zum Einbau von PH-Fenstern in (25 cm Ziegel davor 20 cm EPS) schlagen die Passivhausleute Einbau in die Dämmung vor, also mit Winkeln außen am Mauerwerk befestigt. Das hat aber auch verschiedene Nachteile (meiner Meinung):
- Man braucht ein Gerüst für die Montage.
- Bei überdämmtem Rahmen, kann man das Fenster nicht tauschen, ohne das WDVSAbk. zu zerstören.
- Je nach Fensterprofilierung gestalltet sich die Überdämmung ziemlich kompliziert. Man muss dann die Gegenkontur ins EPS einarbeiten, was vor allem in den Ecken nicht so einfach sein dürfte.
Stelle ich mir das zu kompliziert vor? Welche Alternativen mit gutem psi_Einbau gibt es? Ich dachte vielleicht könnte man die Leibung mit 5 cm XPS (U=0.8 W/m²K) über die Mauerbreite=25 cm verkleiden und dann Außenkante Leibung die Fenster montieren, plus Überdämmung sollte psi-Einbau ähnlich gut sein und der Aufwand auch nicht so wahnsinnig?!
So wie ich das sehe wird der Fenstereinbau bei 'normalen' Häusern ziemlich unterschätzt, beim Normfenster 12xx*14xx ergibt das ca. 5.3 m Einbaurand (Außenanschlag ohne Dämmung: Lambda Mauer=0.14 W/mK ergibt ca. psi=0,15 W/mK) und damit ca. 0.8 W/K, das entspricht einer Verschlechterung auf die Fläche von 0.44 W/m²K, ein Fenster+Rahmen U=1.2 W/m²K wird damit 1.64 W/m²K. Beim Passivhausfenster natürlich noch dramatischer: Effekt >50 %.
Viele Fragen, aber die hiesigen Fensterbauer zucken immer nur mit den Schultern, wenn man sie stellt?
Und dann bleibt immer noch die Einbaudichtung 😉.
