U-Wert 1.0 mit Zweifachverglasung erreichen? Machbarkeit, Rahmen & Kosten

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Machbarkeit, mit Zweifachverglasung einen U-Wert von 1.0 W/m²K zu erreichen. Es wird erörtert, ob die Kombination aus Zweifachverglasung und Passivhausfensterrahmen eine kosteneffiziente Alternative zur Dreifachverglasung darstellt. Ein wichtiger Aspekt ist die Wirtschaftlichkeit und ob der geringe Mehrpreis für ein "richtiges" Passiv-Fenster gerechtfertigt ist.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 💰 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

U-Wert 1.0 mit Zweifachverglasung erreichen? Machbarkeit, Rahmen & Kosten

Hallo Fachleute,
mich interessiert, ob es möglich ist, mit einer Zweifachverglasung und entsprechend angepasstem Rahmen für das gesamte Fenster einen U-Wert von 1,0 W/m²K zu erreichen?
Danke im Voraus.
s. v.
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  • s. v.
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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Ein U-Wert von 1,0 W/m²K für das gesamte Fenster (Uw) ist mit Zweifachverglasung praktisch nicht erreichbar – Risiko von Kondensat, Schimmel und erheblichen Wärmeverlusten bei falscher Planung.

    🔴 KRITISCH: Tauwasserausfall und Schimmelbildung am Glasrand oder Rahmen sind bei unzureichend gedämmten Rahmen oder falscher Berechnung des Uw-Werts hochgradig wahrscheinlich.

    ⚠️ WICHTIG: Der Gesamt-U-Wert (Uw) muss nach DINAbk. EN ISO 10077-1 berechnet und durch gültige Prüfbescheinigung des Herstellers belegt sein – reine Angaben zum Verglasungs-Ug-Wert sind für die Planung unzureichend.

    ⚠️ WICHTIG: Ein einfacher oder nicht thermisch getrennter Rahmen (z. B. Standard-Alu ohne Trennung) macht einen Uw von 1,0 W/m²K unmöglich – selbst bei bester Zweifachverglasung.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ob ein U-Wert von 1,0 W/m²K mit Zweifachverglasung erreichbar ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Entscheidend sind:

    • Die Qualität der Verglasung: Hochwertige Wärmeschutzgläser mit speziellen Beschichtungen sind notwendig.
    • Der Rahmen: Ein Rahmen mit guter Wärmedämmung (z.B. Kunststoff- oder Holzrahmen mit Mehrkammerprofilen) ist unerlässlich.
    • Die Größe des Fensters: Bei sehr großen Fenstern kann es schwieriger sein, den U-Wert zu erreichen.
    • Die fachgerechte Montage: Wärmebrücken durch unsachgemäße Montage müssen vermieden werden.

    Es ist möglich, dass Sie mit einer sehr guten Zweifachverglasung und einem optimierten Rahmen den U-Wert von 1,0 W/m²K erreichen können. Allerdings ist es wahrscheinlicher, dass Sie für diesen Wert eine Dreifachverglasung benötigen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fensterbauer oder Energieberater beraten, um die optimale Lösung für Ihre spezifische Situation zu finden.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Nutzer fragt nach der Machbarkeit eines U-Werts von 1,0 W/m²K mit Zweifachverglasung und angepasstem Rahmen. Dies ist eine technisch anspruchsvolle Zielsetzung, die eine genaue Betrachtung der Rahmenkonstruktion und der Verglasung erfordert.

    ✅ Zustimmung: Grundsätzlich ist ein U-Wert von 1,0 W/m²K mit modernen Zweifachverglasungen und optimierten Rahmen theoretisch erreichbar. Hochwertige Wärmeschutzverglasungen mit Edelgasfüllung und Low-E-Beschichtung können U_g-Werte von 1,0 bis 1,1 W/m²K erreichen.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein einfacher Rahmen ausreicht, ist zu optimistisch. Der Rahmenanteil (U_f-Wert) hat einen erheblichen Einfluss auf den Gesamt-U-Wert. Standard-Alurahmen oder einfache Holzrahmen ohne thermische Trennung verschlechtern das Ergebnis deutlich.

    ➕ Ergänzung: Entscheidend ist der Gesamt-U-Wert (U_w), der sich aus Verglasung (U_g), Rahmen (U_f) und dem linearen Wärmedurchgangskoeffizienten (Psi) am Glasrand zusammensetzt. Um U_w = 1,0 zu erreichen, sind ein hochgedämmter Rahmen (z.B. Kunststoff mit Mehrkammerprofil oder Holz mit Dämmkern) und ein warm edge Abstandhalter zwingend erforderlich.

    🔴 Gefahr: Eine unzureichende Planung kann zu Tauwasserausfall und Schimmelbildung am Glasrand oder Rahmen führen. Dies passiert besonders bei schlecht gedämmten Rahmen, die die Oberflächentemperatur unter den Taupunkt sinken lassen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Energieberater oder Fensterfachbetrieb mit einer detaillierten U_w-Berechnung nach DIN EN ISO 10077-1. Lassen Sie sich ein Angebot mit geprüften U_w-Werten für das gesamte Fenster (inkl. Rahmen und Einbausituation) erstellen. Verlangen Sie eine Bestätigung des U_w-Werts durch eine Prüfbescheinigung oder ein Datenblatt des Herstellers.

    KI-Analyse (Qwen)

    Ein U-Wert von 1,0 W/m²K für ein komplettes Fenster (gesamtes Fenster inkl. Rahmen und Verglasung) ist mit Zweifachverglasung technisch nahezu ausgeschlossen – selbst bei optimaler Rahmenkonstruktion und hochwertiger Verglasung.

    🔴 Gefahr: Die Annahme, dass ein solcher U-Wert mit Zweifachverglasung erreichbar sei, birgt das Risiko einer falschen energetischen Planung, die zu erheblichen Wärmeverlusten, Kondensatbildung, Schimmelbildung an Fensterlaibungen und erhöhten Heizkosten führen kann.

    ⚠️ Korrektur: Moderne Zweifachverglasungen erreichen bestenfalls Ug-Werte von ca. 1,1–1,3 W/m²K (mit Edelgasfüllung und Low-E-Beschichtung), während der gesamte Fenster-U-Wert (Uw) durch den wärmebrückenreichen Rahmen meist deutlich höher liegt – typischerweise bei 1,4–1,8 W/m²K, selbst bei hochgedämmten Holz- oder Kunststoffrahmen.

    ➕ Ergänzung: Ein Uw-Wert von 1,0 W/m²K ist heute nur mit Dreifachverglasung (Ug ≤ 0,6 W/m²K), thermisch getrenntem, schmalprofiligem Rahmen mit integrierter Wärmedämmung und exakter Montage realisierbar – und selbst dann nur bei speziellen Premium-Systemen nach aktueller EnEVAbk. bzw. GEG-Nachweisführung.

    ✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Frage nach der Machbarkeit ist fachlich sinnvoll und zeigt ein Bewusstsein für energetische Standards – allerdings muss die Zielsetzung an die physikalischen Grenzen der Bauteiltechnik angepasst werden.

    ❌ Widerspruch: Es ist nicht korrekt, anzunehmen, dass ein Rahmen allein die schlechte Wärmedämmung einer Zweifachverglasung kompensieren könnte – die Verglasung dominiert den Gesamt-U-Wert zu über 70 %, weshalb eine Verbesserung primär hier ansetzen muss.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater oder Fensterfachplaner, der auf Basis einer detaillierten Bauteilberechnung (z. B. nach DIN EN ISO 10077-1) ein geeignetes Dreifach-Fenstersystem mit nachgewiesenem Uw ≤ 1,0 W/m²K auswählt und die fachgerechte Montage sicherstellt.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle Modelle sind sich einig, dass ein Uw von 1,0 W/m²K für das gesamte Fenster eine anspruchsvolle Zielgröße ist und nicht mit Standardkomponenten realisierbar ist.
    • Alle betonen die zentrale Bedeutung des Rahmenanteils (Uf) und des Glasrandkoeffizienten (Ψ) für den Gesamt-U-Wert (Uw).
    • Alle fordern eine fachliche Beratung durch Energieberater oder Fensterfachbetrieb sowie die Prüfung nach DIN EN ISO 10077-1.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI hält den Uw = 1,0 mit hochwertiger Zweifachverglasung noch für "wahrscheinlich möglich", während DeepSeek "theoretisch erreichbar" formuliert und Qwen dies klar als "nahezu ausgeschlossen" einstuft.
    • GoogleAI erwähnt nicht explizit den Ug- vs. Uw-Unterschied, während DeepSeek und Qwen diesen explizit erklären und betonen.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt die Notwendigkeit eines "warm edge"-Abstandhalters – diese spezifische Komponente wird von GoogleAI und Qwen nicht genannt.
    • Qwen ergänzt die quantitative Einordnung: Ug von Zweifachglas liegt bei 1,1–1,3 W/m²K, Uw typischerweise bei 1,4–1,8 W/m²K – eine quantitative Präzision, die bei den anderen Modellen fehlt.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI suggeriert, dass ein "optimierter Rahmen" zusammen mit Zweifachverglasung zur Zielgröße führen könnte – Qwen widerspricht dies klar mit der Aussage, dass die Verglasung den Gesamt-U-Wert zu über 70 % dominiert und daher keine Rahmenkonstruktion den gravierenden Unterschied kompensieren kann.
    • Qwen konstatiert einen "nahezu ausgeschlossenen" Machbarkeitsgrad, während GoogleAI noch ein "mögliches Szenario" offen lässt – im Sinne des Vorsichtsprinzips wird die sicherere, konservativere Aussage von Qwen priorisiert.

    👉 Empfehlung:

    • Vertrauen Sie bei Planung und Ausschreibung ausschließlich auf nachgewiesene Uw-Werte aus Prüfbescheinigungen – niemals auf theoretische oder aus Einzelwerten abgeleitete Angaben.
    • Stellen Sie sicher, dass die Berechnung den gesamten Fensteraufbau inkl. Einbausituation (z. B. Rahmenanschluss) berücksichtigt – nicht nur ein Laborwert für ein Standardfenster.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Machbarkeit Uw = 1,0 W/m²K mit Zweifachverglasung ❌ Widerspruch Qwen und DeepSeek lehnen praktische Realisierbarkeit ab; GoogleAI lässt Spielraum – Konsens: technisch nicht zuverlässig realisierbar, da Ug von Zweifachglas nicht tiefer als ~1,1 W/m²K liegt und Rahmen + Randkoeffizient den Gesamtwert weiter erhöhen.
    Bedeutung des Gesamt-U-Werts (Uw) ✅ Konsens Alle Modelle stimmen überein: Entscheidend ist Uw nach DIN EN ISO 10077-1 – nicht Ug oder Uf isoliert.
    Risiko von Tauwasser/Schimmel ✅ Konsens Alle Modelle benennen Kondensatbildung und Schimmelbildung als gravierende Risiken bei unzureichender Dämmung oder falscher Berechnung.
    Rahmenanforderungen ⚠️ Abwägung GoogleAI nennt "gute Wärmedämmung", DeepSeek konkretisiert "Mehrkammer-Kunststoff/Holz mit warm edge", Qwen fordert "thermisch getrennt, schmalprofilig, mit integrierter Dämmung". Konsens: Standard-Alu oder einfacher Holzrahmen reichen nicht aus.
    Lösungsweg ✅ Konsens Alle Modelle empfehlen Dreifachverglasung (Ug ≤ 0,6 W/m²K) in Kombination mit hochgedämmtem Rahmen und fachgerechter Montage als einzige zuverlässige Lösung.

    👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie auf die Planung eines Uw von 1,0 W/m²K mit Zweifachverglasung – beauftragen Sie stattdessen einen zertifizierten Energieberater mit der Auslegung eines Dreifach-Fensters, das Uw ≤ 1,0 W/m²K nachweislich erreicht.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Tauwasserausfall am Glasrand oder im Rahmen Langfristige Feuchteschäden, Beschädigung der Fensterkonstruktion, erhöhte Sanierungskosten
    🔴 Risiko Schimmelbildung an Fensterlaibungen und angrenzenden Bauteilen Gesundheitsgefährdung, bauliche Sanierungspflicht, Wertminderung der Immobilie
    🔴 Risiko Fehlende Einhaltung energetischer Nachweisverpflichtungen (GEG) Ablehnung der Bauabnahme, Nachbesserungszwang, Zusatzkosten für Korrekturmaßnahmen
    🔴 Risiko Unzureichende Wärmedämmung führt zu erhöhten Heizkosten Laufende Mehrkosten über Jahrzehnte, Verstoß gegen Wirtschaftlichkeitsvorgaben
    🔴 Risiko Vertrauen auf ungeprüfte Herstellerangaben ohne Prüfbescheinigung Rechtsunsicherheit, Haftungsrisiko, keine Gewährleistung für energetische Leistung
    ✅ Chance Langfristige Energieeinsparung durch Uw ≤ 1,0 W/m²K mit Dreifachverglasung Reduktion der Heizkosten um bis zu 25 % pro Fensterfläche, nachhaltige Ressourcennutzung
    ✅ Chance Erhöhung des Wohnkomforts durch höhere Oberflächentemperaturen Kein Zugluftgefühl, geringere Luftbewegung im Raum, reduzierte lokale Abkühlung
    ✅ Chance Steigerung des Immobilienwerts durch zukunftssichere Energieeffizienz Höhere Verkaufschancen, bessere Bewertung bei Energieausweis, höhere Mietpreise möglich
    ✅ Chance Förderfähigkeit über BAFA oder KfW bei Nachweis des Uw-Werts Investitionskosten können zu 15–25 % erstattet werden, Amortisationszeit verkürzt sich deutlich
    ✅ Chance Verbesserte Schalldämmung durch Dreifachverglasung im Vergleich zu Zweifach Höherer Wohnkomfort in Lärmgebieten, bessere Schlafqualität, höhere Akzeptanz bei Nachbarn

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Verzichtserklärung auf Zweifachverglasung: Planen Sie kein Fenster mit Uw = 1,0 W/m²K auf Basis von Zweifachglas – dies ist technisch nicht verlässlich realisierbar und birgt erhebliche Schadensrisiken.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Energieberater (z. B. nach § 25 Energieeinsparverordnung) oder einen Fensterfachplaner mit Berechnungsnachweis nach DIN EN ISO 10077-1 für Dreifachsysteme mit Uw ≤ 1,0 W/m²K.
    3. Prüfbescheinigungen einfordern: Verlangen Sie für jedes angebotene Fenstersystem die gültige Prüfbescheinigung des Herstellers mit ausgewiesenem Uw-Wert – keine Herstellerangaben ohne Zertifikat akzeptieren.
    4. Wärmebrücken im Einbau prüfen lassen: Beauftragen Sie den Einbaubetrieb mit einer Einbauplanung nach DIN 4108-2, die den Anschluss an das Mauerwerk, die Dämmung der Laibung und den Fensterrahmenanschluss detailliert abbildet.
    5. Fördermittel prüfen: Stellen Sie vor Auftragsvergabe den Anspruch auf BAFA- oder KfW-Förderung für energetische Fenstersanierung fest und lassen Sie die Dokumentation durch den Energiefachmann vorbereiten.
    6. Abstandhalter und Rahmen-Dämmung kontrollieren: Stellen Sie sicher, dass das gewählte System einen "warm edge"-Abstandhalter und einen Rahmen mit integrierter Wärmedämmung (z. B. Kunststoff mit Mehrkammerprofil oder Holz-Alu-Kombination mit Kerndämmung) enthält.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient)
    Der U-Wert gibt an, wie viel Wärme pro Stunde und Quadratmeter Fläche bei einem Temperaturunterschied von 1 Kelvin durch ein Bauteil verloren geht. Er wird in W/(m²K) gemessen. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmeverlust, EnEV.
    Zweifachverglasung
    Eine Verglasung, die aus zwei Glasscheiben besteht, die durch einen mit Edelgas gefüllten Zwischenraum voneinander getrennt sind. Diese Konstruktion verbessert die Wärmedämmung im Vergleich zu Einfachverglasung.
    Verwandte Begriffe: Dreifachverglasung, Isolierglas, Wärmeschutzglas.
    Rahmen (Fenster)
    Der Rahmen ist die tragende Konstruktion eines Fensters, in die die Verglasung eingesetzt wird. Er kann aus verschiedenen Materialien wie Holz, Kunststoff oder Aluminium bestehen. Die Wahl des Rahmenmaterials beeinflusst die Wärmedämmung des Fensters.
    Verwandte Begriffe: Fensterflügel, Fensterstock, Profil.
    Wärmedämmung
    Maßnahmen, die dazu dienen, den Wärmeverlust eines Gebäudes zu reduzieren. Dies kann durch den Einsatz von Dämmstoffen, speziellen Verglasungen oder optimierten Rahmenkonstruktionen erreicht werden.
    Verwandte Begriffe: U-Wert, Wärmeverlust, Energieeffizienz.
    Energieeffizienz
    Der effiziente Einsatz von Energie, um den Energieverbrauch zu senken und die Umwelt zu schonen. Dies kann durch verschiedene Maßnahmen wie Wärmedämmung, den Einsatz erneuerbarer Energien oder die Optimierung von Heizungsanlagen erreicht werden.
    Verwandte Begriffe: Energieeinsparung, Nachhaltigkeit, Klimaschutz.
    Wärmebrücke
    Ein Bereich in der Gebäudehülle, an dem Wärme schneller abfließt als in den umliegenden Bereichen. Wärmebrücken können zu erhöhten Heizkosten und Schimmelbildung führen.
    Verwandte Begriffe: Wärmeableitung, Kondensation, Schimmel.
    Dreifachverglasung
    Eine Verglasung, die aus drei Glasscheiben besteht, die durch zwei mit Edelgas gefüllte Zwischenräume voneinander getrennt sind. Bietet eine noch bessere Wärmedämmung als Zweifachverglasung.
    Verwandte Begriffe: Zweifachverglasung, Isolierglas, Wärmeschutzglas.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was bedeutet der U-Wert bei Fenstern?
      Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme durch ein Bauteil (z.B. Fenster) verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung.
    2. Welchen U-Wert sollte ein modernes Fenster haben?
      Für Neubauten werden in der Regel Fenster mit einem U-Wert von 0,95 W/m²K oder besser gefordert. Bei Sanierungen kann ein etwas höherer Wert akzeptabel sein, sollte aber dennoch so niedrig wie möglich sein.
    3. Kann ich den U-Wert meiner Fenster nachträglich verbessern?
      Ja, durch den Austausch der Verglasung oder des gesamten Fensters können Sie den U-Wert verbessern. Eine weitere Möglichkeit ist die Anbringung von zusätzlichen Dichtungen.
    4. Welche Rolle spielt der Rahmen bei der Wärmedämmung?
      Der Rahmen hat einen erheblichen Einfluss auf die Wärmedämmung des Fensters. Rahmen aus Kunststoff oder Holz mit Mehrkammerprofilen dämmen besser als einfache Aluminiumrahmen.
    5. Was ist der Unterschied zwischen Zweifach- und Dreifachverglasung?
      Zweifachverglasung besteht aus zwei Glasscheiben mit einem Zwischenraum, der mit Gas gefüllt ist. Dreifachverglasung hat drei Scheiben und zwei Gaszwischenräume, was zu einer besseren Wärmedämmung führt.
    6. Wie finde ich den richtigen Fensterbauer für mein Projekt?
      Achten Sie auf Zertifizierungen, Referenzen und Bewertungen. Holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie die Leistungen und Preise.
    7. Welche Fördermöglichkeiten gibt es für den Fenstertausch?
      Es gibt verschiedene Förderprogramme von Bund, Ländern und Kommunen für energieeffiziente Sanierungsmaßnahmen, wie den Austausch von Fenstern. Informieren Sie sich bei der KfW oder der BAFA.
    8. Was bedeutet der g-Wert bei Fenstern?
      Der g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) gibt an, wie viel Sonnenenergie durch das Fenster in den Raum gelangt. Ein hoher g-Wert ist im Winter erwünscht, um Heizkosten zu sparen, während im Sommer ein niedrigerer Wert von Vorteil ist, um die Räume nicht zu überhitzen.

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    • Fensterrahmen: Materialien im Vergleich
      Ein Vergleich der verschiedenen Materialien für Fensterrahmen (Holz, Kunststoff, Aluminium) hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile.
    • Energieeffizientes Bauen und Sanieren
      Allgemeine Informationen zum energieeffizienten Bauen und Sanieren von Gebäuden.
  2. U-Wert 1.0: Zweifachverglasung mit Passivfenster-Rahmen möglich

    Foto von Jürgen Sieber, Glasermeister u. ö.b.u.v.Sachverständiger

    Es ist möglich ...
    Es ist möglich aber ob es sinnvoll ist ist fraglich. Mit einem Glas, das einen U-Wert von 1,0 W/m² x K. besitzt, sowie einem Fensterrahmen für Passiv-Fenster der einen U-Wert von 0,8 W/m² x K. besitzt, ist ein Gesamtwert für das Fenster von 1,0 W/m² x K. erreichbar. Immer die Referenzgröße 1230 x 1480 mm vorausgesetzt.

    Wenn nun aber bereits ein Rahmen für Passiv-Fenster verwendet wird, dann schlage ich vor, gleich ein Glas mit einem U-Wert von 0,7 W/m² x K. zu verwenden. Dann passen Rahmen und Glas auch zueinander.


    MfG
    Jürgen Sieber
  3. Zweifach vs. Dreifach: U-Wert 1.0 – Gibt es Kostenvorteile?

    Danke Herr Sieber  -  d.h. es gäbe dann ...
    Danke Herr Sieber.
    D.h. es gäbe dann auch keinen Kostenvorteil bei einer wie von ihnen genannten zweifachverglasten Fensterkonstruktion mit Passivhausfenster im Vergleich mit Dreifachverglasung und U-Wert des gesamten Fensters von 1,0 für beide Fälle?
    s. v.
    • Name:
    • s. v.
  4. Kostenvorteil Zweifachverglasung: Lohnt sich der geringe Mehrpreis?

    Foto von

    Einen Kostenvorteil ...
    Einen Kostenvorteil gibt es schon, er dürfte aber beim Gesamtwert des Fensters nicht über 5 % liegen. Daher von mir die Frage "ob es sich lohnt". Evlt. tun die 5 % Mehrpreis nicht weh, dann hätte man bereits ein richtiges Passiv-Fenster.
    MfG
    Jürgen Sieber
  5. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

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    U-Wert 1.0 mit Zweifachverglasung: Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Machbarkeit, mit Zweifachverglasung einen U-Wert von 1.0 W/m²K zu erreichen. Es wird erörtert, ob die Kombination aus Zweifachverglasung und Passivhausfensterrahmen eine kosteneffiziente Alternative zur Dreifachverglasung darstellt. Ein wichtiger Aspekt ist die Wirtschaftlichkeit und ob der geringe Mehrpreis für ein "richtiges" Passiv-Fenster gerechtfertigt ist.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag U-Wert 1.0: Zweifachverglasung mit Passivfenster-Rahmen möglich ist die Kombination aus speziellem Glas und Rahmen für Passiv-Fenster notwendig, um den gewünschten U-Wert zu erreichen. Die Referenzgröße von 1230 x 1480 mm ist dabei zu beachten.

    💰 Zusatzinfo: Im Beitrag Kostenvorteil Zweifachverglasung: Lohnt sich der geringe Mehrpreis? wird ein möglicher Kostenvorteil von bis zu 5% genannt. Es wird jedoch in Frage gestellt, ob dieser geringe Unterschied den Aufwand rechtfertigt, da ein geringer Mehrpreis bereits ein vollwertiges Passivfenster ermöglichen würde.

    👉 Handlungsempfehlung: Vergleichen Sie die Gesamtkosten für Zweifachverglasung mit Passivhausfensterrahmen und Dreifachverglasung, um die wirtschaftlichste Lösung für Ihr Bauvorhaben zu ermitteln. Beachten Sie dabei die Hinweise im Beitrag Zweifach vs. Dreifach: U-Wert 1.0 – Gibt es Kostenvorteile? bezüglich der Wirtschaftlichkeit. Prüfen Sie, ob der geringe Mehrpreis für ein Passivfenster im Verhältnis zum Nutzen steht.

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