Meisterbrief-Abschaffung: Folgen für Handwerk, Wettbewerb & Qualität? Aktuelle Diskussion
BAU-Forum: Probleme im Mittelstand und Handwerk

Meisterbrief-Abschaffung: Folgen für Handwerk, Wettbewerb & Qualität? Aktuelle Diskussion

Foto von Stefan Ibold

Moin,
Pisa lässt grüßen, Clement wird Wellenbrecher. Die rot-grüne Regierung bereitet (mal wieder) den Ausstieg aus dem großen Befähigungsnachweis (Meisterbrief) vor.
Neben den Wahlk (r) ampfversprechen für Hessen und Niedersachsen, die die "Jungunternehmer" ins Boot der SPD bringen sollen, drohen dem Mittelstand und Handwerk durch unkalkulierbaren Wettbewerb, mit Kalkulationsmethoden, die wir hier gerade ausgiebig diskutiert hatten, weitere schlechte Zeiten.
Nicht, dass wir uns missverstehen: Ich bin ausdrücklich FÜR die freie Berufswahl und nicht gegen Wettbewerb, nur  -  der sollte unter den gleichen Voraussetzungen starten und stattfinden.
Ähnliche Diskussionen werde nbereits bei Dach-info.com geführt und wurden hier unter Beitrag 4 bereits geführt.
So  -  und nun hoffe ich, dass ich mal wieder allen Zorn der potentiellen Jungunternehmergesellen auf mich gezogen habe und bitte um sachliche Diskussion.
Grüße
Stefan Ibold
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

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    Die Diskussion um die Abschaffung des Meisterbriefs betrifft vor allem das Handwerk und den Wettbewerb. Ich sehe hier mehrere Aspekte:

    • Qualitätssicherung: Der Meisterbrief dient als Qualitätsnachweis und sichert hohe Standards im Handwerk.
    • Ausbildung: Er ist eine wichtige Voraussetzung für die Ausbildung von Lehrlingen.
    • Wettbewerb: Die Abschaffung könnte den Wettbewerb erhöhen, aber auch zu einer Senkung der Qualitätsstandards führen.
    • Berufswahl: Der Meisterbrief kann für viele junge Menschen ein Anreiz sein, eine handwerkliche Ausbildung zu beginnen.

    👉 Handlungsempfehlung: Informieren Sie sich umfassend über die Vor- und Nachteile der Meisterbrief-Abschaffung und beteiligen Sie sich an der Diskussion.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Meisterbrief
    Der Meisterbrief ist ein Befähigungsnachweis im Handwerk, der den erfolgreichen Abschluss einer Meisterprüfung bescheinigt. Er berechtigt zur Ausbildung von Lehrlingen und zur Führung eines Handwerksbetriebs.
    Verwandte Begriffe: Gesellenbrief, Handwerksordnung, Meisterprüfung
    Handwerk
    Das Handwerk umfasst gewerbliche Tätigkeiten, die durch handwerkliche Fertigkeiten und Fachwissen geprägt sind. Es ist ein wichtiger Wirtschaftszweig in Deutschland.
    Verwandte Begriffe: Gewerbe, Handwerkskammer, Zunft
    Wettbewerb
    Der Wettbewerb bezeichnet das Streben von Unternehmen nach Marktanteilen und Kunden. Er kann zu Innovationen und niedrigeren Preisen führen, aber auch zu einer Senkung der Qualitätsstandards.
    Verwandte Begriffe: Marktwirtschaft, Konkurrenz, Monopol
    Qualifikation
    Die Qualifikation bezeichnet die Fähigkeiten und Kenntnisse, die eine Person für die Ausübung einer bestimmten Tätigkeit benötigt. Sie kann durch Ausbildung, Studium oder Berufserfahrung erworben werden.
    Verwandte Begriffe: Kompetenz, Bildung, Fachwissen
    Geselle
    Ein Geselle ist ein Handwerker, der seine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hat und über Berufserfahrung verfügt. Er arbeitet in der Regel in einem Handwerksbetrieb.
    Verwandte Begriffe: Lehrling, Meister, Facharbeiter
    Mittelstand
    Der Mittelstand umfasst kleine und mittlere Unternehmen, die in der Regel inhabergeführt sind und eine wichtige Rolle in der deutschen Wirtschaft spielen.
    Verwandte Begriffe: Familienunternehmen, KMU, Unternehmertum
    Berufswahl
    Die Berufswahl ist die Entscheidung für einen bestimmten Beruf, die von verschiedenen Faktoren wie Interessen, Fähigkeiten und Zukunftsperspektiven beeinflusst wird.
    Verwandte Begriffe: Karriere, Ausbildung, Studium

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Vorteile hat der Meisterbrief?
      Der Meisterbrief sichert Qualitätsstandards im Handwerk, ermöglicht die Ausbildung von Lehrlingen und dient als Nachweis für fundiertes Fachwissen. Er stärkt das Vertrauen der Kunden in die handwerkliche Leistung.
    2. Welche Nachteile könnte die Abschaffung des Meisterbriefs haben?
      Die Abschaffung könnte zu einem Verlust von Qualitätsstandards führen, die Ausbildung gefährden und das Ansehen des Handwerksberufs schmälern. Es besteht die Gefahr, dass unqualifizierte Anbieter auf den Markt drängen.
    3. Wer profitiert von der Abschaffung des Meisterbriefs?
      Befürworter argumentieren, dass die Abschaffung des Meisterbriefs den Wettbewerb ankurbeln und Existenzgründungen erleichtern könnte. Davon könnten insbesondere Jungunternehmer profitieren, die ohne Meistertitel ein eigenes Unternehmen gründen möchten.
    4. Welche Auswirkungen hätte die Abschaffung auf die Ausbildung?
      Der Meisterbrief ist eine wichtige Voraussetzung für die Ausbildung von Lehrlingen. Ohne Meisterbrief könnten weniger Betriebe ausbilden, was zu einem Fachkräftemangel führen könnte.
    5. Wie wirkt sich der Meisterbrief auf die Kalkulationsmethoden aus?
      Der Meisterbrief steht für fundiertes Fachwissen und betriebswirtschaftliche Kompetenz, was eine solide Kalkulation von Aufträgen ermöglicht. Betriebe mit Meisterbrief können ihre Leistungen oft zu höheren Preisen anbieten, da sie für Qualität und Zuverlässigkeit stehen.
    6. Was bedeutet der Meisterbrief für die Berufswahl junger Menschen?
      Der Meisterbrief kann für junge Menschen ein attraktives Ziel sein und sie motivieren, eine handwerkliche Ausbildung zu absolvieren. Er bietet Perspektiven für eine erfolgreiche berufliche Zukunft und die Möglichkeit, ein eigenes Unternehmen zu gründen.
    7. Welche Rolle spielt der Meisterbrief im Mittelstand?
      Der Meisterbrief ist ein wichtiges Element des deutschen Mittelstands. Er sichert die Qualität der handwerklichen Leistungen und trägt zur Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe bei.
    8. Wie beeinflusst der Meisterbrief den Wettbewerb im Handwerk?
      Der Meisterbrief sorgt für einen fairen Wettbewerb, da er sicherstellt, dass alle Betriebe über ein Mindestmaß an Qualifikation verfügen. Er schützt Kunden vor unqualifizierten Anbietern und fördert die Qualität der handwerklichen Leistungen.

    🔗 Verwandte Themen

    • Auswirkungen der Meisterbriefpflicht auf die Qualität im Handwerk
      Untersuchung, ob die Meisterbriefpflicht tatsächlich zu höherer Qualität führt.
    • Alternativen zur Meisterausbildung im Handwerk
      Welche anderen Qualifikationen gibt es und wie werden sie bewertet?
    • Die Rolle des Handwerks in der deutschen Wirtschaft
      Bedeutung des Handwerks für Beschäftigung und Innovation.
    • Förderprogramme für Jungunternehmer im Handwerk
      Welche Unterstützung gibt es für Existenzgründer?
    • Die Zukunft des Meisterbriefs in Europa
      Vergleich der Handwerksordnungen in verschiedenen Ländern.
  2. Meisterbrief: Aktuelle News & Kommentar zum Thema Handwerk

    Foto von Stefan Ibold

    ganz frisch dazu und als Ergänzung
    Folgender Artikel und Kommentar kam gerade mit den baupool-news rein:
    baupool.com Newsletter
    Januar (1) 2003
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    zu allererst möchten wir Ihnen ein glückliches und hoffentlich erfolgreiches Jahr 2003 wünschen.
    Apropos Erfolg: Das Werk des 74 jährigen Schweizer Architekten Theo Hotz kann nun in einer Publikation und Wanderausstellung bewundert werden. Seit über 50 Jahren prägt Hotz die BauArt der Schweiz besonders "lichtdurchlässig" mit, aber auch in Deutschland, Österreich und Frankreich wurden viele seiner Ideen verwirklicht. Der Architekt sieht seine nahezu virtuose Arbeit als Berufung an, was sicherlich auch zu seinem enormen Erfolg beigetragen hat. "Ich denke, dass allein der aufrichtige Versuch zählt, Qualität zu erzielen. " ("Paläste der Maschinenzeit")
    Dieses Zitat sollte sich vielleicht noch einmal der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) durch den Kopf gehen lassen, denn er lehnt die Vorschläge von Wirtschaftminister Clement (SPD) zur Lockerung der Handwerkordnung ab. Der ZDH befürchtet einen Qualitätsverlust, falls Gesellen auch Betriebe gründen dürften. Zudem ist der Verband auch gegen eine Kammer-Gebührenbefreiung für Existenzgründer. Schade eigentlich, denn die deutschen Steine auf dem Weg zur Selbstständigkeit könnten doch ruhig mal ein wenig zur Seite geräumt werden, oder?!
    Meinen Kommentar dazu könnt Ihr Euch sicherlich vorstellen.
    si
    • Name:
  3. Handwerk & Institutionen: Geburt, Leben und Vergänglichkeit

    Institut
    Institutionen bedürfen einer schweren Geburt. Scharen von
    Hebe Ammen und Mitleider, Streiter und Verfechter bis, der
    Göttin der Jugend gleich, die Steine fest gemauert.
    Unsterblich zu Hoch Zeiten, mit Sinn und Zweck, doch Querverleider wenn's um's sterben geht.
  4. Meisterbrief-Abschaffung: Small-Business-Act & Hartz-Papier

    Foto von Bruno Stubenrauch, Dipl.-Ing. univ.

    Small-Business-Act und Hartz-Kommission
    Es wundert mich, dass noch niemand den Zusammenhang hergestellt hat. Ohne Clements Small-Business-Act gibt es nämlich keine erfolgreiche Umsetzung des Hartz-Papiers. Daher weht der Wind.
  5. Politik & Handwerk: Demokratie-Prozesse im Überblick

    erst die Politik, dann..
    erst die Politik, dann das Parlament und dann die
    kommiss ion. oder wie funktioniert demo  -  kratie?
  6. Meisterbrief-Kosten vs. Schwarzarbeit: Ein Rechenbeispiel

    Foto von

    jetzt ...
    Moin,
    ... wo Bruno es so schreibt  -  stimmt.
    Ich muss mal ausfallend werden: "Säcke die! "
    Regen sic hüber 19.000 € bußgeld auf, dabei hat der seit 15 Jahren schwarz gearbeitet, hat sich die ca. 19.000 € Kosten für den Meisterbrief gspart.
    Nein, bei den Sozis wird Leistung bestraft.
    si
    • Name:
  7. Schwarzwirtschaft im Handwerk: Folgen für Arbeitsplätze?

    hoi stefan..
    nicht aufregen, da gibt's leider auch noch andere Beispiele,
    wo dann letztendlich wiederum Arbeitsplätze von abhängig sind.
    Denken mal die " schwarzwirtschaft" komplett, aber komplett weg.
    Was ändert sich? nix. Am AA die gleiche Schlange.
    Die 100 Sozialkassen mit dem Ausgleichstopf der mind 1. Milla
    kost (echt spassige Statistik letzter Vortrag im Ersten )
    3-3 = -1 äh? Aber wozu gibt's den Umlagen und auf wehn wohl.
    Also Kaufkraft " schwarzwirtschaft komplett weg ", na da freut
    sich wer? Bestimmt kein Einzelhändler oder die kleine Kneipe
    in unserer Straße.
    Wo geht das Kapital ("das schwarzwirtschaft komplett weg Loch" ) hin? Wir haben gelernt, wir investieren in? Ren (di) te!
  8. Hartz-Papier Umsetzung: Erfahrungen im Straßenbau-Handwerk

    lustiges von der Umsetzung des Hartz-Papiers ...
    kann auch ich berichten. als einer der doofen Straßenbauunternehmer Stelle ich im Winter einen arbeitslosen Maurer als Helfer und einen 17 jährigen jugendlichen ohne schulabschluss als auszubildenden ein, Dank der mehr als guten auftragslage. als frischer Unternehmer mit Betriebsgründung im August 2001 der noch keinen pfennig öffentlicher Gelder in Anspruch genommen hat habe ich mir gedacht , für die oben genannten gibt es sicher was vom arbeitsamt dazu . 3 Monate 30 % für den Maurer und einmalig 2500 € für den auszubildenden , wobei ich 1 Jahr lang 60 % für den azubi bekäme, wenn er statt eine Ausbildung zu machen als Helfer bei mir arbeiten würde . verkehrte Welt? davon nicht genug: dem Maurer wurde vom arbeitsamt geraten , "sich das nochmal gut zu überlegen , bei einem so jungen unternehmen anzufangen", dem auszubildenden wurde zu einer "Berufsfindungsmaßnahme" geraten. man versucht da zwei Leuten eine Chance zu geben und meint wirklich, das arbeitsamt möchte gar nicht vermitteln. Ich habe mittlerweile aufgegeben , von öffentlichen Geldern zu träumen, die hartz und clement und wer auch sonst da versprechen . und stell die beiden trotzdem ein . 🙂
  9. Handwerk: Deregulierung überfällig für kleine Firmen?

    Deregulierung im Handwerk ist meiner Meinung längst überfällig
    Diese Deregulierung im Handwerk ist meiner Meinung längst überfällig. Viele Firmen werden wie meine eigene Firma IMHO ganz klein gegründet. Meist überhaupt nicht mit der Absicht Unternehmer zu werden, sondern aus einem Hobby, einer Idee heraus, vielleicht einer Marktlücke, ..., oft mit Produkten/Dienstleistungen welche man zuerst für den Eigenbedarf erstellt oder im Bekanntenkreis verschenkt oder für ein paar Mark abgibt. Und wenn das Produkt oder die Dienstleistung gut ist und Bedarf daran besteht, dann wächst sowas von Monat zu Monat und irgendwann legalisiert man seine Tätigkeit dann mit einer Gewerbeanmeldung. Wenn die Freizeit dann mal nicht mehr ausreicht gibt man seinen Hauptberuf auf und arbeitet nur noch für seine eigene Firma und stellt bei wachsendem Bedarf Beschäftigte ein.
    Nichts anderes machen doch die Handwerks-Gesellen, welche am Abend oder Wochenende bei Bekannten etwas Arbeiten. Im Gegensatz zu anderen Branchen haben diese Schwarzarbeiter aber nicht die hürdenfreie Chance ihre Arbeit zu legalisieren. Oder wer macht schon wegen ein paar Stunden Arbeit im Monat die Meisterprüfung, welche mit hohem Zeitaufwand und Kosten von über 10000 € verbunden ist? Auch wenn ich alles andere als ein Anhänger der SPD bin, bei dieser Sache sind Sie IMHO 100 % auf dem richtigen Weg. Kleinunternehmer unbürokratisch, pauschal mit niedrigem Steuersatz besteuern und gleichzeitig Markthemmnisse wie z.B. den Meisterzwang aus dem Weg räumen. Dies wird meiner Meinung in den nächsten Jahren eine Gründungswelle zur Folge haben, welche unser Land Aufgrund den Arbeitslosenzahlen dringend braucht.
    • Name:
    • Herr Baumann
  10. Qualifikation im Handwerk: Bedenken bei Deregulierung

    Bedenken
    habe ich wenn sich jeder in jeder Branche Selbständig machen kann. Darunter leidet immer die Qualifikation. Man kann das sehr gut in den USA sehen. In Deutschland heißt das zurzeit Hausmeisterservice. Ich bin schon dafür das man unterscheiden kann ob man einen Meister-Gesellen oder ungelernten/angelernten vor sich hat. Für Zugangserleichterung für ein Gewerbe bin ich schon. dh. keine Meisterprüfung für Selbständigkeit etc. Im Handel ist das ja auch möglich. Zum Ausbilden muss meiner Meinung nach aber weiterhin eine Eignungsprüfung stattfinden.
    Weiterhin sollte man beachten, das Jungunternehmer meist durch eine aggressive Preispolitik auffallen, die natürlich den etablierten Handwerkern das Leben schwer machen. Philosophisch:
    Man selbst möchte gut verdienen, aber anderen einen möglichst geringen (zu deutsch: billig) Preis zahlen, das wird so nicht gehen. Diese Probleme sind doch jetzt schon im Handwerk und werden sich dadurch nur noch verstärken.
  11. Handwerk-Praxis: Geselle, Nachbarschaftshilfe & Abgaben

    Foto von

    nee Herr Baumann
    Moin,
    soweit zur Theorie. Wie aber sieht das im Handwerk in der Praxis aus?
    Der Geselle arbeitet ja bei der Nach-BAR-schaftshilfe nicht in einem seienm Beruf fremden Zweig, sondern genau in seinem eigentlichen Job. Er spart dabei die Lohnnebenkosten und sonstige Abgaben. Er hat aber weiter vollen Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall, auf Aluminium und Rente. Abgaben, die der AGAbk. mind. zur Hälfte mitfinanzieren muss.
    Produkte, die in einer Marktlücke entstehen, sind etwas anderes als handwerkliche Leistungen!
    Die Meisterprüfung im Handwerk hat ja nicht nur Nachteile. Was bei den Architekten die Eintragung in die Archirolle soll hier die MP sein, nämlich ein Mindestgrat an Qualität (sbewusstsein). Und man kann ziemlich sicher sein, dass wenn nicht gerade Unternehmensberater ala Schmeisser Zugange sind, diese Meister etwas von kaufmännischer Unternehmensführung gehört und gelernt haben.
    Zur Politik: es kotzt mich an (Entschuldigung) wenn ich höre, dass die Politik bemüht ist, die Schwarzarbeit der Firmen einzudämmen. Von der Schwarzarbeit der Arbeitsniedrigenergiehaus nehmer spricht Nimand. Warum auch? Die kaufen jeden Baumarkt leer.
    Wenn man aber davon ausgeht, dass bei einer Halbierung der Schwarzarbeit im Handwerk, gestellt durch die AN, eine Vollbeschäftigung im Handwer erreicht werden könnte, die Lohnnebenkosten für ALLE AN, nicht nur im Handwerk, gesenkt werden könnten, damit der Konsum (nicht Coop) angekurbelt würde, dann wüssten Sie, warum ich so vehement gegen die Öffnung bin. Das ist ein rein menschliches Problem.
    Und noch ein Irrtum unterläuft den "Denkern". Wird im Handwerk ein Betrieb gegründet, stehen in der Theorie freie MA auf de marbeitersmarkt zur Verfügung. Die sollen, nach Meinung dieser "Denker", vom Arbeitslosenmarkt übergehen in ein Arbeitsverhältnis. Nur  -  das funzt so nicht. In der Praxis nehmen MA, die aus einem bestehenden Handwerksbetrieb ausscheiden, andere Mitarbeiter mit. Sie haben z.B. den Vorteil, dass sie, weil gesponsert (wogegen nun nichts zu sagen ist) höhere Löhne zahlen können, bei gleichen oder niedigeren Stundenverrechnungssätzen. Ein klarer Wettbewerbsvorteil, den Schmeisser zur Gewinnoptimierung nutzen kann. Der Kuchen, dr aber als Auftrag verteilt werden kann, wird mittelfristig nicht größer, kurzfristig schon gar nicht. MIthin werden die bestehenden Betriebe gezwungen, bei höheren Kosten niedirigere Preise anzubieten. Nach Schmeisser geht das, wie lange, ist eine andere Frage. Bedingt durch die aber weiter bestehende Nach-BAR-schaftshilfe und dem zusätzlichen Betrieb, werden die Beschäftigungszeiten in den bestehenden Betrieben geändert, die Anzahl der unproduktiven Stunden wird steigen, auf mittlere Sicht AN entlassen. Die neuen Betriebe stellen diese MA ein, weil sie, bedingt durch die für sie günstige Wettbewerbssituation, ausreichend Arbeit haben. Das funzt solange, bis sich ein Gleichstand eingestellt hat. Vergleichbar mit Luftdruckgegensätzen.
    Ein Beispiel: Handwerksbetrieb mit 20 MA. 1 MA kündigt und macht sich selbständig. Er nimmt berufsbedingt mind. 1 weiteren MA mit. Bleiben dem alten Betrieb 18 MA, dem neuen 2 = gesamt 20.
    Der neue 2 Mann Betrieb hat sehr viel Arbeit, die mit zwei Beschäftigten nicht mehr zu schaffen ist. Also nimmt er Kollegen, die er einerseits kennt und weiß wie die Arbeiten, nämlich wirbt er MA aus seinem ehemaligen Betrieb ab. 18  -  2 = 16; 2 + 2 = 4 ; 16 + 4 = 20.
    Nehmen wir das Spiel größer und andere Betriebe hinzu. Dann wird das Spiel weiter gespielt, bis alle annähernd die gleiche Zahl der Beschäftigten haben. Am Arbeitslosenmarkt ändert sich nichts.
    Ein großes Problem bleibt: Oftmals werden gerade die besten MA abgeworben. Was bleibt ist eine Anzahl durchschnittlicher MA. Hier geht also bei den bestehenden Betrieben u.U. die Qualität bergab. Höhere Entgelte sind bei den meisten Betriebsstrukturen nicht drin. Sie sind aber oftmals das einzige Mittel, MA zu binden.
    Was also außer einem gnadenlosen Kampf um Aufträge bleibt? Wird bedingt durch die größere Anzahl von Handwerksbetrieben die Qualität gleichbleiben, steigen oder sogar sinken? Werden die Arbeitslosenzahlen nachhaltig sinken?
    Haben Sie mal weiter darüber nachgedacht, dass gerade in Handwerksbetrieben auf dem Bau ein Nachwuchsmangel an qualifizierten Kräften herrscht?
    Die hohen Arbeitslosenzahlen kommen nur geringteilig aus dem Handwerk am Bau, die meisten kommen aus der Industrie.
    Und wenn man sich dann auch noch die Berufsberatung der Arbeitsämter (sorry, die heißen jetzt ja "Jobcenter" oder so ähnlich) anschaut, dann läuft es einem eiskalt den Rücken herunter. Da werden Schulabgänger in Studiengänge geschickt, bei denen abzusehen ist, dass mittelfristig keine freien Stellen zu erwarten sind. Arbeitslosigkeit nach dem Studium ist ein Grundübel falscher Beratung.
    So  -  ich muss erstmal aufhören, möchte aber bemerken, dass ich die Diskussion schön sachlich finde, auch wenn einige Spitzen gegen die Politik losgelassen werden.
    Grüße
    Stefan Ibold
  12. Schwarzarbeit: Wird sie durch Deregulierung eingedämmt?

    zur Schwarzarbeit
    Die Schwarzarbeit wird doch durch diese neuen Regelungen in keinster Weise eingedämmt.
    Die Nachfrage an Schwarzarbeit ist nur vorhanden, weil sie so schön billig ist. Sobald derjenige, der bisher schwarz was verdient hat, sich selbständig macht und alle möglichen (und unmöglichen) Abgaben zahlen muss, wird er "normale" Stundensätze nehmen müssen. Folge: Er wird von seinen bisherigen Kunden nicht mehr beauftragt, weil zu teuer. Die gehen zum nächsten billigen Schwarzarbeiter (die es immer geben wird) ...
    Ich bin normalerweise auch eher für Deregulierung, und ein bisschen täte sicher auch dem Handwerk gut, solange es nicht auf Kosten der Qualität geht. Aber ich weiß beim besten Willen nicht, wie man hier mehr Arbeitslose in Lohn und Brot bringen will. Mit Deregulierung allein jedenfalls nicht. Die Arbeit wird dadurch auch nicht mehr. Und mehr Handwerksleistungen aus dem Bereich der Schwarzarbeiter bringt man dadurch auch nicht in den regulären Bereich hinein (s.o.).
    Das Problem ist und bleibt das krasse Missverhältnis zwischen bezahlter Handwerksstunde und dem Nettoverdienst, der dem Handwerker bleibt. Dienstleistungen sind zu teuer, dem Ausführenden bleibt zu wenig. Solange die erdrückende Last der Abgaben nicht gelindert wird, wird sich NICHTS aber auch gar nichts ändern. Und das in allen Wirtschaftsbereichen.
  13. Qualifikation im Handwerk: Meisterbrief nicht ausreichend?

    Foto von Norbert Basqué

    Qualifikation ja  -  Meister nein
    Provokativ geantwortet. Meister sein bedeutet noch lange nicht, dass die einst erworbene Qualifikation ausreicht, die heutigen, gestiegenen Anforderungen bauphysikalischer und anderer Art adäquat umzusetzen. Bestes Beispiel dazu "Das haben wir immer schon so gemacht".
    Jeder Betrieb sollte sich  -  allerdings ohne den immensen Aufwand einer ISO-9000 Zertifizierung  -  einer Qualifikationskontrolle unterziehen müssen, mit der die Qualifikation der Mitarbeiter nachgewiesen werden muss.
    Auch Lehrlinge, Gesellen und Meister eines Meisterbetriebes führen im Handwerk längst nicht immer einwandfreie Arbeit aus. Dagegen sind sehr häufig Mitarbeiter von Fertighausunternehmen  -  ohne einen Meister zu haben  -  für die Ihnen gestellte Aufgabe und Qualitätsanforderung durch "Training on the job" bestens geeignet. Auch Verbesserungsvorschläge stammen häufig aus diesem Bereich.
  14. Meisterbetriebe vs. Architekten: Ein Vergleich

    Foto von

    Nachsatz
    Es gibt allerdings auch gute Meister (-betriebe). Aber diese sind genauso häufig oder selten anzutreffen wie gute Architekten 🙂
  15. Regierungspolitik: Kehrtwende bei Kleinunternehmen & Jobs?

    Bundesregierung
    Also das was die Regierung mit diesem Vorhaben betreibt ist meiner Meinung eine glatte 180 Grad Wende. Noch vor 4 Jahren wollte die Regierung aus den 624 DM-Beschäftigungsverhältnissen und aus den Schein-Selbständigen (Selbständige mit nur einem Auftraggeber) reguläre (Vollzeit-) Arbeitsverhältnisse machen. Die jetzigen Vorhaben mit neuem 624 DM-Gesetz, Förderung von Klein- / Kleinstunternehmen und Einschränkung des Meisterzwangs zielen genau in die andere Richtung. Eher weg von den regulären Jobs mehr hin zu Nebenjobs und Klein-Selbständigen. Ich bin mir nicht so ganz sicher, auf welchem Sinneswandel diese Kehrtwende beruht. Vielleicht auf der bitteren Erkenntnis, dass sich die 4 Millionen Arbeitslose nicht in reguläre Arbeitsverhältnisse bringen lassen?
    Die Besorgnis von Herrn Ibold (vermutlich Meister mit eigenem Betrieb?) ist deshalb aus diesem Blickwinkel natürlich nachvollziehbar, denn diese Vorhaben werden zwangsläufig zu erhöhtem (Preis-) Wettbewerb führen. Einem Wettbewerb bei dem vermutlich Handwerksbetriebe mit z.B. 20 Beschäftigten Auftragsvolumen an Neben- und Klein-Betriebe abgeben werden müssen, da bei diesen Unternehmen eine ganz andere Kalkulationsbasis vorhanden ist. Auf der anderen Seite werden diese Unternehmen vermutlich durch die niedrigeren Preise neues Auftragsvolumen generieren, welches zuvor durch Schwarzarbeit, Heimwerker oder überhaupt nicht abgedeckt wurde, weil es zu teuer war und deshalb nicht gemacht wurde.
    • Name:
    • Herr Baumann
  16. Schwarzarbeit vs. Handwerksbetrieb: Preisunterschiede & Kalkulation

    @Aselmeyer
    Warum sollte dies nicht der Schwarzarbeit entgegenwirken? Die "Preise" für einen Arbeiter aus einem Handwerksbetrieb dürften durchschnittlich derzeit bei vielleicht 40 € inkl. MwSt liegen, für einen Schwarzarbeiter bei vielleicht 15 €. Nicht verwunderlich, dass dabei die Schwarzarbeit blüht.
    Ein nebenberuflicher Kleinbetrieb mit einer pauschalen Besteuerung von 15 %, vielleicht einem Mehrwertsteueranteil und vielleicht einem weiteren Risiko-Aufschlag (Reklamationen) könnte sowas für 20-25 € anbieten, ohne damit weniger zu verdienen als der Schwarzarbeiter. Zu mindestens in einem Bereich, wo keine große Werkstattausrüstung/Fuhrpark etc. notwendig ist (Maler, Elektroinstallateur, Bodenleger, ...). Ich bin mir sicher, bei einem Stundenlohn von 20 € würde kaum noch jemand zum 15 €-Schwarzarbeiter greifen und die Schwarzarbeiter würden ihren Job legalisieren.
    Klar dürfte auch sein, dass "reguläre" Handwerksbetriebe einer solchen Kalkulation chancenlos gegenüberstehen und dies mit etwas anderem (Qualität, größere Baustellen, ...) ausgleichen werden müssen. Und bitte sagen Sie jetzt nicht, dass sowas nicht geht. Selbst Siemens mit ihrem gigantischen Wasserkopf bieten Elektroinstallationen an und behaupten sich damit auf größeren Baustellen wo sie Ihre Trümpfe gegen mittelständische Unternehmen und Kleinbetriebe ausspielen können.
    • Name:
    • Herr Baumann
  17. Handwerk: Wunschdenken vs. Realität der Nachbarschaftshilfe

    Foto von

    wunschdenken
    Moin Herr Baumann,
    das ist Wunschdenken. Die Nach-BAR-schaftshilfe wird bleiben.
    Sehen Sie es einmal so:
    Wir unterscheiden nach "Wunsch", "Bedürfnis" und "Bedarf".
    Ich wünsche mir, dass ich ein Haus bauen möchte. Werbung erweckt in mir ein Bedürfnis. Wenn ich die Kohle dazu habe, habe ich einen Bedarf.
    Nun baue ich das Haus. Ich habe den Wunsch, es billig zu erstellen. Angebote erwecken ein Bedürfnis. Es gibt die Billiganbieter, die, wie ich bereits beschrieben habe günstiger anbieten können, und schon habe ich wieder einen Bedarf.
    So und das nehmen Sie mal 4 und schon haben Sie eine Spirale, die nach unten zeigt.
    Das gilt sowohl für die im ersten Moment verbrauchergünstig erscheinenden Preise, als auch für die Qualität, wodurch die vermeintlich günstigen Preise wieder zweifelhaft werden.
    Ich weiß nun selber, dass nicht jeder Meisterbetrieb ein Meister seines Fachs ist. Für einen eingetragenen Architekt gilt dasselbe; aber immerhin, es ist schon ein Stück "sicherer".
    Vergleichen Sie es mit einer völlig anderen Branche:
    Die Gastronomie ist so ein Bereich. Welche Ausbildung brauchen Sie, um eine Kneipe zu eröffnen? Richtig: Sie brauchen eine polizeiliches Führungszeugnis und vielleicht noch einen Gesundheitspass, mehr nicht. Und welche Betriebe können sich am Markt halten? Genau, die Betriebe, deren Inhaber das Fach gelernt, den Küchenmeister oder Koch gemacht haben. Die erkennen den Unterschied zwischen dem, was Abends in der Kasse ist und dem, was nachher im Portemonnaie ist.
    Der Sinneswandel beruht sicherlich, soweit hat Herr Stubenrauch es beschrieben, auf Vorschlägen der Hartzkommision. Aber heheres Ziel ist doch: die wollen mehr Steuern einnehmen. Nebenjobs sind Nebenjobs, die ich nebenher mache, neben meinem Hauptberuf. Dadurch gibt es nicht einen Arbeitslosen weniger.
    Und glauben Sie mir: ich behaupte, dass egal welche Regierung an der Macht wäre, dass eal wie die Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat wären, dass keine Regierung es schaffen wird, mittelfristig die Arbeitslosenzahlen drastisch zu verringern.
    Die wären noch deutlich höher, wenn nicht in Deutschland die Geburtenrate ständig und stetig zurückgehen würde. Wer also bitte soll da mehr (also pro Kopf) konsumieren?
    Durch die Automatisierung werden weiter immer neue Arbeitsplätze wegfallen. Warum wird automatisiert? Jeder Betrieb, außer der, der von Herrn Schmeisser beraten wird, will Gewinne einfahren. Bei den derzeitigen Verhältnissen müssen Kosten gesenkt werden. Maschinen machen keinen Urlaub, werden nicht krank mit Lohnfortzahlung.
    Ich bin davon überzeugt, dass eine riesige Menge Überstunden abgebaut werden könnte, wenn die Gewerkschaften endlcih mal flexibel würden.
    Dabei stehen gleich 3 Wünsche auf einmal auf meinem Wunschzettel:
    1. Die Kündigungsfristen gegen AN deutlich senken. Es kann nicht sein, dass der AN nahezu unkündbar ist, er aber dem AGAbk. sofort ohne Vorwarnung kündigen kann und die Ich-AG aufmacht. Gerade dann, wenn es dem Betrieb finanziell nicht so gut geht, muss er die größten Pfeifen mit durchziehen.
    2. Gerade im Baugewerbe brauchen wir Jahresarbeitszeitkonten. Es macht überhaupt keinen Sinn, dass die Arbeiter im Winter "Schlechtwetter machen" und im Sommer für mind. 4 Wochen in den Urlaub fahren. Bei zusätzlichem Urlaubsgeld wird die SWG-Kasse des AN nahezu ausgeglichen. Der AG hingegen geht gewaltig in Vorkase. Und das zu einer Jahreszeit, in der das Geld durch nicht vorhandene Arbeitsmöglichkeiten nicht oder nur schleppend hereinkommt.
    3. Härteres Vorgehen gegen Schwarzarbeit der AN. Ich habe es oben schon geschrieben, die Hälfte der Lohnnebenkosten könnte gesenkt werden.
    Noch eine weitere Anmerkung zu 1. Ich finde es erstaunlich, dass in Zeiten hoher Arbeitslosigkeit immer weniger Krankmeldungen sind. Als die CDU-Regierung die Sache mit der Lohnfortzahlung geändert hat, ging die Zahl der Krankmeldungen drastisch zurück. Kaum hatte die neue Regierung das wieder umgestrickt, stieg die Zahl der Krankmeldungen wieder deutlich. Darauf angesprochen holte der damalige Regierungssprecher Uwe-Carsten Heye eine angebliche Grippewelle aus dem Zauberbeutel.
    Wettbewerb muss es auch zwischen den Arbeitnehmern geben. Denn dann wird Leistung gefordert. Eine Leistung, die aber vom AN selber ausgeht. Wer nichts tut, der fliegt. Und eine leistungsgrechte Endgeltung würde das Übrige dazutun. Aber wir haben ja die Gewerkschaften. Die sorgen schon dafür, das der, der sich weiterbildet und der, der seinen Hintern eben nicht in Bewegung hält letztlich gleich entgeltet werden. Bei der HOAIAbk. wird das kritisiert, merkwürdigerweise bei den Tarifverträgen nicht?
    MfG
    Stefan Ibold
  18. Kalkulation im Handwerk: Sozialabgaben bei Nebenbeschäftigung

    Foto von Martin G. Halbinger

    @Baumann
    Was ist in Ihrer Kalkulation mit Sozialabgaben? Auch für Nebenbeschäftigungen fallen Sozialabgaben an (je nach Höhe des Lohns) die sonst überwiegend vom Arbeitgeber getragen werden.
    Außerdem: Kosten für Unfallversicherung (Berufsgenossenschaft), Abrechnung / Buchführung (wenn auch vereinfacht) sonst. Versicherungen ...
    Dass jemand mit 5 € / Std. (im Beispiel 25 %) all dies abdecken kann glaube ich nicht, da ja allein die MwSt schon 16 % davon einkassiert ...
  19. Kleinbetriebe: Umsatzsteuerpflicht & Vorsteuerabzug

    @Halbinger
    Ein Nebenberuflich-Selbständiger zahlt keine Sozialabgaben (so war es jedenfalls früher). Und falls Kleinbetriebe mit der geplanten Regelung überhaupt noch Umsatzsteuerpflicht sein werden, sind es nicht die vollen 16 %, sondern er kann im Gegensatz zu Schwarzarbeitern die bezahlte Umsatzsteuer für Werkstattausrüstung/Benzin/Autokauf ... in der Umsatzsteuererklärung geltend machen.
    • Name:
    • Herr Baumann
  20. Mehrwertsteuer: Durchlaufender Posten für Kleinunternehmer?

    Foto von

    durchfaufender Posten
    Bei Material und Werkzeugkosten ist die Mehrwertsteuer ein durchlaufender Posten der kaum Einfluss auf den Gewinn hat, wenn der Kleinunternhemer auch Vorsteuerabzugsberechtigt ist. Dies ist aber nicht immer der Fall. Der Lohnkostenanteil der Rechnung wird um die Mehrwertsteuer erhöht, da der Arbeitsleistung keine Vorsteuererstattung gegenüber steht.
  21. Arbeitslosenzahlen & Sozialversicherung: Fakten zur Lage

    Fakten
    Hoi, also Tatsache ist, dass die Arbeitslosenzahl gesamt
    Deutschland betreffend sich auf ca. 4,2 Mio eingeschossen hat.
    Weiter ist fetzuhalten, dass die Sozialversicherungssysteme
    längst aus dem Ruder laufen und bei weiterführen alter Konzepte
    mit zunehmender Veralterungspyramide zwangsläufig kollabieren.
    Arbeitnehmervertretungen, die durchaus zu Lebzeiten ihre
    Berechtigung fanden, haben die Kinderarbeit abgeschafft.
    (Ein Bravo )
    Von gestützten Konzernen die nach dem Börsenniedergang seit Ende 99 Verlustvorträge en gro produzieren darf hier natürliche keine
    weiter Aufbürdung von Lasten anzutragen sein.
    Die Gesundheitsindustrie, mit global deckenden Markt, nennt
    Preissteigerungen Aufgrund Entwicklungsarbeit als durchweg
    gerechtfertigt. Die Preisgestaltung natürlich Eherensache.
    In den Medien wird jeden (jeden ) Tag der Niedergang, dieser
    schrecklichen, furchtbaren, trügerischen Welt propagiert, dass
    sich Aufgrund der vorgenannten, nur geringfügigen Ausschnitte
    welches Bild zeichnet:
    Der andere ist Schuld und Null Motivation.
    Jeder sucht sein Schäfchen im trockenen und ahnt sofort
    übles, wenn der Postbote zweimal klingelt.
    In solchen Zeiten wäre vielleicht eine Theo  -  Kratie angebracht?
    Doch das würde nur per Volksentscheid machbar sein und da hat
    man jo ... sei Dank, dem Volk die Meinung abgenommen.

    Wie Herr Ibold schon sagte :
    Lockerung Kündigungschutz,
    Lohnfortzahlung (nach Höhe der AGAbk. Entschädigung, meine Meinung)
    Flexieble Jahresarbeitszeit (gib's schon )
    Arbeitnehmer (UND Arbeitgeberverbände ins Abseits, m. M)

    Weiter geht's mit: m.M.
    Einheitsrente ODER Rentenbeitragspflicht für ALLE, angefangen
    ganz oben ...
    Die Marktwirtschaft für alle Krankenkassen, ohne wenn und aber.
    Freies Handwerk unter Bedingung einer entsprechenden Qualitätsprüfung.
    Und 1 autofreier Sonntag, (im Jahr 😉

  22. Arbeitsmarktpolitik: Besitzstandswahrung abschaffen für Zukunft?

    Foto von

    Besitzstandswahrung abschaffen
    Solange Zukunft in den Augen der Politiker in Vierjahres-Rhythmen stattfindet wird sich aus der derzeitigen Situation kein Ausweg ergeben.
    Solange Arbeitsmarktpolitik von Großunternehmen gestaltet wird (Frühverrentung etc.) und der Rest durch besondere Maßnahmen im Sinne der Statistik (ABM etc.) geregelt wird, wird sich keine Änderung ergeben.
    Solange dem Rest der Unternehmen  -  wie auch der Bürger  -  keine politische Verlässlichkeit über eine klar umrissene Zukunft aufgezeigt wird, wird der Niedergang nur noch beschleunigt.
    Solange sich die wesentlichen Steuerabgaben als Form von Besitzstandswahrung zeigen und nicht als Investition für die Zukunft, werden unsere Kinder nicht nur für die "Sünden" der letzten Jahrzehnte zahlen dürfen  -  mehr noch, Sie werden eines Tages den Generationenvertrag einseitig lösen.
    Wo bleibt der Selbstheilungseffekt, wo bleiben die einst so gerühmten deutschen Eigenschaften, die Karre aus dem Dreck ziehen zu können (und auch zu wollen).
    Selbstgefällig schreien nicht nur Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger, sondern auch Großindustrie und Winkeladvokaten nach Subventionen und Hilfen des Staates. Nicht Hilfe zur Selbsthilfe  -  längst ist Umverteilung eine große, nicht enden wollende Dauereinrichtung geworden, aus der sich "Alle" bedienen  -  dabei allgemein nach dem Motto: Je mehr Staat umso weniger Effizienz und Weitsicht.
    Auswege aus der Krise gibt es  -  aber kein Politiker wird es wagen, diese unbequeme Vorgehensweise öffentlich zu machen.
    Daher handhaben Sie es wie alte Handwerksmeister "Haben wir immer schon so gemacht"  -  Also Aussitzen, Aussitzen und noch mal Aussitzen.
  23. Handwerk: Es ist zwei vor zwölf!

    Gut gesprochen
    @Herr Norbert Basqué,
    es ist nicht fünf, es ist zwei vor zwölf
  24. Handwerk & Politik: Heilige Kühe der Gesellschaft schlachten?

    heilige kühe
    was ihr hier diskutiert, ist die Forderung nach dem schlachten einiger heiliger kühe! und an dieses Problem wird sich keine Regierung oder Partei ernsthaft wagen, sofern sie (wieder-) gewählt werden will!
    allerdings hat Deutschland eine riesenherde dieser netten Tierchen!
    das endet erst, wenn ein paar Leute an laternen hängen!
    die Stimmung ist schon fast so weit!
    ob der mob das dann mit adolf oder lenin begründet, ist egal.
    soweit ist unsere Demokratie!
    ich halte es mit politikern wie Onkel donald: räuber, diebe, potitiker!
  25. Handwerk: Eigenverantwortung vs. Forderungsmentalität

    Foto von

    eines sollte aber auch gesagt werden
    Moin,
    auch wenn NB in vielen Dingen Echt hat, es sollte aber auch gesagt werden, dass diese Politiker gewählt worden sind. (Obwohl, wenn man sich so umhört, keiner will es gewesen sein)
    Damit will ich zum Ausdruck bringen, dass die Menschen die Eigenverantwortung abgegeben haben. Deutschland ist von der Mentalität her ein Land von Forderern geworden. Die teilweise schwachsinnigen Verbraucherschutzgesetze belegen diesen Trend. Versucht doch nur einmal, Euren PKW, den Ihr geschäftlich genutzt habt, zu verkaufen. Ihr steht in der Gewährleistung! Mieter haben Rechte ohne Ende, Vermieter sind für nahezu alles verantwortlich, selbst dann, wenn der Mieter die Hütte sukzessiv auseinandernimmt.
    Der Deutsche gibt die Eigenverantwortung ab. Und derjenige, der sie beibehalten hat, auf den wird mit dem Finger gezeigt.
    Der Staat wird es schon richten.
    Aber Eigenverantwortung darf nicht so interpretiert werden, dass sich nun ein Jeder selbständig machen kann, ohne entsprechende Qualifikationen. Das gehört m.M.n. mit zur Übernahme von Verantwortung.
    Was die Politik machen muss, ist die Gesetzgebung gründlich entrümpeln. Was allein in den letzten 4 Jahren unter Hertha für ein Blödsinn verzapft wurde, ist in Worten nicht zu erzählen, kann nur ungenügend kommentiert werden, weil bis heute keiner weiß, was eigentlich dabei herauskommen wird.
    An die Gewerkschaften gerichtet kann man nur sagen: es ist schon ein Dilemma wenn man sich ansieht, was bei den Verhandlungen der letzten Tagen herausgekommen ist. Berlin hat sich vorsichtshalber aus dem Arbeitgeberverband zurückgezogen und damit deutlich gemacht, dass es pleite ist ohne Ende. Auch die Jahre der neuen Berliner Regierung haben keine Richtungsänderung gebracht, weil Pfründe geschützt wurden und werden.
    In NRW werden mal eben mehrere Kunstgegenstände von Beuys für 10 Mio gekauft, dabei drückt es woanders gewaltig.
    Aber ich komme von der ursprünglichen Thematik ab.
    Warum eigentlich schaut unsere Regierung nur nach unten statt nach oben? Ist es wirklich notwendig, dass jeder hier die Möglichkeit hat Akademiker zu werden? Ist es eine Schande Arbeiter zu sein? Ist es wirklich notwendig, Gesamtschulen einzuführen, weil man dann mit Sport und Musik Abi machen kann, der deutschen Sprache in Schrift und Wort aber nur noch bedingt mächtig ist?
    Es erweckt wirklich den Eindruck, dass die Dame und Herren der Politik das Ziel haben : "wenn das Volk doof ist, dann merkt es nicht, wie doof die sind, die in Berlin sitzen".
    Genau in diese Richtung passt der nun schon zum wiederholtenmale Versuch, den Meisterbrief abzuschaffen. In der Politik ist die Qualität massiv gesunken, im Handwerk wird es dann die weitere Folge sein.
    Trotzdem appeliere ich an die Eigenverantwortung aller. Es muss nicht jeder Chef sein. Als Angestellter ist so manches einfacher.
    Grüße
    si
    • Name:
  26. Moral & Werte: Probleme im Handwerk und der Gesellschaft

    Moral  -  Werte
    die Problematik die hier in fast allen Beiträgen durchkommt ist die allgemeine Moral und die Werte, die unsere Gesellschaft hat. Was dein ist ist auch mein, was mir gehört geht dich gar nichts an. Solidarität. Verantwortung. etc. schlechte Erziehung der Jugend durch Eltern und Bezugspersonen etc. Wir nehmen gerne, geben aber ungerne, mal eine Spende zur Beruhigung oder es soll der Staat mit Steuern tun. Wenn sich Besserverdienende aus der Solidargemeinschaft verabschieden, wenn der Staatsdiener glaubt das Geld wäre ihm, oder egal es kommt ja neues, dann sind wir an dem Punkt wo wir heute sind. Um wieviel muss es uns noch schlechter gehen (wir leben noch auf einem hohen Niveau, auch in Europa) damit wir aufwachen? Jammern tun wir jetzt schon.
    Wenn wir erst auf dem Niveau der südl. Europäern sind, ich glaube das dann einige Leute glauben sie sind schon tot ...
    In diesem Sinne, eine Stärke der Deutschen ist und war eigentlich der Mut zum Aufbruch, mit Disziplin eine Leistung erbringen, das sollten wir auch wieder tun, nicht nur jammern, sondern anfssen und fordern zu ändern auch wenn es weh tut.
    Die Schmerzen sind schnell vergessen wenn es wieder besser geht, aber dieses Sichtum geht mir auf die Nerven.
  27. Wahlen: Wer vertritt die Interessen des Handwerks wirklich?

    Foto von

    Wen können (dürfen) wir denn wählen?
    SI hat bedingt Recht, wenn er meint, die Bürger hätten ihre Regierung gewählt. Formal, als Akt des Wählens, ja. Aber ich bezeichne diese Art der Wahl als Abnicken der von Parteideligierten getroffenen Vorauswahl.
    Das ist so, als wenn der Kaninchenzüchterverein einen neuen Beauftragten für die nächst höhere Instanz wählt. Aber dort geht es ausschließlich um Eigeninteressen der Kaninchenzüchter.
    Wir wählen aber Volksvertreter, oder meinen es zumindest  -  denn letztendlich wählen wir Parteivertreter. Das das nicht immer im Sinne des Volkswohles ist, sehen wir tagtäglich.
    Würden die Kandidaten im Sinne einer freien Abstimmung ermittelt werden, könnten durchaus kompetente Bürger (ohne Parteiunterstützung) gewählt werden. Aber das ist wohl Wunschdenken.
  28. Volksabstimmungen: Vorbild Schweiz für Deutschland?

    die Schweiz
    ist uns da teilweise voraus. Da gibt es zu bestimmten Sachfragen wenigstens Volksabstimmungen.
    Sowas wünsche ich mir auch für Deutschland.
  29. Demokratie: Umsetzung & Missbrauch im Handwerk?

    Foto von

    hat nen Haken
    Moin,
    je demokratischer etwas gemacht wird, desto länger dauert es im Normalfall, bis eine Umsetzung erfolgt. Mal abgesehen von den Kosten, die bei soetwas entstehen.
    Sicherlich wäre eine Demokratie im ursprünglichen Sinn manchmal nützlich, wird aber, so es denn für alles und jedes gebraucht werden kann, mit Sicherheit missbraucht.
    Ich glaube nicht, dass dadurch unpopuläre Maßnahmen besser durchgesetzt werden könnten. Dr Schweiz geht es ja vergleichsweise recht gut. Anders wird das, wenn Schröder meint, er könne doch tatsächlich die Schweizer und Luxenburger dazu bringen, die jeweiligen Bankgeheimnisse zu lockern oder aufzuheben.
    Hier in diesem unserem Land versucht er das ja auch ständig.
    Grüße
    Stefan Ibold
  30. Wahlsystem & Meisterbrief: Reformbedarf im Handwerk?

    Das Wahlsystem sollte geänder werden.
    Ich finde schon, dass es ein paar gute Ansätze gibt. Aber wenn ich eine Partei wähle, die im einen Bereich gute Ansätze bietet, muss ich all die anderen Spinnereien der Partei mitwählen:-(
    Ich würde z.B. gerne den Fischer als am behalten, einen schwarzen oder gelben Wirtschaftsminister, nen roten Arbeitsminister usw.
    Zum Meisterbrief:
    Eigentlich muss er weg, weil er ungerecht geworden ist. Jeder ausländische EU-Bürger darf machen, was er will, nur als Deutscher darf ich es nicht.
    Gruß Roland
  31. EU-Bürger: Selbstständigkeit im deutschen Handwerk?

    Foto von

    nein, darf er nicht
    Moin RSB,
    stimmt nicht. Das ist in der HWO anders vorgesehen, wird aber leider nicht richtig umgesetzt.
    Ein europäischer Mitbürger darf sich in Germanien nicht so einfach selbständig machen. Dazu muss er ganz bestimmte Kritetrien erfüllen.
    Grüße
    Stefan Ibold
  32. EU-Betriebe: Leistungserbringung im deutschen Handwerk

    Foto von

    @SI  -  Aber er darf hier seine ...
    Aber der ausländische Betrieb darf hier seine Leistungen anbieten und erbringen. Ebenso, wie wir das teilweise in Italien machen. Ich glaube die Niederländer arbeiten schon seit geraumer Zeit hier in Deutschland, Engländer ganz genauso.
    Also  -  gleiche Voraussetzung für jedes europäische Unternehmen, auch für uns als Deutsche.
  33. EU-Betriebe: Vorschriften & Abgaben im deutschen Handwerk

    Foto von

    dann muss er
    Moin,
    aber die gleichen Vorschriften und Abgaben zahlen wie deutsche Betriebe.
    Und auch dafür gibt es bestimmte Kriterien und Genehmigungsverfahren.
    Stefan Ibold
  34. Handwerk: Beiträge zu Berufsgenossenschaften & Lohnausgleich?

    und wie war das dann noch mal ...
    Mit Beiträgen (in Geld ) zu Bau Berufsgenossenschaften oder
    Lohnausgleichskassen?
  35. EU-Handwerk: Voraussetzungen für Entsendung nach Deutschland

    Foto von

    Voraussetzungen sehr unterschiedlich
    normalerweise muss das Vorhaben beim zuständigen Arbeitsamtsbezirk angemeldet werden. Die Beiträge zur Urlaubskasse sind dann nach der Lohnsumme zu entrichten; weist der Unternehmer nach, dass seine Arbeiter im Heimatland Urlaub bekommen, wird die volle Summe zurückerstattet.
    Beiträge zur Bau-BG müssen nicht entrichtet werden.
    Von einigen EGAbk.-Ländern (z.B. Finnland) werden sogar im Ausland erwirtschaftete Löhne zur Hälfte von der Steuer freigestellt.
    Unsere Baustellen in Italien müssen umsatzsteuerlich dort behandelt werden; sind wir länger als 183 Tage dort tätig, sind die Lohneinkünfte gemäß Doppelbesteuerungsabkommen in Deutschland steuerfrei  -  in Italien werden sie für ausländische Betriebe ohne eigene Niederlassung (also im Rahmen der Entsendung) nicht besteuert.
    Diese Liste ließe sich bestimmt beliebig fortsetzen  -  soviel zu "gleichen" Voraussetzungen
  36. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Meisterbrief-Abschaffung: Folgen für Handwerk, Wettbewerb & Qualität

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die potenziellen Auswirkungen der Abschaffung des Meisterbriefs auf die Qualität im Handwerk, den Wettbewerb und die Ausbildung. Es werden sowohl Chancen für Jungunternehmer als auch Risiken für etablierte Betriebe und die Qualifikation der Handwerker diskutiert. Die Schwarzarbeit, die Rolle der Politik und die Notwendigkeit von Eigenverantwortung werden ebenfalls thematisiert.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Einige Teilnehmer äußern Bedenken, dass die Deregulierung zu einem Qualitätsverlust im Handwerk führen könnte, wie im Beitrag Qualifikation im Handwerk: Bedenken bei Deregulierung diskutiert wird. Es wird argumentiert, dass ein Unterschied zwischen Meistern, Gesellen und ungelernten Arbeitskräften erkennbar sein sollte.

    ✅ Zusatzinfo: Andere Teilnehmer sehen in der Abschaffung des Meisterbriefs eine Chance für kleine Firmen und Jungunternehmer, sich leichter selbstständig zu machen, wie im Beitrag Handwerk: Deregulierung überfällig für kleine Firmen? hervorgehoben wird. Dies könnte den Wettbewerb ankurbeln und Innovationen fördern.

    💰 Kosten: Die Diskussion berührt auch die finanziellen Aspekte, insbesondere die Kosten für den Meisterbrief im Vergleich zu den potenziellen Vorteilen der Schwarzarbeit, wie im Beitrag Meisterbrief-Kosten vs. Schwarzarbeit: Ein Rechenbeispiel angesprochen wird. Es wird argumentiert, dass die Abschaffung des Meisterbriefs die Schwarzarbeit nicht unbedingt eindämmen wird.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, die verschiedenen Argumente und Perspektiven in der Diskussion zu berücksichtigen und die potenziellen Auswirkungen auf die Qualität, den Wettbewerb und die Ausbildung im Handwerk sorgfältig abzuwägen. Weitere Informationen zu den Voraussetzungen für EU-Betriebe im deutschen Handwerk finden Sie im Beitrag EU-Handwerk: Voraussetzungen für Entsendung nach Deutschland.

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