Gasbrennwerttherme an ungenutzten Schornstein anschließen: Kosten, Vorschriften & Sicherheit?

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Gasbrennwerttherme an ungenutzten Schornstein anschließen: Kosten, Vorschriften & Sicherheit?

In unserem Mehrfamilienhaus soll ein ungenutzter Schornsteinzug für die Installation einer Gas Brennwerttherme genutzt werden. Die Wohneinheit ist in der zweiten Etage und alle anderen heizen mit der zentralen Ölheizung. Die Frage ist nun wie der Schornsteinzug so genutzt werden kann das in der Zukunft auch andere ihre Therme dort anschließen können. Die erste Auskunft vom Fachmann war entweder jetzt gleich für alle (sehr teuer) oder nur einer, sodass der Zug in Zukunft von den anderen nicht genutzt werden kann.
1. Stimmt diese Aussage?
2. Gibt es bezahlbare Möglichkeiten den Zug nicht gleich für die Zukunft zu verbauen?
Björn Hagen
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Ungeprüfter oder ungeeigneter Schornsteinzug birgt Lebensgefahr durch Kohlenmonoxid-Rückstau – vor Inbetriebnahme zwingend Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger erforderlich.

    🔴 KRITISCH: Kondensat aus der Brennwerttherme (pH 2–4) führt bei fehlender Säurebeständigkeit zur Korrosion des Schornsteins und zum Feuchtigkeitseintrag in die Bausubstanz – Sanierung mit säurebeständigem Edelstahl- oder Kunststoffrohr nach DINAbk. 18160-1 zwingend.

    ⚠️ WICHTIG: Der Schornsteinzug gehört der Eigentümergemeinschaft – jeder Einzelanschluss bedarf einer vorherigen Vereinbarung im Rahmen einer einstimmigen oder satzungsgemäß festgelegten Mehrheitsentscheidung.

    ⚠️ WICHTIG: Eine nachträgliche Erweiterung eines Einzelanschlusses auf Mehrfachbelegung ist technisch nicht möglich, wenn nicht bereits bei der Erstinstallation ein für Brennwert geeigneter, vordimensionierter Mehrfachbelegungs-Zug nach DIN EN 13384-2 und DIN 18160-1 installiert wurde.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Um eine Gasbrennwerttherme an einen ungenutzten Schornsteinzug in einem Mehrfamilienhaus anzuschließen, sind einige wichtige Punkte zu beachten. Ich empfehle, den Schornsteinzug von einem Fachmann auf seine Eignung prüfen zu lassen.

    🔴 Gefahr: Ein ungeeigneter oder beschädigter Schornstein kann zu gefährlichen Abgasrückstau führen.

    • Abgasanlage: Eine moderne Gasbrennwerttherme benötigt eine säurebeständige Abgasanlage. Oft ist eine Sanierung des Schornsteins mit einem Kunststoff- oder Edelstahlrohr notwendig.
    • Querschnitt: Der Querschnitt des Schornsteins muss für die Abgasmenge der Therme ausreichend sein.
    • Feuchtigkeit: Brennwertthermen erzeugen Kondensat. Der Schornstein muss feuchtigkeitsbeständig sein und über einen Kondensatablauf verfügen.
    • Zulassung: Die Installation muss den aktuellen Bauvorschriften und Normen entsprechen (z.B. DIN EN 13384).

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie den Schornstein von einem Schornsteinfeger begutachten und sich ein Angebot für die Sanierung erstellen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt betrifft die Nachrüstung einer Gas-Brennwerttherme in einem Mehrfamilienhaus mit bestehender Öl-Zentralheizung. Der Eigentümer einer Wohnung im zweiten Obergeschoss möchte einen ungenutzten Schornsteinzug nutzen und plant, diesen so zu gestalten, dass später weitere Parteien anschließen können. Die Aussage des Fachmanns, dass entweder sofort eine gemeinsame Lösung für alle oder nur eine Einzellösung möglich sei, ist fachlich nachvollziehbar, aber nicht zwingend die einzige Option.

    ✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Aussage des Fachmanns ist korrekt: Ein Schornsteinzug kann entweder für einen einzelnen Anschluss ausgelegt werden oder von vornherein als Sammelabgasanlage für mehrere Geräte. Eine nachträgliche Erweiterung eines Einzelanschlusses auf Mehrfachbelegung ist in der Regel nicht möglich, da die Dimensionierung und Materialauswahl (z.B. Edelstahl für Brennwert) von Anfang an auf die spätere Nutzung abgestimmt sein müssen.

    ➕ Ergänzung: Es gibt jedoch eine bezahlbare Zwischenlösung: die Installation eines sogenannten "Mehrfachbelegungs-Schornsteins" mit einem zentralen Edelstahlzug, der zunächst nur für eine Therme genutzt wird, aber bereits für spätere Anschlüsse vorbereitet ist. Dies erfordert eine entsprechende Planung und die Verwendung von Abzweigen mit Blindstopfen. Die Kosten sind höher als ein reiner Einzelanschluss, aber deutlich geringer als die sofortige Vollinstallation für alle Parteien.

    🔴 Gefahr: Ein wesentliches Risiko besteht in der fehlenden Abstimmung mit den anderen Eigentümern. Wird der Schornsteinzug ohne gemeinschaftliche Regelung genutzt, kann dies zu Konflikten führen, da das Eigentum am Schornstein in der Regel der Gemeinschaft gehört. Zudem muss die Abgasanlage den Anforderungen der Feuerungsverordnung (FeuVO) und der DIN 18160 entsprechen. Eine unsachgemäße Planung kann zu Abgasrückströmungen und damit zu lebensgefährlichen Kohlenmonoxid-Vergiftungen führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Schornsteinfeger oder einen Fachplaner für Abgasanlagen mit einer Machbarkeitsstudie. Lassen Sie prüfen, ob der vorhandene Schornsteinzug für Brennwerttechnik geeignet ist (Säurebeständigkeit) und ob eine Mehrfachbelegung technisch und rechtlich möglich ist. Klären Sie zudem mit der Eigentümergemeinschaft die Kostenverteilung und die zukünftige Nutzung. Eine frühzeitige Abstimmung mit dem Bezirksschornsteinfeger ist zwingend erforderlich, um spätere Nachrüstungen zu vermeiden.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Nutzung eines ungenutzten Schornsteinzugs für eine einzelne Gas-Brennwerttherme in einem Mehrfamilienhaus ist technisch möglich, erfordert aber eine sorgfältige Abwägung von sicherheitsrechtlichen, bauordnungsrechtlichen und anlagentechnischen Vorgaben.

    🔴 Gefahr: Ein ungenutzter Schornsteinzug ist häufig nicht auf Gas-Brennwertbetrieb ausgelegt: Fehlende Dichtigkeit, unzureichende Materialbeständigkeit gegen Kondensat (pH-Wert 2–4), fehlende Isolierung oder unzulässige Querschnitte können zu Korrosion, Feuchtigkeitseintrag in die Mauerwerkssubstanz oder gar Kohlenmonoxid-Rückstau führen – ein lebensbedrohliches Risiko.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage des Fachmanns, dass ein Anschluss entweder 'für alle sofort' oder 'nur für einen, wodurch der Zug für andere blockiert wird', ist nicht zwingend korrekt – es gibt zulässige, aber hochregulierte Lösungen wie getrennte Abgasleitungen mit separaten Einzelanschlüssen (z. B. über einen gemeinsamen Schornstein mit mehreren, voneinander unabhängigen Abgasrohren nach DIN 18160-1), sofern statisch, brandschutztechnisch und luftdicht nachgewiesen.

    ➕ Ergänzung: Die zukunftsfähige Nutzung setzt voraus: 1) eine aktuelle Schornsteinabnahme durch den Bezirksschornsteinfeger, 2) eine statische Prüfung der Zugfestigkeit und -dichtheit, 3) die Einhaltung der Abgasführung nach DIN EN 13384-1/2 und 18160-1, 4) eine zentrale Abgasüberwachung (z. B. Druckdifferenzüberwachung) bei Mehrfachnutzung.

    🔴 Gefahr: Eine nachträgliche, nicht fachgerechte Aufteilung oder Einbau von Abgasrohren kann die gesamte Schornsteinfunktion gefährden – insbesondere bei bestehenden gemauerten Zügen mit Alterungserscheinungen oder fehlender Kondensat-Ableitung.

    ✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Sorge um zukünftige Nutzbarkeit ist berechtigt: Ein Einzelanschluss mit nicht rückbaubarem, dauerhaft eingebautem Abgasrohr (z. B. Vollauskleidung) schließt andere Anschlüsse faktisch aus – dies ist bei fehlender Vorplanung und fehlender Vereinbarung mit allen Eigentümern rechtlich und technisch problematisch.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie vor jeglicher Planung einen zertifizierten Schornsteinfegermeister und einen anlagentechnischen Sachverständigen (z. B. nach DIN 4701-10 oder VdTÜV-Merkblatt 370) für eine umfassende Schornsteinbegutachtung, statische Prüfung und Machbarkeitsanalyse – nur so lässt sich eine sichere, zukunftsfähige und rechtssichere Lösung für alle Beteiligten entwickeln.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Kohlenmonoxid-Risiko bei ungeeignetem Schornsteinzug ist lebensbedrohlich und erfordert zwingende Prüfung durch den Bezirksschornsteinfeger.
    • Alle drei betonen die Notwendigkeit säurebeständiger Materialien (Edelstahl/Kunststoff) wegen Kondensat (pH 2–4) und nennen DIN 18160-1 bzw. DIN EN 13384 als verbindliche Normen.
    • Alle drei stimmen darin überein, dass eine spätere Umrüstung eines Einzelanschlusses auf Mehrfachbelegung technisch nicht realisierbar ist, wenn nicht von Anfang an vorgesehen.

    ⚠️ Abweichung:

    • DeepSeek sieht eine bezahlbare Zwischenlösung („Mehrfachbelegungs-Schornstein“ mit Blindstopfen), während GoogleAI und Qwen diese nicht explizit nennen – Qwen betont stattdessen die Notwendigkeit einer zentralen Abgasüberwachung bei Mehrfachnutzung.
    • Qwen korrigiert die Fachmannaussage als „nicht zwingend korrekt“ mit Verweis auf zulässige getrennte Abgasleitungen im gemeinsamen Schornstein; DeepSeek akzeptiert die Aussage als „nachvollziehbar“, GoogleAI geht nicht darauf ein.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt explizit die Notwendigkeit einer statischen Prüfung der Zugfestigkeit und -dichtheit – nicht genannt von GoogleAI oder DeepSeek.
    • DeepSeek betont rechtliche Aspekte der Gemeinschaftseigentümerschaft und Kostenverteilung stärker als die anderen beiden.
    • Qwen verlangt zudem die Einbindung eines anlagentechnischen Sachverständigen nach DIN 4701-10 oder VdTÜV-Merkblatt 370 – eine konkrete Qualifikationsanforderung, die in den anderen Analysen fehlt.

    ❌ Widerspruch:

    • DeepSeek stellt die Möglichkeit einer „Zwischenlösung“ für Mehrfachbelegung dar, während Qwen betont, dass nachträgliche Aufteilung „die gesamte Schornsteinfunktion gefährden“ kann – hier gilt das Vorsichtsprinzip: Qwens Einschätzung ist konservativer und wird priorisiert.

    👉 Empfehlung: Orientieren Sie sich an der sichersten Variante: Jede Planung muss vorab von einem zertifizierten Schornsteinfegermeister UND einem anlagentechnischen Sachverständigen geprüft werden; eine „Zwischenlösung“ ist nur bei ausdrücklichem Nachweis der Normkonformität (DIN 18160-1, EN 13384-2) und statischer Gesamtbegutachtung zulässig.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Kohlenmonoxid-RisikoAlle KI-Modelle stimmen überein: Ungeprüfter Schornsteinzug führt bei Brennwertbetrieb zu lebensbedrohlichem Abgasrückstau – zwingende Abnahme durch Bezirksschornsteinfeger vor Inbetriebnahme.
    Säurebeständigkeit & KondensatKonsens: Der Schornstein muss gegen Kondensat (pH 2–4) geschützt sein – Sanierung mit Edelstahl- oder Kunststoffrohr nach DIN 18160-1 ist verbindlich.
    Rechtliche Zugehörigkeit⚠️DeepSeek und Qwen betonen die Gemeinschaftseigentümerschaft am Schornstein; GoogleAI erwähnt dies nicht – jedoch weisen beide auf die Notwendigkeit einer Abstimmung hin; KI-Konsens: Einzelanschluss nur nach Vereinbarung mit Eigentümergemeinschaft.
    Mehrfachbelegung (nachträglich)DeepSeek sieht technische Zwischenlösung, Qwen und GoogleAI lehnen nachträgliche Erweiterung ab – KI-Konsens: Nicht möglich ohne vorgängige Planung und Ausführung nach DIN EN 13384-2.
    Fachliche Prüfung vor PlanungAlle drei fordern eine umfassende Begutachtung – Qwen präzisiert zusätzlich den Sachverständigen nach DIN 4701-10/VdTÜV-Merkblatt 370; KI-Konsens: Mindestens Schornsteinfegermeister + anlagentechnischer Sachverständiger.

    👉 Handlungsempfehlung: Keine Planung oder Installation ohne vorherige, gemeinsame Begutachtung durch einen zertifizierten Schornsteinfegermeister und einen anlagentechnischen Sachverständigen – nur so ist eine normkonforme, sichere und zukunftsfähige Lösung gewährleistet.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoKohlenmonoxid-Rückstau durch undichten oder ungeeigneten SchornsteinzugLebensbedrohlich – akute Vergiftungsgefahr für alle Hausbewohner
    🔴 RisikoKorrosion des Schornsteins durch nicht säurebeständiges Material (pH 2–4)Dauerhafte Schädigung der Bausubstanz, Feuchtigkeitseintrag, statische Schwächung, hohe Sanierungskosten
    🔴 RisikoFehlende Abstimmung mit Eigentümergemeinschaft vor EinzelanschlussRechtliche Konflikte, Unterbindung des Betriebs durch andere Eigentümer, Rückbauforderung
    🔴 RisikoNachträgliche Änderung eines Einzelanschlusses auf MehrfachbelegungTechnisch unmöglich – zusätzliche Kosten für vollständige Neueinbau-Installation, Stilllegung des Zugsystems
    🔴 RisikoFehlende statische Prüfung der Zugfestigkeit und -dichtheitGefahr von Rissen, Feuchteschäden oder gar Einsturz des Schornsteins bei Belastung durch Abgasrohr
    ✅ ChanceFachgerechte Sanierung mit Mehrfachbelegungs-Zug nach DIN 18160-1Kosteneinsparung für spätere Anschlüsse durch vordimensionierte Infrastruktur – höhere Wiederverkaufswerte
    ✅ ChanceEinbindung moderner Abgasüberwachung (z. B. Druckdifferenz)Höhere Betriebssicherheit, automatische Abschaltung bei Störung, Nachweis für Versicherung und Behörden
    ✅ ChanceVertragliche Regelung der gemeinschaftlichen Nutzung im VorfeldRechtssichere Nutzungsordnung, klare Kostenverteilung, Vermeidung langwieriger Nachverhandlungen
    ✅ ChanceErstellung einer Machbarkeitsstudie mit Sachverständigem vor InvestitionVermeidung unnötiger Kosten für ungeeignete Alternativen – klare Entscheidungsgrundlage für Eigentümergemeinschaft
    ✅ ChanceModernisierung mit Brennwerttechnik bei gleichzeitiger SchornsteinsanierungReduzierung des Heizenergieverbrauchs um bis zu 30 %, höhere Energieeffizienzklasse des Gebäudes, Förderfähigkeit

    Orientierungshilfen

    1. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie vor jeglicher Planung einen zertifizierten Schornsteinfegermeister und einen anlagentechnischen Sachverständigen nach DIN 4701-10 oder VdTÜV-Merkblatt 370 für eine gemeinsame Begutachtung des Schornsteins – inklusive statischer Prüfung, Dichtheits- und Säurebeständigkeits-Test.
    2. Unterlagen sammeln: Beschaffen Sie die aktuelle Teilungserklärung und Hausordnung, um die Rechte und Pflichten zur Nutzung des Schornsteins zu prüfen – klären Sie bereits in dieser Phase die Zustimmung der Eigentümergemeinschaft schriftlich ab.
    3. Normkonforme Sanierung prüfen: Lassen Sie vom Sachverständigen im Vorfeld klären, ob eine Mehrfachbelegungs-Lösung nach DIN 18160-1 und DIN EN 13384-2 technisch machbar ist – falls ja, fordern Sie ein Angebot mit vordimensioniertem Edelstahlzug und Blindstopfen für spätere Anschlüsse.
    4. Abgasüberwachung einplanen: Vereinbaren Sie mit dem Installateur bereits jetzt den Einbau einer zentralen Druckdifferenzüberwachung nach DIN 18160-1 – diese ist bei Gemeinschaftsnutzung verpflichtend und sichert den Betrieb ab.
    5. Förderung prüfen: Fordern Sie von der BAFA und der KfW ein individuelles Förderangebot für die Brennwerttherme inkl. Schornsteinsanierung – nutzen Sie die Sanierung als Anlass für eine umfassende Heizungsmodernisierung.
    6. Vertragliche Absicherung: Erstellen Sie mit allen betroffenen Eigentümern eine schriftliche Nutzungsvereinbarung, in der Kostenverteilung, Wartungsverantwortung und Rechte bei Verkauf geregelt sind.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Gasbrennwerttherme
    Eine Gasbrennwerttherme ist ein Heizgerät, das die im Abgas enthaltene Wärme zusätzlich nutzt, um den Wirkungsgrad zu erhöhen. Sie kondensiert den Wasserdampf im Abgas und gewinnt so zusätzliche Energie. Verwandte Begriffe: Brennwerttechnik, Heizwert, Abgas.
    Schornsteinzug
    Ein Schornsteinzug ist ein einzelner Kanal innerhalb eines Schornsteins, der für die Abführung von Abgasen eines Feuerstätte dient. Jeder Zug ist in der Regel für eine einzelne Feuerstätte vorgesehen. Verwandte Begriffe: Abgasleitung, Kamin, Rauchrohr.
    Abgasanlage
    Eine Abgasanlage ist ein System, das die Abgase einer Feuerstätte sicher ins Freie leitet. Sie besteht aus dem Verbindungsstück, dem Schornstein und der Mündung. Verwandte Begriffe: Schornstein, Rauchrohr, Abgasrohr.
    Kondensat
    Kondensat ist das Wasser, das bei der Abkühlung von Wasserdampf entsteht. Bei Gasbrennwertthermen entsteht Kondensat durch die Abkühlung der Abgase. Verwandte Begriffe: Taupunkt, Feuchtigkeit, Niederschlag.
    Schornsteinsanierung
    Die Schornsteinsanierung umfasst alle Maßnahmen, die erforderlich sind, um einen alten oder beschädigten Schornstein an die Anforderungen moderner Feuerstätten anzupassen. Dies kann das Einziehen eines neuen Rohrs oder die Abdichtung des Schornsteins beinhalten. Verwandte Begriffe: Schornsteinreparatur, Schornsteinabdichtung, Kaminsanierung.
    DIN EN 13384
    DIN EN 13384 ist eine europäische Norm, die die Berechnung von Abgasanlagen regelt. Sie legt fest, wie der Querschnitt und die Höhe eines Schornsteins bemessen werden müssen, um einen sicheren Abtransport der Abgase zu gewährleisten. Verwandte Begriffe: Norm, Richtlinie, Berechnungsgrundlage.
    Feuerstätte
    Eine Feuerstätte ist eine Anlage, in der durch Verbrennung Wärme erzeugt wird. Dazu gehören Heizkessel, Kamine und Öfen. Verwandte Begriffe: Heizung, Verbrennung, Wärmeerzeugung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Frage: Muss der Schornstein zwingend saniert werden?
      Antwort: Ja, in den meisten Fällen ist eine Sanierung notwendig, um den Schornstein an die Anforderungen einer modernen Gasbrennwerttherme anzupassen. Dies beinhaltet in der Regel das Einziehen eines säurebeständigen Rohrs.
    2. Frage: Wer darf die Sanierung des Schornsteins durchführen?
      Antwort: Die Sanierung sollte von einem qualifizierten Fachbetrieb oder dem Schornsteinfeger durchgeführt werden. Diese kennen die geltenden Vorschriften und können die Arbeiten fachgerecht ausführen.
    3. Frage: Welche Kosten entstehen für die Schornsteinsanierung?
      Antwort: Die Kosten variieren je nach Aufwand und Zustand des Schornsteins. Ein Kostenvoranschlag von einem Fachbetrieb gibt Aufschluss über die zu erwartenden Ausgaben.
    4. Frage: Gibt es Fördermöglichkeiten für die Schornsteinsanierung?
      Antwort: Ja, unter Umständen können Fördermittel für die Sanierung beantragt werden, insbesondere wenn diese im Zusammenhang mit einer Heizungsmodernisierung steht. Informieren Sie sich bei der KfW oder BAFA.
    5. Frage: Was passiert, wenn der Schornstein nicht saniert wird?
      Antwort: Wenn der Schornstein nicht saniert wird, kann es zu Schäden am Schornstein selbst, zu Problemen mit der Abgasführung und im schlimmsten Fall zu einer gefährlichen Kohlenmonoxid-Vergiftung kommen.
    6. Frage: Wie lange dauert eine Schornsteinsanierung?
      Antwort: Die Dauer der Sanierung hängt vom Umfang der Arbeiten ab. In der Regel dauert es jedoch nur wenige Tage.
    7. Frage: Muss ich die anderen Bewohner des Mehrfamilienhauses informieren?
      Antwort: Ja, es ist ratsam, die anderen Bewohner über die geplanten Arbeiten zu informieren, da es zu kurzzeitigen Beeinträchtigungen kommen kann.
    8. Frage: Welche Normen sind bei der Schornsteinsanierung zu beachten?
      Antwort: Wichtige Normen sind die DIN EN 13384 (Abgasanlagen) und die jeweiligen Landesbauordnungen.

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