Unser Haus ist in Souterrainbauweise erbaut und somit befindet sich unter der Garage ein heller 12 m² Raum mit Ausgang zur Terrasse und direkter Anbindung an die Schlafzimmer.
Die nördliche Wand ist eine Außenwand zum Erdreich. Die östliche Wand ist eine Innenwand. Die südliche Wand ist zu 80 % eine Fensterfassade mit Terrassentüren und Fenstern aus dem Jahr 2014. Die westliche Wand ist ebenfalls eine Außenwand zum Garten und gleichzeitig die Wetterseite.
Bisher wurde der Raum nur als Abstellfläche genutzt - jetzt soll ein Arbeitszimmer einziehen. Geheizt wird per Fußbodenheizung und es sollen das Jahr über konstant 18-20 ° erreicht werden, während die obenliegende Garage im Winter bei frostigen 2 ° landen kann.
Noch ist der Raum leer und somit wollen wir die Chance nutzen eine sinnvolle Dämmung anzubringen.
Um das Kondensieren von Wasser aus der warmen Raumluft an der kalten Decke zu vermeiden, tendieren wir dazu, auf eine Lösung mit Dampfsperre zurückzugreifen:
Garage im EGAbk. Betondecke Auflattung mineralisches Dämmmaterial Dampfbremse Verkleidung (Rigips) Arbeitszimmer im UGAbk.
Welche Dämmstärke etc. sollten wir in dem Fall wählen? Welche Material- und Verarbeitungstipps habt Ihr generell?
Alternativ haben wir z.B. von "Wedi"-Bauplatten gelesen, die je nach Ausführung bereits eine eingebaute Dampfbremse haben. Ist sowas bei uns denkbar für diesen Einsatz? Eine leichte Verarbeitung wäre natürlich ideal für den Laienhandwerker.
Natürlich erscheinen auch Mineraldämmplatten bzw. Calcium-Silikat-Platten sehr reizvoll, da hiermit die Unterkonstruktion und die Folie unnötig wären. Die sind preislich nicht ohne und wir sind unsicher, ob der gewünschte Effekt, also das Verhindern des Kondensierens an der kalten Decke, zuverlässig erzielt werden kann? Wären die Calcium-Silikat-Platten vielleicht eine gute Option für die beiden Außenwände? Diese sind bisher (bis auf eine Styropor-Untertapete) auch ungedämmt.
Wir freuen uns über jeglichen Input!