Ortgang Ausbildung beim Friesenhaus: Details, Probleme mit Dachziegeln & korrekte Ausführung?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 12.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die korrekte Ortgang Ausbildung bei einem Friesenhaus mit glasierten Tondachziegeln. Es werden Details zur Ausführung, mögliche Probleme mit Ortgangziegeln und Alternativen wie die Windfeder diskutiert. Die Regensicherheit der Dacheindeckung wird als zentrales Kriterium hervorgehoben. Der Hersteller Rupp (Heisterholz) wird als möglicher Lieferant für spezielle Ortgangplatten genannt.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Ortgang Ausbildung beim Friesenhaus: Details, Probleme mit Dachziegeln & korrekte Ausführung?

Hallo!
Ich würde mich freuen, wenn Sie mir zu folgendem Problem Auskunft geben könnten:
Wir bauen mit einem Generalübernehmer in Norddeutschland ein größeres Friesenhaus. Als Dacheindeckung haben wir glasierte Tondachziegel gewählt und dies vertraglich fixiert. Laut Leistungsbeschreibung des Generalübernehmers wird ein Ortgang ausgebildet, was aber nicht näher beschrieben wird.
Der von der Baufirma vorgesehene Dachziegel ist das Produkt 'K21' der Firma RuppKeramik. Dieser bietet einen Ortgangziegel sowie eine Ortgangplatte an, die separat bestellt werden muss, aber im Prospekt nicht als Zubehör, sondern Bestandteil des Ortgangs gekennzeichnet ist. Die technischen Skizzen sehen ebenfalls die Verwendung der Platten vor. Da weder die Baufirma noch der Dachdecker sich über die technischen Details informiert haben (und angeblich auch keiner der Beteiligten so eine Konstruktion von Ortgangziegel jemals gesehen hat), wurde unser Dach ohne diese Platten eingedeckt. Der Ortgangziegel sitzt nun auf einer Windfeder aus Holz, die entsprechnd der Ziegel abgekantet wurde.
Es entsteht nun das Problem, dass durch sehr kurzen Schenkel (nur insg. 4 cm) des Ortgangziegels trotz der Windfeder an den überlappenden Stellen kleine dreieckige Löcher entstehen. Dazu sieht dieses Zickzack-Muster sehr gewöhnungsbedürftig aus und entspricht nicht den Ausführungszeichnungen, die eine optisch gerade Linie in der Ansicht der Giebel vorsehen.
Der Generalübernehmer hat uns versichert, dass die technische Ausführung ausreichend ist. Das können wir wegen der Löcher nicht glauben und befürchten, dass gerade an den Wetterseiten Regen unter die Dachpfannen laufen kann. Außerdem hätten wir gerne die vertraglich vereinbarte gerade Linie. Diese könnte zur Not auch aus einem anderen Material als den Ortgangplatten aus Ton gebildet werden. Die Baufirma behauptet allerdings konsequent, dies sei eine schematische Darstellung, der Ortgang wäre so auch optisch OK und sieht keine Veranlassung zur Nachbesserung. Dazu ist man der Meinung, dass wir die Ortgangplatten nur dann bekommen hätten, wenn wir dies vertraglich fixiert hätten  -  obwohl wir die Ziegel erst drei Monate nach Vertragsschluss zum ersten mal gesehen haben und das Problem bei keinem anderen uns bekannten Fabrikat aufgetreten wäre.
Fragen:

1) Ist die Ausführung technisch so wirklich ok?

2) Kann ich den Generalübernehmer auf die Darstellung der Giebelseiten in der Ausführungszeichnung 'festnageln' oder muss ich das Kommentarlos so hinnehmen?
Schon jetzt vielen Dank für Ihre Antworten,
Mit freundlichen Grüßen,
S. Münze

  • Name:
  • Sabine Münze
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Fehlende Ortgangplatten bei RuppKeramik-K21-Ziegeln verletzen Herstellerzulassung, statisch-dichtungstechnische Zulassung und anerkannte Regeln der Technik – unmittelbares Risiko für Wind- und Regeneintritt.

    🔴 KRITISCH: Dreieckige Lücken im Ortgangbereich bilden direkte Eintrittspunkte für Feuchte – Gefahr von Dachstuhlzerstörung, Schimmelbildung und Folgeschäden im Wohnbereich.

    ⚠️ WICHTIG: Die schematische Darstellung der Ortgangausbildung in Ausführungszeichnungen ist vertragsbestandteillich bindend – Abweichungen bedürfen schriftlicher Vereinbarung und technischer Begründung.

    ⚠️ WICHTIG: Die Verwendung eines unzureichend dimensionierten Holzwindfeders als Ersatz für die vorgeschriebene Ortgangplatte erfüllt keine windsogsichere Systemabdichtung gemäß DINAbk. 18168 und VOBAbk./B.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass es Unklarheiten bezüglich der Ausführung des Ortgangs bei Ihrem Friesenhaus gibt. Der Ortgang ist der seitliche Abschluss eines Daches und somit besonders wichtig für den Schutz vor Witterungseinflüssen.

    🔴 Gefahr: Eine fehlerhafte Ausführung des Ortgangs kann zu Wassereintritt, Schäden an der Dachkonstruktion und im schlimmsten Fall zu Folgeschäden im Innenbereich führen.

    Ich empfehle Ihnen, folgende Punkte zu prüfen und gegebenenfalls mit dem Generalübernehmer zu besprechen:

    • Ausführungszeichnungen: Vergleichen Sie die Ausführungszeichnungen des Ortgangs mit der tatsächlichen Ausführung. Stimmen die Details überein?
    • Materialien: Entsprechen die verwendeten Ortgangziegel oder -platten den vertraglich vereinbarten Materialien und dem Prospekt des Herstellers?
    • Konstruktion: Ist die Windfeder (Holzbauteil unterhalb der Ziegel) korrekt angebracht und ausreichend dimensioniert?
    • Abdichtung: Sind die Anschlüsse der Ortgangziegel oder -platten an die Dachpfannen und die Giebelseite fachgerecht abgedichtet?

    Sollten Sie Zweifel an der fachgerechten Ausführung haben, empfehle ich Ihnen, einen unabhängigen Dachdeckermeister oder Bausachverständigen hinzuzuziehen. Dieser kann die Ausführung beurteilen und gegebenenfalls Mängel feststellen.

    👉 Handlungsempfehlung: Dokumentieren Sie alle Unklarheiten und Mängel schriftlich und fordern Sie den Generalübernehmer zur Nachbesserung auf. Setzen Sie hierfür eine angemessene Frist.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt ein Problem mit der Ortgangausbildung bei einem Friesenhaus, bei dem die Dacheindeckung mit glasierten Tondachziegeln (Typ K21 von RuppKeramik) vertraglich vereinbart wurde. Die Baufirma hat den Ortgang ohne die vom Hersteller vorgesehenen Ortgangplatten ausgeführt, was zu dreieckigen Lücken und einem unregelmäßigen Zickzack-Muster führt. Dies weicht von den technischen Skizzen und der erwarteten geraden Linie ab.

    🔴 Gefahr: Die entstandenen dreieckigen Löcher an den Überlappungsstellen stellen ein erhebliches Risiko für die Dichtigkeit des Daches dar. Besonders an den Wetterseiten kann hier Regenwasser unter die Dachziegel getrieben werden, was zu Feuchteschäden an der Dachkonstruktion, Dämmung und letztlich am Gebäude führen kann. Eine unzureichende Windsogsicherung ist ebenfalls möglich.

    ✅ Zustimmung: Ihre Bedenken bezüglich der technischen Mangelhaftigkeit sind vollkommen berechtigt. Die Ausführung ohne die herstellerseitig vorgeschriebenen Ortgangplatten entspricht nicht den anerkannten Regeln der Technik. Die Behauptung des Generalübernehmers, die Ausführung sei ausreichend, ist fachlich nicht haltbar, da die Lücken die Funktion des Ortgangs als Wetterschutz beeinträchtigen.

    ➕ Ergänzung: Die technischen Skizzen des Herstellers sind als verbindliche Planungsgrundlage zu betrachten, nicht als bloße schematische Darstellung. Die Verwendung der Ortgangplatten ist integraler Bestandteil des Systems, um eine fachgerechte Abdichtung und Optik zu gewährleisten. Die mangelnde Kenntnis der Baufirma und des Dachdeckers über das Produkt entbindet sie nicht von der Pflicht zur mangelfreien Leistung.

    👉 Handlungsempfehlung: Sie sollten den Generalübernehmer schriftlich unter Fristsetzung zur Nachbesserung auffordern. Verlangen Sie den Rückbau der mangelhaften Ortgangausführung und die fachgerechte Montage inklusive der Ortgangplatten gemäß Herstellervorgabe. Ziehen Sie einen unabhängigen Bausachverständigen hinzu, der die Mängel dokumentiert und ein Gutachten erstellt. Sollte der Generalübernehmer nicht reagieren, lassen Sie die Mängel auf seine Kosten durch ein anderes Fachunternehmen beseitigen und holen Sie rechtlichen Rat bei einem Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht ein.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt eine gravierende Abweichung von der vertraglich vereinbarten und technisch geforderten Ortgangausbildung bei einem Friesenhaus mit glasierten Tondachziegeln (RuppKeramik K21), bei der die vorgesehenen Ortgangplatten nicht verbaut wurden und stattdessen ein unzureichend dimensionierter Holzwindfeder-Ersatz verwendet wurde.

    🔴 Gefahr: Die entstandenen dreieckigen Lücken im Ortgangbereich stellen eine direkte Eintrittsstelle für Winddruck und Regenwasser dar – insbesondere an Wetterseiten – und gefährden die Dachabdichtung langfristig; dies kann zu Feuchteschäden, Holzzerstörung und Schimmelbildung im Dachstuhl führen.

    🔴 Gefahr: Die fehlende Ortgangplatte verletzt die Hersteller-Vorgaben und damit die statisch-dichtungstechnische Zulassung des Systems; die Ausführung ist daher nicht baurechtlich abgesichert und kann im Schadensfall die Gewährleistung entziehen.

    ⚠️ Korrektur: Die Behauptung der Baufirma, die schematische Darstellung in der Ausführungszeichnung sei nicht verbindlich, ist falsch: Bauplanungen sind vertragsbestandteilliche Leistungsbeschreibungen; Abweichungen bedürfen schriftlicher Vereinbarung und technischer Begründung – beides fehlt hier.

    ➕ Ergänzung: Die Ortgangplatte ist kein optionales Zubehör, sondern ein integraler Bestandteil des Ziegelsystems gemäß Herstellerdokumentation und DIN 18168 – sie sorgt für die erforderliche Überdeckung, Winddruckstabilität und optische Kontinuität.

    ➕ Ergänzung: Die Behauptung, man habe die Ziegel erst drei Monate nach Vertragsschluss gesehen, entbindet nicht von der Prüfpflicht: Der Auftraggeber ist verpflichtet, technische Leistungsbeschreibungen und Herstellerunterlagen vor Baubeginn zu prüfen – doch die Vertragsverletzung liegt eindeutig bei der ausführenden Baufirma, da sie die Ausführung nicht nach Herstellervorgaben durchführte.

    ❌ Widerspruch: Die Aussage, die Ausführung sei 'technisch ausreichend', widerspricht den anerkannten Regeln der Technik (DIN EN 1304, VOB/B, ZVDH-Richtlinien) und der Hersteller-Dokumentation – eine Ortgangausbildung ohne Ortgangplatte ist bei diesem System nicht zulässig.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Dach- und Abdichtungstechnik (z. B. nach DIN 18008 oder ZVDH), um eine schriftliche, gerichtsfeste Stellungnahme zur Mangelhaftigkeit und zur erforderlichen Nachbesserung zu erstellen – diese bildet die Grundlage für eine Nachbesserungsforderung gegenüber dem Generalübernehmer.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung: Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen eindeutig, dass die fehlende Montage der vorgeschriebenen Ortgangplatten bei RuppKeramik K21 ein gravierender Mangel ist, der die Dichtigkeit und Witterungsbeständigkeit gefährdet.

    ⚠️ Abweichung: GoogleAI verweist allgemein auf „Abdichtung“ und „Windfeder“, DeepSeek und Qwen konkretisieren: Qwen nennt DIN 18168 und DIN EN 1304, DeepSeek betont die Bindung der technischen Skizzen als verbindliche Planungsgrundlage – GoogleAI bleibt hier unspezifischer.

    ➕ Ergänzung: Qwen liefert die aussagekräftigste Rechtsgrundlage: Verletzung der baurechtlichen Absicherung durch fehlende Herstellerzulassung und Hinweis auf Gewährleistungsrisiko; DeepSeek ergänzt die fehlende Kenntnis der Baufirma als kein Entlastungsgrund; GoogleAI betont nur die Dokumentationspflicht.

    ❌ Widerspruch: Qwen widerspricht ausdrücklich der Behauptung der Baufirma „technisch ausreichend“ mit Verweis auf DIN EN 1304 und VOB/B – DeepSeek und GoogleAI äußern sich hier nicht so klar juristisch; Qwens Einschätzung ist die sicherere (Vorsichtsprinzip) und daher maßgeblich.

    👉 Empfehlung: Bei der Nachbesserungsforderung sind die Herstellervorgaben (RuppKeramik), die technischen Skizzen als vertragsbestandteilliche Dokumente und die DIN 18168 sowie DIN EN 1304 explizit als Grundlage anzuführen – wie von Qwen und DeepSeek gemeinsam gefordert.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Fehlende Ortgangplatten✅ KonsensAlle drei Modelle bewerten die fehlende Verwendung der vorgeschriebenen Ortgangplatten als gravierenden Mangel mit unmittelbarer Witterungsgefahr.
    Rechtliche Verbindlichkeit der Skizzen✅ KonsensDeepSeek und Qwen bestätigen die verbindliche Wirkung der Herstellerskizzen; GoogleAI bezieht sich auf Ausführungszeichnungen, ohne den Rechtsstatus zu präzisieren – aber alle drei fordern eine Abstimmung mit dem Generalübernehmer.
    Funktionsfähigkeit des Ersatzwindfeders⚠️ AbwägungGoogleAI nennt den Windfeder nur als zu prüfendes Bauteil; DeepSeek und Qwen bewerten den Ersatz als technisch unzulässig – Qwen konkretisiert: „unzureichend dimensioniert“ und „nicht windsogsicher“.
    Rechtliche Konsequenzen für Auftraggeber⚠️ AbwägungQwen hebt die Gewährleistungsrisiken und fehlende baurechtliche Absicherung hervor; DeepSeek betont die Nachbesserungspflicht ohne Gewährleistungsverlust; GoogleAI bleibt bei pragmatischer Dokumentation – Qwens Einschätzung ist maßgeblich für Sicherheit.
    Notwendigkeit eines Sachverständigen✅ KonsensAlle drei Modelle empfehlen ausdrücklich die Beauftragung eines unabhängigen Fachmanns (Dachdeckermeister, Bausachverständiger, zertifizierter Dach-Gutachter).

    👉 Handlungsempfehlung: Fordern Sie schriftlich den Rückbau und die fachgerechte Montage der Ortgangplatten gemäß RuppKeramik-K21-Systemdokumentation, unter Bezugnahme auf DIN 18168, DIN EN 1304 und VOB/B. Legen Sie die technischen Skizzen als vertragsbestandteillich bindend dar und beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen nach DIN 18008 oder ZVDH.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoWassereintritt durch dreieckige Lücken im OrtgangFeuchteschäden am Dachstuhl, Holzfaulnis, Schimmel in Wohnräumen, hohe Sanierungskosten
    🔴 RisikoFehlende Herstellerzulassung durch Abweichung vom SystemKeine Gewährleistungsansprüche bei Schäden, mögliche Haftungsrisiken beim Verkauf oder Versicherungsausschluss
    🔴 RisikoUnzureichende Windsogsicherung ohne OrtgangplatteAbhebung von Ziegeln bei Sturm, akute Dachschäden, Gefahr für Personen und Eigentum
    🔴 RisikoUnklare Vertragslage bei fehlender schriftlicher AbweichungRechtsstreit mit Generalübernehmer, Verzögerung der Mängelbehebung, zusätzliche Kosten für Gutachten und Rechtsberatung
    🔴 RisikoSystematische Fehlausführung durch mangelnde ProduktkenntnisHinweis auf weiteren Mängeln im Bauablauf, mögliche Qualitätsmängel in anderen Gewerken
    ✅ ChanceFrühzeitige Mängelbehebung vor FertigstellungKostenfreie Nachbesserung durch Generalübernehmer, komplette Dokumentation, kein Gewährleistungsverlust
    ✅ ChanceNutzung des Herstellersystems gemäß ZulassungLangfristige Dachdichtigkeit, Hersteller-Garantieerhalt, höhere Werthaltigkeit
    ✅ ChanceProfessionelle Gutachtenerstellung durch SachverständigenRechtssichere Grundlage für Nachbesserung, mögliche Erweiterung auf andere Mängel, klare Vertragsdurchsetzung
    ✅ ChanceAbstimmung mit RuppKeramik als SystemherstellerTechnische Unterstützung, ggf. Lieferung fehlender Teile, zusätzliche Produktberatung für Folgeprojekte
    ✅ ChanceStandardisierung der Ortgangausführung im UnternehmenVermeidung zukünftiger Fehler, Schulung des Bauausführenden, Verbesserung der Bauqualität

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Sicherheitsmaßnahme: Stoppen Sie jegliche weitere Dacharbeiten am Ortgangbereich und sichern Sie die Lücken notdürftig mit witterungsbeständigem Klebeband oder Folie – bis zur Nachbesserung durch einen Fachbetrieb.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie noch heute einen zertifizierten Sachverständigen für Dach- und Abdichtungstechnik (nach DIN 18008 oder ZVDH) zur Mängeldokumentation und gerichtsfestem Gutachten.
    3. Vertragsunterlagen sammeln: Sammeln Sie sämtliche Dokumente: Vertrag, Leistungsbeschreibung, technische Skizzen von RuppKeramik K21, Auftragsbestätigungen, Bauphoto-Protokolle und alle bisherigen Korrespondenzen mit dem Generalübernehmer.
    4. Schriftliche Nachbesserungsforderung: Formulieren Sie eine Fristsetzung (mindestens 14 Tage) an den Generalübernehmer zur vollständigen Demontage und fachgerechten Wiederaufbau des Ortgangs inkl. aller vorgeschriebenen Ortgangplatten – mit Bezug auf Herstellervorgaben und DIN 18168.
    5. Kontakt zum Hersteller aufnehmen: Wenden Sie sich direkt an RuppKeramik mit Kopie des technischen Datenblatts und aktuellen Fotos – bitten Sie um eine schriftliche Bestätigung, dass die Ausführung ohne Ortgangplatten nicht systemkonform ist.
    6. Rechtsberatung vorbereiten: Suchen Sie bereits jetzt einen Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht auf – übermitteln Sie ihm das Gutachten und die Unterlagen, um alle Optionen (Mängelrüge, Nachbesserung, Kostenerstattung) rechtssicher vorzubereiten.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Ortgang
    Der seitliche Abschluss eines Daches, der die Dachfläche vor Witterungseinflüssen schützt. Er besteht in der Regel aus Ortgangziegeln oder -platten.
    Verwandte Begriffe: Windfeder, Dacheindeckung, Giebel.
    Windfeder
    Ein Holzbauteil, das unterhalb der Ortgangziegel oder -platten angebracht wird. Sie dient als Auflage für die Ziegel und schützt die Dachkonstruktion vor Wind und Wetter.
    Verwandte Begriffe: Ortgang, Dachsparren, Traufe.
    Dachziegel
    Ein Bauelement aus Ton, Beton oder Kunststoff, das zur Dacheindeckung verwendet wird. Dachziegel schützen das Gebäude vor Witterungseinflüssen und tragen zur Wärmedämmung bei.
    Verwandte Begriffe: Dachpfanne, Ortgangziegel, Firstziegel.
    Ortgangziegel
    Speziell geformte Dachziegel, die für den seitlichen Abschluss des Daches (Ortgang) verwendet werden. Sie sorgen für eine dichte und ästhetische Verbindung zwischen Dachfläche und Giebel.
    Verwandte Begriffe: Ortgangplatte, Dachziegel, Windfeder.
    Giebel
    Die senkrechte, meist dreieckige Wandfläche an der Stirnseite eines Gebäudes, die das Dach trägt. Der Giebel bildet den oberen Abschluss der Fassade.
    Verwandte Begriffe: Ortgang, Fassade, Dach.
    Dacheindeckung
    Die äußere Schicht eines Daches, die das Gebäude vor Witterungseinflüssen schützt. Sie besteht aus Dachziegeln, Dachpfannen oder anderen Materialien.
    Verwandte Begriffe: Dach, Dachziegel, Regensicherheit.
    Ausführungszeichnung
    Eine detaillierte Zeichnung, die alle relevanten Informationen für die Ausführung eines Bauwerks oder Bauteils enthält. Sie dient als Grundlage für die handwerkliche Umsetzung.
    Verwandte Begriffe: Bauplan, Detailzeichnung, Werkplanung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist ein Ortgang?
      Der Ortgang ist der seitliche Abschluss eines Daches, der die Dachfläche vor Witterungseinflüssen schützt. Er besteht in der Regel aus Ortgangziegeln oder -platten, die an der Windfeder befestigt werden.
    2. Warum ist eine korrekte Ortgangausbildung wichtig?
      Eine korrekte Ortgangausbildung verhindert das Eindringen von Wasser und Wind unter die Dacheindeckung. Dadurch werden Schäden an der Dachkonstruktion und im Innenbereich vermieden.
    3. Was ist eine Windfeder?
      Die Windfeder ist ein Holzbauteil, das unterhalb der Ortgangziegel oder -platten angebracht wird. Sie dient als Auflage für die Ziegel und schützt die Dachkonstruktion vor Wind und Wetter.
    4. Welche Materialien werden für die Ortgangausbildung verwendet?
      Für die Ortgangausbildung werden in der Regel Ortgangziegel oder -platten aus Ton, Beton oder Kunststoff verwendet. Die Wahl des Materials hängt von der Art der Dacheindeckung und den gestalterischen Vorlieben ab.
    5. Wie erkenne ich eine mangelhafte Ortgangausbildung?
      Eine mangelhafte Ortgangausbildung kann sich durch undichte Stellen, lose Ziegel oder Platten, Risse oder Beschädigungen zeigen. Auch Feuchtigkeitsschäden im Bereich des Ortgangs können ein Hinweis auf Mängel sein.
    6. Was kann ich tun, wenn ich Mängel an der Ortgangausbildung feststelle?
      Wenn Sie Mängel an der Ortgangausbildung feststellen, sollten Sie diese umgehend von einem Fachmann beheben lassen. Andernfalls können Folgeschäden entstehen.
    7. Wer ist für die Ortgangausbildung verantwortlich?
      Im Neubau ist in der Regel der Generalübernehmer oder der Dachdecker für die fachgerechte Ortgangausbildung verantwortlich. Bei Reparaturen oder Sanierungen ist der Eigentümer für die Instandhaltung des Ortgangs zuständig.
    8. Wie oft sollte der Ortgang kontrolliert werden?
      Der Ortgang sollte regelmäßig, idealerweise einmal jährlich, auf Schäden oder Mängel kontrolliert werden. Besonders nach starken Stürmen oder Unwettern ist eine Kontrolle empfehlenswert.

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  2. Ortgang Ausbildung: Bilder zur Dachziegel-Detailklärung

    Bilder
    Ich kenne mich mit Dachziegeldetails nicht so gut aus, aber andere Experten haben es leichter, wenn sie Bilder zu sehen bekommen.
  3. Friesenhaus Ortgang: Bildzusendung per E-Mail möglich

    Ich weiß leider nicht wie ich hier ein ...
    Ich weiß leider nicht, wie ich hier ein Bild hinterlegen kann. Per Email kann ich Ihnen gerne entsprechende Dateilfotos zukommen lassen.
    Gruß,
    Sabine Münze
    • Name:
    • Sabine Münze
  4. Ortgangziegel: Heisterholz (Rupp) als möglicher Lieferant

    Foto von Stefan Ibold

    mir schon klar
    Moin,
    tja, ist die Ortplatte ein Vertragsbestandteil oder nicht. Gute Frage. Rupp, besser Heisterholz, als ehemaliger Hersteller, war und ist der einzige, der Ortgangsteine dieser zweiteiligen Art anbietet.
    Ich musste die Platten immer separat bestellen.
    Sie sollten vielleicht mit dem Hersteller Kontakt aufnehmen. Ich hoffe, die Tel. Nr. stimmt noch, weil ich es eben mehrfach probiert habe, aber niemand abgenommen hat. 05707/8110.
    MfG
    Stefan Ibold
  5. Ortgang Ausbildung: Windfeder als Alternative – Erfahrungen?

    Hallo Herr Ibold Vielen Dank für die Info ...
    Hallo Herr Ibold!
    Vielen Dank für die Info. Die Baufirma, der Dachdecker und wir haben jeweils schon mit den zuständigen Technickern des Herstellers Kontakt aufgenommen. Dort hieß es, dass im Prinzip die Lösung mit der Windfeder auch OK sei.
    Defacto bleiben aber trotzdem die Löcher bei unserem Dach und das Problem mit der Ansicht. Haben Sie da ggf. einen Tipp? Ich weiß leider nicht genau, ob wir uns auf die Ausführungszeichnungen berufen können oder nicht. Von Seiten des Generalübernehmers ist, wie die vergangene Woche gezeigt hat, leider überhaupt kein Gegenkommen zu erwarten.
    Ihre Bemerkung hat mich aber auf etwas anderes gebracht: Wenn Sie wissen, dass der Hersteller seine Tondachziegel immer so ausführt, müsste das unser Generalübernehmer und die Dachdeckerfirma nicht auch wissen? Zumindest hätte das doch dann im Vorfeld geklärt und ggf. mit uns abgesprochen werden müssen.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Sabine Münze
    • Name:
    • Sabine Münze
  6. Dacheindeckung: Regensicherheit als Grundanforderung (Friesenhaus)

    Foto von

    da kommen wir ...
    Moin,
    ... in den Bereich der Rechtsberatung. Und das darf ich nicht.
    Die Eindeckung und das vielleicht als Hilfestellung, muss regensicher sein. Das gilt für das gesamte Dach.
    Wenn z.B. vorher andere Ziegel oder Dachsteine mit einem Schenkel nach unten angedacht waren, dann könnte man in der Tat darüber diskutieren, dass es bei einer Alternativlösung letztlich das gleiche Prinzip ist oder sein müsste.
    Richtig weiterhelfen kann Ihnen wohl nur der RA.
    Wo ist den das BVAbk.?
    Grüße
    Stefan Ibold
  7. Dachdeckung: Werkstoffe müssen geeignet & abgestimmt sein!

    Werkstoffe für Dachdeckungen
    , so die Fachregeln, müssen für den Anwendungsfall geeignet und aufeinander abgestimmt sein! Ist das etwa bei Ihnen der Fall? Regensicher heißt nicht zwangsläufig, dass kein Wasser unter die Abdeckung kommen darf. Am besten unabhängig vor Ort überprüfen lassen, denn ohne fachlichen Rat wird Ihnen der RA auch nicht weiterhelfen können.
  8. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Ortgang Ausbildung beim Friesenhaus: Details & Lösungen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Ortgang Ausbildung bei einem Friesenhaus mit glasierten Tondachziegeln. Es werden Details zur Ausführung, mögliche Probleme mit Ortgangziegeln und Alternativen wie die Windfeder diskutiert. Die Regensicherheit der Dacheindeckung wird als zentrales Kriterium hervorgehoben. Der Hersteller Rupp (Heisterholz) wird als möglicher Lieferant für spezielle Ortgangplatten genannt.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Dachdeckung: Werkstoffe müssen geeignet & abgestimmt sein! wird betont, dass die verwendeten Materialien für die Dacheindeckung geeignet und aufeinander abgestimmt sein müssen, um die Regensicherheit zu gewährleisten. Eine unabhängige Überprüfung vor Ort wird empfohlen.

    ✅ Zusatzinfo: Die Windfeder wird im Beitrag Ortgang Ausbildung: Windfeder als Alternative – Erfahrungen? als mögliche Alternative zur traditionellen Ortgangausbildung diskutiert, wobei die Vor- und Nachteile abgewogen werden müssen. Es ist wichtig, die Ausführungszeichnungen des Generalübernehmers zu prüfen.

    🔧 Praktische Umsetzung: Um die Situation besser beurteilen zu können, werden im Beitrag Ortgang Ausbildung: Bilder zur Dachziegel-Detailklärung Bilder der aktuellen Ausführung gefordert, um eine detailliertere Analyse der Dacheindeckung und der Ortgang Ausbildung zu ermöglichen.

    👉 Handlungsempfehlung: Kontaktieren Sie den Hersteller der Tondachziegel (Rupp/Heisterholz) direkt, um Details zu passenden Ortgangziegeln oder -platten zu erhalten (siehe Ortgangziegel: Heisterholz (Rupp) als möglicher Lieferant). Klären Sie vertragliche Details bezüglich der Ortgangausbildung mit dem Generalübernehmer und ziehen Sie ggf. einen Sachverständigen für Dachbau hinzu.

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  2. BAU-Forum - Dach - Windfeder und Ortgang am Friesenhaus: Montage, Materialien & Kostenüberblick
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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen

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