Pelletofen mit Getreide heizen: Erfahrungen, Risiken & Auswirkungen auf die Anlage?
BAU-Forum: Nutzung alternativer Energieformen

Pelletofen mit Getreide heizen: Erfahrungen, Risiken & Auswirkungen auf die Anlage?

Geehte Forumsteilnehmer,
hat jemand in irgendeiner Form Informationen über den Einsatz von Getreide in Pelletanlagen?
Erste Versuche mit kleinem Anteil (20 %) Weizen in Pelletöfen waren erfolgreich.
Würde mich um einen regen Kontakt freuen.
Hans-Georg Stumpf
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    Sicherheitshinweise

    🔴 Gefahr: Unvollständige Verbrennung kann zu erhöhten Kohlenmonoxid-Werten führen. CO ist ein unsichtbares, geruchloses Gas und kann in hohen Konzentrationen tödlich sein. CO-Melder installieren!

    GoogleAI-Analyse

    Die Idee, einen Pelletofen mit Getreide, wie beispielsweise Weizen, zu befeuern, ist grundsätzlich möglich, birgt aber einige Herausforderungen und Risiken. Es ist positiv zu werten, dass bereits erste Versuche mit einem geringen Anteil von 20 % Weizen erfolgreich waren.

    🔴 Gefahr: Die Verbrennung von Getreide in Pelletöfen kann zu einer unvollständigen Verbrennung führen, was erhöhte Emissionen von Kohlenmonoxid (CO) und Feinstaub zur Folge haben kann. Dies stellt eine Gefahr für die Gesundheit und die Umwelt dar.

    • Geeignete Pelletöfen: Nicht jeder Pelletofen ist für die Verbrennung von Getreide geeignet. Es ist wichtig, einen Ofen zu wählen, der über eine entsprechende Zulassung oder Einstellmöglichkeiten verfügt.
    • Mischungsverhältnis: Ein zu hoher Anteil an Getreide kann zu Problemen bei der Verbrennung und zu Ablagerungen im Ofen führen. Ein Mischungsverhältnis von maximal 20 % Getreide zu Pellets erscheint sinnvoll, sollte aber vom Hersteller des Ofens bestätigt werden.
    • Lagerung: Getreide muss trocken und vor Schädlingen geschützt gelagert werden, um eine einwandfreie Verbrennung zu gewährleisten.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie Ihren Pelletofen von einem Fachmann auf die Eignung für die Verbrennung von Getreide prüfen und lassen Sie sich bezüglich des optimalen Mischungsverhältnisses beraten.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Pelletofen
    Ein Pelletofen ist eine Heizungsanlage, die mit Pellets, kleinen zylinderförmigen Presslingen aus Holz oder anderen organischen Materialien, betrieben wird. Er dient zur Erzeugung von Wärme für Wohnräume. Verwandte Begriffe: Holzpellets, Pelletheizung, Biomasseheizung.
    Holzpellets
    Holzpellets sind genormte, zylindrische Presslinge aus naturbelassenem Restholz, die als Brennstoff für Pelletheizungen dienen. Sie sind ein nachwachsender Rohstoff und gelten als CO2-neutral. Verwandte Begriffe: Pellets, Biomasse, Brennstoff.
    Emissionen
    Emissionen sind die Abgabe von Stoffen oder Energie in die Umwelt. Bei der Verbrennung von Brennstoffen entstehen Emissionen wie Kohlenmonoxid, Feinstaub und Stickoxide. Verwandte Begriffe: Abgase, Schadstoffe, Luftverschmutzung.
    Wirkungsgrad
    Der Wirkungsgrad beschreibt das Verhältnis zwischen der eingesetzten Energie und der tatsächlich nutzbaren Energie. Ein hoher Wirkungsgrad bedeutet, dass ein geringer Teil der Energie verloren geht. Verwandte Begriffe: Effizienz, Energieausnutzung, Heizwert.
    Kohlenmonoxid (CO)
    Kohlenmonoxid ist ein farb- und geruchloses, giftiges Gas, das bei unvollständiger Verbrennung kohlenstoffhaltiger Stoffe entsteht. Es kann zu schweren Gesundheitsschäden und zum Tod führen. Verwandte Begriffe: Atemgift, Verbrennung, Vergiftung.
    Feinstaub
    Feinstaub sind sehr kleine Partikel in der Luft, die gesundheitsschädlich sein können. Sie entstehen unter anderem bei Verbrennungsprozessen. Verwandte Begriffe: Luftverschmutzung, Partikel, Atemwegserkrankungen.
    Biomasse
    Biomasse umfasst alle organischen Stoffe, die als Energiequelle genutzt werden können. Dazu gehören Holz, Getreide, Stroh und andere nachwachsende Rohstoffe. Verwandte Begriffe: Nachwachsende Rohstoffe, Bioenergie, Brennstoff.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Kann ich jeden Pelletofen mit Getreide befeuern?
      Nein, nicht jeder Pelletofen ist dafür geeignet. Es ist wichtig, die Herstellerangaben zu prüfen und gegebenenfalls einen Fachmann zu konsultieren. Einige Öfen verfügen über spezielle Einstellungen oder Zulassungen für alternative Brennstoffe.
    2. Welche Getreidesorten eignen sich zum Verheizen?
      Weizen, Roggen und Gerste können grundsätzlich verwendet werden. Allerdings ist die Verbrennung von Getreide in der Regel nicht so effizient wie die von Holzpellets. Zudem können unterschiedliche Getreidesorten unterschiedliche Verbrennungseigenschaften aufweisen.
    3. Welche Auswirkungen hat die Verbrennung von Getreide auf die Emissionen?
      Die Verbrennung von Getreide kann zu höheren Emissionen von Feinstaub und Kohlenmonoxid führen, insbesondere wenn die Verbrennung nicht optimal verläuft. Es ist daher wichtig, den Ofen regelmäßig zu reinigen und warten zu lassen.
    4. Wie lagere ich Getreide richtig, um es als Brennstoff zu verwenden?
      Getreide muss trocken und vor Schädlingen geschützt gelagert werden. Eine zu hohe Feuchtigkeit kann zu Schimmelbildung und einer schlechteren Verbrennung führen.
    5. Gibt es staatliche Förderungen für das Verheizen von Getreide?
      Die staatlichen Förderprogramme sind in der Regel auf das Verheizen von Holzpellets oder anderen erneuerbaren Energieträgern ausgerichtet. Ob das Verheizen von Getreide gefördert wird, sollte im Einzelfall geprüft werden.
    6. Wie oft muss ein Pelletofen gereinigt werden, wenn ich Getreide verheize?
      Die Reinigungshäufigkeit kann sich erhöhen, da Getreide tendenziell mehr Asche produziert als Holzpellets. Es ist ratsam, den Ofen regelmäßig zu überprüfen und bei Bedarf zu reinigen.
    7. Welche Alternativen gibt es zum Verheizen von Getreide?
      Alternativ können Sie auf andere nachwachsende Rohstoffe wie Hackschnitzel oder Miscanthus zurückgreifen. Diese Brennstoffe sind jedoch ebenfalls nicht für jeden Pelletofen geeignet.
    8. Wo finde ich Informationen zur korrekten Einstellung meines Pelletofens für Getreide?
      Die Bedienungsanleitung des Ofens sollte Informationen zur Einstellung für alternative Brennstoffe enthalten. Andernfalls wenden Sie sich an den Hersteller oder einen Fachmann.

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      Welche finanziellen Anreize gibt es für die Installation einer Pelletheizung?
  2. Pelletofen: Getreide als Brennstoff – Sinn oder Unsinn?

    ist das Ernst gemeint?
    zumindest klingt die Idee ein wenig nach: "Perlen vor die Säue werfen"
    Wie kommt man denn auf diese Idee? Was nutzt es? Welchen Vorteil soll dies haben?
    • Name:
    • Herr AndWün
  3. Getreideheizung: Weizen als Brennstoff – Billiger als Heizöl?

    Ist ernst gemeint
    der Slogan: "Heizen mit Weizen", Untertitel: "Nahrungsmittel sind in Deutschland billiger als Heizöl! " traurig aber wahr.
  4. Pelletofen: Getreide heizen – Nur mit minderwertiger Qualität?

    Foto von Stephan Langbein

    evtl. hat er viel davon
    in einer nicht verkaufbaren Qualität
  5. Getreide für Pelletofen: Verseuchter Weizen als günstige Option?

    gab es da nicht ...
    gab es da nicht den "verseuchten" Weizen aus einer Lagerhalle in Mecklenburg? Der ist bestimmt günstig zu kaufen 🙂
    • Name:
    • Herr AndWün
  6. Forumskultur: Konstruktive Antworten statt Kritik erwünscht!

    Das liebe ich so an diesem Forum ...
    ... da fragt einer ernsthaft und die Antwortenden  -  Experten scheinen das ja nicht zu sein, sonst könnten sie ja was zum Thema beitragen  -  lassen lediglich dumme Sprüche ab.
    Häuft sich insbesondere in diesem Forum und nervt.
  7. Alternative Brennstoffe: Unabhängigkeit durch Getreideverbrennung!

    Interessant
    Habe die Links

    und

    Es ist genau der richtige Weg um eine (wie vor hundert Jahren) Unabhängigkeit von fremden öl und Gas zu bekommen. warum nicht getreide? querdenken!

  8. Energiebilanz: Weizenanbau – Höherer Energieaufwand als -gehalt?

    @Stoerring: Nein, nicht der richtige Weg
    Klingt im ersten Moment gut, wenn man aber weis, das der Energieaufwand zur Erzeugung von Weizen als sein Energiegehalt ist, zeigt das nur die völlig perverse Subventionspolitik der EU.
    Der Energieaufwand zur Erzeugung ist zum einen Diesel für des Bauers Trecker, aber auch für die Trocknung, Herstelleung des Düngers ...
  9. Korrektur: Energieaufwand für Weizenanbau ÜBER Energiegehalt!

    Nachtrag, soll natürlich heißen:
    ... das der Energieaufwand zur Erzeugung von Weizen HÖHER als sein Energiegehalt ...
  10. Weizen-Energiegehalt: Vergleich Ertrag vs. Maschinenaufwand

    Energiegehalt Weizen
    na da habe ich ja was losgetreten!
    Energiegehalt Weizen.
    Betrachten wir mal nur die Energiemenge ohne irgendwelche Stundennachweise.
    1 ha Boden wird einen durchschnittlichen Ertrag v. 5,0 to Weizen erhalten. Das sind 17.500 kWh
    Eine Erntemaschiene fährt mit ca. 50 Ltr. Diesel/100 km.
    Wenn wir mal vernünftig rechnen, müsste die Erntemaschine von London bis Palermo fahren ca. 3250 km.
    Dieses zum Thema Energiemenge
    Wenn wir nun den Betrag der Korntrocknung mit 20 % abziehen fährt die Maschine immer noch 2.600 km (Vielleicht nur London  -  E-Mailand).
    Nun ja jedenfalls ist der das Korn an sich ja noch kein Nahrungsmittel. Und preiswerter als Holzpellet sind diese allemal.
    Hans-Georg Stumpf
  11. Pelletofen mit Weizen: Probleme mit Asche und Verbrennung?

    Weizen im Pelletofen
    Ich möchte meine Frage zum Thema Weizen im Pelletofen ernstverstanden wissen. Die Frage geht an Experten.
    Ist es möglich die einen Pelletofen ordentlich mit Weizen zu fahren?
    1. Bei 100 % Weizenanteil funktioniert der Ofen, aber die Aschrückstände klumpig und werden zu einer festen Masse im Brennertopf. Der Weizen verbrennt zu kalt.
    2. Bei zu starkem Gebläse würde der Weizen aus dem Brennertopf geblasen.
    3. Der Austrag mit der Förderschnecke ist zu groß, da die Weizenkörner kleiner sind als Holzpellets.
    Wenn jemand Erfahrung hat bitte ich um sachliche Hilfe.
    Vielen Dank für die Unterstützung
    Hans-Georg Stumpf
  12. Pelletofen-Forum: Empfehlung für Haustechnikdialog.de

    Foto von

    Versuch
    ich kann Ihnen nicht helfen, da ich keinen Pelletofen hab, sorry, dass ich was gesagt hab. Stellen Sie die Frage evtl. unter
  13. Getreideverbrennung: Günstige Alternative zu Öl und Gas?

    Nachwachsende Rohstoffe.de
    • Getreideverbrennung ist wohl mehr im Kommen und vor allem günstig (eventuell nur die Hälfte der Kosten von Öl/Gas, wenn das Getreide minderwertig war). Zudem ist es ebenfalls eine regenerative Energie und daher Holz wohl in etwa gleichzustellen.
    • Dass man instiktiv erstmal Vorbehalte hat, Nahrungsmittel zu verheizen, ist also wenig begründet. Bei Diesel aus Rapsöl hat man sich ja auch dran gewöhnt.
    • Problem ist wohl in der Tat die Verschlackung beim Einsatz in Pelletsöfen. Auf dem Link unten wird das angerissen. Offensichtlich gibt es Möglichkeiten, das in den Griff zu bekommen (z.B. Beimischung von Branntkalk). E-Mailen Sie doch mal ans FNR, den Herausgeber dieser Seite.

    Viele Grüße!

  14. Risiken Getreideverbrennung: Chlorgehalt & Schlackenbildung!

    http://www.carmen-ev.de
    Hallo, ich habe mich auch schon mit dem Thema beschäftigt, nachdem ein Arbeitskollege davon erzählt hat. Auf der Carmen-Seite gibt es ein paar Infos dazu. Es gab dort in deren Newsletter auch mal einen ausführlichen Beitrag dazu. Das Hauptproblem ist zum einen dass im Getreide enthaltene Chlor, das den Kessel frühzeitig zerstört. Und zum anderen die erhöhten Schlackenanteile die den Verbrennungsvorgang blockieren. Um auf meinen Kollegen zurückzukommen, nach seinen Worten gibt es entsprechende Mengen Getreide, die ausgesiebt werden bzw. von irgendeinem Pilz befallen sind und von den Bauern kostenlos abgeholt werden können und untergepflügt werden. Also kann man damit auch umsonst heizen.
    Mit freundlichen Grüßen
    • Name:
    • Herr MarEicGoe
  15. Weizen als Grundnahrungsmittel: Ethische Bedenken beim Heizen

    Weizen ist ein Grundnahrungsmittel
    Hallo allerseits,
    ich möchte alle beglückwünschen, denen bei dem Vorschlag, mit Weizen zu heizen unwohl ist, die Alarmglocken läuten oder die Haare zuberge stehen >:-/ usw. Sie haben sich einen gesunden Instinkt bewahrt. Instinkt oder Gefühl sind nämlich keine überflüssigen Regungen, die man überwinden und ablegen sollte, sondern sie sind mit die besten Ratgeber, die wir haben.
    Es erinnert mich daran, dass für Gentechnik-Versuche ausgerechnet Kolibakterien verwendet wurden, die wichtige Dienste im Verdauungstrakt der Menschen leisten. Es ist wie Sägen an dem Ast, auf dem man sitzt  -  eine Zeit lang merkt man nichts ... und wenn's schief geht, ist das Geschrei groß.
    Man muss das, was einem das Gefühl sagt, nicht unbedingt rational begründen können.
    Trotzdem hier einige mehr oder weniger sachliche Argumente.
    Einseitigkeit
    Weizen ist eine der sieben Säulen der Ernährung der Menschen  -  schlimm genug, dass es so wenige sind. Etwa die Hälfte wird an Tiere verfüttert  -  auch das ist fantasielos, denn von Natur aus würden die Tiere etwas anderes fressen (Kühe z.B. Gras mit diversen Kräutern dazwischen). Weizen wird sehr viel auf der Welt angebaut, was der Vielfalt in der Natur widerspricht (wenig Biodiversität). Mit jedem Quadratmeter Anbaufläche steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich spezialisierte Schädlinge entwickeln. Jede Pflanzenart bedeutet eine spezifische Belastung des Bodens (Pilze wachsen deswegen ringförmig um den alten Standort, aber auch z.B. Himbeeren), weswegen eine möglichst lange Pause eingelegt werden sollte, bevor man die Art wieder anbaut (Fruchtwechsel). Wie soll das aber gehen, wenn man für alle möglichen Zwecke immer Weizen anbaut?
    Verschärft wird das Problem dadurch, dass die Zahl der Sorten in den letzten 100 Jahren dramatisch abgenommen hat  -  bei Weizen in Deutschland von 1000 auf 30 (davon ein paar Hauptsorten). Bisher hat man es geschafft, die sich teilweise rasend schnell ausbreitenden Pilzarten, die den Weizen befallen, durch Fungizide zu bekämpfen, aber es bilden sich Resistenzen und der Einfallsreichtum der Natur hält die Entwickler von Pestiziden und neuen Weizensorten immer wieder in Atem (Zitat: "in den USA musste man die Weizensorten alle fünf Jahre wechseln"  -  das macht Bauern weltweit abhängig von Saatgut-Konzernen). Auch wer glaubt, mit Gentechnik die Natur überlisten zu können, wird eines besseren belehrt werden und früher oder später feststellen, dass die Natur haushoch überlegen ist ... mal ganz abgesehen davon, was Pestizide und Gentechnik für unser Grundnahrungsmittel und damit für uns Menschen bedeuten ... Stichwort: Der Mensch ist, was er isst!
    VERLUST AN HUMUS
    Unser Ackerbau ist derzeit nicht nachhaltig. Zitat [1. Link unten]: "Vor 200 Jahren hatten die landwirtschaftlichen Nutzflächen in den meisten Ländern eine Humusschicht von durchschnittlich 60 Zentimetern, auf der unsere Nahrung wuchs. Heute ist diese Schicht, besonders in den USA, auf knapp 25 Zentimeter reduziert worden. Weitere 3 Zentimeter gehen alle 20 Jahre verloren. " ... "Wir brauchen unseren Boden zum Nahrungsanbau! Er ist eine zu kostbare Ressource, als dass er mit einer derartigen Geringschätzung behandelt werden darf. "
    Auch auf der Seite

    Das alles spricht nicht dafür, ausgerechnet Weizen auch noch für's Verbrennen anzubauen, zumal es ja noch andere Pflanzen gibt ...
    ALTERNATIVE WALD
    Wald bedeutet Schonung von Humus und sogar seine langsame Neubildung (siehe 1. Link unten). Baumwurzeln holen Wasser aus der Tiefe. Sonne und Wind können den Boden nicht austrocknen bzw. davon blasen. Das Bodenleben ist geschützt und bekommt neue Nahrung (Laubfall). Die traditionelle Forstwirtschaft erlaubt eine mehrfache Nutzung: schöne Landschaft, Spazierengehen, Pilze-Sammeln ..., Lebensraum für Wild, Vögel ..., Gewässerschutz, Windschutz, Luftverbesserung, Bauholz und Brennholz  -  alles ohne Chemieeinsatz und mit relativ wenig Arbeitsaufwand. Holz ist durch den hohen Kohlenstoffgehalt weniger zur Kompostierung geeignet, sondern geradezu zum Verbrennen prädestiniert.
    Warum also nicht die eine oder andere Fläche aufforsten?
    Allerdings liegt in den Wäldern vielerorts so viel Holz herum (teilweise verfaulten ganze Holzstapel), dass man sich fragen kann, warum nicht das zuerst genutzt wird  -  müsste doch billiger als Weizenanbau sein.
    Vergleich MIT PFLANZENÖL
    Dazu passt der Einwand von Herrn Walter (Antwort 12): "Dass man instiktiv erstmal Vorbehalte hat, Nahrungsmittel zu verheizen, ist also wenig begründet. Bei Diesel aus Rapsöl hat man sich ja auch dran gewöhnt. " Der Einwand scheint für's erste einleuchtend, aber ich drehe die Frage erst mal um: Haben wir uns schon an zu viel gewöhnt?
    Außerdem gibt's schon einige Unterschiede. Erst mal ist Raps wenigstens keine der 7 Säulen der Ernährung  -  wenn was schief geht, kämen wir notfalls ohne ihn aus. Im Fall von Leindotter im modernen Mischfruchtanbau geht's nicht mal auf Kosten der Anbaufläche von Getreide. Schließlich ist auch die Gewinnung von Rohstoffen (einschließlich Treibstoffen) noch ein höheres Ziel, als die bloße Verbrennung (verbrennen kann man so ziemlich alles).
    Mehr siehe [2. Link unten]
    SCHEINBAR KEINE andere Wahl?
    Wenn Bauern sagen, dass sie den Weizen verheizen, weil das für sie die wirtschaftlichste Nutzung ist, dann verstehe ich das allenfalls als Hilferuf, dass so manche Relationen nicht stimmen. Wenn sie es wirklich tun, habe ich aber trotzdem kein Verständnis  -  ähnlich wie wenn Lastwagenladungen von Tomaten oder Orangen ausgekippt werden "aus Protest" ... oder um Preise künstlich hoch zu halten  -  da soll man halt weniger davon anbauen oder es im Zweifel lieber verschenken. Es gibt immer noch genügend Leute, die sich kaum Orangen leisten und es gibt Länder, die sich kaum Weizenimporte leisten können.
    Wer glaubt, alles tun zu müssen, was sich irgendwie rechnet, ist unfrei und schon zum Sklaven des Geldes geworden. Ich werde wohl nie mit Weizen (oder Roggen, Hafer, Tricitale ...) heizen  -  dann komme ich lieber ohne Heizung aus!
    VERDORBENER WEIZEN
    Wenn das Getreide krank oder schimmlig ist, kann man es natürlich verbrennen. Ich würde es als Zugabe zu Hackschnitzeln, Pellets oder Scheitholz verwenden. Bei einem zu großen Anteil gibt's Schwierigkeiten, weil die Asche einen niedrigeren Schmelzpunkt (700-800 °C gegenüber 1200 °C bei Holz) hat und zu Schlacke zusammenbäckt (so viel zur sachlichen Beantwortung der Frage von Herrn Stumpf. Es ist sonst nicht meine Art, so viel jenseits der Fragestellung zu Antworten). Es gibt Spezialkonstruktionen mit bewegtem Rost, was ich aber für überflüssig halte, denn verdorbener Weizen sollte sowieso die Ausnahme sein. Außerdem sieht man daran, dass er nicht prädestiniert ist, verheizt zu werden.
    VERSCHIEDENES
    Was sollen Menschen in der 3. Welt von uns denken, wenn ihnen zu Ohren kommt, dass bei uns Weizen verheizt wird?
    Wahrscheinlich fehlt ihnen jegliches Verständnis  -  und haben sie nicht recht?
    Was passiert, wenn das Öl irgendwann immer teurer wird? Werden dann auch Weizen, Brot etc. unerschwinglich, weil es sich dann ja immer mehr rechnet, diese zu verheizen?
    Der Sinn und Segen der alternativen Energien (und dieses Forums) ist es, uns aus der Abhängigkeit von den alten Energien zu befreien. Die zukünftige Energie wird bis auf weiteres nicht so billig sein, wie das Erdöl, das in dicken Rohren aus dem Boden strömt. Beispiele: Ölpalmen müssen gepflanzt und geerntet werden. Solarkraftwerke in der Wüste oder Solaranlagen auf unseren Dächern müssen gebaut und instand gehalten werden. Mehr Arbeitsaufwand bedeutet teurer. Es hat daher keinen Sinn, wenn man mit alternativen Energien versucht, den immer weiter steigenden Ansprüchen hinterher zu laufen.
    Lesen Sie dazu die gut geschriebene Seite "Was kann und soll die Energiewende bedeuten? " (Priorität für Einsparung) [3. Link unten].
    Herr Stumpf, wenn Sie schreiben "Nun ja jedenfalls ist das Korn an sich ja noch kein Nahrungsmittel" ... kann ich das nicht nachvollziehen. Vielleicht liegt es daran, dass heutzutage Zusammenhänge nicht mehr sichtbar sind? Wir haben das Korn in Säcken in der Speisekammer. 25 kg Weizen oder Roggen kosten knappe 20,- € (Demeter-Qualität). Dinkel kostet fast das doppelte. Wenn wir Mehl brauchen, schöpfen wir mit 'einer Schüssel aus dem Sack in die Mühle und stellen die Schüssel unter die Mühle ... Bald darauf sind Pizza, Nudelfleckerl, Kuchen, Apfelstrudel ... fertig.
    Ursprünglich war mein Beitrag um einiges länger und enthielt mehr weiterführende Links. Er war aber dadurch für's Forum nicht geeignet und so habe ich ihn gekürzt und teilweise neu formuliert. Die ausführlichere Version finden Sie unter dem [5. Link unten]. Sie wird wahrscheinlich noch weiter bearbeitet.
    Ich wünsche allen noch ein gutes Jahr 2004, Wolfram Zucker

  16. Überproduktion: Weizen verheizen statt in EU-Bergen lagern?

    Warum nicht?
    Sicher ist es aus ethischen Gesichstpunkten schon etwas pervers Getreide zu verheizen während in vielen Ländern Hungersnöte herrscht. Aber wird das überproduzierte Weizen, denn kostenlos dorthin geliefert? Wohl eher nicht das findt sich dann in den Nahrungsmittelbergen der EU und kommt irgendwann auf den Müll.
    Was ich bei der bisherigen Diskussion vermisse sind ganz neue Ansatzpunkte. So gibt es z.B. sehr ertragreiche, energiereiche Arten das Weizens, oder mit noch viel höheren Energiegehalt gewisse Maissorten, deren Verwendung als Futter- oder Lebensmittel (Futtermittel, Lebensmittel) sehr gering wegen minderer Qualität ist. Dieses 'Energiegetreide' ließe sich doch gut vo unseren stark gebeutelten Agrarökonomen anbauen und somit hätten sie ein weiteres Standbein gewonnen, vor allem wären bei diesem Anbau keinerlei Pfanzenschutzmittel, Dünger etc. von Nöten, da die Qualität wurscht ist.
    Ich finde es ethisch und umwelttechnisch, viel schlimmer Rohstoffe die über Millionen von Jahren entstanden sind einfach durch den Schornstein zu blasen und somit in nicht unerheblichen Maße die Umweltverschmutzung zu fördern.
    Getreide (und andere Pflanzen wie Gräser) sind nachwachsende Rohstoffe, genau wie Holz. Holz alleine wird nie genügen unseren Energiebedarf zu decken. Kernkraft ist unerwünscht, Kohle auch nicht gerade eine Umweltfreundliche Alternative, Wind-, Solar- und Wasserkraftwerke wohl auch nur für ein paar Prozent des Gesamtbedarf geeignet. Warum nicht wie beim Diesel auf Raps, bei Biomasseverbrennung auf Nutzpflanzen mit hohem Energiegehalt ausweichen?
    Die Natur und unser Bauer wird es uns danken, vielleicht muss dann die Landwirtschaft nicht nur von Subventionen leben.
    • Name:
    • Reg2023-Herr Ron-031-Wolf
  17. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 08.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 08.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Pelletofen mit Getreide heizen: Erfahrungen und Risiken

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Möglichkeit, Getreide, insbesondere Weizen, als Brennstoff in Pelletöfen zu nutzen. Es werden sowohl wirtschaftliche Vorteile (günstiger Preis, Unabhängigkeit von Öl/Gas) als auch technische Herausforderungen (Aschebildung, Verbrennungstemperatur) und ethische Bedenken (Nahrungsmittelverwendung) diskutiert. Die Energiebilanz des Weizenanbaus wird kritisch hinterfragt, ebenso wie potenzielle Risiken durch Chlorgehalt und Schlackenbildung. Einige Nutzer sehen in der Getreideverbrennung eine sinnvolle Alternative, während andere die ethischen Aspekte und den hohen Energieaufwand problematisieren.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Der Beitrag Risiken Getreideverbrennung: Chlorgehalt & Schlackenbildung! weist auf das Risiko der Kesselzerstörung durch Chlor im Getreide und die Problematik erhöhter Schlackenanteile hin. Dies sollte bei der Verwendung von Getreide als Brennstoff unbedingt beachtet werden.

    ✅ Zusatzinfo: Im Beitrag Getreideverbrennung: Günstige Alternative zu Öl und Gas? wird auf die potenziell geringeren Kosten der Getreideverbrennung im Vergleich zu Öl und Gas hingewiesen, insbesondere wenn minderwertiges Getreide verwendet wird. Es wird auch die regenerative Natur dieser Energiequelle betont.

    📊 Fakten/Zahlen: Der Beitrag Weizen-Energiegehalt: Vergleich Ertrag vs. Maschinenaufwand liefert eine Berechnung des Energieertrags pro Hektar Weizenanbau und stellt diesen dem Energieaufwand für die Erntemaschine gegenüber. Dies dient als Grundlage für die Diskussion über die Energieeffizienz der Getreideverbrennung.

    🔴 Kritisch/Risiko: Mehrere Beiträge, wie z.B. Weizen als Grundnahrungsmittel: Ethische Bedenken beim Heizen, äußern ethische Bedenken hinsichtlich der Verwendung von Nahrungsmitteln als Brennstoff, insbesondere angesichts von Hungerproblemen in anderen Teilen der Welt. Diese Bedenken sollten bei der Entscheidung für oder gegen die Getreideverbrennung berücksichtigt werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor der Verwendung von Getreide als Brennstoff sollten die technischen Risiken (Chlorgehalt, Schlackenbildung) gründlich geprüft und Maßnahmen zur Minimierung dieser Risiken ergriffen werden. Es empfiehlt sich, die Energiebilanz des Weizenanbaus zu berücksichtigen und ethische Aspekte in die Entscheidung einzubeziehen. Weitere Informationen und alternative Perspektiven finden Sie im Beitrag Überproduktion: Weizen verheizen statt in EU-Bergen lagern?.

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