bei unserem Neubau ist von der Planung folgender Wandaufbau vorgesehen:
- Innenputz 1,5 cm
- HlZ 24 cm
- WDVSAbk.-PS 15 WLG 040 16 cm
Beim mauern der Hlz-Steine (Nut+Feder) haben die Maurer nach der ersten Lage gemerkt, dass am Ende einer Lage immer noch Stücke mit 10 cm geschnittenen werden müssten und haben deshalb einfach alle Steine etwas "auseinandergezogen".
Bei der Abnahme ist dies dem insgesamt eingeschalteten SV aufgefallen und im Abnahmeprotokoll vermerkt worden, nachdem die Fugen nicht in der Toleranz der DINAbk. 1053 waren, teilweise waren unvermörtelte Fufgen bis zu 2 cm zu verzeichnen.
Der AN hat nun angeboten, diese von außen zu vermörteln, und unter Hinweis auf das geplante WDVS wäre dann alles OK.
Unser Planer meint, dass sich durch die Fugen zumindest eine Änderung des k-Wertes der Wand ergäbe (egal ob vermauert oder nicht, er schlägt vor, stattdessen ein WDVS-PS 15 WLG 035 zu verwenden und die Mehrkosten dem AN abzuziehen, da das Mauerwerk nicht nach der Norm erstellt wurde.
Ist die Argumentation zu spitzfindig bzw. wie ist eure Meinung?