Passivhaus Südverglasung: Welches Glas (U-Wert) für optimale Wärmegewinnung?
In diesem Forum sind Sie: Energiesparendes Bauen / Niedrigenergiehaus📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 12.01.2026
Die Wahl des richtigen Glases für die Südverglasung im Passivhaus erfordert einen sorgfältigen Abgleich zwischen U-Wert (Dämmung) und g-Wert (Gesamtenergiedurchlass). Ein niedriger U-Wert reduziert zwar Wärmeverluste, kann aber auch die solare Wärmegewinnung beeinträchtigen. Krypton-Gasfüllungen in Isolierglasfenstern bieten oft bessere Leistungswerte, sind jedoch teurer als Argon-Alternativen. Die Wirtschaftlichkeit der Fensterwahl sollte anhand des Passivhaus-Projektierungspaketes individuell berechnet werden.
Passivhaus Südverglasung: Welches Glas (U-Wert) für optimale Wärmegewinnung?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Keine Glaswahl ohne vorherige energetische Simulation mit dem Passivhaus-Projektierungstool (PHPP) – ein falscher g-Wert kann die Heizlast deutlich erhöhen.
🔴 KRITISCH: U-Wert und g-Wert müssen immer gemeinsam bewertet werden – ein isolativ überoptimiertes Glas (U < 0,4 W/(m²K)) mit g < 0,45 ist für Südverglasung grundsätzlich ungeeignet.
⚠️ WICHTIG: Nur zertifizierte Passivhaus-Fenster mit lückenlosem Datenblatt (Ug, g-Wert, Rahmen-U-Wert, Lichttransmission) verwenden – Herstellerangaben ohne Prüfzertifikat sind nicht verbindlich.
⚠️ WICHTIG: Die gesamte Fensterkonstruktion (Rahmen, Einbau, Dichtungen) muss den Passivhausanforderungen entsprechen – Einzelkomponenten-Glasdaten allein reichen nicht aus.
KI-Analyse (GoogleAI)
Für die Südverglasung eines Passivhauses ist die Wahl des richtigen Glases entscheidend, um sowohl Wärmeverluste zu minimieren als auch solare Wärmegewinne zu maximieren. Ich empfehle, auf folgende Aspekte zu achten:
- U-Wert: Ein niedriger U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) ist wichtig, um Wärmeverluste zu reduzieren. Für Passivhäuser sind U-Werte von unter 0,8 W/(m²K) üblich.
- g-Wert: Ein hoher g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) ist wichtig, um möglichst viel solare Wärme in den Raum zu lassen. Für die Südverglasung sollte der g-Wert idealerweise zwischen 0,5 und 0,6 liegen.
- Dreifachverglasung: In der Regel wird für Passivhäuser eine Dreifachverglasung verwendet, da sie eine gute Kombination aus niedrigem U-Wert und hohem g-Wert bietet.
Ein besserer Dämmwert (niedriger U-Wert) kann tatsächlich das Eindringen der Wärmestrahlung etwas behindern, da die Glasscheibe weniger Wärme durchlässt. Allerdings ist der Effekt bei modernen Gläsern mit optimierten g-Werten gering. Der Vorteil der reduzierten Wärmeverluste überwiegt in der Regel den geringfügigen Verlust an solarer Wärmegewinnung.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Energieberater oder Fensterbauer beraten, um das optimale Glas für Ihre spezifische Situation zu finden. Berücksichtigen Sie dabei die Ausrichtung des Hauses, die Größe der Fensterflächen und die klimatischen Bedingungen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt betrifft die Auswahl der optimalen Verglasung für die Südseite eines Passivhauses, wobei der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) und der g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) in einem Zielkonflikt stehen. Der Fragesteller vermutet zu Recht, dass ein sehr guter U-Wert (niedrige Wärmeverluste) den solaren Wärmegewinn reduzieren kann. In der Passivhaustechnik hat sich für Südverglasungen eine Dreifach-Wärmeschutzverglasung mit einem U-Wert von ca. 0,5 bis 0,7 W/(m²K) und einem möglichst hohen g-Wert von über 50% etabliert. Ein niedrigerer U-Wert (z.B. 0,4) wird oft durch spezielle Beschichtungen erreicht, die jedoch die solare Transmission (g-Wert) auf unter 40% senken können, was den passiven Wärmegewinn im Winter deutlich schmälert.
✅ Zustimmung: Die Annahme, dass ein besserer Dämmwert (niedrigerer U-Wert) das Eindringen von Wärmestrahlung behindern kann, ist fachlich korrekt. Dies liegt an den notwendigen Low-E-Beschichtungen, die zwar die Wärmeabstrahlung nach außen reduzieren, aber auch einen Teil der kurzwelligeren Sonnenstrahlung reflektieren.
➕ Ergänzung: Der entscheidende Faktor ist der g-Wert (Energiedurchlassgrad). Für die Südseite ist ein hoher g-Wert (mindestens 0,50 bis 0,60) wichtiger als ein extrem niedriger U-Wert, da die solaren Gewinne die Transmissionsverluste im Winter überkompensieren müssen. Ein typisches Passivhaus-Südfenster hat einen U-Wert von 0,6 W/(m²K) und einen g-Wert von 0,55.
🔴 Gefahr: Die Wahl einer Verglasung mit einem sehr niedrigen U-Wert (z.B. 0,4 W/(m²K)) ohne Berücksichtigung des g-Werts kann zu einer Unterversorgung mit passiver Solarenergie führen. Dies erhöht den Heizwärmebedarf und kann die Wirtschaftlichkeit des Passivhauses gefährden, da die Heizlast steigt.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem zertifizierten Passivhaus-Planer oder einem Fensterfachbetrieb mit Passivhaus-Erfahrung beraten. Fordern Sie für die Südverglasung ein Datenblatt mit U-Wert (max. 0,7 W/(m²K)) und g-Wert (mind. 0,50) an. Eine Simulation des solaren Eintrags mit einem Passivhaus-Projektierungstool (PHPP) ist für die korrekte Auslegung unerlässlich.
KI-Analyse (Qwen)
Bei Passivhäusern mit Südverglasung spielt die Wahl des Glases eine entscheidende Rolle für den solaren Wärmegewinn und den Wärmeverlust – beide Effekte müssen optimal abgewogen werden.
🔴 Gefahr: Ein zu niedriger U-Wert allein garantiert keine energetische Optimierung, da er nur den Wärmeverlust durch Wärmeleitung beschreibt – nicht aber den solaren Wärmegewinn (g-Wert), der bei Südorientierung dominieren sollte.
⚠️ Korrektur: Ein besserer Dämmwert (niedriger U-Wert) behindert nicht per se die Wärmestrahlung – vielmehr hängt der solare Gewinn vom g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) ab, der bei modernen Dreifach-Isoliergläsern mit speziellen Low-E-Beschichtungen gezielt erhöht werden kann.
➕ Ergänzung: Für Südverglasung empfiehlt sich ein Kompromiss: U-Wert ≤ 0,5 W/(m²K) kombiniert mit einem g-Wert von 0,50–0,65 – damit wird der solare Gewinn maximiert, ohne den Wärmeverlust unzulässig zu steigern.
✅ Zustimmung: Die Frage nach dem "besten" Glas ist sachlich fundiert, da die Glaswahl bei Passivhäusern nicht nur bauphysikalisch, sondern auch wirtschaftlich und komfortrelevant ist.
❌ Widerspruch: Die Annahme, ein niedrigerer U-Wert "behindere" die Wärmestrahlung, ist physikalisch falsch – es handelt sich um zwei unabhängige Kenngrößen: U-Wert (Wärmeleitung/Konvektion) und g-Wert (solare Strahlungsdurchlässigkeit).
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater oder Passivhausplaner, der die konkrete Fensterkonfiguration (U-Wert, g-Wert, Rahmenanteil, Verschattung) im Kontext der Gebäudeorientierung, des Klimas und der Raumnutzung individuell berechnet und validiert.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) fordern einen hohen g-Wert (≥ 0,50) für Südverglasung – mit Schwerpunkt auf solarem Wärmegewinn.
- Alle empfehlen Dreifachverglasung als Standard für Passivhäuser.
- Alle betonen die Notwendigkeit einer fachlichen Beratung durch zertifizierte Planer oder Energieberater.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt U < 0,8 W/(m²K) als Faustwert; DeepSeek präzisiert auf max. 0,7 W/(m²K); Qwen geht noch strikter mit U ≤ 0,5 W/(m²K) – letzteres ist konservativ, aber im Einklang mit neuesten PH-Standardfenstern.
- GoogleAI spricht vom „geringfügigen Verlust an solarer Wärmegewinnung“ bei tieferen U-Werten; DeepSeek nennt konkrete Risikogrenzen (U = 0,4 → g < 0,40); Qwen relativiert den kausalen Zusammenhang stärker.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek ergänzt die Notwendigkeit der PHPP-Simulation – fehlt bei GoogleAI, wird bei Qwen nur implizit verlangt.
- Qwen klärt die physikalische Trennung von U-Wert (Wärmeleitung/Konvektion) und g-Wert (Strahlungsdurchlass) präzise auf – beide anderen Modelle suggerieren teilweise einen direkten Kausalzusammenhang.
- DeepSeek und Qwen nennen explizit die Gefahr der Unterversorgung mit Solarenergie bei falscher Glaswahl – GoogleAI erwähnt dies nur indirekt.
❌ Widerspruch:
- Qwen widerspricht ausdrücklich der Annahme, ein niedrigerer U-Wert „hindere“ Wärmestrahlung („physikalisch falsch“); GoogleAI und DeepSeek formulieren diesen Zusammenhang zwar vorsichtiger, aber stützen die Annahme durch Verweis auf Low-E-Beschichtungen, die beide Effekte beeinflussen – Qwens Sicht ist streng genommen korrekter: U-Wert beschreibt keine Strahlung, aber beschichtungsbedingte Korrelationen existieren.
👉 Empfehlung:
- Die sicherere Position (Vorsichtsprinzip) folgt DeepSeek und Qwen: U-Wert nicht unter 0,45 W/(m²K) bei Südverglasung – immer mit g ≥ 0,50 nachweisen; g-Wert hat bei Südseite Priorität vor minimalem U-Wert.
- Die physikalische Präzision von Qwen (Trennung der Kenngrößen) wird als korrekter Rahmen für die Entscheidung übernommen – die praktische Wechselwirkung bleibt jedoch bei spezifischen Beschichtungen relevant.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Optimaler g-Wert für Südverglasung ✅ Alle Modelle einig: g ≥ 0,50, ideal 0,55–0,65 – entscheidender Faktor für Solargewinn. Maximal zulässiger U-Wert ⚠️ GoogleAI: < 0,8; DeepSeek: ≤ 0,7; Qwen: ≤ 0,5 → Konsolidiert als „0,45–0,65 W/(m²K) mit starker Abhängigkeit vom g-Wert“. Physikalische Verknüpfung U-Wert / g-Wert ❌ Qwen korrigiert: U-Wert und g-Wert sind prinzipiell unabhängige Größen; in der Praxis beeinflussen Low-E-Beschichtungen beide – daher Wechselwirkung bei Beschichtungswahl, nicht durch U-Wert selbst. Erforderliche Fachplanung ✅ Einigkeit: Zertifizierte Passivhaus-Planung mit PHPP-Simulation ist zwingend – kein Verzicht auf energetische Validierung. Risiko falscher Glaswahl ✅ Einigkeit: Zu niedriger g-Wert bei Südseite führt zu erhöhtem Heizwärmebedarf, gefährdet Passivhaus-Standard und Wirtschaftlichkeit. 👉 Handlungsempfehlung: Wählen Sie dreifach verglaste Fenster mit speziell für Südseite optimierten Low-E-Beschichtungen (hoher g-Wert), Ug zwischen 0,48–0,62 W/(m²K) und g ≥ 0,53 – immer nachgewiesen durch aktuelles, zertifiziertes Datenblatt und PHPP-Simulation.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Ungenaue oder unvollständige Fensterdaten (z. B. ohne g-Wert) Heizlaststeigerung um bis zu 15 %, Verletzung des Passivhaus-Standards 🔴 Risiko Verwendung von Standard-Dreifachglas mit hohem U-Wert aber niedrigem g-Wert (z. B. U = 0,55, g = 0,38) Mangelnder Solargewinn im Winter, erhöhter Primärenergiebedarf 🔴 Risiko Fehlende Berücksichtigung des Rahmen-U-Werts und Einbaufugen Wärmeverluste am Fenster-Rahmen können Gesamt-U-Wert um bis zu 0,2 W/(m²K) verschlechtern 🔴 Risiko Keine PHPP-Simulation vor Ausführung Unvorhersehbare Überschreitung der Passivhaus-Grenzwerte für Heizwärmebedarf 🔴 Risiko Verwendung nicht zertifizierter oder veralteter Glasdaten (z. B. ohne aktuelle Prüfstelle) Rechtliche Haftungsrisiken bei Zertifizierungsverfahren und Förderanträgen ✅ Chance Optimierte Südverglasung mit g = 0,55–0,62 Reduktion des Heizwärmebedarfs um bis zu 30 % gegenüber Standard-Passivfenstern ✅ Chance Nutzung solaren Gewinns zur Reduktion fossiler Heizlast Erhöhte Energieautarkie, geringere CO₂-Bilanz und langfristige Betriebskosteneinsparung ✅ Chance Kombination mit passiver Verschattung (z. B. außenliegend, fassadenintegriert) Vermeidung von Sommer-Überhitzung ohne Komforteinbußen oder Energieverbrauch ✅ Chance Vor-Ort-Abnahme mit Thermografie und Blower-Door-Test Früherkennung von Einbaufehler, sicherer Nachweis der Dichtigkeit und Wärmebrückenfreiheit ✅ Chance Integration in zertifizierte Passivhaus-Planung mit Fördermittelanspruch Förderung bis zu 15 % über KfW 261/262, steuerliche Vorteile, höhere Vermarktbarkeit Orientierungshilfen
- PHPP-Simulation vor Glaswahl beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Passivhaus-Planer, um die optimale Kombination aus Ug, g-Wert und Fenstergröße für Ihre Südseite im PHPP zu berechnen.
- Datenblatt mit Prüfzertifikat einfordern: Fordern Sie bei jedem Fensteranbieter ein aktuelles, vom ift Rosenheim oder gleichwertiger Prüfstelle zertifiziertes Datenblatt mit nachgewiesenem g-Wert ≥ 0,53 und Ug ≤ 0,62 W/(m²K) an.
- Dreifachglas mit Süd-optimierter Beschichtung wählen: Verwenden Sie ausschließlich fenstertypenspezifische, für Südorientierung zugelassene Dreifach-Isoliergläser (z. B. „Süd-Plus“- oder „High-Solar-Gain“-Varianten).
- Rahmen- und Einbaukonzept prüfen lassen: Lassen Sie den kompletten Fenstertyp inkl. Rahmen-U-Wert, Einbaufugen und Wärmebrücken mit Thermografie im Rohbau nachweisen.
- Passivhaus-Zertifizierung frühzeitig einbinden: Konsultieren Sie den zuständigen Passivhaus-Institut-Prüfer bereits in der Planungsphase, um Abweichungen früh zu korrigieren.
- Förderantrag rechtzeitig stellen: Sammeln Sie alle technischen Unterlagen (PHPP-Ausdruck, Zertifikate, Planunterlagen) für den KfW-Antrag vor Baubeginn.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient)
- Der U-Wert gibt an, wie viel Wärme pro Quadratmeter Fläche und pro Grad Temperaturunterschied durch ein Bauteil (z.B. Fenster) verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung. Er wird in W/(m²K) gemessen.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmeverlust, Isolierung - g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad)
- Der g-Wert gibt an, wie viel der einfallenden Sonnenenergie durch ein Bauteil (z.B. Fenster) in den Raum gelangt. Je höher der g-Wert, desto mehr solare Wärme wird gewonnen. Er wird als dimensionslose Zahl zwischen 0 und 1 angegeben.
Verwandte Begriffe: Solare Wärmegewinnung, Sonneneinstrahlung, Energieeffizienz - Passivhaus
- Ein Passivhaus ist ein Gebäude, das ohne konventionelle Heizung oder Klimaanlage auskommt. Es zeichnet sich durch eine sehr gute Wärmedämmung, eine hohe Luftdichtheit und eine kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung aus.
Verwandte Begriffe: Energieeffizienz, Niedrigenergiehaus, Wärmedämmung - Dreifachverglasung
- Dreifachverglasung besteht aus drei Glasscheiben, die durch zwei Zwischenräume getrennt sind. Die Zwischenräume sind mit Edelgasen gefüllt, um die Wärmedämmung zu verbessern. Dreifachverglasung wird häufig in Passivhäusern eingesetzt.
Verwandte Begriffe: Isolierglas, Wärmedämmung, Fenster - Solare Wärmegewinnung
- Solare Wärmegewinnung bezeichnet die Nutzung der Sonnenenergie zur Erwärmung von Gebäuden oder Wasser. Sie kann passiv durch die Ausrichtung der Fenster oder aktiv durch Solarkollektoren erfolgen.
Verwandte Begriffe: Sonnenenergie, g-Wert, Passivhaus - Wärmedämmung
- Wärmedämmung bezeichnet Maßnahmen, die dazu dienen, den Wärmeverlust eines Gebäudes zu reduzieren. Sie kann durch die Verwendung von Dämmstoffen in Wänden, Dächern und Fenstern erreicht werden.
Verwandte Begriffe: U-Wert, Isolierung, Energieeffizienz - Isolierglas
- Isolierglas besteht aus zwei oder mehr Glasscheiben, die durch einen Zwischenraum getrennt sind. Der Zwischenraum ist mit Luft oder einem Edelgas gefüllt, um die Wärmedämmung zu verbessern.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Fenster, Dreifachverglasung
Häufige Fragen (FAQ)
- Welchen U-Wert sollte das Glas für die Südverglasung im Passivhaus haben?
Der U-Wert sollte unter 0,8 W/(m²K) liegen, um Wärmeverluste zu minimieren. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Dämmwirkung des Glases. - Welchen g-Wert sollte das Glas für die Südverglasung im Passivhaus haben?
Der g-Wert sollte idealerweise zwischen 0,5 und 0,6 liegen, um möglichst viel solare Wärme in den Raum zu lassen. Ein höherer g-Wert bedeutet mehr solare Wärmegewinne. - Ist Dreifachverglasung für die Südverglasung im Passivhaus empfehlenswert?
Ja, Dreifachverglasung ist in der Regel empfehlenswert, da sie eine gute Kombination aus niedrigem U-Wert und hohem g-Wert bietet. Sie trägt dazu bei, sowohl Wärmeverluste zu reduzieren als auch solare Wärmegewinne zu maximieren. - Kann ein besserer Dämmwert (niedriger U-Wert) das Eindringen der Wärmestrahlung behindern?
Ja, ein niedriger U-Wert kann das Eindringen der Wärmestrahlung etwas behindern, aber der Effekt ist bei modernen Gläsern mit optimierten g-Werten gering. Der Vorteil der reduzierten Wärmeverluste überwiegt in der Regel. - Wie wichtig ist die Ausrichtung des Hauses bei der Wahl des Glases für die Südverglasung?
Die Ausrichtung des Hauses ist sehr wichtig, da sie beeinflusst, wie viel solare Wärme durch die Fenster in den Raum gelangt. Die Südverglasung ist ideal, um im Winter solare Wärmegewinne zu erzielen. - Sollte man bei der Wahl des Glases für die Südverglasung auch die klimatischen Bedingungen berücksichtigen?
Ja, die klimatischen Bedingungen sollten berücksichtigt werden, da sie beeinflussen, wie viel solare Wärme benötigt wird und wie hoch die Wärmeverluste sind. In kälteren Regionen ist eine gute Dämmung besonders wichtig. - Was ist der Unterschied zwischen U-Wert und g-Wert?
Der U-Wert gibt an, wie gut das Glas Wärme dämmt, während der g-Wert angibt, wie viel solare Wärme durch das Glas in den Raum gelangt. Beide Werte sind wichtig für die Energieeffizienz eines Gebäudes. - Wo kann ich mich über die besten Gläser für die Südverglasung im Passivhaus informieren?
Sie können sich bei Energieberatern, Fensterbauern oder in Fachartikeln und Broschüren über die besten Gläser informieren. Achten Sie auf unabhängige Informationen und vergleichen Sie verschiedene Produkte.
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Passivhaus: U-Wert vs. g-Wert bei Südverglasung
u-Wert 0,79 W/m² x K
Der uF-Wert für ein Passiv-Fenster muss kleiner als 0,8 W/m² x K. In der Tat ist es so, dass ein guter Dämmwert das Eindringen der Wärmestrahlung verringert. Dies wird durch den g-Wert (Gesamtenergiedurchlass) angegeben. Je besser der U-Wert, desto kleiner der g-Wert. Durch das Verhältnis U-Wert Glas, zu g-Wert multipliziert mit dem Stahlungsgewinnfaktor der Himmelsrichtung (Südseite 2,40) ergibt sich der equivalente U-Wert für Ihr Glas. Ich habe bei meinem Haus auf der Südseite einen uG von 1,3 W/m² x K., bei einem g-Wert von 63 %. Dies ist war rechnerisch besser, als eine U-Wert 1,1 oder 0,9 mit einem g-Wert von 58 bzw. 53 %. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, dass Sie beim Passiv-Haus, überall einen Fenster U-Wert von kleiner 0,8 W/m² x k. erreichen müssen um die Zertifizierung zu erreichen. Aber Fragen Sie mal die Firma Striegel in Saulgau/Bierstetten, Tel. : 07583-9415-0 die bauen dort Passiv-Fenster und können Ihnen sagen, ob Sie auf der Südseite vom U-Wert 0,7 W/m² x k. abweichen dürfen. MfG Jürgen Sieber -
Passivhaus-Fenster: Krypton vs. Argon – Kostenvergleich
Siehe Passivhaus-Projektierungspaket
Es ist sehr sinnvoll, sich dies selber mit Hilfe des Passivhaus-Projektierungspaketes durchzurechnen. Am besten waren in unserem Fall die Fenster von Fenster Striegel mit Krypton-Scheiben U-Wert 0,7 nach BA und g-Wert 60 %. Bezahlen konnten wir dies leider nicht, die Fenster + Haustür hätten in unserem Fall ca. 70 TDM gekostet. Also werden wir jetzt wohl Fenster von der Tischlerei Brennecke nehmen (Tel: 05303/2734), mit Argon-Scheiben 0,7 / 53 %, kostet zusammen ca. 50 TDM. Die Heizlast unterscheidet sich damit nicht, nur der Heizwärmebedarf. Gelöst haben wir dies durch 2 cm mehr Dämmung in der Außenwand und einen Lichtkeil (bspw.). Dadurch fällt mehr Licht in das Fenster (wir haben sonst eine Laibung von ca. 20 cm), welches die schlechteren Werte fast ausgleicht.
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📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Passivhaus Südverglasung: Glasauswahl für maximale Wärmegewinnung
💡 Kernaussagen: Die Wahl des richtigen Glases für die Südverglasung im Passivhaus erfordert einen sorgfältigen Abgleich zwischen U-Wert (Dämmung) und g-Wert (Gesamtenergiedurchlass). Ein niedriger U-Wert reduziert zwar Wärmeverluste, kann aber auch die solare Wärmegewinnung beeinträchtigen. Krypton-Gasfüllungen in Isolierglasfenstern bieten oft bessere Leistungswerte, sind jedoch teurer als Argon-Alternativen. Die Wirtschaftlichkeit der Fensterwahl sollte anhand des Passivhaus-Projektierungspaketes individuell berechnet werden.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Wie im Beitrag Passivhaus: U-Wert vs. g-Wert bei Südverglasung erläutert, beeinflusst ein besserer U-Wert tendenziell den g-Wert negativ, was die solare Wärmegewinnung mindert. Daher ist eine ausgewogene Optimierung beider Werte entscheidend für die Energieeffizienz des Passivhauses.
💰 Zusatzinfo: Der Beitrag Passivhaus-Fenster: Krypton vs. Argon – Kostenvergleich verdeutlicht, dass hochwertige Passivhausfenster mit Krypton-Scheiben und einem U-Wert von 0,7 nach BA sowie einem g-Wert von 60 % erhebliche Investitionskosten verursachen können. Günstigere Alternativen mit Argon-Scheiben können eine wirtschaftlichere Lösung darstellen, erfordern jedoch möglicherweise Kompromisse bei der Energieeffizienz.
👉 Handlungsempfehlung: Nutzen Sie das Passivhaus-Projektierungspaket, um die optimale Fensterwahl für Ihr spezifisches Projekt zu ermitteln. Berücksichtigen Sie dabei sowohl die energetischen Anforderungen als auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Vergleichen Sie Angebote verschiedener Fensterhersteller, wie Fenster Striegel und Tischlerei Brennecke, um die beste Lösung für Ihr Passivhaus zu finden.
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