Streifenfundamente zu niedrig? Gründungstiefe, Frosttiefe & Risiken prüfen!
In diesem Forum sind Sie: Neubau📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 16.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die korrekte Gründungstiefe von Streifenfundamenten in Bezug auf die Frosttiefe und die damit verbundenen Risiken. Ein wichtiger Punkt ist die Notwendigkeit einer fachgerechten Ausführung, idealerweise mit Einbeziehung eines Statikers. Die korrekte Tiefe der Frostschürzen ist entscheidend, um Frostschäden zu vermeiden. Zudem wird die Bedeutung einer unabhängigen Bauleitung hervorgehoben, um Baumängel frühzeitig zu erkennen. Abschließend wird die Problematik diskutiert, wenn bereits gebaut wurde und Unsicherheiten bestehen.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔴 Wichtiger Hinweis · 👉 Handlungsempfehlung
Streifenfundamente zu niedrig? Gründungstiefe, Frosttiefe & Risiken prüfen!
wir haben mit einem Bauträger (Apropos Bauträger: Klasse Diskussion Nr. 3348) ein freistehendes Einfamilienhaus auf einem leicht abschüssigen (70 cm / 25 m) Grundstück gebaut.
Um den Eingang, 7 m von der Straße weg also auf bzw. leicht über Straßenniveau zu bekommen, musste die Bodenplatte höher gegossen, d.h. eingeschalt werden. (ansonsten hätte der Bauträger nach eigener Aussage nur Erde ausgegraben und mit Beton voll laufen voll laufen lassen)
Es wurde uns erklärt, dass sie die Bodenplatte höher bauen können und wir dann 2500 DM Mehrkosten tragen müssen.
Wir Gingen davon aus, dass die Platte Frosttief gebaut wird und darüber Hinaus um die gewünschte Höhe aufgebaut wird.
Zu der kostenpflichtigen Erhöhu8ng erklärten wir uns bereit.
Nun wurden die Fundamente nicht - wie wir verstanden hatten - frosttief in den Boden gegründet plus noch die Erhöhung, sondern Die Streifen wurden je nach Position im Gefälle 40 - 60 cm in die Erde gegründet. Die gesamte Schürze hat also inkl. Bodenplatte eine Höhe von 80 - 90 cm. aber nicht so tief im Boden versenkt.
Somit ist meiner Meinung nach die Frosttiefe nicht gewährleistet und ein materieller Mehraufwand, der 2500 DM rechtfertigt auch nicht.
Sicher, die haben ein paar Kubikmeter Schotter gebraucht, aber dafür haben die nirgendwo Erde weggeschoben. Die Platte wurde auf dem unbearbeiteten Boden inkl. Unkraut errichtet.
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Überprüfen Sie diese Informationen IMMER eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Die gemessene Gründungstiefe von 40–60 cm liegt deutlich unterhalb der regionalen Frosttiefe (80–150 cm) – unverzügliche statische und baugrundtechnische Prüfung durch zertifizierten Sachverständigen erforderlich.
🔴 KRITISCH: Die Bodenplatte ruht auf unbearbeitetem, unkrautdurchsetztem Untergrund ohne Sauberkeitsschicht, Verdichtung oder Trennlage – akutes Risiko für kapillaren Feuchteaufstieg, Wurzeldruck, Frosthebung und ungleichmäßige Setzungen.
⚠️ WICHTIG: Die Behauptung des Bauträgers, eine höhere Bodenplatte könne fehlende Gründungstiefe kompensieren, ist fachlich unzulässig und widerspricht DINAbk. 1054 sowie DIN EN 1997-1.
⚠️ WICHTIG: Fehlende Baugrunduntersuchung, Verdichtungsnachweise und Frosttiefendokumentation machen die Tragsicherheit nicht nachprüfbar – dies verletzt zwingende Anforderungen nach DIN 4020 und DIN 18122.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie Bedenken bezüglich der Gründungstiefe der Streifenfundamente haben. Eine korrekte Gründung ist entscheidend für die Stabilität Ihres Hauses.
🔴 Gefahr: Wenn die Streifenfundamente nicht ausreichend tief gegründet sind, besteht die Gefahr von Frostschäden, Setzungen und Rissen im Mauerwerk. Dies kann die gesamte Statik des Gebäudes beeinträchtigen.
Die Frosttiefe ist regional unterschiedlich und muss bei der Planung berücksichtigt werden. In Deutschland liegt sie üblicherweise zwischen 80 und 150 cm. Die Fundamente müssen mindestens bis zu dieser Tiefe reichen, um Frostschäden zu vermeiden.
Ich empfehle Ihnen, folgende Schritte zu unternehmen:
- Prüfen Sie die Baugenehmigung und die dazugehörigen statischen Berechnungen. Dort sollte die erforderliche Gründungstiefe der Streifenfundamente angegeben sein.
- Lassen Sie die tatsächliche Gründungstiefe der Streifenfundamente von einem unabhängigen Bauingenieur oder einem Geotechniker überprüfen.
- Vergleichen Sie die geplante und die tatsächliche Gründungstiefe. Bei Abweichungen sollten Sie umgehend den Bauträger kontaktieren und eine Lösung fordern.
👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie einen unabhängigen Bausachverständigen hinzu, um die Situation zu beurteilen und gegebenenfalls weitere Maßnahmen einzuleiten.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt ein Einfamilienhaus auf leicht abschüssigem Grundstück, bei dem die Streifenfundamente nur 40-60 cm tief in den Boden gegründet wurden. Die Bodenplatte wurde auf unbearbeitetem Boden inklusive Unkraut errichtet. Dies wirft erhebliche sicherheitstechnische und baurechtliche Fragen auf.
🔴 Gefahr: Die Gründungstiefe von 40-60 cm liegt in Deutschland in der Regel unterhalb der erforderlichen Frosttiefe von 80-100 cm. Dies kann zu Frosthebungen führen, die Risse im Fundament und im gesamten Bauwerk verursachen. Die Standsicherheit des Gebäudes ist dadurch akut gefährdet.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass die Bodenplatte frosttief gebaut wird, ist bei dieser Ausführung nicht erfüllt. Die Erhöhung der Bodenplatte um 80-90 cm Gesamthöhe kompensiert nicht die fehlende Tiefe im Erdreich. Die Frosttiefe bezieht sich auf die Eindringtiefe des Frostes in den Boden, nicht auf die Höhe des Bauwerks über dem Boden.
➕ Ergänzung: Die Errichtung der Bodenplatte auf unbearbeitetem Boden mit Unkraut ist ein schwerwiegender Mangel. Ein tragfähiger Untergrund erfordert das Abtragen von Mutterboden und organischen Bestandteilen. Zudem fehlt eine Sauberkeitsschicht und eine fachgerechte Verdichtung des Schotters. Die Mehrkosten von 2500 DM sind bei dieser Ausführung nicht gerechtfertigt.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen Bausachverständigen oder einen Prüfstatiker. Dieser muss die tatsächliche Gründungstiefe, die Frostsicherheit und die Tragfähigkeit des Untergrunds prüfen. Dokumentieren Sie alle Mängel fotografisch und schriftlich. Setzen Sie den Bauträger schriftlich unter Fristsetzung zur Mängelbeseitigung auf. Bei Nichteinhaltung der Fristen sollten Sie rechtliche Schritte prüfen, da hier ein erheblicher Baumangel vorliegt, der die Standsicherheit des Gebäudes gefährdet.
KI-Analyse (Qwen)
Die beschriebene Gründungssituation weist erhebliche bautechnische Risiken auf: Die Streifenfundamente wurden lediglich 40–60 cm tief gegründet, was bei einer typischen Frosttiefe von 80–100 cm (je nach Region und Bodenart in Deutschland) deutlich zu flach ist. Eine Bodenplatte, die auf unbearbeitetem, unkrautdurchsetztem Untergrund ohne ordnungsgemäße Verdichtung und Trennlage errichtet wurde, birgt zusätzliche Risiken für Setzungen, Feuchteeintrag und Frosthebung.
🔴 Gefahr: Unzureichende Gründungstiefe unterhalb der Frosttiefe führt zu massiven Frostschäden – insbesondere bei abschüssigem Gelände mit potenzieller Wasseranreicherung entlang der Fundamentkante. Die fehlende Bodenvorbereitung (keine Verdichtung, keine Unkrautbeseitigung, keine Trennlage) begünstigt kapillaren Feuchteaufstieg, Wurzeldruck und ungleichmäßige Setzungen.
🔴 Gefahr: Die Annahme, eine höhere Bodenplatte könne die Gründungstiefe kompensieren, ist fachlich falsch: Die Tragfähigkeit und Frostschutzwirkung hängen von der tatsächlichen Einbindung der Fundamente in den tragfähigen, frostfreien Untergrund ab – nicht von der Höhe der sichtbaren Konstruktion über Gelände.
⚠️ Korrektur: Die Aussage des Bauträgers, man könne "einfach Erde ausgraben und mit Beton volllaufen lassen", widerspricht den Grundlagen der Baugrundmechanik und der DIN 1054 – eine solche Vorgehensweise ist nicht zulässig und stellt eine gravierende Vertragsverletzung dar.
➕ Ergänzung: Die fehlende Dokumentation der Baugrunduntersuchung, der Verdichtungsgrade und der Frosttiefe vor Ort macht eine fachliche Bewertung der Tragsicherheit unmöglich – dies ist zwingend erforderlich gemäß DIN 4020 und DIN EN 1997-1.
❌ Widerspruch: Der materielle Mehraufwand von 2500 DM ist nicht gerechtfertigt, da die Leistung (frosttief gegründete, statisch sichere Fundamente) nicht erbracht wurde – stattdessen wurde eine bauphysikalisch und statisch riskante Konstruktion realisiert.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen für Baubegleitung und Gründungstechnik (z. B. nach DIN 18122 oder mit Bausachverständigen-Zertifikat), um eine baugrundtechnische Prüfung, statische Bewertung und Dokumentation der tatsächlichen Gründungstiefe sowie der Bodenverhältnisse vornehmen zu lassen – dies ist Voraussetzung für etwaige Gewährleistungs- oder Schadensersatzansprüche.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: 40–60 cm Gründungstiefe ist deutlich zu flach für deutsche Frostverhältnisse (80–150 cm).
- Alle betonen die akute Gefährdung der Standsicherheit durch Frosthebung, Setzungen und Rissbildung.
- Alle fordern unverzügliche Prüfung durch unabhängigen Sachverständigen/Prüfstatiker – mit Fokus auf Gründungstiefe, Bodenbeschaffenheit und Frosttauglichkeit.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt nur allgemein "regionale Frosttiefe" (80–150 cm), ohne auf Geländeneigung oder Wasseranreicherung einzugehen.
- DeepSeek und Qwen heben explizit die besondere Gefährdung durch das leicht abschüssige Grundstück hervor (Wasseranreicherung entlang Fundamentkante) – GoogleAI vernachlässigt diesen Aspekt.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek weist auf den Mangel der fehlenden Mutterbodenabtragung und Unkrautbeseitigung hin – ein Punkt, den GoogleAI nicht erwähnt.
- Qwen ergänzt den Verstoß gegen DIN 4020 und DIN EN 1997-1 sowie die fehlende Baugrunduntersuchung – detaillierter als DeepSeek und GoogleAI.
❌ Widerspruch:
- Qwen formuliert klaren Widerspruch zur behaupteten "Kompensation durch höhere Bodenplatte" ("fachlich falsch") und zur Rechtfertigung der Mehrkosten ("nicht gerechtfertigt"). DeepSeek korrigiert dies ebenfalls – aber weniger scharf. GoogleAI erwähnt diesen Irrtum gar nicht, was ein signifikanter Mangel ist.
👉 Empfehlung:
- Die sicherere, technisch korrekte Einschätzung von DeepSeek und Qwen hat Vorrang: Keine Kompensation durch Aufbauhöhe, keine akzeptable Mangelrechtfertigung, strikte Einhaltung der Frosttiefe und Bodenvorbereitung gemäß Normen.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Gründungstiefe (40–60 cm) ❌ Widerspruch Alle drei KI-Modelle sind sich einig: Diese Tiefe ist unzulässig und liegt systematisch unter der erforderlichen Frosttiefe. Qwen und DeepSeek betonen zusätzlich die Normverstöße (DIN 1054, DIN EN 1997-1). Frost- und Setzungsrisiko ✅ Konsens Alle KIs stimmen überein: Akute Gefahr von Frosthebung, Rissen, statischer Instabilität – besonders bei abschüssigem Grundstück mit Wasseranreicherung. Bodenplatte auf unkrautdurchsetztem Untergrund ⚠️ Abwägung GoogleAI erwähnt diesen Mangel nicht. DeepSeek und Qwen bewerten ihn als schwerwiegenden bauphysikalischen und konstruktiven Mangel – fehlende Sauberkeitsschicht, Verdichtung und Trennlage. Kompensation durch höhere Bodenplatte ❌ Widerspruch GoogleAI sagt nichts dazu. DeepSeek korrigiert die Annahme als fachlich unzutreffend. Qwen erklärt sie ausdrücklich als "fachlich falsch" und widerspricht damit direkt der Aussage des Bauträgers. Notwendiger Fachexperte ✅ Konsens Alle drei KIs fordern einheitlich: Unabhängiger, zertifizierter Sachverständiger (Bausachverständiger nach DIN 18122 / Prüfstatiker / Geotechniker) zur Dokumentation und Bewertung. 👉 Handlungsempfehlung: Handeln Sie unverzüglich auf Grundlage des dreifachen KI-Konsenses: Die Gründung ist baurechtlich und bauphysikalisch nicht vertragsgerecht und gefährdet die Standsicherheit – keine Verzögerung bei der Beauftragung eines zertifizierten Sachverständigen.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Frosthebung durch ungenügende Gründungstiefe Irreversible Schäden an Fundament und Mauerwerk; langfristig Einsturzgefahr 🔴 Risiko Ungleichmäßige Setzungen durch fehlende Bodenvorbereitung Türen und Fenster klemmen, Risse in Putz und Estrich, Schäden an Leitungen 🔴 Risiko Kapillarer Feuchteaufstieg über unkrautdurchsetzten Untergrund Dauerfeuchte im Erdgeschoss, Schimmelbildung, Materialzerstörung, Gesundheitsrisiken 🔴 Risiko Fehlende Baugrunduntersuchung und Verdichtungsnachweise Keine Nachweisbarkeit der Tragsicherheit – haftungsrechtlich existenzbedrohend für Bauträger, beweislasttechnisch nachteilig für Bauherr 🔴 Risiko Wurzeldruck durch nicht entferntes Unkraut unter der Bodenplatte Mechanische Durchbrüche im Estrich und Bodenplatte, Instabilität der gesamten Bodenkonstruktion ✅ Chance Frühzeitige fachliche Dokumentation der Mängel Stark verbesserte Durchsetzung von Gewährleistungs- und Schadensersatzansprüchen ✅ Chance Unabhängige baugrundtechnische Prüfung vor Fertigstellung Möglichkeit einer kostengünstigen Nachbesserung statt spätem, teurem Umbau ✅ Chance Klare Vertragsverletzung nach DIN-Normen Rechtliche Durchsetzung der Mängelbeseitigung mit Fristsetzung und Vertragsstrafen ✅ Chance Photografische und schriftliche Dokumentation vor Verschluss Unwiderlegbare Beweislage für spätere gerichtliche oder schiedsgerichtliche Verfahren ✅ Chance Einbindung eines Sachverständigen für Baubegleitung Vermeidung weiterer Mängel im laufenden Bau – proaktiver Qualitätsanspruch statt reaktiver Schadensbehebung Orientierungshilfen
- Unverzügliche Fachprüfung beauftragen: Kontaktieren Sie noch heute einen zertifizierten Bausachverständigen nach DIN 18122 oder einen Prüfstatiker mit Erfahrung in Gründungstechnik – nicht den vom Bauträger benannten Gutachter.
- Mängeldokumentation starten: Fotografieren Sie alle Fundamentbereiche (mit Maßstab), notieren Sie exakte Tiefenmessungen und dokumentieren Sie den unkrautdurchsetzten Untergrund vor dem Verschluss der Bodenplatte.
- Schriftliche Mängelrüge versenden: Erstellen Sie einen formellen Mängelbericht mit Fristsetzung (mindestens 14 Tage) zur Nachbesserung – unter Bezugnahme auf DIN 1054, DIN EN 1997-1 und den Frosttiefenwerten Ihrer Region.
- Baugrundunterlagen einfordern: Fordern Sie schriftlich die Baugrunduntersuchung, Verdichtungsnachweise, statische Berechnung und Frosttiefenbestimmung vom Bauträger an – diese Unterlagen sind vertraglich geschuldet.
- Keine weitere Baufortschrittsfreigabe: Unterbrechen Sie jede Freigabe weiterer Bauleistungen bis zur Vorlage eines schriftlichen Prüfberichts durch den unabhängigen Sachverständigen.
- Rechtlichen Beistand aktivieren: Konsultieren Sie einen auf Baurecht spezialisierten Rechtsanwalt – bereits vor Versand der Mängelrüge, um Fristen und Dokumentationsanforderungen sicher abzusichern.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Streifenfundament
- Ein Streifenfundament ist eine linienförmige Gründung unter tragenden Wänden, die die Lasten auf den Baugrund verteilt. Es ist eine einfache und kostengünstige Fundamentart. Verwandte Begriffe: Bodenplatte, Punktfundament, Tiefgründung.
- Frosttiefe
- Die Frosttiefe ist die Tiefe im Boden, bis zu der das Erdreich im Winter gefrieren kann. Sie ist ein wichtiger Faktor bei der Planung von Fundamenten, um Frostschäden zu vermeiden. Verwandte Begriffe: Frostschutz, Gründungstiefe, Bodenfrost.
- Gründungstiefe
- Die Gründungstiefe ist die Tiefe, bis zu der ein Fundament in den Boden eingelassen wird. Sie muss ausreichend sein, um die Lasten des Gebäudes sicher aufzunehmen und Frostschäden zu vermeiden. Verwandte Begriffe: Frosttiefe, Baugrund, Tragfähigkeit.
- Baugrund
- Der Baugrund ist der Boden, auf dem ein Gebäude errichtet wird. Seine Beschaffenheit und Tragfähigkeit sind entscheidend für die Wahl der Fundamentart und die Gründungstiefe. Verwandte Begriffe: Bodengutachten, Tragfähigkeit, Bodenart.
- Statik
- Die Statik ist die Lehre von der Standsicherheit von Bauwerken. Sie befasst sich mit der Berechnung von Lasten und Spannungen, um sicherzustellen, dass ein Gebäude stabil und sicher ist. Verwandte Begriffe: Tragwerk, Lasten, Spannungen.
- Bodenplatte
- Eine Bodenplatte ist eine flächige Gründung, die das gesamte Gebäude trägt. Sie wird häufig bei Einfamilienhäusern verwendet und bietet eine gute Lastverteilung. Verwandte Begriffe: Streifenfundament, Fundament, Gründung.
- Setzung
- Setzung bezeichnet die Absenkung eines Bauwerks aufgrund der Belastung des Baugrunds. Ungleichmäßige Setzungen können zu Rissen im Mauerwerk führen. Verwandte Begriffe: Baugrund, Tragfähigkeit, Bodenverdichtung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist ein Streifenfundament?
Ein Streifenfundament ist eine durchgehende, linienförmige Gründung, die unter tragenden Wänden verläuft. Es verteilt die Last des Gebäudes auf den Baugrund. - Warum ist die Frosttiefe wichtig?
Die Frosttiefe gibt an, bis zu welcher Tiefe der Boden im Winter gefrieren kann. Wenn Wasser im Boden gefriert, dehnt es sich aus und kann Schäden an Fundamenten verursachen, die nicht ausreichend tief gegründet sind. - Wie finde ich die Frosttiefe für meinen Standort heraus?
Die Frosttiefe ist regional unterschiedlich und kann bei den zuständigen Baubehörden oder dem Deutschen Wetterdienst erfragt werden. Sie ist auch in den regionalen Bauvorschriften festgelegt. - Was passiert, wenn die Fundamente nicht tief genug sind?
Wenn die Fundamente nicht tief genug sind, können Frostschäden, Setzungen und Risse im Mauerwerk auftreten. Im schlimmsten Fall kann die Stabilität des Gebäudes gefährdet sein. - Wer kann die Gründungstiefe überprüfen?
Ein unabhängiger Bauingenieur oder ein Geotechniker kann die Gründungstiefe überprüfen und beurteilen, ob sie den Anforderungen entspricht. - Was ist eine Schürze beim Fundament?
Eine Fundamentschürze ist ein zusätzlicher, senkrechter Betonstreifen am Rand des Fundaments, der den Baugrund vor seitlicher Ausspülung schützt und die Lastverteilung verbessert. - Welche Rolle spielt der Baugrund bei der Gründung?
Der Baugrund muss tragfähig genug sein, um die Last des Gebäudes aufzunehmen. Ein Bodengutachten gibt Auskunft über die Beschaffenheit des Baugrunds und die erforderliche Gründungstiefe. - Was bedeutet Frosttiefe?
Die Frosttiefe ist die Tiefe im Boden, bis zu der das Erdreich im Winter gefrieren kann. Sie ist abhängig von der geografischen Lage und den klimatischen Bedingungen.
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Tipps und Maßnahmen zum Schutz vor Frostschäden. - Risse im Mauerwerk – Ursachen und Sanierung
Wie man Risse erkennt, ihre Ursachen findet und sie fachgerecht saniert. - Die richtige Fundamentart wählen
Welche Fundamentart für welches Bauvorhaben geeignet ist. - Baugenehmigung – was Sie beachten müssen
Alle wichtigen Informationen rund um die Baugenehmigung.
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🔴 Pfusch am Bau: Streifenfundament – Fachmann einschalten!
unabhängigen Bauleiter "gespart"?
Hallo,
hier wurde wohl mal wieder an der falschen Stelle "gespart". So wie Sie es schildern, ist es Pfusch und muss abgerissen werden.
" ... sondern Die Streifen wurden je nach Position im Gefälle 40 - 60 cm in die Erde gegründet ... "
Kann man das so verstehen, dass die Sohle im Gefälle verläuft.
Holen Sie sich einen unabhängigen Fachmann auf den Bau, bevor noch mehr daneben geht.
Mit freundlichen Grüßen -
Fundament ohne Statik & Dämmung? – Frostschürzen-Details!
"was" fällt auf?
ich geh mal davon aus dass "hier" ab OK Bodenplatte Wohnraum herrscht? ... Zitat geplant war "einfach ausgraben und mit Beton voll laufen lassen" ... "JA" nur "aber" gibt's für diesen Bereich keine Dämmung? desweitern fällt auf dass man hier nichts von Bewehrung und Statik stand ... "gibt's" den eine?
"die" Bodenplatte wird nicht frostfrei gegründet, sondern die umlaufenden Frostschürzen (!) ... "was" heißt eigentlich "nicht" so tief im Boden versenkt? ... können Sie das anhand eines Maßes zum späteren Geländeverlauf mal verdeutlichen? ... "plus" wie breit sind eigentlich diese Schürzen?
Zitat:
"Sicher, die haben ein paar Kubikmeter Schotter gebraucht, aber dafür haben die nirgendwo Erde weggeschoben. Die Platte wurde auf dem unbearbeiteten Boden inkl. Unkraut errichtet.
... "wie" soll ich das den verstehen? ... "etwa der Mutterboden (Humus) noch drunter? wär mal ein guter Joke 🙂
"des" ganze gefällt mir auch überhaupt ned (!) ... wie stark ist diese Betonplatte statisch bewehrt ... Statiker an Board bzw. hat er des gesehen? ... was kommt drauf? ... wie ist gedacht die Abdichtung nach DINAbk. 18195 herbeizuführen? ... "ich" hoffe Sie wollen eine gescheite Bauausführung und "nicht" nur 2500,- € einsparen?
MfG -
Diskussion zur Auftragsvergabe beim Streifenfundament
i moan ..
... du gehst amoi bei am schweinchenerkenner in die lehre 😉
mir ist scho kloa, worum's bei der frage (und bei der vergabe) geht ... -
Planungsprobleme beim Streifenfundament: Expertenrat gesucht
*mmmh*
i glab da drüba muaß i a noch schlafa weil mometan steh i echt aufn Schlauch 🙂 -
Streifenfundament-Tiefe: Geländegefälle vs. Frosttiefe – Erfahrungen
Toll Super beruhigend Danke Wir wohnen da bereits ...
Toll ... Super beruhigend ... Danke!
Wir wohnen da bereits seit einem Jahr drin. Wollte mich nur mal für das gute Gewissen erkundigen.
Zu 1. Antwort: Die Sohle ist im Lot, nur da Gelände verläuft leicht schräg. So dass Die Gräben weiter oben 60 cm tief ausgegraben wurden und weiter unten 40 cm tief ausgegraben wurden.
Dann wurde das ganze mit je nach Position 1 - 2 Baudielen - Reihen eingeschalt, zu einer Schürz Höhe von 80 - 90 cm. Nur dass eben der obere Teil der Schürze bzw. Bodenplatte 20 - 40 cm aus der Erde herausragt.
Zu Antwort 2: Ja, dann kommt das EGAbk. (Wohnraum). Dämmung ist dann nur unter dem Estrich (10 cm) Statik gab's (angeblich) eine.
Ich habe eine Kopie davon angefordert. Mal sehen, ob ich jemals eine bekomme. Bewährung ist da. Entsprechende Körbe in den Schürzen und Mittelfundament, Matten über die Fläche verteilt.
Also die Streifen stehen auf gewachsenem Boden. Das habe ich überprüft. unter der übrigen Platte (ca. 30 cm dick) ist meiner Meinung nach nichts geschehen, außer mit etwas Schotter verfüllt.
Die Schürze ist ca. 40 cm breit (eine Baggerschaufel)
Was ist die Forderung der Abdichtung nach DINAbk. 18195?
Ich hatte nie vor, 2500 € zu sparen. Habe nur mit denen rumdiskutiert, als ich der Meinung war, die hätten gepfuscht.
Mittlerweile ist es dann eben doch bezahlt. Bzw. haben wir uns auf 2500 DM geeinigt.
Eure Anmerkungen, Abeitreg 3 und 4, verstehe ich nicht. Da stehe ich momentan wohl auch auf'm Schlauch. -
Streifenfundament: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!
das Gewissen schläft nun schon 1 1/2 Jahre
lassen Sie's ruhen und haben Gott vertrauen.
Was soll da noch geholfen werden, wenn Sie schon seit einem Jahr drin wohnen? -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
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BauKI Hinweis:
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💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Gründungstiefe von Streifenfundamenten in Bezug auf die Frosttiefe und die damit verbundenen Risiken. Ein wichtiger Punkt ist die Notwendigkeit einer fachgerechten Ausführung, idealerweise mit Einbeziehung eines Statikers. Die korrekte Tiefe der Frostschürzen ist entscheidend, um Frostschäden zu vermeiden. Zudem wird die Bedeutung einer unabhängigen Bauleitung hervorgehoben, um Baumängel frühzeitig zu erkennen. Abschließend wird die Problematik diskutiert, wenn bereits gebaut wurde und Unsicherheiten bestehen.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag 🔴 Pfusch am Bau: Streifenfundament – Fachmann einschalten! wird auf mögliche schwerwiegende Folgen einer fehlerhaften Ausführung hingewiesen und die sofortige Hinzuziehung eines Fachmanns empfohlen.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Fundament ohne Statik & Dämmung? – Frostschürzen-Details! thematisiert die Notwendigkeit einer Statik und die korrekte Ausführung der Frostschürzen, um die Bodenplatte vor Frost zu schützen. Es wird auch die Frage der Dämmung im Bereich der Bodenplatte angesprochen.
🔴 Wichtiger Hinweis: Es wird diskutiert, dass ohne ausreichende Gründungstiefe und Frostschutz das Streifenfundament Schaden nehmen kann. Dies kann die Statik des gesamten Gebäudes beeinträchtigen. Die Einhaltung der Frosttiefe ist somit essentiell, um langfristige Schäden am Bauwerk zu vermeiden.
👉 Handlungsempfehlung: Bei Unsicherheiten bezüglich der Ausführung des Streifenfundaments sollte ein Statiker oder Bausachverständiger hinzugezogen werden, um die Situation zu beurteilen und gegebenenfalls notwendige Maßnahmen einzuleiten. Siehe auch Streifenfundament-Tiefe: Geländegefälle vs. Frosttiefe – Erfahrungen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Streifenfundament, Gründungstiefe, Frosttiefe, Bodenplatte". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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