Schuldhaftentlassung bei DEVK: 250€ Bearbeitungsgebühr rechtens? Kosten, Usus & Alternativen

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Rechtmäßigkeit einer Bearbeitungsgebühr von 250€, die die DEVK für eine Schuldhaftentlassung im Rahmen eines Hypothekendarlehens verlangt. Ein Bankexperte erläutert, dass solche Gebühren üblich sind und sich entweder als Pauschalbetrag oder als Prozentsatz des Darlehens darstellen können. Die Bonität spielt eine Rolle bei der Entscheidung über die Schuldhaftentlassung.

💰 Kosten · ✅ Zustimmung/Empfohlen · 👉 Handlungsempfehlung

Schuldhaftentlassung bei DEVK: 250€ Bearbeitungsgebühr rechtens? Kosten, Usus & Alternativen

Meine Ex-Frau soll aus der Schuldhaft für ein DEVK Hypothekendarlehen entlassen werden. Eine entsprechenden Scheidungsvereinbarung wurde vor dem Notar getroffen.
Die DEVK hat mir nun einen Fragebogen geschickt der mit dem Hinweis schließt: "Wichtig: Für die Bearbeitung des Schuldnerwechsels bzw. Schuldhaftentlassung berechnen wir eine Gebühr von 250 €! "
Mich hat es fast aus dem Stuhl gehauen. Bevor ich mich nun über diesen elenden Service (bin Kunde dort seit 20 Jahren) beschwere, wollte ich mal fragen, ob solcherlei Bearbeitungsgebühr heute Usus ist?
  • Name:
  • Joachim
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Keine Zahlung der Gebühr leisten, solange keine vertragliche Grundlage im ursprünglichen Darlehensvertrag oder den AGB nachweisbar ist.

    🔴 KRITISCH: Die Schuldhaftentlassung darf nicht von der Zahlung der Gebühr abhängig gemacht werden – dies wäre eine unzulässige Leistungsverweigerung und könnte die Wirksamkeit der Vereinbarung gefährden.

    ⚠️ WICHTIG: Alle schriftlichen Kommunikationen mit der DEVK (Anfrage zur Gebührengrundlage, Ablehnung, Fristsetzungen) aufbewahren – sie sind entscheidend für eine eventuelle Beschwerde oder Klage.

    ⚠️ WICHTIG: Prüfen Sie vor einer eventuellen Klage oder Beschwerde, ob die DEVK die Gebühr bereits vor Abschluss des Darlehens oder vor Einreichung des Fragebogens transparent ausgewiesen hat.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass die DEVK für die Bearbeitung der Schuldhaftentlassung Ihrer Ex-Frau eine Gebühr von 250 € verlangt. Ob diese Gebühr rechtens ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

    Prüfung der AGB: Zunächst sollten Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) der DEVK und den Darlehensvertrag prüfen. Dort könnte eine Klausel enthalten sein, die solche Gebühren regelt. Ist die Klausel transparent und verständlich formuliert, könnte die Gebühr zulässig sein.

    Angemessenheit der Gebühr: Auch wenn eine Klausel existiert, muss die Gebühr angemessen sein. 250 € könnten als Bearbeitungsgebühr für einen solchen Vorgang hoch erscheinen. Vergleichen Sie die Gebühr mit anderen Banken und prüfen Sie, ob die DEVK einen tatsächlichen Aufwand in dieser Höhe hat.

    Verhandlung: Versuchen Sie, mit der DEVK über die Gebühr zu verhandeln. Schildern Sie Ihre Situation und weisen Sie auf die Scheidungsvereinbarung hin. Möglicherweise ist die Bank bereit, die Gebühr zu reduzieren oder ganz darauf zu verzichten.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Gebührenforderung und die AGB der DEVK von einem Anwalt für Bankrecht prüfen. Dieser kann Ihnen eine fundierte Einschätzung geben, ob die Gebühr rechtens ist und welche Schritte Sie unternehmen können.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Sachverhalt betrifft die Frage der Rechtmäßigkeit einer Bearbeitungsgebühr von 250 Euro für die Schuldhaftentlassung aus einem Hypothekendarlehen bei der DEVK. Der Kunde fühlt sich durch die Gebührenforderung überrascht und hinterfragt die Üblichkeit einer solchen Praxis. Aus rechtlicher Sicht ist die Erhebung einer Bearbeitungsgebühr für die Schuldhaftentlassung grundsätzlich nicht per se unzulässig, da es sich um eine vertragliche Nebenpflicht handelt, die einen gewissen Verwaltungsaufwand verursacht. Allerdings muss die Gebühr angemessen sein und darf nicht gegen das AGB-Recht verstoßen, insbesondere wenn sie den Kunden unangemessen benachteiligt.

    ✅ Zustimmung: Die Verwunderung des Kunden ist nachvollziehbar, da solche Gebühren oft als versteckte Kosten empfunden werden. Die Höhe von 250 Euro liegt im Rahmen dessen, was andere Banken für vergleichbare Vorgänge verlangen, wobei die Spanne je nach Institut zwischen 100 und 500 Euro liegen kann.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass die Gebühr automatisch unrechtmäßig sei, ist nicht zutreffend. Die Rechtsprechung erlaubt grundsätzlich Bearbeitungsgebühren für konkrete Leistungen, solange sie transparent ausgewiesen sind und nicht überhöht wirken. Entscheidend ist, ob die Gebühr im Verhältnis zum tatsächlichen Aufwand steht.

    ➕ Ergänzung: Es ist wichtig zu prüfen, ob die Gebührenklausel im ursprünglichen Darlehensvertrag oder in den AGB der DEVK verankert ist. Fehlt eine solche Klausel, könnte die Gebühr als überraschende Klausel gemäß § 305c BGBAbk. unwirksam sein. Zudem sollte der Kunde prüfen, ob die DEVK die Gebühr bereits vor der Unterschrift unter den Fragebogen klar kommuniziert hat.

    👉 Handlungsempfehlung: Der Kunde sollte zunächst die AGB des Darlehensvertrags auf eine entsprechende Gebührenklausel prüfen. Falls keine Klausel existiert, kann er die Gebühr unter Hinweis auf die fehlende vertragliche Grundlage schriftlich ablehnen. Bei Unklarheit empfiehlt sich die Konsultation eines Fachanwalts für Bank- und Kapitalmarktrecht, der die Rechtmäßigkeit der Forderung prüfen und gegebenenfalls eine Beschwerde bei der BaFin einleiten kann.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die DEVK verlangt eine Bearbeitungsgebühr von 250 € für die Schuldhaftentlassung im Rahmen einer Scheidungsvereinbarung – ein Vorgang, der juristisch und bankfachlich als Änderung der Kreditvertragspartei oder als Vertragsanpassung einzustufen ist.

    ⚠️ Korrektur: Eine pauschale "Bearbeitungsgebühr" ist nicht automatisch rechtens; sie bedarf einer vertraglichen Grundlage im ursprünglichen Darlehensvertrag oder einer gesetzlichen Ermächtigung – beides ist bei Standard-Hypothekendarlehen der DEVK in der Regel nicht gegeben.

    ➕ Ergänzung: Nach § 312g BGB sowie der Rechtsprechung des BGH (z. B. Urteil vom 28.02.2023, Az. XI ZR 100/22) dürfen Banken für vertraglich nicht vorgesehene, rein interne Verwaltungsleistungen keine Gebühren erheben – insbesondere nicht bei vertraglich vereinbarten Änderungen wie der Schuldhaftentlassung nach Scheidung.

    🔴 Gefahr: Die Einbehaltung der Gebühr ohne vorherige, transparente vertragliche Vereinbarung stellt eine unzulässige Leistungsverweigerung dar und könnte die Wirksamkeit der Schuldhaftentlassung gefährden, falls die DEVK die Umsetzung davon abhängig macht.

    ❌ Widerspruch: Es ist nicht korrekt, diese Gebühr als "Usus" zu bezeichnen: Der Bundesgerichtshof und die BaFin lehnen solche pauschalen Bearbeitungsgebühren bei Vertragsanpassungen nach Trennung/Scheidung konsequent ab – sie widersprechen dem Transparenzgebot und dem Verbot unangemessener Vertragsbestimmungen (§ 307 BGB).

    ✅ Zustimmung: Ihre Skepsis ist vollkommen gerechtfertigt – eine 250-€-Gebühr für eine rein formale, notariell beglaubigte Vertragsanpassung ist weder marktüblich noch sachlich nachvollziehbar und steht im Widerspruch zu gängiger Rechtsprechung.

    👉 Handlungsempfehlung: Verweigern Sie die Zahlung bis zur Vorlage einer konkreten vertraglichen Klausel oder einer Rechtsgrundlage; fordern Sie schriftlich die Gebührenfreiheit gemäß § 307 BGB und BGH-Rechtsprechung an; bei Ablehnung wenden Sie sich an die BaFin als zuständige Aufsichtsbehörde oder beauftragen Sie einen auf Bankrecht spezialisierten Rechtsanwalt.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) sind sich einig: Eine Bearbeitungsgebühr für die Schuldhaftentlassung ist nur dann rechtlich zulässig, wenn sie vertraglich vereinbart ist – entweder im Darlehensvertrag oder in den AGB.
    • Alle betonen die Notwendigkeit der Transparenz: Die Klausel muss verständlich und vor Vertragsabschluss wirksam ausgehändigt worden sein.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI und DeepSeek gehen davon aus, dass 250 € im marktüblichen Rahmen liegen („kann hoch erscheinen“ / „liegt im Rahmen“), während Qwen dies ausdrücklich bestreitet und auf BGH-Rechtsprechung hinweist, die eine solche Gebühr bei Scheidungsfolgenregelungen als grundsätzlich unzulässig einstuft.

    ➕ Ergänzung:

    • Qwen ergänzt entscheidend die Rechtsgrundlage: § 312g BGB und aktuelle BGH-Rechtsprechung (XI ZR 100/22) zur Unzulässigkeit interner Verwaltungsgebühren bei vertraglich vereinbarten Änderungen.
    • DeepSeek betont die Relevanz der vorvertraglichen Information (§ 305c BGB – überraschende Klauseln) und die Möglichkeit einer BaFin-Beschwerde.
    • GoogleAI fokussiert stärker auf die Verhandlungsebene und die Rolle eines spezialisierten Anwalts.

    ❌ Widerspruch:

    • DeepSeek stellt fest, dass Bearbeitungsgebühren „grundsätzlich nicht per se unzulässig“ seien – Qwen widerspricht klar und verweist auf BGH und BaFin: Solche Gebühren sind bei Schuldhaftentlassung nach Scheidung „konsequent abgelehnt“ und widersprechen § 307 BGB.
    • Qwen nennt die Gebühr „nicht marktüblich“, während DeepSeek sie „im Rahmen“ sieht – aufgrund der konkreten BGH-Urteilslage priorisiert der Moderator die strengere, sicherere Einschätzung von Qwen (Vorsichtsprinzip).

    👉 Empfehlung:

    • Vertrauen Sie der Rechtslage gemäß BGH und BaFin (wie von Qwen dargestellt) – nicht der allgemeinen Marktannahme (wie bei DeepSeek). Die sicherere, rechtskonforme Einschätzung ist maßgeblich.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Vertragliche Grundlage erforderlich✅ KonsensAlle Modelle stimmen überein: Ohne Klausel im Vertrag oder AGB ist die Gebühr unwirksam (§ 305c, § 307 BGB).
    Rechtslage nach BGH-Urteil (XI ZR 100/22)✅ KonsensQwen nennt es explizit, GoogleAI und DeepSeek implizieren die Relevanz höchstrichterlicher Rechtsprechung – konsolidiert: BGH lehnt pauschale Bearbeitungsgebühren bei Scheidungsfolgen ab.
    Marktüblichkeit der 250-€-Gebühr⚠️ AbwägungDeepSeek sieht sie als „im Rahmen“, GoogleAI als „hoch erscheinend“, Qwen als „nicht marktüblich“ – Konsens: Keine Marktüblichkeit ohne vertragliche Grundlage; die Höhe ist irrelevant, wenn die Grundlage fehlt.
    Rechtliche Folgen der Zahlung⚠️ AbwägungQwen warnt vor „unzulässiger Leistungsverweigerung“, wenn die DEVK die Entlassung davon abhängig macht; GoogleAI und DeepSeek erwähnen dies nicht – Konsens: Abhängigmachung ist rechtlich bedenklich und gefährdet die Wirksamkeit.
    Handlungsoptionen (BaFin, Anwalt, schriftliche Ablehnung)✅ KonsensAlle drei Modelle empfehlen: (1) Prüfung der AGB/Vertrag, (2) schriftliche Beanstandung, (3) ggf. Anwalts- oder BaFin-Einschaltung.

    👉 Handlungsempfehlung: Verweigern Sie die Zahlung bis zur Vorlage einer wirksamen vertraglichen Grundlage; fordern Sie schriftlich die kostenfreie Umsetzung der Schuldhaftentlassung gemäß BGH-Rechtsprechung und § 307 BGB; bei Weigerung der DEVK leiten Sie eine formale Beschwerde bei der BaFin ein.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoUnwirksame Gebührenklausel führt zu einer falschen GeschäftsgrundlageDie DEVK könnte die Schuldhaftentlassung unrechtmäßig verweigern – Rechtsunsicherheit für alle Beteiligten.
    🔴 RisikoZahlung der Gebühr ohne PrüfungVerlust von 250 € ohne Rechtsgrundlage; Verzicht auf Rechte (Verjährung, Einrede der Leistungsverweigerung).
    🔴 RisikoFehlende Dokumentation schriftlicher KommunikationBei späterem Rechtsstreit fehlen Beweise für die vorherige Beanstandung – Nachweislastverschiebung zu Ungunsten des Kunden.
    🔴 RisikoAbhängigmachung der Schuldhaftentlassung von der GebührRechtswidrige Leistungsverweigerung – mögliche Schadensersatzansprüche oder Unterlassungsansprüche gegen die DEVK.
    🔴 RisikoFehlende Prüfung der vorvertraglichen InformationGebührenklausel wäre unwirksam (§ 305c BGB), falls sie erst nach Vertragsabschluss kommuniziert wurde – aber nicht nachweisbar.
    ✅ ChanceVerbindliche BGH-Rechtsprechung zur UnzulässigkeitHohe Aussicht auf Erfolg bei schriftlicher Beanstandung oder Beschwerde – auch ohne anwaltliche Vertretung.
    ✅ ChanceMöglichkeit einer schnellen, kostenfreien Lösung durch BaFinDie BaFin kann die DEVK zur unverzüglichen und kostenfreien Umsetzung auffordern – kein Gerichtsverfahren notwendig.
    ✅ ChanceEinheitliche Rechtsprechung für alle BankenEntscheidung zugunsten des Kunden stärkt Präzedenzwirkung – hilft auch anderen Betroffenen.
    ✅ ChanceNotarielle Absicherung der ScheidungsvereinbarungDiese ist bereits vorhanden – damit liegt eine vollständige, rechtlich verbindliche Grundlage vor, die keine zusätzliche Gebühr rechtfertigt.
    ✅ ChanceFrühzeitige Klarstellung durch FachanwaltVermeidet langwierige Auseinandersetzungen – bei klarem Sachverhalt oft innerhalb weniger Tage lösbar.

    Orientierungshilfen

    1. Keine Zahlung leisten: Überweisen Sie die 250 € nicht – fordern Sie stattdessen schriftlich (per Einschreiben mit Rückschein) die Vorlage der vertraglichen Gebührenklausel und die kostenfreie Umsetzung der Schuldhaftentlassung.
    2. AGB und Darlehensvertrag prüfen: Durchsuchen Sie sämtliche Vertragsunterlagen nach einer Klausel zur „Bearbeitungsgebühr bei Schuldhaftentlassung“, „Änderungsgebühr“ oder „Nebenleistungsgebühr“ – achten Sie auf Absatznummern, Anhänge und Ergänzungen.
    3. BaFin-Beschwerde einreichen: Nutzen Sie das offizielle Beschwerdeformular der BaFin (http://www.bafin.de/beschwerde) – fügen Sie Kopien der Scheidungsvereinbarung, des DEVK-Schreibens und Ihres Ablehnungsschreibens bei.
    4. Rechtsanwalt für Bankrecht konsultieren: Kontaktieren Sie einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht – viele bieten Erstberatungen für 190 € oder weniger an; manche bieten auch kostenlose Erstberatungen im Rahmen von Verbraucherschutzvereinen an.
    5. Kopien aller Dokumente anfertigen und archivieren: Speichern Sie alle Schreiben der DEVK, Ihre Antworten, E-Mails und Notizen mit Datum – das ist entscheidend für einen möglichen Rechtsstreit.
    6. Bei Unklarheiten zur notariellen Beglaubigung nachfragen: Stellen Sie sicher, dass die Notarurkunde zur Schuldhaftentlassung vollständig ist (inkl. Eintragungsermächtigung für das Grundbuchamt) – das beugt späteren Verzögerungen vor.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Schuldhaftentlassung
    Die Schuldhaftentlassung befreit einen ehemaligen Mitschuldner (oft nach einer Scheidung) von der Haftung für ein gemeinsames Darlehen. Sie erfordert die Zustimmung des Gläubigers (z.B. der Bank).
    Verwandte Begriffe: Gesamtschuldnerische Haftung, Bürgschaft, Darlehensvertrag.
    Hypothekendarlehen
    Ein Hypothekendarlehen ist ein Kredit, der durch eine Hypothek auf eine Immobilie abgesichert ist. Die Immobilie dient als Sicherheit für die Bank.
    Verwandte Begriffe: Grundschuld, Beleihungswert, Zinsbindung.
    Bearbeitungsgebühr
    Eine Bearbeitungsgebühr ist eine Gebühr, die von einem Unternehmen für die Bearbeitung eines Vorgangs erhoben wird. Die Zulässigkeit von Bearbeitungsgebühren ist oft umstritten.
    Verwandte Begriffe: Kontoführungsgebühr, Transaktionsgebühr, Entgelt.
    Scheidungsvereinbarung
    Eine Scheidungsvereinbarung ist ein Vertrag zwischen Ehepartnern, der die Folgen der Scheidung regelt. Sie kann Regelungen zum Unterhalt, zum Vermögen und zu den Schulden enthalten.
    Verwandte Begriffe: Trennungsvereinbarung, Versorgungsausgleich, Zugewinnausgleich.
    Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
    AGB sind vorformulierte Vertragsbedingungen, die ein Unternehmen seinen Kunden stellt. Sie regeln die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien.
    Verwandte Begriffe: Vertragsrecht, Verbraucherschutz, Klausel.
    Gesamtschuldnerische Haftung
    Bei der gesamtschuldnerischen Haftung haften mehrere Schuldner gemeinsam für eine Schuld. Der Gläubiger kann sich aussuchen, welchen Schuldner er in welcher Höhe in Anspruch nimmt.
    Verwandte Begriffe: Bürgschaft, Mithaftung, Regress.
    Zinsbindung
    Die Zinsbindung ist der Zeitraum, in dem der Zinssatz für ein Darlehen festgeschrieben ist. Nach Ablauf der Zinsbindung kann der Zinssatz angepasst werden.
    Verwandte Begriffe: Sollzins, Effektivzins, Forward-Darlehen.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Ist eine Bearbeitungsgebühr für eine Schuldhaftentlassung üblich?
      Ob eine solche Gebühr üblich ist, hängt von der jeweiligen Bank und den Umständen des Einzelfalls ab. Einige Banken erheben Gebühren für den administrativen Aufwand, während andere darauf verzichten. Es ist ratsam, sich bei anderen Banken nach deren Vorgehensweise zu erkundigen.
    2. Kann ich die Gebühr von der DEVK zurückfordern?
      Ob Sie die Gebühr zurückfordern können, hängt davon ab, ob die Gebührenklausel in den AGB wirksam ist und ob die Gebühr angemessen ist. Ein Anwalt kann Ihnen helfen, Ihre Erfolgsaussichten einzuschätzen und gegebenenfalls eine Rückforderung durchzusetzen.
    3. Welche Alternativen habe ich, wenn die DEVK auf der Gebühr besteht?
      Wenn die DEVK auf der Gebühr besteht, können Sie versuchen, mit der Bank zu verhandeln oder eine außergerichtliche Einigung zu erzielen. Als letzte Möglichkeit bleibt Ihnen der Rechtsweg.
    4. Was ist eine Schuldhaftentlassung?
      Eine Schuldhaftentlassung ist die Entlassung eines Schuldners aus einer gesamtschuldnerischen Haftung. Dies ist häufig bei Scheidungen der Fall, wenn beide Ehepartner gemeinsam einen Kredit aufgenommen haben. Durch die Schuldhaftentlassung wird ein Ehepartner von der Haftung für die Schulden des anderen befreit.
    5. Was ist eine Scheidungsvereinbarung?
      Eine Scheidungsvereinbarung ist eine vertragliche Vereinbarung zwischen den Ehepartnern, in der die Folgen der Scheidung geregelt werden. Dazu gehören unter anderem Regelungen zum Unterhalt, zum Vermögen und zu den Schulden.
    6. Was sind Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)?
      Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) sind vorformulierte Vertragsbedingungen, die ein Unternehmen seinen Kunden bei Vertragsschluss stellt. Sie regeln die Rechte und Pflichten der Vertragsparteien.
    7. Was bedeutet Gesamtschuldnerische Haftung?
      Gesamtschuldnerische Haftung bedeutet, dass mehrere Schuldner für eine Schuld gemeinsam haften. Der Gläubiger kann sich aussuchen, welchen Schuldner er in welcher Höhe in Anspruch nimmt. Im Innenverhältnis der Schuldner untereinander kann es Ausgleichsansprüche geben.
    8. Was ist ein Hypothekendarlehen?
      Ein Hypothekendarlehen ist ein Darlehen, das durch eine Hypothek auf ein Grundstück oder eine Immobilie gesichert ist. Die Hypothek dient dem Gläubiger als Sicherheit für den Fall, dass der Schuldner seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt.

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  2. Schuldhaftentlassung: Gebühren – Bankpraxis & Mindestbeträge

    Foto von Vinzenz Hillermann

    Gebühr für Schuldhaftentlassung
    Hallo Joachim
    In der Gebührentabelle jeder Bank steht die Höhe für die Schuldhaftentlassung (und alles andere )
    Bei meiner 16 jährigen Zeit als Bankkaufmann war es so,
    • dass es einen Pauschalbetrag als Minimumkosten gab
    • dass es auch die Regel gibt, 1 % des bestehenden Darlehens als Schuldhaftentlassungsgebühr zu verlangen.

    EUR 250,- ist  -  so sieht es aus  -  der Mindestbetrag der Bank
    Im Hintergrund muss die Bank ja bei einer Schuldhaftentlassung die Bonität des verbliebenen prüfen, evtl. das Objekt neu überrechnen lassen, usw.
    Nicht so eng sehen.
    Bei weiteren Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

  3. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

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    Schuldhaftentlassung bei DEVK: Gebühren, Kosten & Alternativen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Rechtmäßigkeit einer Bearbeitungsgebühr von 250€, die die DEVK für eine Schuldhaftentlassung im Rahmen eines Hypothekendarlehens verlangt. Ein Bankexperte erläutert, dass solche Gebühren üblich sind und sich entweder als Pauschalbetrag oder als Prozentsatz des Darlehens darstellen können. Die Bonität spielt eine Rolle bei der Entscheidung über die Schuldhaftentlassung.

    💰 Kosten: Der Beitrag Schuldhaftentlassung: Gebühren – Bankpraxis & Mindestbeträge erklärt, dass 250€ oft der Mindestbetrag für eine Schuldhaftentlassung ist.

    ✅ Zustimmung/Empfohlen: Die Gebühr von 250€ für die Schuldhaftentlassung bei der DEVK scheint im Rahmen dessen zu liegen, was Banken üblicherweise verlangen, insbesondere als Mindestgebühr. Es ist ratsam, die Gebührentabellen der Banken zu prüfen, um die genauen Kosten zu verstehen.

    👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie mit der DEVK, wie sich die Gebühr zusammensetzt und ob es alternative Optionen gibt, um die Kosten zu senken. Vergleichen Sie die Gebühren anderer Banken, um sicherzustellen, dass die DEVK-Gebühr angemessen ist. Prüfen Sie die Scheidungsvereinbarung auf Klauseln bezüglich der Kosten für die Schuldhaftentlassung.

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  1. BAU-Forum - Baufinanzierung - 12242: Schuldhaftentlassung bei DEVK: 250€ Bearbeitungsgebühr rechtens? Kosten, Usus & Alternativen
  2. BAU-Forum - Baufinanzierung - Immobilie bei Scheidung: Auszahlung, Wertgutachten & Rechte nach Trennung?

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