- eine Dachpfette musste wieder ausgesägt werden, daran befestigte Kabel neu verlegt, da "auf einmal" die Treppenhöhe nicht stimmte/ausreichte. Ein zusätzlicher Ständer (Stütze) musste gestellt werden (sieht nun blöd aus).
- Die seitlichen Dachziegel (Ortgänge) gab es auf einmal nicht in der Ausführung wie geplant. Dadurch mussten ganze Kupferbleche neu gefertigt werden.
- ein bereits vorbereitetes Garagenfundament musste nochmal gemacht werden, da die Maße nicht stimmten
- Im Vorratsraum im Keller ist nur eine schmale Tür eingebaut worden. Jetzt passte die Truhe nicht mehr hindurch =>Änderung des Türausschnitts
- es wurde sich nicht an meine Vorgaben gehalten, daher wurden einige nachträgliche Änderungen nötig.
Dies alles passierte NACH der verbindlichen Auftragsvergabe an den jeweiligen Unternehmer (Festpreis) der Gewerke.
Kann ich das Honorar kürzen? Der Bau ist noch nicht fertig.
Oder geht das nach dem Motto: man kann ja nicht alles wissen (und die Dame weiß anscheinend so einiges nicht ...), im Zweifelsfall zahlt der Bauherr immer. Ist es nicht der Job eines Architekten, entsprechendes Know-how zu haben oder (wenn nicht) sich VORHER schlau zu machen?
Wofür holt man sich denn sonst als Laie eine (n) Fachmann/Frau? Hätte ich nicht vieles nachkontrolliert und -gemessen, wäre noch mehr Mist gebaut worden. Ist sowas normal (ist mein erster Hausbau)?



