Hier nun meine Frage:
Wir haben einen Gründerzeit-Altbau vor ca. 5 Jahren neu mit BMI BRAAS-Rhepanol eindecken lassen. Die alte Bitumeneindeckung haben wir auf dem Dach liegen lassen, da der Dachdecker meinte man braucht dieses nicht entsorgen, da die BMI BRAAS-Bahnen diffusionsoffen sind und Restfeuchte ablüften kann. Der Aufbau des Daches sieht also wie folgt aus (von Innen nach Außen):
- GK-Platten 12,5 mm
- Unterkonstruktion Metallraster
- Dampfsperre
- 200er Dämmung zwischen Sparren
- Dachbretter
- alte Bitumen-Eindeckung
- BMI BRAAS-Rhepanol-Bahnen
Nun habe ich kurz vor dem Winter noch eine Lichtkuppel (Kleenlux) eingesetzt. Beim Aufschneiden der Dachhaut musste ich feststellen, dass die mit einem weißen Vlies von der Rückseite kaschierte Rhepanol-Bahnen im Fließbereich leicht feucht sind. Sie sind nicht klitschnass, sondern großflächig leicht Feucht, wenn man mit der Hand darüberstreicht.
Ist dies normal? Tritt so eine leichte Schwitzwasserfeuchte immer auf, oder ist damit zu rechnen, dass wir irgendwo eine Undichtigkeit haben?
Vo'm Wohnbereich her kann Dank der Dampfsperre eigentlich nichts kommen. Ferner wurde ca. 5 Monate vor der BMI BRAAS-Neueindeckung die alte Bitumeneindeckung ganzflächig mit einem Kaltbitumanstrich versehen. Auch bei Regen war diese vollkommen dicht. Dies konnte ich beobachten, da ich zu dieser Zeit gerade alle Decken im DGAbk. abgerissen hatte und direkt auf die Dachbretter blicken konnte.
Über eine Info wäre ich sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen aus dem hohen Norden.
