Mittlerweile sind uns aber erhebliche Zweifel an der Richtigkeit der Entscheidung gekommen:
- Wegen des ständigen Lüftergeräuschs betreiben wir die Anlage nur auf kleinster Stufe und Lüften zusätzlich noch 2x täglich
- Tills Kühlschrank muss wohl ziemlich alt sein, unserer ist jedenfalls wesentlich leiser als ein LTM-Lüfter bei Maximalleistung
- Dass Bad, WC und Trockenraum nicht an die Anlage angeschlossen sind, empfinden wir nun doch als großen Nachteil, da die Fensterlüftung sehr umständlich und uneffektiv ist
- Staub wird nicht aus dem Wohnraum entfernt, sondern bleibt beim Rausblasen auf dem Innenfilter liegen und wird anschließend wieder in den Raum gepustet.
- Der angegebene thermische Wirkungsgrad von 90 % ist m.E. unrealistisch hoch
- Der Wirkungsgrad wird außerdem dadurch gemindert, dass die Lüfter auf der Westseite (= meistens Windseite) mehr Lust rein - als rausblasen, sodass das Gleichgewicht nicht mehr stimmt. Dies sieht man an der unterschiedlichen Verschmutzung beim Wechseln der Filter.
- Sommerbetrieb ohne Wärmerückgewinnung ist nur sehr umständlich möglich, indem die Wärmespeicherelemente aus jedem einzelnen Lüfter entfernt werden.
Kann uns jemand mit Tipps helfen?
- Können wir innerhalb der 6 Monate Gewährleistungsfrist Schadenersatz, Minderung bzw. Wandlung gem. BGBAbk. verlangen, wenn der "Temperaturwirkungsgrad von 90 %" (= zugesicherte Eigenschaft in Angebot und Rechnung) nicht stimmt?
- Wie kann man den Wirkungsgrad überprüfen und wer kommt als Gutachter in Frage?