Hier bekamen wir intersantes zu hören:
- DIN Normen haben keinen besonderen praktischen Wert
- Wenn man alles so macht wie in den DIN Normen vorgesehen dauert der Bau eines Hauses 2 Jahre
- Außerdem widersprechen sie sich teilweise gegenseitig.
Hört, hört. Da war ich doch nicht unbeträchtlich überrascht!
Nach diesen Aussagen habe ich Ihn auf die Dränung hingewiesen die meiner Meinung nach nicht der DIN 4095 entspricht (Laie).
Er war der Meinung das dieser Aufbau auf jeden Fall der DIN 4095 entspricht, sofern die Spülschäche nachträglich eingebaut werden. Die sollten aber nicht DN300 groß werden (kann ein Kind reinfallen) sondern nur 12,5 cm im Durchmesser.
Des weiteren wurde die Seite der Bodenplatte des Kellers (Ortbeton, kein WU-Beton) mit den Kies für die Dränung verfüllt. Laut Bauleiter ist für die Abdichtung des Kellers Bitumenanstrich (KMB) vorgesehen, der aber nur auf der Kellerwand und auf der Bodenplatte mit Hohlkehle, aber nicht an der Seite der Bodenplatte aufgebracht wird.
Lastfall laut Bauleiter: Nicht drückendes Wasser mit sehr bindigem Boden (Lehmboden).
Jetzt meine Fragen:
1. Kann der beschriebene Aufbau die Anforderungen der DIN 4095 erfüllen?
2. Muss die Seite der Bodenplatte nicht auch mit KMB beschichtet werden?
Um einen besseren Eindruck zu bekommen habe ich Bilder unserer Baustelle unter
ins Netz gestellt (Mappe: Dränung).
