Ich habe jetzt mit einer verlängerten Wasserwaage eine beunruhigende Neigung der Decke schon im Anschluss an die seitlichen Wände quer zur Tragrichtung ermittelt, die damals offenbar nicht beachtet wurde - Fotos. Die Neigung wurde zwar über die Isolierung gemessen -8 cm Rockwool, stimmt aber rel. genau mit der blanken Decke überein (Foto). Entsprechend der L/300 Faustformel für die Tragrichtung muss es auch quer dazu eine vertretbare Grenze geben. Im Detail muss das für den "Knickwinkel" gelten, mit der die Decke auf die Wände trifft. Ich befürchte dass z.B. die oberen Randmatten einer zu hohen Spannung ausgesetzt sein können, mit einem Risiko für die Gesamt-Stabilität.
Gesucht wird ein Kriterium für diesen Wert. Ich habe den Eindruck, dass selbst unter Experten für eine solche Größe keine bekannten Vorgaben existieren. Eine tiefschürfende Studie würde ich ausschließen. Die Unterseite zeigt keine Risse in dem Bereich, auch die Decke auf gegenüberliegenden Wandseite ist nicht messbar verändert. Einzig an der Keller-Außenseite sind feine Risse im Putz der Wand unter der Decke zu sehen. Die Situation ist wohl wie die Gesamt-Situation schon mehrere Jahre stabil.
Wenn keine exakte Beurteilung möglich ist, müsste aus Erfahrung und der Anschauung eine Aussage getroffen werden, ob eine kritische Schwächung der Standfestigkeit anzunehmen ist. Dann würde ich die Decke z.B. durch eine Mauer in der Mitte stützen lassen. Wegen der in der Mitte fehlenden oberen Bewehrung könnte diese nur den unter Spannung stehende durchhängenden Zustand sichern, sollte aber doch eine relevante Wirkung haben. Ich danke für jede mutige Antwort auf den vielen (Bölk-) Stoff.




