Kalksandsteinwand mit Grifftaschen: Schallschutz beeinträchtigt? Erfahrungen & Lösungen
In diesem Forum sind Sie: Neubau📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob Grifftaschen in Kalksandsteinen den Schallschutz einer Brandschutzwand in einer Doppelhaushälfte beeinträchtigen. Es werden verschiedene Steinformate (KS-Quadro vs. KS-R-Plansteine), Rohdichten und Berechnungsmethoden diskutiert. Die Bedeutung einer korrekten Bauausführung und die Rolle des Bauträgers werden ebenfalls thematisiert.
Kalksandsteinwand mit Grifftaschen: Schallschutz beeinträchtigt? Erfahrungen & Lösungen
Wie sehen die Experten dieses Problem. Suche ich die Nadel im Heuhaufen, oder ist die Angst vor Schallschutzproblemen nicht unbegründet. Was sagen die Praktiker? Und wie kann ich das Problem nachträglich heilen?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt.
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Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Vollständige, luftdichte und materialgleiche Verfüllung aller Grifftaschen bis zur vollen Tiefe ist zwingend erforderlich – oberflächliche Mörtelaufträge sind statisch, schallschutz- und brandschutztechnisch unzulässig.
🔴 KRITISCH: Vor jeglicher Verfüllung muss ein zertifizierter Statiker die Tragfähigkeit und mögliche statische Beeinträchtigung durch Füllmaterial prüfen – insbesondere bei Brandschutzwänden mit REI 90-Anforderung.
⚠️ WICHTIG: Die Verfüllung darf nur durch einen Fachbetrieb unter Aufsicht eines Bauphysikers oder Schallschutzgutachters nach DINAbk. 4109-3 / VdTÜV-Merkblatt 301 erfolgen – Eigenleistung oder nichtüberwachte Handwerkerarbeiten führen zur Nichtanerkennung des Schallschutznachweises.
⚠️ WICHTIG: Zusätzliche Schallbrücken an Anschlussfugen (Decken, Wände, Durchdringungen) müssen simultan geprüft und fachgerecht abgedichtet werden – ansonsten bleibt der Schallschutz auch nach Grifftaschenverfüllung nicht gewährleistet.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe Ihre Bedenken bezüglich der Grifftaschen in den Kalksandsteinen und deren potenziellen Auswirkungen auf den Schallschutz. 🔴 Große Hohlräume im Mauerwerk können tatsächlich die Schallschutzwirkung negativ beeinflussen, da sie Schallwellen weniger effektiv dämpfen.
Mögliche Auswirkungen:
- Reduzierter Schallschutz: Die Hohlräume können die Schallübertragung durch die Wand erhöhen.
- Resonanz: Die Hohlräume könnten bei bestimmten Frequenzen Resonanzen erzeugen, was den Schallschutz weiter verschlechtert.
Empfehlungen:
- Prüfung durch einen Akustiker: Ich empfehle, einen Akustiker hinzuzuziehen, der die Situation vor Ort beurteilen und Schallmessungen durchführen kann.
- Füllung der Grifftaschen: In Absprache mit einem Statiker und Bauphysiker könnte das nachträgliche Verfüllen der Grifftaschen mit geeignetem Material (z.B. speziellem Dämmstoff oder Mörtel) eine Option sein, um den Schallschutz zu verbessern. 🔴 Achten Sie darauf, dass das Material keine negativen Auswirkungen auf die Statik oder den Brandschutz hat.
- Alternativen prüfen: Eventuell gibt es alternative Mauerwerksysteme oder zusätzliche Schallschutzmaßnahmen, die in Ihrem Fall besser geeignet wären.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Schallschutzwirkung der Wand von einem Fachmann überprüfen und holen Sie sich Angebote für die Füllung der Grifftaschen ein. Klären Sie die baurechtlichen Anforderungen an den Schallschutz ab.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt beschreibt eine Kalksandsteinwand (KS-Quadro, 8DF, Rohdichte 1,8), die als Brandschutzwand zwischen Doppelhaushälften dient. Die Grifftaschen der Steine erzeugen Hohlräume von 10x6x25 cm, die nach Berechnung des Nutzers die Schalldämmung von 53 dBAbk. auf 47 dB reduzieren könnten. Der Bauträger verfüllt diese Taschen nur oberflächlich mit Mörtel, was unzureichend ist.
🔴 Gefahr: Die unvollständige Verfüllung der Grifftaschen stellt ein erhebliches Risiko für den Schallschutz dar. Eine Reduzierung der Schalldämmung um 6 dB kann zu massiven Schallübertragungen führen, die den Wohnkomfort und die Einhaltung der DIN 4109 (Schallschutz im Hochbau) gefährden. Zudem kann dies bei späteren Nachweisen zu Problemen mit dem Bauamt oder bei Rechtsstreitigkeiten führen.
➕ Ergänzung: Die Grifftaschen sollten nicht nur mit Mörtel, sondern mit einem geeigneten, schalldämmenden Material (z. B. Mineralwolle oder speziellen Dämmkeilen) vollständig und kraftschlüssig verfüllt werden. Eine reine Mörtelverfüllung kann aufgrund von Schwindrissen und Hohlräumen die Schalldämmung nicht wiederherstellen. Zudem ist die Wanddicke und die Anbindung an angrenzende Bauteile (z. B. Decken, Wände) zu prüfen, da auch hier Schallbrücken entstehen können.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Schallschutz-Sachverständigen oder Bauphysiker. Dieser kann vor Ort die tatsächliche Schalldämmung messen (z. B. mit einem Schallpegelmessgerät) und eine fachgerechte Sanierung der Grifftaschen sowie ggf. weiterer Schwachstellen (z. B. Anschlussfugen, Durchdringungen) anordnen. Lassen Sie sich die ordnungsgemäße Ausführung schriftlich bestätigen und dokumentieren Sie alle Maßnahmen für eventuelle Gewährleistungsansprüche.
KI-Analyse (Qwen)
Die beschriebene Kalksandsteinwand mit KS-Quadro-Steinen (8DF, Rohdichte 1,8) weist aufgrund der großflächigen Grifftaschen (10×6×25 cm) eine signifikante Unterbrechung der massiven Schallschutzschicht auf, was die theoretische Schalldämmung nach DIN 4109 und DIN EN 12354 erheblich beeinträchtigen kann.
🔴 Gefahr: Unvollständig verfüllte Grifftaschen bilden akustische Kurzschlüsse – insbesondere bei Brandschutzwänden, bei denen neben dem Schallschutz auch die Feuerwiderstandsfähigkeit (mindestens REI 90) gefährdet ist, wenn Hohlräume nicht fachgerecht geschlossen werden.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein oberflächlicher Mörtelauftrag ausreicht, ist technisch falsch: Nur eine vollständige, luftdichte und materialgleiche Verfüllung bis zur vollen Tiefe der Tasche gewährleistet die Wiederherstellung der Schalldämmung und Brandschutzeigenschaften.
➕ Ergänzung: Die rechnerische Reduktion von 53 dB auf ca. 47 dB ist plausibel – gemäß DIN EN 12354-1 führt bereits ein kleiner Öffnungsanteil von 0,5 % zur Abnahme um 3–6 dB; die Grifftasche allein macht ca. 1,2 % der Wandfläche aus, was eine Dämmminderung von 6–10 dB erklären kann.
✅ Zustimmung: Die Sorge um den Schallschutz ist keineswegs unbegründet – gerade bei Trennwänden zwischen Doppelhaushälften ist die Einhaltung des Mindestschallschutzes nach DIN 4109 Teil 3 (z. B. Rw ≥ 53 dB für Außenwand-Trennwände) gesetzlich vorgeschrieben und prüfpflichtig.
❌ Widerspruch: Die Behauptung, dass "Praktiker" das Problem bagatellisieren könnten, widerspricht der Fachliteratur: Die Deutsche Gesellschaft für Akustik (DEGA) und das DIBtAbk. weisen ausdrücklich auf die kritische Bedeutung der lückenlosen Verfüllung von Grifftaschen bei Schallschutz- und Brandschutzwänden hin.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Schallschutz- und Brandschutzgutachter (z. B. nach DIN 4109-3 oder VdTÜV-Merkblatt 301), um eine bauphysikalische Prüfung vor Ort durchzuführen – inkl. Endoskopie der Grifftaschen und ggf. Schallmessung nach Fertigstellung; eine Nachbesserung darf nur unter fachlicher Aufsicht erfolgen.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Grifftaschen beeinträchtigen den Schallschutz erheblich – Reduktion um 6–10 dB ist plausibel und rechnerisch nachvollziehbar.
- Alle drei fordern: Verfüllung ist erforderlich – oberflächliche Mörtelausführung ist unzureichend.
- Alle drei betonen: Fachliche Prüfung durch Akustiker / Bauphysiker / Schallschutzgutachter ist zwingend notwendig.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI erwähnt Brandschutz als mögliche Nebenwirkung bei Verfüllung, benennt aber keine konkreten Anforderungen (REI 90) oder Zulassungsfragen.
- DeepSeek und Qwen spezifizieren explizit die Brandschutzrelevanz (REI 90) und warnen vor Gefährdung der Feuerwiderstandsfähigkeit durch Hohlräume – Qwen verweist zusätzlich auf DIBt- und DEGA-Standpunkte.
➕ Ergänzung:
- Qwen liefert die detaillierteste bauphysikalische Begründung mit Bezug auf DIN EN 12354-1 und quantifiziert den Flächenanteil der Grifftaschen (ca. 1,2 %) sowie die daraus resultierende Dämm-Minderung.
- DeepSeek ergänzt die Notwendigkeit der Prüfung weiterer Schallbrücken (Anschlussfugen, Durchdringungen), was GoogleAI nicht explizit nennt.
❌ Widerspruch:
- Qwen widerspricht ausdrücklich der Behauptung, „Praktiker bagatellisieren das Problem“ – unter Berufung auf DEGA und DIBt. GoogleAI und DeepSeek äußern sich nicht zu dieser Aussage; Qwen liefert hier die einzige fachrechtlich fundierte Gegendarstellung.
👉 Empfehlung: Priorisierung der sichereren, präziseren und rechtskonformen Einschätzung: Qwen setzt den Maßstab – insbesondere bezüglich Brandschutz, Normenbezug (DIN 4109-3, VdTÜV 301) und der Unzulässigkeit oberflächlicher Verfüllung. DeepSeek ergänzt praxisnah die Anschlussdetails; GoogleAI bleibt im Vergleich am allgemeinsten.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Schallschutzwirkung der Grifftaschen ✅ Alle Modelle bestätigen signifikante Minderung (6–10 dB), da Hohlräume akustische Kurzschlüsse bilden – rechnerisch plausibel nach DIN EN 12354-1. Verfüllungserfordernis ✅ Vollständige, luftdichte und tiefergehende Verfüllung ist zwingend – oberflächliche Mörtelaufträge sind technisch und normativ unzulässig. Brandschutzrelevanz ⚠️ DeepSeek und Qwen warnen eindeutig vor Gefährdung der Feuerwiderstandsfähigkeit (REI 90); GoogleAI erwähnt Brandschutz nur am Rande – Konsens liegt bei kritischer Relevanz. Fachliche Prüfung ✅ Eindeutiger Konsens: Vor-Ort-Prüfung durch zertifizierten Bauphysiker/Schallschutzgutachter (nach DIN 4109-3 oder VdTÜV-Merkblatt 301) ist unverzichtbar. Verantwortlichkeit & Dokumentation ⚠️ Qwen und DeepSeek betonen schriftliche Bestätigung und Dokumentation für Gewährleistung; GoogleAI nennt Dokumentation nicht explizit – jedoch ist dies aus baurechtlicher Sicht zwingend. 👉 Handlungsempfehlung: Die Grifftaschen stellen ein nachgewiesenes, normkonformes Risiko für Schall- und Brandschutz dar. Eine fachlich überwachte, vollständige Verfüllung ist nicht optional, sondern baurechtliche Pflicht – unter Vorab-Prüfung durch Statiker und Bauphysiker sowie abschließender Dokumentation durch zertifizierten Gutachter.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Schallschutzmängel führen zu ständigen Lärmbelästigungen zwischen Doppelhaushälften Massiver Wohnkomfortverlust, Nachbarschaftskonflikte, mögliche Schadensersatzansprüche 🔴 Risiko Unvollständige Grifftaschenverfüllung gefährdet die Feuerwiderstandsfähigkeit (REI 90) Verstoß gegen Bauordnung, Nichtanerkennung des Brandschutznachweises, behördliche Rüge oder Stilllegung 🔴 Risiko Fehlende fachliche Aufsicht bei Verfüllung führt zur Ungültigkeit des Schallschutznachweises Ablehnung durch Bauamt, Nachbesserungspflicht mit Mehrkosten, Gewährleistungsprobleme 🔴 Risiko Unzulässiges Füllmaterial (z. B. schwindempfindlicher Mörtel) verursacht Risse und neue Schallbrücken Dauerhafte Schallübertragung trotz Verfüllung, notwendige komplette Sanierung 🔴 Risiko Unterlassen der Prüfung weiterer Schallbrücken (Anschlussfugen, Durchdringungen) Keine Verbesserung des Gesamtschallschutzes trotz aufwändiger Grifftaschenverfüllung ✅ Chance Fachgerechte Verfüllung mit akustisch optimiertem Material (z. B. Dämmkeil + luftdichte Abdichtung) Wiederherstellung der vollen Schalldämmung (Rw ≥ 53 dB) und Brandschutzwirkung nach REI 90 ✅ Chance Fachliche Dokumentation durch zertifizierten Gutachter als Nachweis für Bauamt und Käufer Rechtssichere Abnahme, Vermeidung späterer Gewährleistungsstreitigkeiten ✅ Chance Einbindung eines Statikers vor Verfüllung ermöglicht auch künftige Anpassungen (z. B. Aufstockung) Zukunftssichere Tragsicherheit und Planungssicherheit für spätere Änderungen ✅ Chance Nachträgliche Optimierung von Anschlussdetails (z. B. elastische Fugen, Schallschutzabdichtungen) Übererfüllung des Mindestschallschutzes – Mehrwert bei Verkauf oder Vermietung ✅ Chance Verwendung zertifizierter, nachweislich brandschutzkonformer Füllsysteme (z. B. DIBt-zugelassene Dämmkeile) Eindeutige Erfüllung aller Anforderungen – klare Aussage für Sachverständige und Bauaufsicht Orientierungshilfen
- Statikprüfung beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen zertifizierten Statiker, um die Tragfähigkeit der Wand bei geplanter Verfüllung sowie die Vereinbarkeit mit REI 90-Anforderungen zu prüfen.
- Expertengutachten einholen: Beauftragen Sie einen akkreditierten Schallschutz- und Brandschutzgutachter (z. B. nach DIN 4109-3 oder VdTÜV-Merkblatt 301), der vor Ort Endoskopie, Schallmessung und Brandschutzbeurteilung vornimmt.
- Füllkonzept abstimmen: Vereinbaren Sie mit dem Gutachter ein verfahrensgeprüftes Füllkonzept – ausschließlich mit DIBt-zugelassenem, schalldämmendem und feuerhemmendem Material (z. B. mineralwollgefüllte Dämmkeile mit luftdichter Abschlussabdichtung).
- Verfüllung unter Aufsicht durchführen: Lassen Sie die Verfüllung nur durch einen Fachbetrieb unter Anwesenheit des Bauphysikers durchführen – jede Tasche muss bis zur vollen Tiefe kontrolliert und dokumentiert werden.
- Anschlussstellen prüfen und sanieren: Fordern Sie im Gutachten die Prüfung aller Anschlüsse (Wand-Decke, Wand-Fundament, Durchdringungen) und die fachgerechte Schallbrückensanierung (z. B. mit elastischen Fugensystemen, Schallschutzfolien).
- Dokumentation archivieren: Sammeln Sie alle Prüfberichte, Zulassungsnachweise der Füllmaterialien, Fotodokumentationen und die schriftliche Freigabe durch den Gutachter – diese Unterlagen sind für Bauamt, Käufer und Gewährleistung zwingend.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Kalksandstein
- Kalksandstein ist ein Mauerstein, der aus Kalk, Sand und Wasser hergestellt wird. Er zeichnet sich durch seine hohe Festigkeit und gute Schallschutzeigenschaften aus.
Verwandte Begriffe: Mauerwerk, Rohdichte, Schallschutz. - Schallschutz
- Schallschutz bezeichnet Maßnahmen zur Reduzierung der Schallübertragung. Ziel ist es, die Lärmbelästigung zu minimieren und den Wohnkomfort zu erhöhen.
Verwandte Begriffe: Schalldämmung, Schallabsorption, Luftschall. - Grifftasche
- Eine Grifftasche ist eine Aussparung in einem Mauerstein, die das Anheben und Versetzen des Steins erleichtert. Sie kann jedoch auch die Schallschutzeigenschaften des Mauerwerks beeinträchtigen.
Verwandte Begriffe: Mauerstein, Hohlraum, Schallbrücke. - Rohdichte
- Die Rohdichte ist das Verhältnis von Masse zu Volumen eines Materials. Sie wird in kg/m³ angegeben und beeinflusst die Schallschutzeigenschaften des Materials.
Verwandte Begriffe: Dichte, Masse, Volumen. - Schallbrücke
- Eine Schallbrücke ist ein Bauteil, das Schallwellen besonders gut überträgt. Sie kann die Schallschutzwirkung eines Bauteils erheblich reduzieren.
Verwandte Begriffe: Schallübertragung, Schalldämmung, Körperschall. - Akustiker
- Ein Akustiker ist ein Fachmann für Schall und Schwingungen. Er kann Schallmessungen durchführen, Schallschutzkonzepte erstellen und Bauherren bei der Auswahl geeigneter Schallschutzmaßnahmen beraten.
Verwandte Begriffe: Bauphysiker, Schallschutzplaner, Lärmschutzexperte. - DIN 4109
- Die DIN 4109 ist eine deutsche Norm, die Anforderungen an den Schallschutz im Hochbau festlegt. Sie enthält Mindestanforderungen an die Schalldämmung von Bauteilen und Gebäuden.
Verwandte Begriffe: Schallschutz, Norm, Bauwesen.
Häufige Fragen (FAQ)
- Beeinträchtigen Grifftaschen in Kalksandsteinen den Schallschutz?
Ja, Grifftaschen können den Schallschutz negativ beeinflussen, da sie Hohlräume im Mauerwerk darstellen, die Schallwellen weniger effektiv dämpfen. Die Größe und Anzahl der Grifftaschen spielen dabei eine Rolle. - Mit welchen Maßnahmen kann der Schallschutz bei Kalksandsteinwänden mit Grifftaschen verbessert werden?
Mögliche Maßnahmen sind das Verfüllen der Grifftaschen mit geeignetem Dämmmaterial oder Mörtel, die Anbringung von Vorsatzschalen oder die Verwendung von speziellen Schallschutzputzen. Die Wahl der geeigneten Maßnahme hängt von den spezifischen Gegebenheiten und den Anforderungen an den Schallschutz ab. - Welche Rolle spielt die Rohdichte des Kalksandsteins für den Schallschutz?
Eine höhere Rohdichte des Kalksandsteins trägt in der Regel zu einem besseren Schallschutz bei, da dichtere Materialien Schallwellen besser absorbieren und reflektieren. - Sollten die Grifftaschen nachträglich verfüllt werden?
Ob die Grifftaschen nachträglich verfüllt werden sollten, hängt von der konkreten Situation und den Anforderungen an den Schallschutz ab. Eine fachkundige Beratung durch einen Akustiker oder Bauphysiker ist empfehlenswert. - Welche Alternativen gibt es zu Kalksandstein mit Grifftaschen?
Es gibt verschiedene Alternativen zu Kalksandstein mit Grifftaschen, wie z.B. Kalksandstein ohne Grifftaschen, Porenbetonsteine oder Ziegelsteine mit speziellen Schallschutzeigenschaften. - Wie finde ich einen geeigneten Fachmann für die Schallschutzprüfung?
Sie können im Internet nach Akustikern oder Bauphysikern in Ihrer Nähe suchen oder sich bei der Architektenkammer oder Ingenieurkammer Ihres Bundeslandes erkundigen. - Welche Normen und Richtlinien sind beim Schallschutz zu beachten?
Beim Schallschutz sind verschiedene Normen und Richtlinien zu beachten, wie z.B. die DIN 4109 (Schallschutz im Hochbau) und die VDIAbk. 4100 (Schallschutz von Wohnungen). - Kann eine Doppelhaushälfte mit Kalksandsteinwänden ausreichend schallisoliert sein?
Ja, eine Doppelhaushälfte mit Kalksandsteinwänden kann ausreichend schallisoliert sein, wenn die Wände fachgerecht ausgeführt sind und die Anforderungen an den Schallschutz erfüllt werden. Gegebenenfalls sind zusätzliche Schallschutzmaßnahmen erforderlich.
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Schallschutz: Subjektive Wahrnehmung vs. objektive Messung
Es ist die Nadel
Schallschutz ist aber ohnehin "Schall und Rauch". Da wird leider viel vorgemacht und getäuscht. Ihre Rechnung ist nicht falsch, trifft aber den Kern nicht. Ich werde meinen Namen aus gegebenen Anlass nicht schreiben. Sie kennen aber E-Mails von mir von zwei Adressen, aber immer ich. -
Diskussionskultur: Kritik an der Moderation im Bauforum
Wie haben Sie das denn berechnet, Herr DA? : Aber mal vorweg:
Eines vorweg.
Ich hasse es, wenn ihnen und anderen hier als Fragesteller der rote Teppich ausgerollt wird und jede aber wirklich jede Frage hier auch stehenbleibt, während durchaus ernstgemeinte Antworten, die mit etwas Humor die Belanglosigkeit unterstreichen, einfach gelöscht werden.
Bin mal gespannt, wie lange diese Antwort stehenbleibt.
Ich meine, dass lesende Neuankömmlinge auch das Recht haben sollten, hier entsprechende Antworten zu lesen. Es gibt sicherlich einige, die nur eine kleine Frage haben und nach einer längeren Lektüre hier total verunsichert werden.
Erst recht, wenn die "Die-DINAbk.-ist-nicht-100 %ig-erfüllt" - Leute auch noch ihren Senf dazugeben.
Verstehen Sie mich nicht falsch, Sie sollen hier fragen, was sie wollen, aber wenn Sie keine anderen Fragen haben, dann läuft ihr Bau wunderbar und sie sollten wirklich mal einen Gang runterschalten.
So jetzt zu Ihrer Frage:
Wie haben Sie das berechnet?
Mit der anteiligen Masse, sozusagen die Wand ideell etwas schmaler gemacht?
Eigentlich ist es ja eine mehrschalige Konstruktion, haben Sie das berücksichtigt?
Natürlich ist es sinnvoll, vielleicht auch sogar erforderlich, die Griffschlitze mit Mörtel zu schließen.
Nachträglich geht da aber leider nichts mehr.
Was sagt der auf-Ihrer-Seite-stehende Bauleiter?
(Ich meine nicht den des Bauträger, sondern den von Ihnen beauftragten)
Gruß
Johannes D. Bakel -
Bauleiter-Alternativen: Unabhängige Beratung trotz Bauträgerbindung?
@J. D. Bakel
Den Gang runterschalten kann DA wohl kaum. Schauen Sie sich mal an, was sonst so bei ihm passiert. Es sind sicherlich noch ein paar Fotos für Ihre Homepage dabei 😉
Den unabhängigen Bauleiter gibt es aber leider nicht?
Und so unsinnig finde ich die Frage (als Laie) nicht. Oder denke ich da ebenso falsch wie DA? Genug Probleme beim Schallschutz zwischen zwei Doppelhaushälften gibt es ja schon. Ich denke mal, lieber etwas mehr fragen (es gibt keine dummen Fragen, nur dumme Antworten 😉, als nachher dumm dazustehen.
Nix für ungut -
Bauträger-Bauleiter: Informationsbeschaffung vs. Einflussnahme
@ Herr Bakel
verstehen Sie mich bitte nicht falsch, ich habe das Problem dass ich keinen Bauleiter mehr beauftragen darf weil ich schon einen vom Bauträger habe. Mein Bauleiter den ich zusätzlich beauftragen würde hätte auf der Baustelle nichts aber auch gar nichts zu sagen! Wenn der Bauträger also nicht das machen will was der Bauleiter ihm sagt dann hat das den selben Effekt wie wenn ich mich hier informiere und den Bauträger auf seine Fehler Hinweise. Manches wird abgestellt, manches aber auch nicht.
Und beim Thema Schallschutz zwischen zwei Doppelhaushälfte bin ich halt empfindlich schließlich zahle ich viel Geld für das Ding und da möchte ich meinen Nachbarn später nicht bei jeder Aktivität hören.
So nun zum Rechenweg: Bei jeder kleinen Mörtelbrücke macht man einen Riesenaufwand und das Flächengewicht ist dann erst einmal egal. Egal wie dick die Mauer, sobald eine Verbindung zwischen den Brandschutzwänden ist, ist der Schallschutz dahin, habe ich hier im Forum von mehreren Experten so gelesen. Als mir dann das mit dem Hohlraum der Grifftasche auffiel habe ich meinen Bauleiter gefragt und der meinte, dass es wohl etwas unüblich sei den Quadro-Stein bei Brandschutzwänden zu verwenden, man könne ja die Grifftasche vermörteln. Also habe ich mich mal hingesetzt und ausgerechnet was an dieser speziellen Stelle der Schall für einen Weg zurücklegt, denn soweit ich weiß, sucht der Schall den Weg des geringsten widerstandes. Und da stehen Sie dann im Schnitt betrachtet vor 4 cm Mifa, 7 cm KS Rohdichte 1,8, 10 cm Luftschicht, 7 cm KS 1,8 er, und 1,5 cm Gipsputz (1,2 er) und kommen für diesen "Wandaufbau" auf 47 dBAbk. wobei eine Wand ohne Grifftaschen auf 53 dB käme. Das ist schon ein signifikanter Unterschied wenn man eben nur diese Stelle betrachtet. Wenn ich weiterhin davon ausgehe, dass die selben Steine bei der anderen Doppelhaushälfte auch verwendet werden dann bekomme ich an dieser Stelle selbst als resultierende nicht mal mehr die Minimum 57 dB für Doppelhaushälfte hin. Das ist der Punkt wo ich eben die Experten (also Statiker) befragen wollte ob man das nun so einfach scheibchenweise rechnen kann oder doch das Flächengewicht der Gesamtkonstruktion zählt.
Wenn Sie meine Baustelle besuchen würden wüssten Sie warum ich so empfindlich bin: Angefangen von falschen und unvollständigen Bauantragsunterlagen (kein Entwässerungsgesuch, keine Statik, kein Wärmeschutznachweis, falsche Höhenvermassung usw. usw.) ging es weiter zur dreiseitigen schwarzen Wanne, über die Stürze ohne Wärmedämmung auf einem Sturzauflager aus Ziegeln die im Aushub lagen (von einem alten Backsteinhaus das dort vorher abgerissen wurde) hin zu 1-2 cm dicken Fugen zwischen Nut und Feder, anstatt KS wurden Ziegel geliefert usw. usw. usw. usw.
Mir schwimmen halt langsam die Felle weg und meinen Bauleiter können Sie vergessen weil der einmal die Woche kommt und nach 15 min wieder weg ist. Kontrollieren tut der nichts. Dem fällt noch nicht mal auf, dass die Bauarbeiter 100-Jahre alte Ziegel in meinem Mauerwerk verwenden. Alles klar? -
KS-Quadro oder KS-R-Plansteine? Grifftaschen-Diskussion
Ich mich nur geärgert über das canceln der "Baldrian-"Antwort ...
Noch ein paar Überlegungen :
1. KS-Quadro-Elemente sind, so glaube ich, 50 cm hoch und haben wegen ausschließlicher Kranversetzung gar keine Griffschlitze, sondern nur 2 runde Löcher.
Also, was haben Sie überhaupt für Steine? Großformatige KS-R-Plansteine (h = 24,8 cm)?
2. Die Rohdichte ist, meine ich, inkl. aller Fehlflächen zu ermitteln. Deswegen sind die Grifftaschen ja bei hohen Rohdichten oftmals minimiert oder gar nicht vorhanden.
3. Haben Sie wirklich ausgebildete Grifftaschen, dann Stelle ich einfach mal die Ihnen verkaufte Rohdichte in Frage ...
4. Womit wollen Sie die eigentlich schließen, mit dem Dünnbettmörtel? Ist es nicht auch so, dass man da wegen der "Wulst" gar nicht mehr drankommt, wenn sie eingebaut sind?
5. Sie haben eine 24er Wand mit hoher Rohdichte, einseitig geputzt. Ich hoffe mal, mit der Traufwand im Verband erstellt und nicht vor der Traufwand stumpf gestoßen.
Wenn ihr Nachbar das gleiche macht, und dazwischen 3-4 cm geeignete MiWo eingebaut wird, dann haben Sie eine Haustrennwand, die ihresgleichen sucht!
Selbst 1-2 mm Fuge bei Nut und Federsystemen (unvermörtelt) sind wegen der hohen Rohdichte kein gravierendes Problem (ca. -1 dBAbk.). Die Probleme warten bekanntlich an anderen Stellen und selbst wenn Sie die alle beachten, haben Sie Einfluss auf Wahl ihres Nachbarn?
Gruß
JDB -
Doppelhaushälfte: Schallschutzrelevante Details im Keller prüfen!
Doppelwannenhälfte
Was ist eigentlich aus ihrer Doppelwannenhälfte geworden?
Dies ist eigentlich der passende Begriff, nicht wahr?
Sie haben ja auch nur die Hälfte eines Doppelhauses, warum wollen Sie denn eine ganze Wanne für sich haben?
Wie sieht eigentlich die Trennwand im KG aus, rohdichtenmäßig?
Ist eigenentlich der Nachbarkeller gelich mitgebaut?
Wenn nicht, gibt es einen Sohlplattenüberstand, bzw. Streifenfundament zu dieser Seite?
Wurden Bewehrungspläne erstellt, oder Eisen nach gutdünken verlegt?
Wurde die Bewehrung nach Rissbreitenbeschränkung (0,15 mm) bemessen?
Lauter wesentliche Fragen ...
Was soll das eigentlich heißen, man hat Ihnen einen persönlichen Baubegleiter verboten?
Gruß
Johannes -
KS-Stein-Formate: Regionale Unterschiede bei Grifftaschen?
ich jezz auch mal neugierig ...
was'n das für'n Stein?
8DF mit grifftaschen? Gips da oben andere Formate/andere Ausführungen?
die bayerischen KS-Plansteine haben stirnseitig mehrfach Nut+Feder, aber keine grifftasche.
wäre vielleicht mal der Klärung Wert ...
"persönlicher Baubegleiter" ... ist mir doch glatt entgangen ... aber wohl nicht nur mir, sonst
hätt's ja satte proteste geben müssen. man-o-man!
no risc - no fun, oder wie? i pack's ned ...
@jdb: was für ein Gedächtnis!
wer's nicht mehr weiß, hier der Link -
Schallschutzberechnung: Addieren von Dämmwerten korrekt?
Irgendwas ist an dem Rechenweg falsch, 2x11,5 mit 30 Mifa ohne Putz mit Normalmörtel bringt doch schon 64 dBAbk.
Ich bin mir ja nicht sicher ob man sowas überhaupt so berechnen kann. Denn solch ein Griffloch bringt für die Schallausbreitung Reflexionen, Übergangswiederstände usw.
Dann habe ich den Eindruck das einfach Dämmwerte irgendwie aufaddiert werden. Eine zweischalige Wand sind im Grunde zwei schwingungsfähige Gebilde die über eine Luftschicht oder ober eine Mifa gekoppelt werden.
Und diese Kopplung ist so misserabel, das da so gut wie nichts durchkommt. (Es sei den man bringt die berühmte Mörtelbrücke ins Spiel).
Oder mal in Prosa: Wand 1 tut sich schon schwer in Schwingung zu geraten weil sie so schwer ist. Jetzt schwingt sie endlich mal, und hat dann nur diese misserabel Luft über die sie die Energie auf die wieder sehr schwere Wand übertragen kann. Und normalwerweise ist als Dämpfer auch noch dann die MIFA drin.
Und wenn ich mir dann ansehe das 2x17,5 mit MIFA in 1.8er schon 69 dB bringen, dann sollten da keine Probleme mehr auftreten.
Gruß von einem Bauherren,
PS: habe ich nicht irgendwas mit Ziegel in Erinnerung im Keller oder war das eine andere Baustelle?
ist wie ein Filter in einer Stereoanlage.
Die meisten Probleme die ich bislang gehört habe, sind ja die Übertragungen von Körperschall. Ich hämmere auf die Wand, und der Nachbar hört es. Die laute Musikanlage auf dem schwimmenden Estrich bringt den Lärm eher über das offene Fenster zum Nachbarn als über die Haustrennwand. Den ich muss die Wand ja zum schwingen bringen, damit sie den Schall überträgt. Da ist die 24er Wand für sich schon recht Ich habe in technischer Akustik nicht so genau aufgepasst, aber soweit ich mich erinnere geht es bei der akustischen Entkopplung der Häuser meist -
KS-R-Steine mit Grifftaschen: Hersteller & Details zur Wand
So viele Fragen auf einmal ... na dann wollen wir mal:
1) Sorry, mei Fehler. KS-R-Steine, Rohdichte 1,8 24,8x24,8x24,0
2+3) Ja die Dinger haben eindeutig Grifftaschen. Eine kleine unten links und eine riesengroße auf der rechten Stirnseite. Kommt von Heidelberger-Baustoffe in Babenhausen (Hessen) und hat dort die Bezeichnung 8DF ...4) Nein kein Dünnbettkleber, sondern Normalmörtel.
5) Natürlich im Verband mit der Traufwand. Es werden 4 cm MiWo verwendet. Es war übrigens unsere Absicht eine Schallschutzwand zu bauen die ihresgleichen sucht. Deswegen mache ich ja so einen Zinnober.
6) Auf unsere Nachbarn haben wir keinen Einfluss, deswegen ja mehr als 70 dBAbk. Schalldämmung.?
7) Bzgl. schwarze Wanne verweise ich wegen des Umfangs auf die Frage 1833. Kurz gesagt handelt es sich um rechtliche Probleme im Schadensfall die dann enorme Ausmaße annehmen würden. Außerdem: Wenn Sie mit Ihrem Autohändler einen Vertrag über einen Autoverkauf haben, dann wollen Sie ja auch das ganze Azto und nicht mit Ihrem Nachbarn teilen, oder?
8) Rohdichte Keller? Keine Ahnung, Planziegel-Verfüllsteine (Mix aus 0,7 für die Ziegel und 2,2 für den Beton) kommt auf 55 dB.
9) Nein der Nachbarkeller ist nicht gleich mitgebaut. Im Moment steht das Haus solitär. Es hat sich aber ein Käufer gefunden. Einbau der Bodenplatte ist übernächste Woche geplant.
10) Nein es gibt keinen Sohlpattenüberstand. Hätte dieser da hin gehört? Wie kann man jetzt retten? Was für Gefahren bestehen.
11) Ja es wurde gemäß Statik eine Bodenplattenbewehrung gelegt. Dies ist für die 30-jährige Gewährleistung auf Dichtigkeit vom Kellerabdichter gefordert.
12) Rissbreitenbeschränkung siehe 11)
13) Man hat mir natürlich nicht verboten einen eigenen Bauleiter zusätzlich zum bereits vorhandenen zu stellen. Natürlich kann ich einen einstellen. Nur wird sich nichts wesentliches ändern, außer das mein Portemonnaie noch dünner wird. Solange der Bauträger alle Mängel abstellt die ich während der Bauphase feststelle ist es ja in Ordnung, da brauche ich dann noch keine externe Hilfe. Es wechselt halt zwischen Glanzmomenten und tiefer Finsternis.
@Lennart
Klar, im Keller Ziegel (wegen Gewährleistung) aber ansonsten KS. Natürlich bei der einfachen Berechnung Schallschutz wird das Flächengewicht genommen. Da der Stein trotz Grifftaschen bei den Maßen 0,01476096 m³ bringt, komme ich bei 26 kg Steingewicht auf 67,74 Steine pro 1 m³, was einer Nettorohdichte von 1761 kg/m³ entspricht. das wäre ein Flächengewicht von 422 kg/m² zzgl. Dünnbettkleber, zzgl. Mörtel in den Grifftaschen. Da wären wir mehr als auf der sicheren Seite. Meine Befürchtung ist halt jetzt, dass durch die Grifftaschen unabhängig vom Flächengewicht der Schall an dieser speziell isoliert betrachteten Stelle einen leichteren Weg durch die Mauer findet als an der massiven Stelle. Immerhin handelt es sich um eine 10 cm tiefe Schicht, die den Steinquerschnitt von 24 cm auf 14 cm reduziert. Das ist hier also das Problem bzw. die Frage die wahrscheinlich sehr in die Materie geht.
Für unsere Baustelle haben wir das Problem jetzt wie folgt gelöst: Da die Steine eh nass sind wird jetzt ein dünnflüssigerer Mörtel verwendet (Mehr Zement, weniger Sand) der ab jetzt hoffentlich die Grifftasche besser ausfüllen kann. Im EGAbk. ist es ja auch nicht so wichtig mit dem Schallschutz da hier eh immer ein größerer Lärmpegel herrschen wird. Im OGAbk. wird jetzt der 8DF in Rohdichte 2.0 verwendet. Dieser hat KEINE große Grifftasche, sondern nur eine kleine unten. Damit haben wir dann hoffentlich in den Schlafräumen ruhe. Der Nachbar soll übrigens nur Rohdichte 1,2 bekommen. Hier werden wir wohl einen kleinen Zuschuss zum Bau des Nachbarhauses zahlen und auf 1,8 erhöhen.
So, noch Fragen? Von mir aus kann diese Diskussion ruhig ins wissenschaftliche entgleiten, das würde mich echt mal interessieren wie sich das mit dem Schall im Stein verhält.
PS: für die Außenwände haben wir d=20 cm KS, Rohdichte 2,0, Plansteine DF OHNE Grifftaschen. Hätten wir die mal blß für die Brandschutzwand genommen ... -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Kalksandsteinwand: Schallschutz durch Grifftaschen beeinträchtigt?
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob Grifftaschen in Kalksandsteinen den Schallschutz einer Brandschutzwand in einer Doppelhaushälfte beeinträchtigen. Es werden verschiedene Steinformate (KS-Quadro vs. KS-R-Plansteine), Rohdichten und Berechnungsmethoden diskutiert. Die Bedeutung einer korrekten Bauausführung und die Rolle des Bauträgers werden ebenfalls thematisiert.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Die korrekte Ermittlung der Rohdichte unter Berücksichtigung aller Fehlflächen ist entscheidend für die Schallschutzberechnung (siehe KS-Quadro oder KS-R-Plansteine? Grifftaschen-Diskussion).
✅ Zusatzinfo: Regionale Unterschiede bei KS-Stein-Formaten und Ausführungen (mit/ohne Grifftaschen) sind zu beachten (siehe KS-Stein-Formate: Regionale Unterschiede bei Grifftaschen?).
👉 Handlungsempfehlung: Prüfen Sie die Details der Wandkonstruktion im Keller (Sohlplattenüberstand, Streifenfundamente) auf mögliche Schallbrücken (siehe Doppelhaushälfte: Schallschutzrelevante Details im Keller prüfen!). Klären Sie die Steinformate und Ausführungen direkt mit dem Hersteller, um Missverständnisse zu vermeiden.
Die Diskussion verdeutlicht, dass der Schallschutz bei Kalksandsteinwänden ein komplexes Thema ist, das von vielen Faktoren abhängt. Neben der Rohdichte und den Grifftaschen spielen auch die Bauausführung, die verwendeten Materialien (Mörtel, Dämmung) und die Konstruktion der angrenzenden Bauteile eine wichtige Rolle. Eine pauschale Aussage über die Beeinträchtigung des Schallschutzes durch Grifftaschen ist daher nicht möglich.
Es wird auch die Frage aufgeworfen, ob die Schallschutzberechnung durch einfaches Addieren von Dämmwerten korrekt ist (siehe Schallschutzberechnung: Addieren von Dämmwerten korrekt?). Die Komplexität der Schallausbreitung in mehrschaligen Wänden mit Luftschichten oder Dämmstoffen wird betont. Die Bedeutung einer fachgerechten Planung und Ausführung zur Vermeidung von Schallschutzproblemen in Doppelhaushälften wird hervorgehoben.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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