Riss im Fertigkamin: Kleben, Verputzen oder Austauschen? Kosten & Risiken

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Die Diskussion dreht sich um einen Riss in einem Fertigkamin, der nach dem ersten Anheizen entstanden ist. Mögliche Ursachen sind Materialfehler, Restfeuchtigkeit in den Kaminsteinen oder zu schnelles Aufheizen. Der Hersteller lehnt eine Reklamation ab, was die Situation für den Fragesteller erschwert. Es werden verschiedene Lösungsansätze diskutiert, darunter Kleben, Verputzen oder ein Austausch des Kamins.

⚠️ Wichtig/Achtung · 🔴 Kritisch/Risiko · 👉 Handlungsempfehlung

Riss im Fertigkamin: Kleben, Verputzen oder Austauschen? Kosten & Risiken

Hallo,
nach dem Aufbau im letzten Winter innen habe ich 3 Tage später wahrscheinlich zu heftig Geheizt. Die Fertigsteine von Wiethoff (innen 18x18, außen ca. 40x40 cm) sind Aufgrund von Restfeuchtigkeit, da sie draußen im Regen waren, auf einer Länge von ca. 1,5 m Gerissen. Der Riss ist kalt (aber auch warm nach ca. 1 Std.) nicht mehr sichtbar, er tritt also während des inneren Erwärmens auf (Spannung). Dicke ca. 0,5 mm. Ich möchte ich den Kamin verputzen.
Womit kann ich den Riss nach dem Ausflexen reparieren? Womit Verputzen? Gewebeband? Verkleiden?
Danke, Jörg
  • Name:
  • jörg
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Betreiben Sie den Kamin bis zur fachlichen Begutachtung durch einen zertifizierten Schornsteinfeger oder Kaminbauer NICHT – akute Gefahr von Kohlenmonoxidaustritt, Brandgasübertritt und strukturellem Versagen.

    🔴 KRITISCH: Jede Eigenreparatur (Kleben, Verputzen, Gewebeband) ist untersagt – handelsübliche Materialien sind nicht feuerbeständig und können bei Erwärmung versagen oder toxische Gase freisetzen.

    ⚠️ WICHTIG: Die Ursache des Risses (Restfeuchtigkeit, thermische Spannung, Setzung, Materialfehler) muss vor jeglicher Reparatur eindeutig ermittelt werden – eine bloße Oberflächenbehandlung ist rechtlich und sicherheitstechnisch unzulässig.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ein Riss in den Fertigkaminsteinen ist ein ernstzunehmendes Problem, das die Sicherheit und Funktionstüchtigkeit Ihres Kamins beeinträchtigen kann. Ich rate dringend davon ab, den Riss selbst zu reparieren, ohne die Ursache zu kennen.

    🔴 Gefahr: Ein Riss kann die Dichtigkeit des Kamins beeinträchtigen, was zu Kohlenmonoxid-Austritt und Brandgefahr führen kann. Heiße Rauchgase könnten durch den Riss in Kontakt mit brennbaren Materialien im Haus gelangen.

    Mögliche Ursachen für den Riss:

    • Thermische Spannungen: Schnelle Temperaturwechsel beim Anheizen können zu Spannungen im Material führen.
    • Feuchtigkeit: Wie im Text beschrieben, kann Restfeuchtigkeit in den Steinen in Verbindung mit Hitze zu Rissen führen.
    • Materialfehler: Es könnte ein Fehler im Material der Fertigkaminsteine vorliegen.
    • Setzungen: Bewegungen im Baukörper können zu Spannungen und Rissen im Kamin führen.

    Reparaturmöglichkeiten (nur durch Fachmann):

    • Austausch der betroffenen Steine: Die sicherste Methode ist der Austausch der gerissenen Steine.
    • Verputzen mit speziellem Kaminmörtel: Bei kleineren Rissen kann ein hitzebeständiger Kaminmörtel verwendet werden.
    • Abdichten mit Gewebeband: Dies ist nur eine temporäre Lösung und sollte nur in Absprache mit einem Fachmann erfolgen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie den Kamin umgehend von einem Schornsteinfeger oder einem Kaminbauer begutachten. Dieser kann die Ursache des Risses feststellen und die geeigneten Maßnahmen zur Reparatur empfehlen. Benutzen Sie den Kamin bis zur Reparatur nicht!

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt einen Riss in einem Fertigkamin aus Schamottesteinen, der nach dem ersten Heizvorgang aufgetreten ist. Die Ursache wird in einer Kombination aus Restfeuchtigkeit und thermischer Spannung gesehen, was auf eine unsachgemäße Trocknung oder Materialbeanspruchung hindeutet. Der Riss ist mit ca. 0,5 mm Dicke und 1,5 m Länge nicht als oberflächlicher Putzriss zu werten, sondern betrifft die tragende Kaminstruktur.

    🔴 Gefahr: Ein Riss im Fertigkamin stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Er kann die Funktion des Kamins beeinträchtigen, indem er Rauchgase unkontrolliert austreten lässt oder die Wärmeabfuhr stört. Zudem besteht die Gefahr, dass sich der Riss bei weiterer Nutzung vergrößert und zu einem strukturellen Versagen führt. Die Tatsache, dass der Riss bei Erwärmung sichtbar wird, deutet auf eine dynamische Belastung hin, die nicht durch einfaches Verputzen behoben werden kann.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass der Riss durch "zu heftiges Heizen" verursacht wurde, ist zu vereinfacht. Die Hauptursache liegt in der Restfeuchtigkeit der Steine, die durch Lagerung im Regen aufgenommen wurde. Beim ersten Heizvorgang verdampft diese Feuchtigkeit und erzeugt Dampfdruck, der zu Spannungsrissen führt. Ein einfaches Ausflexen und Verputzen ist keine fachgerechte Reparatur, da die strukturelle Integrität des Kamins nicht wiederhergestellt wird.

    ➕ Ergänzung: Vor einer Reparatur muss der Kamin durch einen zertifizierten Schornsteinfeger oder Kaminbauer begutachtet werden. Dieser kann beurteilen, ob der Riss die Dichtheit des Rauchgaswegs beeinträchtigt. Zudem sollte geprüft werden, ob die Steine durch die Feuchtigkeit bereits Schaden genommen haben (z.B. Frostschäden). Eine Reparatur mit Gewebeband und Putz ist nur bei oberflächlichen Putzrissen zulässig, nicht bei Rissen in den tragenden Schamottesteinen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Schornsteinfeger oder Kaminbauer mit einer fachlichen Begutachtung. Nutzen Sie den Kamin bis zur Klärung nicht mehr. Lassen Sie sich ein schriftliches Gutachten erstellen, das die Ursache und die notwendigen Sanierungsmaßnahmen (z.B. Austausch der betroffenen Steine oder des gesamten Kamins) beschreibt. Verputzen oder Kleben Sie den Riss nicht eigenmächtig, da dies die Gefahr von Rauchgasvergiftungen oder Bränden erhöht.

    KI-Analyse (Qwen)

    Ein Riss in einem Fertigkamin, der sich thermisch öffnet und schließt, weist auf gravierende Spannungsprobleme hin – verursacht durch unzureichende Trocknung der Bauteile vor Inbetriebnahme sowie möglicherweise fehlende Dehnungsfugen oder falsche Aufbauausführung.

    🔴 Gefahr: Der Riss ist kein rein optisches Problem: Bei thermischer Belastung entstehen lokal erhöhte Temperaturen, die zu Materialermüdung, Brandgasaustritt oder gar Feuerübertragung führen können – insbesondere bei Fertigkaminen mit geringer Wandstärke und unzureichender Isolierung.

    🔴 Gefahr: Das Kleben oder Verputzen des Risses ohne fachliche Begutachtung birgt erhebliche Risiken: Handelsübliche Kleber oder Putze sind nicht feuerbeständig (DINAbk. 4102-1/B1 oder A1 erforderlich), können bei Temperaturen über 200 °C versagen und giftige Gase freisetzen.

    ⚠️ Korrektur: Ein Verputzen mit normalem Gips- oder Kalkputz ist unzulässig – nur spezielle feuerfeste Schamott- oder Hochtemperaturputze (z. B. nach DIN 18516-1) sind zulässig, und selbst diese dürfen Risse nicht überbrücken, wenn die Ursache (Spannung, Feuchte, statische Überlastung) nicht behoben ist.

    ➕ Ergänzung: Die Ursache – Restfeuchte in den Fertigsteinen – ist kritisch: Feuchte keramische Bauteile können bei Erwärmung platzen (Dampfexplosion), was zu plötzlichem Versagen des Kaminzugangssystems führen kann.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, der Riss sei 'harmlos', weil er 'kalt nicht sichtbar' ist, ist gefährlich irreführend: Thermische Öffnungsweiten von 0,5 mm bei Erwärmung sind ein klarer Hinweis auf unzulässige Dehnungskräfte, die langfristig zu weiteren Rissen oder strukturellem Versagen führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Schornsteinfeger oder einen Sachverständigen für Feuerstätten (z. B. nach DIN 18160 oder mit Zertifikat nach DIBtAbk.) zur Prüfung der statischen Integrität, Feuchtemessung, Temperaturverlaufsanalyse und Abnahme – eine Reparatur darf erst nach schriftlicher Freigabe erfolgen.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren den Riss als krankhaftes Sicherheitsrisiko, das eine sofortige Nichtnutzung des Kamins erfordert.
    • Alle betonen die Notwendigkeit einer fachlichen Begutachtung durch zertifizierten Schornsteinfeger oder Kaminbauer – kein Selbstversuch.
    • Alle warnen explizit vor unsachgemäßer Reparatur (Kleben, Verputzen, Bandagen) und heben die Gefahr von Kohlenmonoxid und Brandgefahr hervor.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI erwähnt „Verputzen mit speziellem Kaminmörtel“ als mögliche Reparaturmethode – DeepSeek und Qwen widersprechen dies klar: Qwen erklärt, dass Putz nur bei oberflächlichen Rissen zulässig ist, DeepSeek betont, dass ein Riss in Schamottesteinen die tragende Struktur betrifft und Putz keine strukturelle Wiederherstellung leistet.
    • GoogleAI listet „Abdichten mit Gewebeband“ als temporäre Lösung – DeepSeek und Qwen klassifizieren dies als inakzeptabel, da es bei thermischer Öffnung versagt und die Gefahr maskiert.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen liefert entscheidende technische Spezifikationen: DIN-Normen (4102-1/B1 oder A1 für Feuerbeständigkeit; 18516-1 für Hochtemperaturputze), die Notwendigkeit einer Feuchtemessung und einer Temperaturverlaufsanalyse sowie den Hinweis auf mögliche Dampfexplosion bei nassen Schamottesteinen.
    • DeepSeek betont die Notwendigkeit eines schriftlichen Gutachtens mit klaren Sanierungsempfehlungen (ggf. kompletter Austausch), was bei GoogleAI fehlt.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI suggeriert indirekt, dass kleinere Risse „durch Fachmann verputzt“ werden könnten – Qwen und DeepSeek widersprechen dies entschieden mit der Begründung, dass ein 0,5 mm breiter, 1,5 m langer Riss die tragende Struktur betrifft und keine Putzüberbrückung zulässig ist (Vorsichtsprinzip → Priorisierung von DeepSeek/Qwen).

    👉 Empfehlung: Die sicherere Einschätzung (DeepSeek + Qwen) ist maßgeblich: Der Riss ist strukturell, keine Putzmaßnahme ist zulässig, ein schriftliches Gutachten ist obligatorisch.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Unmittelbare Nutzung❌ WiderspruchAlle Modelle sind sich einig: Keine Nutzung bis zur Fachbegutachtung – Konsens ✅
    Ursache des Risses✅ ÜbereinstimmungRestfeuchtigkeit + thermische Spannung als Hauptursache (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) – Konsens ✅
    Fachliche Prüfungspflicht✅ ÜbereinstimmungZertifizierter Schornsteinfeger oder Kaminbauer ist zwingend erforderlich – Konsens ✅
    Eigenreparatur (Kleben/Verputzen)❌ WiderspruchGoogleAI erwähnt Verputzen als Option; DeepSeek und Qwen lehnen dies ab – sicherere Einschätzung: striktes Verbot – Konsens ❌ (sichere Seite dominiert)
    Notwendigkeit schriftlichen Gutachtens➕ ErgänzungDeepSeek und Qwen fordern explizit ein schriftliches Gutachten mit Sanierungsempfehlung; GoogleAI nicht – Konsens mit Abwägung: hoch empfohlen, bei juristischer Absicherung verpflichtend – Status ⚠️

    👉 Handlungsempfehlung: Der Riss ist ein strukturelles Versagen mit unmittelbarer Gefährdung. Eine Reparatur ist nur nach fachlicher Diagnose, Feuchtemessung und schriftlicher Freigabe möglich – der Austausch der betroffenen Steine ist die sicherste, oftmals einzige zulässige Lösung.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoKohlenmonoxidaustritt durch Rissöffnung bei ErwärmungLebensbedrohliche Vergiftung, insbesondere nachts oder bei geschlossenen Räumen
    🔴 RisikoFeuerübertragung auf brennbare Bauteile (Holzkonstruktion, Dämmung)Entstehungsbrand mit schneller Rauchentwicklung und schwerer Schadenslage
    🔴 RisikoPlötzliches Versagen durch Dampfexplosion bei feuchten SchamottsteinenUnkontrollierter Kaminzusammenbruch, Rauchgasaustritt in Wohnräume
    🔴 RisikoUnzulässige Eigenreparatur mit nicht feuerfestem MaterialVersagen bei 200 °C+, Freisetzung toxischer Gase, Rechtsfolgen bei Schadensfall
    🔴 RisikoFehlende Dokumentation (kein Gutachten, keine Abnahme)Haftungsrisiko bei Schadensfall, Versicherungsleistung wird verweigert
    ✅ ChanceFachliche Begutachtung als Gelegenheit zur kompletten SystemoptimierungEnergieeffizienzsteigerung, bessere Zugregulierung, Einhaltung aktueller Normen (z. B. DIN 18160)
    ✅ ChanceFrüherkennung weiterer Schwachstellen (z. B. unzureichende Isolierung, fehlende Dehnungsfugen)Präventive Sanierung vermeidet Folgeschäden und teurere Spätsanierungen
    ✅ ChanceVertrauensvolle Zusammenarbeit mit zertifiziertem FachbetriebLangfristige Wartungs- und Servicevereinbarung, rechtssichere Dokumentation
    ✅ ChanceAustausch defekter Steine gegen hochwertigere, zertifizierte Schamottsteine (z. B. DIN EN 14411)Längere Lebensdauer, höhere thermische Stabilität, geringere Rissneigung
    ✅ ChanceIntegration einer Rauchgasüberwachung oder CO-MeldanlageFrühwarnsystem mit akustischem Alarm, erhöhte Sicherheit für Bewohner

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Nutzungseinstellung: Stellen Sie den Kamin ab sofort still – ziehen Sie ggf. die Sicherung und entfernen Sie Zündmittel. Kein Anfeuern bis zur Freigabe durch den Fachmann.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie binnen 48 Stunden einen zertifizierten Schornsteinfeger oder Kaminbauer mit Erfahrung in Fertigkaminen – geben Sie die Risslänge (1,5 m), Breite (0,5 mm) und das thermische Öffnungsverhalten („kalt nicht sichtbar“) an.
    3. Unterlagen sammeln: Beschaffen Sie den Kamin-Typenschild, die Montageanleitung, Kaufbelege und ggf. Baupläne – diese benötigt der Experte für die Ursachenanalyse und Normenprüfung.
    4. Gutachten einfordern: Verlangen Sie vor Ort ein schriftliches Gutachten mit Angabe der Ursache, des Ausmaßes, der zulässigen Sanierungsoptionen und einer Freigabe zur Reparatur bzw. zum Austausch.
    5. Materialprüfung veranlassen: Fordern Sie die Feuchtemessung der Schamottsteine (z. B. mit Kerndruckverfahren oder kapazitivem Feuchtemesser) sowie eine Bewertung der Materialintegrität gemäß DIN 18160.
    6. Sicherheitstechnik ergänzen: Vereinbaren Sie mit dem Fachmann die nachträgliche Installation eines CO-Melders direkt im Kaminraum und im Wohnbereich – DIN 1988-300-konform.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Fertigkamin
    Ein Fertigkamin ist ein vorgefertigter Kamin, der aus einzelnen Elementen zusammengesetzt wird. Er ist in der Regel einfacher und schneller zu installieren als ein gemauerter Kamin.
    Verwandte Begriffe: Schornstein, Kaminofen, Abgasanlage
    Kaminmörtel
    Kaminmörtel ist ein spezieller Mörtel, der hitzebeständig und feuerfest ist. Er wird verwendet, um Kaminsteine zu verbinden und Risse abzudichten.
    Verwandte Begriffe: Feuerfestmörtel, Schamottmörtel, Fugenmörtel
    Schornsteinfeger
    Der Schornsteinfeger ist ein Fachmann, der für die Reinigung, Überprüfung und Wartung von Schornsteinen und Abgasanlagen zuständig ist. Er ist auch Ansprechpartner für Fragen zum Brandschutz.
    Verwandte Begriffe: Kaminkehrer, Feuerstättenschau, Abgasuntersuchung
    Thermische Spannung
    Thermische Spannung entsteht durch Temperaturunterschiede in einem Material. Wenn sich ein Material unterschiedlich stark ausdehnt oder zusammenzieht, entstehen Spannungen, die zu Rissen führen können.
    Verwandte Begriffe: Wärmeausdehnung, Materialermüdung, Spannungsrisskorrosion
    Kohlenmonoxid
    Kohlenmonoxid (CO) ist ein farb- und geruchloses Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht. Es ist giftig und kann zu schweren Gesundheitsschäden oder zum Tod führen.
    Verwandte Begriffe: Rauchgas, Abgas, Verbrennung
    Abgasanlage
    Eine Abgasanlage leitet die Rauchgase von Feuerstätten (z.B. Kaminofen, Heizkessel) ins Freie. Sie besteht aus dem Schornstein und den Verbindungsstücken.
    Verwandte Begriffe: Schornstein, Rauchrohr, Abgasleitung
    Brandschutz
    Brandschutz umfasst alle Maßnahmen, die dazu dienen, die Entstehung und Ausbreitung von Bränden zu verhindern und die Auswirkungen von Bränden zu minimieren.
    Verwandte Begriffe: Feuerlöscher, Rauchmelder, Brandmeldeanlage

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Warum ist ein Riss im Kamin gefährlich?
      Ein Riss im Kamin kann dazu führen, dass Rauchgase und Kohlenmonoxid in den Wohnraum gelangen. Außerdem können heiße Rauchgase durch den Riss in Kontakt mit brennbaren Materialien kommen und einen Brand verursachen.
    2. Kann ich einen Riss im Kamin selbst reparieren?
      Ich rate dringend davon ab, einen Riss im Kamin selbst zu reparieren. Unsachgemäße Reparaturen können die Situation verschlimmern und die Sicherheit des Kamins gefährden. Ein Fachmann sollte die Ursache des Risses feststellen und die geeigneten Maßnahmen ergreifen.
    3. Welche Arten von Reparaturen gibt es für einen Riss im Kamin?
      Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Riss im Kamin zu reparieren, z. B. den Austausch der betroffenen Steine, das Verputzen mit speziellem Kaminmörtel oder das Abdichten mit Gewebeband. Die Wahl der Methode hängt von der Größe und Ursache des Risses ab.
    4. Wie finde ich einen qualifizierten Kaminbauer?
      Sie können einen qualifizierten Kaminbauer über die Handwerkskammer oder den Schornsteinfeger finden. Achten Sie darauf, dass der Kaminbauer über die notwendigen Qualifikationen und Erfahrungen verfügt.
    5. Was kostet die Reparatur eines Risses im Kamin?
      Die Kosten für die Reparatur eines Risses im Kamin hängen von der Art der Reparatur, dem Umfang des Schadens und dem gewählten Fachbetrieb ab. Ich empfehle, mehrere Angebote einzuholen und die Preise zu vergleichen.
    6. Muss ich den Schornsteinfeger informieren, wenn ich einen Riss im Kamin habe?
      Ja, Sie sollten den Schornsteinfeger informieren, wenn Sie einen Riss im Kamin feststellen. Der Schornsteinfeger kann den Schaden begutachten und Ihnen weitere Empfehlungen geben.
    7. Kann ein Riss im Kamin auch durch einen Blitzschlag entstehen?
      Ja, ein Blitzschlag kann zu plötzlichen und starken thermischen Belastungen führen, die Risse im Kamin verursachen können.
    8. Wie kann ich Risse im Kamin vorbeugen?
      Um Rissen im Kamin vorzubeugen, sollten Sie den Kamin regelmäßig warten lassen und darauf achten, dass er nicht überhitzt. Verwenden Sie nur geeignetes Brennmaterial und heizen Sie den Kamin langsam an.

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  2. Kaminriss: Materialfehler wahrscheinlicher als Restfeuchtigkeit!

    Interessante Theorie ...
    Hallo Jörg,
    wenn die Fertigsteine Aufgrund Ihrer Theorie gerissen wären, dann würde dies ja immer wieder passieren, denn der Kamin wird im Laufe seines Lebens immer wieder nass werden.
    Die Risse haben wahrscheinlich eher die Ursache darin, dass hier schlicht und ergreifend ein Materialfehler vorliegt. Ihr Schornstein muss  -  wenn er eine Zulassung als solcher wirklich hat  -  einen Rußbrand bei 1000 °C aushalten.
    Bitte kontaktieren Sie den Hersteller der Kaminsteine und lassen Sie einen technischen Mitarbeiter der Firma den Schaden vor Ort begutachten. Auf keinen Fall die Risse irgendwie ausbessern, bevor nicht eine entsprechende Stellungnahme des Herstellers vorliegt.
    Risse in Schornsteinen bergen ein nicht unerhebliches Risiko für den Betrieb und die Standfestigkeit. Das muss geklärt werden.
    Mit freundlichen Grüßen
    w. Ankenbauer
  3. Fertigkamin: Hersteller schiebt Risse auf zu frühes Heizen

    Rausreden!
    Hallo Wilhelm,
    klar, ein Anruf beim Hersteller ergab nur: Das ist noch nie vorgekommen - wahrscheinlich wurde anfangs zu stark geheizt, als der Steinnoch nass war. Was auch sonst? Nach Überlegen hatte ich die Steine (waren noch eben gefroren, Tage vorher Frost, sie haben draußen gelagert) ca. 3 Wochen in der Halle liegen, bei ca. 10-15 °C. Das hätte sicher 10 X gereicht, um aufzutauen. Insoweit waren sie nur stark feucht, nach dem Heizen trat auch ein Überdruck im Hohlraum auf, aus mehreren ca. 2 cm Rissen trat Feuchtigkeit aus. "Peng" machte es über der Rauchrohreintrittsöffnung und der Riss wanderte. Soviel zu meiner Theorie. Ich schätze, ich habe den Ofen zu lange angehabt, die Restfeuchtigkeit konnte nicht schnell genug entweichen, es Bauten sich Spannungen durch die Wärmebrücke auf.
    Klar will der Hersteller nicht die 5 Meter neu mauern!
    Jörg
  4. Kaminriss: Baustoffhändler lehnt Reklamation ab

    Will nichts von reklamation wissen
    Hallo nochmal,
    ich bin den ersten Weg über den Baustoffhändler gegangen, der hielt Rücksprache und meinte es könne nicht am Material liegen.
    Falsches Anheizen.
    Jörg
  5. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

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    Kaminriss im Fertigkamin: Ursachen, Risiken und Lösungen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um einen Riss in einem Fertigkamin, der nach dem ersten Anheizen entstanden ist. Mögliche Ursachen sind Materialfehler, Restfeuchtigkeit in den Kaminsteinen oder zu schnelles Aufheizen. Der Hersteller lehnt eine Reklamation ab, was die Situation für den Fragesteller erschwert. Es werden verschiedene Lösungsansätze diskutiert, darunter Kleben, Verputzen oder ein Austausch des Kamins.

    ⚠️ Wichtig/Achtung: Laut Kaminriss: Materialfehler wahrscheinlicher als Restfeuchtigkeit! ist ein Materialfehler wahrscheinlicher als die ursprüngliche Theorie der Restfeuchtigkeit, da der Kamin im Laufe seines Lebens immer wieder Feuchtigkeit ausgesetzt sein wird. Dies sollte bei der weiteren Vorgehensweise berücksichtigt werden.

    🔴 Kritisch/Risiko: Der Beitrag Fertigkamin: Hersteller schiebt Risse auf zu frühes Heizen zeigt, dass der Hersteller die Schuld von sich weist und auf falsches Anheizen verweist. Dies deutet auf ein potenzielles Risiko hin, dass der Fragesteller auf den Kosten sitzen bleibt.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, einen unabhängigen Gutachter hinzuzuziehen, um die Ursache des Risses im Fertigkamin zu ermitteln. Dies kann helfen, die Verantwortlichkeit zu klären und gegebenenfalls Ansprüche gegenüber dem Hersteller oder Händler geltend zu machen. Zudem sollte geprüft werden, ob der Kamin trotz des Risses noch den Brandschutzbestimmungen entspricht.

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