auch wir haben beim letzten Unwetter gelitten. Durch sintflutartige Wassermengen auf der Baustraße ist einiges an Wasser durch die Kellerschächte in unseren Keller gelangt. Als ich am nächsten Morgen in den Bau kam, war der Estrich zwar oberflächlich trocken, aber mit einer leichten Schlammschicht bedeckt, sodass ich davon ausgehen muss, dass dort Wasser eingedrungen ist. Ob das Wasser an den Randstreifen vorbei jedoch auch in die Dämmung gelangt ist, weiß ich nicht. Unterhalb der Dämmung haben wir eine Feuchtigkeitssperre in Form einer Bitumenschweißbahn.
Nach kurzer Rücksprache mit dem Estrichleger wird er in Kürze Bohrungen durchführen, um festzustellen, ob die Dämmung nun feucht ist. Wenn dies so ist, dann schlägt er zwei Alternativen vor:
1) komplette Erneuerung
2) aktive Trocknung durch zahlreiche Kernbohrungen und angeschlossenen Bautrocknern
Der Estrichleger bevorzugt 2), da kostengünstiger. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich damit eine 100 % Sicherheit erlange, dass die Dämmung vollständig austrocknet.
Wie sind die Meinungen in diesem Forum hierüber?
Vielen Dank,
Gerd Schanke