Stromheizung im Altbau: Kosten, Alternativen & Erfahrungen mit Elektroheizung?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Wirtschaftlichkeit von Stromheizungen im Altbau im Vergleich zu Gasheizungen. Hohe Betriebskosten bei Strom sind ein Hauptproblem. Der Wärmebedarf des Gebäudes ist ein zentraler Faktor, unabhängig von der gewählten Heizungsart. Es werden auch die potenziellen Kosten für neue Hausanschlüsse und Zähler bei Stromheizungen thematisiert.

🔴 Wichtiger Hinweis · 📊 Zusatzinfo · 🔧 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Stromheizung im Altbau: Kosten, Alternativen & Erfahrungen mit Elektroheizung?

Hallo,
ich möchte ein altes Haus (Denkmalschutz) in 5 mal 3 ZKB Wohnungen sanieren. Hatte bisher Holzöfchen in den Zimmern.
Kein Heizraum, im Keller kein Schornstein, kein Warmwasser oder Heizungsanlage.
Der Wärmebedarf liegt laut Heizungsbauer bei ca. 50-55 kW falls eine Gaszentralheizung/Warmwasserversorgung gebaut wird. Zusätzlich noch Schornstein in den Keller, ein Heizraum (da >50 kW) und viele, viele Meter Rohre und Zirkulation und Wasserzähler. Kosten über 40 000 €.
Ist da die Stromheizung/Elektrodurchlauferhitzer eine Alternative? Wie liegen die Kosten bei einem Altbau mit dicken Mauern (ca. 50 cm, sandstein)? Das Dach darf neu gemacht werden und wird isoliert.
  • Name:
  • Rüdiger schall
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine reine Stromheizung mit 50–55 kW Wärmebedarf installieren – Überschreitet massiv den typischen Hausanschluss (63–80 A) und birgt Brand- und Abschaltungsrisiko durch Überlastung der Altstrominstallation.

    🔴 KRITISCH: Elektro-Durchlauferhitzer für 5 Wohnungen dürfen nicht ohne vorherige Netzlastanalyse und Zählerprüfung betrieben werden – Gefahr von Kabelüberhitzung, Feuer und Schäden an der Zähleinrichtung.

    ⚠️ WICHTIG: Vor jeglicher Heizplanung: Bauphysikalische Voranalyse durch zertifizierten Energieberater (§80 GEG) inkl. Feuchteschutznachweis für denkmalverträgliche Dämmmaßnahmen – Sandsteinmauern erfordern diffusionsoffene Lösungen.

    ⚠️ WICHTIG: Jede Heizlösung muss vorab mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt werden – insbesondere bei Außengeräten (Wärmepumpe, Gastherme) oder Eingriffen in Fassade und Kellerstruktur.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich sehe, Sie planen die Sanierung eines denkmalgeschützten Altbaus und suchen nach einer geeigneten Heizlösung ohne vorhandenen Heizraum oder Schornstein. Da bisher Holzöfen genutzt wurden, ist die Umstellung auf ein modernes Heizsystem eine Herausforderung.

    Stromheizungen (z.B. Infrarotheizungen, Direktheizungen) sind eine Option, da sie keinen Schornstein benötigen. Allerdings sind die Betriebskosten oft höher als bei anderen Heizsystemen. Elektro-Durchlauferhitzer können eine Lösung für die Warmwasserbereitung sein, sind aber bei hohem Warmwasserbedarf ebenfalls kostenintensiv.

    Alternativen: Prüfen Sie, ob der Einbau einer Luft-Wasser-Wärmepumpe möglich ist. Diese benötigt keinen Schornstein und kann sowohl zum Heizen als auch zur Warmwasserbereitung genutzt werden. Eine weitere Möglichkeit wäre eine Gastherme mit Außenwandanschluss, falls ein Gasanschluss vorhanden ist. Beachten Sie jedoch die Denkmalschutzauflagen bezüglich der Fassade.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Energieberater und einem Heizungsfachbetrieb beraten, um die optimale Heizlösung für Ihr denkmalgeschütztes Haus zu finden. Berücksichtigen Sie dabei die spezifischen Gegebenheiten des Gebäudes, den Wärmebedarf und die Denkmalschutzbestimmungen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Sanierung eines denkmalgeschützten Altbaus mit einem berechneten Wärmebedarf von 50-55 kW. Die geplante Gaszentralheizung ist mit hohen Kosten von über 40.000 Euro verbunden, was den Eigentümer nach Alternativen wie einer Stromheizung suchen lässt. Die Bausubstanz mit 50 cm dicken Sandsteinmauern und die geplante Dachisolierung sind wichtige Faktoren für die Energieeffizienz.

    🔴 Gefahr: Eine reine Stromheizung mit 50-55 kW Anschlussleistung ist für ein Mehrfamilienhaus extrem teuer im Betrieb. Bei aktuellen Strompreisen von ca. 30 Cent/kWh entstehen jährliche Heizkosten von über 50.000 Euro, was für Mieter oder Eigentümer wirtschaftlich nicht tragbar ist. Zudem kann das öffentliche Stromnetz eine solche Last ohne teure Netzverstärkung nicht bereitstellen.

    ➕ Ergänzung: Die Denkmalschutzauflagen schränken die Möglichkeiten für Außendämmung und Fensteraustausch stark ein. Eine Wärmepumpe wäre zwar effizienter als Direktstrom, aber bei 50-55 kW Leistung und fehlendem Heizraum ebenfalls sehr teuer. Eine Pellet-Zentralheizung mit Schornstein im Keller wäre eine Alternative, erfordert aber ebenfalls einen Heizraum und Lagerfläche.

    ✅ Zustimmung: Die Einschätzung des Heizungsbauers zu den Kosten von über 40.000 Euro für eine Gaszentralheizung ist realistisch, da die Installation eines Schornsteins, eines Heizraums und der Rohrleitungen im Keller eines Altbaus aufwändig ist.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen unabhängigen Energieberater mit Erfahrung im Denkmalschutz. Lassen Sie eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsberechnung für verschiedene Heizsysteme (Gas, Pellet, Wärmepumpe, Hybridlösungen) erstellen. Prüfen Sie Fördermittel der KfW und des BAFA für die Sanierung. Verzichten Sie auf eine reine Stromheizung als Hauptheizung, da die Betriebskosten untragbar sind. Erwägen Sie dezentrale Lösungen wie Gasthermen pro Wohnung, um den Heizraum zu umgehen.

    KI-Analyse (Qwen)

    Elektroheizungen in einem denkmalgeschützten Altbau mit massiven Sandsteinmauern (ca. 50 cm) und ohne bestehende Heizinfrastruktur bergen erhebliche energetische, wirtschaftliche und sicherheitstechnische Risiken.

    🔴 Gefahr: Eine Stromheizung mit einem Wärmebedarf von 50–55 kW würde bei durchschnittlicher Auslastung eine Leistungsaufnahme von über 200 A erfordern – weit jenseits der üblichen Hausanschlüsse (meist 63–80 A). Dies birgt massive Überlastungsrisiken für die gesamte Elektroinstallation, insbesondere bei alter, nicht auf diese Belastung ausgelegter Hausverkabelung.

    🔴 Gefahr: Elektrodurchlauferhitzer für Warmwasser sind bei gleichzeitigem Betrieb mehrerer Einheiten (5 Wohnungen) extrem stromintensiv und führen zu massiven Spitzenlasten – mit hohem Risiko für Abschaltungen, Kabelerwärmung, Brandgefahr und Schäden an der Zähleinrichtung.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, Stromheizung sei eine 'einfache Alternative' zu einer Gaszentralheizung, ist fachlich falsch: Sie verlagert nicht das Problem, sondern verschärft es – insbesondere bei fehlender Wärmedämmung der massiven Außenwände und ungedämmtem Keller.

    ➕ Ergänzung: Die Dachdämmung allein reicht bei einem 50 cm starken Sandsteinmauerwerk nicht aus – eine fachgerechte, denkmalverträgliche Außendämmung oder Innendämmung mit diffusionsoffenen Materialien ist zwingend erforderlich, um den Heizwärmebedarf signifikant zu senken (Ziel: unter 30 kW).

    ➕ Ergänzung: Alternativen wie Wärmepumpen (z. B. Luft-Wasser mit dezentralen Heizkreisen) oder Hybridlösungen mit Pufferspeichern und Solarthermie sind unter Denkmalschutz oft besser realisierbar als angenommen – vorausgesetzt, eine detaillierte, bauphysikalische Voranalyse erfolgt.

    ❌ Widerspruch: Die Aussage, dass 'kein Heizraum und kein Schornstein' die Stromheizung rechtfertigen, ist irreführend: Fehlende Infrastruktur erfordert nicht die riskanteste, sondern die am besten durchdachte und zukunftsfähige Lösung – unter Einbeziehung von Fördermitteln (z. B. BAFA) und denkmalpflegerischer Abstimmung.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Energieberater (nach §80 GEG) und einen denkmalgerechten Haustechnikplaner, um eine bauphysikalisch gesicherte, sicherheitskonforme und förderfähige Heizkonzeption zu erstellen – inklusive Lastanalysen, Netzanschlussprüfung und Feuchteschutznachweis für alle Dämmvarianten.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) lehnen eine reine Stromheizung als Hauptheizung für diesen Fall (50–55 kW, denkmalgeschützter Altbau, 5 Wohnungen) ab – aus wirtschaftlichen, technischen und sicherheitlichen Gründen.
    • Alle drei weisen explizit auf die Notwendigkeit einer unabhängigen, fachkundigen Beratung hin (Energieberater, Heizungsfachbetrieb, denkmalgerechter Planer).
    • Alle drei bestätigen die hohe Komplexität der Gaszentralheizung im Altbestand (Schornstein, Heizraum, Kosten >40.000 €) und nennen sie nicht als einfache Lösung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt Stromheizungen (Infrarot, Direktheizung) als „Option“, ohne deren kritische Belastungswirkung auf das Stromnetz oder die Hausinstallation zu benennen – DeepSeek und Qwen korrigieren dies deutlich mit 🔴-Warnungen.
    • GoogleAI erwähnt Gasthermen mit Außenwandanschluss als Möglichkeit, ohne die Denkmalschutz-Beschränkungen für Fassadeneingriffe (z. B. Durchbrüche, Kondensatableitung) ausdrücklich zu thematisieren – Qwen und DeepSeek betonen diese Einschränkung stärker.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen liefert die konkreteste technische Warnung zur Stromaufnahme („>200 A“) und zur Gefährdung der Altverkabelung – diese Detailtiefe fehlt bei GoogleAI und DeepSeek.
    • DeepSeek betont die Netzverstärkungskosten als systemische Hürde – eine Aspekt, den GoogleAI nicht anspricht und Qwen nur indirekt über „Zählerprüfung“ aufgreift.
    • Qwen und DeepSeek heben beide die Notwendigkeit einer Dämmoptimierung (Ziel <30 kW) hervor, während GoogleAI lediglich „Dachisolierung“ nennt, ohne den begrenzten Effekt bei 50 cm Sandsteinmauerwerk zu relativieren.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI formuliert indirekt eine fachlich irreführende Annahme, wenn es Stromheizungen als „Lösung“ anbietet, die „keinen Schornstein benötigen“ – Qwen widerspricht dies ausdrücklich mit „❌ Widerspruch: Die Annahme, dass fehlende Infrastruktur die Stromheizung rechtfertigt, ist irreführend“ und betont das Vorsichtsprinzip.
    • Qwen fordert zwingend einen „denkmalgerechten Haustechnikplaner“, während GoogleAI lediglich „Heizungsfachbetrieb“ nennt – bei Denkmalschutz ist die spezifische Qualifikation entscheidend (Vorsichtsprinzip: Qwen/DeepSeek priorisiert).

    👉 Empfehlung:

    • Die sicherere Einschätzung (Qwen & DeepSeek) wird priorisiert: Keine Stromheizung als Hauptheizung, keine Durchlauferhitzer ohne Lastanalyse, zwingende bauphysikalische Vorprüfung vor Dämmung oder Heizungseinbau.
    • Die Empfehlung zur dezentralen Gasthermenlösung (DeepSeek) wird ergänzt durch Qwens Hinweis auf benötigte denkmalrechtliche Abstimmung – die Empfehlung bleibt bestehen, aber nur mit behördlicher Genehmigung.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Stromheizung als Hauptheizung (50–55 kW)❌ WiderspruchAlle drei Modelle lehnen sie einstimmig ab – aus wirtschaftlichen (DeepSeek), sicherheitstechnischen (Qwen) und versorgungstechnischen (DeepSeek/Qwen) Gründen.
    Elektro-Durchlauferhitzer für Warmwasser (5 WEAbk.)❌ WiderspruchQwen und DeepSeek warnen explizit vor Brand- und Netzrisiken; GoogleAI erwähnt sie lediglich neutral – Konsens: nicht ohne vorherige Netz- und Lastanalyse.
    Luft-Wasser-Wärmepumpe als Alternative⚠️ AbwägungGoogleAI sieht Potenzial; DeepSeek nennt hohe Kosten bei 55 kW; Qwen betont Machbarkeit unter Voranalyse – Konsens: möglich, aber nur mit detaillierter Bauphysik und Denkmalschutzabstimmung.
    Gastherme mit Außenwandanschluss⚠️ AbwägungGoogleAI nennt sie als Möglichkeit; DeepSeek & Qwen ergänzen kritisch die Fassaden-Eingriffe und behördliche Genehmigungspflicht – Konsens: technisch machbar, aber nicht ohne denkmalrechtliche Freigabe.
    Fachberatung & Planung✅ KonsensAlle drei Modelle stimmen überein: zwingend erforderlich sind ein Energieberater nach §80 GEG, ein Heizungsfachbetrieb und ein denkmalgerechter Planer – keine Ausnahme bei Altbestand.

    👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie definitiv auf eine reine Stromheizung oder dezentrale Strom-Durchlauferhitzer ohne vorherige bauphysikalische und netztechnische Vorprüfung. Priorisieren Sie stattdessen eine denkmalverträgliche Gesamtkonzeption mit zertifizierten Fachleuten unter Einbeziehung aller Fördermittel (KfW, BAFA) – beginnend mit einer detaillierten Wärmebedarfsreduktion.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoStromnetzüberlastung durch 50–55 kW AnschlussleistungLängere Netzausfälle, Abschaltungen, Schäden an Zähler und Hausinstallation – hohe Reparaturkosten und Haftungsrisiko
    🔴 RisikoBrandgefahr durch überhitzte Altstromleitungen bei DurchlauferhitzernMassives Sicherheitsrisiko für Bewohner; mögliche Versicherungsregulierungsprobleme bei Schadensfall
    🔴 RisikoFeuchteschäden durch falsche Innendämmung an 50 cm SandsteinmauernLangfristige Bauschäden, Schimmelbildung, Wertminderung – bei Denkmalschutz kaum rückbaubar
    🔴 RisikoDenkmalschutzverstoß durch ungenehmigte Außengeräte oder FassadeneingriffeAufsichtsrechtliche Sanktionen, Zwangsrückbau, Geldbußen und Verzögerung der Sanierung
    🔴 RisikoUnwirtschaftliche Betriebskosten bei Stromheizung (ca. 50.000 €/Jahr)Untragbare Mietbelastung, Mieterfluktuation, rechtliche Konflikte, drohende Insolvenz des Eigentümers
    ✅ ChanceDezentrale Gasthermen pro WohnungUmgeht Heizraum und Schornstein; hohe Effizienz; geringere Investition als Zentralheizung – bei Genehmigung realisierbar
    ✅ ChanceLuft-Wasser-Wärmepumpe mit Pufferspeicher und SolarthermieLangfristige Kosteneinsparung; hohe Förderquote (bis 40 %); emissionsfrei; bei richtiger Planung denkmalverträglich
    ✅ ChanceFördermittel-Nutzung (KfW 261, BAFA Wärmepumpe/Pellet)Reduziert Investition um bis zu 25.000 €; senkt Amortisationszeit massiv; verpflichtet zu fachgerechter Umsetzung
    ✅ ChanceHybridlösung aus Wärmepumpe + Gas-Brennwert im KellerKombiniert Effizienz mit Versorgungssicherheit; nutzt bestehende Gasleitung; reduziert Stromlast bei Kältephasen
    ✅ ChanceFachlich begleitete Dämmoptimierung (Innendämmung mit Lehm/Kalk)Senkt Wärmebedarf nachhaltig unter 30 kW; verbessert Wohnkomfort; erhöht denkmalgerechte Wertsteigerung

    Orientierungshilfen

    1. Sofort Netzlastprüfung anordnen: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Elektroinstallateur mit Netzanschlussprüfung (inkl. Zähler, Hausanschluss, Leitungsquerschnitte) – vor jeglicher Heizungsentscheidung.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie einen Energieberater nach §80 GEG und einen denkmalgerechten Haustechnikplaner – beide müssen Erfahrung mit Sandsteinmauerwerk und 5-Wohnungs-Mehrfamilienhäusern haben.
    3. Denkmalschutz vorplanen: Beantragen Sie beim zuständigen Landesdenkmalamt eine frühzeitige Abstimmung zu allen geplanten technischen Maßnahmen (Fassade, Keller, Dach) – nicht erst nach Vertragsabschluss.
    4. Fördermittel prüfen: Stellen Sie bei KfW (Programm 261) und BAFA (Wärmepumpe, Pelletheizung) vorab einen Förderantrag – die Voraussetzungen bestimmen oft die Planungstiefe.
    5. Wärmebedarf senken: Lassen Sie eine detaillierte Wärmebedarfsberechnung nach DINAbk. EN 12831 inkl. bauphysikalischer Analyse (Feuchteschutz, Tauwasser) für alle Dämmvarianten erstellen – Ziel: unter 30 kW.
    6. Alternative Heizsysteme vergleichen: Erstellen Sie mit Ihrem Planer eine Wirtschaftlichkeitsrechnung für drei Szenarien: (1) Dezentrale Gasthermen, (2) Luft-Wasser-Wärmepumpe + Pufferspeicher, (3) Hybridlösung mit Brennwert + Wärmepumpe.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Stromheizung
    Eine Stromheizung wandelt elektrische Energie direkt in Wärme um. Es gibt verschiedene Arten von Stromheizungen, wie z.B. Direktheizungen, Infrarotheizungen oder Speicherheizungen. Stromheizungen sind einfach zu installieren, aber oft teuer im Betrieb.
    Verwandte Begriffe: Elektroheizung, Direktheizung, Infrarotheizung
    Elektro-Durchlauferhitzer
    Ein Elektro-Durchlauferhitzer erwärmt Wasser erst dann, wenn es benötigt wird. Er ist platzsparend und einfach zu installieren, verbraucht aber viel Strom.
    Verwandte Begriffe: Durchlauferhitzer, Warmwasserbereitung, Boiler
    Luft-Wasser-Wärmepumpe
    Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe nutzt die Umgebungsluft als Wärmequelle und wandelt sie in Heizwärme um. Sie ist eine umweltfreundliche und effiziente Heizlösung.
    Verwandte Begriffe: Wärmepumpe, Heizung, erneuerbare Energien
    Gastherme
    Eine Gastherme verbrennt Erdgas oder Flüssiggas, um Wärme zu erzeugen. Sie ist eine bewährte Heiztechnologie, die jedoch fossile Brennstoffe verbraucht.
    Verwandte Begriffe: Heizung, Erdgas, Flüssiggas
    Wärmebedarf
    Der Wärmebedarf gibt an, wie viel Energie benötigt wird, um ein Gebäude zu beheizen. Er hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Größe des Gebäudes, der Dämmung und dem Klima.
    Verwandte Begriffe: Heizlast, Energiebedarf, Heizung
    Denkmalschutz
    Der Denkmalschutz dient dem Erhalt von historischen Gebäuden und Ensembles. Bei Sanierungsarbeiten an denkmalgeschützten Gebäuden sind besondere Auflagen zu beachten.
    Verwandte Begriffe: Baudenkmal, Sanierung, Auflagen
    Energieberatung
    Eine Energieberatung hilft, den Energieverbrauch eines Gebäudes zu analysieren und Einsparpotenziale aufzudecken. Ein Energieberater kann auch bei der Auswahl der richtigen Heizungsanlage und der Beantragung von Fördermitteln unterstützen.
    Verwandte Begriffe: Energieeffizienz, Sanierung, Fördermittel
    Altbau
    Als Altbau werden Gebäude bezeichnet, die vor dem Inkrafttreten der ersten Wärmeschutzverordnung im Jahr 1977 errichtet wurden. Altbauten haben oft einen höheren Energieverbrauch als Neubauten.
    Verwandte Begriffe: Bestandsgebäude, Sanierung, Energieeffizienz

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Vorteile hat eine Stromheizung im Altbau?
      Stromheizungen sind einfach zu installieren, da sie keinen Schornstein oder Heizraum benötigen. Sie sind auch flexibel einsetzbar und können in einzelnen Räumen installiert werden. Allerdings sind die Betriebskosten oft höher als bei anderen Heizsystemen.
    2. Was sind die Nachteile von Elektro-Durchlauferhitzern?
      Elektro-Durchlauferhitzer sind zwar platzsparend und einfach zu installieren, verbrauchen aber viel Strom, insbesondere bei hohem Warmwasserbedarf. Dies kann zu hohen Energiekosten führen. Zudem kann es bei mehreren gleichzeitig genutzten Zapfstellen zu Leistungsproblemen kommen.
    3. Welche Alternativen gibt es zur Stromheizung im Altbau?
      Alternativen zur Stromheizung sind beispielsweise Luft-Wasser-Wärmepumpen, Gasthermen mit Außenwandanschluss oder Pelletheizungen. Diese Heizsysteme sind in der Regel energieeffizienter und können langfristig Kosten sparen. Allerdings erfordern sie möglicherweise größere bauliche Veränderungen.
    4. Wie finde ich den passenden Heizungsbauer für mein Altbauprojekt?
      Suchen Sie nach Heizungsbauern mit Erfahrung in der Altbausanierung und im Umgang mit Denkmalschutzauflagen. Fragen Sie nach Referenzen und lassen Sie sich mehrere Angebote erstellen. Achten Sie darauf, dass der Heizungsbauer eine umfassende Beratung anbietet und die spezifischen Gegebenheiten Ihres Gebäudes berücksichtigt.
    5. Welche Fördermöglichkeiten gibt es für die Heizungssanierung im Altbau?
      Es gibt verschiedene Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen für die Heizungssanierung im Altbau. Informieren Sie sich über die aktuellen Förderbedingungen und lassen Sie sich von einem Energieberater bei der Antragstellung unterstützen. Förderfähig sind beispielsweise der Einbau von Wärmepumpen, Pelletheizungen oder Solarthermieanlagen.
    6. Was ist bei der Installation einer Heizung im Denkmalschutz zu beachten?
      Bei der Installation einer Heizung im Denkmalschutz sind die Auflagen der Denkmalschutzbehörde zu beachten. Bauliche Veränderungen an der Fassade oder im Inneren des Gebäudes müssen genehmigt werden. Achten Sie darauf, dass die Heizungsanlage optisch in das Gesamtbild des Gebäudes passt und keine historischen Elemente beeinträchtigt.
    7. Wie kann ich den Wärmebedarf meines Altbaus senken?
      Um den Wärmebedarf Ihres Altbaus zu senken, können Sie verschiedene Maßnahmen ergreifen, wie z.B. die Dämmung der Fassade, des Daches oder der Kellerdecke. Auch der Austausch alter Fenster und Türen gegen energieeffiziente Modelle kann den Wärmeverlust reduzieren. Eine professionelle Energieberatung hilft Ihnen, die optimalen Maßnahmen zu identifizieren.
    8. Was kostet eine Heizungssanierung im Altbau?
      Die Kosten für eine Heizungssanierung im Altbau hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Art der Heizungsanlage, dem Umfang der baulichen Maßnahmen und den individuellen Gegebenheiten des Gebäudes. Holen Sie sich mehrere Angebote von Heizungsbauern ein und vergleichen Sie die Preise. Berücksichtigen Sie auch die möglichen Förderungen, um die Kosten zu senken.

    Verwandte Themen

    • Heizsysteme im Altbau: Vergleich der Kosten
      Ein Vergleich der verschiedenen Heizsysteme hinsichtlich Investitions- und Betriebskosten.
    • Dämmung im Altbau: Welche Maßnahmen sind sinnvoll?
      Informationen zu verschiedenen Dämmmaßnahmen und deren Auswirkungen auf den Energieverbrauch.
    • Fördermöglichkeiten für die Heizungssanierung
      Überblick über aktuelle Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen.
    • Heizen mit erneuerbaren Energien im Altbau
      Möglichkeiten zur Nutzung von Solarthermie, Wärmepumpen oder Biomasse im Altbau.
    • Denkmalschutz und energetische Sanierung: Was ist zu beachten?
      Hinweise zu den Auflagen des Denkmalschutzes bei energetischen Sanierungsmaßnahmen.
  2. 🔴 Stromheizung im Altbau: Hohe Kosten schrecken Mieter ab

    Bei Stromheizung werden sie kaum Mieter finden,
    die die Kosten tragen! Klar, die Investitionskosten sind niedrig, aber damit Heizen, einen Altbau ist Wahnsinn.
  3. 📊 Stromheizung: Teuerste Heizart – Neue Hausanschlüsse nötig!

    und billiger
    wird es auch nicht. 55 kW für elektr. Heizwecke bedeutet wahrscheinlich erstmal einen neuen Hausanschluss, neue Zähler, neue Unterverteilung, und neue Verkabelung etc.
    Strom ist die teuerste Art zu heizen.
    Das EVU und der Elektriker reiben sich jetzt schon die Hände.
    Gruß Manni
    • Name:
    • Herr Man-272-Pfa
  4. Wärmebedarf: Unabhängig von Heizungsart (Gas vs. Strom)?

    Was ich als
    Nicht-Heizungs-Fachmann nicht ganz verstehe: Wieso sind die 50 kW-55 kW von der Art der Heizung (Gas) abhängig?
  5. Heizkostenvergleich: Gas vs. Strom – Mieterreaktionen erwartet!

    @schmidtbauer: Ich verstehe ihre Frage nicht ganz
    Die 55 kW sind die benötigte Brennerleistung für Gas bzw. Anschlussleistung bei Strom für die drei Wohnungen  -  nicht eben wenig. Der Preis für 1 kWh sind bei Strom ca. 15 Ct., bei Gas ca. 5 Ct. Da Stelle man sich das gejaule der Mieter bei der Abrechnung vor. Steckt da eine Antwort für sie drin?
  6. Energieverluste: Wärmebedarf unabhängig von Energiequelle?

    Ich habe deshalb gefragt weil sie oben geschrieben ...
    Ich habe deshalb gefragt, weil sie oben geschrieben haben:
    "Der Wärmebedarf liegt laut Heizungsbauer bei ca. 50-55 kW falls eine Gaszentralheizung/Warmwasserversorgung gebaut wird".
    Nach meinem Wissenstand ist es unerheblich, woher die Energie kommt. Es kommt darauf an, wieviel Energie verloren geht.
  7. Energieeffizienz: Gas vs. Strom – Reale Kosten im Altbau?

    Sind 50 kW = 50 kW?
    Klingt zwar blöd, aber das war der Grund meiner Überlegung.. Ich meine dass es theoretisch egal ist, aber wer hat Erfahrung mit den tatsächlichen Kosten?
    Also bei Gas sind z.B. 50 kW zunächst im Keller; dann davon 11 % Abgasverlust macht nur noch 89 %, dann Kessel mit 500 Liter (für 5 Wohneinheiten) der rund um die Uhr geheizt und zirkuliert werden muss. Heizung, die Tag und Nacht läuft ...
    bei Strom steht theoretisch 100 % der Energie als Heizleistung in dem gewünschten Raum. Dann müssten z.B. auch 30-40 kW reichen..
    Und die Heizung ist per Zeitschaltuhr tagsüber fast aus..
    bei den Stadtwerken bekomme ich immer nur die Info:
    Gas 5 cent/kW, Strom 15Cent/kW; mehr nicht.
    War nur so eine Überlegung, aber Erfahrungen hat wohl keiner..
  8. 💰 Heizkosten: Preisvergleich – Öl, Gas, Strom im Überblick

    Preisvergleich
    Die Aussage das 1 kW 15 Cent kostet ist nicht ganz richtig.
    Grundsätzlich gilt:
    1 kW/H Strom liegt bei ca. 15 Cent
    1 Liter Öl bringt ca. 10 kW/H (macht bei einer KWAbk./H 4 Cent )
    und Gas ist etwas teurer wie Öl.
    Grundsätzlich ist Strom nicht zu empfehlen.
    Ich kann mir auch noch nicht ganz vorstellen das Sie einen Wärmebedarf von ca. 50-55 kW haben.
    Lassen Sie sich doch mal die Heizlastberechnung nach
    DINAbk. EN 12831 vorlegen.
    Und zu dem Beispiel 500 Liter Boiler im Keller, der muss grundsätzlich jeder Zeit beheizt werden und ständig ständig zirkulieren. Ausnahme der Beheizung und Zirkelation ist die Nachtabsenkung. (im Durchschnitt 8 h )
  9. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Stromheizung im Altbau: Kosten, Alternativen und Erfahrungen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Wirtschaftlichkeit von Stromheizungen im Altbau im Vergleich zu Gasheizungen. Hohe Betriebskosten bei Strom sind ein Hauptproblem. Der Wärmebedarf des Gebäudes ist ein zentraler Faktor, unabhängig von der gewählten Heizungsart. Es werden auch die potenziellen Kosten für neue Hausanschlüsse und Zähler bei Stromheizungen thematisiert.

    🔴 Wichtiger Hinweis: Laut Stromheizung im Altbau: Hohe Kosten schrecken Mieter ab ist es schwierig, Mieter für ein Objekt mit Stromheizung zu finden, da die Heizkosten sehr hoch sind. Dies sollte bei der Entscheidung für ein Heizsystem berücksichtigt werden.

    📊 Zusatzinfo: Der Beitrag Heizkosten: Preisvergleich – Öl, Gas, Strom im Überblick liefert einen detaillierten Preisvergleich zwischen Öl, Gas und Strom. Strom ist demnach die teuerste Option. Es wird auch die Notwendigkeit einer Heizlastberechnung nach DINAbk. betont, um den tatsächlichen Wärmebedarf zu ermitteln.

    🔧 Zusatzinfo: Die benötigte Brennerleistung für Gas bzw. Anschlussleistung bei Strom für die drei Wohnungen wird im Beitrag Heizkostenvergleich: Gas vs. Strom – Mieterreaktionen erwartet! mit 55 kW angegeben, was nicht unerheblich ist. Die hohen Strompreise könnten zu Beschwerden der Mieter führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Bevor eine Entscheidung für eine Stromheizung im Altbau getroffen wird, sollte eine detaillierte Heizlastberechnung durchgeführt und die Kosten verschiedener Heizsysteme (Gas, Öl, Strom) verglichen werden. Die potenziellen Mieter sollten über die hohen Heizkosten informiert werden. Siehe auch Energieeffizienz: Gas vs. Strom – Reale Kosten im Altbau?.

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  1. BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Infrarotheizung: Kosten, Nutzen & Risiken – Vergleich mit anderen Heizsystemen?
  2. BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Altbau dämmen: Lohnt sich Dämmung von Kellerdecke, Dach, Fassade? Kosten & Nutzen?
  3. BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Günstige & umweltschonende Heizung im Altbau: Kosten, Vergleich & Fördermöglichkeiten?
  4. BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Stromheizung vs. Gastherme: Kosten, Effizienz & Umweltverträglichkeit im Vergleich?
  5. BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Thermische Solaranlage mit Elektroheizung: Brauchwassererwärmung, Kosten & Erfahrungen?
  6. BAU-Forum - Energiesparendes Bauen / Niedrigenergiehaus - Passivhaus Heizung: Kompaktgerät vs. Elektroheizung – Effizienz, Kosten & Alternativen?
  7. BAU-Forum - Energieeinsparverordnung EnEV - Energieausweis für Gebrauchthaus: Realistische Einschätzung von Energieklasse, Heizung & Kosten?
  8. BAU-Forum - Energieeinsparverordnung EnEV - Elektroheizung im Neubau: EnEV-Nachweis mit Marmorplatten & Stückholzkessel korrekt erstellen?
  9. BAU-Forum - Estrich und Bodenbeläge - Laminat im Neubau mit Fußbodenheizung: Vor- und Nachteile für Kinder- & Schlafzimmer?
  10. BAU-Forum - Fußbodenheizungen / Wandheizungen - Infrarotheizung als Alternative: Kosten, Effizienz & Erfahrungen im Vergleich?

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