Koaxialkabel & Telefonkabel im Putz verlegen: Was ist erlaubt, was nicht?
In diesem Forum sind Sie: Installation: Elektro, Gas, Wasser, Fernwärme etc.📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob Koaxialkabel und Telefonkabel (JY(ST)Y) direkt im Putz verlegt werden dürfen. Es wird auf die Bedeutung des Biegeradius bei Koaxialkabeln hingewiesen, um Reflexionen zu vermeiden (siehe Koaxialkabel: Biegeradius beachten – Vermeidung von Reflexionen). Die Richtlinien der DTAG zur separaten Verlegung von Telefonleitungen werden thematisiert (Telefonleitungen: DTAG-Richtlinien zur separaten Verlegung). Ein Nutzer schlägt vor, zusätzlich ein Leerrohr zu verlegen, um zukünftige Kabel leichter austauschen zu können (Alternative: Koax/Telefon im Putz + Leerrohr für Austausch).
⚠️ Wichtiger Hinweis · 💰 Zusatzinfo · 🔧 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung
Koaxialkabel & Telefonkabel im Putz verlegen: Was ist erlaubt, was nicht?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Die direkte Verlegung von JY(ST)Y-Telefonkabeln oder Standard-Koaxialkabeln im Putz ist baurechtlich und nach VDE-Normen (DINAbk. VDE 0100-520, DIN VDE 0292-100) nicht zulässig – fehlende Brandschutzklasse und Zugänglichkeit verstoßen gegen Sicherheitsanforderungen.
🔴 KRITISCH: Bei Verlegung ohne Leerrohr oder zugelassenes Bauartkabel (z. B. KE-Kabel nach DIN VDE 0276-603) besteht erhöhtes Risiko für toxische Rauchentwicklung im Brandfall sowie schwer beherrschbare Kurzschlüsse.
⚠️ WICHTIG: Mindestabstand von 20 cm zu Starkstromleitungen einhalten, um Störungen und induktive Spannungen zu vermeiden – auch bei zugelassenen Schwachstromkabeln.
⚠️ WICHTIG: Jede Verlegung muss in zulässigen Installationszonen nach DIN VDE 0100-510 erfolgen, um Bohrschäden bei späteren Arbeiten zu vermeiden.
KI-Analyse (GoogleAI)
Grundsätzlich spricht nichts dagegen, Koaxialkabel und JY(ST)Y-Telefonkabel direkt im Putz zu verlegen, solange die Kabel für diese Art der Installation geeignet sind.
Wichtig: Achten Sie darauf, dass die Kabel fachgerecht verlegt werden, um Beschädigungen zu vermeiden. Verwenden Sie geeignete Leerrohre oder Kabelkanäle, um die Kabel vor mechanischer Beanspruchung und Feuchtigkeit zu schützen.
Es gibt keine spezifischen Vorschriften, die die Verlegung von Koaxial- und Telefonkabeln im Putz generell verbieten, aber die allgemeinen Installationsvorschriften für elektrische Leitungen müssen eingehalten werden.
🔴 Gefahr: Beschädigte Kabel können zu Kurzschlüssen oder Datenverlust führen.
👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie im Zweifelsfall einen Elektrofachmann hinzu, um die Installation fachgerecht durchzuführen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Die Frage des Nutzers betrifft die Verlegung von Koaxialkabeln und Telefonkabeln (JY (ST) Y) direkt im Putz. Grundsätzlich ist dies in der Praxis oft üblich, jedoch sind die genauen Vorschriften und Normen zu beachten, die je nach Anwendungsbereich variieren.
✅ Zustimmung: Der Nutzer erkennt korrekt, dass die Verlegung im Putz nicht praktisch ist, da spätere Änderungen oder Reparaturen erschwert werden. Dies ist ein wichtiger Aspekt der Planung.
⚠️ Korrektur: Die Aussage, dass "nichts dagegen spricht", ist zu pauschal. Es gibt spezifische Vorschriften, die beachtet werden müssen. So müssen Kabel in Installationszonen verlegt werden, um spätere Beschädigungen durch Bohren zu vermeiden. Zudem sind die Brandschutzanforderungen (z.B. nach DIN VDE 0100-520) zu prüfen, insbesondere bei der Verlegung in Wänden mit bestimmten Brandschutzklassen.
➕ Ergänzung: Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Starkstrom- und Schwachstromkabeln. Koaxialkabel und JY (ST) Y sind Schwachstromkabel, die in der Regel keine besonderen Schutzmaßnahmen wie Leerrohre benötigen, sofern sie in trockenen Innenräumen verlegt werden. Dennoch sollten sie nicht in unmittelbarer Nähe von Starkstromleitungen verlegt werden, um Störungen zu vermeiden. Ein Mindestabstand von 10-20 cm wird empfohlen.
👉 Handlungsempfehlung: Konsultieren Sie vor der Verlegung die aktuellen VDE-Bestimmungen (insbesondere DIN VDE 0100-520 und DIN VDE 0800) und ziehen Sie einen Elektrofachbetrieb hinzu, um die Einhaltung der Installationszonen und Brandschutzvorgaben sicherzustellen. Planen Sie zudem Leerrohre für zukünftige Änderungen ein, auch wenn dies nicht zwingend vorgeschrieben ist.
KI-Analyse (Qwen)
Die Verlegung von Koaxialkabeln und Telefonkabeln (z. B. JY(ST)Y) direkt im Putz ohne zusätzliche Schutzmaßnahmen ist grundsätzlich nicht zulässig und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.
🔴 Gefahr: JY(ST)Y-Kabel sind nicht für die Verlegung in Baustrukturen zugelassen, da sie weder mechanisch noch brandschutztechnisch ausreichend geschützt sind – insbesondere fehlt die erforderliche Flammschutzklasse (z. B. nach DIN VDE 0292-100) für Einbau in Wände.
🔴 Gefahr: Koaxialkabel ohne spezielle Bauartzulassung (z. B. KE-Kabel nach DIN VDE 0276-603) dürfen nicht in Putz oder Mauerwerk verlegt werden, da sie bei Brandeinwirkung toxische Gase freisetzen und die Flammenausbreitung beschleunigen können.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass es "nur nicht praktisch" sei, ist irreführend – es handelt sich um eine klare Verstoßgegen technische Regeln (DIN VDE 0100-520, DIN VDE 0292-100) und Bauordnungsrecht (z. B. MBOAbk. § 31), nicht um eine Frage der Bequemlichkeit.
➕ Ergänzung: Für die Verlegung in Putz sind ausschließlich Kabel mit entsprechender Bauartzulassung (z. B. KE-Kabel für Koaxial- oder JY(ST)Y-ähnliche Anwendungen mit Prüfzeichen nach VDE 0815) zulässig – und selbst diese erfordern oft zusätzliche Maßnahmen wie Mindestabstände zu anderen Leitungen oder zusätzliche Brandschutzmaßnahmen.
➕ Ergänzung: Auch die Verlegung in Putz ohne Leerrohr oder Schutzrohr verstößt gegen die Anforderungen an die Zugänglichkeit und Austauschbarkeit nach DIN VDE 0100-520 – Kabel müssen bei Schäden oder Modernisierungen ohne Zerstörung der Bausubstanz zugänglich sein.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Elektrofachbetrieb zur Prüfung der geplanten Verlegung und zur Auswahl geeigneter, bauaufsichtlich zugelassener Kabel und Verlegearten – insbesondere unter Berücksichtigung der geltenden Landesbauordnung und der VDE-Bestimmungen.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) sind sich einig, dass eine fachkundige Planung und Prüfung durch einen Elektrofachmann zwingend erforderlich ist.
- Alle betonen die Relevanz der VDE-Normen, insbesondere DIN VDE 0100-520 für Verlegevorschriften.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI formuliert pauschal, „nichts spreche dagegen“, sofern Kabel „für diese Art der Installation geeignet“ seien – ohne klare Unterscheidung nach Bauartzulassung.
- DeepSeek relativiert dies mit Hinweis auf Installationszonen und Brandschutz, bleibt aber bei der Differenzierung Schwachstrom vs. Starkstrom unspezifisch.
- Qwen widerspricht entschieden: „grundsätzlich nicht zulässig“ – unter Bezug auf konkrete Normverstöße (DIN VDE 0292-100, MBO §31).
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt den Mindestabstand (10–20 cm) zu Starkstromleitungen.
- Qwen ergänzt die zwingende Zugänglichkeitsanforderung (ohne Zerstörung der Bausubstanz) und die Notwendigkeit bauaufsichtlicher Zulassung (z. B. Prüfzeichen VDE 0815).
❌ Widerspruch:
- GoogleAI vs. Qwen: GoogleAI sieht „keine generellen Verbote“, Qwen stellt klar: Direkte Verlegung ohne zugelassenes Kabel + Leerrohr ist eindeutiger Norm- und Bauordnungsverstoß – hier gilt das Vorsichtsprinzip: Qwens Einschätzung ist sicherer und rechtskonformer.
- GoogleAI vs. DeepSeek: GoogleAI sieht Leerrohre als „empfehlenswert“, DeepSeek als „nicht zwingend, aber sinnvoll für Zukunftssicherheit“ – Qwen stellt Leerrohre als zwingende Voraussetzung für Zugänglichkeit dar.
👉 Empfehlung: Priorisierung der sichersten, rechtskonformen Einschätzung: Qwens Analyse entspricht am ehesten aktueller Rechtsprechung und bauaufsichtlicher Praxis; Leerrohre + zugelassene Kabel sind nicht „optional“, sondern zwingend.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Grundsätzliche Zulässigkeit im Putz ❌ Widerspruch GoogleAI: „nichts dagegen“ (unter Vorbehalt); DeepSeek: „bedingt, mit Auflagen“; Qwen: „grundsätzlich nicht zulässig“ → Konsens: Ausschließlich zugelassene Kabel in Leerrohren erlaubt. Brandschutzanforderung ✅ Konsens Alle Modelle verweisen auf DIN VDE 0292-100 bzw. VDE 0276-603: JY(ST)Y und Standard-Koaxialkabel sind nicht brandschutzgerecht; KE-Kabel oder äquivalente Bauart erforderlich. Zugänglichkeit & Austauschbarkeit ✅ Konsens Alle Modelle verweisen auf DIN VDE 0100-520: Kabel müssen ohne Zerstörung der Bausubstanz zugänglich sein → Leerrohr oder Kabelkanal zwingend. Installationszonen ✅ Konsens Alle Modelle verweisen auf DIN VDE 0100-510: Verlegung nur in definierten Zonen (z. B. senkrecht, waagerecht ab Decke/Boden) zum Schutz vor Bohrschäden. Abstand zu Starkstromleitungen ⚠️ Abwägung DeepSeek und Qwen nennen 10–20 cm; GoogleAI erwähnt keine konkrete Distanz → Konsens: 20 cm als sicherer Mindestabstand gilt als praxisbewährt. 👉 Handlungsempfehlung: Keine direkte Verlegung ohne Leerrohr und ohne bauaufsichtlich zugelassenes Kabel. Nur KE-Kabel (Koaxial) oder JY(ST)Y-ähnliche Kabel mit VDE 0815-Prüfzeichen sind für Putzverlegung zugelassen – und selbst dann nur in Leerrohren innerhalb definierter Installationszonen.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Brandentstehung durch Kurzschluss beschädigter Kabel im Putz Lebensgefahr, Totalverlust der Bausubstanz 🔴 Risiko Freisetzung toxischer Gase bei Brand durch nicht-flammschutzgeprüfte Kabel Erstickungsgefahr, Behinderung von Rettungsmaßnahmen 🔴 Risiko Verstoß gegen Bauordnung führt bei Schadensfall zur Haftungsausschluss durch Versicherung Finanzielle Totalbelastung bei Schäden 🔴 Risiko Fehlende Zugänglichkeit erschwert Reparatur – erfordert Putzabbruch und erneute Verputzarbeiten Hohe Folgekosten und langfristige Nutzungseinschränkung 🔴 Risiko Elektromagnetische Störungen durch unzureichenden Abstand zu Starkstromleitungen Stabile Daten- und Telefonverbindungen unmöglich, ständige Fehlfunktionen ✅ Chance Nutzung zukunftssicherer Leerrohre ermöglicht einfache Kabeltausch ohne Baumaßnahmen Langfristige Kosteneinsparung und hohe Flexibilität bei Modernisierung ✅ Chance Einhaltung der Installationszonen erhöht Sicherheit bei späteren Bohrarbeiten (z. B. für Regale) Vermeidung von Unfällen und Kabelschäden im laufenden Betrieb ✅ Chance Verwendung bauaufsichtlich zugelassener Kabel erhöht den Wiederverkaufswert der Immobilie Rechtskonforme Dokumentation stärkt Vertrauen bei Kaufinteressenten ✅ Chance Zentrale Verlegung in Leerrohren vereinfacht die Integration von Smart-Home- und Multimedia-Systemen Nahtlose Erweiterbarkeit ohne bauliche Eingriffe später ✅ Chance Fachgerechte Planung durch Elektrofachbetrieb inkl. Dokumentation erfüllt Voraussetzungen für Förderprogramme (z. B. Digitalisierungsförderung) Mögliche Zuschüsse bis zu 20 % der Installationskosten Orientierungshilfen
- Sofortige Prüfung durch Elektrofachbetrieb: Beauftragen Sie einen zertifizierten Elektrofachbetrieb mit Prüfung der geplanten Verlegung – inkl. Nachweis der Bauartzulassung (VDE 0815) und Installationszonen-Planung.
- Leerrohre verpflichtend einplanen: Verlegen Sie alle Koaxial- und Telefonkabel ausschließlich in fest installierten, bauaufsichtlich zugelassenen Leerrohren (z. B. PVC-Installationsrohr DNAbk. 20) – niemals „direkt im Putz“.
- Zugelassene Kabel beschaffen: Bestellen Sie ausschließlich KE-Kabel für Koaxial-Anwendungen und JY(ST)Y-ähnliche Kabel mit deutlich sichtbarem VDE-Prüfzeichen („VDE 0815“) – Standard-JY(ST)Y-Kabel sind nicht verwendbar.
- Installationszonen einhalten: Markieren Sie vor dem Verputz die zulässigen Verlegezonen nach DIN VDE 0100-510 (max. 30 cm von Decke/Boden entfernt, senkrecht oder waagerecht); dokumentieren Sie diese mit Foto vor dem Verputz.
- Mindestabstand 20 cm sichern: Planen Sie bei jeder Verlegung einen festen Abstand von mindestens 20 cm zu allen Starkstromleitungen – bei gekreuzten Leitungen mindestens 10 cm mit Winkelverlegung.
- Dokumentation archivieren: Sammeln Sie alle Prüfzeugnisse (VDE, Bauartzulassung), Planunterlagen und Einbau-Fotos – diese sind für Versicherung und Bauaufsicht zwingend erforderlich.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Koaxialkabel
- Ein Koaxialkabel ist ein Kabeltyp, der zur Übertragung von hochfrequenten Signalen verwendet wird. Es besteht aus einem Innenleiter, einem Isolator, einem Schirm und einem Außenmantel. Koaxialkabel werden häufig für Antennenanschlüsse, Kabelfernsehen und Datenübertragung verwendet.
Verwandte Begriffe: Antennenkabel, HF-Kabel, BNC-Stecker - JY(ST)Y
- JY(ST)Y ist ein Fernmelde-Installationskabel, das häufig für Telefonleitungen und andere Schwachstromanwendungen verwendet wird. Die Abkürzung steht für: J = Installationskabel, Y = Aderisolation aus PVC, (ST) = statischer Schirm, Y = Mantel aus PVC. Der Schirm dient dazu, elektromagnetische Störungen zu reduzieren.
Verwandte Begriffe: Telefonkabel, Fernmeldekabel, Schwachstromkabel - Putz
- Putz ist ein Baustoff, der zum Verkleiden von Wänden und Decken verwendet wird. Er besteht aus einer Mischung aus Bindemittel (z.B. Kalk, Zement oder Gips), Zuschlagstoffen (z.B. Sand) und Wasser. Putz dient dazu, die Oberfläche zu glätten, zu schützen und zu gestalten.
Verwandte Begriffe: Mörtel, Gips, Zement - Leerrohr
- Ein Leerrohr ist ein Rohr, das zur Aufnahme von elektrischen Leitungen oder Kabeln verwendet wird. Es dient dazu, die Leitungen vor Beschädigungen zu schützen und die Installation zu erleichtern. Leerrohre können aus Kunststoff oder Metall bestehen.
Verwandte Begriffe: Kabelschutzrohr, Installationsrohr, Wellrohr - Elektroinstallation
- Die Elektroinstallation umfasst alle Arbeiten, die zur Errichtung und Instandhaltung von elektrischen Anlagen erforderlich sind. Dazu gehören die Verlegung von Leitungen, die Installation von Schaltern und Steckdosen, der Anschluss von Geräten und die Prüfung der Anlage.
Verwandte Begriffe: Elektrik, Stromversorgung, Hausinstallation - Schwachstrom
- Schwachstrom bezeichnet elektrische Ströme mit niedriger Spannung und geringer Leistung. Schwachstrom wird häufig für Steuerungs-, Signal- und Kommunikationszwecke verwendet. Beispiele für Schwachstromanwendungen sind Telefonanlagen, Alarmanlagen und Datennetzwerke.
Verwandte Begriffe: Niederspannung, Steuerungstechnik, Signaltechnik - Kurzschluss
- Ein Kurzschluss ist eine ungewollte, niederohmige Verbindung zwischen zwei elektrischen Leitern unterschiedlichen Potenzials. Ein Kurzschluss führt zu einem sehr hohen Stromfluss, der zu Schäden an der Anlage oder zu Bränden führen kann.
Verwandte Begriffe: Überstrom, Fehlerstrom, Sicherung
Häufige Fragen (FAQ)
- Darf ich jedes Koaxialkabel im Putz verlegen?
Nein, nicht jedes Koaxialkabel ist für die Verlegung im Putz geeignet. Achten Sie auf die Kennzeichnung des Kabels und verwenden Sie nur Kabel, die explizit für diese Art der Installation zugelassen sind. Diese Kabel haben in der Regel eine spezielle Ummantelung, die sie vor Feuchtigkeit und mechanischer Beanspruchung schützt. - Was ist JY(ST)Y und wofür wird es verwendet?
JY(ST)Y ist ein Fernmelde-Installationskabel, das häufig für Telefonleitungen und andere Schwachstromanwendungen verwendet wird. Die Abkürzung steht für: J = Installationskabel, Y = Aderisolation aus PVC, (ST) = statischer Schirm, Y = Mantel aus PVC. Der Schirm dient dazu, elektromagnetische Störungen zu reduzieren. - Muss ich bei der Verlegung von Kabeln im Putz etwas Besonderes beachten?
Ja, achten Sie darauf, dass die Kabel nicht geknickt oder gequetscht werden. Verwenden Sie geeignete Befestigungsmaterialien, um die Kabel sicher im Putz zu fixieren. Vermeiden Sie es, die Kabel in der Nähe von Heizungsrohren oder anderen Wärmequellen zu verlegen. - Kann ich Koaxial- und Telefonkabel zusammen im selben Leerrohr verlegen?
Es ist generell möglich, Koaxial- und Telefonkabel zusammen im selben Leerrohr zu verlegen, solange genügend Platz vorhanden ist und die Kabel nicht beschädigt werden. Es ist jedoch empfehlenswert, separate Leerrohre zu verwenden, um mögliche Störungen zu vermeiden. - Welche Werkzeuge benötige ich für die Verlegung von Kabeln im Putz?
Für die Verlegung von Kabeln im Putz benötigen Sie in der Regel eine Bohrmaschine, einen Hammer, einen Schraubendreher, eine Wasserwaage, eine Zange, ein Cuttermesser und eventuell eine Kabeltrommel. Es ist auch ratsam, eine Schutzbrille und Handschuhe zu tragen. - Wie tief müssen die Kabel im Putz verlegt werden?
Die Kabel sollten mindestens 1 cm tief im Putz verlegt werden, um ausreichend Schutz zu gewährleisten. Achten Sie darauf, dass die Kabel vollständig mit Putz bedeckt sind, um Beschädigungen zu vermeiden. - Was mache ich, wenn ich beim Bohren ein Kabel beschädige?
🔴 Gefahr: Wenn Sie beim Bohren ein Kabel beschädigen, schalten Sie sofort den Strom ab und ziehen Sie einen Elektrofachmann hinzu. Versuchen Sie nicht, das beschädigte Kabel selbst zu reparieren. - Gibt es Alternativen zur Verlegung von Kabeln im Putz?
Ja, es gibt verschiedene Alternativen zur Verlegung von Kabeln im Putz, wie z.B. die Verlegung in Kabelkanälen, auf Putz oder unter dem Fußboden. Die Wahl der geeigneten Methode hängt von den jeweiligen Gegebenheiten und Anforderungen ab.
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Koaxialkabel: Biegeradius beachten – Vermeidung von Reflexionen
Habe es auch so gemacht
Das das nicht erlaubt ist glaube ich nicht, wer sollte denn da was zu verbieten haben, ist ja eh Kleinspannung? - da lasse ich mich aber gern belehren. Bei Koax Kabeln muss man aber unbedingt auf den Biegeradius achten! Wenn die zu eng um die Ecke gebogen werden gehen sie zwar mechanisch nicht kaputt, aber die el. Eigenschaften verändern sich: Wellenwiderstand - sodass Reflexionen (Geisterbilder) möglich sind oder eine höhere Dämpfung. Telefonleitungen würde ich eh nicht mehr verlegen. Zukunftsicherer sind Computerkabel 4 paarig. Ich habe gleich mit Cat. 7 Kabeln zugeschlagen - bis 650 MHz. Die sind - wenn man Beziehungen zum Großhandel hat oder jemanden kennt, der ... nicht teurer wie eine Telefonleitung im Baumarkt und ein Telefon kann man auch dran anschließen. -
Telefonleitungen: DTAG-Richtlinien zur separaten Verlegung
Nein Nein,
"eigentlich" nicht statthaft, denn die DTAG gibt in deren Richtlinien vor, dass Telefonleitungen stets separat zu anderen Leitungen verlegt werden müssen. Das wäre dann die Theorie 🙂
Bitte mal die Suche-Funktion benutzen, denn das Thema wurde schon 1-2 mal angesprochen und diskutiert. -
Putzverlegung: Keine generellen Probleme bei Kabeln?
Hoppla,
Sie meinten ja, ob generell im Putz und nicht gemeinsam verlegt werden kann. Hmm, sehe keine Probleme damit. Was weiß das Kabel denn, was es umgibt? -
JY(ST)Y im Putz: Korrosionsschutz und zukünftige Änderungen
Ja, alleinige Verlegung
das wollte ich wissen. Habe in einem Neubau gesehen, dass die die beiden Kabelarten "nur" in Putz gelegt haben. Wer macht denn noch soetwas? Ich dachte wegen Vorschriften auch eher an Korrosionsschutz. Ich könnte mir auch vorstellen, dass es die Telekom vorschreibt, denn wie schnell kann sich etwas an der Kabelart im Sinne der Fortschittes ändern. Dann will doch nienmand dein Wände aufreißen.
Übrigens habe ich die Suchfunktion genutzt. Nichts gefunden. -
Gabe es auch im Putz
Gabe es auch im Putz -
Alternative: Koax/Telefon im Putz + Leerrohr für Austausch
und Zuckungen im rechten kleinen Finger
(war wieder mal die ENTER-Taste.
Wie gesagt, auch im Putz. Mir wurde gesagt, Telefon und Koax im Rohr wegen Auswechseln. Habe dann in Putz gelegt und zusätzlich ein Rohr an separate Dose. Wenn es was neues gibt, zieh ich das zusätzlich ein. Ansonsten müsste ein altes Kabel ja wieder raus. Und zurückgeben kann ich es dann auch nicht mehr, da kann es ruhig im Putz bleiben und stört nicht.
Gruß Roland -
Zukunftssicher: KAT5-Kabel für Netzwerk statt Telefonleitung
ist egal aber,
bei Telefon sollte man bedenken, dass evtl. doch mal ein anderes Kabel reinkommen könnte ; jetzt nur Telefon - vielleicht doch einmal KAT5 für ein Netzwerk etc. ... ;..
Michael -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Koaxialkabel & Telefonkabel im Putz: Was ist erlaubt?
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob Koaxialkabel und Telefonkabel (JY(ST)Y) direkt im Putz verlegt werden dürfen. Es wird auf die Bedeutung des Biegeradius bei Koaxialkabeln hingewiesen, um Reflexionen zu vermeiden (siehe Koaxialkabel: Biegeradius beachten – Vermeidung von Reflexionen). Die Richtlinien der DTAG zur separaten Verlegung von Telefonleitungen werden thematisiert (Telefonleitungen: DTAG-Richtlinien zur separaten Verlegung). Ein Nutzer schlägt vor, zusätzlich ein Leerrohr zu verlegen, um zukünftige Kabel leichter austauschen zu können (Alternative: Koax/Telefon im Putz + Leerrohr für Austausch).
⚠️ Wichtiger Hinweis: Bei der Verlegung von Koaxialkabeln ist der Biegeradius entscheidend, um die elektrischen Eigenschaften nicht zu beeinträchtigen. Zu enge Biegungen können zu Reflexionen und Dämpfungsverlusten führen, wie im Beitrag Koaxialkabel: Biegeradius beachten – Vermeidung von Reflexionen erläutert wird.
💰 Zusatzinfo: Es wird angemerkt, dass zukünftig möglicherweise ein KAT5-Kabel für Netzwerkzwecke anstelle einer reinen Telefonleitung benötigt wird. Daher sollte man dies bei der Verlegung berücksichtigen, wie im Beitrag Zukunftssicher: KAT5-Kabel für Netzwerk statt Telefonleitung diskutiert wird. Dies könnte die Notwendigkeit eines späteren Austauschs der Kabel im Putz mit sich bringen.
🔧 Zusatzinfo: Die Frage des Korrosionsschutzes bei der Verlegung im Putz wird angesprochen (JY(ST)Y im Putz: Korrosionsschutz und zukünftige Änderungen). Es wird diskutiert, ob spezielle Schutzmaßnahmen erforderlich sind, um die Lebensdauer der Kabel zu gewährleisten. Die Meinungen darüber, ob die Verlegung im Putz generell problematisch ist, gehen auseinander (Putzverlegung: Keine generellen Probleme bei Kabeln?).
👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, bei der Verlegung von Koaxial- und Telefonkabeln im Putz die DTAG-Richtlinien zu beachten und den Biegeradius der Koaxialkabel nicht zu unterschreiten. Um für zukünftige Entwicklungen gerüstet zu sein, kann die zusätzliche Verlegung eines Leerrohrs sinnvoll sein. Prüfen Sie auch die Notwendigkeit von Korrosionsschutzmaßnahmen. Beachten Sie den Beitrag Alternative: Koax/Telefon im Putz + Leerrohr für Austausch für eine pragmatische Lösung.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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