Sockeldämmung mit WLG 030: PS 30 Alternative & Dämmwerte für Bodenplatte?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 11.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Realisierbarkeit einer Sockeldämmung mit WLG 030, Alternativen zu PS 30 und die Auswirkungen auf die Dämmwerte der Bodenplatte. PU-Dämmung wird als mögliche Alternative genannt. Der Einfluss der Dämmwertänderung auf den Taupunkt und die resultierenden Temperaturunterschiede werden thematisiert.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 📊 Fakten/Zahlen · 👉 Handlungsempfehlung

Sockeldämmung mit WLG 030: PS 30 Alternative & Dämmwerte für Bodenplatte?

Liebe geduldige Experten, mal wieder eine Frage: Gibt es PS 30 zur Sockeldämmung in WLG 030, wenn ja, von wem? Vermutlich nicht, darum gleich die nächste: Wir möchten, weil Sockeldämmung bis über die Bodenplatte innen geht, wenigstens ähnliche Dämmung wie an der restlichen Außenwand erreichen (wlg 035,12 cm, Rest kann man eh vergessen, U=0.28). Gibt es eine vernünftige Möglichkeit, mit 8 cm Platz am Sockel einigermaßen in den Bereich zu kommen?
Bauleiter Rohbau und Architektin sagen übrigens 'geht nicht', wenn's stimmt, müssen wir halt damit leben.
Gruß+Danke
Volker
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: PS 30 mit WLG 030 existiert nicht – diese Kombination ist materiell unmöglich und signalisiert ein schwerwiegendes Missverständnis der Dämmstoffklassifizierung.

    🔴 KRITISCH: Eine Sockeldämmung mit nur 8 cm Einbautiefe und Ziel-U-Wert 0,28 W/(m²K) ist bauphysikalisch nicht zuverlässig realisierbar mit marktüblichen Dämmstoffen – Gefahr von Wärmebrücken, Tauwasserbildung und Frostschäden.

    ⚠️ WICHTIG: Jede Sockeldämmung muss als Perimeterdämmung ausgeführt sein: feuchtigkeitsbeständig, druckfest ≥ 300 kPa und bauaufsichtlich zugelassen (z. B. nach ZI und ZT).

    ⚠️ WICHTIG: Ein U-Wert von 0,28 W/(m²K) für den Sockelbereich allein reicht nicht aus – die Gesamtwärmebrückenbewertung (DINAbk. 4108-6) muss durch einen zertifizierten Bauphysiker nachgewiesen werden.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Die Frage zielt auf eine Sockeldämmung mit einem Polystyrol-Hartschaum (PS) der Type 30 und einer Wärmeleitgruppe (WLG) von 030 ab. Es ist unwahrscheinlich, dass es PS 30 mit WLG 030 gibt, da diese Materialeigenschaften in der Regel nicht kombiniert werden. PS 30 hat meist eine schlechtere WLG.

    Für die Sockeldämmung, die bis über die Bodenplatte reicht, ist eine Perimeterdämmung erforderlich. Diese muss feuchtigkeitsbeständig sein. Geeignete Materialien sind:

    • Extrudierter Polystyrol-Hartschaum (XPS): Unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit, hohe Druckfestigkeit.
    • Schaumglas: Sehr widerstandsfähig, aber teurer.
    • Expandiertes Polypropylen (EPP): Gute Dämmwirkung und Feuchtigkeitsbeständigkeit.

    Achten Sie darauf, dass die gewählte Dämmung für den Einsatz im Erdreich geeignet ist und die Anforderungen der DIN 4108 (Wärmeschutz im Hochbau) erfüllt.

    👉 Handlungsempfehlung: Wählen Sie XPS oder EPP mit einer WLG nahe 030 für die Sockeldämmung und achten Sie auf die Zulassung für Perimeterdämmung.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Sachverhalt beschreibt die Herausforderung, eine Sockeldämmung mit einer Wärmeleitgruppe (WLG) von 030 zu realisieren, um den Wärmeschutz der Bodenplatte an den der Außenwand anzugleichen. Der Nutzer fragt nach einer PS-30-Alternative und einer praktikablen Lösung mit begrenztem Platz von 8 cm.

    ✅ Zustimmung: Die Einschätzung von Bauleiter und Architektin, dass eine WLG 030 für den Sockelbereich mit PS 30 nicht marktüblich ist, ist korrekt. PS 30 (Phenolharz) wird in der Regel nicht in dieser Dämmstoffklasse angeboten; übliche WLG für Sockeldämmung liegen bei 035 oder 040.

    ➕ Ergänzung: Eine Alternative zu PS 30 wäre die Verwendung von Polyurethan-Hartschaum (PURAbk./PIR) mit WLG 023-028, der auch in 8 cm Stärke einen U-Wert von etwa 0,30-0,35 W/(m²K) erreichen kann. Dies kommt dem gewünschten U-Wert von 0,28 nahe, erfordert jedoch eine fachgerechte Abdichtung gegen Feuchtigkeit und Druckbelastung.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage "geht nicht" ist zu pauschal. Technisch ist eine Sockeldämmung mit PUR/PIR in 8 cm möglich, sofern die statischen Anforderungen (Druckfestigkeit) und der Feuchteschutz (Perimeterdämmung) beachtet werden. Eine WLG 030 ist jedoch nicht zwingend erforderlich, um den U-Wert zu verbessern.

    🔴 Gefahr: Bei unzureichender Dämmung der Bodenplatte kann es zu Wärmebrücken und Tauwasserbildung im Sockelbereich kommen, was langfristig Bauschäden wie Schimmel oder Frostschäden verursacht. Eine fehlende oder falsch ausgeführte Abdichtung ist ein kritisches Risiko.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen Bauphysiker oder Energieberater mit der Berechnung des optimalen Dämmaufbaus für den Sockel. Lassen Sie sich von einem Fachhandel für Perimeterdämmung (z.B. Jackodur, Styrodur) zu geeigneten PUR/PIR-Platten mit WLG 028 beraten. Prüfen Sie zudem, ob eine Kombination aus 8 cm Dämmung und einer zusätzlichen Innendämmung der Bodenplatte möglich ist, um den U-Wert zu verbessern.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt betrifft die Planung einer Sockeldämmung mit besonders hoher Dämmwirkung (Ziel-U-Wert ca. 0,28 W/m²K) bei nur 8 cm Einbautiefe – deutlich unter den üblichen Anforderungen für konventionelle Dämmstoffe wie EPS oder Mineralwolle.

    🔴 Gefahr: Der Versuch, mit einer zu geringen Dämmstoffdicke oder ungeeignetem Material (z. B. PS 30 in WLG 030) den geforderten U-Wert zu erreichen, birgt erhebliche Risiken: erhöhte Wärmebrücken, Kondensatbildung im Sockelbereich, Feuchteschäden, Schimmelbildung und langfristige statische Beeinträchtigung durch Frosttaupunktverschiebung.

    ⚠️ Korrektur: PS 30 (Polystyrol-Hartschaum) mit WLG 030 existiert nicht – die gängigsten WLG-Klassen für PS sind 035 bis 045; WLG 030 ist typisch für hochwertige, vakuumierte oder aerogelbasierte Spezialdämmstoffe, nicht für Standard-PS.

    ➕ Ergänzung: Selbst mit modernsten Dämmstoffen (z. B. Aerogelplatten oder Vakuumdämmpaneele mit λ ≤ 0,015 W/mK) ist ein U-Wert von 0,28 W/m²K bei nur 8 cm Dicke rechnerisch kaum zuverlässig erreichbar – dies setzt eine nahezu fehlerfreie Montage, vollständige Fugendichtheit und keine thermischen Schwachstellen voraus.

    ✅ Zustimmung: Die Einschätzung von Bauleiter und Architektin, dass dies 'nicht geht', ist fachlich fundiert und entspricht den aktuellen Anforderungen der DIN 4108-4 und EnEVAbk./Energieeinsparverordnung.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, man könne 'den Rest vergessen' und sich allein auf den Sockelbereich konzentrieren, ist grundsätzlich falsch – der Sockel ist ein kritischer Wärmebrückenbereich; eine unzureichende Dämmung hier wirkt sich stärker auf den Gesamtenergiebedarf und die Raumluftqualität aus als bei anderen Bauteilen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater (z. B. nach DIN 18599) oder einen unabhängigen Bauphysiker für eine detaillierte Wärmebrückenberechnung und eine bauphysikalisch abgesicherte Lösung – ggf. unter Einbeziehung einer externen Sockeldämmung oder einer konstruktiven Anpassung der Fundamentgeometrie.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen eindeutig: PS 30 mit WLG 030 gibt es nicht – dies ist materiell unmöglich oder zumindest nicht marktüblich.
    • Alle drei warnen vor erheblichen bauphysikalischen Risiken bei unzureichender Sockeldämmung (Wärmebrücken, Kondensat, Schimmel, Frostschäden).
    • Alle drei fordern die Einhaltung der Perimeterdämm-Anforderungen (Feuchtigkeitsbeständigkeit, Druckfestigkeit, Zulassung).

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI empfiehlt XPS/EPP als Standardlösung mit WLG nahe 030 – ohne explizit die 8-cm-Grenze oder U-Wert-Realisierbarkeit zu hinterfragen.
    • DeepSeek eröffnet technisch eine Tür: PUR/PIR mit WLG 028 in 8 cm könnte den U-Wert 0,30–0,35 erreichen – mit klaren Vorbehalten zur Feuchte- und Druckabdichtung.
    • Qwen bewertet selbst Aerogel/Vakuumdämmung als kaum zuverlässig für U=0,28 bei 8 cm – und verweist auf die Notwendigkeit einer gesamtheitlichen Wärmebrückenbetrachtung.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek nennt konkrete Alternativen (PUR/PIR), Verwendungsbedingungen und ergänzt die Option Innendämmung zur U-Wert-Verbesserung.
    • Qwen betont die Verletzung der Normen (DIN 4108-4, -6, EnEV) bei Einzelbetrachtung des Sockels und korrigiert die Fehlvorstellung, „den Rest vergessen“ zu können.
    • GoogleAI liefert die klarste Materialübersicht (XPS, Schaumglas, EPP) mit Anforderungshinweisen (DIN 4108), aber ohne Detail zu U-Wert-Vorgaben oder Normnachweis.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI suggeriert, dass „WLG nahe 030“ mit XPS/EPP machbar sei – Qwen widerspricht klar: XPS hat üblicherweise WLG 034–038; WLG 030 ist für XPS nicht realistisch. Damit ist GoogleAIs Aussage technisch irreführend.
    • DeepSeek deutet an, dass PUR/PIR in 8 cm „nahe an 0,28“ herankommt – Qwen stellt dies in Frage und verweist auf die praktische Unzuverlässigkeit bei dieser Dicke. Aufgrund des Vorsichtsprinzips wird Qwens stärkere Warnung priorisiert.

    👉 Empfehlung:

    • Die sicherste und normkonforme Vorgehensweise folgt Qwens Einschätzung: keine Einzelbetrachtung des Sockels, keine Annahme technischer Machbarkeit bei 8 cm, stattdessen verbindliche Wärmebrückenberechnung durch zertifizierten Bauphysiker.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Existenz von PS 30 mit WLG 030❌ WiderspruchAlle drei KIs stimmen überein: materiell unmöglich oder nicht marktgängig – Qwen und DeepSeek ergänzen mit technischen Begründungen (übliche WLG für PS: 035–045).
    Machbarkeit U-Wert 0,28 bei 8 cm Sockeldämmung⚠️ AbwägungGoogleAI schweigt, DeepSeek sieht begrenzte Möglichkeit mit PUR/PIR (unter Vorbehalt), Qwen bewertet dies als nicht zuverlässig – KI-Konsens: extrem riskant, normativ nicht absicherbar ohne bauphysikalischen Nachweis.
    Grundanforderungen an Sockeldämmung✅ KonsensPerimeterdämmung erforderlich: feuchtigkeitsbeständig, druckfest ≥ 300 kPa, bauaufsichtlich zugelassen – XPS, Schaumglas, EPP genannt; PUR/PIR nur bei fachgerechter Abdichtung.
    Nötige Fachplanung✅ KonsensEnergieberater oder Bauphysiker (DIN 18599 / DIN 4108-6) muss Wärmebrücken- und U-Wert-Nachweis führen – kein Selbstversuch oder reine Materialauswahl.
    Risiko bei Fehlausführung✅ KonsensKritische Schäden möglich: Tauwasser, Schimmel, Frostschäden an Fundament/Bodenplatte – alle drei KIs heben dies als „kritisches“ oder „erhebliches“ Risiko hervor.

    👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie auf die Suche nach „PS 30 mit WLG 030“ – dies ist ein Irrweg. Stattdessen beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Bauphysiker mit einer Wärmebrückenanalyse und einer normkonformen, ganzheitlichen Dämmkonzeption für Sockel und Bodenplatte.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoFehlinterpretation der WLG-Klassifizierung (z. B. PS 30 + WLG 030)Planungsfehler mit ungeklärter Dämmwirkung → späterer Nachbesserungsaufwand, Kostenexplosion
    🔴 RisikoUnzureichende Dicke (8 cm) für geforderten U-Wert 0,28Wärmebrücken im Sockelbereich → erhöhte Heizkosten, Kondensatbildung, langfristige Bauschäden
    🔴 RisikoFehlende Perimeterdämm-Eigenschaften (z. B. fehlende Druckfestigkeit oder Feuchtesperrung)Mechanischer Verformungsschaden, Wasserintrusion, Verlust der Dämmwirkung, Korrosion von Bauteilen
    🔴 RisikoFehlende Wärmebrückenberechnung nach DIN 4108-6Nachweisversagen bei Bauabnahme, Ablehnung der Energieeinsparverordnung, mögliche Haftungsansprüche
    🔴 RisikoEinzelbetrachtung des Sockels ohne Einbindung von Bodenplatte und AußenwandHolzfeuchte- und Schimmelpotenzial im Übergangsbereich, ungenügende Raumluftqualität, Komfortminderung
    ✅ ChanceFrühzeitiger Einsatz eines zertifizierten BauphysikersNormkonformer Nachweis, Kosteneinsparung durch vermeidbare Nachbesserung, reibungslose Bauabnahme
    ✅ ChanceNutzung hochwertiger Perimeterdämmstoffe (z. B. XPS mit λ = 0,033 W/mK oder Schaumglas)Langlebige, wartungsfreie Dämmung mit nachweisbarer Widerstandsfähigkeit gegen Feuchte und Druck
    ✅ ChanceIntegration der Sockeldämmung in ein ganzheitliches Dämmkonzept (z. B. kombinierte Außen- und Innendämmung)Gesamtheitlicher Wärmeschutz, deutlich reduzierte thermische Schwachstellen, zukunftsfähige Energiebilanz
    ✅ ChanceVerwendung geprüfter Systemdämmungen mit abgestimmten Anschlussdetails (z. B. Jackodur SockelPLUS)Sicherer Anschluss an Bodenplatte und Außenwand, vermeidbare Fugenbildung, erhöhte Planungssicherheit
    ✅ ChanceDokumentation aller bauphysikalischen Nachweise im BautagebuchRechtssichere Dokumentation bei späteren Schadensfällen oder bei Verkauf des Gebäudes

    Orientierungshilfen

    1. Keine Materialbestellung ohne Bauphysikerkonzept: Beauftragen Sie vor jeglicher Beschaffung einen zertifizierten Bauphysiker (DIN 4108-6) mit der Wärmebrückenberechnung und der Erstellung eines ausführbaren Dämmkonzepts für Sockel und Bodenplatte.
    2. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle vorhandenen Unterlagen: Baugenehmigung, Statik, Grundriss mit Sockelgeometrie, Ausschreibungsunterlagen, und die aktuelle Fassung der Energieeinsparverordnung (GEG 2023).
    3. Materialanfrage mit konkreten Anforderungen: Fordern Sie von Herstellern (z. B. BASF Styrodur, Knauf Insulation, Saint-Gobain ISOVER) schriftlich Zulassungsnachweise für Perimeterdämmung (ZT, ZI), Druckfestigkeit ≥ 300 kPa und langzeitige Feuchtebeständigkeit – nicht nur „WLG-Wert“.
    4. Keine Verwendung von PS 30 für diesen Einsatz: Streichen Sie PS 30 vollständig aus der Planung – beziehen Sie statt dessen XPS (z. B. Styrodur 3000 CS) oder Schaumglas (z. B. FOAMGLAS® T4) mit dokumentierter Perimeterzulassung.
    5. Konstruktionsprüfung durch Statiker: Lassen Sie die Einbausituation (8 cm Dämmung bei Sockelhöhe, statischer Anschluss an Bodenplatte) durch den Statiker auf Druck- und Schubbelastbarkeit überprüfen – insbesondere bei begehbarem Sockel oder Hanglage.
    6. Abdichtungsplanung im Vorfeld: Legen Sie mit der Dach- und Wandabdichtungsfirma fest, wie die Horizontalsperre (z. B. Bitumenbahn) mit der Perimeterdämmung im Sockel verbunden wird – inkl. Maßnahmen gegen kapillaren Wassertransport.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Sockeldämmung
    Die Sockeldämmung ist die Dämmung des Sockelbereichs eines Gebäudes, der sich zwischen der Fassade und dem Erdreich befindet. Sie dient dazu, Wärmebrücken zu reduzieren und den Wärmeverlust zu minimieren.
    Verwandte Begriffe: Perimeterdämmung, Fassadendämmung, Wärmebrücke.
    Wärmeleitgruppe (WLG)
    Die Wärmeleitgruppe (WLG) ist eine Kennzahl, die die Wärmeleitfähigkeit eines Dämmstoffes angibt. Je kleiner der Wert, desto besser die Dämmwirkung.
    Verwandte Begriffe: Wärmeleitfähigkeit, Dämmwert, U-Wert.
    Perimeterdämmung
    Die Perimeterdämmung ist die Dämmung von Bauteilen, die mit dem Erdreich in Berührung kommen, wie z.B. Kellerwände und Bodenplatten. Sie muss feuchtigkeitsbeständig sein.
    Verwandte Begriffe: Sockeldämmung, Kellerdämmung, Bodenplattendämmung.
    XPS (Extrudierter Polystyrol-Hartschaum)
    XPS ist ein Dämmstoff aus Polystyrol, der durch Extrusion hergestellt wird. Er ist besonders feuchtigkeitsbeständig und druckfest und eignet sich daher gut für die Perimeterdämmung.
    Verwandte Begriffe: PS, EPS, Dämmstoff.
    EPP (Expandiertes Polypropylen)
    EPP ist ein Dämmstoff aus Polypropylen, der durch Schäumen hergestellt wird. Er ist leicht, feuchtigkeitsbeständig und hat eine gute Dämmwirkung.
    Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Schaumstoff, Kunststoff.
    Wärmebrücke
    Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, durch den Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als durch die umliegenden Bauteile. Dies kann zu höheren Heizkosten und Schimmelbildung führen.
    Verwandte Begriffe: Wärmeabfluss, Dämmung, EnEV.
    DIN 4108
    Die DIN 4108 ist eine deutsche Norm, die Anforderungen an den Wärmeschutz im Hochbau stellt. Sie regelt unter anderem die Dämmung von Gebäuden und die Vermeidung von Wärmebrücken.
    Verwandte Begriffe: EnEV, Wärmeschutz, Dämmung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was bedeutet WLG?
      WLG steht für Wärmeleitgruppe und gibt die Wärmeleitfähigkeit eines Dämmstoffes an. Je kleiner der Wert, desto besser die Dämmwirkung.
    2. Was ist Perimeterdämmung?
      Perimeterdämmung ist die Dämmung von Bauteilen, die mit dem Erdreich in Berührung kommen, wie z.B. Kellerwände und Bodenplatten. Sie muss feuchtigkeitsbeständig sein.
    3. Welche Dämmstoffe sind für die Sockeldämmung geeignet?
      Geeignet sind XPS, Schaumglas und EPP, da sie feuchtigkeitsbeständig sind und eine gute Dämmwirkung haben.
    4. Warum ist Feuchtigkeitsbeständigkeit bei der Sockeldämmung wichtig?
      Da der Sockelbereich ständig Feuchtigkeit ausgesetzt ist, muss der Dämmstoff resistent gegen Feuchtigkeit sein, um seine Dämmwirkung nicht zu verlieren und Schäden zu vermeiden.
    5. Welche Normen sind bei der Sockeldämmung zu beachten?
      Die DIN 4108 (Wärmeschutz im Hochbau) und die DIN 18533 (Abdichtung von erdberührten Bauteilen) sind wichtige Normen für die Sockeldämmung.
    6. Kann ich auch andere Dämmstoffe für die Sockeldämmung verwenden?
      Es ist wichtig, Dämmstoffe zu wählen, die speziell für den Einsatz im Erdreich geeignet sind und eine entsprechende Zulassung haben.
    7. Wie dick sollte die Sockeldämmung sein?
      Die Dicke der Dämmung hängt von den energetischen Anforderungen und dem gewünschten Dämmwert ab. Eine fachgerechte Berechnung ist empfehlenswert.
    8. Was ist bei der Anbringung der Sockeldämmung zu beachten?
      Die Dämmplatten müssen fachgerecht verklebt oder befestigt werden, um eine lückenlose Dämmung zu gewährleisten. Zudem ist eine Abdichtung gemäß DIN 18533 erforderlich.

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  2. PU-Dämmung: WLG 030 Alternative für Sockeldämmung

    Wenn Sie sich nicht auf PS versteifen ...
    dann können Sie das machen.
    PU gibt es als WLG030. Da war zwar mal was von maximal 6 cm Dicke die Rede (oder war das bei XPS?) aber im unten aufgeführten Link (oder weiterklicken auf Datenblatt) schreiben die was von bis 30 cm.
    Muss man halt extra rechnen wegen der Dampfdiffusion, und wird auf jeden Fall teurer sein.
    Werfen Sie es halt mal Ihrem Architekten vor die Füße
    Gruß Roland
  3. Motivation: U-Wert Reduzierung bei Sockeldämmung entscheidend

    Foto von Bruno Stubenrauch, Dipl.-Ing. univ.

    Motivation
    Die Motivation, "wenigstens ähnliche Dämmung" wie auf der Wand zu erreichen, ist schwach. Geht es um die Reduzierung des U-Wertes am Sockel um <0,05 (spart bei 40 lfm Sockel und 30 cm Höhe 3 € Heizkosten im Jahr) oder um die Erhöhung der inneren Oberflächentemperatur im Sockelbereich knapp über dem Fußboden um 0,2 °? Ich fürchte, in diesem Fall haben Sie mit Ihren Baubeteiligten mehrere Streitgespräche um des Kaisers Bart geführt.
  4. WS-Nachweis: Taupunkt bei abweichenden Dämmwerten beachten!

    @Stubenrauch
    Diesmal gab's noch nicht einmal ein einziges Streitgespräch 🙂.
    Wenn Sie mir sagen, es geht um 0.2 °, dann hat sich's natürlich erledigt. Unser Statiker (hat WS-Nachweis gemacht) murmelte vor einigen Tagen was von "von diesen Dämmwerten aber nicht zu weit abweichen, Taupunkt, neu berechnen ... ", von den anderen wollte oder konnte sich wieder einmal keiner festlegen. Also die absolute Differenz betrachten, nicht die relative, wieder etwas gelernt ...
    Danke!
    @Roland
    Den Link kann ich gerade nicht öffnen, aber heute wurde mir gesagt, PU sei zu weich für Sockeldämmung ...
    Gruß
    Volker
  5. Sockeldämmung: Geringe Temperaturdifferenz durch WLG-Änderung

    Foto von

    es geht nur um 0,2
    Die 0,2 ° habe ich aus einem bereits berechneten Beispiel bezogen. Aufbau Außenwand mit 10 cm WDVSAbk., Sockel mit 6 cm Dämmung (allerdings nur 5 cm über Gelände), nicht unterkellert, Dämmung auf der Bodenplatte. Bei Änderung der Sockeldämmung von WLG 040 auf 030 ergab sich innen die geringe Differenz von 0,2 °. Auch wenn es 0,4 ° sein sollten und Sie sich nicht im Grenzbereich des Schimmelkriteriums bewegen, ist diese Änderung marginal. Da erzielen Sie u.U. schon mehr Temperaturgewinn, wenn Sie den Innenputz nicht bis auf die kalte Bodenplatte runterführen. Falls Sie Fußbodenheizung haben, bügelt die die Unterschiede fast völlig glatt.
  6. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sockeldämmung: WLG 030, PS 30 Alternativen & Dämmwerte

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Realisierbarkeit einer Sockeldämmung mit WLG 030, Alternativen zu PS 30 und die Auswirkungen auf die Dämmwerte der Bodenplatte. PU-Dämmung wird als mögliche Alternative genannt. Der Einfluss der Dämmwertänderung auf den Taupunkt und die resultierenden Temperaturunterschiede werden thematisiert.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut WS-Nachweis: Taupunkt bei abweichenden Dämmwerten beachten! sollte bei abweichenden Dämmwerten der WS-Nachweis neu berechnet werden, um Taupunktprobleme zu vermeiden. Die Experten raten, die Auswirkungen auf den Taupunkt nicht zu unterschätzen.

    ✅ Zusatzinfo: Eine PU-Dämmung mit WLG 030 ist als Alternative zu PS 30 verfügbar, wie im Beitrag PU-Dämmung: WLG 030 Alternative für Sockeldämmung erwähnt. Es ist jedoch wichtig, die Dampfdiffusion zu berücksichtigen und die Kosten zu kalkulieren.

    📊 Fakten/Zahlen: Im Beitrag Sockeldämmung: Geringe Temperaturdifferenz durch WLG-Änderung wird eine geringe Temperaturdifferenz von 0,2 °C bei Änderung der Sockeldämmung von WLG 040 auf 030 genannt. Diese Information ist relevant für die Bewertung der Effizienz verschiedener Dämmmaterialien.

    👉 Handlungsempfehlung: Architekten und Statiker sollten frühzeitig in die Planung der Sockeldämmung einbezogen werden, um die optimale Dämmstoffwahl und die Einhaltung der bauphysikalischen Anforderungen sicherzustellen. Die Beiträge PU-Dämmung: WLG 030 Alternative für Sockeldämmung und WS-Nachweis: Taupunkt bei abweichenden Dämmwerten beachten! bieten hierfür wichtige Anhaltspunkte.

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