Vor ca. acht Jahren haben wir im Raum Köln ein kleines Haus aus den 50er Jahren gekauft (Fotos angefügt) - nun steht unweigerlich das Thema Dämmung an. Das Haus hat eineinhalb Geschosse unter einem Spitzbogen, der nicht ausgebaut werden kann. (Kaltdach). Die Dachneigung beträgt ca. 51 Grad.
Nun meine Frage: Es reicht vermutlich nicht, nur die oberste Geschossdecke (Spitzbodendecke) zu dämmen - bei der Dachschräge, die ja fast bis Decke Erdgeschoss reicht (siehe Fotos). Was würdet Ihr/Sie mir raten?
Komplett das Dach abzudecken + dann die gesamte Dachfläche neu zu dämmen? Oder nur bis zu dem Bereich, wo die Spitzbodendecke anfängt - und dann die Spitzbodendecke dämmen? Wenn Dämmung von außen: Müssten bei 11,5 cm Dachsparren diese von außen aufgedoppelt werden? Geht das überhaupt? Lässt sich von außen eine Dampfbremse dann nachträglich aufbringen? Oder gibt es Dämm-Material, das für 11,5 cm ausreicht und man auf eine Dampfbremse verzichten kann?
Oder Einblasdämmung vom Spitzbogen aus in die Dachschrägen (die aber keine Unterspannbahn haben)?
Eine Dämmung von Innen scheue ich (rausreißen der Dachschrägenplatten im oberen Geschoss + möchte dort auch keinen Wohnraum verlieren durch Aufdoppeln o.ä.)
Mir ist klar, dass ein Fachmann vor Ort sich alles anschauen muss, mir ist nur bei dieser Bausituation an Euren Meinungen / Anregungen / Tipps vorab einmal gelegen.
Noch folgende Angaben: im obersten Geschoss/unter Spitzbogen befindet sich ein altes/winziges Bad, welches wir renovieren möchten. Dazu werden wir eine Dachgaube einbauen müssen, Dach muss also ohnehin seitlich eröffnet werden.
Noch folgende Angaben:
Sparrenstärke 11,5
Gefache Spitzbodendecke provisorisch mit 18 cm Mineralwolle + darüber liegende Holzbohlen
Nachträglich geklinkerte Vorsatzschale (Fassade) mit 9,5 cm Ziegeln und 3 cm Luftspalt, Wandstärke insges. 40 cm.
Außenabmessungen: 8,70 x 10,70
Vielen lieben Dank aus Köln!
