ich habe folgendes Problem:
Wir sanieren einen Altbau (Wohnungen ) strangweise. Ich als Generalunternehmer lasse die Installationsarbeiten durche einen Elektriker (Nachunternemer) ausführen.
Am Anfang des Bauvorhabens gibt es eine Bauanlaufberatung mit Statiker, Elektriker usw. Beide versäumen es ein Protokoll zu verfassen.
Jetzt trifft der Elektriker bei der Rohinstallation in der Stahlbetondecke die Bewehrung.
Das macht er nicht nur in der Küche, sondern auch im anliegenden Flur und in der Etage darüber an ca. 8 Stellen.
Statik stellt das fest. Sagt er muss neu rechnen. Nach 2 Monaten ist neue Berechnung da. Ergebnis: es sind keine Ersatzmaßnahmen notwendig.
Dann wieder nach 3 Monaten kommt die erhebliche Rechnung des Statikers. Diese soll jetzt der Elektriker übernehmen.
Dieser weigert sich, denn keiner der Fachleute hat irgendetwas dokumentiert + er ist sich keiner Schlud bewusst.
Argument des Auftraggebers: Der Elektriker muss ja mitbekommen, wenn er auf Stahl trifft und hätte an der ersten Stelle aufhören müssen. Außerdem hätte es das Problem ohne den Elektriker nicht gegeben.
Ich kann beide Meinungen verstehen. Finde aber die Begründung. "Er muss das ja merken" - sehr schwammig.
Was meint Ihr. Wer trägt die Schuld?
Danke.