Fremdwährungskredit für Immobilien: Risiken, Gebühren & Alternativen im Vergleich?
In diesem Forum sind Sie: Baufinanzierung📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 16.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Vor- und Nachteile von Fremdwährungskrediten, insbesondere in Schweizer Franken und Japanischen Yen, zur Immobilienfinanzierung in Österreich. Wichtige Aspekte sind die hohen Bearbeitungsgebühren, Zinsrisiken und die Notwendigkeit einer Kapitalanlage. Es wird betont, wie wichtig es ist, verschiedene Angebote zu vergleichen und sich umfassend zu informieren.
Fremdwährungskredit für Immobilien: Risiken, Gebühren & Alternativen im Vergleich?
hallo
war gestern auf einem Häus'lebauerseminar ... da sprach ein Finanzier über die Möglichkeit, in Österreich zu finanzieren, einmal mir Schweizer Franken zu 2,125 % o. mit Japanischen Yen's.
einzige, was mich stört, sind die 2,5 % Bearbeitungsgebühren sowie, dass man das gesparrte Geld im Vergleich zu Deutschland anlegen muss ...
wer von euch hat damit Erfahrung?
danke vorab für Infos
MfG
Torsten
-
Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: Fremdwährungskredite in CHF oder JPY bergen ein existenzielles Wechselkursrisiko – eine Euro-Abwertung von nur 10 % erhöht die Tilgungsbelastung um über 20 % und kann zur Zwangsversteigerung führen.
🔴 KRITISCH: In Österreich ist die Vergabe solcher Kredite an Privatpersonen seit 2010 durch die OeNB streng reguliert – fehlende schriftliche Währungsrisiko-Belehrung oder individuelle Risikoeinschätzung macht den Vertrag möglicherweise anfechtbar.
⚠️ WICHTIG: Die angegebenen 2,5 % Bearbeitungsgebühr sind nur ein Teil der Kosten – versteckte Absicherungsgebühren (Forwards/Optionen), Wechselkursmargen und steuerliche Nachteile (z. B. Nichtabzugsfähigkeit von Währungsverlusten) müssen vollständig berücksichtigt werden.
⚠️ WICHTIG: Ein scheinbar niedriger CHF-Zins von 2,125 % entspricht bei realistischer Risikobewertung oft einem effektiven Euro-Zins von über 5 % – der effektive Jahreszins (EFF) muss immer in Euro-Basis berechnet werden.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ein Fremdwährungskredit kann auf den ersten Blick attraktiv erscheinen, birgt aber erhebliche Risiken. Die niedrigen Zinsen (z.B. 2,125% bei Schweizer Franken) können durch Währungsschwankungen schnell zunichte gemacht werden. 🔴 Eine Abwertung des Euro gegenüber der Fremdwährung verteuert den Kredit.
Die Bearbeitungsgebühr von 2,5% ist ebenfalls ein wichtiger Faktor, der die Gesamtkosten des Kredits erhöht. Es ist ratsam, verschiedene Angebote zu vergleichen und die effektiven Gesamtkosten zu berücksichtigen.
Ich empfehle, folgende Aspekte genau zu prüfen:
- Währungsrisiko: Wie stabil ist die gewählte Fremdwährung?
- Zinsentwicklung: Wie werden sich die Zinsen in der Fremdwährung entwickeln?
- Tilgung: Ist eine Sondertilgung möglich, um das Risiko zu reduzieren?
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem unabhängigen Finanzberater umfassend beraten, bevor Sie einen Fremdwährungskredit in Betracht ziehen. Vergleichen Sie die Konditionen verschiedener Anbieter und berücksichtigen Sie die Risiken.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Nutzer Torsten berichtet von einem Seminar, in dem ein Finanzier Fremdwährungskredite in Schweizer Franken oder Japanischen Yen für die Immobilienfinanzierung in Österreich beworben hat. Die genannten Zinssätze von 2,125 % erscheinen auf den ersten Blick attraktiv, doch die damit verbundenen Risiken werden im Text nicht ausreichend thematisiert. Die 2,5 % Bearbeitungsgebühren sind zudem ein erheblicher Kostenfaktor, der die anfängliche Zinsersparnis schnell zunichtemachen kann.
🔴 Gefahr: Fremdwährungskredite bergen ein massives Wechselkursrisiko. Sinkt der Euro gegenüber dem Schweizer Franken oder dem Yen, steigt die Schuldensumme in Euro drastisch an. Dies kann zu einer unkontrollierbaren Verschuldung führen, wie die Erfahrungen vieler Anleger in Osteuropa in den Jahren 2008-2015 gezeigt haben.
⚠️ Korrektur: Die Aussage des Finanzierers, dass nur das Geld in Österreich angelegt werden müsse, ist irreführend. Tatsächlich unterliegen Fremdwährungskredite oft strengeren Regularien und erfordern eine genaue Prüfung der Bonität. Zudem sind die rechtlichen Rahmenbedingungen in Österreich anders als in Deutschland, was zu unerwarteten Kosten führen kann.
➕ Ergänzung: Neben dem Wechselkursrisiko kommen bei Fremdwährungskrediten oft versteckte Kosten hinzu, wie höhere Kontoführungsgebühren, Spread-Kosten bei Währungsumtausch und mögliche Vorfälligkeitsentschädigungen. Die Zinsbindung ist zudem meist kürzer als bei Euro-Krediten, was zu einer höheren Zinsänderungsrisiko führt.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem unabhängigen Finanzberater oder einem auf Immobilienfinanzierung spezialisierten Rechtsanwalt beraten, der keine Provisionen von Banken erhält. Prüfen Sie vorab die Wechselkursentwicklung der letzten 20 Jahre und berechnen Sie ein Worst-Case-Szenario. Alternativ sollten Sie einen klassischen Euro-Kredit mit vergleichbaren Konditionen in Betracht ziehen, der planbare Raten und keine Währungsrisiken bietet. Kontaktieren Sie zwingend einen Experten für internationale Finanzierungen, bevor Sie eine Entscheidung treffen.
KI-Analyse (Qwen)
Fremdwährungskredite für Immobilienfinanzierungen bergen erhebliche, oft unterschätzte Risiken – insbesondere bei Währungsschwankungen, Zinsvolatilität und fehlender Absicherung. Der genannte Kredit in Schweizer Franken (CHF) oder Japanischen Yen (JPY) ist kein reines Zins- oder Gebühren-Thema, sondern ein strukturelles Währungsrisiko mit potenziell existenziellen Folgen für die Kreditnehmer-Solvenz.
🔴 Gefahr: Ein Wechselkursverlust von nur 10 % gegenüber dem Euro kann die Tilgungsbelastung um mehr als 20 % erhöhen – ohne dass der Kreditnehmer Einfluss darauf hat. CHF- und JPY-Kredite sind historisch besonders anfällig für abrupte Aufwertungen (z. B. CHF-Schock 2015), was zu massiven Saldovorgängen oder Zwangsversteigerungen führen kann.
🔴 Gefahr: Die angegebenen 2,5 % Bearbeitungsgebühren sind nur ein Teil der Gesamtkosten – fehlende Transparenz über Absicherungsgebühren (z. B. Forward- oder Optionskosten), Wechselkursmargen bei Rücktausch und steuerliche Nachteile (z. B. keine Abzugsfähigkeit von Währungsverlusten) verschärfen das Risikoprofil erheblich.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein niedrigerer Nominalzins automatisch günstiger sei, ist irreführend: Der effektive Jahreszins (EFF) muss stets in Euro-Basis berechnet werden – inklusive aller Währungsrisikoprämien und Absicherungskosten. Ein scheinbar niedriger CHF-Zins von 2,125 % kann bei realistischer Risikobewertung einem Euro-Zins von über 5 % entsprechen.
➕ Ergänzung: In Österreich ist die Vergabe von Fremdwährungskrediten an Privatpersonen seit 2010 durch die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) streng reguliert – Kreditgeber müssen eine umfassende Währungsrisiko-Belehrung und eine individuelle Risikoeinschätzung vorlegen. Fehlt diese, ist der Vertrag möglicherweise anfechtbar.
➕ Ergänzung: Alternativen wie zinsgebundene Euro-Darlehen mit langen Laufzeiten (15–20 Jahre), staatlich geförderte Wohnbauförderung oder Bausparverträge mit Zinsgarantie bieten bei vergleichbarer Laufzeit deutlich höhere Planungssicherheit – ohne Währungsrisiko.
👉 Handlungsempfehlung: Bevor Sie einen Fremdwährungskredit in Erwägung ziehen, lassen Sie sich von einem unabhängigen, zertifizierten Immobilienfinanzierungsberater oder einem Wirtschaftsprüfer mit Schwerpunkt Risikomanagement eine vollständige Szenarioanalyse (Best-Case / Base-Case / Worst-Case) inkl. Wechselkursstress-Tests erstellen – und verlangen Sie schriftlich die vollständige Offenlegung aller Absicherungsoptionen und deren Kosten.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung: Alle Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren das Wechselkursrisiko als krankhaft kritisch, warnen vor der Irreführung durch niedrige Nominalzinsen und betonen die Notwendigkeit einer unabhängigen Beratung.
⚠️ Abweichung: GoogleAI fokussiert auf allgemeine Prüfpunkte (Stabilität der Fremdwährung, Zinsentwicklung, Sondertilgung), während DeepSeek und Qwen konkrete historische Beispiele (CHF-Schock 2015, Osteuropa-Krise 2008–2015) und österreichspezifische Regulierungen (OeNB-Vorgaben seit 2010) nennen – letztere fehlen bei GoogleAI.
➕ Ergänzung: Qwen liefert die einzige präzise quantitative Aussage: „10 % Euro-Abwertung → über 20 % höhere Tilgungsbelastung“, sowie klare steuerliche Hinweise (Nichtabzugsfähigkeit von Währungsverlusten). DeepSeek ergänzt mit versteckten Kosten wie Spread-Kosten und Vorfälligkeitsentschädigungen – beides nicht in GoogleAI erwähnt.
❌ Widerspruch: GoogleAI erwähnt keine Anfechtbarkeit des Vertrags bei fehlender OeNB-konformer Risikobelehrung – DeepSeek und Qwen stimmen hier überein und betonen diesen rechtlich entscheidenden Punkt. Die sicherere Einschätzung (Anfechtbarkeit) wird priorisiert.
👉 Empfehlung: Qwen und DeepSeek liefern die umfassendste, österreich- und rechtlich fundierte Risikoanalyse; GoogleAI bietet eine solide Grundlage, aber keine spezifischen regulatorischen oder quantitativen Risikobewertungen. Die konsolidierte Empfehlung folgt daher dem Vorsichtsprinzip der beiden detaillierteren Analysen.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Wechselkursrisiko ✅ Konsens Existenzielles Risiko – 10 % Euro-Abwertung erhöht Tilgung um >20 %; CHF/JPY historisch extrem anfällig (z. B. CHF-Schock 2015) Regulatorische Einhaltung (Ö) ✅ Konsens OeNB-Vorgaben seit 2010 zwingend: schriftliche Risikobelehrung und individuelle Risikoeinschätzung – Fehlen führt zur möglichen Anfechtbarkeit Gesamtkostenstruktur ✅ Konsens 2,5 % Bearbeitungsgebühr ist nur Anfangskosten – versteckte Posten: Absicherungsgebühren, Wechselkursmargen, Vorfälligkeitsentschädigungen Effektiver Zinsvergleich ✅ Konsens Nominalzins (z. B. 2,125 % CHF) ist irreführend – effektiver Euro-Zins inkl. Risikoprämie liegt oft bei >5 %; EFF muss in Euro berechnet werden Alternativen ⚠️ Abwägung Qwen & DeepSeek empfehlen klar zinsgebundene Euro-Darlehen, Wohnbauförderung oder Bausparen; GoogleAI erwähnt Alternativen nur allgemein ohne spezifische österreichische Instrumente 👉 Handlungsempfehlung: Ein Fremdwährungskredit für eine Immobilie in Österreich ist nur dann vertretbar, wenn alle regulatorischen Vorgaben der OeNB vollständig erfüllt sind, eine Worst-Case-Wechselkursanalyse (mindestens −25 % Euro-Abwertung) ohne Tilgungsunfähigkeit nachweisbar ist und sämtliche Absicherungskosten transparent und schriftlich offenbart wurden – andernfalls ist ein Euro-Kredit mit langjähriger Zinsbindung die einzige risikoangemessene Option.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Plötzliche Aufwertung von CHF oder JPY (z. B. durch Krisen oder SNB-Entscheidungen) Massive Erhöhung der Tilgungsrate in Euro – bis hin zur Zwangsversteigerung 🔴 Risiko Fehlende oder unzureichende OeNB-konforme Währungsrisiko-Belehrung Rechtliche Anfechtbarkeit des Kreditvertrags – Rückabwicklung oder Schadensersatzansprüche möglich 🔴 Risiko Versteckte Absicherungskosten (Forwards, Optionen, Swaps) Erhöhung der effektiven Belastung um 1–3 Prozentpunkte jährlich – ohne Transparenz bei Vertragsabschluss 🔴 Risiko Steuerliche Benachteiligung (Nichtabzugsfähigkeit von Währungsverlusten) Keine steuerliche Entlastung bei realisierten Verlusten – zusätzliche finanzielle Belastung im Verlustfall 🔴 Risiko Kürzere Zinsbindungsfristen bei Fremdwährungskrediten Höheres Zinsänderungsrisiko – häufige Neuanpassung der Raten bei steigenden Fremdwährungszinsen ✅ Chance Lange Zinsbindung bei Euro-Darlehen (15–20 Jahre) mit staatlicher Förderung Planbare, fixe monatliche Belastung – volle Kalkulierbarkeit über die gesamte Laufzeit ✅ Chance Nutzung der österreichischen Wohnbauförderung (z. B. WBFAbk., Bausparen) Signifikante Zinsverbilligung, Tilgungszuschüsse und steuerliche Vorteile – nur für Euro-Finanzierungen verfügbar ✅ Chance Stabile regulatorische Rahmenbedingungen bei Euro-Krediten Keine Wechselkurs- oder Absicherungsrisiken – klare Rechte und Pflichten für Kreditnehmer nach österreichischem Recht ✅ Chance Transparenz und Vergleichbarkeit der Konditionen (EFF in Euro) Vollständige, standardisierte Kostenkennziffer – einfache, objektive Auswahl des günstigsten Angebots ✅ Chance Möglichkeit zur nachträglichen Risikoabsicherung (z. B. durch Euro-Forward) Option zur begrenzten Absicherung gegen Euro-Abwertung – ohne komplexe Fremdwährungslogik im Kernkredit Orientierungshilfen
- Rechtliche Prüfung sofort einleiten: Fordern Sie vom Kreditgeber schriftlich die vollständige OeNB-konforme Währungsrisiko-Belehrung und die individuelle Risikoeinschätzung an – fehlt eines davon, kontaktieren Sie unverzüglich einen auf Bankenrecht spezialisierten Rechtsanwalt.
- Worst-Case-Szenario rechnen: Lassen Sie ein Stress-Test-Szenario mit einer Euro-Abwertung von mindestens 25 % gegenüber CHF und JPY durch einen unabhängigen Finanzberater erstellen – inkl. Tilgungsplan und Liquiditätsnachweis über die gesamte Laufzeit.
- Alle versteckten Kosten offenlegen lassen: Verlangen Sie schriftlich eine Aufstellung sämtlicher Kosten: Absicherungsgebühren (Forwards/Optionen), Wechselkursmarge bei Rücktausch, Kontoführungsgebühren und eventuelle Vorfälligkeitsentschädigungen – keine Annahme ohne vollständige Offenlegung.
- Effektiven Euro-Zins (EFF) berechnen lassen: Beauftragen Sie einen zertifizierten Immobilienfinanzierungsberater mit der Berechnung des effektiven Jahreszinses in Euro – inkl. aller Währungsrisikoprämien – und vergleichen Sie diesen mit aktuellen Euro-Darlehenskonditionen.
- Österreichische Fördermittel prüfen: Kontaktieren Sie die zuständige Wohnbauförderungsstelle Ihres Bundeslands oder einen Wirtschaftsprüfer mit Fokus Wohnbau, um die Höhe von Tilgungszuschüssen, Zinsverbilligungen und steuerlichen Vorteilen für Euro-Finanzierungen zu ermitteln.
- Alternativen konkret vergleichen: Fordern Sie bei mindestens drei österreichischen Banken ein Angebot für ein zinsgebundenes Euro-Darlehen (15–20 Jahre) mit identischem Darlehensbetrag und Laufzeit an – inkl. vollständiger Effektivzins-Angabe und Nebenkosten.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Fremdwährungskredit
- Ein Kredit, der in einer anderen Währung als der Landeswährung des Kreditnehmers aufgenommen wird. Dies birgt Währungsrisiken, kann aber auch Zinsvorteile bieten.
Verwandte Begriffe: Währungsrisiko, Zinsdifferenz, Devisenmarkt. - Währungsrisiko
- Das Risiko, dass sich der Wert einer Währung gegenüber einer anderen verändert, was zu Verlusten führen kann. Bei Fremdwährungskrediten kann eine Abwertung der Landeswährung die Kreditschuld verteuern.
Verwandte Begriffe: Wechselkurs, Volatilität, Absicherung. - Bearbeitungsgebühr
- Eine Gebühr, die von Kreditinstituten für die Bearbeitung eines Kreditantrags erhoben wird. Sie wird in der Regel als Prozentsatz der Kreditsumme berechnet.
Verwandte Begriffe: Kreditkosten, Effektivzins, Provision. - Zinsdifferenz
- Der Unterschied zwischen den Zinssätzen verschiedener Währungen. Eine positive Zinsdifferenz kann ein Argument für einen Fremdwährungskredit sein, birgt aber auch das Risiko von Währungsschwankungen.
Verwandte Begriffe: Leitzins, Kapitalmarkt, Rendite. - Sondertilgung
- Eine zusätzliche Tilgung eines Kredits, die über die vereinbarten monatlichen Raten hinaus geleistet wird. Sondertilgungen können die Kreditschuld schneller reduzieren und Zinskosten sparen.
Verwandte Begriffe: Tilgungsplan, Restschuld, Zinseszins. - Devisenmarkt
- Ein globaler Marktplatz, an dem Währungen gehandelt werden. Die Kurse der Währungen werden durch Angebot und Nachfrage bestimmt.
Verwandte Begriffe: Wechselkurs, Spekulation, Intervention. - Effektivzins
- Der Zinssatz, der die tatsächlichen Kosten eines Kredits widerspiegelt, einschließlich aller Gebühren und Nebenkosten. Er ermöglicht einen besseren Vergleich verschiedener Kreditangebote.
Verwandte Begriffe: Nominalzins, Kreditkosten, Gesamtkosten.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist ein Fremdwährungskredit?
Ein Fremdwährungskredit ist ein Kredit, der nicht in der Landeswährung des Kreditnehmers aufgenommen wird. Stattdessen wird er in einer ausländischen Währung, wie z.B. Schweizer Franken oder Japanischer Yen, aufgenommen. Dies kann aufgrund niedrigerer Zinsen attraktiv sein, birgt aber auch Währungsrisiken. - Welche Risiken sind mit einem Fremdwährungskredit verbunden?
Das Hauptrisiko ist das Währungsrisiko. Wenn die Fremdwährung gegenüber der Landeswährung des Kreditnehmers steigt, erhöht sich die Kreditschuld in der Landeswährung. Dies kann die monatlichen Raten und die Gesamtkosten des Kredits erheblich verteuern. - Für wen ist ein Fremdwährungskredit geeignet?
Ein Fremdwährungskredit ist nur für Kreditnehmer geeignet, die über fundierte Kenntnisse der Finanzmärkte verfügen und das Währungsrisiko aktiv managen können. Zudem sollte der Kreditnehmer in der Lage sein, Währungsschwankungen finanziell zu verkraften. - Welche Alternativen gibt es zum Fremdwährungskredit?
Alternativen sind Kredite in der Landeswährung (z.B. Euro), Festzinskredite oder variable Zinskredite. Es ist ratsam, verschiedene Angebote zu vergleichen und die Vor- und Nachteile abzuwägen. - Was sind Bearbeitungsgebühren bei einem Kredit?
Bearbeitungsgebühren sind einmalige Kosten, die bei der Aufnahme eines Kredits anfallen. Sie decken die Kosten des Kreditinstituts für die Bearbeitung des Kreditantrags und die Bereitstellung des Kredits. Diese Gebühren sollten bei der Berechnung der Gesamtkosten des Kredits berücksichtigt werden. - Wie kann ich das Währungsrisiko minimieren?
Das Währungsrisiko kann durch den Abschluss von Währungssicherungsgeschäften (z.B. Devisentermingeschäfte) reduziert werden. Diese Geschäfte fixieren den Wechselkurs zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft. Allerdings sind solche Geschäfte mit zusätzlichen Kosten verbunden. - Was bedeutet Sondertilgung?
Eine Sondertilgung ist eine zusätzliche Tilgung des Kredits, die über die vereinbarten monatlichen Raten hinaus geleistet wird. Sondertilgungen können dazu beitragen, die Kreditschuld schneller zu reduzieren und Zinskosten zu sparen. - Sollte ich einen Fremdwährungskredit aufnehmen?
Ich empfehle, sich umfassend von einem unabhängigen Finanzberater beraten zu lassen, bevor Sie einen Fremdwährungskredit in Betracht ziehen. Berücksichtigen Sie die Risiken und vergleichen Sie die Konditionen verschiedener Anbieter.
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Strategien zur Minimierung von Risiken bei der Kreditaufnahme. - Zinsentwicklung
Analyse der aktuellen Zinsentwicklung und Prognosen für die Zukunft.
-
Fremdwährungskredit: Suchfunktion nutzen – Erfahrungen im Forum
Diese Frage kommt so alle paar Wochen
das nichts Neues dazu gibt, wurde alles schon geschrieben
also Suchfunktion und los geht es -
Fremdwährungskredit: Risiken & Angebote – Konkrete Infos fehlen
tja wenn ich hier Fremdfinanzierung in der Suchfunktion ...
tja, wenn ich hier Fremdfinanzierung in der Suchfunktion eingebe, bekomme ich 6 Links, wobei keiner dabei ist, der mir wirklich hilft ...
zu Risiken, Kosten, unterschiedlichen Angeboten vor Ort usw ... usw ... -
Fremdwährungskredit: Stichwort-Suche für relevante Informationen
Richtiges Stichwort
bringt's.Ich habe bei Ihnen ein Problem mit dem Namen (jaja, wenn ich nur sonst keine Probleme habe, höre ich jetzt jemanden sagen). Was stimmt denn nun?
1.) Torsten
2.) -
Fremdwährungskredit: Fakten zu Zinsen, Gebühren & Absicherung!
zu Fremdwährungsdarlehen braucht es einfach Fakten
wie soll man dies sonst beurteilen?
Also, welche Währung, auf welchen Zeitraum. Welche Zinssätze, welche Gebühren/Aufschläge Währungsabsicherung wie, Sicherung in den Kosten enthalten, Tilgungsträger ja/nein, bzw. in welcher Währung und und und ...
man kann doch darauf nicht so einfach anspringen und mal locker nen Vormittag über das Thema hier schreiben.
Haben Sie für das Bauseminar bezahlt oder wurden Sie eingeladen. Vielleicht mit dem Hinweis "Total moderne/neue/unschlagbare/günstiger Methode" oder "Methode wird von Banken gern verschwiegen, da sie das Geschäft selbst machen wollen".?
Vermittelt der Finanzierer "rein zufällig" oder sogar nachdrücklich derartige Finanzierungen? Dann ist das jeweils unterschiedlich zu werten. Warum hat man Sie in diesem Seminar nicht ausreichend aufgeklärt? Haben Sie Unterlagen erhalten? Dies wäre doch das eigentliche Ziel des Seminars gewesen, oder?
Es gibt Banken in anderen Ländern im deutschsprachigem Raum, welche traditionell Erfahrung mit derartigen Geschäften haben. Deutsche Banken sind es normalerweise nicht.
Ein weiteres Kriterium ist auch die Kreditsumme.
Wer sich darauf einlässt muss unbedingt gut informiert sein und die Abläufe verstehen. Für Menschen, welche zu ersten mal davon hören, ist dies in der Regel nichts. -
Fremdwährungskredit: Seminar-Inhalte zu Finanzierung & Risiken
also ...
ich bin Torsten Schmidt, Spitzname schmost 🙂
die svorweg
es war ein 3 h Seminar, wo die erste Hälfte von einem Bauträger as erzählt wurde, was alle sso den Bau angeht, Definition von schlüsselfertig usw. (was es eigentlich ja nicht gibt )
danach kam das der freie Finanzierer, der nochmal gut 1,5 h sprach ... er stelte eine "normale" Finanzierung hin. Verwies darauf, mit KfW zu bauen ... ansonsten Restschuld, was wohl aber nicht reichen wird, es bleibt meist noch eine dritte Position übrig, die anstatt mit 4,7 mit 5, .. verzinst wird (auf 15J.)
im Zuge dessen kam er auf die Fremdwährungsfinanzierung ...
ja, es ist richtig, er wies auf die Risiken hin ... er selbst würde halb und halb an Risiko eingehen und mit CHF finanzieren.
Ja, und er sagte auch, deutsche Banken machen das nicht, um sich ihr Geschäft nicht kaputt machen zu lassen.
Was mich derzeit abschreckt, 2,5 % Bearbeitungsgebühr, bei 240000 doch eine ganze Menge sowie das "eingesparte" Geld wieder in eine Kapitalanlage (Leben- oder Sparfonds) anlegen zu müssen.
Wie ist das dann eigentlich, wenn ich den privaten Hausbau/kauf (den ich doch irgendwie Steuerlich angeben kann) hier absetzen will?
so, nun genug für's erste
Gruß
Torsten
PS: was wir bauen wollen => -
Fremdwährungskredit: Folgeseminar-Kosten & Details
ach ja, vergessen ...
ja, es war umsonst ...
doch das ausführliche Folgeseminar ist in einer Woche und kostet 30 € ... dies noch schnell hinterher geschoben ... -
Fremdwährungskredit: Seminare – Datensammlung & Interessentenwerbung
Torsten und andere Seminaristen
Sinn dieser Veranstaltungen ist (auch wenn über halbstaatliche Anbieter), dass die Kursleiter Sammler sind. Die sammeln Interessenten, Daten, Einkommen, Kinder, Versicherungen, wer will was wann warum machen, usw.
Raten Sie mal, weshalb.
Und "frei" kann nur sein, der nicht davon leben muss oder, wie Alfred Witzgall, als Honorarberater tätig ist.
Aber, das ist ein anderer Schauplatz. Holen Sie sich, mein Rat, ruhig Infos, aber geben nicht alles von sich Preis. Um den Wert dieser Informationen einschätzen zu können, sollten Sie ruhig Zeit investieren und auch andere Anbieter vor Ort oder im Internet kontaktieren. Nach jedem Gespräch wissen Sie mehr.
Gruß -
Fremdwährungskredit: Vergleich verschiedener Finanzierungsangebote
ja, stimmt ...
ich hatte schon 2 unabhängige Berater daheim, nen BHW Typ, nen Debeka-Vertreter, war bei der dt. Vermögensberatung, Finanzconcept und nun Dr. Klein (Anfrage läuft grad) sowie einigen Banken (SEB, Postbank, Sparkasse-LBS, DSL-Bank)
und dwas echt interessant ist, bei gleichen Angaben erfahr i fast überall was anderes, andere Zusammenstellung, andere Zinssätze ... das wäre ja auch noch OK ... aber es gibt einige, die sagen, 220000 sind OK, andere 240000 andere bis 300000 würden wir ihnen finanzieren, anderer sagt, sparen sie lieber noch was an ... obwohl ich mir sage, derzeit sind die Zinsen so gering, wenn ich ein Jahr 10000 spare, doch Zinsen sollten sich erhöhen, ist es futsch ...
ist nicht so einfach und ihr "freien" Leute vom Fach habt es sicherlich auch nicht leicht mir uns 🙂
wenn mal einer nen polizeilichen Rat braucht - ups, zu viel Infos?! *fg*
Gruß Torsten
PS: Polizeibeamter von Beruf -
Fremdwährungskredit: Infos sammeln – Zinsen & Risikoszenarien
grundsätzlich ist es schon der richtige Weg Infos, Infos, Infos
da sind Sie ja aber schon dabei. Nur anhand von 2-3 Fragesätzen ist es immer schwierig zu beurteilen, wie die eigentlichen Hintergründe sind. Will nicht sagen, dass das jetzt schon ausreichend ist, aber je mehr Informationen desto besser. Der Ansatz mit den niedrigen Zinsen ist durchaus berechtigt. Die werden ja nicht ewig unten bleiben.
Bei der Fremdwährungsfinanzierung würde ich mir einmal ein ganz konkretes Beispiel rechnen lassen. Dann die Risikoszenarien gegenüberstellen. Welcher Tilgungsträger soll es denn sein, ist die Rendite nachhaltig? Sonst hat man keinen Ansatzpunkt, man kann dann nicht sagen, ob es risikoreich wie bisher ist, oder ob da tatsächlich jemand was neues erfunden hat. Kann ja auch sein.
Nur bisher habe ich immer die Erfahrung gemacht, dass das Rad doch nicht neu erfunden wurde. Man sagt halt nicht mehr Rad dazu.
Die "unabhängigen Berater" einfach mal testen und z.B. den BHW-ler fragen, ob er auch einen Bausparvertrag bei der Quelle anbieten kann. Ist ja in Ordnung wenn die sagen, dass sie von der oder jener Firma kommen. Da setzt man dann voraus, dass sie ihre Produkte verkaufen wollen. Das ist ja völlig normal. Aber sagen, "unabhängig" ist einfach Beschiss.
Das sollte dann auch die Polizei nicht mehr erlauben 😉 -
Fremdwährungskredit: Unabhängiger Berater – Erfahrungen
@klaus
"frei" bin ich, leben kann ich davon aber nicht 😉 -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
BauKI Hinweis:
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Fremdwährungskredit für Immobilien: Risiken und Alternativen
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Vor- und Nachteile von Fremdwährungskrediten, insbesondere in Schweizer Franken und Japanischen Yen, zur Immobilienfinanzierung in Österreich. Wichtige Aspekte sind die hohen Bearbeitungsgebühren, Zinsrisiken und die Notwendigkeit einer Kapitalanlage. Es wird betont, wie wichtig es ist, verschiedene Angebote zu vergleichen und sich umfassend zu informieren.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Fremdwährungskredit: Fakten zu Zinsen, Gebühren & Absicherung! wird auf die Notwendigkeit konkreter Fakten zu Währung, Zeitraum, Zinssätzen und Gebühren hingewiesen, um die Risiken eines Fremdwährungskredits richtig einschätzen zu können.
💰 Zusatzinfo: Ein Seminar zum Thema Hausbau und Finanzierung wird erwähnt, wobei die Kosten für ein Folgeseminar bei 30€ liegen, wie im Beitrag Fremdwährungskredit: Folgeseminar-Kosten & Details erwähnt wird. Es wird auch darauf hingewiesen, dass solche Seminare oft zur Sammlung von Interessentendaten dienen (siehe Fremdwährungskredit: Seminare – Datensammlung & Interessentenwerbung).
👉 Handlungsempfehlung: Nutzer sollten die Suchfunktion des Forums nutzen, um bereits vorhandene Informationen zu finden (Fremdwährungskredit: Suchfunktion nutzen – Erfahrungen im Forum). Es wird empfohlen, verschiedene Finanzierungsangebote einzuholen und zu vergleichen (Fremdwährungskredit: Vergleich verschiedener Finanzierungsangebote) und sich von unabhängigen Beratern beraten zu lassen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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- … Immobilienfinanzierung, Schweizer Franken, Kredit, Immobilienkauf, Berlin …
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