wir haben zurzeit folgende Situation:
Wir bauen eine Doppelhaushälfte mit einem Bauträger, schlüsselfertig ausgenommen Oberbodenbeläge und Tapeten. Mitte Januar wurde innen verputzt, der Estrich kam Ende Januar rein. Laut Aussage des Trockenbauers sollten wir Mitte Februar mit tapezieren anfangen können. Übergabetermin des Hauses ist Mitte März. Seit ca. 2 Wochen trocknet der Putz nicht weiter, kein Wunder bei dem Wetter. Die Heizung funktioniert noch nicht, da Aufgrund des aufgeweichten Bodens angeblich die Stadtwerke das Gas nicht anschließen wollen. Mittlerweile sehe ich kein Land mehr, da sich das Wetter wohl so schnell nicht ändern wird. Wir sind auf jeden Fall gezwungen, bis Ende März einzuziehen.
Heute rief ich den Bauleiter an mit der Frage, wie er das Haus trocken bekommen wolle. Er sagte (wobei er irgendwann ziemlich laut wurde), er könne ja nichts am Wetter ändern, und für den fehlenden Gasanschluss trage er auch nicht die Verantwortung. Auf meinen Vorschlag, Luftentfeuchter einzusetzen, entgegnete er nur, er besässe solche Geräte nicht. Ich weiß aber, dass man die ausleihen kann (kostet natürlich Geld).
Nun meine Fragen:
- Gibt es Vorschriften, wie feucht Innenputz und Estrich bei Übergabe des Hauses sein dürfen?
- Können wir vom Bauträger verlangen, dass Luftentfeuchter eingesetzt werden (die Rollläden sind allerdings noch nicht eingebaut, sodass laut Trockenbauer der Putz sowieso wieder Feuchtigkeit von außen ziehen würde)?
Im Voraus schon vielen Dank für die Antworten.
Gruß
Thomas Meyer