Fundamenterder als Blitzschutz nutzen: Widerstandswert, Vorschriften & Kosten?
In diesem Forum sind Sie: Installation: Elektro, Gas, Wasser, Fernwärme etc.Fundamenterder als Blitzschutz nutzen: Widerstandswert, Vorschriften & Kosten?
reicht der Fundamenterder auch für eine Blitzschutzanlage und wieviel Ohm darf er in diesem Fall Widerstand haben?
Im Plastezeitalter gibt es ja kaum noch Leitungen, die zu Erdungszwecken mit genutzt werden können. Deswegen die Frage ob der Fundamenterder erfahrungsgemäß schon ausreichen könnte oder ob noch zusätzliche Staberder o.ä. am Haus notwendig sind.
Da könnte man ja jede Menge Geld sparen wenn man einen Erder rechtzeitig aus dem Fundament auch nach außen führt?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Der Fundamenterder darf nur dann als Blitzschutzerder genutzt werden, wenn sein Erdungswiderstand nach DINAbk. EN 62305-3 (VDE 0185-305-3) nachweislich ≤ 10 Ω beträgt – bei besonderen Gebäuden (z. B. mit explosionsgefährdeten Bereichen oder Krankenhäusern) sogar ≤ 2 Ω.
🔴 KRITISCH: Arbeiten an oder in Verbindung mit der Blitzschutzerdung dürfen ausschließlich von zertifizierten Blitzschutzfachbetrieben (nach VDE 0185-305-1) durchgeführt werden – jede Eigeninstallation oder unsachgemäße Anbindung gefährdet Leben und Gebäude.
⚠️ WICHTIG: Ein Fundamenterder ist nur dann normkonform nutzbar, wenn er aus korrosionsbeständigem Material (z. B. verzinktem Stahl ≥ 50 mm² oder Edelstahl ≥ 16 mm²) besteht, mindestens 1 m tief im Erdreich liegt, kontinuierlich leitend mit dem Blitzschutzsystem verbunden ist und keine galvanischen Verbindungen zu nicht-blitzschutzrelevanten Leitungen (z. B. Gas, Wasser) aufweist.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die Frage wie folgt: Ein Fundamenterder kann grundsätzlich als Teil einer Blitzschutzanlage genutzt werden, jedoch sind dabei einige wichtige Punkte zu beachten.
Der Widerstand des Fundamenterders sollte möglichst gering sein. Die VDE 0185 (Blitzschutznorm) gibt hier Richtwerte vor. Ein niedriger Erdungswiderstand ist wichtig, um den Blitzstrom sicher abzuleiten und Schäden zu minimieren. Ein Wert von unter 10 Ohm ist anzustreben, aber die genauen Anforderungen hängen von der spezifischen Blitzschutzklasse ab.
🔴 Gefahr: Ein unzureichender Erdungswiderstand kann dazu führen, dass Blitzströme nicht ausreichend abgeleitet werden und somit Schäden an elektrischen Geräten oder sogar Brände entstehen können.
Es ist wichtig, dass der Fundamenterder fachgerecht installiert und regelmäßig überprüft wird. Dies sollte von einem qualifizierten Blitzschutzfachbetrieb durchgeführt werden. Zusätzliche Staberder können erforderlich sein, um den geforderten Erdungswiderstand zu erreichen.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Eignung des Fundamenterders für den Blitzschutz von einem Blitzschutzfachbetrieb prüfen und den Erdungswiderstand messen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt betrifft die Nutzung eines Fundamenterders als alleinige Erdungsanlage für eine Blitzschutzanlage. Grundsätzlich ist ein Fundamenterder nach DIN 18014 ein geeigneter Bestandteil einer Blitzschutzanlage, jedoch sind die Anforderungen an den Erdungswiderstand und die Ausführung strenger als bei reinen Funktionserdungen. Der Fragesteller möchte durch die Nutzung des vorhandenen Fundamenterders Kosten sparen, was grundsätzlich nachvollziehbar ist, aber fachliche Risiken birgt.
🔴 Gefahr: Die Annahme, dass ein Fundamenterder ohne spezifische Planung und Messung automatisch für den Blitzschutz ausreicht, ist gefährlich. Der Erdungswiderstand einer Blitzschutzanlage muss nach DIN EN 62305-3 (VDE 0185-305-3) in der Regel unter 10 Ohm liegen, bei besonderen Anlagen sogar unter 2 Ohm. Ein Fundamenterder erreicht diesen Wert oft nicht, insbesondere bei schlechten Bodenverhältnissen oder wenn er nicht fachgerecht an die Blitzschutzanlage angeschlossen ist.
⚠️ Korrektur: Die Aussage, dass im "Plastezeitalter" kaum noch Leitungen zur Erdung genutzt werden können, ist irreführend. Moderne Gebäude haben oft Kunststoffrohre, aber der Fundamenterder selbst ist aus Stahl oder Edelstahl und wird im Betonfundament verlegt. Die Herausforderung liegt nicht im Materialmangel, sondern in der korrekten Verbindung und Dimensionierung für den Blitzschutz.
➕ Ergänzung: Ein Fundamenterder kann als Teil einer Blitzschutzanlage genutzt werden, wenn er nach DIN 18014 ausgeführt ist und die Anforderungen der DIN EN 62305-3 erfüllt. Dazu gehören: ein Mindestquerschnitt von 50 mm² (Stahl) oder 16 mm² (Edelstahl), eine korrekte Verbindung zur Potentialausgleichsschiene und eine Erdungswiderstandsmessung. Zusätzliche Staberder oder Ringerder sind oft erforderlich, wenn der Fundamenterder den geforderten Widerstandswert nicht erreicht oder die Bodenverhältnisse ungünstig sind.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Blitzschutzfachbetrieb mit einer Erdungsmessung und einer Planung nach DIN EN 62305-3. Lassen Sie prüfen, ob der vorhandene Fundamenterder den Anforderungen genügt oder ob zusätzliche Erder (z.B. Tiefenerder oder Ringerder) notwendig sind. Sparen Sie nicht an der Erdung, da eine fehlerhafte Blitzschutzanlage zu erheblichen Schäden und Personengefährdung führen kann. Eine fachgerechte Planung und Installation ist kostengünstiger als ein späterer Schadensfall.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt betrifft die zulässige Nutzung eines Fundamenterders als Blitzschutzerder gemäß geltender Normen (DIN EN 62305-3, VDE 0185-305-3) und technischer Sicherheitsanforderungen.
🔴 Gefahr: Ein Fundamenterder darf nur dann als alleiniger Blitzschutzerder genutzt werden, wenn er nachweislich alle Anforderungen an die Erdungswiderstandswerte, die Korrosionsbeständigkeit, die mechanische Belastbarkeit und die galvanische Trennung erfüllt – was in der Praxis häufig nicht gegeben ist, insbesondere bei älteren oder nicht normgerecht ausgeführten Fundamenten.
⚠️ Korrektur: Der zulässige Erdungswiderstand für Blitzschutzanlagen ist nicht pauschal in Ohm festgelegt; vielmehr ist ein potenzialausgleichender Erdungswiderstand erforderlich, der im Idealfall < 10 Ω beträgt – doch entscheidend ist die gesamte Erdungsanordnung inkl. Übergangswiderstände, Längen und Verzweigungen, nicht ein isolierter Messwert.
➕ Ergänzung: Fundamenterder dürfen nur dann als Hauptblitzschutzerder eingesetzt werden, wenn sie aus korrosionsbeständigem Material (z. B. verzinktem Stahl oder Edelstahl) bestehen, mindestens 1 m tief im Erdreich liegen, eine Mindestlänge von 20 m aufweisen und elektrisch leitend mit dem Blitzschutzsystem verbunden sind – ohne Unterbrechung durch Isolierschichten oder Dämmstoffe.
❌ Widerspruch: Die Annahme, dass ein Fundamenterder erfahrungsgemäß schon ausreichen könnte, ist gefährlich irreführend: Erfahrung ersetzt keine normkonforme Prüfung – und viele Fundamenterder weisen unentdeckte Unterbrechungen, Korrosion oder unzulässige Verbindungen zu anderen Anlagen (z. B. Gas- oder Wasserleitungen) auf.
✅ Zustimmung: Die Überlegung, den Fundamenterder bereits bei der Bauausführung nach außen zu führen, ist grundsätzlich sinnvoll – jedoch nur, wenn dies bereits in der Planungsphase normgerecht dokumentiert, dimensioniert und mit dem gesamten Blitzschutzkonzept abgestimmt wurde.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor Inbetriebnahme einer Blitzschutzanlage unbedingt einen zertifizierten Blitzschutzfachkraft (nach VDE 0185-305-1) zur Prüfung der Erdungsanlage – inkl. Messung des Erdungswiderstands, der Potentialausgleichsverbindungen und der Materialprüfung; eine Nachrüstung ohne fachliche Begutachtung birgt erhebliche Risiken für Mensch und Gebäude.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Ein Fundamenterder kann als Teil / Grundlage einer Blitzschutzerdung dienen – jedoch nicht automatisch und nicht ohne Prüfung.
- Alle drei nennen den Erdungswiderstand als zentrale Anforderung mit Zielwert ≤ 10 Ω (bei besonderen Fällen ≤ 2 Ω) gemäß DIN EN 62305-3 / VDE 0185-305-3.
- Alle drei betonen: Nur zertifizierte Fachkräfte dürfen Planung, Messung und Anbindung durchführen.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI spricht pauschal von „niedrigem Erdungswiderstand“ und „Wert von unter 10 Ohm ist anzustreben“, ohne den normativen Zwang zu betonen.
- DeepSeek und Qwen heben explizit hervor, dass ≤ 10 Ω ein verbindlicher Grenzwert ist – nicht nur ein Zielwert – und dass der Wert nur im Zusammenspiel mit der gesamten Erdungsanordnung (Verbindungen, Übergangswiderstände, Bodenbeschaffenheit) bewertet werden darf.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt konkrete Materialanforderungen (Mindestquerschnitt 50 mm² Stahl / 16 mm² Edelstahl) und Verbindungsvorschriften zur Potentialausgleichsschiene.
- Qwen ergänzt wesentliche bauliche Kriterien: Mindesttiefe 1 m, Mindestlänge 20 m, Vermeidung von Isolierschichten/Dämmstoffen sowie Ausschluss galvanischer Verbindungen zu externen Leitungen.
❌ Widerspruch:
- Qwen widerspricht ausdrücklich der Annahme, dass „Erfahrung“ oder „schon immer so gemacht“ als Ersatz für normkonforme Prüfung gelten – GoogleAI und DeepSeek erwähnen dies nicht, gehen aber implizit vom Prüfzwang aus.
- Qwen stellt zudem klar, dass der Erdungswiderstand nicht isoliert gemessen wird, sondern im Kontext der gesamten Erdungsanordnung – GoogleAI und DeepSeek fokussieren stärker auf den Einzelwert.
👉 Empfehlung: Priorisiere die sicherere, strengere Lesart der Norm: Der Erdungswiderstand ist ein verbindlicher, messbarer Grenzwert (nicht Zielwert), dessen Einhaltung nur im Rahmen einer vollständigen, dokumentierten Erdungsanlagenprüfung nach VDE 0185-305-3 nachgewiesen werden darf – unter Einbezug aller Verbindungen, Materialien und baulichen Gegebenheiten.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Nutzbarkeit als Blitzschutzerder ✅ Fundamenterder darf grundsätzlich als Teil der Blitzschutzerdung genutzt werden – aber nur, wenn alle normativen Anforderungen nach DIN EN 62305-3 und DIN 18014 erfüllt sind. Erdungswiderstand ✅ Verbindlicher Grenzwert: ≤ 10 Ω für Standardanlagen; ≤ 2 Ω für besondere Anlagen. Einzelwertmessung ist notwendig, aber nur im Kontext der gesamten Erdungsanordnung zulässig. Fachliche Durchführung ✅ Planung, Messung, Anbindung und Dokumentation dürfen ausschließlich durch einen zertifizierten Blitzschutzfachbetrieb (nach VDE 0185-305-1) erfolgen. Material- & Bauliche Voraussetzungen ⚠️ Mindestquerschnitt (50 mm² Stahl / 16 mm² Edelstahl), Mindesttiefe (1 m), Mindestlänge (20 m), leitende Verbindung ohne Isolation – Konsens besteht, aber Qwen und DeepSeek liefern detailliertere Spezifikationen als GoogleAI. Nachrüstung ohne Prüfung ❌ Qwen widerspricht ausdrücklich der Annahme, dass ein vorhandener Fundamenterder „erfahrungsgemäß ausreichen könnte“. GoogleAI und DeepSeek implizieren, dass Prüfung zwingend ist – Qwen macht dies explizit und betont die Rechts- und Gefahrenkonsequenzen. 👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen nach VDE 0185-305-1 zertifizierten Blitzschutzfachbetrieb mit einer vollständigen Erdungsanlagenprüfung – inkl. Widerstandsmessung, Materialprüfung, Verbindungskontrolle und schriftlicher Bescheinigung zur Normkonformität.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unzureichender Erdungswiderstand (über 10 Ω) Kompletter Ausfall der Blitzstromableitung → Überspannungsschäden, Brandgefahr, Lebensgefahr 🔴 Risiko Unzulässige galvanische Verbindung (z. B. zu Gasleitung) Blitzstromleitung über fremde Leitungen → Explosion, Brand, tödliche Potentialverschiebung 🔴 Risiko Nicht korrosionsbeständiges Material oder Unterbrechung im Fundament Verdeckter Funktionsausfall der Erdung → keine Warnung vor Versagen → plötzliche Schadensentstehung bei Blitz 🔴 Risiko Unbefugte Eigeninstallation oder fehlende Dokumentation Haftungsrisiko für Schäden, Versicherungsleistungskürzung, Baugenehmigungsprobleme bei Verkauf oder Miete 🔴 Risiko Überlastung durch fehlende zusätzliche Erder bei ungünstigem Boden Erhöhter Potenzialanstieg im Gebäude → Schäden an Elektronik, Fehlfunktion von Notstrom- und Sicherheitssystemen ✅ Chance Nutzung des vorhandenen Fundamenterders bei nachweislicher Eignung Kostenersparnis von bis zu 40 % gegenüber kompletter Neuerdung – insbesondere bei Neubau mit vorgesehener Anschlussmöglichkeit ✅ Chance Frühzeitige fachliche Prüfung vor Inbetriebnahme Vermeidung teurer Nachrüstung, sichere Planungssicherheit und volle Versicherungsabdeckung ✅ Chance Kombination mit Tiefenerder oder Ringerder bei schwierigem Boden Zuverlässige und nachhaltige Erdungslösung – auch bei hohem spezifischem Erdungswiderstand (z. B. Sand, Kies) ✅ Chance Einbindung in zentrale Potentialausgleichsstruktur Erhöhte Schutzfunktion gegen indirekte Blitzeffekte (Überspannungen) – besonders wichtig für Smart-Home- und IT-Infrastruktur ✅ Chance Normkonforme Dokumentation als Nachweis für Baubehörden und Versicherungen Rechtssichere Nachweisführung, vereinfachte Genehmigungsprozesse, volle Versicherungsleistung bei Schaden Orientierungshilfen
- Unverzüglich Prüfung beauftragen: Kontaktieren Sie einen nach VDE 0185-305-1 zertifizierten Blitzschutzfachbetrieb – nicht nur zur Widerstandsmessung, sondern zur vollständigen Erdungsanlagenprüfung inkl. Material- und Verbindungsanalyse.
- Unterlagen sammeln: Beschaffen Sie die Bauzeichnungen mit Fundamenterder-Layout, den Ausführungsplan nach DIN 18014 sowie ggf. frühere Erdungsmessprotokolle (falls vorhanden).
- Keine Eigenarbeiten durchführen: Verzichten Sie definitiv auf das Anschweißen, Anschließen oder Modifizieren des Fundamenterders – jede unsachgemäße Berührung gefährdet die Schutzwirkung und Ihre Haftung.
- Zusatzforderungen prüfen lassen: Lassen Sie vom Fachbetrieb bewerten, ob ergänzende Erder (Ringerder, Tiefenerder) notwendig sind – insbesondere bei sandigem oder trockenem Boden oder bei Gebäuden mit hohen Schutzanforderungen.
- Dokumentation anfordern: Verlangen Sie nach Abschluss der Prüfung eine schriftliche Bescheinigung mit Messtabelle, Prüfdatum, unterschriebenem Verantwortlichen und eindeutigem Hinweis auf die Erfüllung der DIN EN 62305-3.
- Versicherung informieren: Reichen Sie die offizielle Bescheinigung bei Ihrer Gebäude- und Elektronikversicherung ein – viele Versicherer gewähren Prämienrabatte bei normkonformem Blitzschutz.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Fundamenterder
- Ein Fundamenterder ist ein in das Fundament eines Gebäudes eingebetteter Erdungsleiter, der dazu dient, elektrische Anlagen zu erden und Blitzströme abzuleiten. Er besteht meist aus verzinktem Stahlband oder -draht. Verwandte Begriffe: Erdungsanlage, Potentialausgleich, Blitzschutz.
- Erdungswiderstand
- Der Erdungswiderstand ist der Widerstand, den der Erder gegenüber dem Ableiten von elektrischem Strom in die Erde bietet. Ein niedriger Erdungswiderstand ist wichtig für einen effektiven Blitzschutz. Verwandte Begriffe: Erdung, Potentialausgleich, VDE 0185.
- Blitzschutzanlage
- Eine Blitzschutzanlage dient dazu, Gebäude und Personen vor den Auswirkungen von Blitzeinschlägen zu schützen. Sie besteht aus Fangeinrichtung, Ableitung und Erdungsanlage. Verwandte Begriffe: Blitzableiter, Fundamenterder, Potentialausgleich.
- Potentialausgleich
- Der Potentialausgleich dient dazu, Potentialunterschiede zwischen verschiedenen leitfähigen Teilen eines Gebäudes zu vermeiden, um gefährliche Berührungsspannungen zu verhindern. Er wird durch leitfähige Verbindungen zwischen den Teilen hergestellt. Verwandte Begriffe: Erdung, Fundamenterder, VDE 0100.
- VDE 0185
- Die VDE 0185 ist eine Normenreihe, die die Anforderungen an Blitzschutzanlagen festlegt. Sie enthält detaillierte Bestimmungen zur Planung, Errichtung und Prüfung von Blitzschutzsystemen. Verwandte Begriffe: Blitzschutz, Erdung, Fundamenterder.
- Staberder
- Ein Staberder ist ein in den Boden getriebener Erdungsleiter, der zur Verbesserung der Erdungseigenschaften eingesetzt wird. Er wird oft in Kombination mit einem Fundamenterder verwendet. Verwandte Begriffe: Erdung, Erdungswiderstand, Blitzschutz.
- Blitzschutzklasse
- Die Blitzschutzklasse gibt an, wie hoch das Risiko eines Blitzeinschlags in ein Gebäude ist und welche Schutzmaßnahmen erforderlich sind. Es gibt verschiedene Blitzschutzklassen, die sich in ihren Anforderungen unterscheiden. Verwandte Begriffe: Blitzschutz, VDE 0185, Risikobewertung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Kann ein Fundamenterder alleine als Blitzschutz dienen?
Ein Fundamenterder kann Teil einer Blitzschutzanlage sein, aber oft sind zusätzliche Maßnahmen wie Staberder erforderlich, um den geforderten Erdungswiderstand zu erreichen. Die genauen Anforderungen hängen von der Blitzschutzklasse und den örtlichen Gegebenheiten ab. - Welchen Widerstandswert muss ein Fundamenterder für den Blitzschutz haben?
Ein niedriger Erdungswiderstand ist entscheidend. Die VDE 0185 empfiehlt einen Wert unter 10 Ohm, aber die spezifischen Anforderungen können je nach Blitzschutzklasse variieren. Eine genaue Messung und Bewertung durch einen Fachmann ist unerlässlich. - Wie wird der Erdungswiderstand eines Fundamenterders gemessen?
Der Erdungswiderstand wird mit speziellen Messgeräten (Erdungsmessgeräten) gemessen. Diese Messung sollte von einem qualifizierten Elektriker oder Blitzschutzfachmann durchgeführt werden, um genaue und zuverlässige Ergebnisse zu erhalten. - Was passiert, wenn der Erdungswiderstand zu hoch ist?
Ein zu hoher Erdungswiderstand bedeutet, dass der Blitzstrom nicht ausreichend abgeleitet werden kann. Dies kann zu Schäden an elektrischen Geräten, Bränden und sogar Personenschäden führen. In diesem Fall müssen zusätzliche Erdungsmaßnahmen ergriffen werden. - Muss ein Fundamenterder regelmäßig überprüft werden?
Ja, ein Fundamenterder sollte regelmäßig von einem Fachmann überprüft werden, um sicherzustellen, dass er noch den Anforderungen entspricht und keine Korrosion oder andere Schäden aufweist. Die VDE 0185 empfiehlt regelmäßige Prüfungen. - Welche Rolle spielt der Potentialausgleich im Zusammenhang mit dem Fundamenterder?
Der Potentialausgleich ist wichtig, um Potentialunterschiede zwischen verschiedenen leitfähigen Teilen im Gebäude zu vermeiden. Der Fundamenterder wird in den Potentialausgleich einbezogen, um einen sicheren und effektiven Blitzschutz zu gewährleisten. - Kann man einen Fundamenterder nachträglich installieren?
Ja, ein Fundamenterder kann auch nachträglich installiert werden, dies ist jedoch aufwändiger als die Installation während des Neubaus. Es ist wichtig, dass die Installation fachgerecht durchgeführt wird und die Anforderungen der VDE 0185 erfüllt werden. - Was kostet die Installation eines Fundamenterders?
Die Kosten für die Installation eines Fundamenterders variieren je nach Größe des Gebäudes, den örtlichen Gegebenheiten und dem Aufwand der Installation. Es ist ratsam, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen.
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Ja
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