ich habe hier schon mal gepostet, s. Beitrag
Der dort beschriebene Estrichschaden sollte dadurch behoben werden, dass man den alten Estrich komplett raushaut und einen neuen schnelltrocknenden Estrich einbringt. Das ist am Freitag letzte Woche erfolgt. Das Ergebnis ist fragwürdig, deshalb meine Frage:
Verwendet wurde ein schnell trocknender Estrich, den man wie Erde einbringen und dann festklopfen muss. Nach 3-4 h begehbar, nach 3-5 Tagen kann Parkettboden drauf, wenn man zu lange wartet, zieht der Estrich wieder Feuchtigkeit. Leider weiß ich nicht die genaue Bezeichnung.
Nun ist leider dem Estrichleger zwischendrin das Material ausgegangen, sodass er nochmal losmusste. Es war aber Estrich, bei dem man laut Auskunft seines Kollegen nicht zwischendrin aufhören darf. Leider weiß ich nicht mehr genau, wieviel die Herren geschafft hatten, bevor ihnen das Material ausging. Das Ergebnis ist ganz gut bis auf die Bereiche, die zum Schluss dran kamen. Dort ist der Estrich völlig bröselig und kann abgekratzt werden. An anderen Stellen ist er homogen und sieht aus wie hellbraun-olivfarbene festgeklopfte Erde.
Die "schlechten" Stellen sind leider (wie soll es auch anders sein) da, wo es am kritischsten ist, nämlich ein ca. 50 cm breiter Streifen über etwa 3 m am Fenster entlang dort, wo wir eine barrierefreie Tür auf die Terrasse haben. Hier wird am meisten Fuß- und Rollverkehr sein. Der Estrichleger hat sich auch durch diese Tür aus dem Raum herausgearbeitet, weil wir hier eine Rampe haben, d.h. die Einbringung war hier am wenigsten schwierig.
Wird der Parkettleger nun zum 2. Mal seine Einwilligung zum Parkettverlegen verweigern?
Kann man solche nicht gebundenen Areale gut binden, ohne dass es Probleme mit Schall, Dämpfen (Epoxidharz, falls so etwas denkbar ist) oder anderen Nebeneffekten gibt? Oder kann man hier noch mal raushauen und wieder einbringen? Wenn ja, muss dann alles neu gemacht werden oder kann man Teilbereiche ausbessern?
Danke an Euch -
ein Estrichgeschädigter