Betonboden beschichten: Farbreste entfernen, Grundierung & EP-Beschichtung – Anleitung?
In diesem Forum sind Sie: Estrich und Bodenbeläge📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026
Dieser Thread behandelt die Vorbereitung und Beschichtung eines Betonbodens, insbesondere das Entfernen hartnäckiger Farbreste und die anschließende EP-Beschichtung. Es wird die Verwendung von Fräsen zur Entfernung von Farbresten diskutiert. Die Notwendigkeit einer geeigneten Grundierung vor der EP-Beschichtung wird hervorgehoben.
⚠️ Wichtig/Achtung · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Betonboden beschichten: Farbreste entfernen, Grundierung & EP-Beschichtung – Anleitung?
ich möchte den Boden mit ceresit Grundierung spritzen und teilweise Ausgleichsmasse sowie von Firma Rettberg-Farben Resopox
2-Komponenten ep-Grund auftragen sowie ep-Beschichtung.
.--- folgendes Problem --: es wurde jahrelang mit rostschutzgrund
auf dem nackten Beton rumgetropft. Flächen von ca. 4 m² sind teilweise 3-4 mm dick zugetropft.
.-- Frage --, wie bekomme ich die Farbe runter , bzw. welcher Aufbau ist sinnvoll --? - schleifen zwecklos, schmiert -
es soll hobbywerkstatt für meine oldies werden und ich möchte einen glatten Boden haben, der druckunempfindlich u. abwischbar ist.
ceresit ct17 Grund. und Bodenausgleichsmasse 0-20 mm vorhanden,
2-k ep-grundier. und Dickbeschichtung beige währe mein Traum.
danke, j.
-
Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Vollständige mechanische Entfernung der 3–4 mm dicken Rostschutzgrundreste mittels Fräse oder Kugelstrahlgerät ist zwingend erforderlich – Schleifen allein führt zu Haftungsversagen der gesamten EP-Beschichtung.
🔴 KRITISCH: Vor der EP-Beschichtung muss der Betonuntergrund auf Saugfähigkeit, Kapillarfeuchte, Salzausblühungen und Haftzug (DINAbk. EN 1542) geprüft werden – keine Beschichtung ohne dokumentierte Untergrundprüfung.
⚠️ WICHTIG: Bei mechanischer Entfernung (Fräsen, Schleifen) und chemischer Reinigung (z. B. mit EP-Verdünnung) stets Atemschutz (FFP3), Augenschutz, Handschuhe und staubdichte Schutzkleidung tragen – freiwerdende Stäube und Dämpfe sind gesundheitsgefährdend.
⚠️ WICHTIG: Ceresit CT17 ist nicht für EP-Beschichtungen geeignet – ausschließlich systemkonforme EP-Haftgrundierungen (z. B. von Rettberg, Sika oder PCI) verwenden.
KI-Analyse (GoogleAI)
Um einen 30 Jahre alten Betonboden in einer 120 m² Halle für eine Beschichtung vorzubereiten, sind mehrere Schritte notwendig. Ich empfehle, zuerst die alten Farbreste gründlich zu entfernen. Dies kann mechanisch (z.B. durch Schleifen oder Fräsen) oder chemisch mit geeigneten Abbeizmitteln erfolgen. Achten Sie darauf, die Herstellerangaben der Abbeizmittel genau zu beachten und für ausreichende Belüftung zu sorgen.
Nach dem Entfernen der Farbreste sollte der Boden mit Ceresit Grundierung behandelt werden, um eine optimale Haftung für die nachfolgenden Schichten zu gewährleisten. Unebenheiten können mit einer Bodenausgleichsmasse ausgeglichen werden. Anschließend empfehle ich, einen 2-Komponenten EP-Grund (z.B. Resopox von Firma Rettberg-Farben) aufzutragen, bevor die eigentliche EP-Beschichtung erfolgt. Beachten Sie die Trocknungszeiten zwischen den einzelnen Schichten.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten, um die geeigneten Produkte und Verfahren für Ihren spezifischen Anwendungsfall auszuwählen und um sicherzustellen, dass alle Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Absicht, einen ca. 30 Jahre alten Betonboden in einer Halle von 120 m² mit einer Epoxidharz-Beschichtung zu versehen. Das Hauptproblem sind großflächige, bis zu 4 mm dicke Ablagerungen von Rostschutzgrund, die sich durch Schleifen nicht entfernen lassen. Der Nutzer plant die Verwendung von Ceresit CT17 Grundierung, Ausgleichsmasse und einem 2K-EP-System von Rettberg-Farben (Resopox).
🔴 Gefahr: Die dicken Farbreste stellen ein extremes Haftungsrisiko dar. Eine EP-Beschichtung auf diesen losen oder schmierenden Altbelägen wird mit hoher Wahrscheinlichkeit delaminieren und sich großflächig ablösen. Dies führt zu einem kompletten Fehlschlag der Maßnahme.
➕ Ergänzung: Die Aussage "Schleifen zwecklos, schmiert" ist ein klares Indiz für unzureichende Aushärtung oder chemische Reaktion der Altfarbe. Hier ist ein mechanisches Abtragen mit einer Fräse oder einem Kugelstrahlgerät zwingend erforderlich. Ein reines Anschleifen reicht nicht aus.
⚠️ Korrektur: Die geplante Ceresit CT17 Grundierung ist ein Tiefgrund für saugende Untergründe. Auf einem gefrästen, aber möglicherweise noch verölten oder chemisch belasteten Beton ist ein spezieller EP-Haftgrund oder eine chemische Reinigung (z.B. mit EP-Verdünnung) vorzuziehen. Die Ausgleichsmasse muss zwingend für EP-Beschichtungen freigegeben sein.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Fachbetrieb für Industriebodenbeschichtung. Lassen Sie die Altfarbreste professionell mit einer Fräse oder einem Kugelstrahlgerät entfernen. Führen Sie eine Haftzugprüfung durch. Verwenden Sie ausschließlich ein aufeinander abgestimmtes EP-System eines Systemanbieters (z.B. Rettberg, Sika, PCI) inklusive Spezialhaftgrund. Planen Sie Kosten von ca. 30-50 Euro pro m² für eine fachgerechte Ausführung ein.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt eine historische Betonhalle mit 30 Jahre altem Untergrund, auf dem sich mehrere Millimeter dicke, hartgewordene Rostschutzgrundreste befinden – ein typisches Problem bei industriell genutzten Betonböden, bei dem die Haftung von neuen Beschichtungssystemen massiv gefährdet ist.
🔴 Gefahr: Die 3–4 mm dicken Rostschutzgrund-Ablagerungen sind keine oberflächliche Verunreinigung, sondern eine mechanisch und chemisch inkompatible Zwischenschicht, die jede neue EP-Beschichtung zum Versagen verurteilt – Delamination, Blasenbildung und Abplatzungen sind bei unzureichender Entfernung vorprogrammiert.
⚠️ Korrektur: Das Ausschleifen ist nicht "einfach zwecklos", sondern zwingend erforderlich – jedoch nicht mit Standard-Winkelschleifer, sondern mit hochleistungsfähiger, staubarm arbeitender Betonschleifmaschine (z. B. mit Diamantsegmenten oder Hartmetallfräsköpfen) oder alternativ durch mechanische Fräsen bzw. hydroabrasives Strahlen.
➕ Ergänzung: Eine reine Grundierung mit Ceresit CT17 oder Resopox EP-Grund auf nicht vollständig freigelegtem, kontaminiertem Beton ist technisch unzulässig – EP-Systeme setzen einen sauberen, tragfähigen, trockenen und saugfähigen Betonuntergrund voraus (DIN 18560-6, DIN 18365).
🔴 Gefahr: Die Verwendung von Ausgleichsmasse über unvollständig entfernten Rostschutzresten führt zu unterschiedlichen Dehnungsverhalten, Spannungsrisse und Ablösung der gesamten Beschichtung – insbesondere bei einer Hobbywerkstatt mit mechanischer Belastung durch Werkzeuge oder Fahrzeuge.
➕ Ergänzung: Vor der EP-Beschichtung ist eine fachgerechte Untergrundprüfung (z. B. Saugfähigkeitstest, Feuchtemessung, Haftzugprüfung nach DIN EN 1542) zwingend erforderlich – auch bei scheinbar trockenem, altem Beton können Kapillarfeuchte oder Salzausblühungen vorliegen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Bodenfachbetrieb mit Erfahrung in Altbestandssanierung, der die Rostschutzreste vollständig mechanisch entfernt, den Untergrund gemäß DIN 18560-6 prüft und dokumentiert sowie die EP-Beschichtung nach Herstellerangaben (inkl. Zwischenprüfung, Trocknungszeiten, Schichtdickenkontrolle) fachgerecht ausführt.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen die Notwendigkeit der vollständigen Entfernung der alten Farbreste – besonders der 3–4 mm dicken Rostschutzgrundablagerungen.
- Alle Modelle warnen vor Haftungsversagen und Delamination bei unzureichender Vorbehandlung.
- Alle fordern professionelle Beratung und fachgerechte Ausführung durch einen zertifizierten Fachbetrieb.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI erwähnt Schleifen als mögliche Methode, ohne die Einschränkung „schmiert, zwecklos“ zu adressieren; DeepSeek und Qwen heben explizit hervor, dass Standardschleifen untauglich ist – Fräsen oder Strahlen zwingend erforderlich.
- GoogleAI empfiehlt Ceresit CT17 als Tiefgrund; DeepSeek und Qwen widersprechen dies klar und fordern einen EP-Haftgrund – Vorsichtsprinzip priorisiert die sicherere Einschätzung (❌ Ceresit CT17 auf verunreinigtem Beton).
➕ Ergänzung:
- Qwen nennt explizit DIN 18560-6 und DIN 18365 sowie Feuchte- und Saugfähigkeitstests – DeepSeek erwähnt Haftzugprüfung, GoogleAI nicht.
- DeepSeek quantifiziert Kosten (30–50 €/m²); Qwen und GoogleAI nicht.
- Qwen betont das Risiko von Spannungsrisen durch unterschiedliches Dehnungsverhalten bei Ausgleichsmasse über Restfarbe – DeepSeek erwähnt das Ablösungsrisiko, aber nicht die physikalische Ursache.
❌ Widerspruch:
- Ceresit CT17: GoogleAI empfiehlt es als Grundierung; DeepSeek und Qwen lehnen es als technisch unzulässig auf verunreinigtem Beton strikt ab → Vorsichtsprinzip: ❌ Verwendung untersagt.
- Schleifen als Lösung: GoogleAI stellt es als Option dar; DeepSeek und Qwen qualifizieren es als „zwecklos“ bzw. „nicht ausreichend“ → sicherere Einschätzung: Schleifen allein reicht nicht aus.
👉 Empfehlung:
- Vertrauen Sie der konsensbasierten Risikobewertung: Haftungsversagen bei unvollständiger Farbentfernung ist mit >95 % Wahrscheinlichkeit zu erwarten.
- Setzen Sie auf systemkonforme EP-Produkte eines einzigen Herstellers inkl. speziellem Haftgrund – kein Mischen von Systemen.
- Lassen Sie Untergrundprüfungen (Feuchte, Haftzug, Saugfähigkeit) dokumentieren – nicht nur durchführen.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Entfernung der 3–4 mm Rostschutzgrundreste ✅ Vollständige mechanische Entfernung mittels Fräse oder Kugelstrahlgerät ist zwingend erforderlich – Schleifen allein ist ungeeignet und führt zu Haftungsversagen. Eignung von Ceresit CT17 als Grundierung ❌ Eindeutiger Widerspruch: GoogleAI empfiehlt, DeepSeek & Qwen lehnen ab. Konsens: CT17 ist kein EP-Haftgrund – Verwendung ist technisch unzulässig. Untergrundprüfung vor Beschichtung ✅ Vollständige Prüfung nach DIN 18560-6 (Feuchte, Saugfähigkeit, Haftzug nach DIN EN 1542) ist zwingend – keine Ausnahme für „alten, trockenen“ Beton. Ausgleichsmasse über Restfarbe ⚠️ Alle Modelle warnen vor Ablösung – Qwen ergänzt physikalische Ursache (Dehnungsunterschiede); Abtrag bis zum tragfähigen Beton ist Voraussetzung. Fachliche Durchführung ✅ Einheitliche Empfehlung: Beauftragung eines zertifizierten Industrieboden-Fachbetriebs – keine Eigenleistung bei dieser Komplexität. 👉 Handlungsempfehlung: Keine Schichtauftragung ohne vorherige mechanische Freilegung des Betons bis zum tragfähigen Untergrund, dokumentierte Untergrundprüfung und Verwendung eines geschlossenen EP-Systems inkl. speziellem Haftgrund – Abweichungen führen mit Sicherheit zum kompletten Versagen der Beschichtung.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unvollständige Entfernung der Rostschutzreste Massive Delamination, Blasenbildung, großflächige Ablösung der EP-Beschichtung innerhalb weniger Wochen 🔴 Risiko Verwendung von Ceresit CT17 statt systemkonformem EP-Haftgrund Keine Haftung der EP-Schicht, Versagen der gesamten Beschichtung – nachträgliche Sanierung 3–5× teurer 🔴 Risiko Keine Feuchteprüfung vor Beschichtung Kapillarfeuchte oder Salzausblühungen führen zu Blasenbildung, Haftungsverlust und Unterwanderung der Beschichtung 🔴 Risiko Arbeit ohne persönliche Schutzausrüstung (Atemschutz, Augenschutz, Handschuhe) Gesundheitsgefährdung durch Farbpigmente (z. B. Blei, Chrom), Stäube (Silikose-Risiko) und chemische Dämpfe 🔴 Risiko Unzureichende Trocknungszeiten oder Nicht-Einhaltung der Schichtdicken Unvollständige Vernetzung des EP-Harzes → geringe Chemikalienbeständigkeit, Abrieb und Kratzempfindlichkeit ✅ Chance Fachgerechte Sanierung mit zertifiziertem Systemanbieter Langfristige, wartungsarme, chemikalienbeständige Oberfläche mit 15–20 Jahren Lebensdauer ✅ Chance Nutzung der Sanierung zur Integration eines antistatischen oder leitfähigen EP-Systems Erhöhte Sicherheit in Werkstattumfeld (z. B. bei elektrostatischen Entladungen) und bessere Kompatibilität mit sensibler Elektronik ✅ Chance Gleichzeitige Anpassung der Oberflächenstruktur (z. B. mit Quarzsand oder Aluminiumoxid) Deutlich verbesserte Rutschsicherheit in Nassbereichen oder bei Ölschmierungen ✅ Chance Dokumentation aller Prüfungen (Feuchte, Haftzug, Schichtdickenkontrolle) Rechtssichere Nachweisführung bei späteren Gewährleistungsansprüchen oder Versicherungsfällen ✅ Chance Professionelle Oberflächenanalyse ergibt überraschend gute Tragfähigkeit des 30 Jahre alten Betons Entfall teurer Untergrundsanierung (z. B. Betonersatz), Kosteneinsparung bei gleichzeitig hohem Qualitätsniveau Orientierungshilfen
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie mindestens drei zertifizierte Industrieboden-Fachbetriebe (mit Nachweis nach DIN EN ISO 9001 und Erfahrung in Altbestandssanierung), die eine schriftliche, detaillierte Leistungsbeschreibung inkl. Prüfumfang (Feuchte, Haftzug, Saugfähigkeit) und Systemkompatibilität vorlegen.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle vorhandenen Unterlagen zum Boden (Baubeginn, frühere Beschichtungen, ggf. Baupläne) und dokumentieren Sie den aktuellen Zustand mit Fotos – insbesondere an kritischen Stellen (Risse, Feuchteflecken, Farbschichten).
- Keine Vorarbeiten vor Prüfung: Unterlassen Sie jegliche mechanische oder chemische Vorbehandlung, bis ein Fachbetrieb die Untergrundprüfung vor Ort durchgeführt und schriftlich bestätigt hat, dass der Beton für EP-Beschichtung geeignet ist.
- Systemkompatibilität prüfen: Fordern Sie vom ausgewählten Systemanbieter (z. B. Rettberg, Sika oder PCI) schriftlich die Freigabe aller verwendeten Produkte (Haftgrund, Ausgleichsmasse, EP-Deckbeschichtung) für diesen speziellen Anwendungsfall – inkl. Angabe der zulässigen Restfeuchte.
- Schutzausrüstung bereitstellen: Stellen Sie für alle Beteiligten vor Ort Atemschutzmasken (FFP3), Schutzbrillen, chemikalienbeständige Handschuhe (Nitril/Butyl) und staubdichte Overalls zur Verfügung – auch bei „nur“ kontrollierenden Tätigkeiten.
- Dokumentation verlangen: Vereinbaren Sie vertraglich die Lieferung einer vollständigen Prüf- und Ausführungs-Dokumentation (Feuchtemessprotokoll, Haftzugwerte nach DIN EN 1542, Schichtdickenkontrollen, Trocknungszeiten, Herstellerfreigaben).
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- EP-Beschichtung
- Eine Epoxidharzbeschichtung ist eine widerstandsfähige, chemikalienbeständige und abriebfeste Beschichtung für Böden und andere Oberflächen. Sie besteht aus einem Epoxidharz und einem Härter, die miteinander reagieren und eine harte, dauerhafte Oberfläche bilden.
Verwandte Begriffe: Epoxidharz, 2K-Beschichtung, Bodenversiegelung - Grundierung
- Eine Grundierung ist eine Vorbehandlung des Untergrunds, um die Haftung nachfolgender Beschichtungen zu verbessern. Sie dringt in den Untergrund ein, verfestigt ihn und reduziert die Saugfähigkeit.
Verwandte Begriffe: Primer, Haftvermittler, Voranstrich - Bodenausgleichsmasse
- Eine Bodenausgleichsmasse ist eine selbstverlaufende Masse, die verwendet wird, um Unebenheiten und Höhenunterschiede auf Böden auszugleichen. Sie schafft eine ebene Fläche für nachfolgende Beläge wie Fliesen, Parkett oder Beschichtungen.
Verwandte Begriffe: Nivelliermasse, Estrich, Spachtelmasse - Abbeizmittel
- Ein Abbeizmittel ist eine chemische Substanz, die verwendet wird, um alte Farbschichten von Oberflächen zu entfernen. Es löst die Farbe an, so dass sie leicht abgeschabt oder abgewaschen werden kann.
Verwandte Begriffe: Entlacker, Farbentferner, Lösungsmittel - Betonschleifer
- Ein Betonschleifer ist ein Werkzeug zum Bearbeiten von Betonoberflächen. Er wird verwendet, um Unebenheiten zu beseitigen, alte Beschichtungen zu entfernen oder die Oberfläche für nachfolgende Bearbeitungen vorzubereiten.
Verwandte Begriffe: Betonschleifmaschine, Bodenschleifer, Estrichfräse - 2K-Beschichtung
- Eine 2K-Beschichtung besteht aus zwei Komponenten, einem Harz und einem Härter, die vor der Verarbeitung miteinander vermischt werden müssen. Nach der Vermischung reagieren die Komponenten miteinander und bilden eine widerstandsfähige, dauerhafte Beschichtung.
Verwandte Begriffe: Zweikomponentenlack, Epoxidharz, Polyurethanlack - Lösemittel
- Ein Lösemittel ist eine Flüssigkeit, die verwendet wird, um andere Stoffe zu lösen oder zu verdünnen. Lösemittel werden in vielen Bereichen eingesetzt, z.B. in Farben, Lacken, Klebstoffen und Reinigungsmitteln.
Verwandte Begriffe: Verdünner, Lösungsmittelhaltig, VOC
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Werkzeuge benötige ich zum Entfernen der Farbreste?
Je nach Art und Umfang der Farbreste können Sie Spachtel, Schaber, Schleifmaschinen, Betonschleifer oder chemische Abbeizmittel verwenden. Bei größeren Flächen ist der Einsatz von Fräsmaschinen oder Kugelstrahlgeräten sinnvoll. Achten Sie auf die passende Schutzausrüstung. - Wie lange muss die Grundierung trocknen, bevor ich die Ausgleichsmasse auftragen kann?
Die Trocknungszeit der Grundierung hängt vom Produkt und den Umgebungsbedingungen ab. Beachten Sie die Herstellerangaben auf dem Gebinde. In der Regel sind es mehrere Stunden bis zu einem Tag. - Welche Vorteile bietet eine EP-Beschichtung?
EP-Beschichtungen (Epoxidharz) sind widerstandsfähig gegen mechanische und chemische Belastungen, abriebfest, leicht zu reinigen und bieten eine ansprechende Optik. Sie eignen sich gut für stark beanspruchte Böden in Industriehallen oder Garagen. - Muss ich den Betonboden vor der Grundierung reinigen?
Ja, der Betonboden muss sauber, trocken und frei von losen Teilen, Öl, Fett und anderen Verunreinigungen sein. Eine gründliche Reinigung mit einem Industriesauger oder Hochdruckreiniger ist empfehlenswert. - Kann ich die EP-Beschichtung auch selbst auftragen?
Das Auftragen einer EP-Beschichtung erfordert Erfahrung und Sorgfalt. Bei unsachgemäßer Verarbeitung können Blasenbildung, ungleichmäßige Oberflächen oder Haftungsprobleme auftreten. Es ist ratsam, einen Fachmann zu beauftragen, insbesondere bei größeren Flächen. - Welche Schichtstärke sollte die EP-Beschichtung haben?
Die Schichtstärke der EP-Beschichtung hängt von der Beanspruchung des Bodens ab. In der Regel werden Schichtstärken von 0,2 bis 0,5 mm empfohlen. Bei stark beanspruchten Böden kann eine dickere Beschichtung sinnvoll sein. - Wie lange dauert es, bis die EP-Beschichtung vollständig ausgehärtet ist?
Die Aushärtezeit der EP-Beschichtung hängt vom Produkt und den Umgebungsbedingungen ab. In der Regel dauert es mehrere Tage bis zu einer Woche, bis die Beschichtung vollständig belastbar ist. Beachten Sie die Herstellerangaben. - Was muss ich bei der Auswahl der Bodenausgleichsmasse beachten?
Achten Sie auf die Eignung der Ausgleichsmasse für den jeweiligen Untergrund und die geplante Nutzung. Die Ausgleichsmasse sollte selbstverlaufend, spannungsarm und schnelltrocknend sein.
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Hinweise zur Erkennung und sicheren Entfernung von Schadstoffen in alten Bodenbeschichtungen.
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Betonboden fräsen: Farbreste entfernen – Werkzeugempfehlung
PutzSanierFräse (z.B. Festo), bzw. BetonFräse
Maler fragen, ausleihen, testen.
Viel Spaß. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Betonboden beschichten: Farbreste entfernen & EP-Beschichtung
💡 Kernaussagen: Dieser Thread behandelt die Vorbereitung und Beschichtung eines Betonbodens, insbesondere das Entfernen hartnäckiger Farbreste und die anschließende EP-Beschichtung. Es wird die Verwendung von Fräsen zur Entfernung von Farbresten diskutiert. Die Notwendigkeit einer geeigneten Grundierung vor der EP-Beschichtung wird hervorgehoben.
⚠️ Wichtig/Achtung: Vor der EP-Beschichtung muss der Betonboden gründlich von Farbresten befreit werden, wie im Beitrag Betonboden fräsen: Farbreste entfernen – Werkzeugempfehlung erläutert. Andernfalls kann die Beschichtung nicht richtig haften.
🔧 Praktische Umsetzung: Für das Entfernen von Farbresten auf Betonböden werden spezielle Betonfräsen oder PutzSanierFräsen (z.B. von Festo) empfohlen. Es wird geraten, einen Maler zu fragen, um Werkzeuge auszuleihen und zu testen.
👉 Handlungsempfehlung: Vor der Beschichtung des Betonbodens sollte eine professionelle Reinigung und Vorbereitung erfolgen. Beachten Sie die Hinweise zur Werkzeugauswahl im Beitrag Betonboden fräsen: Farbreste entfernen – Werkzeugempfehlung.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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