Fehler: Wärmespeicherung optimal nutzen

Ratgeber: Wärmespeicherung - Tipps zur optimalen Nutzung

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Erstellt mit DeepSeek, 10.05.2026

Foto / Logo von DeepSeekDeepSeek: Wärmespeicherung – Fehler & Fallstricke bei Planung und Materialwahl

Das Thema Wärmespeicherung wird oft mit dem Ziel eines behaglichen Raumklimas und Energieeinsparung angegangen. Gerade hier lauern jedoch typische Fehler, wenn Bauherren oder Sanierer die komplexen Zusammenhänge zwischen Speichermasse, Dämmung und Nutzung falsch einschätzen. Dieser Bericht zeigt die häufigsten Fallstricke bei der Auswahl von Baustoffen, der Bauweise und der Anwendung, sodass Sie teure Sanierungen und ein unangenehmes Raumklima vermeiden.

Die häufigsten Fehler im Überblick

Viele Bauherren glauben, dass eine massive Bauweise automatisch zu einem besseren Raumklima führt, ohne die Nutzung des Raumes zu berücksichtigen. Ein weiterer Klassiker ist die Vernachlässigung der Wärmeleitfähigkeit: Ein Material mit hoher Speicherfähigkeit nutzt wenig, wenn die Wärme nicht in die Tiefe des Bauteils eindringen kann. Auch die Wahl falscher Materialkombinationen, wie eine massive Innenwand hinter einer dicken Dämmung, macht den Speichereffekt zunichte. Schließlich wird der Einfluss von Phasenwechselmaterialien (PCM) oft überschätzt oder falsch dimensioniert, was zu unnötigen Kosten führt.

Fehlerübersicht im Detail

Typische Planungs- und Ausführungsfehler bei der Wärmespeicherung
Fehler Folge Kosten (ca.) Vermeidung
Fehlende Abstimmung auf Nutzung: Selten genutzte Räume (z.B. Gästezimmer) werden massiv gebaut. Langsames Aufheizen, hoher Energieverbrauch, Unbehagen bei kurzer Nutzung. 1000 – 3000 € Mehrkosten für Massivbau ohne Nutzen. Leichtbauweise für selten genutzte Räume; hohe Speichermasse nur für dauerhaft beheizte Wohnbereiche.
Isolierung der Speichermasse: Massive Betondecke oder Ziegelwand wird mit Innendämmung versehen. Wärme wird nicht gespeichert, da sie nicht ins Material eindringt; Raum überhitzt schnell. 500 – 1500 € für unsinnige Dämmschicht; Folgekosten für Kühlung. Speichermasse immer raumseitig anordnen; Dämmung nur außen oder im Kern.
Falsche Materialwahl: Lehmputz auf leichter Trockenbauwand ohne ausreichende Masse dahinter. Geringe Speicherwirkung; Lehm kann nur oberflächlich wirken, keine thermische Trägheit. 200 – 800 € für nutzlosen Putz plus Materialkosten. Verbund von Speichermasse (Beton, Kalksandstein) mit diffusionsoffenem Putz.
Überdimensionierte PCM: Phasenwechselmaterial wird in zu großer Menge oder falschem Temperaturbereich eingebaut. PCM schmilzt nie vollständig oder bleibt flüssig; keine Temperaturpufferung, hohe Kosten. 1500 – 5000 € je nach Fläche; oft wirkungslos. Bedarfsberechnung: PCM nur für saisonale oder tägliche Schwankungen in der richtigen Schmelztemperatur (z.B. 22–24°C).
Vernachlässigung der Wärmeleitfähigkeit: Hochspeicherfähiger Naturstein wird als Verkleidung ohne Wärmeleitung zum Kern eingesetzt. Oberfläche bleibt kalt; Wärme dringt nicht ein; Speicherwirkung gleich null. 300 – 600 € für Steinplatten; kein thermischer Nutzen. Materialien mit hoher Dichte und guter Leitfähigkeit wählen (z.B. Beton, Ziegel); dünne Schichten vermeiden.

Planungs- und Vorbereitungsfehler

Der wohl größte Fehler in der Planung ist die Annahme, dass "viel Masse" automatisch "gutes Klima" bedeutet. Ein Raum im Süden mit großen Fenstern benötigt massive Bauteile, um solare Gewinne zu puffern – aber nur, wenn diese Bauteile direkt im Raum liegen und nicht durch Dämmung abgeschirmt sind. Bauherren planen oft eine Innendämmung aus energetischen Gründen, ohne zu bedenken, dass sie damit die natürliche Kühlung im Sommer blockieren. Die Folge: Der Raum überhitzt trotz Speichermasse, weil die Wärmeaufnahme verhindert wird.

Ein weiterer Planungsfehler betrifft die Wahl der richtigen Wärmespeicherfähigkeit für verschiedene Räume. Während ein dauerhaft beheiztes Wohnzimmer von hoher thermischer Trägheit profitiert, braucht ein Schlafzimmer eher eine geringe Speicherfähigkeit, um nachts schnell abzukühlen. Viele Ratgeber empfehlen pauschal eine massive Bauweise, was in der Praxis zu Unbehagen führt. Hier hilft eine individuelle Raumnutzungsanalyse – erstellen Sie ein Nutzungsprofil (tägliche Aufenthaltsdauer, Heizverhalten, Fensterflächen), bevor Sie Materialien festlegen.

Ausführungs- und Anwendungsfehler

In der Ausführung schleichen sich Fehler ein, wenn Handwerker Materialien falsch kombinieren. Ein klassischer Anwendungsfehler ist das Aufbringen von dickem Kalkputz auf eine leichte Gipskartonwand. Der Putz hat eine hohe Speicherfähigkeit, aber die Unterkonstruktion gibt keine Masse her – die Wärme wird nur oberflächlich gespeichert und schnell wieder abgegeben. Der Raum heizt sich rasch auf und kühlt ebenso schnell aus, was den gewünschten Puffereffekt zunichtemacht.

Ein weiterer Fehler betrifft die Integration von Wärmespeichern in die Heizungsanlage. Wenn ein wassergeführter Wärmespeicher (z.B. ein Heizungspuffer) falsch dimensioniert oder an ein ineffizientes Heizsystem angeschlossen wird, entstehen hohe Verluste. Beispielsweise wird ein großer Pufferspeicher an eine alte Ölheizung ohne Wärmepumpenregelung angeschlossen – die Zirkulationsverluste übersteigen den Nutzen. Die Lösung: Den Speicher immer an die Wärmequelle und das Nutzungsprofil anpassen, mit korrekten Schichttemperaturen und hydraulischem Abgleich.

Schließlich wird die Wartung von Phasenwechselmaterialien oft vernachlässigt. PCM in Kapselform kann bei unsachgemäßer Verarbeitung (zu hoher Druck, falsche Einbautiefe) Risse bekommen und auslaufen. Zudem verlieren viele PCM-Produkte nach Jahren ihre Schmelztemperaturstabilität durch Alterung. Einbauzertifikate und Herstellerangaben zur Lebensdauer müssen beachtet werden – das spart teure Nachrüstungen.

Folgen für Gewährleistung, Haftung und Werterhalt

Fehler bei der Wärmespeicherung können weitreichende rechtliche Konsequenzen haben. Wenn Sie als Bauherr ein massives Bauteil mit falscher Dämmung beauftragen, haben Sie Anspruch auf Nachbesserung nach BGB §634, wenn die vertraglich vereinbarte Energieeffizienz nicht erreicht wird. Allerdings müssen Sie die Mangelhaftigkeit nachweisen – das ist bei subjektiven Raumklimaempfindungen schwierig. Ein bauphysikalischer Nachweis durch einen Sachverständigen ist oft nötig und kostet 500–1500 €.

Bei selbst ausgeführten Arbeiten (z.B. DIY-PCM-Einbau) haften Sie selbst für Folgeschäden wie Schimmelbildung durch falsche Dampfsperren oder thermische Risse. Die Gewährleistung von Baustoffen erlischt, wenn sie entgegen der Herstellervorgaben verbaut wurden. Empfehlung: Lassen Sie Ihre Planung bauphysikalisch prüfen und dokumentieren Sie alle Materialien mit Herstellerfreigaben. Das sichert den Werterhalt Ihres Gebäudes und vermeidet spätere Rechtsstreitigkeiten mit Handwerkern oder Nachbarn.

Praktische Handlungsempfehlungen zur Fehlervermeidung

Um typische Fallstricke zu umgehen, sollten Sie drei Prinzipien befolgen: Erstens die Nutzungsanalyse: Überlegen Sie vor jedem Bauabschnitt, wie lange und zu welcher Tageszeit der Raum genutzt wird. Zweitens die Materialkaskade: Ordnen Sie Speichermasse raumseitig an, gefolgt von der Dämmung zur Außenhülle; niemals die Schichten vertauschen. Drittens den Nachweis: Fordern Sie von Ihrem Planer eine bauphysikalische Simulation (z.B. mit DIN EN ISO 13788), die den Temperaturverlauf über das Jahr zeigt – das deckt Fehler wie falsche PCM-Schwellen oder zu dünne Schichten auf.

Konkret: Nutzen Sie für häufig beheizte Räume Materialien mit hoher Wärmespeicherfähigkeit wie Beton (spezifische Wärmekapazität ca. 0,88 kJ/(kg·K)), Kalksandstein (ca. 1,0 kJ/(kg·K)) oder Lehm (ca. 1,3 kJ/(kg·K)). Für selten genutzte Räume reichen leichte Bauweisen aus – hier können Sie PCM in dünnen Schichten einbauen, aber nur nach Berechnung der maximalen Last. Wichtige Faustregel: Die Speichermasse sollte mindestens 100–200 kg pro Quadratmeter Grundfläche betragen, um einen spürbaren Effekt zu erzielen – das unterschätzen viele Bauherren massiv.

Achten Sie auch auf die Wärmeleitfähigkeit (λ): Beton mit 2,1 W/(m·K) leitet Wärme gut in die Tiefe, während Holz mit 0,13 W/(m·K) eher isoliert. Verwenden Sie deshalb nie Holz als massive Schicht für die Wärmespeicherung, sondern nur als dekorative Verkleidung. Kombinieren Sie dagegen schwere Lehmbausteine mit einer diffusionsoffenen Außendämmung – das ist der beste Kompromiss aus Speicherfähigkeit und Energieeffizienz.

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Erstellt mit Gemini, 10.05.2026

Foto / Logo von GeminiGemini: Wärmespeicherung – Die häufigsten Fehler und wie Sie sie vermeiden

Das Thema "Wärmespeicher" im Kontext der optimalen Nutzung und Schaffung eines angenehmen Raumklimas berührt direkt die Frage der sorgfältigen Planung und fachgerechten Ausführung von Baumaßnahmen. Wo Menschen bauen und renovieren, lauern Fehler – gerade bei so elementaren physikalischen Eigenschaften wie der Wärmespeicherung, die oft unterschätzt wird. Unsere Brücke zur Problematik der "Fehler & Fallstricke" liegt darin, dass eine falsche Einschätzung oder Anwendung von Wärmespeicherfähigkeiten zu erheblichen Nachteilen führen kann, die über den Komfort hinausgehen und sich in Energieverlusten, Bauschäden oder sogar Gesundheitsrisiken niederschlagen. Der Leser gewinnt durch diesen Blickwinkel auf die typischen Fehler die entscheidende Erkenntnis, wie er durch fundiertes Wissen und bewusste Entscheidungen kostspielige Pannen vermeidet und das volle Potenzial der Wärmespeicherung ausschöpft.

Die Kunst der Wärmespeicherung: Mehr als nur dämmen

Wärmespeicherung wird oft im Schatten der Wärmedämmung gesehen, ist aber ein fundamentaler Aspekt für ein ausgeglichenes Raumklima und effiziente Energienutzung. Während Dämmung primär den Wärmeverlust minimiert, sorgt die Wärmespeicherung für die Speicherung und zeitlich verzögerte Abgabe von Wärmeenergie. Diese Eigenschaft ist besonders wertvoll, um Temperaturschwankungen auszugleichen, sei es durch Sonneneinstrahlung im Sommer oder durch kurzzeitige Heizperioden im Winter. Die falsche Herangehensweise an dieses Thema kann jedoch zu einer Kaskade von Problemen führen, die von einem unangenehmen Wohngefühl bis hin zu teuren baulichen Nachbesserungen reichen.

Häufige Fehler im Überblick: Von der Planung bis zur Ausführung

Bei der Wärmespeicherung sind Fehler nicht auf ein einzelnes Stadium des Bauprozesses beschränkt. Sie können sich bereits in der Konzeptionsphase einschleichen, bei der Auswahl der falschen Materialien fortsetzen und in der handwerklichen Umsetzung gravierende Folgen haben. Die bewusste Auseinandersetzung mit diesen typischen Fallstricken ist der erste Schritt zur Vermeidung von kostspieligen Pannen und zur Optimierung der Wohnqualität.

Fehlerübersicht im Detail: Analyse von Planungs-, Material- und Ausführungsfehlern

Die folgende Tabelle beleuchtet konkrete Fehler, ihre direkten Folgen und mögliche Kosten, sowie präventive Maßnahmen. Dies ermöglicht eine praxisorientierte Auseinandersetzung mit den Risiken und bietet Lösungsansätze.

Fehleranalyse bei der Wärmespeicherung
Fehlerkategorie Konkreter Fehler & Beschreibung Folgen Geschätzte Kosten (Richtwert) Vermeidungsstrategien
Planungsfehler: Falsche Dimensionierung der Speichermasse Unterschätzung der benötigten Wärmespeicherkapazität in Räumen mit hoher solarer Einstrahlung oder starken Temperaturschwankungen. Ignorieren der Nutzungsart des Raumes (Dauerbeheizung vs. selten genutzt). Im Sommer Überhitzung trotz guter Dämmung, da die aufgenommene Sonnenwärme nicht effektiv abgeleitet wird. Im Winter unangenehme Kältegefühle bei kurzen Heizphasen, da der Raum zu schnell auskühlt. € 2.000 - € 15.000 (Nachbesserungen, zusätzliche Maßnahmen) Genaue Analyse der Sonneneinstrahlung, Nutzungszyklen und thermischen Lasten. Berücksichtigung der spezifischen Wärmekapazität von Materialien bei der Massenberechnung. Fachplaner konsultieren.
Materialfehler: Auswahl ungeeigneter Baustoffe Verzicht auf Materialien mit hoher Wärmespeicherfähigkeit (z.B. reine Leichtbauweise ohne ergänzende Massivbauteile) oder Verwendung von Materialien, die die Speicherung behindern. Reduzierte Fähigkeit des Gebäudes, Temperaturschwankungen auszugleichen. Einseitige Fokussierung auf Dämmung ohne Berücksichtigung der speichernden Eigenschaft. Mangelndes thermisches Wohlbefinden. € 5.000 - € 20.000 (Einbau zusätzlicher Speichermasse, Dämmungsumschichtungen) Bewusste Auswahl von Materialien wie Beton, Ziegel, Lehm oder Naturstein für Wand- und Deckenkonstruktionen, insbesondere in Wohnbereichen. Prüfung der Materialdatenblätter hinsichtlich spezifischer Wärmekapazität und Dichte.
Ausführungsfehler: Mangelhafte Verarbeitung Fehlende thermische Trennung zwischen speichernden und nicht speichernden Bauteilen, unzureichende Fugendichtigkeit, oder unsachgemäße Integration von Speichermasse in bestehende Strukturen. Energieverluste durch Wärmebrücken, unkontrollierte Luftströmungen, die das Raumklima negativ beeinflussen. Reduzierte Effektivität der gesamten Wärmespeicherungsstrategie. Potenzial für Feuchtigkeitseintrag und Schimmelbildung bei unsachgemäßer Ausführung. € 3.000 - € 10.000 (Abdichtungsarbeiten, Einbau von Dämmungen, Korrekturen) Sorgfältige Planung und Überwachung der handwerklichen Ausführung. Einhaltung von Normen und technischen Regeln. Fachbetriebe beauftragen, die Erfahrung mit speicherfähigen Bauweisen haben. Durchführung von Luftdichtheitsprüfungen.
Anwendungsfehler: Falsche Nutzung von Solarenergie und Heizsystemen Ungesteuerte oder ineffiziente Nutzung von Solarenergie, die durch fehlende Speichermasse unkontrolliert zur Überhitzung führt. Überdimensionierte Heizsysteme, die die Vorteile der natürlichen Wärmespeicherung konterkarieren. Überhitzung im Sommer, die durch Klimaanlagen kompensiert werden muss, was zu hohen Energiekosten führt. Im Winter unnötig hohe Heizkosten bei gleichzeitigem Mangel an behaglicher Strahlungswärme. € 1.000 - € 8.000 (Anpassung von Verschattungssystemen, Optimierung Heizungssteuerung) Integration von verschattungsfähigen Elementen (Jalousien, Markisen) in Kombination mit speicherfähigen Bauteilen. Einsatz intelligenter Heizungsregelungen, die auf thermische Trägheit reagieren. Nutzung von Nachtlüftung in heißen Perioden.
Kombinationsfehler: Vernachlässigung der Synergien zwischen Dämmung und Speicherung Monomanische Fokussierung auf Wärmedämmung ohne ausreichende Berücksichtigung der Wärmespeicherfähigkeit, was zu einem "kalten" Gefühl im Raum führen kann, selbst bei guter Dämmung. Die thermische Behaglichkeit wird beeinträchtigt, da keine angenehme Wärme zwischengespeichert und zeitverzögert abgegeben wird. Das Raumklima wirkt starr und wenig dynamisch. € 4.000 - € 12.000 (Einbau von speicherfähigen Wandverkleidungen, Fußbodenheizung in Kombination mit speicherfähigem Estrich) Geplante Integration von speicherfähigen Baustoffen, die eine hohe Wärmekapazität aufweisen. Berücksichtigung der Wärmespeicherfähigkeit bei der Dimensionierung von Heiz- und Kühlsystemen. Schaffung eines ausgewogenen Verhältnisses zwischen Dämmung und Speicherung.

Planungs- und Vorbereitungsfehler: Die Wurzel des Übels

Die gravierendsten Fehler entstehen oft in der Planungsphase, wenn die physikalischen Eigenschaften von Materialien und die Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Bauteilen nicht ausreichend berücksichtigt werden. Eine pauschale Annahme, dass "mehr Dämmung immer besser ist", ignoriert die essenzielle Rolle der Wärmespeicherfähigkeit. Dies führt dazu, dass Gebäude in der Sommerhitze schnell überhitzen oder im Winter bei kurzzeitigen Absenkungen der Heiztemperatur unangenehm auskühlen. Die Folgen sind erhöhter Energieverbrauch für Heizung und Kühlung sowie ein spürbar reduziertes Wohlbefinden.

Ausführungs- und Anwendungsfehler: Die Umsetzung zählt

Selbst eine perfekte Planung kann durch eine mangelhafte Ausführung zunichte gemacht werden. Wärmebrücken, die durch unsachgemäße Montage von Dämmstoffen oder die unachtsame Verarbeitung von Mauerwerk entstehen, durchbrechen die Kontinuität der thermischen Hülle und führen zu Energieverlusten. Ebenso kann die falsche Anwendung von speicherfähigen Materialien, beispielsweise durch unzureichende Verbindungen oder eine fehlende thermische Entkopplung von anderen Bauteilen, die gewünschte Wirkung erheblich schmälern. Die fachgerechte Installation von Heiz- und Kühlsystemen, die auf die thermische Trägheit des Gebäudes abgestimmt sind, ist ebenso kritisch.

Folgen für Gewährleistung, Haftung und Werterhalt

Fehler bei der Planung und Ausführung von Wärmespeicherungsmaßnahmen können weitreichende Konsequenzen haben, die über die unmittelbaren Kosten hinausgehen. Wenn die erbrachten Leistungen nicht den vereinbarten Standards oder den anerkannten Regeln der Technik entsprechen, kann dies zu Gewährleistungsansprüchen gegenüber den ausführenden Unternehmen führen. Bei nachweisbaren Planungsfehlern oder mangelhafter Ausführung, die zu Bauschäden führen, kann auch die Haftung des Planers oder des Bauleiters tangiert sein. Langfristig mindern solche Mängel den Werterhalt der Immobilie, da sie zu höherem Energieverbrauch, reduzierter Wohnqualität und potenziellen Folgekosten für Reparaturen und Instandsetzungen führen.

Praktische Handlungsempfehlungen zur Fehlervermeidung

Der Schlüssel zur Vermeidung von Fehlern liegt in einer Kombination aus fundiertem Wissen, sorgfältiger Planung und der Wahl qualifizierter Fachleute. Machen Sie sich mit den grundlegenden Prinzipien der Wärmespeicherung vertraut und verstehen Sie, wie diese mit der Wärmedämmung zusammenspielt. Holen Sie sich frühzeitig professionelle Unterstützung von Architekten, Energieberatern oder Fachplanern, die Erfahrung mit energieeffizientem Bauen und Sanieren haben. Achten Sie auf die Auswahl von Materialien, die nachweislich eine hohe Wärmekapazität und Dichte aufweisen und für die geplante Anwendung geeignet sind. Vertrauen Sie die Ausführung nur qualifizierten Handwerksbetrieben an, die nachweislich über das notwendige Know-how und die Erfahrung verfügen. Eine regelmäßige Bauüberwachung und die Durchführung von Qualitätskontrollen, wie z.B. Luftdichtheitsmessungen, sind unerlässlich, um etwaige Mängel frühzeitig zu erkennen und zu beheben.

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