ich habe folgendes Problem:
- Mietwohnung, Baujahr ca. 1950, Bremen (wohnen seit November 2008 dort)
- Innendämmung der Giebelseite, da kein weiteres Haus folgt
- Innendämmung durch Styropor, ca. 8 cm, Mauerwerk selber ca. 26 cm (vorher)
- Schlafzimmer und Wohnzimmer liegen an der Giebelseite
Über den Sommer hin hat sich Schimmel gebildet zwischen der Giebelseite und der normalen Außenwand (Fensterseite) /Decke /Innenwand zum Wohnzimmer.
Aber wie kann das sein? Über den Sommer habe ich leider keinen Hygrometer gehabt, sondern ich habe nur solches Luftentfeuchter-Granulat benutzt in jedem Raum.
Lüften kann ich arbeitsbedingt nur 3 mal am Tag. Der Vermieter sagt nun das ich zu wenig lüfte, und das es mein Verschulden ist.
Wie kann im Sommer Schimmel entstehen? Das Schlafzimmer liegt im Osten, das heißt die Sonne ist nur morgens auf der Seite.
Liegt es vielleicht daran, dass im Sommer, wenn man lüftet die Temperatur vielleicht innen kurzzeitig kälter ist als draußen und durch die Warme Luft von Draußen sich drinnen was "niederschlägt"?
Im Wohnzimmer sind nur kleine vereinzelte Punkte zwischen der Außendämmung und Wand/Decke.
Ich habe nun das Problem, dass der Vermieter mir mit Schadensersatz droht, wenn ich die Innendämmung "beschädigt" habe.
Anmerken möchte ich noch, dass es im Sommer manchmal leicht muffelig gerochen im Schlafzimmer. (bevor der Schimmel kam).
Momentan fühle ich mich leicht unsicher.
Habt ihr vielleicht einen Rat oder eine Vermutung ob es wirklich mein Verschulden sein kann?
Vielen Dank
Rainer
