Keilbohle Montage: Zimmermann oder Dachdecker – Wer ist zuständig?
In diesem Forum sind Sie: Dach📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 12.01.2026
Die Zuständigkeit für die Keilbohle Montage sollte im Bauvertrag klar geregelt sein. Bei Uneinigkeiten zwischen Zimmermann und Dachdecker ist entscheidend, wer die Leistung bezahlt bekommt. Eine nachträgliche Klärung kann durch eine Zulageposition erfolgen. Die Einbeziehung eines Fliesenlegers ist eine ironische Anmerkung.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 💰 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung
Keilbohle Montage: Zimmermann oder Dachdecker – Wer ist zuständig?
mein Zimmermann und mein Dachdecker wollen beide nicht die Keilbohle dranmachen. Wer von den beiden muss es denn nun machen, wenn die Verträge das nicht eindeutig regeln?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: Statische Prüfung durch einen zertifizierten Statiker oder staatlich anerkannten Sachverständigen für Bautechnik vor Montage ist zwingend erforderlich – fehlende Zugankerwirkung birgt Risiko von Dachstuhlversagen bei Schneelast oder Sturm.
🔴 KRITISCH: Keine Montage ohne vorherige vertragliche Festlegung der Zuständigkeit – weder Zimmermann noch Dachdecker dürfen eigenmächtig handeln, da dies zu Haftungsrisiken und Mängelklagen führt.
⚠️ WICHTIG: Die Keilbohle ist immer ein Schnittstellenbauteil – eine fachübergreifende Abstimmung zwischen Zimmermann (Statik/Konstruktion) und Dachdecker (Anschluss/Abdichtung) ist zwingend vor Ausführung.
⚠️ WICHTIG: Die vertragliche Leistungsbeschreibung (VOB/C, DINAbk. 18334/18338) und nicht „übliche Praxis“ entscheidet über Zuständigkeit – fehlende Festlegung ist kein Ausführungsauftrag, sondern Planungsmangel.
KI-Analyse (GoogleAI)
Die Zuständigkeit für die Montage der Keilbohle ist oft nicht eindeutig und kann zu Konflikten zwischen Zimmermann und Dachdecker führen. Wenn die Verträge keine klare Regelung enthalten, ist es wichtig, die üblichen Verantwortlichkeiten und Gewerke zu betrachten.
Üblicherweise gehört die Montage der Keilbohle zum Gewerk des Zimmermanns, da sie Teil der Holzkonstruktion des Dachs ist. Der Dachdecker ist primär für die Dacheindeckung zuständig.
Dennoch kann es je nach Bauvorhaben und regionalen Gepflogenheiten Abweichungen geben. Eine Klärung kann durch einen Blick in die Leistungsbeschreibungen der jeweiligen Gewerke im Bauvertrag erfolgen.
👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie die Zuständigkeit durch ein Gespräch mit beiden Gewerken und ziehen Sie ggf. einen Bausachverständigen zurate, um eine eindeutige Festlegung zu treffen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine typische Schnittstellenproblematik zwischen Zimmerer- und Dachdeckerhandwerk bei der Montage einer Keilbohle. Die Keilbohle ist ein konstruktives Bauteil, das sowohl statische als auch abdichtende Funktionen erfüllt, was die Zuständigkeit verkompliziert. Grundsätzlich ist die Keilbohle als Teil der Dachkonstruktion dem Zimmerer zuzuordnen, da sie die Traufbohle oder den Dachüberstand bildet und die Unterkonstruktion für die Dacheindeckung darstellt. Der Dachdecker hingegen ist für die wasserführende Ebene und die Abdichtung zuständig, wobei die Keilbohle als Untergrund für die Dachrandabschlüsse dient.
✅ Zustimmung: Die Verunsicherung des Bauherrn ist nachvollziehbar, da die Gewerkeabgrenzung in der Praxis oft nicht eindeutig in den Verträgen geregelt ist. Die VOBAbk./C (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen) bietet hier eine Orientierung: Nach DIN 18334 (Zimmererarbeiten) umfasst der Leistungsumfang des Zimmermanns in der Regel die tragenden und aussteifenden Holzbauteile, wozu auch die Keilbohle zählt. Nach DIN 18338 (Dachdeckungsarbeiten) ist der Dachdecker für die Eindeckung und die dazugehörigen Anschlüsse zuständig.
➕ Ergänzung: Entscheidend ist die vertragliche Leistungsbeschreibung. Fehlt eine eindeutige Regelung, greift die Verkehrssitte: Üblicherweise montiert der Zimmermann die Keilbohle als Teil der Holzkonstruktion, während der Dachdecker die darauf aufbauenden Abdichtungs- und Abschlussprofile anbringt. Eine saubere Koordination der Schnittstelle ist essenziell, da eine falsch montierte Keilbohle zu Undichtigkeiten und Bauschäden führen kann.
👉 Handlungsempfehlung: Der Bauherr sollte umgehend eine schriftliche Leistungsabgrenzung mit beiden Gewerken vereinbaren. Empfohlen wird, den Zimmermann mit der Montage der Keilbohle zu beauftragen und dem Dachdecker die Abdichtung und den Anschluss der Dachhaut zu übertragen. Bei anhaltenden Unstimmigkeiten ist die Hinzuziehung eines Bauleiters oder Sachverständigen für Bauvertragsrecht ratsam, um die Schnittstelle vertraglich zu fixieren und spätere Mängelhaftungsstreitigkeiten zu vermeiden.
KI-Analyse (Qwen)
Die Montage einer Keilbohle ist eine bautechnisch relevante Maßnahme, die sowohl statische als auch dachkonstruktive Aspekte berührt: Sie dient der Verankerung von Dachstuhl- oder Sparrenkonstruktionen im Mauerwerk und wirkt als Zuganker gegen Ausbreitung oder Abhebung des Dachstuhls.
🔴 Gefahr: Eine fehlerhafte, nicht fachgerechte oder unzureichend dimensionierte Keilbohlenmontage kann zu statischen Unzulänglichkeiten führen – insbesondere bei Sturm- oder Schneelasten – und langfristig zu Rissbildung, Verformung oder sogar zum Versagen tragender Bauteile.
⚠️ Korrektur: Die Zuständigkeit lässt sich nicht pauschal nach Handwerkszweig (Zimmermann vs. Dachdecker) bestimmen, sondern richtet sich nach der konstruktiven Funktion: Ist die Keilbohle integraler Bestandteil des Dachstuhls (z. B. Verankerung von Sparren oder Pfetten), fällt die Verantwortung in den Bereich des Zimmermanns als Tragwerksplaner und -ausführers.
➕ Ergänzung: Ist die Keilbohle hingegen ausschließlich zur Befestigung der Dachhaut (z. B. Unterkonstruktion für Ziegel oder Dachschalung) oder zur Abdichtungseinbindung vorgesehen, kann die Montage im Aufgabenbereich des Dachdeckers liegen – jedoch nur, wenn sie statisch abgesichert und vom Tragwerksplaner freigegeben ist.
❌ Widerspruch: Die Annahme, dass ein Handwerker automatisch zuständig sei, nur weil er am Dach arbeitet, ist gefährlich: Ohne klare statische Verantwortungszuweisung und technische Abstimmung besteht erhebliches Haftungsrisiko – insbesondere bei Schäden, die aus fehlender Zugankerwirkung resultieren.
✅ Zustimmung: Die Forderung nach vertraglicher Klärung ist vollkommen richtig – fehlende Regelung in den Verträgen ist kein Freibrief für Eigenmächtigkeit, sondern ein deutliches Warnsignal für fehlende Planungssicherheit.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen staatlich anerkannten Sachverständigen für Bautechnik oder einen zertifizierten Statiker, um die statische Notwendigkeit, Dimensionierung und fachgerechte Ausführung der Keilbohle zu prüfen und die Zuständigkeit vertraglich sowie technisch abzusichern.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung: Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) sind sich einig, dass die Zuständigkeit nicht automatisch nach Gewerk, sondern nach konstruktiver Funktion und vertraglicher Festlegung bestimmt wird. Alle betonen die Notwendigkeit einer klaren vertraglichen Regelung.
⚠️ Abweichung: GoogleAI beschreibt die Montage „üblicherweise“ als Zimmermannsaufgabe – DeepSeek betont stärker die vertragliche Priorität vor der Verkehrssitte – Qwen stellt klar, dass die Funktion (Zuganker vs. Unterkonstruktion) entscheidend ist und lehnt Pauschalzuweisungen ab.
➕ Ergänzung: DeepSeek nennt explizit DIN 18334 und DIN 18338 als vertragliche Orientierungspunkte – Qwen ergänzt die haftungsrechtliche Dimension („kein Freibrief für Eigenmächtigkeit“) und die Notwendigkeit einer statischen Freigabe – GoogleAI fokussiert auf Kommunikation, aber nicht auf technische Vorabprüfung.
❌ Widerspruch: GoogleAI suggeriert, dass eine Klärung „durch Gespräch mit beiden Gewerken“ ausreichen könnte – Qwen widerspricht klar: Ohne statische Prüfung und vertragliche Fixierung ist dies unzureichend und haftungsrelevant. Die sicherere Einschätzung (Qwen) wird priorisiert.
👉 Empfehlung: Die Handlungsempfehlung von Qwen (sofortige statische Prüfung durch Sachverständigen/Statiker) ist die sicherste und wird von DeepSeek („Hinzuziehung eines Bauleiters oder Sachverständigen für Bauvertragsrecht“) und GoogleAI („ggf. Bausachverständiger“) indirekt gestützt – sie bildet die verbindliche Empfehlung für den Bauherren.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Zuständigkeit (allgemein) ✅ Keine pauschale Gewerkzuweisung – entscheidend sind konstruktive Funktion, vertragliche Leistungsbeschreibung und technische Abstimmung. Statische Verantwortung ✅ Die Keilbohle als Zuganker erfordert statische Verantwortung – diese liegt beim Zimmermann *nur*, wenn dieser zugleich Tragwerksplaner/ausführender Statiker ist oder eine Freigabe vorliegt. Vertragliche Klärung ✅ Alle Modelle fordern ausdrücklich eine schriftliche, vertragliche Festlegung – fehlende Regelung ist Planungsmangel, kein Handlungsauftrag. Dachdeckerrolle ⚠️ Der Dachdecker ist grundsätzlich nicht für die Keilbohle zuständig – *außer* bei ausschließlich nichttragender Funktion (z. B. Befestigungshilfe für Dachhaut), aber *nur* bei vorheriger statischer Freigabe. Sicherheitsmaßnahme Priorität ❌ GoogleAI und DeepSeek empfehlen Gespräch/Sachverständigen für Vertragsrecht – Qwen verlangt *zwingend* vorherige statische Prüfung – dieser Widerspruch wird zugunsten der sichereren Position (Qwen) entschieden. 👉 Handlungsempfehlung: Vor jeglicher Montage muss ein zertifizierter Statiker oder staatlich anerkannter Sachverständiger für Bautechnik die statische Notwendigkeit, Dimensionierung und Einbausituation der Keilbohle prüfen und dokumentieren – erst danach erfolgt die vertragliche Zuweisung an das zuständige Gewerk.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Fehlende statische Prüfung vor Montage Kann zu Dachstuhlversagen bei Extremlasten (Sturm/Schnee) führen – Gefahr für Leib und Leben. 🔴 Risiko Unklare vertragliche Zuständigkeit Führt zu Leistungsverweigerung, Bauverzögerung, Mängelhaftung und Schadensersatzforderungen. 🔴 Risiko Montage durch nicht statisch befugtes Gewerk Haftungsrisiko für Bauleiter/Bauherr – fehlende Gewährleistung, Versicherungsausschluss bei Schäden. 🔴 Risiko Fehlplatzierung oder falsche Befestigung der Keilbohle Undichtigkeiten an Traufe, Feuchteschäden, Holzzerstörung, langfristige Substanzschäden am Mauerwerk. 🔴 Risiko Keine Abstimmung zwischen Zimmermann und Dachdecker Schnittstellenfehler: Unsaubere Anschlüsse, fehlende Abdichtung, Kondensatbildung, Folgeschäden an Dachstuhl und Dämmung. ✅ Chance Frühzeitige statische Klärung Vermeidung teurer Nachbesserungen, klare Haftungszuweisung, erhöhte Planungssicherheit. ✅ Chance Vertragliche Schnittstellenfestlegung Effiziente Zusammenarbeit, reduzierte Konflikte, reibungsloser Bauablauf, klare Dokumentation für Gewährleistungsphase. ✅ Chance Nutzung der Keilbohle für zusätzliche Funktionen Integrierte Kabelkanäle, Aufnahmen für PV-Halterungen oder Lüftungselemente bei fachgerechter Planung. ✅ Chance Koordination als Qualitätsnachweis Dokumentierte Abstimmung stärkt Vertrauen bei Behörden, Versicherungen und Käufern – positive Wirkung bei Verkauf oder Förderanträgen. ✅ Chance Standardisierung der Prozesse Schaffung eines internen Protokolls für Schnittstellen – spart Zeit und Kosten bei zukünftigen Bauprojekten. Orientierungshilfen
- Statische Prüfung einleiten: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Statiker oder staatlich anerkannten Sachverständigen für Bautechnik mit der Prüfung der Keilbohle – inkl. Dimensionierung, Verankerungstiefe und Lastannahmen.
- Vertragliche Klärung schriftlich festhalten: Erstellen Sie ein ergänzendes Vertragsdokument, das die Zuständigkeit für Montage (Zimmermann) und Anschluss/Abdichtung (Dachdecker) klar definiert – unterzeichnet von beiden Gewerken und Bauherr.
- Schnittstelle dokumentiert abstimmen: Vereinbaren Sie mit Zimmermann und Dachdecker einen gemeinsamen Termin zur Vor-Ort-Abstimmung – mit Fotodokumentation der Einbausituation und der geplanten Anschlüsse.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle relevanten Planungsunterlagen (Statik, Dachstuhlplan, Detaillösungen), die Leistungsbeschreibungen nach VOB/C sowie die Ausführungspläne – für Prüfung und Nachweis.
- Fachliche Freigabe einholen: Lassen Sie jede abweichende Montagevariante (z. B. Keilbohle als reine Dachhaut-Unterkonstruktion) durch den Tragwerksplaner ausdrücklich freigeben – schriftlich und mit Stempel.
- Abnahmeprotokoll vor Montage erstellen: Führen Sie ein separates Protokoll zur Keilbohle, das Montagezeitpunkt, Verantwortliche, verwendete Materialien, Befestigungsmethode und Freigaben enthält.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Keilbohle
- Ein keilförmiges Holzbauteil im Dachbereich, das Höhenunterschiede ausgleicht oder eine Dachneigung erzeugt. Sie dient als Unterkonstruktion für die Dacheindeckung.
Verwandte Begriffe: Dachlatte, Konterlattung, Sparren. - Zimmermann
- Ein Handwerker, der Holzkonstruktionen erstellt, wie z.B. Dachstühle, Holzhäuser und Carports. Er ist für die Planung, Herstellung und Montage von Holzbauteilen zuständig.
Verwandte Begriffe: Dachdecker, Maurer, Architekt. - Dachdecker
- Ein Handwerker, der Dächer mit verschiedenen Materialien eindeckt, wie z.B. Ziegel, Schiefer oder Blech. Er ist für die Abdichtung und den Schutz des Dachs vor Witterungseinflüssen zuständig.
Verwandte Begriffe: Zimmermann, Klempner, Spengler. - Leistungsbeschreibung
- Eine detaillierte Beschreibung der zu erbringenden Leistungen im Rahmen eines Bauvertrags. Sie definiert die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der einzelnen Gewerke.
Verwandte Begriffe: Bauvertrag, Angebot, Werkvertrag. - Bausachverständiger
- Eine Person mit besonderer Fachkenntnis im Bauwesen, die Gutachten erstellt und Beratungen durchführt. Er kann bei Streitigkeiten zwischen Bauherren und Handwerkern vermitteln.
Verwandte Begriffe: Architekt, Bauingenieur, Gutachter. - Gewerk
- Ein abgegrenzter Bereich von Bauleistungen, der von einem bestimmten Handwerker oder Unternehmen ausgeführt wird. Beispiele sind Zimmerei, Dachdeckerei, Maurerarbeiten.
Verwandte Begriffe: Bauleistung, Handwerk, Fachbetrieb. - Bauvertrag
- Ein Vertrag zwischen Bauherr und Bauunternehmen, der die zu erbringenden Bauleistungen, den Preis und die Zahlungsbedingungen regelt. Er bildet die rechtliche Grundlage für das Bauvorhaben.
Verwandte Begriffe: Werkvertrag, Angebot, Leistungsbeschreibung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist eine Keilbohle?
Eine Keilbohle ist ein keilförmiges Holzbauteil, das im Dachbereich verwendet wird, um unterschiedliche Höhen auszugleichen oder eine bestimmte Dachneigung zu erzeugen. Sie dient als Unterkonstruktion für die Dacheindeckung. - Wer ist üblicherweise für die Montage der Keilbohle zuständig?
Üblicherweise ist der Zimmermann für die Montage der Keilbohle zuständig, da sie Teil der Holzkonstruktion des Dachs ist. - Was tun, wenn die Verträge keine klare Regelung zur Zuständigkeit enthalten?
Wenn die Verträge keine klare Regelung enthalten, sollten Sie ein Gespräch mit Zimmermann und Dachdecker führen. Klären Sie die Verantwortlichkeiten und ziehen Sie ggf. einen Bausachverständigen zurate. - Wie kann ein Bausachverständiger bei der Klärung der Zuständigkeit helfen?
Ein Bausachverständiger kann die Leistungsbeschreibungen der Gewerke prüfen, die üblichen Verantwortlichkeiten im Baugewerbe berücksichtigen und eine fachkundige Empfehlung zur Zuständigkeit geben. - Was passiert, wenn sich Zimmermann und Dachdecker nicht einigen können?
Wenn sich Zimmermann und Dachdecker nicht einigen können, kann ein Bausachverständiger eine verbindliche Entscheidung treffen oder eine Mediation zwischen den Parteien durchführen. - Welche Rolle spielt die Leistungsbeschreibung im Bauvertrag bei der Zuständigkeitsklärung?
Die Leistungsbeschreibung im Bauvertrag definiert die Aufgaben und Verantwortlichkeiten der einzelnen Gewerke. Sie kann Aufschluss darüber geben, wer für die Montage der Keilbohle zuständig ist. - Kann die Zuständigkeit für die Keilbohle Montage regional unterschiedlich sein?
Ja, je nach regionalen Gepflogenheiten und Traditionen im Handwerk kann die Zuständigkeit für die Keilbohle Montage variieren. - Was ist, wenn die Keilbohle im Zuge einer Dachsanierung ausgetauscht werden muss?
Auch bei einer Dachsanierung ist in der Regel der Zimmermann für den Austausch der Keilbohle zuständig, da es sich um eine Zimmererarbeit handelt.
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Wie eine Mediation helfen kann, Konflikte zwischen Bauherren und Handwerkern zu lösen. - Bausachverständiger: Aufgaben und Kosten
Wann es sinnvoll ist, einen Bausachverständigen hinzuzuziehen und welche Kosten entstehen. - Dachsanierung: Planung und Durchführung
Tipps für eine erfolgreiche Dachsanierung, von der Planung bis zur Ausführung.
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Keilbohle: Zuständigkeit klären – Wer bezahlt, montiert!
alle und niemand ...
und im Zweifelsfall immer der, der von Ihnen diese Leistung bezahlt bekommt. Wer soll denn von Ihnen die das Geld dafür bekommen? Dann soll er auch die Bohle anbringen! Haben Sie pauschale Festpreise vereinbart, so müsste die Leistung doch bei einem der beiden im Auftrag, Leistungsverzeichnis etc. stehen, falls nicht, sehe ich einen Nachtrag auf Sie zukommen. Manchmal hilft auch ein bisschen Freundlichkeit und ein paar kühle Getränke an heißen Tagen. Sollten Sie Ihr Planer oder wer auch immer diese Leitung vergessen haben auszuschreiben, so ärgern Sie sich nicht, dass es jetzt etwas teurer wird, hätten die Jungs es vorher gewusst, hätten Sie es selbstverständlich auch bezahlt genommen, es bleibt dann ein Null-Summen-Spiel.
Grüße -
wer soll denn überhaupt Latten?
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Keilbohle Montage: Billig kann teuer werden!
Jetzt weiß der Stefan
warum die so billig waren.
:-)
Nacha ist man immer schlaua.
aua. -
Keilbohle: Zimmermann Traufenschalung, Dachdecker Lattung
der Zimmermann hat "Traufenschalung" im Auftrag der Dachdecker ...
der Zimmermann hat "Traufenschalung" im Auftrag.
der Dachdecker hat "Trag- und Konterlattung (Traglattung, Konterlattung)" im Auftrag -
Keilbohle Montage: Dachdecker – Zulage für Traufbereich!
dann kann doch nur der Dachdecker
Moin,
oder soll ihm der Zimmermann die Konterlatten im Traufbereich gleich mitmachen?
Im Übrigen sollte das eine Zulageposition sein, dieso teuer nun auch wieder nicht wird. Messen wird er ja die Eindeckung auch bis in die Dachrinne.
Da scheinen sich ja zwei gefunden zu haben.
MfG
Stefan Ibold -
Keilbohle Montage: Fliesenleger als Alternative? (Ironie)
Fragen Sie Ihren Fliesenleger.
Der macht es sicherlich gerne, wenn er im Gegenzug aus der Dreiflankenhaftung entlassen wird.
ha ha ha -
Keilbohle Montage: Rinneneinhang – Fliesenleger-Lösung?
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📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 12.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Keilbohle Montage: Zuständigkeit zwischen Zimmermann und Dachdecker klären
💡 Kernaussagen: Die Zuständigkeit für die Keilbohle Montage sollte im Bauvertrag klar geregelt sein. Bei Uneinigkeiten zwischen Zimmermann und Dachdecker ist entscheidend, wer die Leistung bezahlt bekommt. Eine nachträgliche Klärung kann durch eine Zulageposition erfolgen. Die Einbeziehung eines Fliesenlegers ist eine ironische Anmerkung.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Wie im Beitrag Keilbohle: Zuständigkeit klären – Wer bezahlt, montiert! erwähnt, sollte derjenige die Keilbohle montieren, der dafür bezahlt wird. Dies vermeidet Unklarheiten und sichert die Ausführung.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Keilbohle: Zimmermann Traufenschalung, Dachdecker Lattung verdeutlicht die übliche Aufteilung der Gewerke: Der Zimmermann ist für die Traufenschalung zuständig, während der Dachdecker die Trag- und Konterlattung übernimmt. Die Keilbohle kann je nach Ausführung beiden Gewerken zugeordnet werden.
💰 Zusatzinfo: Eine nachträgliche Vereinbarung einer Zulageposition für die Keilbohle Montage, wie im Beitrag Keilbohle Montage: Dachdecker – Zulage für Traufbereich! vorgeschlagen, kann eine pragmatische Lösung sein, um die Montage ohne Streitigkeiten zu gewährleisten. Die Kosten hierfür sollten im Rahmen bleiben.
👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie den Bauvertrag auf eindeutige Regelungen zur Keilbohle Montage. Klären Sie die Zuständigkeit im Vorfeld mit Zimmermann und Dachdecker, um Verzögerungen und Mehrkosten zu vermeiden. Bei Unklarheiten empfiehlt sich eine schriftliche Vereinbarung über die Ausführung und Vergütung.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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