im Juni 2002 sind unsere Kieferfenster (z.T. Bodentiefe Stulpfenster) eingebaut worden, bezogen haben wir unser Haus Ende November 2002.
Die Kieferfenster sind z.T. grau lackiert, z.T. mit Dickschichtlasur (Farbe ambrosia) behandelt worden.
Beauftragte Holzbehandlung: imprägnieren, grundieren, 2 x lasieren, Holz: Kiefer-Laminat.
Folgende Schäden zeigen sich im Februar 2003:
- Bläue-Befall der Glasleisten innen (ich nehme an, dass die Gehrungsschnitte nicht imprägniert sind) ,
- Bläue-Befall außen (!) an den Stulpfenstern im Bereich der Schlagleisten (ich nehme an, dass Feuchtigkeit ins Hirnholz gezogen ist)
- Bläue-Befall außen (!) am Fensterrahmen oben im Bereich der Schlagleisten (wie kann das denn angehen?)
- Bläue-Befall am Fenster unten in der Falz auch im Bereich der Schlagleisten
Hier nun die Fragen:
1. wie tief zieht die Imprägnierung in das Holz ein? Kann meine Vermutung stimmen, dass die Schnittkanten der Glasleisten nicht impräniert sind?
2. Wieso kann die Feuchtigkeit in das Hirnholz der außen liegenden Schlagleiste ziehen? Morgens ist dort immer Feuchtigkeit am Rahmen. Das dürfte doch eigentlich nicht sein - oder?
3. Woher kann der Bläu-Befall am Fensterrahmen kommen (dazu habe ich keine Idee)?
4. Was kann ich machen? Wie das Holz behandeln lassen?
Noch ein paar Infos: wir Stoßlüften und wischen die Fenster täglich, gerade bei Kälte.
Die Schlussrechnung des Fensterbauers ist noch nicht bezahlt. Ca. 10 % der Schlussrechnungssumme ist noch offen.
Für Antworten wäre ich sehr dankbar. Wir haben nächstes Wochenende einen Ortstermin mit dem Fensterbauer und möchten gut vorbereitet sein.
Sascha
