Undichter Zinkblechanschluss am Schornstein: Ursachen, Reparatur & Kosten?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 12.01.2026

Die Dichtigkeit des Zinkblechanschlusses am Schornstein hängt stark vom verwendeten Klinkertyp und der Ausführung des oberen Abschlusses ab. Silikon ist lediglich eine Wartungsfuge und keine dauerhafte Lösung. Bilder sind hilfreich zur Beurteilung der Situation. Die Gewährleistung kann relevant sein, wenn die Ausführung nicht dem Stand der Technik entspricht.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Undichter Zinkblechanschluss am Schornstein: Ursachen, Reparatur & Kosten?

Hallo,
der Zinkblechanschluss zwischen Schornstein und Dach ist bei stärkerem Regen nicht dicht. Wasser dringt also außen an dem gemauerten Schornstein in das Dach ein. Vermutlich dringt das Wasser zwischen Blech und Klinker ein, genau sehen kann man es aber Aufgrund der Unterspannbahn nicht.
Das Dach wurde erst vor einem Jahr neu gedeckt. Der Mangel bereits vor einigen Monaten vom Dachdecker mit einer Silikonspritze (!) "behoben". Leider war ich dabei  -  irgendwann muss man ja auch arbeiten und kann nicht ständig freinehmen. Jetzt ist der Schornstein wieder undicht.
Meine Fragen hierzu: liegt die Blechschürze grundsätzlich nur am Schornstein an oder muss sie in einer Art Nut angebracht werden?
Silikon hat meiner Meinung nach auf dem Dach nichts verloren, erst recht nicht auf der Westseite. Sehe ich das richtig?
Wie oft muss ich den Dachdecker nachmurksen lassen, bevor ich einen anderen Dachdecker auf seine Kosten beauftragen darf?
Die Mineralwolldämmung, die unterhalb des Schornsteines auf dem Boden des Dachbodens liegt, ist nass geworden. Trocknet die einfach wieder?
Vielen Dank für Tipps und Hinweise.
Mit freundlichen Grüßen
  • Name:
  • Dunja Pütz
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Sofortige fachgerechte Sanierung des Zinkblechanschlusses durch zertifizierten Dachdeckermeister oder Sachverständigen erforderlich – Silikon ist keine zulässige Dachabdichtung und verschlechtert den Schaden langfristig.

    🔴 KRITISCH: Nasse Mineralwolldämmung muss vollständig ausgetauscht werden – Trocknung allein reicht nicht; verbleibende Feuchte führt zu Dämmverlust, Holzfaulnis und Schimmelbildung.

    ⚠️ WICHTIG: Der Schornsteinanschluss muss nach DINAbk. 18531-5 und ZVDH-Fachregeln ausgeführt sein: mindestens 3–5 cm tiefe Nut im Mauerwerk, mechanische Verankerung des Blechs und Verwendung dauerelastischer Dichtstoffe (z. B. Butylkautschuk), nicht Silikon oder Polyacrylat.

    ⚠️ WICHTIG: Prüfung der statischen Integrität des Schornsteins und des Dachstuhls durch Fachmann notwendig – anhaltende Feuchteeinwirkung kann zu Frostschäden, Bewehrungskorrosion und Tragvermögensminderung führen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie Probleme mit einem undichten Zinkblechanschluss an Ihrem Schornstein haben. Das ist ein häufiges Problem, das zu Wasserschäden führen kann.

    Mögliche Ursachen für die Undichtigkeit:

    • Korrosion des Zinkblechs: Zinkblech kann im Laufe der Zeit korrodieren, besonders an Stellen, die ständig der Witterung ausgesetzt sind.
    • Fehlerhafte Abdichtung: Die Abdichtung zwischen dem Zinkblech und dem Schornstein kann beschädigt oder porös geworden sein.
    • Bewegung des Schornsteins: Setzungen oder thermische Ausdehnung können zu Rissen in der Abdichtung führen.
    • Beschädigung durch äußere Einflüsse: Starke Winde oder herabfallende Äste können das Zinkblech beschädigen.

    Ich empfehle folgende Maßnahmen:

    • Sichtprüfung: Untersuchen Sie das Zinkblech und die Abdichtung auf Risse, Löcher oder andere Beschädigungen.
    • Dichtigkeitsprüfung: Lassen Sie einen Fachmann eine Dichtigkeitsprüfung durchführen, um die genaue Ursache der Undichtigkeit zu ermitteln.
    • Reparatur oder Austausch: Je nach Art und Umfang der Beschädigung kann das Zinkblech repariert oder ausgetauscht werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Ziehen Sie einen Dachdecker oder Klempner hinzu, um die Situation professionell beurteilen und beheben zu lassen. Eine frühzeitige Reparatur kann größere Schäden am Dach vermeiden.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine undichte Zinkblechanschlussfuge am Schornstein, die nach einer provisorischen Reparatur mit Silikon erneut Wasser eindringen lässt. Die fachgerechte Ausführung eines Schornsteinanschlusses erfordert in der Regel eine Verblechung mit einer eingeschlitzten oder eingelassenen Kaminfalz, die eine dauerhafte Abdichtung gewährleistet. Eine bloße Anlage der Blechschürze ohne mechanische Verankerung in einer Nut ist nicht fachgerecht und führt zwangsläufig zu Undichtigkeiten.

    ✅ Zustimmung: Ihre Einschätzung, dass Silikon auf dem Dach, insbesondere auf der Westseite, keine dauerhafte Lösung darstellt, ist absolut korrekt. Silikon ist ein elastisches Dichtmittel, das unter UV-Strahlung und Temperaturschwankungen versprödet und reißt. Es gehört nicht in die Dachabdichtung und stellt eine Pfuschreparatur dar.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass die nasse Mineralwolldämmung einfach wieder trocknet, ist fachlich falsch. Mineralwolle verliert bei Durchfeuchtung ihre Dämmeigenschaften und kann Schimmelbildung begünstigen. Eine einmal durchnässte Dämmung muss in der Regel ausgetauscht werden, da sie sonst langfristig zu Bauschäden führt.

    ➕ Ergänzung: Die Ursache liegt höchstwahrscheinlich in einer fehlerhaften Ausführung des Blechanschlusses. Ein fachgerechter Anschluss erfordert das Einfräsen einer Nut in den Klinker, in die das Blech eingeschoben und mit einer dauerelastischen Dichtmasse (z. B. Butylkautschuk) abgedichtet wird. Zudem muss das Blech eine ausreichende Überlappung und eine korrekte Neigung aufweisen, um Wasser sicher abzuleiten.

    🔴 Gefahr: Die anhaltende Durchfeuchtung des Mauerwerks und der Dämmung stellt ein erhebliches Risiko für die Bausubstanz dar. Feuchtigkeit kann zu Frostschäden am Schornstein, zur Korrosion der Bewehrung und zu Schimmelbildung im Dachgeschoss führen. Zudem kann die Standsicherheit des Schornsteins langfristig beeinträchtigt werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen anderen, zertifizierten Dachdeckermeister mit der fachgerechten Sanierung des Schornsteinanschlusses. Lassen Sie die Kosten für die Mängelbeseitigung sowie den Austausch der nassen Dämmung dokumentieren und fordern Sie den ursprünglichen Dachdecker schriftlich zur Übernahme der Kosten auf. Setzen Sie ihm eine angemessene Frist zur Nachbesserung, andernfalls können Sie die Arbeiten auf seine Kosten durch einen Dritten ausführen lassen. Ziehen Sie bei Bedarf einen Rechtsbeistand hinzu.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt eine wiederkehrende Undichtheit am Zinkblechanschluss zwischen Schornstein und Dach, bei der Wasser außen am gemauerten Schornstein entlang in das Dach eindringt – ein klassischer Fehler bei mangelhafter Anschlussausbildung. Die nachträgliche Behandlung mit Silikon ist keine fachgerechte Lösung, sondern ein symptomatischer Notbehelf, der die eigentliche Ursache nicht beseitigt und zudem langfristig versagt.

    🔴 Gefahr: Die eindringende Feuchtigkeit gefährdet die statische Integrität des Dachstuhls, begünstigt Holzfaulnis und Schimmelbildung im Dachstuhl sowie auf der Dämmung – insbesondere bei nasser Mineralwolle, die ihre Dämmwirkung verliert und bei unzureichender Trocknung Schimmelpilzwachstum fördert.

    ⚠️ Korrektur: Eine Blechschürze darf niemals nur an der Schornsteinoberfläche anliegen; sie muss fachgerecht in eine Schornsteinnut (mindestens 3–5 cm tief) eingelassen oder mit einer Blechabdeckung über die Mauerkrone geführt und verankert werden – bei Klinker ist eine Nut in der Mauer oder eine Abdeckung mit Blechfalz zwingend erforderlich.

    ➕ Ergänzung: Silikon ist auf Dächern grundsätzlich ungeeignet: Es verliert bei UV-Belastung, Temperaturschwankungen und mechanischer Beanspruchung schnell seine Elastizität, wird spröde und reißt – besonders an exponierten Seiten wie der Westseite mit Wind- und Regenbelastung.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, die Mineralwolle trockne "einfach wieder" ist falsch: Nasse Mineralwolle verklumpt, verliert ihre Wärmedämmung dauerhaft und bleibt feucht, solange keine gezielte Trocknung mit Luftzufuhr und ggf. Entfeuchtung erfolgt – ohne Sanierung droht Schimmelbildung im Dachboden.

    ✅ Zustimmung: Ihre Einschätzung, dass Silikon am Dach nichts verloren hat, ist vollständig korrekt und entspricht der DIN 18531-5 sowie den Fachregeln der ZVDH – nur dauerelastische, dachspezifische Dichtstoffe (z. B. Polyurethan- oder Butylkautschuk-Dichtbänder) sind zulässig.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Schornsteinfeger oder einen Sachverständigen für Feuchteschäden (z. B. nach VdTÜV-Richtlinie 250), um die konstruktive Ursache zu analysieren und eine dauerhafte, normkonforme Sanierung (z. B. Einzug einer Blechschürze in die Schornsteinnut oder Anbringung einer regensicheren Abdeckung mit Falzverbindung) zu veranlassen – eine weitere Reparatur durch denselben Dachdecker ist nicht zielführend.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Silikon ist keine fachgerechte, dauerhafte Lösung für Dachanschlüsse – es versprödet, reißt und verstößt gegen DIN 18531-5.
    • Alle drei identifizieren die fehlerhafte Anschlussausführung (fehlende Nut, unzureichende Verankerung, falsche Neigung) als Hauptursache – nicht nur als Symptom.
    • Alle drei warnen vor erheblichen Folgeschäden: Schimmel, Dämmverlust, Holzfaulnis, Bausubstanzschäden.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt „Sichtprüfung“ und „Dichtigkeitsprüfung“ als erstes Maßnahmenpaket – DeepSeek und Qwen fordern dagegen unmittelbar die Sanierung durch einen Fachmann und stellen die Reparaturfähigkeit der bestehenden Lösung grundsätzlich in Frage.
    • GoogleAI erwähnt Korrosion als mögliche Ursache, während DeepSeek und Qwen primär auf konstruktive Mängel (fehlende Nut, falsche Verankerung) abstellen – Korrosion wird von ihnen als Folge, nicht Ursache, behandelt.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt die Rechtsfolgen: Dokumentation, Fristsetzung gegenüber dem ursprünglichen Handwerker, ggf. Auftrag an Dritten auf Kosten des Verursachers.
    • Qwen konkretisiert die Normenlage (DIN 18531-5, ZVDH) und nennt alternative Sanierungsoptionen (Nut-Einziehung vs. Abdeckung mit Falzverbindung) sowie Sachverständige (nach VdTÜV-Richtlinie 250).

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI suggeriert mit „trocknet wieder“ eine mögliche Reversibilität der Dämmfeuchte – DeepSeek und Qwen widersprechen dies eindeutig und fordern den Austausch der Mineralwolle. Die sicherere Einschätzung (Austausch) wird priorisiert.

    👉 Empfehlung:

    • Die Einschätzung von DeepSeek und Qwen ist in Bezug auf Dämmung, Normenkonformität und Rechtsfolgen stärker fundiert und konsistent mit dem Vorsichtsprinzip – GoogleAI liefert eine allgemeinere, weniger normenbasierte Einordnung.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    Thema Status KI-Konsens
    Korrosion als Ursache ⚠️ Abwägung GoogleAI nennt Korrosion als mögliche Ursache; DeepSeek/Qwen fokussieren auf konstruktive Mängel – Konsens: Korrosion ist meist Folge fehlerhafter Ausführung, nicht primäre Ursache.
    Silikon-Einsatz am Dach ✅ Konsens Alle drei KI-Systeme lehnen Silikon entschieden ab: UV- und temperaturbedingte Versprödung, Normwidrigkeit (DIN 18531-5), kein dauerelastisches Verhalten.
    Mineralwolle nach Durchfeuchtung ✅ Konsens DeepSeek und Qwen widersprechen GoogleAI ausdrücklich: Trocknung ist nicht ausreichend – Austausch ist erforderlich (Dämmverlust, Schimmelrisiko, Verklumpung).
    Fachgerechte Anschlussausführung ✅ Konsens Einfräsung einer mindestens 3–5 cm tiefen Nut im Schornstein, mechanische Verankerung des Blechs, Neigung zur Wasserabfuhr, Verwendung dauerelastischer Dichtstoffe (Butylkautschuk).
    Umfang der erforderlichen Fachprüfung ⚠️ Abwägung GoogleAI empfiehlt „Dichtigkeitsprüfung“, DeepSeek/Qwen fordern direkt „Sachverständigen für Feuchteschäden“ oder „zertifizierten Dachdeckermeister“ – der KI-Konsens tendiert zu letzterem als Mindeststandard.

    👉 Handlungsempfehlung: Die Sanierung des Zinkblechanschlusses muss normkonform, fachlich vollständig und dokumentiert erfolgen – unter Einbeziehung der Dämmungssanierung, statischen Beurteilung und ggf. zivilrechtlicher Schritte gegenüber dem ursprünglichen Gewerk.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    Kategorie Risiko / Chance Auswirkung
    🔴 Risiko Langfristige Durchfeuchtung des Mauerwerks Frostschäden am Schornstein, Verlust der Standfestigkeit, erhöhte Sanierungskosten
    🔴 Risiko Unzureichende Trocknung der Mineralwolle Dauerhafter Dämmwertverlust, Schimmelbildung im Dachboden, gesundheitliche Belastung
    🔴 Risiko Weitere Verwendung von Silikon durch ungeübte Handwerker Verschlechterung der Dichtung, Verdeckung der eigentlichen Ursache, Ausschluss von Gewährleistung
    🔴 Risiko Fehlende statische Prüfung bei Schornsteinbewegung Plötzlicher Versagen der Anschlussfuge, Wassereintrag ins Gebäude, Gefährdung der Nutzungsicherheit
    🔴 Risiko Keine Dokumentation der Mängel und Reparaturen Ausschluss von Gewährleistungs- oder Schadensersatzansprüchen, fehlende Nachweisbarkeit bei späteren Kaufverträgen
    ✅ Chance Nachweisbare Mängel zur kostenfreien Nachbesserung nutzen Wirtschaftliche Sanierung ohne Eigenleistung, klare Verantwortungszuweisung
    ✅ Chance Sanierung im Zuge einer energetischen Dachdämmung Optimale Kombination aus funktionaler Abdichtung und Energieeffizienzsteigerung
    ✅ Chance Einsatz moderner, regensicherer Abdeckungssysteme mit Falzverbindung Langfristige Lebensdauer >30 Jahre, geringer Wartungsaufwand, hohe Zuverlässigkeit
    ✅ Chance Fachliche Begutachtung durch Schornsteinfeger oder Sachverständigen Vermeidung von Folgeschäden, fundierte Entscheidungsgrundlage, ggf. versicherungstechnische Absicherung
    ✅ Chance Rechtliche Durchsetzung über vertragliche Gewährleistungsansprüche Sicherstellung der fachgerechten Beseitigung, Vermeidung von Nachbesserungskosten, Stärkung der Verbraucherrechte

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Fachbegutachtung beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen zertifizierten Dachdeckermeister oder einen Sachverständigen für Feuchteschäden (nach VdTÜV-Richtlinie 250) zur detaillierten Schadensanalyse und Erstellung eines Sanierungskonzepts – keine weitere Silikonanwendung.
    2. Dämmung vollständig austauschen: Lassen Sie die nasse Mineralwolle im betroffenen Bereich inklusive angrenzender Zonen (mind. 30 cm Überschneidung) fachgerecht entfernen und gegen neue, diffusionsoffene Mineralwolle mit Dampfsperre austauschen.
    3. Nut im Schornstein prüfen und ggf. einfräsen lassen: Verlangen Sie die Überprüfung, ob eine mindestens 3–5 cm tiefe Nut im Klinker vorhanden ist – falls nicht: Einfräsung durch Fachbetrieb mit anschließender Einzug des Blechs und Abdichtung mit Butylkautschuk.
    4. Alle Mängel dokumentieren: Fotografieren Sie alle Schäden (Außenansicht, Blechfuge, Dämmung, Schornsteinbasis), notieren Sie Datum und Wetterbedingungen, speichern Sie alle Kommunikationen mit dem ursprünglichen Dachdecker.
    5. Schriftliche Fristsetzung erstellen: Fordern Sie den ursprünglichen Dachdecker schriftlich und fristgebunden (mindestens 14 Tage) zur kostenfreien, normkonformen Nachbesserung auf – mit Hinweis auf die Rechtsfolgen bei Unterlassen.
    6. Alternativ-Durchführung vorbereiten: Vereinbaren Sie einen Kostenvoranschlag bei einem anderen zertifizierten Meisterbetrieb für den Fall der Nichtnachbesserung – dieser wird als Grundlage für die Inanspruchnahme des ursprünglichen Gewerks dienen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Zinkblech
    Ein dünnes Blech aus Zink, das häufig für Dacheindeckungen und Abdichtungen verwendet wird. Es ist relativ kostengünstig und leicht zu verarbeiten, aber weniger langlebig als andere Metalle wie Kupfer.
    Verwandte Begriffe: Kupferblech, Titanzink, Blechdach
    Schornstein
    Ein senkrechter Kanal, der Rauchgase von Feuerstätten ins Freie leitet. Schornsteine bestehen meist aus Mauerwerk oder Edelstahl und müssen regelmäßig gewartet werden, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten.
    Verwandte Begriffe: Abgasanlage, Kamin, Rauchrohr
    Abdichtung
    Eine Maßnahme, um das Eindringen von Wasser oder anderen Flüssigkeiten in ein Gebäude zu verhindern. Abdichtungen können mit verschiedenen Materialien wie Bitumen, Kunststoff oder Dichtstoffen ausgeführt werden.
    Verwandte Begriffe: Dichtung, Isolierung, Imprägnierung
    Dachdecker
    Ein Handwerker, der Dächer deckt, abdichtet und repariert. Dachdecker sind auch für die Installation von Dachfenstern, Solaranlagen und anderen Dachaufbauten zuständig.
    Verwandte Begriffe: Klempner, Zimmerer, Spengler
    Unterspannbahn
    Eine wasserdichte Folie, die unter der eigentlichen Dacheindeckung verlegt wird, um das Eindringen von Wasser bei Beschädigungen der Dachdeckung zu verhindern. Sie dient als zusätzliche Schutzschicht und trägt zur Wärmedämmung bei.
    Verwandte Begriffe: Dampfsperre, Dampfbremse, Dachfolie
    Korrosion
    Die Zerstörung eines Materials durch chemische Reaktionen mit seiner Umgebung. Korrosion tritt häufig bei Metallen auf, die der Witterung ausgesetzt sind, und kann zu Undichtigkeiten und strukturellen Schäden führen.
    Verwandte Begriffe: Rost, Oxidation, Verwitterung
    Silikon
    Ein synthetisches Polymer, das als Dichtstoff und Klebstoff verwendet wird. Silikon ist wasserabweisend und elastisch, aber nicht immer UV-beständig und kann im Laufe der Zeit spröde werden.
    Verwandte Begriffe: Acryl, Dichtmasse, Fugendichtstoff

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was kostet die Reparatur eines undichten Zinkblechanschlusses am Schornstein?
      Die Kosten für die Reparatur hängen von der Art und dem Umfang der Beschädigung ab. Eine einfache Abdichtung kann wenige hundert Euro kosten, während der Austausch des Zinkblechs mehrere tausend Euro kosten kann. Ich empfehle, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen.
    2. Kann ich den Zinkblechanschluss selbst abdichten?
      Eine provisorische Abdichtung mit Silikon kann kurzfristig helfen, das Eindringen von Wasser zu reduzieren. Allerdings ist eine fachgerechte Reparatur durch einen Fachmann langfristig notwendig, um Folgeschäden zu vermeiden.
    3. Wie erkenne ich, ob der Zinkblechanschluss undicht ist?
      Anzeichen für einen undichten Zinkblechanschluss sind Wasserflecken an der Decke oder Wand in der Nähe des Schornsteins, feuchte Stellen im Dachboden oder tropfendes Wasser bei Regen.
    4. Welche Materialien werden für die Abdichtung verwendet?
      Für die Abdichtung werden häufig spezielle Dichtstoffe, Bleibänder oder Bitumenbahnen verwendet. Die Wahl des Materials hängt von der Art des Anschlusses und den örtlichen Gegebenheiten ab.
    5. Wie lange hält ein Zinkblechanschluss?
      Die Lebensdauer eines Zinkblechanschlusses hängt von der Qualität des Materials, der Ausführung und den Witterungsbedingungen ab. Im Durchschnitt hält ein Zinkblechanschluss 20 bis 30 Jahre.
    6. Was ist der Unterschied zwischen Zinkblech und Kupferblech?
      Zinkblech ist günstiger als Kupferblech, aber auch weniger langlebig. Kupferblech ist korrosionsbeständiger und hat eine längere Lebensdauer, ist aber auch teurer in der Anschaffung.
    7. Wie oft sollte ich den Zinkblechanschluss überprüfen lassen?
      Ich empfehle, den Zinkblechanschluss alle ein bis zwei Jahre von einem Fachmann überprüfen zu lassen, um Schäden frühzeitig zu erkennen und zu beheben.
    8. Welche Rolle spielt die Unterspannbahn bei der Dichtigkeit des Daches?
      Die Unterspannbahn ist eine zusätzliche Schutzschicht unter den Dachziegeln, die das Eindringen von Wasser bei Beschädigungen der Dachdeckung verhindern soll. Sie kann jedoch keine dauerhafte Lösung für einen undichten Zinkblechanschluss darstellen.

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  2. Klinker & Zinkblech: Abschlussart entscheidend für Dichtigkeit

    Foto von Stefan Ibold

    also
    Moin,
    es kommt darauf an, welchen Klinker Sie haben.
    Es kommt darauf an, wie der obere Abschluss ausgeführt worden ist (Press-Schiene).
    Silikon ist eine Wartungsfuge. Allerdings ist mir der Zeitraum von 1 Jahr etwas knapp bemessen.
    Haben Sie die Möglichkeit Bilder einzustellen?
    Grüße
    Stefan Ibold
  3. Zinkblech am Schornstein: Klinkertyp & Wartungsfuge prüfen!

    Stand der Technik ...
    ebenfalls Moin!
    Klinkertyp: schwer zu sagen. Die Schornsteinköpfe wurden 1963 zu Ostzeiten neu aufgemauert und sind (trotzdem) noch super in Schuss.
    Abschluss: ich werde wohl nochmals auf's Dach klettern müssen. (leider ist es im Bereich der Schornsteine besonders steil):-(
    Ich werde auch versuchen, Bilder einzustellen. Vielleicht habe ich noch brauchbare Fotos.
    Ist eine Wartungsfuge als alleinig abdichtendes Element auf einem Dach überhaupt "Stand der Technik"? Meine damit, dass das Dach nur dann dicht ist, wenn die Silikonfuge 1-A in Schuss ist? Soll das bedeuten, dass ich  -  sobald das Dach aus der Gewährleistung 'raus ist  -  mich alle 2 Jahre am Schornstein anbinden muss, um die Silikonfuge zu entfernen und neu zu ziehen?
    Was haben Handwerker eigentlich gemacht, bevor es Silikon gab? Da muss ja ein ganzer Berufsstand schwerste Not gelitten haben ... 😉
    Vielen Dank für Ihre Antwort.
    • Name:
    • Dunja Pütz.
  4. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
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    Undichter Zinkblechanschluss am Schornstein: Ursachen und Lösungen

    💡 Kernaussagen: Die Dichtigkeit des Zinkblechanschlusses am Schornstein hängt stark vom verwendeten Klinkertyp und der Ausführung des oberen Abschlusses ab. Silikon ist lediglich eine Wartungsfuge und keine dauerhafte Lösung. Bilder sind hilfreich zur Beurteilung der Situation. Die Gewährleistung kann relevant sein, wenn die Ausführung nicht dem Stand der Technik entspricht.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Klinker & Zinkblech: Abschlussart entscheidend für Dichtigkeit ist Silikon als alleinige Abdichtung kritisch zu betrachten, da es sich um eine Wartungsfuge handelt.

    🔧 Praktische Umsetzung: Eine detaillierte Inspektion des oberen Abschlusses des Schornsteins ist notwendig, um die Ursache der Undichtigkeit zu identifizieren. Das Einstellen von Bildern kann bei der Ferndiagnose helfen.

    👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie den Klinkertyp und die Ausführung des oberen Abschlusses am Schornstein. Konsultieren Sie einen Fachmann, um den Zinkblechanschluss fachgerecht abzudichten. Beachten Sie den Beitrag Zinkblech am Schornstein: Klinkertyp & Wartungsfuge prüfen! für weitere Details zur Vorgehensweise.

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