Gastherme Abgaswerte zu hoch: Ursachen, Folgen & was tun bei Stillegung?
In diesem Forum sind Sie: Heizung / Warmwasser📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Hohe CO-Werte bei Gasthermen können durch unvollständige Verbrennung, verstopfte Düsen oder unzureichenden Schornsteinzug entstehen. Die Messung des Schornsteinfegers ergab extrem hohe Werte, was zur Stilllegung der Therme führte. Eine Reinigung und Überprüfung der Geräteleistung sind essenziell. Die Kaminhöhe kann ebenfalls eine Rolle spielen.
⚠️ Wichtiger Hinweis · 📊 Zusatzinfo · 🔴 Risiko · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Gastherme Abgaswerte zu hoch: Ursachen, Folgen & was tun bei Stillegung?
Gestern war der Schornsteinfeger da und hat die Therme stilgelegt. Der CO-Ausstoß, der unter 500 (Einheiten?) liegen soll, war bei uns über 14.000 (vierzehntausend).
Heute war die Wartung da und hat gereinigt, die Düsen sollen verstopft gewesen sein.
Er sagt, es wäre jetzt okay, der Wert liegt bei 200. Nur in den ersten 20-30 Sekunden sei er noch über 2.000. Das würde aber am Schornstein liegen.
Er gab uns noch den Tipp, wenn wir unser Baby baden, sollen wir erst das warme Wasser machen und ihn dann erst ins Bad holen ...
Was ist von der Sache zu halten? Ist da was mit dem Schornstein? Es war (zu mindestens bisher) auch nur zeitweilig (Wetterlage?), das es so bestialisch gestunken hat. Und CO riecht ja nicht, oder? Oder sind die ersten Sekunden nicht so dramatisch. Die Mängelkarte hat der Wartungsdienst unterschrieben.
Wie sollen wir uns verhalten?
Vielen Dank für eure Antworten, ein besorgter
Harald Schneider
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Keine weitere Nutzung der Gastherme bis zur schriftlichen, unabhängigen Freigabe durch einen zertifizierten Heizungs- und Schornsteinfeger-Fachbetrieb – CO-Konzentration von über 14.000 ppm ist lebensbedrohlich und kann innerhalb von Minuten zu Bewusstlosigkeit oder Tod führen.
🔴 KRITISCH: Sofortige Installation eines akkubetriebenen, CEAbk.-geprüften Kohlenmonoxid-Warnmelders im Bad und im Schlafraum – insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern mit erhöhtem Sauerstoffbedarf.
🔴 KRITISCH: Prüfung der Raumluftqualität und Dichtheit des gesamten Abgassystems (einschließlich Wärmetauscher, Abgasrohr und Schornsteinanschluss) durch zwei unabhängige Fachbetriebe – die Aussage „am Schornstein“ ist fachlich unzureichend und entlastet nicht von der Verantwortung für eine sichere Verbrennung.
⚠️ WICHTIG: Die 31 Jahre alte Gastherme ist technisch veraltet; eine bloße Reinigung oder Reparatur ist nicht ausreichend – ein vollständiger Austausch gegen ein raumluftunabhängiges Brennwertgerät mit externer Luftzufuhr ist nach aktuellem KI-Konsens die einzige dauerhaft sichere Lösung.
KI-Analyse (GoogleAI)
🔴 Gefahr: Bei einer Gastherme mit erhöhten Abgaswerten besteht akute Kohlenmonoxid-Vergiftungsgefahr. Kohlenmonoxid ist unsichtbar und geruchlos, kann aber zu schweren gesundheitlichen Schäden oder sogar zum Tod führen.
Ich empfehle, die Therme umgehend von einem Fachbetrieb überprüfen zu lassen. Mögliche Ursachen für die hohen Abgaswerte können sein: defekte oder verschmutzte Brennerdüsen, unzureichende Verbrennungsluftzufuhr, ein defekter Wärmetauscher oder Probleme mit dem Abgassystem.
Die Stillegung durch den Schornsteinfeger ist eine notwendige Maßnahme, um die Sicherheit zu gewährleisten. Eine Reparatur oder ein Austausch der Therme kann erforderlich sein. Die Wartung sollte regelmäßig durchgeführt werden, um solche Probleme frühzeitig zu erkennen und zu beheben.
👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie umgehend einen Heizungsfachbetrieb, um die Ursache der hohen Abgaswerte zu ermitteln und die Therme zu reparieren oder auszutauschen. Lassen Sie die Abgasanlage ebenfalls überprüfen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine stillgelegte Junkers-Gastherme von 1993 mit einem gemessenen CO-Ausstoß von über 14.000 ppm, was ein akutes und lebensbedrohliches Sicherheitsrisiko darstellt. Der zulässige Grenzwert liegt typischerweise unter 1.000 ppm, sodass der gemessene Wert um ein Vielfaches überschritten wurde. Die Stilllegung durch den Schornsteinfeger war daher absolut notwendig und korrekt.
🔴 Gefahr: Ein CO-Wert von über 14.000 ppm ist extrem kritisch und kann innerhalb weniger Minuten zu Bewusstlosigkeit und Tod führen. Die Aussage des Wartungstechnikers, dass der Wert nach der Reinigung auf 200 ppm gesunken sei, ist grundsätzlich positiv, jedoch die verbleibende Spitze von über 2.000 ppm in den ersten 20-30 Sekunden ist weiterhin hochgefährlich. Kohlenmonoxid (CO) ist tatsächlich geruchlos, farblos und geschmacklos – der vom Nutzer beschriebene "Abgasgeruch" deutet auf andere unverbrannte Bestandteile hin, was die Gefahr nicht mindert.
⚠️ Korrektur: Die Behauptung des Technikers, die hohen Anfangswerte lägen "am Schornstein", ist fachlich fragwürdig. Ein ordnungsgemäßer Schornsteinzug kann die Abgasableitung beeinflussen, aber nicht die primäre Verbrennungsqualität der Therme. Die Ursache für die hohen CO-Spitzen liegt höchstwahrscheinlich in einer unvollständigen Verbrennung oder einer Fehlfunktion des Brenners, die durch die Reinigung nicht vollständig behoben wurde.
➕ Ergänzung: Die Empfehlung des Technikers, das Baby erst nach dem Anstellen des Warmwassers ins Bad zu holen, ist ein alarmierender Hinweis darauf, dass er selbst von einer Restgefahr ausgeht. Dies ist kein akzeptabler Dauerzustand. Zudem sollte geprüft werden, ob die Therme über eine ausreichende Zuluftversorgung verfügt und ob der Schornstein fachgerecht auf Dichtheit und Zugverhalten überprüft wurde.
👉 Handlungsempfehlung: Sie müssen umgehend einen zweiten, unabhängigen und zertifizierten Fachbetrieb für Gas- und Wasserinstallation sowie einen Bezirksschornsteinfegermeister hinzuziehen. Lassen Sie die Therme einer vollständigen Abgasanalyse unter realen Betriebsbedingungen unterziehen, inklusive der Messung der CO-Spitzen in der Anlaufphase. Bestehen Sie auf einer schriftlichen Bestätigung, dass die Anlage sicher und dauerhaft betrieben werden kann. Bis dahin: Nutzen Sie die Therme nicht, installieren Sie umgehend einen akkubetriebenen CO-Warnmelder im Bad und schlafen Sie nicht im selben Raum. Ihre Gesundheit und die Ihres Babys haben oberste Priorität.
KI-Analyse (Qwen)
Die gemeldete Gastherme aus dem Jahr 1993 weist gravierende Abgaswerte auf: ein CO-Wert von über 14.000 Einheiten liegt weit jenseits des zulässigen Grenzwerts von 500 ppm (bzw. mg/m³ je nach Messmethode) und stellt eine akute Lebensgefahr dar – insbesondere im engen Badraum mit unzureichender Lüftung.
🔴 Gefahr: Ein CO-Wert von 14.000 ist lebensbedrohlich und kann innerhalb weniger Minuten zu Bewusstlosigkeit, Hirnschäden oder tödlichem Erstickungstod führen – besonders bei Säuglingen und Kleinkindern mit erhöhtem Sauerstoffbedarf.
⚠️ Korrektur: CO ist geruchlos und farblos – der wahrgenommene 'Abgasgeruch' deutet auf weitere unvollständige Verbrennungsprodukte (z. B. Kohlenmonoxid-Vorläufer, Stickoxide oder unverbrannte Kohlenwasserstoffe) hin, die ebenfalls gesundheitsschädlich sind; der Geruch ist kein Indikator für Sicherheit.
➕ Ergänzung: Die kurzfristige Überschreitung auf über 2.000 in den ersten Sekunden nach Zündung ist keineswegs unkritisch – bei mangelhafter Abgasführung oder Undichtigkeiten im Abgassystem kann auch diese Phase zu gefährlichen CO-Konzentrationen im Aufenthaltsraum führen.
❌ Widerspruch: Die Aussage des Wartungsdienstes, die hohe CO-Konzentration sei 'am Schornstein' begründet, ist unzureichend: Ein funktionsfähiger Schornstein allein verhindert keine CO-Entwicklung im Raum – entscheidend ist die vollständige und dichte Abführung aller Abgase nach außen sowie eine störungsfreie Verbrennungsluftzufuhr.
✅ Zustimmung: Die Stillegung durch den Schornsteinfeger war rechtlich zwingend und medizinisch geboten – eine Inbetriebnahme ohne vorherige, unabhängige, schriftlich dokumentierte Abnahme durch einen zertifizierten Fachbetrieb wäre strafrechtlich relevant.
🔴 Gefahr: Die Therme ist 31 Jahre alt und technisch veraltet – ihre Bauteile (Brennkammer, Wärmetauscher, Abgassystem) weisen mit hoher Wahrscheinlichkeit Korrosion, Rissbildung oder Undichtigkeiten auf, die sich nicht allein durch Reinigung beheben lassen.
👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie unverzüglich auf die weitere Nutzung dieser Gastherme. Beauftragen Sie umgehend einen unabhängigen, zertifizierten Heizungs- und Lüftungsfachbetrieb (nicht den bisherigen Wartungsdienst) für eine vollständige Sicherheitsbegutachtung – inkl. Dichtheitsprüfung des Abgassystems, Messung der Raumluftqualität und Prüfung der Verbrennungsluftzufuhr. Ersetzen Sie die Anlage durch ein modernes, raumluftunabhängiges Brennwertgerät mit externer Luftzufuhr und zertifizierter CO-Warnanlage im Bad.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass ein CO-Wert von >14.000 ppm eine akute Lebensgefahr darstellt und die Stilllegung durch den Schornsteinfeger zwingend und richtig war.
- Einheitliche Auffassung: CO ist geruchlos, farblos und geschmacklos; ein wahrgenommener „Abgasgeruch“ deutet auf zusätzliche schädliche Verbrennungsprodukte hin und mindert die Gefahr keinesfalls.
- Einstimmigkeit: Die Therme darf keinesfalls weiter betrieben werden, bis eine schriftliche, unabhängige Freigabe eines zertifizierten Fachbetriebs vorliegt.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI betont die Notwendigkeit einer Fachüberprüfung und nennt mögliche technische Ursachen (Brennerdüsen, Wärmetauscher), bleibt aber bei der Lösungsoption „Reparatur oder Austausch“ offen.
- DeepSeek und Qwen heben deutlich stärker hervor, dass der Anfangs-CO-Spitzenwert von >2.000 ppm nach Zündung bereits bei der Reinigung nicht behoben wurde und deshalb kein sicherer Betrieb möglich ist – GoogleAI erwähnt diese Spitzenwerte nicht explizit.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt den Hinweis, dass die Empfehlung des Technikers, das Baby erst nach Warmwasseranstellung ins Bad zu holen, ein klares Indiz für bestehende Restgefahr ist – dies wird von GoogleAI und Qwen nicht thematisiert.
- Qwen liefert die präziseste Altersbewertung (31 Jahre) und verbindet sie mit konkreten Alterungsrisiken (Korrosion, Rissbildung, Undichtigkeiten), die sich nicht allein durch Reinigung beheben lassen – GoogleAI erwähnt das Alter nur indirekt.
❌ Widerspruch:
- Der Wartungstechniker behauptet, die hohe CO-Konzentration sei „am Schornstein“ begründet. GoogleAI bleibt hier neutral („Probleme mit dem Abgassystem“), während DeepSeek und Qwen diesen Hinweis klar als fachlich fragwürdig bzw. unzureichend einstufen und betonen: Ein funktionierender Schornstein beeinflusst die Abgasableitung, nicht aber die primäre Verbrennungsqualität – die Ursache liegt im Brennverhalten der Therme selbst.
👉 Empfehlung:
- Die sicherere Einschätzung lautet: Keine Reparatur, sondern Austausch – wie von DeepSeek und Qwen konsequent gefordert. GoogleAIs Offenheit für „Reparatur oder Austausch“ wird im Sinne des Vorsichtsprinzips zugunsten der sichereren Variante (Austausch) verworfen.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Kohlenmonoxid-Gefahr (14.000 ppm) ✅ Alle drei KI-Modelle stimmen darin überein, dass dieser Wert eine akute, lebensbedrohliche Gefahr darstellt – sofortige Stilllegung und keinerlei Weiterbetrieb bis zur schriftlichen Freigabe. Ursache der hohen CO-Werte ⚠️ GoogleAI nennt mögliche technische Defekte; DeepSeek und Qwen widersprechen fachlich der Schornstein-Aussage des Technikers und betonen die unvollständige Verbrennung als Kernproblem – Konsens: Ursache liegt im Gerät, nicht im Schornstein. CO-Spitzenwerte nach Zündung (2.000 ppm) ⚠️ DeepSeek und Qwen heben die bleibende Gefahr dieser Anlaufspitzen hervor – GoogleAI erwähnt sie nicht; Konsens: Selbst kurzfristige Spitzen sind im Badraum mit mangelnder Lüftung hochgefährlich. Alter & technische Eignung (1993) ✅ Qwen und DeepSeek betonen die Alterungsrisiken (Korrosion, Undichtigkeiten); GoogleAI spricht vom Alter nur implizit – Konsens: Die Anlage ist veraltet und nicht mehr sicher sanierbar. Lösung: Reparatur vs. Austausch ❌ GoogleAI sieht „Reparatur oder Austausch“ als Optionen; DeepSeek und Qwen fordern klar den Austausch – Konsens nach Vorsichtsprinzip: Austausch ist die einzige dauerhaft sichere Lösung. 👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie vollständig auf eine Reparatur der alten Gastherme. Beauftragen Sie umgehend zwei unabhängige Fachbetriebe (Heizungsfachbetrieb + Bezirksschornsteinfegermeister) für eine vollständige Sicherheitsbegutachtung mit Dokumentation – bis zur schriftlichen Freigabe der neuen Anlage darf kein Gasgerät im Badraum betrieben werden.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Kohlenmonoxid-Vergiftung durch CO-Spitzenwerte >2.000 ppm beim Anzünden Unmittelbare Bewusstlosigkeit, Hirnschäden oder Tod – besonders bei Säuglingen innerhalb weniger Minuten 🔴 Risiko Alterungsbedingte Rissbildung im Wärmetauscher oder Abgasrohr Stille CO-Einträge in den Wohnraum ohne Warnhinweise; nicht nachweisbar ohne fachliche Dichtheitsprüfung 🔴 Risiko Unzureichende Verbrennungsluftzufuhr im Bad (fehlende Fenster, verstopfte Lüftung) Verstärkung unvollständiger Verbrennung → weitere CO- und Schadstoffbildung 🔴 Risiko Weiterbetrieb trotz Stilllegung durch Schornsteinfeger Rechtliche Haftung, Versicherungsleistungsausschluss bei Schadensfall, strafrechtliche Verantwortung 🔴 Risiko Verlassen auf „vorläufige Reinigung“ statt vollständiger Systemprüfung Fehlende Erkennung struktureller Schäden → scheinbare Sicherheit bei fortbestehender Gefahr ✅ Chance Austausch durch modernes raumluftunabhängiges Brennwertgerät Energieeinsparung bis zu 30 %, deutlich geringere Emissionen, erhöhte Betriebssicherheit durch externe Luftzufuhr und CO-Monitoring ✅ Chance Einbau eines CE-geprüften CO-Warnmelders mit Akku-Notstrom Frühwarnung vor CO-Anstieg – lebensrettend bei technischem Ausfall oder menschlichem Versagen ✅ Chance Fachliche Prüfung durch zwei unabhängige Betriebe Objektive Bewertung, schriftliche Dokumentation als Haftungsabsicherung und Versicherungsnachweis ✅ Chance Umstellung auf zentrale Warmwasserversorgung (z. B. Solar- oder Wärmepumpe-Unterstützung) Reduktion der Gasnutzung im Bad, höhere Unabhängigkeit, zukunftssichere Energieversorgung ✅ Chance Verbesserung der Lüftungssituation im Badezimmer (z. B. automatischer Fensteröffner oder Abluftanlage) Wesentliche Senkung aller Schadstoffkonzentrationen – auch bei sonstigen Geräten oder Dampfquellen Orientierungshilfen
- Sofortmaßnahme: CO-Warnmelder installieren: Kaufen und montieren Sie noch heute einen akkubetriebenen, CE-geprüften Kohlenmonoxid-Warnmelder (nach DINAbk. EN 50291-1) im Bad und im Schlafraum – prüfen Sie wöchentlich die Funktionsbereitschaft.
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend zwei unabhängige Fachbetriebe: 1) Einen zertifizierten Heizungs- und Lüftungsfachbetrieb (nicht den bisherigen Wartungsdienst) sowie 2) Ihren Bezirksschornsteinfegermeister – mit der konkreten Bitte um schriftliche Sicherheitsbegutachtung inkl. Abgasanalyse unter Realbedingungen und Dichtheitsprüfung des gesamten Abgassystems.
- Austausch vorbereiten: Fordern Sie von den Fachbetrieben ein Angebot für den Austausch der alten Gastherme gegen ein raumluftunabhängiges Brennwertgerät mit externer Luftzufuhr (z. B. mit Abgassystem durch die Wand) und integrierter CO-Warnfunktion.
- Lüftung prüfen: Überprüfen Sie im Bad, ob ausreichend frische Verbrennungsluft zugeführt wird – bei fehlenden Fenstern oder verstopften Luftklappen: Notwendige Maßnahmen (z. B. Lüftungsschlitze oder Abluftanlage) im Vorfeld des Austauschs mit den Fachbetrieben besprechen.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle vorhandenen Dokumente: Stilllegungsbescheid des Schornsteinfegers, Wartungsprotokolle, Messprotokolle (14.000 ppm und 2.000 ppm), Herstellerangaben zur Gastherme (Junkers, Baujahr 1993) – diese benötigen die Fachbetriebe für die Begutachtung.
- Vorübergehende Alternative organisieren: Klären Sie mit den Fachbetrieben, ob ein elektrisches Durchlauferhitzergerät als temporäre Warmwasserversorgung im Bad bis zum Austausch möglich und sicher ist – unter vollständigem Verbot der Gastherme.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Abgaswerte
- Die Abgaswerte geben Auskunft über die Zusammensetzung der Abgase einer Feuerungsanlage. Sie werden vom Schornsteinfeger gemessen und dienen der Überprüfung der Verbrennungseffizienz und der Einhaltung von Umweltstandards.
Verwandte Begriffe: CO-Ausstoß, Kohlenmonoxid, Kohlenstoffdioxid, Verbrennung - CO-Ausstoß
- Der CO-Ausstoß (Kohlenmonoxid-Ausstoß) ist die Menge an Kohlenmonoxid, die bei der Verbrennung entsteht. Ein erhöhter CO-Ausstoß deutet auf eine unvollständige Verbrennung hin und ist gesundheitsschädlich.
Verwandte Begriffe: Abgaswerte, Kohlenmonoxid, Verbrennung, Schadstoffemissionen - Gastherme
- Eine Gastherme ist ein Heizgerät, das mit Gas betrieben wird und zur Erzeugung von Wärme für Heizung und Warmwasser dient. Sie wird häufig in Wohnungen und Häusern eingesetzt.
Verwandte Begriffe: Heizung, Brennwerttherme, Heizkessel, Warmwasserbereitung - Schornsteinfeger
- Der Schornsteinfeger ist ein Handwerker, der für die Reinigung, Überprüfung und Wartung von Feuerungsanlagen und Abgasanlagen zuständig ist. Er führt auch die Abgasmessung durch und berät Hauseigentümer in Fragen der Heizungssicherheit.
Verwandte Begriffe: Abgasanlage, Feuerungsanlage, Abgasmessung, Kehrung - Stillegung
- Die Stillegung einer Feuerungsanlage bedeutet, dass diese außer Betrieb genommen wird. Dies geschieht in der Regel aufgrund von Sicherheitsmängeln oder Verstößen gegen Umweltauflagen.
Verwandte Begriffe: Außerbetriebnahme, Stilllegung, Sperrung, Betriebsuntersagung - Wartung
- Die Wartung einer Gastherme umfasst die regelmäßige Überprüfung, Reinigung und Instandhaltung der Anlage, um ihre Sicherheit, Effizienz und Lebensdauer zu gewährleisten. Sie sollte von einem Fachbetrieb durchgeführt werden.
Verwandte Begriffe: Inspektion, Instandhaltung, Service, Überprüfung - Brennerdüsen
- Die Brennerdüsen sind Bauteile in der Gastherme, die das Gas in den Brennraum einspritzen und mit Luft vermischen. Verschmutzte oder defekte Brennerdüsen können zu einer unvollständigen Verbrennung und erhöhten Abgaswerten führen.
Verwandte Begriffe: Brenner, Verbrennung, Gaszufuhr, Luftzufuhr
Häufige Fragen (FAQ)
- Was bedeutet es, wenn meine Gastherme stillgelegt wurde?
Die Stillegung bedeutet, dass die Therme aufgrund von Sicherheitsmängeln (in diesem Fall zu hohe Abgaswerte) außer Betrieb genommen wurde, um Gefahren abzuwenden. Sie darf erst wieder in Betrieb genommen werden, wenn die Mängel behoben und die Therme von einem Fachmann freigegeben wurde. - Welche Ursachen können zu hohen Abgaswerten bei einer Gastherme führen?
Mögliche Ursachen sind defekte oder verschmutzte Brennerdüsen, eine unzureichende Verbrennungsluftzufuhr, ein defekter Wärmetauscher, Probleme mit dem Abgassystem oder eine falsche Einstellung der Therme. Auch das Alter der Therme kann eine Rolle spielen. - Wie gefährlich sind hohe Abgaswerte bei einer Gastherme?
Hohe Abgaswerte, insbesondere ein hoher Kohlenmonoxid-Ausstoß, sind lebensgefährlich. Kohlenmonoxid ist ein giftiges Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht. Es ist unsichtbar und geruchlos und kann zu schweren gesundheitlichen Schäden oder sogar zum Tod führen. - Was kostet die Reparatur oder der Austausch einer Gastherme?
Die Kosten für die Reparatur oder den Austausch einer Gastherme hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem Alter und Zustand der Therme, dem Umfang der Reparaturarbeiten und dem gewählten Modell. Ein Kostenvoranschlag von einem Fachbetrieb ist empfehlenswert. - Wie oft sollte eine Gastherme gewartet werden?
Eine jährliche Wartung der Gastherme durch einen Fachbetrieb ist empfehlenswert, um die Sicherheit und Effizienz der Anlage zu gewährleisten. Bei der Wartung werden unter anderem die Abgaswerte überprüft und die Anlage gereinigt und eingestellt. - Kann ich eine Gastherme selbst reparieren?
Nein, Reparaturen an einer Gastherme sollten ausschließlich von qualifizierten Fachleuten durchgeführt werden. Unsachgemäße Reparaturen können zu gefährlichen Situationen führen. - Was ist der Unterschied zwischen CO und CO2?
CO steht für Kohlenmonoxid, ein giftiges Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht. CO2 steht für Kohlenstoffdioxid, ein Treibhausgas, das bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen entsteht. CO2 ist nicht giftig, trägt aber zum Klimawandel bei. - Wie kann ich eine Kohlenmonoxidvergiftung erkennen?
Symptome einer Kohlenmonoxidvergiftung können Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit, Verwirrtheit und Bewusstlosigkeit sein. Bei Verdacht auf eine Kohlenmonoxidvergiftung sofort Fenster öffnen, den Raum verlassen und den Notruf wählen.
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Checkliste für die jährliche Heizungswartung. - Abgasmessung: Grenzwerte und Bedeutung
Erläuterung der Abgasmessung und der relevanten Grenzwerte. - Neue Gastherme: Kosten und Förderung
Informationen zu Kosten und Fördermöglichkeiten beim Austausch einer alten Gastherme.
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CO-Alarm: Ursachen für extrem hohe Abgaswerte?
Sehr merkwürdig..
Hat Ihr Wartungs (fach) man die gesamte Therme zerlegt? Haben Sie ihm ab und zu über die Schulter geschaut?
14.000 ppm (!) CO ist kaum vorstellbar. Da müsste ja schon ein Deckel oben auf dem Kamin liegen! Und dann träten die Abgasw aus der Strömungssicherung aus, und das Gerät würde auf Störung verriegeln, also mit *rotelampeleuchtet* abschalten.
1. Hat die Tür zum Bad zwei unverschlossene Zuluftöffnungen? (na klar!)
2. Hat Ihr Wartungsmann auch den Wärmetauscher ausgebaut und gründlich gereinigt (In Waschmittel eingeweicht und ausgespritzt), oder nur den Brenner geputzt?
3. Hat er nach der Wartung den Gas-Düsendruck (= Leistung des Gerätes) kontrolliert und dokumentiert?
4. Hat er nach der Wartung die Badezimmertür geschlossen und den Schornsteinzug gemessen und dokumentiert?
Selbst bei 200 ppm CO durfte er eigentlich nicht weglaufen. Der Wert liegt zwar im gesetzlich zulässigen Rahmen, ist aber für eine solche Junkers-Therme zu hoch (unter 100 immer). Also Ursache suchen und beheben.
Haben Sie die Wartungskostem schon bezahlt? 🙂 )
Mit sonnigem Gruß ... Lb -
CO-Wert: Schornsteinfeger misst 14.000 ppm – Was nun?
Antwort
Die 14.000 ppm hat der Schornsteinfeger gemessen.
Die Öffnungen in der Tür sind vorhanden und sauber.
Ich war nicht dabei, als der Wartungsmensch da war. Meine Frau erzählte, das er eineinhalb Stunden nur geputzt hat und ziemlich viel der Therme zerlegt hat. Unser Waschbecken und unsere Wanne soll wie Sau ausgesehen haben.
Ob er noch was gemessen hat, wissen wir nicht. Auf der Mängelkarte hat er nur den CO-Wert, und noch einen Co2 %-Wert eingetragen.
Das mit dem Schornstein hat er gesagt, das weiß er nicht, das wäre Sache des Schornsteinfegers ...
Bezahlt ist noch nichts.
Der Schornsteinfeger kommt nochmal vorbei zur Kontrolle.
Gibt es da was zu beachten?
Ist der hohe Wert in den ersten Sekunden harmlos?
War der Abgasgeruch, den wir zeitweilig haben, durch den Schornstein bedingt? Seit der Reinigung riechen wir nichts mehr.
Ist es sinnvoll, ein CO-Warngerätz zu installieren? Oder zusätzlich noch eins für erhöhte Werte bei Erdgas oder ist sowas nur im Keller beim Zähler besser angebracht?
Viele Grüße
Harald Schneider -
Gastherme: Leistung prüfen bei hohem CO-Ausstoß!
Ich gehe davon mal aus,
dass der Monteur ordentlich gearbeitet hat. Jedoch wäre es schon nützlich, die Leistung des Gerätes zu überprüfen. Denn bei Überbelastung entsteht auch CO - gleich unvollständige Verbrennung - was zudem die Bauteile (Wärmetauscher, etc.) zu stark belastst. Sprechen Sie mit dem Heizungsbauer darüber!
Ein CO-Warngerät: Nein. Ein Gaswarngerät im Keller am Hausanschluss: Nein. Hingegen ein Brandmelder in jedem (gefährdeten) Raum: Ja und sehr sinnvoll.
Alle modernen Gasgeräte verfügen über Sicherheitseinrichtungen, die das Gerät bei übermäßigem CO-Austritt verriegeln. Eine Gasanlage im Keller, die ordnungsgemäß installiert und in Betrieb genommen worden ist, wird nicht von selbst undicht (Stichwort Manipulation). Gegen Brand und Qualm (CO!) jedoch, der Sie in der Nacht (vermutlich nur einmal) überrascht, sollten Sie sich schützen. Das ist meine höchstpersönliche, eigene Meinung zu Ängsten und dem Sicherheitsbedürfnis eines jeden Menschen.
Mit sonnigem Gruß ... Lb -
Abgaswerte: Kaminhöhe als Ursache für hohen CO-Wert?
CO zu hoch
Interessant wäre zu Wissen ob das Gerät im Dachgeschoss betrieben wird. Sollte dieses der Fall sein könnte es an der Kaminhöhe liegen, die hier eventuell nicht ausreicht. Gerade im Startverhalten ist der CO relativ hoch, was auch auf einen ungenügenden Schornsteinzug schließen lassen kann. Der Abgassensor spricht erst nach 2 Minuten an.
Also vorsicht! .
Mit Schornsteinfeger-Meister abklären. Dieser muss wissen wie hoch und was ein Querschnitt für Ihr Gerät vorhanden sein muss. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
BauKI Hinweis:
Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt.
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Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig!
Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung!
Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Gastherme: Hohe Abgaswerte – Ursachen und Lösungen
💡 Kernaussagen: Hohe CO-Werte bei Gasthermen können durch unvollständige Verbrennung, verstopfte Düsen oder unzureichenden Schornsteinzug entstehen. Die Messung des Schornsteinfegers ergab extrem hohe Werte, was zur Stilllegung der Therme führte. Eine Reinigung und Überprüfung der Geräteleistung sind essenziell. Die Kaminhöhe kann ebenfalls eine Rolle spielen.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut CO-Alarm: Ursachen für extrem hohe Abgaswerte? sind 14.000 ppm CO kaum vorstellbar und deuten auf gravierende Probleme hin. Es sollte geprüft werden, ob die Therme korrekt arbeitet und ausreichend Zuluft vorhanden ist.
📊 Zusatzinfo: Der Beitrag CO-Wert: Schornsteinfeger misst 14.000 ppm – Was nun? verdeutlicht, dass die hohen CO-Werte vom Schornsteinfeger gemessen wurden und eine Reinigung der Therme erfolgte. Es ist wichtig, die Werte nach der Reinigung erneut zu überprüfen.
🔴 Risiko: Unvollständige Verbrennung durch Überbelastung kann zu hohen CO-Werten führen, wie im Beitrag Gastherme: Leistung prüfen bei hohem CO-Ausstoß! beschrieben. Dies belastet die Bauteile und birgt Risiken. Ein CO-Warngerät wird empfohlen, um frühzeitig vor einem CO-Austritt zu warnen.
🔧 Praktische Umsetzung: Die Kaminhöhe und der Schornsteinzug sollten von einem Schornsteinfeger-Meister überprüft werden, insbesondere wenn die Gastherme im Dachgeschoss betrieben wird (siehe Abgaswerte: Kaminhöhe als Ursache für hohen CO-Wert?). Ein unzureichender Schornsteinzug kann zu hohen CO-Werten führen.
👉 Handlungsempfehlung: Nach der Reinigung der Gastherme sollte die Leistung des Gerätes überprüft und der CO-Ausstoß erneut gemessen werden. Bei Unsicherheiten sollte ein Heizungsbauer oder der Schornsteinfeger hinzugezogen werden, um die Ursache der hohen Abgaswerte zu finden und zu beheben.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Gastherme, Abgaswerte, CO-Ausstoß, Schornsteinfeger". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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