Wir wohnen jetzt ca. 2 Jahre in unserem Haus. Bei Übergabe haben wir (auch im Mängelprotokoll vermerkt) festgestellt, dass die Fenster und Terrassentüren Mängel aufwiesen. Es handelt sich um Holzfenster mit einem "Messing-Innenleben". D.h., die sichbare Mechanik (Pilzköpfe, etc.) und die Zuhaltungen am Fensterrahmen sind aus Messing. Doch im Haus sind gut 70 % mehr oder weniger mit einem weißen Belag überzogen. Fast wie Rost, wobei der Verfall nicht fortschreitet und die Festigkeit auch nicht beeinträchtigt ist, d.h. es bröselt nichts ab oder so.
Da der Bauträger mit der Fensterfirma im Streit liegt (u.a. deswegen), wurde ein Gutachten gefertigt (was ich aber nicht vorliegen habe), aus dem hervorgehen soll, das die Messing-Oberfläche durch irgend etwas angegriffen wurde (die Fensterfirma behauptet, bei der Abschlussreinigung wären alle Beschläge mit ätzenden Mitteln in Kontakt gekommen). Es läuft jetzt darauf hinaus, das eine Drittfirma die Messingteile austauschen sollte, wobei die Teile von einem anderen Hersteller kommen sollten. Nun hat der Bauträger sich jedoch an mich gewandt und schlägt 1000 € als Vergleich vor und schreibt, das es sich laut Gutachten nur um einen optischen Mangel handelt. Die Festigkeit der Werkstücks sei nicht beeinträchtigt. Tw. kann ich dies nachvollziehen, da alles noch so aussieht, wie am Übergabetag. Die Festigkeit an sich habe ich nicht geprüft (mit dem Hammer draufschlagen, um zu sehen, ob etwas kaputt geht, ist etwas blöd, gelle 😉
Ich bin jetzt sehr unschlüssig und deshalb folgende Fragen:
- Was könnte mit dem Messing passiert sein?
- Was könnte langfristig gesehen mit dem Messing passieren?
- Sollte man deshalb austauschen (auf die Gefahr hin, dass die Beschläge des Drittherstellers nicht richtig passen)
- Sind 1000 € OK? (Es müssten 14 Fenster und 2 Terrassentüren bearbeitet werden)
Fragen über Fragen 😉
Vielen Dank im Voraus!
Gruß,
Jens Habermann : O)


