte Begriffe: Kältebrücke, Wärmeableitung, EnEVAbk. - Bausachverständiger
- Ein Bausachverständiger ist ein Experte, der über spezielle Kenntnisse im Bauwesen verfügt und Gutachten zu Bauschäden, Baumängeln und anderen baurechtlichen Fragen erstellen kann.
Verwandte Begriffe: Gutachter, Baugutachter, Bauingenieur - Fassade
- Die Fassade ist die äußere Hülle eines Gebäudes, die vor Witterungseinflüssen schützt und das Erscheinungsbild prägt. Sie kann aus verschiedenen Materialien bestehen, z.B. Putz, Klinker, Holz oder Metall.
Verwandte Begriffe: Gebäudehülle, Außenwand, Verkleidung - Abdichtung
- Eine Abdichtung dient dazu, das Eindringen von Feuchtigkeit in Bauteile zu verhindern. Sie kann aus verschiedenen Materialien bestehen, z.B. Bitumen, Folien oder Dichtschlämmen.
Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Feuchtigkeitssperre, Dichtband - Bitumen
- Bitumen ist ein teerähnliches Produkt, das aus Erdöl gewonnen wird und zur Abdichtung von Bauwerken verwendet wird. Es ist wasserabweisend und widerstandsfähig gegen viele Chemikalien.
Verwandte Begriffe: Teer, Asphalt, Dachabdichtung - Dämmung
- Dämmung bezeichnet Maßnahmen, die dazu dienen, den Wärmeverlust eines Gebäudes zu reduzieren. Sie kann aus verschiedenen Materialien bestehen, z.B. Mineralwolle, Polystyrol oder Holzfaser.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Schallschutz, Isolierung
Häufige Fragen (FAQ)
- Frage: Was ist ein WDVS und wozu dient es?
Antwort: Ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) ist eine Außendämmung für Gebäude, die aus mehreren Schichten besteht. Es dient dazu, den Wärmeverlust zu reduzieren und somit Heizkosten zu sparen. Ein WDVS trägt auch zum Schutz der Bausubstanz bei, indem es die Fassade vor Witterungseinflüssen schützt. - Frage: Warum ist ein fachgerechter Fassadenabschluss unterhalb von Türen wichtig?
Antwort: Ein fachgerechter Fassadenabschluss verhindert, dass Feuchtigkeit in die Dämmung eindringt. Dies ist wichtig, um Schimmelbildung, Schäden an der Bausubstanz und Wärmeverluste zu vermeiden. Der Abschluss muss dauerhaft dicht und witterungsbeständig sein. - Frage: Welche Materialien sind für einen fachgerechten Fassadenabschluss geeignet?
Antwort: Für einen fachgerechten Fassadenabschluss werden in der Regel spezielle Dichtbänder, Profile und Abdichtungssysteme verwendet, die auf das jeweilige WDVS abgestimmt sind. Diese Materialien sind wasserdicht, UV-beständig und dauerhaft elastisch. - Frage: Was sind Wärmebrücken und wie entstehen sie?
Antwort: Wärmebrücken sind Bereiche in der Gebäudehülle, an denen Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als in den umliegenden Bereichen. Sie entstehen durch unzureichende Dämmung, geometrische Besonderheiten oder Materialwechsel. Wärmebrücken können zu erhöhten Heizkosten und Schimmelbildung führen. - Frage: Was sollte in der Baubeschreibung zum Thema Fassadenabschluss stehen?
Antwort: Die Baubeschreibung sollte detailliert beschreiben, wie der Fassadenabschluss unterhalb von Türen und anderen Bauteilen ausgeführt wird. Sie sollte die verwendeten Materialien, die Ausführungsdetails und die einzuhaltenden Normen und Richtlinien nennen. - Frage: Was kann ich tun, wenn der Fassadenabschluss nicht fachgerecht ausgeführt wurde?
Antwort: Wenn Sie Zweifel an der fachgerechten Ausführung haben, sollten Sie einen Bausachverständigen hinzuziehen. Dieser kann die Situation beurteilen und Ihnen konkrete Handlungsempfehlungen geben. Fordern Sie von der Baufirma eine Nachbesserung des Anschlusses. - Frage: Welche Kosten entstehen durch einen mangelhaften Fassadenabschluss?
Antwort: Ein mangelhafter Fassadenabschluss kann zu erheblichen Folgekosten führen, z.B. durch Schimmelbeseitigung, Reparatur von Bauschäden oder erhöhte Heizkosten. Die Kosten für eine fachgerechte Sanierung können ebenfalls beträchtlich sein. - Frage: Wie finde ich einen qualifizierten Bausachverständigen?
Antwort: Sie können einen Bausachverständigen über die Architektenkammer, Ingenieurkammer oder über einschlägige Online-Portale finden. Achten Sie auf eine Zertifizierung und auf positive Bewertungen von anderen Bauherren.
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Kriterien für die Auswahl des passenden Wärmedämmverbundsystems. - Baurechtliche Aspekte der Fassadendämmung
Informationen zu Genehmigungen, EnEV und anderen baurechtlichen Vorschriften.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Außenputzabschluss, Terrassentür, Haustür, WDVS". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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