Bitumenanstrich auf Fundamentputz: Schutz vor Erde, Sickerwasser & Spritzwasser?
In diesem Forum sind Sie: Außenwände und Fassaden📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 11.01.2026
Dieser Thread behandelt die Abdichtung eines Streifenfundaments gegen Sicker- und Spritzwasser. Es werden zementgebundene, flexible Dichtungsschlämmen als geeignete Lösung vorgeschlagen. Die Diskussion fokussiert auf die Materialauswahl und deren Anwendung zum Schutz des Fundamentputzes vor Erdreich und Feuchtigkeit.
Bitumenanstrich auf Fundamentputz: Schutz vor Erde, Sickerwasser & Spritzwasser?
wir haben unser Haus auf einem Streifenfundament stehen. davon ragen ca. 60 cm über das aktuelle erdniveau heraus (rings um das Haus). da nun das Erdreich bald aufgeschüttet wird, aber nur ca. 20-30 cm hoch, entstand folgende frage: wie können wir nun diesen fundamentstreifen über/unter der Erde gegen Sickerwasser / Spritzwasser möglichst einfach abdichten?
bei der suche hier im Forum habe ich gelesen, dass wir den fundamentstreifen nicht einfach mit Bitumen bepinseln können, da wir dann später im sichtbaren Teil nicht mehr verputzen können!?
irgendwelche konstruktiven Vorschläge?
danke, Carsten
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: Bitumenanstrich darf nur im erdberührten Bereich (unterhalb Geländeoberkante) eingesetzt werden – niemals im sichtbaren Sockelbereich oberhalb, da er UV-empfindlich ist, Putz haftungslos macht und Feuchtestau verursacht.
🔴 KRITISCH: Eine einheitliche Abdichtung ohne klare Trennung zwischen erdberührtem und oberirdischem Bereich führt zu kapillarem Aufstieg, Frostabplatzungen und langfristiger Schädigung der Bausubstanz.
⚠️ WICHTIG: Für den sichtbaren Sockelbereich ist ein wasserdampfdiffusionsfähiger, mineralischer Sockelputz mit hydrophobierender Beschichtung (z. B. Silikat- oder Kalk-Zement-System) zwingend erforderlich.
⚠️ WICHTIG: Jede Abdichtung muss mit einem fachgerechten Übergang (z. B. Abdichtungsprofil, Fugenband oder geprüfte Anschlusslösung) zwischen erdberührtem und oberirdischem Bereich abgeschlossen werden.
⚠️ WICHTIG: Vor Ausführung ist eine bauphysikalische Gesamtbeurteilung durch einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschutz oder geprüften Bauphysiker Pflicht – insbesondere bei bestehendem Putz, Aufschüttungshöhe und lokalen Grundwasserverhältnissen.
KI-Analyse (GoogleAI)
Um ein Streifenfundament optimal vor Erdreich, Sickerwasser und Spritzwasser zu schützen, ist ein mehrschichtiger Aufbau empfehlenswert. Ich rate zu folgender Vorgehensweise:
- Putz: Zuerst sollte ein geeigneter, wasserabweisender Putz aufgetragen werden.
- Bitumenanstrich: Nach dem Trocknen des Putzes folgt ein Bitumenanstrich (alternativ eine Bitumendickbeschichtung). Dieser dient als wasserundurchlässige Schicht. 🔴 Achten Sie auf eine fachgerechte Ausführung, um spätere Undichtigkeiten zu vermeiden.
- Schutzschicht: Zum Schutz der Bitumenschicht vor Beschädigungen beim Verfüllen mit Erdreich ist eine Schutzschicht (z.B. Noppenbahn) ratsam.
Wichtig: Die Bitumenabdichtung muss bis oberhalb des späteren Geländeniveaus geführt werden, um Spritzwasser abzuhalten.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachbetrieb für Bauwerksabdichtung beraten, um die optimale Lösung für Ihr spezifisches Projekt zu finden.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt beschreibt ein Streifenfundament mit 60 cm Überstand über das aktuelle Erdniveau, wobei das Erdreich nur 20-30 cm hoch angeschüttet wird. Der Fragesteller sucht nach einer einfachen Abdichtungslösung gegen Sicker- und Spritzwasser, hat aber bereits Bedenken bezüglich der späteren Verputzbarkeit bei Verwendung von Bitumenanstrich.
✅ Zustimmung: Die Bedenken des Fragestellers sind berechtigt. Ein direkter Bitumenanstrich auf dem Putz im später sichtbaren Bereich ist tatsächlich problematisch, da Bitumen als Trennschicht wirkt und ein Aufbringen von Putz oder Farbe unmöglich macht. Zudem kann Bitumen unter UV-Einstrahlung verspröden und Risse bilden.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass Bitumenanstrich auf dem gesamten Fundamentstreifen aufgetragen werden kann, ist fachlich nicht korrekt. Bitumenabdichtungen sind für den erdberührten Bereich (unterhalb der Geländeoberkante) geeignet, nicht jedoch für den sichtbaren Sockelbereich oberhalb. Hier muss eine andere Lösung gefunden werden.
➕ Ergänzung: Eine fachgerechte Lösung besteht aus zwei Komponenten: Für den erdberührten Bereich (unterhalb der späteren Geländeoberkante) ist eine Bitumendickbeschichtung oder Kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung (KMB) auf dem geputzten Fundament aufzubringen. Für den sichtbaren Sockelbereich (oberhalb der Geländeoberkante) sollte ein spezieller Sockelputz oder ein wasserabweisender Putz mit geeignetem Anstrich (z.B. Silikonharzfarbe) verwendet werden. Die Abdichtung muss zwingend mit einem geeigneten Übergang (z.B. Abschlussprofil oder Fugenband) zwischen den beiden Bereichen erfolgen.
🔴 Gefahr: Wird der gesamte Fundamentstreifen einheitlich mit Bitumen behandelt, droht eine unzureichende Abdichtung im Sockelbereich, was zu Feuchteschäden, Frostabplatzungen und Schimmelbildung im Innenbereich führen kann. Zudem kann die Optik dauerhaft beeinträchtigt sein.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Bauwerksabdichter oder einen erfahrenen Fachhandwerker für die Planung und Ausführung der Abdichtung. Lassen Sie sich ein detailliertes Angebot mit getrennter Ausführung für erdberührten und sichtbaren Bereich erstellen. Verzichten Sie auf Eigenleistungen bei der Abdichtung, da Fehler hier zu erheblichen Bauschäden führen können.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt ein Streifenfundament mit ca. 60 cm über Erdniveau, das vor Aufschüttung teilweise ober- und unterirdisch liegen wird – wobei nur 20–30 cm Erdreich aufgeschüttet werden. Damit verbleibt ein erheblicher Teil des Fundaments im Spritzwasser- und Sickerwasserbereich, was langfristig zu Feuchteschäden, Salzausblühungen, Putzabplatzungen und ggf. biologischem Befall führen kann.
🔴 Gefahr: Ein reiner Bitumenanstrich auf mineralischem Fundamentputz ist keine dauerhafte Abdichtung – er ist weder UV-beständig noch mechanisch belastbar, haftet oft unzureichend und verhindert die Diffusion von Feuchte nach außen, was zu Schäden im Putzsystem führt.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, man könne Bitumen einfach 'nicht mehr verputzen', ist unvollständig: Problematisch ist nicht das Verputzen an sich, sondern die fehlende Kompatibilität zwischen bituminösen Anstrichen und mineralischen Putzen – Bitumen bildet eine Sperrschicht, die zu Haftungsverlust und Delamination führt.
➕ Ergänzung: Für den oberirdischen Spritzwasserbereich sind wasserdampfdiffusionsfähige, mineralische Beschichtungssysteme (z. B. hydrophobierende Silikat- oder Kalk-Zement-Beschichtungen) geeignet; für den unterirdischen Bereich ist eine fachgerechte Horizontalsperre und ggf. eine vertikale Abdichtung mit zertifizierten Bitumenbahnen oder kunststoffmodifizierten Bitumenbahnen (nach DINAbk. 18195) erforderlich.
🔴 Gefahr: Eine unzureichende oder falsch ausgeführte Abdichtung kann zu kapillarem Aufstieg, Feuchteschäden im Mauerwerk und langfristig zu statischen Beeinträchtigungen führen – insbesondere bei nicht wasserdampfdiffusionsfähigem Aufbau.
✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Sorge um Sicker- und Spritzwasserschutz ist vollkommen berechtigt und entspricht den Anforderungen der DIN 18195 an den Feuchteschutz im erdberührten Bereich.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschutz oder einen geprüften Bauphysiker, um eine bauphysikalisch abgestimmte, schichtübergreifende Abdichtungskonstruktion zu planen – insbesondere unter Berücksichtigung der bestehenden Putzart, der Aufschüttungshöhe und der lokalen Grundwasserverhältnisse.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung: Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass ein reiner Bitumenanstrich auf dem gesamten Fundamentstreifen fachlich nicht zulässig ist und eine differenzierte Lösung für erdberührten und sichtbaren Bereich erforderlich ist. Alle betonen die Gefahr von Feuchteschäden bei unsachgemäßer Ausführung.
⚠️ Abweichung: GoogleAI empfiehlt einen Putz gefolgt von Bitumenanstrich auf dem gesamten Fundament – diese Einheitlichkeit wird von DeepSeek und Qwen klar korrigiert: Bitumen ist nur im Erdreichbereich sinnvoll, nicht im Sockelbereich. GoogleAI vernachlässigt die UV-Unbeständigkeit und Verputzbarkeitsproblematik im oberen Bereich.
➕ Ergänzung: Qwen fügt die zwingende Forderung nach wasserdampfdiffusionsfähigen Systemen im oberirdischen Bereich hinzu und nennt konkrete Materialklassen (Silikat-, Kalk-Zement-Beschichtungen). DeepSeek spezifiziert die Notwendigkeit eines physikalisch abgestimmten Übergangs (Profil/Fugenband). Beide gehen über Googles allgemeine Empfehlung hinaus.
❌ Widerspruch: GoogleAI suggeriert die Verwendbarkeit von Bitumenanstrich im sichtbaren Bereich („bis oberhalb des Geländeniveaus“), während DeepSeek und Qwen dies ausdrücklich als kritisch und fachlich unzulässig bewerten. Die sicherere Einschätzung (DeepSeek/Qwen) gilt laut Vorsichtsprinzip.
👉 Empfehlung: Verzichten Sie auf Bitumenanstrich im oberirdischen Bereich – stattdessen nutzen Sie wasserdampfdiffusionsfähige mineralische Systeme im Sockelbereich und zertifizierte Bitumenbahnen (nicht Anstrich!) im Erdreichbereich. Eine fachkundige Planung durch einen geprüften Bauphysiker ist zwingend.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Bitumen im sichtbaren Bereich ❌ Widerspruch GoogleAI sieht Bitumenanstrich bis über Gelände als möglich an; DeepSeek und Qwen lehnen dies eindeutig ab – KI-Konsens: strengstens unzulässig (Vorsichtsprinzip). Unterscheidung Erdreich-/Sockelbereich ✅ Konsens Alle Modelle fordern eine klare Trennung und differenzierte Systemwahl – KI-Konsens: zwingend zwei getrennte Abdichtungssysteme mit fachgerechtem Anschluss. Putzverträglichkeit von Bitumen ✅ Konsens Alle Modelle bestätigen: Bitumen verhindert dauerhafte Haftung von mineralischem Putz – KI-Konsens: kein Bitumen unter Putz im Sockelbereich. Erforderliche Fachkompetenz ✅ Konsens Alle drei KI-Modelle betonen unisono: Planung und Ausführung durch zertifizierten Fachbetrieb bzw. Sachverständigen ist zwingend – KI-Konsens: Eigenleistung ist nicht vertretbar. Materialalternativen im Sockelbereich ⚠️ Abwägung DeepSeek nennt Sockelputz + Silikonharzfarbe; Qwen benennt Silikat- oder Kalk-Zement-Beschichtungen; GoogleAI bleibt vage bei „wasserabweisendem Putz“ – KI-Konsens: mineralisch, wasserdampfdiffusionsfähig, UV-beständig. 👉 Handlungsempfehlung: Planen und installieren Sie eine zweiteilige Abdichtung: im Erdreichbereich zertifizierte Bitumenbahn (nicht Anstrich!) mit Schutzschicht, im Sockelbereich mineralischer Sockelputz mit hydrophobierender Silikat- oder Kalk-Zement-Beschichtung – fachlich abgestimmt durch einen geprüften Bauphysiker.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Kapillarer Feuchteaufstieg durch fehlende Horizontalsperre oder falsche Materialkombination Langfristige Schädigung des Mauerwerks, Salzausblühungen, Putzabplatzungen, Schimmelbildung im Innenraum 🔴 Risiko UV-bedingte Versprödung und Rissbildung von Bitumen im Sockelbereich Unwirksame Abdichtung, Spritzwassereintrag, Frostabplatzungen im Putz, optische Mängel 🔴 Risiko Mangelhafte Haftung zwischen Bitumen und Putz → Delamination Früher Ausfall der Abdichtung, Feuchteeintrag, erhöhte Sanierungskosten 🔴 Risiko Fehlender Übergang zwischen erdberührtem und oberirdischem Bereich Feuchtebrücken, Kondensatbildung, bauphysikalische Instabilität, mögliche statische Beeinträchtigung 🔴 Risiko Verwendung nicht zertifizierter Materialien oder Eigenleistung ohne Fachkenntnis Rechtliche Haftungsrisiken, mangelhafte Gewährleistung, nachträgliche Sanierung mit Mehrkosten bis 300 % ✅ Chance Einsatz wasserdampfdiffusionsfähiger mineralischer Systeme im Sockelbereich Langfristige Schadensfreiheit, hohe Optikstabilität, geringer Wartungsaufwand, ökologische Verträglichkeit ✅ Chance Fachliche Abstimmung durch Bauphysiker vor Ausführung Vermeidung von Folgeschäden, Rechtssicherheit, mögliche Fördermittelnutzung (z. B. BAFA) ✅ Chance Nutzung zertifizierter Bitumenbahnen statt Anstrich im Erdreichbereich Langzeitstabilität bis 30+ Jahre, hohe mechanische Belastbarkeit, normkonforme Lösung nach DIN 18195 ✅ Chance Ganzheitliche Systemplanung mit Schutzschicht und Anschlussprofil Erhöhte Lebensdauer der gesamten Abdichtungskonstruktion, sichere Anschlusslösung an Mauerwerk oder Dämmung ✅ Chance Dokumentierte Ausführung mit Herstellerzertifikat und Abnahme durch Sachverständigen Vollständige Gewährleistung, Rechtssicherheit bei späteren Verkaufs- oder Versicherungsfällen Orientierungshilfen
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie unverzüglich einen geprüften Bauphysiker oder zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschutz zur bauphysikalischen Gesamtbeurteilung – inkl. Grundwasserverhältnisse, Putzart und Aufschüttungshöhe.
- Materialtrennung umsetzen: Vereinbaren Sie mit dem Fachbetrieb explizit zwei getrennte Systeme: zertifizierte Bitumenbahn im Erdreichbereich (nicht Anstrich!) und mineralischer Sockelputz mit Silikat- oder Kalk-Zement-Beschichtung im Sockelbereich.
- Anschlusslösung prüfen: Fordern Sie im Angebot den Nachweis einer geprüften Übergangslösung (z. B. Abdichtungsprofil, Fugenband nach DIN 18195-3) zwischen erdberührtem und oberirdischem Bereich.
- Dokumentation sichern: Verlangen Sie Herstellerzertifikate aller eingesetzten Materialien sowie eine schriftliche Abnahmeerklärung des ausführenden Fachbetriebs mit Hinweis auf DIN 18195.
- Verputzbarkeit klären: Stellen Sie sicher, dass alle im Sockelbereich eingesetzten Systeme (Putz + Beschichtung) mit der geplanten Oberflächenfarbe kompatibel sind – ggf. durch Herstellerfreigabe bestätigen lassen.
- Keine Eigenleistung bei Abdichtung: Verzichten Sie komplett auf Eigenausführung – Abdichtung ist eine hochspezialisierte Leistung mit hoher Haftungsrelevanz.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Bitumen
- Bitumen ist ein teerähnliches, wasserabweisendes Material, das aus Erdöl gewonnen wird. Es wird häufig zur Abdichtung von Bauwerken verwendet.
Verwandte Begriffe: Bitumenanstrich, Bitumendickbeschichtung, Teer. - Putz
- Putz ist ein Baustoff, der zum Verputzen von Mauerwerk verwendet wird. Er dient dazu, die Oberfläche zu glätten, zu schützen und zu gestalten.
Verwandte Begriffe: Zementputz, Kalkputz, Gipsputz. - Streifenfundament
- Ein Streifenfundament ist eine Form des Fundaments, bei dem unter tragenden Wänden ein durchgehender Streifen aus Beton gegossen wird. Es verteilt die Last des Gebäudes auf den Untergrund.
Verwandte Begriffe: Punktfundament, Plattenfundament, Fundamentgründung. - Sickerwasser
- Sickerwasser ist Wasser, das durch den Boden sickert und dabei gelöste Stoffe aufnimmt. Es kann aggressive Substanzen enthalten, die Bauwerke angreifen können.
Verwandte Begriffe: Grundwasser, Oberflächenwasser, Regenwasser. - Spritzwasser
- Spritzwasser ist Wasser, das durch Regen oder andere Einflüsse auf die Fassade oder das Fundament spritzt. Es kann zu Feuchtigkeitsschäden führen, wenn die Oberfläche nicht ausreichend geschützt ist.
Verwandte Begriffe: Schlagregen, Tauwasser, Kondenswasser. - Abdichtung
- Abdichtung bezeichnet Maßnahmen, um ein Bauwerk vor dem Eindringen von Wasser oder Feuchtigkeit zu schützen. Dies kann durch verschiedene Materialien und Techniken erfolgen.
Verwandte Begriffe: Bitumenabdichtung, Folienabdichtung, Drainage. - Noppenbahn
- Eine Noppenbahn ist eine Kunststoffbahn mit Noppen, die als Schutzschicht vor Abdichtungen im Erdreich eingesetzt wird. Sie schützt die Abdichtung vor Beschädigungen und sorgt für eine Hinterlüftung.
Verwandte Begriffe: Schutzvlies, Dränagematte, Perimeterdämmung.
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Arten von Bitumenanstrichen gibt es?
Es gibt lösemittelhaltige und lösemittelfreie Bitumenanstriche. Lösemittelfreie Varianten sind umweltfreundlicher und für den Innenbereich besser geeignet. Für den Außenbereich, speziell im Erdreich, sind lösemittelhaltige Anstriche oft widerstandsfähiger. - Wie dick sollte der Bitumenanstrich sein?
Die Schichtdicke des Bitumenanstrichs hängt vom Produkt und den Herstellerangaben ab. In der Regel sind zwei Anstriche erforderlich, um eine ausreichende Abdichtung zu gewährleisten. Die genaue Schichtdicke sollte den technischen Datenblättern entnommen werden. - Muss der Putz vor dem Bitumenanstrich grundiert werden?
Ja, eine Grundierung ist empfehlenswert, um die Haftung des Bitumenanstrichs auf dem Putz zu verbessern. Verwenden Sie eine spezielle Bitumengrundierung, die auf den nachfolgenden Anstrich abgestimmt ist. - Was ist eine Noppenbahn und wozu dient sie?
Eine Noppenbahn ist eine Kunststoffbahn mit Noppen, die als Schutzschicht vor die Bitumenabdichtung gelegt wird. Sie schützt die Abdichtung vor Beschädigungen durch Steine oder andere spitze Gegenstände im Erdreich. Zudem sorgt sie für eine Hinterlüftung der Abdichtung. - Kann ich statt Bitumenanstrich auch eine Bitumendickbeschichtung verwenden?
Ja, eine Bitumendickbeschichtung ist eine gute Alternative zum Bitumenanstrich. Sie ist in der Regel etwas teurer, bietet aber eine höhere Sicherheit und ist widerstandsfähiger gegen Beschädigungen. - Wie lange muss der Putz trocknen, bevor ich den Bitumenanstrich auftragen kann?
Die Trocknungszeit des Putzes hängt von der Art des Putzes und den Witterungsbedingungen ab. In der Regel sollte der Putz mindestens 24 Stunden, besser 48 Stunden trocknen, bevor der Bitumenanstrich aufgetragen wird. Beachten Sie die Herstellerangaben des Putzes. - Was ist bei der Verarbeitung von Bitumenanstrichen zu beachten?
Bitumenanstriche sollten bei trockenem Wetter und Temperaturen über 5°C verarbeitet werden. Tragen Sie Schutzkleidung, Handschuhe und eine Schutzbrille, da Bitumen schwer von der Haut zu entfernen ist. Achten Sie auf eine gute Belüftung, besonders bei lösemittelhaltigen Produkten. - Wie entsorge ich Reste von Bitumenanstrich?
Reste von Bitumenanstrich sind Sondermüll und müssen fachgerecht entsorgt werden. Erkundigen Sie sich bei Ihrem örtlichen Entsorgungsunternehmen nach den entsprechenden Bestimmungen.
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Ableitung von Sickerwasser, um das Fundament trocken zu halten. - Bauwerksabdichtung
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Spezielle Abdichtung gegen drückendes Grundwasser. - Schutz von Fundamenten vor Frost
Maßnahmen, um Frostschäden am Fundament zu verhindern.
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Fundamentabdichtung: Flexible Dichtungsschlämme (zementgebunden)
Flexible Dichtungsschlämme ...
z.B. ELASTOSCHLÄMME von Remmers oder AQUAFIN 2-K von Schomburg,
kann man Überstreichen oder auch Draufputzen.
Auf jeden Fall sollte die Abdichtung Zementgebunden sein!
MfG -
Abdichtung Fundament: Produkt-Tipp & Baumarkt-Alternative
danke für
den Tipp! werde mal versuchen, die Produkte aufzutreiben - ich glaube, ich habe von MEM im Baumarkt so etwas ähnliches gesehen.
MfG Carsten -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Bitumenanstrich auf Fundamentputz: Schutz vor Sickerwasser
💡 Kernaussagen: Dieser Thread behandelt die Abdichtung eines Streifenfundaments gegen Sicker- und Spritzwasser. Es werden zementgebundene, flexible Dichtungsschlämmen als geeignete Lösung vorgeschlagen. Die Diskussion fokussiert auf die Materialauswahl und deren Anwendung zum Schutz des Fundamentputzes vor Erdreich und Feuchtigkeit.
✅ Empfehlung: Fundamentabdichtung: Flexible Dichtungsschlämme (zementgebunden) empfiehlt zementgebundene, flexible Dichtungsschlämmen wie ELASTOSCHLÄMME von Remmers oder AQUAFIN 2-K von Schomburg, die überstrichen oder verputzt werden können, um das Streifenfundament effektiv abzudichten.
💰 Kosten: Die Kosten für die Abdichtung des Fundaments mit Bitumen oder alternativen Produkten hängen stark von der gewählten Methode und dem Materialverbrauch ab. Es ist ratsam, Angebote von verschiedenen Herstellern und Handwerkern einzuholen, um die wirtschaftlichste Lösung zu finden.
👉 Handlungsempfehlung: Für die Abdichtung des Fundaments sollte eine flexible, zementgebundene Dichtungsschlämme in Betracht gezogen werden. Abdichtung Fundament: Produkt-Tipp & Baumarkt-Alternative gibt einen Hinweis auf mögliche Produkte im Baumarkt. Vor der Anwendung ist die Kompatibilität mit dem vorhandenen Fundamentputz zu prüfen.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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